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RENTENANGST

DL – Tagesticker 04.12.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 4. Dezember 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Würden sich nicht alle Politiker-Innen  aus den gleichen Holz schnitzen lassen, hätten die Parteien lange  ihre Existenzberechtigung verloren. Die Clan-Arbeit ist das einzige was diese Institutionen für die Augen der Öffentlichkeit, als  Allparteien Demokratie, noch zusammenhält. Mütze auf, Mütze runter – steckt ein kleiner Wicht darunter.

Mützenich nennt Söder in Corona-Krise „theatralisch und selbstverliebt“

1.) SPD-FRAKTIONSCHEF

Verbale Breitseite von SPD-Fraktionschef Mützenich gegen Bayerns Ministerpräsidenten Söder: Dieser solle sich „mehr um die Dinge in seinem Bundesland kümmern, anstatt die gemeinsamen Beschlüsse zu konterkarieren und von bundesweit unausgegorenen Maßnahmen zu fabulieren“. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat dem bayerischen Regierungschef Markus Söder unangemessene Selbstinszenierung in der Corona-Krise vorgeworfen. „Ich bin überrascht, wie theatralisch und selbstverliebt der bayerische Ministerpräsident nach der Ministerpräsidentenkonferenz schon wieder aufgetreten ist“, sagte Mützenich der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). Er verwies darauf, dass Bayern mit die höchsten Infektionszahlen in Deutschland habe. Söders ständige Forderungen an den Bund und seine Vorschläge in der Corona-Krise änderten nichts daran. „Ich rate ihm sehr, sich mehr um die Dinge in seinem Bundesland zu kümmern, anstatt die gemeinsamen Beschlüsse zu konterkarieren und von bundesweit unausgegorenen Maßnahmen zu fabulieren“, sagte Mützenich.

Welt-online

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Jetzt wird selbst in Namibia von Mutti das Leipziger Allerlei serviert ? Die Nützlichkeit von Diplomatischen Regierungsgesandten wird erneut unter Beweis gestellt.

POLITIKER IN NAMIBIA

2.) Adolf Hitler zum Landrat gewählt

Ein Name, der aufhören lässt: Im namibischen Wahlkreis Ompundja ist Adolf Hitler Uunona zum Landrat gewählt worden. Auf Twitter sorgte der Name für Verwunderung. In der ehemaligen deutschen Kolonie Namibia sitzt nun ein Politiker mit einem ungewöhnlichen Namen im Landrat: Adolf Hitler Uunona. Der Namibier von der Regierungspartei Swapo wurde zum Landrat von Ompundja gewählt, einem Wahlkreis im Norden des Landes. Am Mittwoch wurde er in seinem Amt vereidigt, wie ein Video zeigte.  Der Name löste er bei einigen Twitter-Nutzern Verwunderung aus: „Warum würdest du dein Kind nach Hitler benennen? Warum würdest du mit solch einem Namen in die Politik gehen?“, schrieb einer. „Adolf Hitler“ schaffte es daraufhin am Donnerstagnachmittag in die Twitter-Trends. In Namibia gibt es zahlreiche Einheimische mit deutschen Vor- und Nachnamen. So wurden Kinder oftmals von oder nach den Arbeitgebern der Elten benannt. Zum einen, weil es den Europäern schwerfiel, die einheimischen Namen korrekt auszusprechen, zum anderen aus Hochachtung für den Arbeitgeber oder Vorgesetzten.

FAZ-online

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Die Idioten laufen im Frack und die dahinter stehenden Hirne kassieren ab. Wer hatte denn je behauptet das Fräcke  selber Denken würden? Viele können ja nicht einmal selbständig schreiben

Mitarbeitende von Abgeordneten sollen bis zu 600 Euro bekommen

3.) Bonus im Bundestag

Der Ältestenrat des Bundestags hat für Tausende Mitarbeitende von Bundestagsabgeordneten einen steuerfreien Coronabonus von bis zu 600 Euro beschlossen. Das Geld, das im Dezember ausbezahlt werden soll, diene der „Abmilderung der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise“, zitierten Nachrichtenagenturen am Donnerstag aus einem Schreiben von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) an die rund 4.500 Mitarbeitenden der insgesamt 709 Abgeordneten. Darauf folgte bundesweite Entrüstung. Der Bundestag verteidigt den Bonus derweil. Mit der Zahlung sei lediglich der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst wie üblich auf die Mitarbeiter der Abgeordneten übertragen worden, teilte die Bundestags-Pressestelle am Donnerstag mit. Die Zahlung sei – wie bei anderen tariflichen Regelungen auch – erforderlich gewesen, da die Mitarbeiter formal nicht zum öffentlichen Dienst gehören, sondern befristete Arbeitsverträge mit den einzelnen Abgeordneten haben.

