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DL – Tagesticker 04.10.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 4. Oktober 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Auch in den Tälern lässt es sich mancher Orts sehr gut leben. Zumindest bleibt ein tieferer Fall aus. Er könnte vielleicht bei Söder einmal Anfragen. Der will ja auch noch sehr hoch hinauf! Zwei Dumme im Dreivierteltakt, die hat das Kreuz zusammengebracht.

Leibarzt von Donald Trump gibt noch keine Entwarnung

1.) Trump noch nicht über den Berg

Es gebe aber erhebliche Fortschritte. Präsident meldet sich mit Video aus dem Krankenhaus: „Jetzt fühle ich mich viel besser.“ Das Weiße Haus hat am späten Samstagabend (Ortszeit) zwei Fotos von US-Präsident Donald Trump veröffentlicht, die ihn bei der Arbeit vom Krankenhaus aus zeigen. Auf den Bildern ist Trump beim Bearbeiten von Unterlagen zu sehen: Einmal im Anzug ohne Krawatte sitzend an einem runden Schreibtisch, auf dem auch Akten zu sehen sind, einmal im weißen Hemd am Kopf eines langen Konferenztisches, blätternd in Dokumenten. Trump (74) war wegen einer Coronavirus-Infektion am Freitagabend per Hubschrauber in das Militärkrankenhaus Walter Reed nördlich von Washington geflogen worden. Zu seinem Quartier dort gehören auch Büroräume.  Auf einem der beiden Fotos scheint der Präsident am gleichen Schreibtisch zu sitzen, von dem aus er zuvor auch eine Videobotschaft veröffentlicht hatte. Darin hatte Trump gesagt: „Als ich hierher kam, fühlte ich mich nicht so gut. Jetzt fühle ich mich viel besser.“ Seine Stimme klang etwas belegt und er wirkte leicht kurzatmig. In den nächsten Tagen komme „die wahre Prüfung“, sagte Trump weiter, fügte aber hinzu: „Ich denke, ich werde bald zurück sein.“

Berliner-Zeitung

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Hat nicht jeder Uniformträger seinen Diensteid auf diesen Staat  abzulegen?  Und damit einer Regierung hörig zu sein, welche bei der letzten Wahllotterie das Glückslos zog?  Vollkommen egal was für Nieten dort oben in ihren feisten Anzügen ihr Werk nicht verstehen ? Niemand stellt die Frage wie ein Betrieb in der freien Wirtschaft existieren sollte, wenn dort gleichermaßen gearbeitet würde ?

Mehr als 20 rechtsextremistische Verdachtsfälle seit 2017

2.) Bundespolizei

Einem Zeitungsbericht zufolge ist in 44 Fällen wegen Rechtsextremismus und Rassismus bei der Polizei ermittelt worden. Der Verfassungsschutz legt bald einen Bericht vor. Bei der Bundespolizei hat es laut einem Bericht der Welt am Sonntag in den vergangenen drei Jahren 24 rechtsextremistische und 20 rassistische Verdachtsfälle gegeben. Das entspreche einem Anteil von 0,085 Prozent aller 51.315 Mitarbeiter der Bundespolizei, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das Bundespolizeipräsidium. Abgeschlossen werden konnten demnach bisher 21 der Verfahren. Zwei dieser Fälle endeten mit einer Einstellung, neun Mal wurden Disziplinarmaßnahmen verhängt, in zehn Fällen wurden die Beamten entlassen beziehungsweise nach Beendigung der Ausbildung nicht übernommen. Häufung von Vorwürfen. Von den 44 Verdachtsfällen wurde der überwiegende Teil – 31 Fälle – durch interne Hinweise aus der Bundespolizei bekannt. Schon im Mai 2015 war dem Bericht zufolge dort eine interne Vertrauensstelle geschaffen worden.

