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RENTENANGST

DL – Tagesticker 22.04.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 22. April 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Irgendwo glaubte ich gelesen zu haben: Hatte nicht schon Adolf gesagt: “ Deutsche – Männer müssen sich alle Impfen lassen, um für mich willig in den Krieg zu ziehen, und das Großdeutsche Reich wahr werden lassen! So sollen sie hart wie Krupp-Stahl und zäh wie Leder werden!“ Wiederholt sich Vergangenheit immer öfter und schneller ?

Münchner Firmen machen sich bereit zum Impfen

1.) Corona – Pandemie

Impfstraßen im Büro? Vor allem die großen Konzerne bereiten sich schon für den Tag vor, an dem es Impfstoff gibt. Wie das abläuft und wer mitmacht. Elektronisch anmelden, zum Wartebereich gehen, auf eine Nummer warten, einen Stock tiefer gibt es einen Pieks, dann noch kurz in den Ruheraum – und das war es. So soll es beim Versicherungskonzern Allianz in München laufen, wenn die eigenen Mitarbeiter gegen Corona geimpft werden. 27 Impfstraßen an 15 Betriebsstätten stünden so gut wie bereit, heißt es, davon allein acht in München: in Unterföhring, in Schwabing und in der Seidlstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs. Fehlt nur noch der Impfstoff. Der könnte ab Juni an die Betriebsärzte der Unternehmen ausgeliefert werden, hatte Gesundheitsminister Jens Spahn am Montag angekündigt. Und auf den Tag, wenn der Impfstoff dann endlich kommt, bereiten sich viele Münchner Unternehmen schon jetzt vor – allen voran die großen Konzerne.

Sueddeutsche- Zeitung-online

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Wenn Politik fast ausschließlich auf geistige Stützen angewiesen ist, um ihre Aufgaben im Sinne der Gesellschaft zufrieden lösen zu können, braucht es schon ein wenig mehr, als sich einer einzigen Meinung zu beugen. Intelligenz sammelt und bündelt vielerlei Meinungen zu einen Paket, welches die Macht und Kraft mit sich bringt, den Interessen  der Bevölkerung und nicht der Nieten in Nadelstreifen zu entsprechen.

Statt Ausgangssperren wäre eine Notbremse für staatliche Unvernunft geboten

2.) Störung im System

In Deutschland treten Lockdown-Massnahmen künftig automatisch in Kraft. Das neue Infektionsschutzgesetz ist ein Ausdruck von Unfreiheit, Angst und Hilflosigkeit – und eine Herausforderung für den Rechtsstaat. Während der Deutsche Bundestag an diesem Mittwoch in Berlin über die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes beriet, kamen beunruhigende Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen. In Köln, Düsseldorf, Duisburg und anderen Städten wurden aufgrund eines Netzwerkproblems der Telekom keine korrekten Infiziertenzahlen an das Landeszentrum für Gesundheit weitergeleitet. Niemand kennt momentan die exakten Inzidenzwerte für weite Teile des Bundeslands. Die Netzwerkstörung illustriert, welche Fallstricke lauern, wenn ein Staat massive Grundrechtseinschränkungen ausschliesslich an Inzidenzwerte koppelt. Dennoch beschlossen die Parlamentarier eine bundeseinheitliche «Notbremse», mit der ein solcher Mechanismus das Alltagsleben massiv reguliert. Bundesrat und Bundespräsident sollen dem von CDU, CSU und SPD eingebrachten Gesetz noch in dieser Woche Geltung verschaffen. Für tiefe Eingriffe braucht es bessere Gründe.

NZZ-online

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Jetzt werden die Dauer- Wähler dieses Landes aber zusammenzucken. Weist doch endlich jemand darauf hin das Wähler nie die richtige Auswahl über die Nieten treffen, welche sie in den kommenden Jahren regieren wollen. Aber anders herum: Was würde sich ändern wenn der Gesellschaft nun die Augen geöffnet würden. Werden sie es wirklich sehen wollen, oder wäre ihnen der Arbeitsplatz in Parteiabhängigkeit wichtiger als die Unfähigkeit der Regierung samt anhängenden  Behörden Clans?? Solidarität wäre vielleicht ein zu großes Wort?