TAZ-online

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Wer hatte sich denn jemals einen Staatsfunk gewünscht? Nachdem die freie Berichterstattung verkauft wurde, verwässern die Programme immer mehr. Ärisch hatte nie gefordert im Westen zensierte Kanäle einzurichten! Nur die Nachfolgerin konnte eine solche Idee kreieren.

Nichts spricht dafür, dass Deutschland sich den teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt gönnt.

4.)DER ANDERE BLICK

Die Erhöhung des Rundfunkbeitrags wackelt. Damit sollte nun eine Diskussion um die Inhalte des öffentlichrechtlichen Rundfunks beginnen, denn von Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit kann an vielen Stellen nicht die Rede sein. Zu oft entscheidet man sich politisch für die linke Spur. Nachrichten aus Magdeburg taugen selten zur Sensation. Die Hauptstadt des ostdeutschen Bundeslands Sachsen-Anhalt hat mit den Kaisern der Ottonen eine bedeutende mittelalterliche Vergangenheit, aber eine eher gewöhnliche Gegenwart. Magdeburg kämpft mit den ökonomischen Spätfolgen der DDR und bewarb sich unlängst erfolglos um den Titel einer Kulturhauptstadt Europas. Seit einigen Wochen aber ist die Stadt an der Elbe Schauplatz eines Krimis, spannender als jeder «Tatort». Die dortige Landtagsfraktion der CDU weigert sich, dem neuen Rundfunkstaatsvertrag zuzustimmen. Sollten die wackeren Parlamentarier ihren Widerstand bis Mitte Dezember aufrechterhalten, könnte der verpflichtende Rundfunkbeitrag nicht zum Jahresanfang um monatlich 86 Cent oder knapp fünf Prozent steigen. Es wäre ein Segen. Der öffentlichrechtliche Rundfunk in Deutschland ist eine sinnvolle, aber viel zu teure und viel zu wenig ausgewogene Sache. Er bedarf einer Reform an Haupt und Gliedern. Die Ablehnung der Beitragserhöhung wäre ein Segen? Nimmt man die im Stakkato nach Magdeburg gesandten Handlungsempfehlungen zum Massstab, müsste es sich um einen Fluch handeln. Die CDU-Fraktion, tönt es aus den Reihen der Bundespolitik und von SPD und Grünen, lege die Axt an den öffentlichrechtlichen Rundfunk, reisse die «Brandmauer nach rechts» nieder und paktiere schamlos mit Demokratiefeinden. Wenn die CDU im Landtag die Erhöhung ablehnt und die rechte Oppositionspartei AfD, womit zu rechnen ist, es auch tut, dann hätte die CDU der AfD zu einem Triumph verholfen. Das dürfe niemals sein. So heisst es in dieser schrägen Optik.

NZZ-online

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Hier konnten auch die halbherzigen Ankündigungen aus den Berliner Ministerium keine Abhilfe schaffen. Gesagtes ist noch lange nicht getan !