Zeit-online

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Wer macht sich denn schon von seien Daten abhängig, um eine Mahlzeit zu bekommen ? Ich würde keine Auskünfte geben. Sollen sie doch die politischen Brandstifter fragen, welche nicht einmal wissen wie ein Löscheimer getragen wird, ohne das Wasser schon vorher zu verschütten! Jede Unterstützung für ein Land gleicht der Unterstützung krimineller Familien Clans! 

Strafen für falsche Angaben im Café

3.) Bußgeld für Lucky Luke

Restaurantbesucher-Innen geben auf Corona-Gästezetteln falsche Namen an. Und Bund und Länder halten mit Bußgeldern dagegen. Nein, so wird das nichts. Also, liebe Darth Vaders, liebe Lucky Lukes, liebe Pippi Langstrumpfs. So, wie ihr das gerade macht, so geht das nicht. Erst an einem Superspreading-Event aka Restaurant-/Café-/Barbesuch teilnehmen und dann mäßig einfallsreiche Fantasienamen auf den Gästezetteln hinterlassen. Also auf jenen Papieren, die dazu dienen sollen, potenzielle Ansteckungsketten schnell nachzuvollziehen. Und sich dann nicht einmal direkt melden, wenn das Gesundheitsamt um Mithilfe bittet (na, Mr. Vader?). Murks ist das, pandemiemäßig. Und nur mal so nebenbei: Bei Facebook, Whatsapp und Telegram, wie haltet ihr es denn da mit dem Datenschutz? Aber, liebe Bundesregierung, liebe Landesministerpräsident:innen: So wie ihr das gerade macht, geht das ebenfalls gar nicht. Dass die in der Gastronomie tätigen Menschen seit ein paar Monaten Zettel für Kontaktangaben austeilen und einsammeln müssen, weil noch niemandem ein besseres System eingefallen ist: okay. Dass sich die Betriebe Aktenvernichter zum Schreddern der Kontaktzettel zulegen müssen: sei’s drum, ist immerhin eine sinnvolle Investition.

TAZ-online

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Immer tragen die Anderen die Schuld an den misslichen Umständen. Dabei dürften die meisten Politiker-Innen sich am Morgen nicht einmal im Spiegel ansehen. Aber das ist Leben. Die größten Esel nennen sich immer zuerst-

Selbstherrlicher Auftritt

4.) EU-Sondergipfel

Hier Sanktionen, dort Strafmaßnahmen, dann ein paar mahnende Worte mit drohend gerunzelter Stirn und abschließend ein belehrender Zeigefinger: Die EU ist gestern in ihren Gipfel so gestartet, wie sie sich stets aufführt – als selbstgefühlte politisch-moralische Weltmacht. Da demonstrieren in Belarus Menschenmengen wegen einer vermutlich gefälschten Präsidentenwahl? Die EU erkennt die Wahl nicht an, bereitet Visa- und Kontensperren vor. Die Türkei erhebt Territorialansprüche im östlichen Mittelmeer? Die Union diskutiert über Sanktionen. In die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan könnte Russland hineingezogen werden, weil Armenien seinem Militärbündnis, der OVKS, angehört? Hände weg, droht Brüssel. Und dann noch das Investitionsabkommen mit China: Im Gestus des – vermeintlich – zivilisierenden Kolonialherrn weisen die europäischen Staaten die Volksrepublik in Sachen Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik zurecht. Nicht, dass die EU bei all ihrem Machtgehabe im Innern geeint wäre. Strafmaßnahmen gegen Belarus liegen vor allem im Interesse der deutschen Eliten, die ihr traditionelles osteuropäisches Expansionsgebiet soweit wie möglich ihrer Herrschaft unterwerfen wollen. Sanktionen gegen die Türkei wiederum lägen im Interesse Griechenlands und Zyperns, nicht jedoch Deutschlands. Die Bundesrepublik betrachtet die Türkei seit je als strategische Brücke nach Nah- und Mittelost. Wer sich auf dem EU-Gipfel durchsetzen wird? Es wird wohl der Stärkere sein, sollte man meinen. Zypern ist das nicht. Und dann ist da ja noch das Hauen und Stechen um innere Angelegenheiten, um die Rechtsstaatlichkeit, um den Haushalt, die Krisenunterstützung: Eigentlich hätte die EU anderes zu tun, als belehrend mit Sanktionen um sich zu werfen, sollte man meinen.

