DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die rote Linie in der Linken

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 4. Juni 2014

»Wir müssen die Strömungen in der Partei einen«

Da hatten wir doch gestern berichtet dass wohl auch in der Linken NRW jemand einen Auftrag aus Berlin erhalten haben dürfte, um hier ebenfalls eine Säuberungsaktion durchzuführen. Ein  Kommentar welcher auf den WAZ Artikel dort geschrieben wurde verstärkt nun die gestrige Vermutung da Ralf Michalowsky schon einmal einen Säuberungsauftrag erhielt und diesen scheinbar zur besten Zufriedenheit seines Auftraggebers durchführte. Hier der Kommentar:

Michalowsky?
Da war doch mal was.
Zitat:
Stasi-Methoden bei der Linkspartei in NRW?

Parteisprecher Ralf Michalowsky soll innerparteiliche Gegner bespitzelt haben
Zum Beispiel in Bottrop: Um für innerparteiliche Disziplin zu sorgen, griff der stellvertretende Landesvorsitzende und Linken-Sprecher Ralf Michalowsky hier offenbar auf bedenkliche Spitzelmethoden zurück. Hintergrund war ein Streit zwischen Mitgliedern der kurzlebigen Wahlalternative soziale Gerechtigkeit (WASG) und ehemaligen PDS-Leuten. Michalowsky war beauftragt worden, Ruhe in den tief zerstrittenen Kreisverband zu bringen. Und dabei soll Michalowsky auch ausdrücklich die Observation missliebiger Parteifreunde angeordnet haben.

Zitat Ende:

Quelle: Die Welt   >>>>> HIER <<<<<

Und so ganz nebenher, zu dem Zeitpunkt war Günter Blocks, DIE LINKE Bottrop, Landesgeschäftsführer NRW dieser Partei.

Die Bestätigung dieser gemachten Aussagen erhalten wir praktisch über die direkte Antwort eines Schreibers unter der Abkürzung „ralfmicha“ welcher das damalige Vorgehen mit einer Unterwanderung durch die rechte „Schill-Partei“ rechtfertigt. Hier wird also erstmals die Übernahme eines Auftrag bestätigt denn wir lesen hier: „Man braucht nicht viel Phantasie um sich vorzustellen wie die Presse reagiert hätte, wenn wir es zugelassen hätten, dass diese Leute weiter so agieren.“

Dazu kann nur immer wieder gesagt werden dass in dieser Partei jeder, welcher nicht rechtzeitig auf die Bäume flüchtet, auch heute noch, als Faschist und Rechter beschimpft, verleumdet, und in seinen Ruf massiv beschädigt wird. Über die weiteren Täter berichtet der verlinkte Artikel sehr ausführlich. Alles alte Bekannte welche auch heute noch überwiegend in aller Munde sind, als Reinigungskräfte in NRW. Das schöne an den ganzen Schweinereien ist, dass man immer wieder aufeinander trifft und nichts in Vergessenheit gerät. Es braucht nur ein wenig Geduld.

Der „rote Faden“ durchzieht die Partei bis zum heutigen Tage, wie wir es auch in den letzten Tagen vielfach lesen konnten. Der Beginn des Ganzen: Vermutlich im kleinen Kreisverband des Kreises WAF in Westfalen. Dort machte sich die ehemalige Geliebte des ehemaligen DKP Vorsitzenden Manfred Kapluk daran die Macht im KV zu übernehmen. Kapluk wurde damals auf Parteitagen der Linken mit stehenden Ovationen als Ehrengast begrüßt. Alles hier dokumentiert, seit dem Jahr 2008. Niemand wehrte den damaligen Anfängen und wundert sich heute selber an die Reihe zu kommen.

„“Den Button links 3 Antworten, drücken !!

Quelle: Kommentare WAZ

Hier ein Interview von Ralf Micha -lowsky in die „Junge Welt“. Jetzt als Pacemaker  !!! Passt doch perfekt !!!

