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RENTENANGST

DL – Tagesticker 03.10.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 3. Oktober 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Da waren einmal: ! Ja, so ähnlich fangen alle Märchen an. Auch das von dem bösen Wolf. Die Länder durften wir als DDR und BRD benennen. Heute, -und so Enden Märchen meistens-,  existieren wenigstens vier Länder : Nord – Süd und Ost – West. Niemals nach dem Krieg waren diese Länder so zerstritten wie Heute ! Von den vielen, vielen, einzelnen Untergruppierungen wollen wir erst gar nicht Schreiben. Stattdessen haben wir wieder eine Einheitspartei ohne jegliche Opposition und müssen uns  neuerdings Verschwörungstheorien von politischen Schamanen um die Ohren schlagen lassen. Das war mein Wort zum Tag und ich überlasse alles weitere den Anführer-Innen dieser politischen Clans in Berlin.

Was sich aus dem rasanten Umbruch lernen lässt

1.) Bilanz von 30 Jahren deutscher Einheit

Die Einheit war ein Geschenk, doch ging sie für viele zu schnell. Zu lernen ist: Geschichte muss neu erzählt werden. Und: Europa ist mehr als der Westen. Es war nicht alles schlecht. Auch nicht an der deutschen Einheit. Denn weltpolitisch ist sie nach wie vor ein Wunder und ein wunderbares Geschenk. Ein historisches Momentum für ein Land, das nach dem Krieg in zwei Staaten halbiert wurde und mit der friedlichen Revolution auf den Straßen von Ost-Berlin und Ostdeutschland die einmalige Chance bekam, wieder zueinanderzufinden.30 Jahre später findet noch nicht jede und jeder alles gelungen, sind soziale, politische und emotionale Unterschiede erkennbar, spürbar. Spuren der Teilung und der hastigen Vereinigung finden sich weniger auf den sanierten Plätzen der Städte und Dörfer als vielmehr in den Köpfen und Herzen der Menschen, die über ihre Geschichte nicht einfach hinweglaufen können und wollen. Und wie wäre das: wenn das vereinte Land Ost und West als Bereicherung einer immer vielfältigeren Gesellschaft ansieht? Wie Nord und Süd auch. Die deutsche Einheit brauchte nach dem Mauerfall weniger als ein Jahr, um am 3. Oktober 1990 vor dem Reichstag im endlich wieder ungeteilten Berlin besiegelt zu werden. Die Partylaune war damals schon gedämpft; Markstein der kollektiven Erinnerung bleibt bis heute der Wahnsinn des Mauerfalls. Zwischen beiden historischen Momenten lagen 328 rasante Tage, die den Menschen den Atem verschlugen, sie mitrissen in ein neues Leben. Risse sind noch immer spürbar.

Tagesspiegel

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Bitte tragt dafür Sorge, mich auch rechtzeitig zu Informieren. Ich werde dann hinter meinen Haus im Park, eine Corona-Party inszenieren. Wie heißt es doch so schön: „Wenn Zwei sich streiten – Freut sich der Dritte !“

US-Präsident Trump begibt sich in ein Militärkrankenhaus

2.) NACH CORONA-INFEKTION

Donald Trump zeigt leichte Symptome und soll vorsorglich einige Tage im Krankenhaus bleiben. In einer kurzen Videobotschaft sagt er dennoch, es gehe ihm sehr gut.  Nach seiner Infektion mit dem Coronavirus ist US-Präsident Donald Trump ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus in Bethesda nördlich von Washington gebracht worden. Das Weiße Haus teilte am Freitag mit, Trump werde die nächsten Tage von Büroräumen des Präsidenten in dem Krankenhaus arbeiten. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme auf Empfehlung der Ärzte. Trump konnte aus eigener Kraft vom Weißen Haus aus zum Helikopter, der ihn ins Krankenhaus brachte, laufen und hatte eine Maske getragen. Vor seinem Abflug ins Krankenhaus hat eine kurze Videobotschaft im Weißen Haus aufgenommen. „Ich denke, es geht mir sehr gut“, sagte Trump in dem am Freitag bei Twitter veröffentlichten, 18 Sekunden langen Video. Er gehe aber trotzdem zur Sicherheit ins Krankenhaus. Der First Lady Melania gehe es „sehr gut“.

Handelsblatt

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Moderne Tierhaltung ! Auch Menschen welche hinter Gittern gesperrt werden, damit Politiker ihre Narreteien ungestört durchziehen können, geben sich eher mit kleinen Bissen zufrieden.  Als  Dank singen wir dann von den Balkonen: „Oh wie wohl ist`s mir am Morgen, kannst mir deine Corona borgen? Vom Kölner-Dom antwortet der schwarze Pitter: „Bim – bam, Bim-bam !“

Ostdeutsche bei Einkommen und Arbeit inzwischen zufriedener

3.) Umfrage – Das letzte Wissen

Wegzug vor allem der jungen Leute, eine höhere Arbeitslosigkeit im Osten und das Wiedererstarken rechter Bewegungen: Auch nach drei Jahrzehnten im wiedervereinigten Deutschland scheinen viele Probleme aktuell wie eh und je. Dennoch hat sich einer neuen Umfrage zufolge die Zufriedenheit sowohl auf dem Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik als auch auf dem der DDR zum Teil deutlich erhöht. Insbesondere mit Blick auf das Einkommen sind die Bürger vor allem in den ostdeutschen Bundesländern glücklicher als noch vor 30 Jahren. Das zeigt die Auswertung zweier repräsentativer Umfragen aus den Jahren 1991 und 2020, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vorgenommen hat und die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dabei sollten die Befragten zu unterschiedlichen Aspekten ihre Zufriedenheit auf einer Skala von 1 bis 5 angeben. Den Befragten wurden zu beiden Zeitpunkten dieselben Fragen vorgelegt. Auffällig ist vor allem die unterschiedliche Entwicklung der Zufriedenheit beim Einkommen. In Ostdeutschland äußerte sich vor rund 30 Jahren lediglich jeder fünfte Befragte zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit seiner finanziellen Situation. In diesem Jahr waren es nahezu die Hälfte der Teilnehmer aus ostdeutschen Bundesländern. In Westdeutschland wiederum geht der Trend in die andere Richtung: 1991 waren rund 60 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden. 2020 äußerten sich nur noch 55 Prozent entsprechend.

