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RENTENANGST

DL – Tagesticker 04.01.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 4. Januar 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Sie kommt ja wie gerufen. Wer hat sie bestellt ? Die Deutschen, die EU – Spinner ? Jetzt haben wir endlich eine Auswahl mehr woran wir sterben möchten ! Hunger, auch unter Rentnern welche nicht die dreckigen Türklinken der Behörden putzen wollen, Obdachlosigkeit, oder als  Flüchtling, welcher verzweifelt im Boot auf dem Mittelmeer, oder im Lagern sitzend und an die Werte Tür der EU klopft? Ja, unsere Werte sie fallen jeden Tag in den Sumpf und gerade die, welche sich daran berauschen, grunzen sie auf niedrigsten Niveau.

Klimaziel für 2020 wegen Pandemie erreicht

1.) Coronavirus in Deutschland

40 Prozent weniger Emissionen als 1990 hatte sich Deutschland als Klimaschutz-Ziel für das vergangene Jahr vorgenommen – die Aussichten, dieses zu erreichen, waren allerdings mau. Die Pandemie hat nun offenbar dafür gesorgt, dass der Treibhausgas-Ausstoß sogar noch stärker zurückgegangen ist: um 42,3 Prozent. Ohne das Coronavirus hätte Deutschland der Analyse zufolge seinen CO₂-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 37,8 Prozent gemindert. Das hat eine Analyse der Denkfabrik Agora Energiewende ergeben. Den Berechnungen zufolge gingen die Emissionen um mehr als 80 Millionen Tonnen CO₂ zurück auf rund 722 Millionen Tonnen. Zwei Drittel dieser Minderung seien aber eine Folge der Corona-Pandemie, ohne sie hätte der Rückgang nur bei etwa 25 Millionen Tonnen gelegen, und das 2020-Ziel wäre verfehlt worden. Insbesondere der Energieverbrauch ist aufgrund der Pandemie im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Dazu kamen den Experten zufolge relativ hohe CO₂-Preise in der EU, die vor allem die klimaschädliche Stromproduktion aus Kohle verteuern, sowie niedrige Gaspreise und ein milder Winter, in dem nicht so viel geheizt wurde. 2020 wurde der Agora-Analyse zufolge erstmals in Deutschland mehr Strom aus Windkraft produziert als aus Kohle.

Sueddeutsche-Zeitung-online

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Hätten die Deutschen nicht alle Zeit dieser Welt gehabt Julian Assange und auch Edward Snowden einen Platz in ihren Werte Land anzubieten ? Den Regierungen waren wohl die wirtschaftlichen Vorteile bei Zurückhaltung wichtiger ? Spätere Mörder leben also auch mitten unter uns.

„In Amerika würde Julian lebendig begraben“

2.) VOR URTEIL GEGEN ASSANGE

Vor dem Urteil gegen Wikileaks-Gründer und Whistleblower Julian Assange warnt seine Partnerin Stella Moris, die Auslieferung käme einem Todesurteil gleich. Auch mehrere Bundestagsabgeordnete fordern, ihn nicht an Amerika zu übergeben. Vor dem erwarteten Urteil im Auslieferungsverfahren von Julian Assange am zentralen Strafgericht „Old Bailey“ in London haben sich Bundestagsabgeordnete verschiedener Parteien gemeinsam an die britische Regierung gewandt. Eine Auslieferung von Julian Assange an die Vereinigten Staaten, wo ihm kein faires Verfahren und bis zu 175 Jahre Haft drohten, würde dessen Leben gefährden und hätte darüber hinaus Präzedenzcharakter für Journalisten und Whistleblower auf der ganzen Welt, erklärte die Bundestagsarbeitsgemeinschaft „Freiheit für Julian Assange“ am Sonntag in Berlin. Am Montag soll das Gericht entscheiden, ob Großbritannien dem Auslieferungsersuchen der Amerikaner stattgeben soll. „Sollte die Auslieferung juristisch beschieden werden, fordern wir die britische Regierung zum Schutz vor Verfolgung unliebsamer Journalisten auf, Julian Assange nicht an die USA auszuliefern und eine Überstellung des Wikileaks-Gründers an Washington zu verhindern“, so die Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Linke), Bijan Djir-Sarai (FDP), Frank Heinrich (CDU), Frank Schwabe (SPD) und Margit Stumpp (Grüne). Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) reichte unterdessen eine Petition gegen die drohende Auslieferung des Wikileaks-Gründers bei der britischen Regierung ein. Die Liste umfasst mehr als 108.000 Unterschriften, wie die Organisation am Freitag in Berlin mitteilte. RSF forderte, Assange sofort freizulassen und ihn nicht länger für seine Beiträge zu journalistischer Berichterstattung zu verfolgen. Die Anklage der Amerikaner gegen Assange sei eindeutig politisch motiviert, sagte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr. Die Vereinigten Staaten wollten „ein Exempel statuieren und eine abschreckende Wirkung auf Medienschaffende überall auf der Welt erzielen“. „Eine Art lebenslange Todesstrafe“