Notruf aus dem unterentwickelten Deutschland

3.) Habibitus

Die Info mag Sie erstaunen, schließlich besitze ich ein iPhone, lebe nicht in Armut und darf Kolumnen schreiben. Das sind vielleicht weit verbreitete Vorurteile gegenüber Menschen, die dort leben, aber ich komme aus einem Entwicklungsland. Nach außen weckt der Begriff irgendwie Mitleid. Doch für uns ist es harmloser. Wir sind gut darin, viele schlimme Dinge gleichzeitig zu verdrängen. Zum Beispiel eine korrupte Regierungspartei. Die Lobbyismus-Affäre um Philipp Amthor und die Maskenaffäre sind nur zwei Beispiele aus einer unübersichtlichen Liste. Doch Proteste bleiben aus, so normalisiert ist das hier. Inkompetente Politiker_innen, die auf unseren Nacken Profit machen, wirken sich auf das grottige Pandemiemanagement aus. Wüsste maus es nicht besser, würde maus meinen, dass es sich um ein Land ohne Geld, ohne Bildung, ohne Wissenschaftler_innen, ohne Nachrichtenempfang fürs globale Weltgeschehen handelt. Besonders zivilisiert sind wir auch nicht. Basics wie Händewäsche, Abstand einhalten und Kommunikation ohne passiv-aggressive Ausschweifung ist noch nicht mehrheitsfähig. Unsere Rückständigkeit ist bereichsübergreifend. Die flächendeckende Einführung der Kartenzahlung läuft schleppend, es ist, als gäbe es diese Innovation erst seit zwei Jahren. In manchen Bundesgebieten gibt es nicht mal richtigen Telefon- oder Internetempfang. Mit der Fashion brauchen wir gar nicht erst anzufangen, viel erwarten darf maus da eben nicht: Ist halt Deutschland. Das wirkt sich nicht nur auf den Lifestyle aus, sondern auch auf die Diskurse. Gefühlt hat der Rest der Welt sein Abitur abgeschlossen, wo Deutschland die Vorschulklasse zum dritten Mal wiederholen muss. Liegt es am System oder sind die Leute einfach hängengeblieben? Umfragen wie die Mitte-Studie lassen in den Abgrund gesellschaftsfähiger Haltungen blicken, wenn es um Themen wie Menschenfeindlichkeit, Demokratie und Rationalität geht. Die Feindseligkeit gegenüber marginalisierten Gruppen spiegelt die Kriminalstatistik. Jeden dritten Tag gibt es einen Femizid, 2020 registrierte das BKA rund 23.400 Straftaten aus dem rechten Spektrum.

TAZ-online

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Erhält die Regierungen nicht nur das in Retour, was sie zuvor verteilten ? Querdenken ist das A und O aller Demokraten wobei eine Regierung das Wort Opposition zwar schon gehört, aber nicht verstehen will, da sie in Anspruch nimmt nur die eigene Meinung gelten zu lassen. Das aber entspricht in direkter Form nicht einer Demokratie sondern ist die reine Diktatur in der sich Merkel als Diktatorin bekennen müsste.  Heißt es nicht im GG : „Alle Macht geht vom Volk aus.“ – Nicht von den Penner-Innen welche eventuell nicht einmal wissen wie der Satz geschrieben wird ? Nein ich würde mich keiner Demo  anschließen, aber ich begrüße sie ausdrücklich, als bekennender Demokrat. Bevor Regierung Solidarität einfordert, ist sie zuallererst in einer Bringschuld !

