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RENTENANGST

DL – Tagesticker 02.11.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 2. November 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ganz egal wer in den USA die Wahl gewinnt ! Bleib im Land und nähre dich redlich! Was auch passiert – die Mutti bekommt kein Kind, auch nicht vom Alten Maier! Und selbst die Größten Löcher im Land  bleiben auf ihren Ärschen im Amt sitzen. Ob wir sie später wählen oder auch nicht.

Voter Suppression in den USA

1.) Wenn Wähler nicht wählen sollen

US-Präsident Donald Trump und die Republikaner setzen darauf, möglichst viele Demokraten gezielt vom Wählen abzuhalten. Wie machen sie das?  Es hing an 78.000 Stimmen. Donald Trump wurde bei der Wahl 2016 Präsident, weil er in drei entscheidenden Bundesstaaten diesen hauchdünnen Vorsprung gegenüber Hillary Clinton erreichte. Wenn das Ergebnis vom Wahlausgang in wenigen umkämpften Staaten abhängt, kann es für den Sieg reichen, wenn die Gegenseite gezielt von der Stimmabgabe abgehalten wird. Vieles spricht dafür, dass die Republikaner und Präsident Trump gerade genau das versuchen. Diese Voter-Suppression-Strategie ist nicht neu. Die Wahlrechtsreform von 1965 sollte Minderheiten vor diskriminierenden Wahleinschränkungen schützen. Vor sieben Jahren entkernte der Supreme Court jedoch das Gesetz und überließ es den Bundesstaaten, ungeprüft ihre eigenen Regelungen zu erlassen. Viele republikanisch regierte Staaten begrenzten für viele Bürgerinnen und Bürger seitdem die Möglichkeiten zu wählen. Das Argument für diese Maßnahmen, das auch Donald Trump immer wieder anführt: So soll einem angeblichen Wahlbetrug vorgebeugt werden. Bisher aber hat keine von zahlreichen Untersuchungen ergeben, dass dieser in relevantem Ausmaß in den USA existiert. Die Republikaner verwenden viel Energie darauf, das Wählen per Briefwahl zu erschweren – mitten in einer Pandemie, in der Umfragen zufolge vor allem demokratische Wählerinnen und Wähler auf diesem Wege ihre Stimme abgeben wollen. Die Bundespost wird von einem Trump-Spender geleitet, der zahlreiche Einschnitte vollzogen hat, die die Auszählung der Stimmen verlangsamen: Briefkästen wurden entfernt, Sortiermaschinen demontiert, Überstunden der Belegschaft nicht mehr genehmigt. Viele Bundesstaaten haben knappe Fristen für die Einsendung der Stimmzettel: In Michigan und Georgia werden Stimmzettel zum Beispiel nicht mehr gezählt, wenn sie nach dem Wahltag eingehen. Für Wisconsin hat der Supreme Court gerade eine verlängerte Einsendefrist abgelehnt.

Zeit-online

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Hallo. Hallöchen – Hier meldet sich die zweite Pandemie – Welle zum Lock-down, so ganz  ohne Auftrag des RKI . Uns steht das Wasser schon bis zur Unterkante der Oberlippe ! Wir fordern alle Bürger-Innen auf, bevor noch die Schnauzen vollgelaufen ist, alle genau das zu machen, was der Politik zu wieder ist. Setzt euch also alle in eure Autos und startet zu eine Fahrt über den Wolken. Besteigt eure Schiffe und fahrt unterhalb der Wasserlinien. Auch sollten alle Fußgänger an grünen Ampeln warten bis die Rot-Phase erscheint, um dann gebündelt loszustürmen. Ihr werdet sehen wie wir in kürzester Zeit den absoluten Lock-down erreichen und die Politiker-Innen uns bitten auf das Los zurückzugehen um so weiter zu machen wie immer zuvor. Den selbsternannten Obrigkeiten zu entsagen – muss das Gebot der Tage sein.

12.097 Neuinfektionen und 49 weitere Todesfälle in Deutschland

2.) CORONAVIRUS-PANDEMIE

Das RKI meldet 12.097 neue Positiv-Tests. Die Zahl der Todesfälle steigt um 49 auf 10.530. Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Fälle hat sich nach Angaben vom Sonntag in den vergangenen zwei Wochen fast verdreifacht. Ein Überblick in Grafiken und Zahlen. Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom frühen Montagmorgen 12.097 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Montagen niedriger, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird. Am Montag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden bei 8685 gelegen. Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 532.930 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand: 01.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 29 auf insgesamt 10.481. Das RKI schätzt, dass rund 355.900 Menschen inzwischen genesen sind. Usw. – usw.  ………

Welt-online

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Die Müllhalden vor der eigenen Haustüre wurden ja noch kostenlos akzeptiert – von Connie. „Wir blieben ja unter uns“. „Will sagen Regierung und Ich“. Nur International muss da schon etwas mehr  kommen und ein Trump in den USA zahlt sich immer aus!  Will sagen: „Ist immer noch ein Schnäppchen im Vergleich zu der eigenen Regierung ?“