FAZ-online

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Wir sterben alle nur einmal, das ist doch auch schon etwas, was uns auch keine Regierung nehmen kann. Mag sie auch noch so unakzeptabel sein. Nur die Größten Show-offs der Lebendenden erhalten heute den Vorteil nicht vielleicht als Scheintoter verheizt zu werden, um dann als Asche in  einer Tonne entsorgt zu werden.

Schluss jetzt – Corona

3.) Weil es einen Unterschied macht, wie wir sterben

Über Corona schreiben, davor habe ich mich bisher gedrückt. Muss ich ausgerechnet jetzt, wo wir auf dieses neue, dieses verdammt noch mal bessere Jahr schauen, damit anfangen? Ja. Denn das hier ist eine Kolumne über den Tod. Der ist im Moment allgegenwärtig, selbst wenn die meisten von uns das nicht wahrhaben wollen. Tatsache ist: Wir, die es schaffen, ihn zu verdrängen, gar zu leugnen, haben Glück. Wir haben das Privileg, keine Vorerkrankung zu haben, nicht alt zu sein, keinen nahen Menschen durch das Virus verloren zu haben, wir bleiben zu Hause, weil wir es uns leisten können, haben ein Zuhause. „Das Krematorium ist so voll, dass die Särge übereinandergestapelt im Feierraum stehen. In der Kühlung stehen Dreiviertel der Särge mit dem Covid-Aufkleber“, twitterte die Berliner Bestatterin und Trauerbegleiterin Sarah Benz. Zeitungen berichten von mehr als 1.000 Toten täglich und insgesamt um die 35.000 Menschen, die an Covid-19 gestorben sind. Ich habe mich davor gedrückt, über Corona zu schreiben, weil ich mich in dieser Situation unerträglich hilflos fühle. Es sind nicht nur die Zahlen, die noch vor einem Jahr unvorstellbar gewesen wären, auch das Sterben ist ein anderes geworden. Ich habe mich vor vier Jahren zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin ausbilden lassen, weil ich glaube, dass es einen Unterschied macht, wie wir sterben. Deshalb gehen wir Ehrenamtlichen zu Wildfremden nach Hause und fragen sie, was sie in ihren letzten Lebenswochen und -monaten brauchen. Oftmals ist das nicht mehr, als da zu sein, den Menschen das Gefühl zu geben, am Ende nicht alleine zu sein.

TAZ-online     

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Ahaa ! Hat die SPD einmal mehr ihren Rinke-Lechte Wanderprediger in die Spur gesetzt?  Zieht vielleicht ein jeder Satz von ihm eine Wertsteigerung der Aktien im Gesundheitswesen nach sich? Vor Lauter-Krach versteht er seinen eigenen Sing-Sang im Radio nicht mehr.

