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DL – Tagesticker 01.12.17

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 1. Dezember 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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So sagt er – Morgen auch noch ?

Juso-Chef:

1.) Die SPD wird in keine große Koalition gehen

Der neue Juso-Chef Kevin Kühnert fordert den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz auf, einer Neuauflage der großen Koalition beim Spitzentreffen mit Angela Merkel und Horst Seehofer eine klare Absage zu erteilen. Er erwarte, dass Schulz am Abend bei dem Gespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf den gültigen Beschluss der SPD hinweise, sagte Kühnert der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Donnerstag. „Und das bedeutet: Die SPD wird in keine große Koalition gehen.“

FAZ

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Wären nicht die Mobbing-Opfer im eigenen Land für eine Deutsche-Presse viel interessanter?

Rücktrittsgerüchte um Rex Tillerson

2.) Mobbing à la Trump

In seiner Rolle als gnadenloser Manager in der TV-Serie „The Apprentice“ liebte es Donald Trump, junge Mitarbeiter mit großer Geste zu entlassen: „Sie sind gefeuert“, sagte er dann kühl. Als Präsident will er nun wohl seinen Außenminister Rex Tillerson loswerden und wählt dafür den indirekten Weg. Er will ihn offenbar aus dem Amt mobben.

Spiegel-Online

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EU-Afrika-Gipfel:

3.) UNHCR will Flüchtlinge aus libyschen Lagern nach Europa bringen

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat die Pläne des EU-Afrika-Gipfels kritisiert, afrikanische Migranten von Libyen aus in den Tschad und den Niger zu bringen. Das komme „weiterhin nur für eine Handvoll Flüchtlinge infrage“, warnte ein UN-Sprecher im Gespräch mit der Welt. Mittelfristig müsse man vielmehr in Libyen selbst „Schutzgründe prüfen und das Resettlement von dort aus nach Europa ermöglichen“.

Zeit-Online

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Vielleicht löst sich die ganze Sache ja in Wohlgefallen auf, nach dem die CDU tiefergelegt wurde.

Gastkommentar Kosten des Tiefbahnhofs

4.) Salamitaktik „Stuttgart 21“

Das Bahnprojekt in Stuttgart war nie wirtschaftlich oder leistungsfähig. Der Ausstieg lohnt sich immer noch mehr als das Weiterwursteln. Die Salami-Taktik bei Stuttgart 21 geht weiter: Im Jahr 2012 hieß die Sollbruchstelle 4,5 Milliarden Euro, nur fünf Monate später wurden die Baukosten für den neuen Tiefbahnhof auf 6,5 Milliarden taxiert. Jetzt sollen es also 7,6 Milliarden sein. Dass diese jetzt das Kosten­ende für das Projekt sein soll, glaubt kein Mensch mehr. Schon im September 2016 hat der unabhängige Bundesrechnungshof für das Prestigeprojekt 9 bis 10 Milliarden Euro kalkuliert. Der eigentliche Skandal ist nicht, dass die Bahn seit Jahren die Kosten schönrechnet, sondern die Gleichgültigkeit der verantwortlichen Politik. Von Beginn an zählten bei Stuttgart 21 weder Wirtschaftlichkeit noch Leistungsfähigkeit.

TAZ

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Auch die Bananenrepublik zieht einen ihrer politschen Randpfosten ab! Gabriel hatte den Raketentest „im Namen der Bundesregierung aufs Schärfste“ verurteilt, als  „rücksichtslose Verhalten“. Folgen wir diesen Wortlaut, nutzte  Merkel gegen Müller aus der CSU die Gleichen.  Er warf die Glyphosat Keule sogar auf die eigene Bevölkerung.

Deutschland

5.) schränkt diplomatische Beziehungen zu Nordkorea ein

Nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas schränkt Deutschland seine diplomatischen Beziehungen zu dem ostasiatischen Land weiter ein. Ein deutscher Diplomat – aber nicht der Botschafter – werde aus der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang abgezogen, sagte Außenminister Sigmar Gabriel bei seinem Besuch in Washington. Die Bundesregierung habe Pjöngjang zudem aufgefordert, Diplomaten aus der nordkoreanischen Botschaft in Berlin abzuziehen.

Sueddeutsche-Zeitung

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Der Teutsche Alarmmist ist wieder da – aus Angst um seinen Job ?

6.) De Maizière mahnt zur Eile bei Regierungsbildung –

aus Sicherheitsgründen

Am Donnerstagmorgen besuchte Bundesinnenminister Thomas de Maizière das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum in Berlin. De Maizière sprach dort mit den Spitzen der Sicherheitsbehörden des Bundes sowie mit dem Generalbundesanwalt und der Leiterin der obersten Migrationsbehörde BAMF über die aktuelle Sicherheitslage in Deutschland und die Zusammenarbeit im Terrorabwehrzentrum. In dem Pressestatement nach seinem Besuch im Terrorismusabwehrzentrum mahnte De Maizière mit Blick auf die Sicherheit in Deutschland zur Eile bei der Regierungsbildung: „Eine stabile Regierung ist immer gut für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“.

Der Tagesspiegel

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Alles eine arrangierte Protestnote aus dem Saarland nach den Motto :  – Tausche Rank und Schlank, gegen einen kurzen Knubbel ?

Weihnachtliches aus dem Saarland

7.) Baum aus Uchtelfangen ziert Kanzleramt

Familienfoto mit Baum und Kanzlerin: Angela Merkel hat gestern die traditionellen Weihnachtsbäume für ihren Amtssitz in Berlin in Empfang genommen. Einer davon kommt aus dem Illinger Ortsteil Uchtelfangen – nämlich aus dem Vorgarten von Familie Six, die hier mit Merkel posiert. Zwei weitere Tannen für das Kanzleramt stammen aus Niedersachsen und Hamburg.

Saarbrücker-Zeitung

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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