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DIE * WOCHE

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 13. Juli 2020

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Kolumne von Friedrich Küppersbusch

Trump, Hessen und die Frauenquote: Nazi-Drohmails an die Linken-Politikerin Janine Wissler. Des Rätsels Lösung –  Hessens Innenminister hält ein rechtes Netzwerk in seiner Polizei mittlerweile für möglich. Für die Einsicht hat er ziemlich lange gebraucht. Und das Vermächtnis von Angela Merkel.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Vieles haben wir uns damals nicht vorstellen können.

Und was wird besser in dieser?

„Grünen-Chefin fordert 1 Milliarde für Kultur in Bild am Sonntag.“

Mary Trump rechnet mit ihrem Onkel ab. Kurz darauf urteilt der Supreme Court, dass die US-Staatsanwaltschaft in die Finanzunterlagen von Trump gucken darf. Wird es am Ende der Wahlperiode jetzt doch noch brenzlig für den US-Präsidenten?

Ich biete ein „trotz“ und kaufe ein „wegen“: Alle Trump-Skandale aufgelistet, Bilanzstrich drunter, Ergebnis: Er ist da. Ein Trump, der sich mäßigte, entschuldigte, benähme, wäre circa einmal interessant – ungefähr so wie das erfrischende Schlageralbum von Rammstein. Riskieren wir einen Blick auf die These, jede einzelne Meldung schaffe dem Unterhaltungsformat Trump Reichweite und Präsenz. Dann machen wir alles richtig – aus seiner Sicht. Freie Medien können nichts unterschlagen, doch wenn sie alles berichten – nutzen sie ihm auch: Mühle auf und zu. Was hilft? Entertainmentformate sterben, wenn sie „früher auch besser waren“. Doch wer wollte schreiben, dass „grab them by the pussy“ aber lustiger war damals? In dieser Perspektive ist Kanye Wests Kandidatur logisch und nur noch Beiwerk zur Promo für sein neues Album. Freie Medien müssen resignieren und sich danach durch den Milchreisberg der Sachthemen fressen.

Die ersten Kreuzfahrtschiffe stechen kommende Woche wieder in See. Wären Sie gern dabei?

Wer es mögen würde, im Linienbus eine Woche im Kreis rumzubrummen, ohne eine Haltestelle anzufahren, kann einen Eimer Wasser und ein Fischbrötchen mitnehmen. Wird so ähnlich.

Mit der Neubelebung stillgelegter Eisenbahnstrecken können nach Einschätzung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland wieder ans Schienennetz angebunden werden. Ist das so was wie „Hartz IV war vielleicht doch keine so gute Idee“ für die Verkehrspolitik?

Quelle        :       TAZ        >>>>>       weiterlesen

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Grafikquelle       :        Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

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