Lauterbach fordert „konsequenten“ und nicht befristeten Lockdown

4.)CORONA-PANDEMIE

Dem SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gehen die Corona-Maßnahmen noch nicht weit genug. Bundesbildungsministerin Karliczek hält eine baldige Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht für alle Schüler für ausgeschlossen. Alle News im Liveticker. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat einen „konsequenten“ und zeitlich nicht befristeten Lockdown gefordert. Er verwies dabei auch auf die Mutation des Coronavirus. „Wir müssen die Neuinfektionen deutlicher reduzieren als bisher geplant“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Montag). „Ein Inzidenzwert von 50 reicht nicht aus, weil wir es in Zukunft wahrscheinlich mit einer Virus-Variante zu tun haben werden, die wesentlich ansteckender ist als die bisher in Deutschland verbreitete.“ Die Rate der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen müsse auf 25 gesenkt werden. Am Sonntag lag sie in Deutschland bei 139,6. „Der Lockdown muss weitergehen und sollte nicht zeitlich befristet werden, sondern auf den Zielwert von 25 ausgerichtet werden“, sagte Lauterbach. Er forderte zudem eine „pragmatisch-intelligente“ Impfstrategie. „Wir sollten umdenken und uns damit abfinden, dass wir zunächst einmal nicht mehr Dosen von den Impfstoffen der Hersteller Biontech und Moderna haben.“ Die Ständige Impfkommission müsse jetzt prüfen, ob eine vorgezogene Erstimpfung auch in Deutschland praktiziert werden sollte, ähnlich wie in England. „Es gilt, in den nächsten zwölf Wochen so viele Menschen wie möglich mit der Erstimpfung zu versorgen. Die Zweitimpfung könnte dann danach erfolgen“, meinte der SPD-Politiker. An diesem Dienstag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder über das Vorgehen in der Corona-Krise über den 10. Januar hinaus entscheiden. Bis dahin gelten die aktuellen strikten Eindämmungsmaßnahmen.

Welt-online

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Die Menschen dieses Landes werden ihre Situation nur verbessern können, wenn die Clan-Parteien verboten werden, den Volktstretern die Aufsicht über das Geld entzogen und  von den Parteien aufgestellte  Wahllisten sind der größte Betrug an die Wählern. Langjährige Erfahrungen  in der Politik bringen mich zu dieser Wertung.

Wohnprojekt »Festland«

5.) Endlich ein passendes Zuhause

Das Wohnprojekt »Festland« am Hamburger Hafen ist ein Meilenstein für chronisch Erkrankte. Katharina H. zieht die Schraube am Ende der Gardinenstange mit dem Inbusschlüssel an. »Fertig, aber Du kontrollierst noch mal, ja?«, fragt sie ihre Mutter Jolanda. Katharina traut ihren kraftlosen Handgelenken nicht, denn es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht schmerzen. Katharina hat das CINCA-Syndrom, eine seltene Autoimmunkrankheit, die dafür sorgt, dass das Immunsystem gegen den eigenen Körper mobil macht. Gelenkentzündungen sind eine Folge, und deshalb ist die kleine, chronisch erkrankte Frau auf Hilfe angewiesen. »30 Jahre hat sich meine Mutter um alles gekümmert. Nun will ich auf meinen eigenen Beinen stehen«, sagt Katharina und mustert zufrieden die neue Lampe, die hinter ihr steht. Seit zwei Wochen ist sie alle paar Tage in ihrer neuen Wohnung. Sie nimmt Möbel entgegen, richtet ihr neues Domizil gemeinsam mit Mutter ein und bereitet den Umzug ins »Festland« vor. Das Wohnprojekt für chronisch kranke Menschen ist fertig, die ersten Nachbar*innen sind schon eingezogen, auch wenn die Handwerker*innen noch ein paar letzte Arbeiten verrichten. Sie schließen die Lampen an, konfigurieren die Elektronik und passen einige Bäder im Haus an die spezifischen Bedürfnisse der Bewohner*innen an. Bei Katharina müssen Waschbecken und Toilette heruntergesetzt und hier und da einen Griff für die kleine Frau angebracht werden. Ansonsten ist das meiste schon bezugsfertig. Am 2. Januar hat Katharina, begleitet von einem Pflegeteam, ihr neues Leben begonnen. Mit Nachbar Yamil Ali ist der Kontakt schon geknüpft und oben im vierten Stock wohnt Ben. Er ist ein guter Freund von ihr. »›Festland‹ ist für mich die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft. So etwas gibt es doch sonst gar nicht«, sagt sie ein paar Tage vor dem Einzug in freudiger Erwartung. Wohnprojekte für junge chronisch kranke Menschen sind etwas vollkommen Neues und bundesweit an einer Hand abzuzählen. Deshalb ist der Andrang beim Projekt »Festland« groß. Die 24 Wohnungen, die chronisch Erkrankten zur Verfügung stehen, sind längst weg. Auch die letzten beiden der drei weiteren, freifinanzierten Wohnungen, für Menschen mit Interesse am inklusiven Wohnen zusammen mit gesundheitlich beeinträchtigen Menschen, werden alsbald vermietet sein, sagt Janine Kontny. Sie ist seit Anfang 2019 bei »Festland« nicht nur für die Vermietungen zuständig, sondern für das Projekt verantwortlich; sie hilft den Bewohner*innen bei der Suche nach Pflegepersonal, bei kleinen baulichen Veränderungen oder mit praktischen Tipps für den Einkauf. Janine Kontny informiert aber auch darüber, wie sich die Arbeitsflächen in den beiden Gemeinschaftsräumen absenken, Backofen und Herd bedienen lassen. Alles ist auf die Bedürfnisse chronisch kranker Menschen ausgerichtet, von denen einige auf einen Rollstuhl angewiesen.

