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RENTENANGST

DL – Tagesticker 17.08.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 17. August 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Wenn es angeblichen Weisungsbeauftragten unter  den Uniformen zu warm wird, sucht der Knopfkopf verzweifelt nach Ausdehnungsmöglichkeiten für das Hirn.

Person wird Corona-Test verweigert – dann eskaliert es

1.) Ausraster am Flughafen

Übler Ausraster: Die Corona-Teststelle am Berliner Flughafen Tegel ist am Sonntag, 16.August, nach einem Zwischenfall vorzeitig geschlossen worden. Es habe einen tätlichen Angriff auf einen Mitarbeiter der Teststelle gegeben, teilte Charité-Vorstand Ulrich Frei jetzt mit.Zuvor sei einer Person ein Test verweigert worden, weil sie keinen Anspruch auf das kostenfreie Angebot gehabt habe. „Die Situation eskalierte leider“, erläuterte Frei. Die Teststelle sei deshalb um 18 Uhr geschlossen worden, drei Stunden früher als üblich.

Express

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Auf dieser Erde wird gerade mit politischer Zielstrebigkeit gezündelt, da Macht gegebenen Dummköpfen  der Frieden zu ruhig erscheint und so versucht mit Ge- und Ver-boten Wähler-Innen zu dirigieren? Das kann nicht gut Enden !

Belarus:

2.) Es wird einsam um Lukaschenko

Sie sind auf den Unabhängigkeitsplatz in Minsk gekommen, um für den Machthaber zu jubeln. „Für Lukaschenko!“ rufen ein paar Tausend Menschen am Sonntag. „Für Lukaschenko“: Das war das Motto der Demonstration, die der bejubelte Präsident von Belarus persönlich bestellt hatte. Und dann steht er plötzlich vor ihnen: Er möge Kundgebungen nicht, ruft Alexander Lukaschenko ihnen zu, „aber es ist nicht mein Fehler, dass ich euch hierherrufen musste“. Er ruft seine Unterstützer auf, ihn und das Land zu verteidigen. Wenn er zerstört werde, sagt der Machthaber, sei dies der Anfang vom Ende für Belarus. Eine Wiederholung der Wahlen lehnt er ab. „Ich lasse nicht zu, dass unser Land aufgegeben wird, selbst wenn ich tot bin“, sagt er. Es war eine verzweifelte Rede. Nach einer Woche heftiger Proteste wollte Alexander Lukaschenko zeigen, dass eine Mehrheit der Belarussen hinter ihm stehe. Er hat Getreue aus den Regionen anreisen lassen, viele waren Mitarbeiter staatlicher Unternehmen und vermutlich nicht alle freiwillig gekommen. In der Mehrheit waren sie auch an diesem Sonntag nicht.

Sueddeutsche-Zeitung

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Von den Grundschulen wird berichtet, das deren Schüler-Innen am meisten von einander abschreiben ? Sollten Politiker-Innen auf dieser Stufe stehen geblieben sein? Hier  Merkelt und Scholzt es doch verdächtig.

Sozialwissenschaftler zum Lockdown:

3.) Regierungen guckten voneinander ab

Forscher haben untersucht, warum die OECD-Staaten im Frühjahr restriktive Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen haben. Warum haben Regierungen zu Beginn der Pandemie im Frühjahr Maßnahmen wie Schulschließungen, Reisebeschränkungen oder Versammlungsverbote ergriffen, die die Freiheit ihrer Bürgerinnen und Bürger stark einschränkten? Wovon hingen ihre jeweiligen Entscheidungen ab? Diesen Fragen ist nun eine Forschergruppe von Sozialwissenschaftlern aus Schweden und der Schweiz nachgegangen.
Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie Mitte August in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Den Studienautoren unter Federführung von Abiel Sebhatu ging es also nicht um die Wirksamkeit der sogenannten nichtpharmakologischen Interventionen. Vielmehr analysierten sie per Datenanalyse und Modellierung, was die Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu ihrer restriktiven Politik veranlasst hat.

TAZ

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Die SPD baut nicht nur auf Scholz – Jetzt läuft auch noch der Speichel, das Holz zu erweichen ?

Finanzverwaltung nennt Bedingungen für Kauf der Rigaer 94

4.) Bewegung im Streit um Linksextremisten-Hochburg

Die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen nennt erstmals klare Bedingungen für die von Innensenator Andreas Geisel (SPD) mehrfach geäußerte Idee, das teilbesetzte Haus in der Rigaer Straße 94 aufzukaufen – und so die Lage rund um die Hochburg von gewalttätigen Linksextremisten zu befrieden. Markus Bernau, der Anwalt des bislang anonymen Eigentümers, zeigte sich nun zuversichtlich mit Blick auf mögliche Verhandlungen mit dem Senat. Obendrein gibt es Bewegung bei der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, die Anwälte nun als rechtmäßige Vertreter des Eigentümers anzuerkennen. Für die von Senator Matthias Kollatz (SPD) geführte Finanzverwaltung steht zunächst auch nicht die Vertretungsvollmacht der Anwälte für den Eigentümer im Vordergrund, die bislang strittig war. Innensenator Andreas Geisel (SPD), der selbst einen Ankauf ins Spiel gebracht hat, „um Recht und Ordnung durchzusetzen“, nahm in einem Beitrag für den Tagesspiegel dagegen erneut Bezug auf die Urteile.