Zeit-online

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Die Vögel hatten wohl aus den Gesprächen ihrer politischen Besucher zu spät entnommen das diese der russischen Sprache besser als der Englischen zugetan waren ! Da lässt sich schon mal das wir mit dem Ihr verwechseln !

Eine Liebeserklärung

4.) Die Papageien von Lincolnshire

Fünf pöbelnde Vögel störten den öffentlichen Fröden… Pardon… Frieden in einem britischen Wildpark. Nun müssen sie sich in getrennten Volieren weiterbeschweren. „Verpiss dich, du Fucking Bastard!“ – vielleicht nicht ganz die Begrüßung, die man beim Zoobesuch erwartet. Entsprechend konsterniert reagierten Besucher des Lincolnshire Wildlife Park in England, zumal sie den Verbalaggressor nicht einmal ausmachen konnten. Es folgte lautes Lachen aus vier heiseren Kehlen. Billy, Tyson, Elsie, Jade und Eric heißen die Pöbler – und sind Graupapageien, sprachlich hochbegabte Vögel aus Afrika. Umgangssprache ist eben immer auch eine Frage des Umgangs, den man pflegt, und so lernten sie, was in ihrem Umfeld geplappert wird. Offenbar schimpft man gern im Nordosten Englands. Die Tiere kamen unabhängig voneinander von privaten Vorbesitzern in den Zoo, der auch als Auffangstation für nicht mehr gewollte Heimtiere dient. In der gemeinsamen Quarantäne stachelten sie sich gegenseitig an. Schließlich zogen fünf Graupapageien, die fluchten wie die Rohrspatzen, in eine Voliere im Park, wo sie anfingen, die Besucher zu beschimpfen und sich scheckig darüber zu lachen.

TAZ-online

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Na. wer wohl hier wen zähmen wird?  Der Boris ist doch an das Leben in Freiheit von  Geburt an gewohnt und brauchte nicht erst eine aufgebrochenen Mauer überwinden, um das Sagen zu können , was immer er wollte. Es kann doch für die Bürger-Innen der EU nur von Vorteil sein, wenn die Marschbefehle aus der EU auch mal auf Widerstand stoßen. Vor allen dann, wenn echte Provis der Insel den Amateuren des Festland gegen über stehen ?

Bei der Zähmung des widerspenstigen Brexit-Boris ist Merkel besonders gefordert

5.) Exzentrisch ohne Linie

Norwegen hat es nun geschafft, sich mit dem britischen Premierminister Boris Johnson bezüglich eines Fischereiabkommens zu einigen. Eine Einigung wäre auch wünschenswert für die Brexit-Abschlussverhandlungen. Selbst den europäischen Gerichtshof will Johnson jetzt nicht mehr anerkennen. Mitte der 10-er Jahre dieses Jahrhunderts lieferten sich die norwegische Hauptstadt Oslo und die britische Kapitale London einen Wettlauf um die zweifelhafte Ehre, als teuerste Stadt der Welt zu gelten. London zog schließlich davon, obwohl die Lebensmittelpreise am Oslo-Fjord fast doppelt so hoch sind wie an der Themse. Letztlich gaben aber die astronomischen Mietpreise in London den Ausschlag. Beide Städte haben einiges gemeinsam, unter anderem das ungemütliche Wetter. Vielleicht fällt es deshalb den Norwegern leichter als der EU, nach dem Brexit mit den Briten umzugehen.

Focus-online

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Wenn Oskar Lafontaine das Gesicht der Linken ist – wie mag denn dann erst einmal der Arsch aussehen ? Denkt denn darüber jemals einer  nach ?

Oskar Lafontaine

6.) Ein Schlag ins Gesicht

Jana Frielinghaus über den gemeinsamen Auftritt von Oskar Lafontaine mit dem Rassisten Thilo Sarrazin. – Was Oskar Lafontaine jetzt in München sagte, wiederholt er seit Jahren: Flüchtlinge, die nach Deutschland kämen, seien eine enorme Belastung für die Sozialkassen, was armen Einheimischen nicht zu »vermitteln« sei – als sei es ihnen vor 2015 mit Hartz-IV-Sanktionen und Co. besser gegangen. Wieder spielte Lafontaine so verschiedene unter dem globalen Kapitalismus leidende Gruppen gegeneinander aus und behauptete ein Entweder-Oder: Als schade beispielsweise Armen in Afrika, wer hierzulande Schutzbedürftige unterstützt, die die Grenzen der Festung Europa überwinden konnten. Demagogie dieser Art empört viele Linke seit Jahr und Tag.

ND-online

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heute-show vom 2. Oktober 2020

7.) Nachrichtensatire mit Oliver Welke

Oliver Welke berichtet über das US-TV-Duell, das Einheits-Jubiläum, den Südwesten, einen bedeutenden Moment in der Mediengeschichte, Atomstrom und die Endlagersuche. Heute in Welkes Team: Dennis Knossalla, Friedrich Küppersbusch, Matthias Matschke und Till Reiners.

ZDF

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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