Junge Welt

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Unter den  Archäologen befanden sich auch Politiker-Innen welche sofort ihre Mutti wieder erkannt haben.

Dutzende Sarkophage in Ägypten entdeckt

5.) „Als wäre sie erst gestern mumifiziert worden“

Sie sollen 2600 Jahre alt sein und in bestem Zustand: Ägyptische Archäologen entdecken an der Grabstätte Sakkara bei Kairo weitere Särge. Archäologen haben in der bekannten Grabstätte Sakkara weitere gut erhaltene Sarkophage aus altägyptischer Zeit entdeckt. Insgesamt seien 59 Särge gefunden worden, die seit fast 2600 Jahren nicht geöffnet worden seien, teilte der ägyptische Antikenminister Chalid al-Anani am Samstag vor Journalisten mit. Sie seien in sehr gutem Zustand und hätten ihre Originalfarbe erhalten. Er sei bei der Öffnung eines Sarges dabei gewesen, sagte Al-Anani weiter. Die Mumie habe ausgesehen, „als wäre sie erst gestern mumifiziert worden“. Die Sarkophage gehörten zu Priestern und hohen Offiziellen aus der Spätzeit des Alten Ägyptens.

Tagesspiegel

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Und wer ruft bei soviel an Einigkeit noch nach einer Opposition ?

Corona und soziale Folgen

6.) Corona im Vorwahlkampf

Nach sommerlicher Sendepause war der nächste Podcast des Virologen Christian Drosten bereits sehnlichst erwartet worden. Nicht nur von Menschen, die Zusammenhänge von Viren und Maßnahmen besser verstehen wollen, sondern auch von Politikern, wie sich zeigte. Am Dienstag letzter Woche war es dann auch wieder soweit, und es gab gleich mehr als 100 Minuten auf einen Schlag. Das war wohl zu lang für diejenigen, die Drosten nur als Stichwortgeber sehen. Denn der sprach von der Isolation Infizierter, die man vermutlich ohne Probleme von 14 auf fünf Tage reduzieren könne, um sie danach noch einmal zu testen. Verstanden wurde aber Quarantäne – von Leuten, die sicher oder vielleicht Infizierte getroffen haben, wie etwa Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

ND

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Viele Kölner haben immer noch Vorurteile gegen Düsseldorfer

7.) 30 Jahre Deutsche Einheit

Deutschland, einig Vaterland? So einfach ist das offenbar nicht. Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung haben viele Menschen immer noch erschreckende Vorurteile: Einer neuen Umfrage zufolge hat ein Großteil aller Kölner eine schlechte Meinung über Düsseldorfer. „Es ist sehr ernüchternd, zu sehen, dass sich fast drei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer die alten Klischees so hartnäckig gehalten haben“, erklärt Heinz Geiwasser vom Meinungsforschungsinstitut Opinion Control. „Auch heute noch sind rund 57 Prozent aller Kölner davon überzeugt, dass Menschen aus Düsseldorf arrogante schnöselhafte Angeber sind, die ekelhaftes dunkles Bier trinken und auf der hässlichen Seite des Flusses leben. Man kann schon fast sagen: Der Rhein in den Köpfen treibt immer noch einen Keil zwischen beide Städte, die doch nur 34 Kilometer voneinander entfernt liegen.“

Postillon

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

Ein Kommentar zu “DL – Tagesticker 04.10.2020”

  1. Blechtrommel sagt:

    zu 1
    Kann es sein, dass die Infizierung des Blondschopfes eine Erfindung ist?

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