Tönnies

5.) Angst vor Ansteckung wächst

Wieder Corona-Masseninfektion bei Tönnies. Ein Drittel der Beschäftigten geht mit Sorge zur Arbeit Jeder dritte Befragte einer Studie des Portals Lohnspiegel.de fürchtet, sich auf Arbeit oder auf dem Arbeitsweg mit Corona zu infizieren. Im Sommer gab dies nur jeder Vierte an. Seit April beteiligten sich rund 26 500 Beschäftigte an der Umfrage, die damit nicht repräsentativ ist, aber Einblicke in die Arbeitsbedingungen in Deutschland erlaubt. Lohnspiegel.de ist ein Angebot der Hans-Böckler-Stiftung und ermöglicht es Beschäftigten, ihr eigenes Gehalt mit dem anderer Menschen im selben Beruf zu vergleichen. Personen mit mehr beruflichem Kontakt zu anderen machen sich dabei mehr Sorgen. 55 Prozent der Beschäftigten im Bereich Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege fürchten eine Infektion, auch Beschäftigte in der Altenpflege (48 Prozent), der Gesundheits- und Krankenpflege (46 Prozent), Human- und Zahnmediziner (47 Prozent) sowie in Verkaufsberufen (41 Prozent). Weniger Angst haben Menschen, die in den klassischen Büroberufen arbeiten – etwa Sekretariatsangestellte oder Arbeitskräfte im Rechnungswesen (jeweils 24 Prozent). Ein Grund hierfür sind die besseren Möglichkeiten, zu Hause zu arbeiten. Unter den Befragten, die teilweise oder vollständig im Homeoffice arbeiten, macht sich deshalb nur eine Minderheit von 17 Prozent berufsbedingt Sorgen um die eigene Gesundheit. Entsprechend hoch ist in dieser Gruppe auch die Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber: 82 Prozent bescheinigen ihm uneingeschränkt, ausreichende Schutzmaßnahmen umgesetzt zu haben.

ND-online

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Da sind sie wieder – die alten Kamellen aus der Jugendzeit. Dort hieß es auch immer : „Stäbchen rein und wieder raus – fertig ist der Nikolaus !“ Hat sich denn je eine Regierung  gegen Hirn-Verkalkung impfen lassen ?

Stäbchen rein und Heiligabend ist gerettet?

6.) Corona-Test

Weihnachten mit mehr Schutz: Das versprechen Schnelltests. Aber stimmt das? Wie organisiert man sich einen? Und ist das eigentlich eine gute Idee? Es klingt verlockend: Weihnachten mit der ganzen Familie, die Enkel bei Oma im Arm, abends wird gemeinsam unterm Weihnachtsbaum gesungen, später dann, na klar, gestritten. Nur: So wie immer wird es dieses Jahr nicht sein, Corona sei Dank. Oder vielleicht doch? Viele Menschen hoffen auf ein entspanntes Weihnachten durch Antigen-Schnelltests. Sie versprechen, innerhalb von kürzester Zeit Auskunft darüber zu geben, ob jemand infektiös ist. Stäbchen rein, das Ergebnis abwarten und Heiligabend ist gerettet? Ganz so einfach ist es nicht. Der Goldstandard der Corona-Tests sind nach wie vor die PCR-Tests. Bei ihnen wird ein Abstrich durch den Mund oder die Nase genommen und im Labor auf Erbgut des Virus untersucht. Sie sind sehr viel genauer – allerdings auch viel aufwendiger und zeitintensiver – als die noch relativ neuen Antigen-Schnelltests. Allein die Auswertung des Tests im Labor dauert Stunden, die Logistik drumherum noch gar nicht eingerechnet. Mitunter vergehen also Tage, bis dem Getesteten ein Ergebnis mitgeteilt wird. Kein Wunder, dass so viele Hoffnungen auf Schnelltests ruhen.

Zeit-online

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Christkind und Weihnachtsmann teilen sich deutschen Markt auf

7.) Endlich Klarheit

Die beiden Hauptkonkurrenten im Weihnachtsgeschäft überraschen mit einem historischen Deal: Der Weihnachtsmann und das Christkind haben heute in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass sie den deutschen Markt ab diesem Jahr untereinander aufteilen wollen. Dahinter stecken offenbar logistische Gründe. „Es ist schlicht nicht effizient, wenn zum Teil ganze Regionen sowohl vom Weihnachtsmann als auch vom Christkind abgedeckt werden“, so der Weihnachtsmann. „Solange das von Haushalt zu Haushalt verschieden ist, muss hier unnötig doppelte Infrastruktur aufrechterhalten werden.“ Gemäß der Einigung soll der Weihnachtsmann künftig den Norden Deutschlands bedienen, während das Christkind sich auf den Süden der Republik beschränkt, wo es ohnehin seit Jahrzehnten einen höheren Marktanteil hat.

Postillon-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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