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RENTENANGST

DL – Tagesticker 05.09.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 5. September 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ist es nicht eine bodenlosen Frechheit, sich über viele Jahre dem „Klima-Change“ als Lobbyisten-Reiterin zu verweigern,  um sich nun mit freiwilligen Döspaddeln des Staates ablichten zu lassen? Womit haben sich die ehrlich helfenden Menschen eine solche Beleidigung verdient? Ach ja, mittels politischer „Zukunftskonferenzen“ wurde selbst nach den verlorenen Krieg nicht ein Haus wideraufgebaut, denn dazu braucht es fleißige Hände und die halten Politiker-Innen bekanntlich in ihren Hosentaschen versteckt. Denen reicht es, leere Köpfe zu zeigen welche viel blabla äußern .

Dreyer kündigt weitere »Zukunftskonferenz« für Wiederaufbau an.

1.) Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal

Zum zweiten Mal hat Bundeskanzlerin Merkel das zerstörte Ahrtal besucht. Sie versicherte: Die Flutkatastrophe werde in Berlin nicht vergessen – auch wenn schon ein paar Tage vergangen seien. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Betroffenen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz Solidarität zugesichert. »Die Botschaft, die ich als Erstes sagen möchte, ist, dass wir diese Flut nicht vergessen – auch wenn schon ein paar Tage vergangen sind«, sagte Merkel am Freitag bei ihrem zweiten Besuch im Ahrtal auf einer Pressekonferenz. Es werde noch viele Monate und Jahre brauchen, um die Schäden zu beheben. Gleichzeitig sei in den vergangenen sieben Wochen viel geschafft worden. »Dieser Besuch ist natürlich auch ein Zeichen des festen Willens, dass wir von der Bundesregierung mit den betroffenen Ländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zusammenarbeiten und das leisten wollen, was wir überhaupt tun können«, sagte Merkel.

Spiegel-online

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Diesen Vorhaben stand bekanntlich der Don Quijote von der Saar immer schon kritisch gegenüber, da sie seinen Ausblick beim Tafeln stören. Na vielleicht hat die Ministerin ja das Glück, dass Dieser nach den Neuwahlen des Landtag der Vergangenheit angehört?

Rehlinger fordert neuen Schub für erneuerbare Energien

2.) Energie – Saarbrücken

Saarlands Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) macht sich für einen Ausbau von Windrädern und Photovoltaikanlagen im Saarland stark. „Ich will den Anteil der erneuerbaren Energien am Strombedarf für das Saarland bis 2030 mindestens verdoppeln“, sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Und zwar auf 40 Prozent. Das soll in einem Energiefahrplan festgeschrieben werden, den Rehlinger in der nächsten Woche vorstellen will. „Der Ausbau der erneuerbaren Energie ist nicht nur aus Klimaschutzgründen notwendig, sondern auch für unsere Industrie“, sagte Rehlinger. Jeder müsse dazu seinen Beitrag leisten. „Wir können uns unehrliches Reden und dann Nichthandeln nicht mehr leisten.“ Es gehe nicht, auf der einen Seite wortreich über grünen Stahl zu reden und zu sagen, dass darin die Zukunft liege – und sich dann gleichzeitig einer Debatte über den Ausbau der neuen Energie zu verschließen. Der Energiefahrplan 2030, über den die schwarz-rote Landesregierung noch nicht entschieden hat, birgt gerade in Bezug auf Windkraft politischen Zündstoff. Die CDU-Fraktion im saarländischen Landtag hat jüngst auf der Grundlage einer Studie erklärt, „die Flächenpotenziale für zusätzliche Windräder im Saarland“ seien „nahezu erschöpft“.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Wo hätte es eine Solche denn schon jemals in einen Staat gegeben, wenn die Rechthabenden ihre angeblichen Wahrheiten nur mit Hilfe einer Gewalt in Uniformen durchgesetzt werden kann? Der Staat ist immer nur das – was die Clans in den Parteien mit ihren Hobby-Politiker-Innen, für die Gesellschaft übrig lassen.

Wo bleibt die Solidarität?

