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DL – Tagesspiegel 23.02.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 23. Februar 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Wenn der Staat die Musik macht, hat noch nie etwas im Positiven geendet, da Dieser seine Risiken nicht selber trägt. Das Volk begleicht die offenen Rechnungen zu 100 Prozent mit Steuergeldern. Wo immer Bürger-Innen darben, prasst der untaugliche Staat ! Politiker-Innen ein Beruf ohne jegliches Risiko – Narrenfreiheit!

Wo der Staat den Ton angibt, funktioniert bei Corona nichts.

1.) Bitte nicht mehr davon!

Immer wieder werden Stimmen nach einem starken Staat laut, der die Bevölkerung als einziger aus der Pandemie retten kann. Die Beispiele, bei denen der Staat als Krisenmanager versagt hat, sind jedoch mannigfaltig. Warum also mehr davon? Solche echten Kerle wie Boris Palmer mag ich. Die jüngste Nachricht, die der Tübinger Oberbürgermeister produzierte, war, dass er von seinem ersten selbst verdienten Geld als junger Abgeordneter Anteile des Startups Curevac kaufen wollte. Wie cool. Ich habe mir von meinem ersten selbst verdienten Geld eine Uhr gekauft. Einfach nur, weil ich fand, dass ich es mir wert sein sollte. Und weil die Uhr mir gefiel. Viele Jahre später habe ich entdeckt, dass Johannes Rau sich für die gleiche Uhr entschieden hatte wie ich, nur in Gold. Aber da war er auch schon Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Die Uhr trage ich zwar immer noch, aber eine Investition war es trotzdem nicht. Wäre ich schlauer, vor allem aber wagemutiger gewesen, hätte ich einen Kredit aufgenommen und mir eine Patek Philippe gekauft. Uhren dieser Edelmarke werden mit den Jahren wertvoller. Palmer ließ sich übrigens seine Idee ausreden, vom Startup-Gründer ausgerechnet. Das sei zu riskant, sagte ihm Ingmar Hoerr, der Curevac einst erfand. Wie blöd, sagt Palmer heute. „Hätte ich es gemacht, wäre ich heute Millionär.“ Ein Grüner, der Firmenanteile eines Startups aus der Pharma-Branche erwerben will, um damit reich zu werden. Kein Wunder, denke ich, dass die Grünen mit so einem fremdeln. Fernab von der Tübinger Wirklichkeit wollen die Grünen in Berlin gerade wieder das Klima retten. Zu diesem Zweck haben sie das Einfamilienhaus als Klimanotstandsgebiet identifiziert.

Focus-online

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Wann jemals zu vor hätte in diesen Land eine schwächere Regierung am Schalthebel gesessen ? OK, versagt haben auch viele andere zwischen Adenauer und Merkel, letzte – sogar ganz ohne jegliche Opposition.  Trotz alle dem es zählt immer nur das, was unter den Strich letztendlich stehenbleibt.

MUTATIONSGESCHEHEN DES CORONA-VIRUS

2.) Was die Politik versäumt

Pandemien gab es schon immer. Doch der Abstand zwischen ihnen wurde im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer geringer. Um sich zu wappnen, hat die Politik noch einiges nachzuholen. Der Ausgangspunkt: Der Lebensraum Erde ist begrenzt, was bedeutet, dass die Menschheit nicht unbegrenzt weiterwachsen kann wie bisher, ohne dass es zu einem wie auch immer gearteten Zusammenbruch kommen muss. Die Fragen sind: Wann ist eine kritische Grenze erreicht, und, wie wird aller Voraussicht nach ein Zusammenbruch erfolgen? Ist die derzeitige Pandemie womöglich der unausweichliche Zusammenbruch, oder können wir damit rechnen, dass wir diese Pandemie, so wie alle bisherigen, überwinden können? Drei mögliche Szenarien;
Rein formal lassen sich für die vor uns liegende Zeit drei denkbare, qualitativ verschiedene Szenarien skizzieren:
1. Es gelingt, die aktuelle Pandemie zu überwinden, das Leben normalisiert sich wieder.
2. Die aktuelle Pandemie wird überwunden, die nächste folgt aber in so kurzem Abstand, dass sich Lebensumstände und Weltwirtschaft noch nicht wieder normalisieren konnten.
3. Es treten in absehbarer Zeit so viele gefährliche Mutationen auf, dass die Gegenmaßnahmen, die wir ergreifen können, nicht ausreichen, um die Pandemie auf absehbare Zeit zu überwinden.
Welches der Szenarien ist das wahrscheinlichste? Natürlich hoffen wir alle, dass wir die Corona-Pandemie überwinden und zu einem normalen Leben zurückkehren können. Aber lassen sich das zweite und dritte Szenario ausschließen?