Großspende für US-Klimawandelleugner

3.) Bayer sponsert Trumpisten

Ein Spendenausschuss des deutschen Chemieriesen unterstützt im Wahlkampf Republikaner, die die menschengemachte Erderhitzung abstreiten. Ein Spendenausschuss des deutschen Chemiekonzerns Bayer sponsert im US-Wahlkampf vor allem Kandidaten der Republikaner von Präsident Donald Trump. Das Bayer U.S. LLC Political Action Committee (Bayerpac) bedachte von Anfang 2019 bis Ende Oktober mit 58 Prozent seiner insgesamt 318.000 Dollar Zuwendungen auf Bundesebene Politiker der Trump-Partei. Das geht aus einer Auswertung von Zahlen der US-Wahlbehörde durch die Forschungsgruppe Center for Responsive Politics hervor. Die Spendenausschüsse anderer deutscher Unternehmen wie T-Mobile, Fresenius oder BASF dagegen investierten den Angaben zufolge nur etwas weniger als die Hälfte ihrer Bundesmittel in die Republikaner. Bayer ist seit der Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto der größte Saatgut- und Pestizidhersteller weltweit. Den höchsten Betrag des Bayerpac, 10.000 Dollar, erhielt laut Wahlbehörde zum Beispiel die republikanische Senatorin Joni Ernst, die bei der Abstimmung am Dienstag ihr Mandat verteidigen will. Sie hat mehrmals bestritten, dass der Klimawandel vor allem von Menschen verursacht ist. „Ich glaube, es gibt sicherlich einen Beitrag da, aber noch mal: Wenn wir die Industrie vom Antlitz der Erde ausradieren, würde das Klima sich immer noch verändern“, sagte sie zum Beispiel 2019. Ernst verlangte, die US-Umweltbehörde EPA aufzulösen, und unterstützte Trump dabei, dort einen industriefreundlichen Chef zu installieren. Ebenfalls 10.000 Dollar spendete das Bayerpac dem Fraktionsvorsitzenden der Republikaner im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy. Er unterstützte Trump bereits während der Vorwahlen der Partei zur Kür des Präsidentschaftskandidaten 2016. Zu den Ursachen des Klimawandels sagte er 2014 nur vage: „Es gibt eine Menge Dinge, die dazu beitragen.“ McCarthy hatte auch Präsident Barack Obamas Pläne für eine strengere Regulierung der Emissionen von Kohlekraftwerken abgelehnt.

TAZ-online

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Widerspruch euer Ehren ! Die Politik MACHT daraus erst einen Höllenjob. Wenn ich meine, mir selbst auferlegte Arbeit nicht entsprechend ausführen kann,  bekomme ich eine fristlose Kündigung ins Haus geschickt und habe mir einen neuen Job zu suchen!! Das nennt sich dann Volks-Wirtschaft / Freie Markt-Wirtschaft ! Nur in der Politik bleibe ich Doof auf meinen Stuhl sitzen – was bleibt denn sonst? Dr. Physikerin gelernt und vermag nicht, das selber angerichtete Leib-und Magen-Gericht zu verkosten ? Soviel zu den Papieren auf das alles geschrieben stehen soll – während die Gesellschaft das Toilettenpapier wieder hamstert ? Dabei reden wir nicht einmal von Trump !

BEWÄLTIGUNG DER PANDEMIE

4.) Politik in Corona-Zeiten ist ein Höllenjob

Politik ist in Zeiten wie diesen ein Himmelsfahrtkommando: Die Opposition hat es in dieser Krise relativ einfach. Sie kann fordern und kritisieren, muss aber keine Verantwortung übernehmen. Schuld an zu strengen oder zu lockeren Maßnahmen sind hingegen immer die Regierenden. Diese Pandemie ist eine der größten Herausforderung, mit der jemals eine Regierung der Bundesrepublik zu tun hatte – gesundheitspolitisch, ökonomisch, politisch. Die Größe der Aufgaben, vor denen die Politik steht, wird deutlich, weil es hier um dreierlei geht – die Rettung von Menschenleben, die Verhinderung eines wirtschaftlichen Absturzes und um das gesellschaftliche Miteinander.  Seit dem ersten staatlich verordneten Stillstand hat die Bevölkerung die von den Regierungen in Bund und Land beschlossen Maßnahmen mit großer Mehrheit als notwendig betrachtet und unterstützt. Jetzt, bei Beginn des zweiten Lockdowns, der Geschäfte und Schulen nicht berührt, sondern fast alle Freizeitaktivitäten (Kultur, Sport, Gastronomie. Tourismus) unterbinden soll, wachsen Unmut und Kritik. Politik muss handeln Nun kann man in der Tat einzelne Eingriffe in die Grundrechte als unangemessen betrachten. Schon das von den Gerichten kassierte Beherbergungsverbot war nicht der Weisheit letzter Schluss. Gleichwohl ist das jetzt um sich greifende, nicht zuletzt medial befeuerte Politiker-Bashing unangebracht, ja ausgesprochen unfair. Denn abgesehen von den Nachkriegsjahren im damals völlig zerstörten Deutschland, war es niemals so schwer zu regieren wie heute. Und das hat viele Gründe. Politik muss handeln: Die Bürger erwarten zu Recht, dass die politisch Verantwortlichen etwas gegen die weitere Ausbreitung der Pandemie tun. Das ist aber leichter gefordert, als getan. Denn noch nie standen Regierungen und Parlamente vor einer für sie bisher unbekannten Problematik dieser Dimension, in der sie auf keinerlei Erfahrungen in vergleichbaren Situationen zurückgreifen können. Für die Bewältigung der Corona-Krise gibt es keine Blaupause.