3.) Streik der GDL

Wer in Deutschland streikt, erfährt mehr Wut als Solidarität. Tief verwurzelt ist der Neid auf alle, die es wagen, für ihre Forderungen einzutreten. Wer kennt das? Der Job ist entweder unterbezahlt oder stressig und voller Überstunden oder das Klima zwischen Kol­le­g*in­nen vergiftet – wenn man richtig Glück hat, geht gleich alles drei zusammen. Ab und zu hört man vom Burn-out als Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts. Wenn man selbst betroffen ist, geht man in Therapie und sucht das Problem bei sich. Kann man machen. Echte Veränderung kann es aber nur geben, wenn Arbeit und Arbeitsbedingungen als etwas Politisches gesehen werden. Das ist in einem Land wie Deutschland, dem Land des blinden Gehorsams und der protestantischen Arbeitsmentalität, wo der Mindestlohn erst seit ein paar Jahren gilt und nicht für alle, ein Tabubruch. Genau den aber leistet ein Streik. Und genau deshalb regen sich auch alle so darüber auf. Angestellte wollen mehr Geld? Skandal!Der Streik berührt unsere verdrängten Wünsche. Während wir wie blöde weiterackern, wagen andere das Unverschämte: Arbeitsverweigerung! Das allein ist schon ein mutiges „Fuck you“ an die stetig ratternde Leistungsgesellschaft. Und der Gipfel: Streikende haben Forderungen! Da ist jemand aus dem Hamsterrad gesprungen, und wir laufen weiter. Ist die Wut auf den Streik Neid? Verwirrung darüber, dass es auch anders geht? Nein? Ein bisschen Solidarität wäre dann aber doch angebracht.

TAZ-online

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Ein sehr nützlicher Troll der Taliban ? Versager richten  heute über  Menschen dort, wo früher die Staatsvergaser ihre große Welt erobern wollten ? MMs Bestmann? Nach Scheuer?

Besuch bei Horst Seehofer

4.) Deutschland/Afghanistan

Die Initiative Luftbrücke Kabul gibt Einblick in ihre durch Spenden realisierte Rettungsaktion – und spart nicht mit Kritik an der Bundesregierung. Der Ort der Pressekonferenz ist bewusst gewählt: An den Rande eines Parks gegenüber des Bundesinnenministeriums hat die Organisation „Kabul Luftbrücke“ an diesem Mittwochvormittag geladen. Eine Gruppe um den Grünen-Europaabgeordneten Erik Marquardt hatte im Internet um Spenden geworben und mit diesen einen Charterflug organisiert, mit dem am vergangenen Samstag 18 gefährdete Ortskräfte aus Afghanistan ausgeflogen wurden. Einen Tag später konnten mithilfe des US-Militärs weitere 189 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Tausende Kilometer vom Geschehen in Kabul entfernt flackert nun auf dem Podium das Banner der Initiative im Wind. Drei Aktivisten vor Ort und eine per Video aus Doha zugeschaltete Aktivistin berichten über die Hintergründe der Aktion. Der Ort der Pressekonferenz ist bewusst gewählt: An den Rande eines Parks gegenüber des Bundesinnenministeriums hat die Organisation „Kabul Luftbrücke“ an diesem Mittwochvormittag geladen. Eine Gruppe um den Grünen-Europaabgeordneten Erik Marquardt hatte im Internet um Spenden geworben und mit diesen einen Charterflug organisiert, mit dem am vergangenen Samstag 18 gefährdete Ortskräfte aus Afghanistan ausgeflogen wurden. Einen Tag später konnten mithilfe des US-Militärs weitere 189 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Tausende Kilometer vom Geschehen in Kabul entfernt flackert nun auf dem Podium das Banner der Initiative im Wind. Drei Aktivisten vor Ort und eine per Video aus Doha zugeschaltete Aktivistin berichten über die Hintergründe der Aktion.

Der Freitag-online

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Wer – wann und wo recht hatte, wird sich vielleicht wieder nach den Wahlen erweisen, wenn die Zulassungsprüfdauer für Impfseren erneut ca. 20 Jahre dauert und das große Geschäft mit der „Pandemie“, sowie allen noch folgenden Buchstaben des Griechischen Alphabet, zu einer Hühner- oder Schweine-Grippe, oder auch  einer Trockenseuche weitergewandert ist ? Ist es möglich das die SPD ihre Hartz-4 Seuche wiederentdeckt? Geistige Blitzeinschläge überraschen Politiker-Innen auch manchmal an sehr anrüchigen Örtchen.

Scholz nennt Geimpfte „Versuchskaninchen“ – und erntet Kritik von Laschet

5.) Verunglückter Aufruf des SPD-Chefs

SPD-Kanzlerkandidat Scholz sagt bei einem Aufruf, dass bereits Geimpfte „Versuchskaninchen“ seien. CDU-Kandidat Laschet reagiert mit Unverständnis. Unionspolitiker haben Olaf Scholz für einen Impfaufruf kritisiert, in dem der SPD-Kanzlerkandidat die bislang in der Corona-Pandemie Geimpften als „Versuchskaninchen“ bezeichnet hatte. „Menschen sind keine Versuchskaninchen in diesem Land“, sagte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet am Samstag beim Landesparteitag der Brandenburger CDU in Potsdam. Er forderte seinen Konkurrenten auf, von derartigen Begriffen Abstand zu nehmen.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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