»Wir müssen die Strömungen in der Partei einen«

Die NRW-Linke braucht bessere Teamarbeit, um wieder in den Landtag einziehen zu können. Gespräch mit Ralf Michalowsky

Ralf Michalowsky war von 2010 bis  2012 Landtagsabgeordneter der nordrhein-westfälischen Linkspartei

Sie haben angekündigt, beim Landesparteitag der nordrhein-westfälischen Linken Ende Juni in Siegen als Landessprecher Ihrer Partei zu kandidieren. Warum sind Sie mit der bisherigen Führung nicht zufrieden?

Die jetzige Führungsspitze hat es in zwei Jahren nicht geschafft, ein Vertrauensverhältnis zum Rest des 20köpfigen Vorstands aufzubauen. Das ist aber für eine zielführende politische Arbeit unerläßlich.

Ein eklatantes Beispiel für die Rolle der beiden amtierenden Sprecher ist, daß es auf dem kommenden Landesparteitag zwei Leitanträge gibt. Einen des gesamten Vorstandes und einen alternativen der beiden Sprecher Rüdiger Sagel und Gunhild Böth, unterstützt von einem weiteren Vorstandsmitglied.

Auch das äußerst schlechte Abstimmungsergebnis des Landessprechers bei seiner Kandidatur für den Parteivorstand – mit 10,6 Prozent das schlechteste aller Männer – zeigt, daß es für ihn keinen Rückhalt in der Partei gibt. Gegenkandidaturen sind übrigens auch ein Ausdruck von Demokratie. Ich möchte nicht in einer Partei sein, in der vor dem Parteitag feststeht, wer die Leitung übernimmt.

Und was wollen Sie anders als die bisherigen Landessprecher machen?

Ich hoffe, daß der neue Vorstand aus einem arbeitsfähigen und solidarischen Team besteht. Als Kosprecherin könnte ich mir sehr gut die Kölnerin Özlem Demirel vorstellen. Wir müssen es schaffen, die verschiedenen Strömungen in der Partei zu einen. Die Zusammenarbeit mit den kommunalen Mandatsträgern sowie den Vertretern in Regionalräten und Landschaftsverbänden muß gestärkt werden. Durch regelmäßige Regionalkonferenzen soll die Parteibasis im gesamten Land auch außerhalb von Parteitagen eingebunden werden. Ich könnte mir auch gut vorstellen, daß wir mit einem Zukunftskonvent die kommenden gesellschaftlichen Probleme antizipieren und daraus gemeinsame Handlungsstrategien für die NRW-Partei entwickeln.

Quelle Junge Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:
Screenshot: von TAZ / durch DL – Foto Jens Jeske

17 Kommentare zu “Die rote Linie in der Linken”

  1. Jens sagt:

    Beweisführung – Quelle: Die Welt

    Warum nicht gleich aus den Fingern saugen? Sehr „links“ euer Blog hier.

  2. Ingo Engbert sagt:

    Keine Beweisführung durch eine Zeitung, sondern selber erlebt !
    Traurig das hier Einige selbständig denken, anstatt mit roten Fähnchen zu wedeln? Nicht Brauchbar für Fanatiker, oder?

  3. Jens sagt:

    was meinst du was andere erleben? Ihr schleudert ALLE mit Dreck. Wer mit Dreck wirft bekommt irgend wann selbst welchen ab. Nicht auszuhalten, anstatt sich für linke Themen, frieden und Gerechtigkeit einzusetzen, zerfleischen sich die „linken“ untereinander.

  4. Ingo Engbert sagt:

    # 4

    und du machst den Metzger?

    Erkläre doch den Lesern einmal wie Frieden und Grechtigkeit gemacht wird.

  5. Jens sagt:

    das wäre in diesem Fall ja Themenfremd. Aber weil so nett gefragt wurde, mit dem Gegenteil Eurer „Arbeit“ hier! Dieser Blog scheint einen privaten Krieg zu führen.

  6. Linksdrachenmaus sagt:

    # 3 Wer ist IHR?

  7. [bremer] sagt:

    Habe den Eindruck, viele glauben immer noch DIE LINKE wäre so anders: demokratischer, sozialer, friedvoller etc.