Cicero-online

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Wo selbst die Entschleunigung des Deutsche-Sprachschatzes nicht ausreicht, das aus einen Lehrer, mit höchster Wahrscheinlichkeit nie ein fähiger Politiker werden kann ? Geld und Macht – er hat`s nicht geschafft – das Grüne Cleverle!

Kein Grünes Ende ?

3.) Mehr bewahrt als verändert

Während ihrer fünfjährigen Zusammenarbeit mit der CDU in Baden-Württemberg haben die Grünen viele Herzensprojekte nicht durchsetzen können.Wir machen mehr Klimaschutz und ein bisschen Verkehrswende und ihr dürft dafür die Polizei aufrüsten. So könnte man, etwas verknappt, das beschreiben, was Thomas Strobl und Winfried Kretschmann 2016 eine „Komplementär-Koalition“ getauft haben. Grün-Schwarz in Baden-Württemberg. Der Koalitionsvertrag der damals ungleichen Partner wirkte ein bisschen wie ein Stillhalteabkommen. Gemeinsame Reformprojekte suchte man vergeblich. Misst man fünf Jahr später die Erfolge der beiden Koalitionspartner auf ihren Gebieten, dann liegt die CDU mit ihren Lieblingsthemen wohl vorne. Gleich zwei Verschärfungen ließen die Grünen unter dem Eindruck von Terrorszenarien wie dem Anschlag auf den Breitscheidplatz in der Koalition passieren. Zudem erreichte Strobl eine Einstellungsoffensive, die die Zahl der Überstunden bei den Beamten abbauen helfen soll. Auch im Wahlkampf sieht die CDU die innere Sicherheit ungeachtet der niedrigen Kriminalitätsrate als Stimmenbringer an und plakatierte das oft parodierte Plakat: „CDU wählen, weil wir Verbrecher von heute mit der Ausrüstung von morgen jagen.“Die Grünen dagegen hatten einige Mühe, ihre Themen umzusetzen. Die CDU stellte sich bei der vereinbarten Reform des Wahlrechts am Ende quer. Wegen komplizierter Genehmigungsverfahren wurde die schon 2011 versprochene Quote von 10 Prozent Strom aus Windrädern bis heute nicht erreicht. Mit einer Solarpflicht auf Dächern von Gewerbegebäuden konnte immerhin die Photovoltaik entscheidend nach vorn gebracht werden. Allerdings verhinderte auch hier der Koalitionspartner, dass diese Pflicht auch für Privathäuser gilt.

TAZ-online

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Aber ihre Aussage nun in ein Neuland zu gehen, hat sie voll bestätigt, und das gab vielleicht auch der Ausschlag nach einen neuen (Vater) Pater Braun zu suchen? Jetzt versuchen Beide auf der großen Bühne der Welt Humpty und Dumpty zu spielen ?

