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RENTENANGST

DL – Tagesticker 04.06.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 4. Juni 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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 Wem, sollte eine solche Aussage zum Nutzen dienen ? In einer Welt in der gut bezahlte Söldner aus Polizei und Militär als Mörderbanden durch die Städte patronieren ? Kennedy wurde vor vielen Jahren noch von einen Einzeltäter ermordet, heute lassen sich für solche Taten staatliche Täter anheuern?  Das ist die Paradoxie in dieser ,von der Politik wohl so gewünschten Situation !

Ex-US-Verteidigungsminister

1.) Mattis kritisiert Trump heftig

Der frühere US-Verteidigungsminister James Mattis hat sich hinter die friedlichen Proteste im Land gestellt und Präsident Donald Trump als Spalter kritisiert. Trump sei der erste Präsident, den er erlebe, der sich nicht darum bemühe, das Land zu einen, sondern seit drei Jahren versuche, das Land zu spalten, schrieb Mattis im US-Magazin «The Atlantic». «Wir sind Zeugen der Konsequenzen von drei Jahren ohne reife Führung», schrieb der pensionierte General. Die Ereignisse dieser Woche hätten ihn «wütend und entsetzt» zurückgelassen, erklärte der 69-Jährige. Mattis war wegen Meinungsverschiedenheiten mit Trump Anfang 2019 nach zwei Jahren als dessen Verteidigungsminister zurückgetreten, hatte den Präsidenten seither aber nicht öffentlich kritisiert. Mattis bezeichnete nun die von Trump gewünschte Militarisierung der Einsätze gegen die Proteste im ganzen Land nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz als unnötigen Fehler. «Zuhause sollten wir unser Militär nur sehr selten einsetzen, wenn es von Gouverneuren der Bundesstaaten angefordert wird», schrieb Mattis in der Erklärung. Ein Einsatz der Streitkräfte gegen zivile Proteste drohe, einen Konflikt zwischen Bevölkerung und Militär zu provozieren, warnte er.

Welt

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Na, wann kommt jetzt der Hofknicks der ehrfürchtigen Untertanen für ihre grün gemixten Raubritter ? Nicht einmal der im Volk berühmte „Dumme Hund“ würde sich so sehr drangsalieren lassen !

Überblick über aktuelle Maßnahmen

2.) Weitere Corona-Lockerungen für Baden-Württemberg angekündigt

Aktuell dürfen im privaten Raum bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammenkommen. Die Beschränkung auf zehn Personen gilt weiterhin nicht für Verwandte und Angehörige des gleichen Haushalts sowie Partner. Die Zehn-Personen-Regel gilt auch für private Feiern in öffentlich mietbaren Räumen wie Restaurants oder anderen Veranstaltungsstätten. Ab dem 9. Juni sollen sich dann auch bis zu 20 Personen aus verschiedenen Haushalten in Privaträumen treffen dürfen. Bei privaten Feiern in öffentlich angemieteten Räumen sollen sich laut Staatsministerium sogar bis zu 99 Menschen treffen können – unter Einhaltung der Hygieneregelen. An den geltenden Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum ändert sich aber nichts.

SWR

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Das wäre auch als eine Sensation gefeiert worden, wenn sich die Büttel der Parteien nicht an „Kopf und Arsch“ zusammen gefunden hätten! Jetzt wird die Brust aber aufquellen. Schon mit Finden des ersten Öltropfen wusste ein Jeder, das dieser Reichtum sich einmal erschöpfen würde. – Es geschah nichts! –  Schon unsere Urahnen legten Zisternen an, da sie damit rechneten das die Erde austrocknen würde. Wissenschaft in Kennerhaft ?Aber richtig so: Die Natur braucht weniger Autos – dann kann auch wieder mit dem Virus gelebt werden, ohne  Schuldige beim Namen zu nennen ? 

Konjunkturpaket:

3.) Darauf haben sich Union und SPD geeinigt

Die Zahlen, die die Autobranche kurz vor dem Koalitionsgipfel veröffentlicht hatte, sollten die Zweifler doch noch auf Kurs bringen. Um 75 Prozent brachen die Neuzulassungen demnach in Europa zuletzt ein. Besonders betroffen: die stark von der Corona-Krise gebeutelten Länder wie Italien (minus 98 Prozent) und Spanien (minus 97 Prozent). Der Autolobbyverband rechnete nun vor, dass die Kosten des Stillstands der größten deutschen Industrie für die Gesellschaft riesig seien. Auf fünf Milliarden Euro pro Monat schätzt der VDA Belastungen durch entgangene Steuern, Sozialbeiträge oder Kurzarbeitergeld. Doch am Abend machte sich Ernüchterung in Deutschlands größter Branche breit. Denn das lange Werben der Autoindustrie um Kaufprämien für Benziner und Diesel war erfolglos. Der Bund will der Einigung zufolge lediglich den Kauf von Elektroautos fördern – das allerdings deutlich. Bis Ende des nächsten Jahres soll die bereits bestehende Kaufprämie des Bundes verdoppelt werden. Wer dann ein E-Auto zum Preis von bis zu 40 000 Euro kauft, kann weiter mit der bisherigen Förderung von 6000 Euro rechnen, die sich Bund und Konzerne teilen. Der Bund legt nun aber noch mal 3000 Euro drauf und rechnet dafür insgesamt mit einem Finanzbedarf von zwei Milliarden Euro.

Sueddeutsche-Zeitung

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Hat es – jemals zuvor ein solch niedriges Niveau unter den politisch-selbsternannten Führer-Innen auf dieser Erde gegeben?  Selbst unter den verstärkten  Einfluss der SED hat sich die Haselnuss noch mehr ins braune verfärbt !!