Cicero

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Wer hatte denn gesagt das wir die Viecher jetzt Verhungern und Verdursten lassen würden?

Neue Coronamaßnahmen treten in Kraft, nicht überall bleiben sie unwidersprochen

5.) Hausverbot für Merkel

Die politische Traditionsgaststätte »Ständige Vertretung« in Berlin, nahe dem Regierungsviertel, versucht es mit Gegensanktionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sowie weitere Politiker erhielten Hausverbot – aus Protest gegen die als unverhältnismäßig empfundenen Beschränkungen im Gaststättenbereich. Die Kultusminister von Bund und Ländern sehen eine »Verschärfung der extremen Notlage, in der sich die ganze Branche befindet«. Angesichts der neuen Coronabeschränkungen müssten die vom Bund geplanten Überbrückungshilfen »nun schnell, unbürokratisch und kurzfristig wirksam umgesetzt werden«, heißt es in einer Mitteilung der Ministerrunde vom Freitagabend. Die an diesem Montag in Kraft tretenden Maßnahmen treffen Wirtschaft, Kultur und Bildung mit verschiedener Intensität. In den Bundesländern findet man sie zum Teil abgewandelt; auch das Infektionsgeschehen trifft die Länder unterschiedlich hart – ganz Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mittlerweile Corona-Risikogebiet. Als letzter Kreis überschritt Soest die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Am Samstag meldete das Institut mit mehr als 19 000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages einen bundesweiten Höchststand. Nun sollen vier Wochen lang drastische Einschränkungen im öffentlichen Leben die Welle brechen. Ziel ist es vor allem, ausreichend Kapazitäten auf den Intensivstationen zu bewahren. 38 von rund 400 deutschen Gesundheitsämtern haben beim RKI Überlastung angezeigt.

ND

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Der Spezi Wendt  den jeder kennt,  einmal mehr vor jede Mauer rennt ? Pausieren – nein, das kann er nicht denn aus den Untergrund hören wir nun sein neuestes Gedicht – über die ach so armen Uniformträger.

Gewerkschaft: Immer mehr Anfeindungen belasten Polizei

6.) «BRAUCHEN MEHR WERTSCHÄTZUNG»

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat eine zunehmende Respektlosigkeit und Anfeindungen gegenüber Polizisten beklagt. «Wir brauchen mehr Respekt und mehr Wertschätzung für unsere Polizei», sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt der «Passauer Neuen Presse».  «Es ist nicht nur die Zahl der Einsätze, die bedrücken und belasten. Es sind Anfeindungen, Beleidigungen, Angriffe und Gewalt, pauschale Verdächtigungen und purer Hass, die den Frauen und Männern im Einsatz entgegenschlagen.»

FR

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7.) All cops are birth attendants

Ungewöhnlicher Einsatz für zwei NRW-Polizisten im sauerländischen Werdohl. Statt sich mit den für die Region üblichen Schützenfestschlägereien, Suizidversuchen und Verdachtsfällen auf Inzest herumzuplagen, vermeldete das Presseportal der Polizeibehörde Märkischer Kreis am 26. Oktober folgendes: „Ein neuer Bulle ist geboren: Zwei Werdohler Polizeibeamte leisteten am Sonntagmorgen Geburtshilfe am Weidezaun. Ein Spaziergänger entdeckte die kalbende Kuh am Rand einer Weide Am Höltchen. Sie hatte offenbar Probleme, ihren Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Der Spaziergänger alarmierte die Polizei.“ Nachwehen dürften allerdings vorprogrammiert sein. Zwar ist den beiden Einsatzkräften kein Vorwurf zu machen, setzten sie doch während des Geburtsvorgangs in professioneller Weise auf die bewährte „Good cop, bad cop“-Strategie („Das mit dem Hecheln machst du schon richtig toll!“ – „Ganz ehrlich: Ich kann dein Gestöhne nicht mehr länger ertragen! Jetzt hör auf herumzuheulen, du dumme Kuh, und press verdammt nochmal endlich! Los jetzt, Fresse halten und pressen! PRESSEN!!!“). Die Bevölkerung steht dem Bullennachwuchs skeptisch gegenüber, schließlich würden im Sauerland Landärzte, Seelsorger und Sexualtherapeuten weitaus dringender benötigt.

Titanic

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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