Auseinandersetzungen bei Auflösung der »Querdenken«-Demonstration

4.) Verstöße gegen Hygieneauflagen

Während im Bundestag über das Infektionsschutzgesetz debattiert wurde, demonstrierten im Berliner Regierungsviertel etwa 8000 Menschen gegen die Corona-Beschränkungen. Bei Sonnenschein und blauem Himmel pendelte die Stimmung zwischen Ausgelassenheit und Aggressivität Hin und Her. Am Rand der Demonstration stand eine Frau auf dem Bürgersteig und schwenkte neben der preußischen auch die frühere Reichsfahne. Die Farben, so erzählte sie, bedeuteten für sie Demokratie. Dass sie selber als Frau im Kaiserreich nicht wahlberechtigt gewesen wäre, leugnete sie, ebenso wie die damalige Schein-Demokratie. Plötzlich tauchte ein klein gewachsener Mann mit krausen Haaren neben ihr auf und begann, den Reporter wegzuschubsen. Die Presse, brüllte er, habe mal wieder ihren Sündenbock gefunden. Bereits gegen 11 Uhr fielen einzelne Demonstrationsteilnehmer*innen negativ auf. Eine Gruppe um den in der Szene als »Captain Future« bekannten Michael B. zog durch den Tiergarten in Richtung Regierungsviertel, wurde aber schnell von der Polizei gestoppt. Ein Polizeisprecher bestätigt gegenüber »nd.DerTag«, dass »Captain Future« kurzzeitig festgenommen wurde, seine Identität wurde überprüft und er habe einen Platzverweis wegen des Verstoßes der Hygieneauflagen erhalten. »Captain Future« wurde mehrfach le bei »Querdenken«-Demonstration festgenommen und führte mit Unterstützer*innen, die sich »Freedomparade« nennen, mehrere Guerrilla-Aktionen gegen die Corona-Maßnahmen durch. Beispielsweise kauften die Anhänger*innen ohne Maske in größeren Gruppen im Supermarkt ein und veröffentlichten davon Videos im Internet.

ND-online

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Die Snobiety kann gehen, denn sie hat noch nie das gebracht, was sie mit ihren  Auftreten  versprechen wollte ? Ging es in ihrer Art von Politik vielleicht in erster Stelle um ihre persönlich, finanzielle Lebens-Absicherung?

Die Linkspartei streitet über Sahra Wagenknecht

5.) Drei Prozent Garantie

Dienstag, der 6. April, 22.33 Uhr: Auf seiner Facebook-Seite beginnt Thies ­Gleiss das erste von insgesamt 13 Zitaten aus dem neuen Buch von Sahra Wagenknecht zu veröffentlichen, das offiziell erst eine Woche später erscheinen soll. Den Bundessprecher der Antikapitalistischen Linken, einer Strömung innerhalb der Linkspartei, treibt nicht die Vorfreude auf das Buch mit dem Titel »Die Selbstgerechten. Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt«. Er und Mitglieder seiner Parteiströmung, die vorab ein Rezensionsexemplar erhalten hatten, lehnen Wagenknechts darin getätigte Äußerungen ab. Bereits Anfang 2016 hatte die damalige Bundestagsfraktionsvorsitzende angesichts zahlreicher sexueller Übergriffe von Männern anscheinend überwiegend maghrebinischer Herkunft während der Kölner Silvesternacht ihre asylfeindliche Position in dem Satz zum Ausdruck gebracht: »Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht verwirkt.« Eine Quittung für die Wahl Wagenknechts zur Spitzenkan­dida­tin folgte prompt:. Bereits zwei Tage später meldete der Landes­verband Nordrhein-Westfale 49 Austritte. In ihrem neuen Buch rechnet Wagenknecht mit dem ab, was sie als identitätspolitische »Lifestyle-Linke« bezeichnet. Zu dieser diffus bleibenden Gruppe zählt sie die ehemalige US-amerikanische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und den früheren britischen Premierminister Tony Blair ebenso wie die klimapolitische Bewegung Fridays for Future und das Bündnis Seebrücke, das sich unter anderem gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung einsetzt. Die »Lifestyle-Linken« zeiht Wagenknecht des »Linksliberalismus«; ihr zufolge diskutieren sie lieber über die Umbenennung eines die Roma stigmatisierenden Soßennamens, statt Kämpfe gegen Werkschließungen beim Fertigsoßenhersteller Knorr zu unterstützen. Auch werde lieber über Rassismus in Vorstandsetagen und eine gerechte Quotierung gesprochen als über die schlechte Bezahlung in der Produktion.

Jungle-World-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten      —       Rechte Tasche – linke Tasche – übrig blieb die leere Flasche /  Screenshot  YOUTUBE

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