Volksaufstand in China 1989

4.) Der „Tank Man“ bleibt verschollen

In China demonstrieren im Frühling der Demokratie 1989 Hundertausende Bürger wochenlang für mehr gesellschaftliche und politische Freiheiten. Am 4. Juni 1989 schlägt das chinesische Militär die Proteste rund um den Platz des Himmlischen Friedens in Peking blutig nieder. Hunderte Menschen werden getötet, manche Quellen sprechen gar von Tausenden Toten. Das Foto vom Mann im weißen Hemd mit den zwei Einkaufstüten geht um die Welt und beschäftigt bis heute Schriftsteller, Filmemacher und Historiker. „Herr Wang, der Mann der vor den Panzern stand“ heißt auf Deutsch das aktuellste Buch des chinesischen Exil-Autors Liao Yiwu.

Tagesschau

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Aus  Europa kamen die braunen Strümpfe welche in den USA nur ihre Schuhe gewechselt haben und zu Trümpfen aufwuchsen! Wie die Mutti so ihr Söhnchen – Ein klares Spiegelbild der Clan-Wirtschaft.

Proteste gegen Rassismus in Frankreich:

5.) Kaltschnäuzige Regierung

Wie in Deutschland herrscht auch in Frankreich Korpsgeist in der Polizei. Dort ist er unnötig autoritär und oft brutal. Immer wieder ist es erstaunlich, wie dreist und kaltschnäuzig die aktuelle, angeblich so bürgerbewegte französische Regierung mit ihren Bürger*innen umspringt. Letztere treibt der mutmaßliche Mord von Minneapolis an dem Afroamerikaner George Floyd auf die Straßen der Republik. Doch nicht nur bleibt, trotz stark sinkender Infektionszahlen in Frankreich – auch in der am stärksten betroffenen Region rund um Paris – das Demonstrieren, selbst mit Abstand, weiterhin verboten. Nein, Protestierende wie am Dienstagabend in Paris und Lille, in Marseille und Lyon, werden pauschal als gewalttätig und asozial abgestempelt. So geschehen durch den französischen Innenminister Christophe Castaner von Macrons Regierungspartei En Marche. Castaner fiel zu rund 20.000 Menschen aus diversen gesellschaftlichen Gruppen, die sich etwa gegen Rassismus und Polizeigewalt in Paris erhoben, nichts anderes auf Twitter und in der momentanen Situation ein, als: „Gewalt hat in der Demokratie.

TAZ

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Von Sportlern, wie auch Politikern darf nicht viel anderes erwartet werden da sic ihr Leben, fast  ausschließlich auf die  Fahne ausgerichtet hatten ! Sie war und ist ihr Brot, ihr Trank – das Leben lang. Solche Typen wären jeder Fahne nachgelaufen – auch der mit dem Schwarz-Rot-Hellbraunen Abdruck des Gesäßstreifen. Loddar und Boris sind hier nur einige Beispiele.

Flagge wichtiger als Floyd?

6.) Die verwirrenden Sätze von Superstar Brees

Der Star-Quarterback der New Orleans Saints, Drew Brees, hat mitten in der aufgeheizten Stimmung in den USA mit irritierenden Kommentaren über protestierende Football-Spieler für Empörung gesorgt. In einem Interview wurde der 41 Jahre alte Spielmacher gefragt, was er davon halten würde, sollten in der kommenden Saison wieder Profis gegen Polizeigewalt protestieren, so wie es 2016 schon der inzwischen nicht mehr in der NFL beschäftigte Colin Kaepernick tat, als er während der Nationalhymne auf ein Knie ging. „Ich werde nie einer Meinung sein mit jemandem, der respektlos gegenüber der Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika oder unserem Land ist“, antwortete Brees. Seine Großväter hätten beide im Krieg gedient und die Flagge verteidigt, führte der Super-Bowl-Champion von 2009 aus. Auch die Bürgerrechtsbewegung in den 60ern führte Brees an. „Ist jetzt alles okay in unserem Land? Nein, ist es nicht. Wir haben noch einen langen Weg vor uns“, sagte er. „Aber ich denke, wenn du da stehst und der Flagge deinen Respekt erweist mit der Hand über dem Herzen, dann zeigt das Einigkeit. Es zeigt, das wir alle im selben Boot sitzen, dass wir es alle besser machen können und Teil der Lösung sind.“

ntv

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7.) „Eigenem Land den Krieg erklären“

laut Beipackzettel Nebenwirkung von Hydroxychloroquin

Wurde Donald Trump die eigene Corona-Wunderkur zum Verhängnis? Das scheint derzeit sehr wahrscheinlich, denn „Dem eigenen Land den Krieg erklären, nur um stark auszusehen“ ist laut Beipackzettel eine der Nebenwirkungen des umstrittenen Malaria-Medikaments Hydroxychloroquin, das der US-Präsident seit Wochen regelmäßig einnimmt und als Heilmittel gegen Corona anpreist. Im Weißen Haus reagierte man überrascht und zugleich erleichtert auf die Entdeckung.  „Puh! Einen Moment lang dachte ich schon, unser Präsident wäre ein durchgeknallter Möchtegern-Diktator“, erklärt Trumps Leibarzt Sean Conley. „Aber dann habe ich zufällig auf den Beipackzettel von Hydroxychloroquin geschaut und es traf mich wie der Blitz! Kein Wunder, dass er gerade so angespannt wirkt, der isst das Zeug ja wie Smarties.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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