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RENTENANGST

DL – Tagesticker 01.08.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 1. August 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Keine Nieten nur Versager, Finanzgeschäfte sind der Schlager ! Und wann stellen sich die Hartzer gegen ihre CDU/CSU Vasallen ?

Umstrittene Pipeline in der Ostsee Nord Stream 2: „Sind kein Vasallenstaat“

1.) SPD-Politiker für harte Gegen-Sanktionen

Nord Stream 2 soll Gas von Russland nach Europa liefern. Die USA wollen die Fertigstellung mit fast allen Mitteln verhindern. Bei den beteiligten Unternehmen wächst die Nervosität. Doch auch die deutsche Politik verschärft nun ihre Drohungen. Die USA wollen Firmen mithilfe von Sanktionen von Nord Stream 2 fernhalten.. Von Unternehmensseite wird die Forderung an die deutsche und europäische Politik laut, sie zu schützen. Ein SPD-Politiker fordert jetzt im Gegenzug Maßnahmen gegen amerikanische Unternehmen. Der österreichische Energiekonzern OMV fordert eine politische Reaktion auf die Drohung der US-Regierung, die Sanktionen wegen der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auszuweiten. Das Unternehmen, das zu den Investoren für die Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland zählt, könne eine solche Antwort nicht geben, sagte OMV-Chef Rainer Seele bei der Vorlage der Halbjahresbilanz am Mittwoch. „Allerdings erwarten wir natürlich als europäisches Unternehmen, dass entsprechend sich die Politik dafür einsetzt, dass der Investitionsstandort in Europa an Attraktivität nicht verliert.“ Es sei die Frage, inwieweit sich Europa für seine Souveränität und Unabhängigkeit – insbesondere in der Energieversorgung des Kontinents – einsetzen werde.

Focus

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Selbst wenn dieser seine Lederhause fallen ließe, würde sich doch niemand in einen freien Land für diesen CSU-Jodler interessieren? Nur eines scheint sicher – Merkel wird sich von solch einen Typ wohl nicht versauern lassen !

Vorschau: Bericht aus Berlin

2.) Markus Söder im ARD-Sommerinterview

München oder Berlin? Oliver Köhr spricht mit CSU-Chef Söder über mögliche Ambitionen, doch als Nachfolger von Angela Merkel anzutreten und fragt nach beim Thema Krisenmanagement: Wie muss mit den erneut steigenden Infektionszahlen umgegangen werden? CSU-Chef Markus Söder sendet widersprüchliche Signale. Der bayerische Ministerpräsident sagt, sein Platz sei in der Münchener Staatskanzlei. Aber unausgesprochen inszeniert sich Söder auch als möglicher Nachfolger Angela Merkels im Bundeskanzleramt. Strebt er doch die Kanzlerkandidatur der Union an? Und wie bewertet er, während die Infektionszahlen wieder steigen, das deutsche – und das bayerische – Krisenmanagement in der Corona-Pandemie? Welche Vorstellungen hat er, um die Folgen der Krise für Wirtschaft und Arbeitsmarkt zu bewältigen?

Tagesschau

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Ob er wohl Einen  seine politischen Schweine am Gang erkannte, wenn er es denn wollte ?

Nachruf auf Michael Spreng:

3.) Der Bescheidwisser

Der Journalist und Politikberater Michael Spreng ist tot. Er war ein messerscharfer Analytiker der Politik und ihres Personals. Michael Spreng war ein Bescheidwisser. Ein Journalist, Politikberater und -beobachter, dessen Wort hohes Gewicht hatte – auch für jene, die sich seiner Kritik ausgesetzt sahen. Gerade für jene. Denn es macht einen Unterschied, wer das Wort nimmt. Wenn Spreng es nahm, war klar: Hier spricht und schreibt einer, der nicht wie manch anderer nur meint, Bescheid zu wissen. Nein, Spreng war immer bestens informiert. Nun ist er am 28. Juli im Alter von 72 Jahren verstorben. Spreng wurde 1948 in Darmstadt geboren, seinen dröhnendes hessisches Idiom hörte man deutlich in all den Talkshows heraus, in denen er bis zuletzt zu Gast war. Er war ein Mann der alten Bundesrepublik, der es – auch dank seiner Affinität zu den neuen Medien – wunderbar geschafft hat, im politischen Raum im Gespräch zu bleiben. In seinem Blog Sprengsatz las er anderen gern die Leviten. Auch wenn man selbst gänzlich anderer Meinung war, tat man gut daran, diesem gut vernetzten Strippenzieher aufmerksam zuzuhören.

TAZ

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Sich selber irgendwo hinzustellen – dazu  sind sich alle politischen Hans-Würste selbst wohl zu schade.