Kanzleramt weckt Erinnerungen ans Ende der Ära Kohl

4.) Unmut über Merkel und Braun

Wissen Merkel und Braun, wie die Lebensrealität von Millionen im Lockdown aussieht? Die Sorge der Menschen muss im Kanzleramt mehr Gehör finden. Ob die Christdemokraten es nun lauthals sagen oder hinter vorgehaltener Hand, in der CDU ist Unmut über Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren Amtschef Helge Braun zu hören. Dem einen oder anderen in der Führung erscheinen die beiden der Lebenswirklichkeit abgewandt, in der sich Millionen Menschen befinden. Als wüssten sie in der Schaltzentrale der Macht nicht so recht einzuschätzen und einzuordnen, wie es im Lockdown bei denen zugeht, die nicht privilegiert sind im Sinne von: Job, Homeoffce, Homeschooling, alles kein Problem. Unter Assistenz auch der Unionsfraktionsführung wird bemängelt, dass die Coronakrise zum tatsächlich alles beherrschenden Thema im Kanzleramt geworden sei. Wie in der Endphase der Regierung Kohl umgebe man sich am liebsten mit Getreuen und zudem solchen, die der vorherrschenden Lesart im Umgang mit dem Virus folgten. Es herrscht ein rauer Ton In den Sitzungen mit den Ministerpräsident:innen ist diesen Hinweisen zufolge der Ton auch deswegen rauer geworden. Kabinettsmitglieder, die sich zuweilen Zweifel oder abweichende Meinungen erlaubten, täten sich schwer, diese zur Diskussion zu stellen.

Tagesspiegel-online

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Wo die Politiker-Innen nur noch als Zumutung gesehen werden, können auch keine Verwertbaren Ergebnisse verzeichnet werden. Lumpen welche die Welt -beherrschen wollen.

Der zwölfstündige ARD-Podcast »Saal 101« rekonstruiert den NSU-Prozess

5.) Eine notwendige Zumutung

Diese Dokumentation ist eine Zumutung: wegen der Länge – insgesamt zwölf Stunden – und vor allem wegen der Grausamkeit, um die es geht. Und dennoch vermitteln der halbe Tag, den man sich dem Geschehen ohne Pause aussetzen könnte, nur einen schwachen Abglanz jenes Mammutverfahrens, mit dem in München eines der schwersten rechtsextremistischen Verbrechen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufgeklärt und gesühnt werden sollte. Mehr als fünf Jahre lang – vom Mai 2013 bis zum Juli 2018 – verhandelte der 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts München gegen fünf Mitglieder und Helfer der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), der während einer Mordserie in ganz Deutschland zehn Menschen zum Opfer fielen, neun davon aus migrantischen Familien. Weil kein offizielles Protokoll vom Verhandlungsgeschehen geführt wurde, übernahmen Journalistinnen und Journalisten die Aufgabe, schriftlich festzuhalten, was im Gerichtssaal gesprochen wurde. Unter ihnen Gerichtsreporter des Bayerischen Rundfunks, die 438 Verhandlungstage lang mitschrieben, den Laptop auf den Knien, denn Tische gibt es nicht in den Zuschauerreihen der Gerichtssäle. Die Beobachter taten dies zunächst, um Informationen für die aktuelle Berichterstattung der diversen ARD-Sender zu liefern. Erst nach und nach wurde ihnen klar, dass sie dabei waren, ein nahezu einzigartiges Zeitdokument zu schaffen. Bis zum Ende des Prozesses hatten sich etwa 6000 Seiten Protokoll angesammelt, eine schier unüberschaubare Menge an Material. Mit einem riesigen Personal: 5 Angeklagte, 14 Verteidiger, 91 Nebenkläger, mehr als 600 Zeugen, viele Gutachter. Um dem Ganzen eine Struktur zu geben, wurde entschieden, nicht chronologisch dem Prozessverlauf zu folgen, sondern dramaturgisch einzugreifen und inhaltliche Komplexe zusammenzuführen: die Mordserie, die Sprengstoffanschläge, die Täter, die Helfer und Mitläufer, die Verfassungsschützer und Ermittler. So entstand das Dokumentarhörspiel »Saal 101« (Regie: Ulrich Lampen).

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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