ND-online

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Ist nicht eine jede Situation, für sich genommen schlimmer als die Corona ? Da ruft Rommel heute nicht mehr nach Kairo sondern nach seinen Unruhestiftern in Bamako ! Wer von allen Sesselbesetzern im Bundestag ist denn jemals in Afrika gewesen um mitreden zu können ? Höchsten sind sie einen roten Teppich ab gestolpert.

Das sind die größten Krisenregionen im Jahr 2021

6.) Fünf Konflikte, die eskalieren könnten

Mali, Ostukraine, Naher Osten, Afghanistan und Südchinesisches Meer: Fünf Weltgegenden, in denen die Lage dieses Jahr eskalieren könnte. Die Corona-Pandemie hat viele Krisen auf der Welt überlagert, aber nicht gelöst. Diese Konflikte werden uns auch 2021 weiter beschäftigen: Iran gegen Saudi-Arabien – Wettrüsten am Golf Der 14. September 2019 war für Saudi-Arabien ein schockierender Tag – und ein schmachvoller. Am Morgen trafen Drohnen und Marschflugkörper zwei der wichtigsten Ölanlagen des Golfstaates. Für die Herrscher in Riad stand sofort fest, wer hinter dem Angriff aus dem benachbarten Jemen steckt: der Erzfeind Iran. Doch abwehren konnten sie die Attacke nicht – trotz der Milliarden, die sie Jahr für Jahr ins Militär investieren. Zudem verzichtete Donald Trump als Verbündeter trotz aller Drohungen auf einen Gegenschlag. Wie selten zuvor war die iranische Stärke deutlich geworden – und die saudische Schwäche. Seitdem ist der Dauerkonflikt zwischen dem sunnitischen Königreich und dem schiitischen Gottesstaat in eine hochbrisante neue Phase getreten. Die Kriegsgefahr hat sich deutlich erhöht. Experte Guido Steinberg nennt in seinem kenntnisreichen Buch „Krieg am Golf“ das Kräftemessen beider Länder den „Kernkonflikt“ des Nahen Ostens.

Tagesspiegel-online

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 7.) Maßnahme gegen Lärm: Presslufthämmer bekommen Audio-Ausgang für Kopfhörerbetrieb

Baustellen sind oft unvermeidbar, stellen für Anwohner jedoch in der Regel eine erhebliche Lärmbelastung dar. Dank einer neuen Erfindung könnte damit bald Schluss sein. Denn ein besonders lautes Werkzeug – der sogenannte Presslufthammer – wird inzwischen mit einem Audio-Ausgang versehen und kann per Kopfhörer bedient werden. Straßenbauer Kalle Bernofski (34) demonstriert die neue Technik: „Ja, also Presslufthammer oder Drucklufthammer, wie der Profi sagt, kennt man ja. Superlaut.“ Er startet seine Maschine. Ohrenbetäubender Lärm hallt durch die gesamte Nachbarschaft, als Bernofski zum Beweis ein Stück Asphalt aufschläg“Und jetzt passen Sie mal auf“, kündigt er an. Er setzt sich Kopfhörer auf und steckt das Ende des Kabels in den Audio-Ausgang des Drucklufthammers. In dem Moment, in dem der 3,5-mm-Klinkenstecker im Gerät steckt, ist der Lärm für Außenstehende plötzlich weg. „Den Krach hört jetzt nur noch der Bauarbeiter, der das Gerät bedient“, brüllt Bernofski grundlos laut, während er geräuschlos weiter den Asphalt aufschlägt. Er stellt das Gerät wieder ab.

Postillon-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

Ein Kommentar zu “DL – Tagesticker 04.01.2021”

  1. Otto sagt:

    zu 4)
    Karlchen geht mir tierisch auf den Wecker.

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