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RENTENANGST

Die neue Medienmacht

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 27. Juli 2010

Der Afghanistankrieg und die Enthüllungen

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Oh, gibst du mir das rote Mützchen ?

Für eine der größten Enthüllungen seit Jahren arbeitete die Internetseite Wikileaks mit drei klassischen Medien zusammen. Diese jubeln. Denn: Sie fühlen sich gebraucht.

VON TARIK AHMIA UND WOLF SCHMIDT

Das hat es noch nicht gegeben: Ein deutsches Magazin, eine englische und eine US-amerikanische Zeitung werten gemeinsam tausende geheime Militärdokumente aus – zur Verfügung gestellt von einer Internetseite, die ein australischer Exhacker gegründet hat. Als „Medienpartner“ werden der Spiegel, der Guardian und die New York Times auf der Webpage der Whistleblowerplattform Wikileaks bezeichnet. Ein Begriff, den man sonst eher von Open-Air-Festivals oder Tennisturnieren kennt, an die sich Regionalzeitungen kletten, um lobhudelnd über sie zu berichten.

Doch diese neue Form der Medienpartnerschaft hat das Potenzial, die Welt zu verändern – zum Besseren. Denn für das nun von den drei Medien veröffentlichte „Kriegstagebuch“ aus Afghanistan wurden die Stärken des neuen Mediums Wikileaks mit denen der alten Medien kombiniert: Wikileaks schafft es, an Dokumente zu kommen, die sonst keiner bekommt. Und der Spiegel, der Guardian und die New York Times machen das, was sie am besten können: Sie analysieren die Dokumente, checken sie gegen, ordnen ein, bewerten. Und sie sorgen dafür, dass die Leser die mehr als 90.000 Dokumente überhaupt bewältigen können.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle : ISAF Headquarters Public Affairs Office from Kabul, Afghanistan101218-N-9946J-109 Uploaded by H-stt

 

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