    Dazu hier ein Artikel aus dem Spiegel 37/1995 S.23 ff. über die PDS. Titel: „Wie in der SED“.
    Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13685681.html

    Zitat: „Kritik wird unterdrückt mit dem alten Argument, das schadet uns jetzt, das nützt unseren Gegnern. Aber die Differenzen existieren – je länger sie tabuisiert werden, desto heftiger werden sie aufbrechen, spätestens nach den Wahlen. Wer unbequeme Fragen stellt, wird schnell in Mißkredit gebracht. Das halte ich für eine schlimme Entwicklung. So haben wir damals in der SED gearbeitet, das kenne ich noch.“

  8. Didi sagt:

    @ 3

    Wenn die Wahrheit zu Dreck wird und die Lüge zur Tugend, dann bevorzuge ich in diesem Fall den Dreck.

    Wer die Wahrheiten die die Welt vom 18.04.2010 verbreitet hat, mit aus den Fingern saugen abtun will, dem kann ich versichern:
    Was David Schraven geschrieben hat, ist vollkommen korrekt.
    Die Sache hat sich genauso abgespielt.

  9. Ingo Engbert sagt:

    # 8

    Richtig, Dreck lässt sich abwaschen. Wie viel an psychischen Schäden die Täter der Partei bei manchen hinterlassen haben, danach fragt von den Blockwarten keiner.

  10. Jens sagt:

    Warum sollte man nach den psychischen Schäden fragen, wenn sie hier so offen ausgebreitet werden?

  11. Jens sagt:

    „Didi“ – ich schwöre 😀

    jetzt muss ichs ja glauben. Ihr seit echt ein lustiges Blögchen.

  12. Didi sagt:

    @11

    Vielleicht gefällt Ihnen der Bericht über den Vorgang von Scharf-Links vom 19.04.10 besser.

    LINKE.NRW: Nicht Stasi, sondern Strippenziehen

    http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=9882&cHash=dbcbfcc497

    …… Aus dieser schwierigen Phase des Kreisverbands Bottrop resultieren ein paar eMails zwischen dem Stellvertretenden Landessprecher Ralf Michalowsky als Betreuer des Kreisverbandes und damaligen Bottroper Mitgliedern, die David Schraven übergeben wurden. Faktisch geht es darum, dass sich Mitglieder in kleinen Zirkeln treffen und Michalowsky Informationen darüber sammelt, die er später auch in der Auseinandersetzung verwendet.

    In der Berichterstattung von „Welt“ und WAZ wird aus dieser Vorgehensweise eine Spitzelmethode à la Stasi. Wer auch immer so argumentiert, hat nicht begriffen, was die Stasi war. Von der Stasi bespitzelt zu werden, hieß von der Staatsgewalt ausgeforscht zu werden – mit den möglichen Folgen in Ausbildung oder Beruf keine Chancen mehr zu haben, vor Gericht gestellt, zu Gefängnis verurteilt oder aus der DDR ausgebürgert zu werden. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ähnliche Methoden. Angewandt werden sie jedoch nicht von der Linkspartei, sondern von den Geheimdiensten u.a. gegen Linke innerhalb und außerhalb der Partei DIE LINKE.

  13. Neutraler-100 sagt:

    Jens, Ralf Michalowsky wollte mit allen Mitteln Vieles erreichen, erreicht hat er, wie seine ehemaligen Spezis, nachweislich nichts.

    Abwarten, Tee trinken und beobachten wie Michalowsky wieder einmal sein Ziel nicht erreicht.

  14. Pimpf sagt:

    Ignoriert doch diesen „Jens“- Werauchimmer.

    Der sucht doch nur Stunk.

  15. Jensine sagt:

    Hallo „Jens“!

    Erstens, einen privaten Krieg führe ich nur mit meinem Ehemann und nur dann, wenn notwendig.
    Zum Zweiten, woher willst Du wissen, ob hier mitglieder der Linken schreiben? Hellseher?
    Drittens, was ist ein „Blögchen“?
    Viertens, wenn dir nicht hier nicht gefällt, dann schreib doch nicht.

  16. Alternativer Linker sagt:

    @ Jens – Wir blicken über den Tellerrand, gehören keiner Strömung an. Für „Stalinisten“ und „Betonkommunisten“ hegen wir
    keine Sympathien.

  17. Grinsepeter sagt:

    Ein wirklich netter Verein

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/935130.hauptsache-hauptwohnsitz.html

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