Tagesspiegel

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Ja, ja, der Peer! Mit seinen großen Greifer flossen war er ein treu, verlässlicher  Parteigenosse.

Zweimal war »R2G« in der Mehrheit. Was hätte daraus werden können?

5.) Jenseits der Fahrradkette

Peer Steinbrück – in der langen Reihe gescheiterter SPD-Kanzlerkandidaten fast vergessen – hat eine kulturgeschichtliche Fußnote hinterlassen: den Halbsatz »hätte, hätte, Fahrradkette«. Die volkstümliche Absage an das Denken im Konjunktiv Plusquamperfekt kam gut an im Hauptstadtjournalismus, der sich für das Volk hält: Politik ist Machen statt Hadern. Wunschdenken ist kindisch, zumal im Nachhinein. Also immer schön »nach vorne schauen«! In der Politik liegt dieses Mantra nahe, zumal bei Misserfolgen: Es umschifft jede »Fehlerdiskussion«, indem es Alternativen noch nachträglich versteckt. Und genau deswegen ist jenes Hadern interessant. Was wäre etwa möglich gewesen, wenn die beiden Legislaturperioden, in denen SPD, Grüne und PDS/Linkspartei die Bundestagsmehrheit hatten, genutzt worden wären – und wie hätte es dazu kommen können? Es gab einen Moment am 18. September 2005, als dieses Fenster offen schien: als der merkwürdig euphorisierte Gerhard Schröder in der »Elefantenrunde« eine konsternierte Angela Merkel anpaulte, sie würde niemals »Kanzler« werden.

ND

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Wo bleibt hier der Applaus ? Unter Spahn und Merkel wurde nur noch schlecht gewerkelt. Und was kommt nu – wo drückt der Schuh?

Aufstand in Werteunion –

6.) Landesvorstände treten aus

Führende Werteunion-Mitglieder haben die Nase voll: Die Thüringer Landesspitze ist zurück- und ausgetreten, andere Landesvorstände stehen offenbar davor. Eine Personalie hat die Entwicklung beschleunigt. Prominente Mitglieder der Werteunion verlassen den Verein und planen, konservative Kräfte in der Union wieder stärker innerhalb von CDU und CSU zu sammeln. Die Linie der selbsternannten „Konservativen Basisbewegung in der Union“ werde dominiert von „Krawallmachern, die kein gutes Haar an der CDU lassen“, sagte Christian Sitter, bisher Vorsitzender der Werteunion Thüringen. „Es geht dort gar nicht mehr darum, inhaltliche Veränderungen zu erreichen.“ Sitter und seine Stellvertreterin Angela Wanner haben ihre Ämter niedergelegt und den Austritt aus dem Verein erklärt, wie sie t-online.de sagten. Offenbar wird sich unter anderem auch der Vorsitzende des großen Landesverbands Baden-Württemberg, Holger Kappel, anschließen. Kappel war für eine Bestätigung zunächst nicht zu erreichen. Sitter und Wanner bestätigten, auch andere Landesvorstände wollten den Kurs nicht mehr mittragen.

T.-online

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Weil Besitzer im Internet las, Maske sei ein Maulkorb:

7.) Kampfhund verletzt 15 Menschen

Ein Irrtum mit fatalen Folgen hat heute in Hannover zu mehr als einem Dutzend Verletzten geführt: Weil ein Hundehalter nach ausführlicher Internetlektüre dachte, dass es sich beim Mund-Nasen-Schutz um einen Maulkorb handelt, fiel sein Kampfhund fünfzehn Leute an, die er teils schwer verletzte. „Woher soll ich denn ahnen, dass ein Hund wie mein Basko ganz einfach durch so eine Maske durchbeißen kann!“, klagt Dominik Pekel, während er zusieht, wie sein Pitbull vom Veterinäramt abgeholt wird. „Hätte ich das gewusst, hätte ich sie ihm natürlich nie angezogen!“ Die Schuld gibt der 41-Jährige dem Internet. „Da stand ganz klar, dass Masken Maulkörbe sind. Und weil Baskos alter Maulkorb sowieso kaputt war, dachte ich, ich spare eine Menge Geld, wenn ich ihm einfach eine von diesen Papiermasken anziehe. Die kosten ja so gut wie nichts. Naja, jetzt weiß ich auch, wieso. Aber Basko hat das nicht verdient.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

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