Bis „Anarchisten und Agitatoren“ beseitigt sind

4.) Trump will US-Bundespolizisten vorerst in Portland lassen

Trotz Streit mit mehreren Bundesstaaten – Trump will die Bundespolizei nun doch nicht aus Portland abziehen. Zuerst müsse es eine „Reinigung“ der Stadt geben. US-Präsident Donald Trump will die Bundespolizei nun vorerst doch in Portland lassen. Dies kündigte er am späten Freitagabend (Ortszeit) im Online-Netzwerk Twitter an. Die Bundespolizei werde bleiben, bis die lokale Polizei „die Reinigung“ der Stadt „von Anarchisten und Agitatoren“ beendet habe. Um die Entsendung der Bundespolizisten und ihren teilweise gewaltsamen Einsatz hatte es heftigen Streit zwischen Trump und mehreren Bundesstaaten gegeben. Die Regionalregierung von Oregon und die Bundesregierung hatten sich am Mittwoch eigentlich darauf geeinigt, dass die Bundespolizisten ab Donnerstag wieder schrittweise abziehen sollten. Washington machte dabei zur Bedingung, dass die örtlichen Sicherheitskräfte die Sicherheit von Bundesgebäuden garantieren, was Gouverneurin Kate Brown zusagte.

Tagesspiegel

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Vielleicht vereinigen sich beide Männer in einen Porsche ?

Wann endlich trennt sich »Welt«-Chef Ulf Poschardt von seinem rechten Troll-Kolumnisten?

5.) Eine Männerfreundschaft

Don Alphonso, der eigentlich Rainer Meyer heißt, hat diese Woche (mal wieder) versucht mit seiner »Welt«-Kolumne einen Pseudoskandal auszulösen. Dabei hat er (mal wieder) eine mittelbekannte Antifaschistin seinen Twitter-Anhängern zum Fraß vorgeworfen – und genießt nun vermutlich die Ruhe auf seiner Acht-Quadratmeter-Terrasse am Tegernsee, während seine Fans die von ihm Beschuldigte (mal wieder) mit Drohungen und Ekelnachrichten zerfleischen. Ziel dieser Hetzkampagne, die wie alle vorherigen nach dem gleichen billigen Muster verläuft, ist die Rechtsextremismusexpertin Natascha Strobl. Die hat es nämlich gewagt, den Social-Media-Leiter der Bundeswehr, dem Nazi-Inhalte im Netz gefallen, zu kritisieren. Hier soll nicht wiederholt werden, mit welchen heuchlerischen Anschuldigungen und Verzerrungen Rainer Meyer Frau Strobl denunziert – die Blogger von »Volksverpetzer«, einer Plattform zur Aufdeckung rechter Hetze, haben das bereits detailliert aufgedeckt.

ND

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Wo hat er denn eine Schule besucht und das Zählen erlernt ? So als Politiker ? Wirtschafter und Juristen welche etwas von ihren Fach verstehen, lassen sich nicht in den Parteien  durch die Politik verbiegen !

Bußgelder und härtere Strafen

6.) Altmaier zählt Corona-Leugner an

Dass die Infektionszahlen in Deutschland wieder deutlich ansteigen, versetzt die Bundesregierung in Alarmbereitschaft. Um Verstöße gegen die Corona-Regeln zu unterbinden, will Wirtschaftsminister Altmaier deshalb härtere Sanktionen verhängen – zur Not auch gegen vergessliche Bus- und Bahnpassagiere. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen spricht sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für härtere Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regeln aus. „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte Altmaier. „Wir dürfen den gerade beginnenden Aufschwung nicht dadurch gefährden, dass wir einen erneuten Anstieg der Infektionen hinnehmen.“ Die ganz große Mehrheit der Bevölkerung verhalte sich nach wie vor außerordentlich verantwortlich. „Was wir im Augenblick an Risikoanstieg erleben, geht im Wesentlichen zurück auf das achtlose und manchmal auch unverantwortliche Fehlverhalten einer sehr kleinen Zahl von Menschen“, sagte Altmaier. „Das müssen wir wirksamer als bisher unterbinden und in Fällen, bei denen es deshalb zu Infektionen und Ausbrüchen kommt, wirksam ahnden: Das schließt Bußgelder und Strafen mit ein, wenn es sich um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit handelt.“

ntv

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Trump hat nicht mehr alle Tassen im Schrank

7.) Schock bei Inventur im Weißen Haus:

Böse Überraschung bei der jährlichen Inventur des Weißen Hauses in Washington: Wie mehrere Bedienstete feststellen mussten, fehlen aus dem präsidialen Tassenschrank mehrere Teile eines historischen Kaffeeservice. Neben dem verschwunden Porzellan wurden zahlreiche weitere Mängel festgestellt. „Leider müssen wir nach unserer Bestandsaufnahme feststellen, dass der Präsident eindeutig nicht mehr alle Tassen im Schrank hat“, erklärte Mark Meadows, der Stabschef des Weißen Hauses. „Zusätzlich bemerkten wir, dass Donald Trump einen Sprung in der Schüssel hat. Also in der, aus der er immer Chicken Wings isst.“Auch der präsidiale Bürostuhl im Oval Office sei in keinem guten Zustand. „Der Präsident hat leider eine Schraube locker und ein Rad ab.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

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