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RENTENANGST

Die „Messfehler“ Linslers

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 6. März 2012

Rolf Linsler sieht Messfehler für das Versagen seiner Partei

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Einen „Messfehler“ zulasten der Linken will der oberste Landesfürst der LINKEN Saar, Rolf Linsler für die schlechten Umfragewerte seiner Partei ausgemacht haben. Ebenfalls müsse man in Betracht ziehen, dass viele Wähler seiner Partei nicht über die für einen Festnetzanschluss notwendigen Mittel verfüge und hätten deshalb bei den Umfragen nicht ausgewählt werden können.

Laut der Saarbrücker-Zeitung räumt Matthias Jung, Chef der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchaus einen Messfehler bei den letzten Wahlen ein und erklärt ihn damit, dass die „Dunkelziffer“ von Linken-Wählern im Saarland besonders hoch sei. 2009 hätten viele Wähler, die aufgrund ihrer politischen Sozialisation eigentlich eine Distanz zu dieser Partei hätten, erstmals für die Lafontaine-Partei gestimmt, bei Umfragen ihre Wahlabsicht aber verborgen. „Die Erfahrungswerte aus anderen Ländern, um diese Schweigedimension zu korrigieren, haben im Saarland deshalb nicht gepasst“, sagt Jung. „Wir haben aus diesem einmaligen Fehler Konsequenzen gezogen.“ Faktoren, die die Linke begünstigen, würden vor der anstehenden Landtagswahl deshalb stärker berücksichtigt.

Womit wir dann wieder beim Thema wären und wie es auf dieser Seite bereits des öfteren beschrieben und auch kommentiert wurde: Den Wählern fehlt es an der entsprechenden Sozialisation zu der Partei und viele sind in den letzten Jahren auf der Strecke verloren gegangen. Vielleicht auch als Dunkelziffer? Wer jemals auf einen Wahlstand der Linken aktiv gewesen ist, wird bestätigen das der Bürger um diesen nach Möglichkeit eine großen Bogen macht. Es sind immer nur einzelne Personen mit welchen sich die Menschen identifizieren und nicht mit der Partei. Wer dieses leugnet lügt sich selber in die Tasche und über das warum wagt keiner nachzudenken, da Kritiker immer dumm sind.

Wenn ein Linsler glaubt dass die WählerInnen und BürgerInnen die üblen Machenschaften innerhalb der Partei nicht wahrnehmen und ignorieren kann das nur mit einer gewissen Betriebsblindheit bezeichnet werden. Die Menschen sind heute viel zu aufgeklärt als das sie sich vereinnahmen lassen. Der Partei sind in den letzten Jahren so viele Mitglieder verloren gegangen das ein entsprechender Wahlkampf gar nicht mehr möglich ist. Wie sagt die Forschungsgruppe:

„Dass sein Institut diesmal wieder so daneben liegen könnte wie 2009, hält Jung deshalb für unwahrscheinlich. Ansehen und Mobilisierung der Linken seien „wesentlich niedriger“ als 2009.

Zuviel ist von zu vielen falschen Propheten in den Jahren zuvor versprochen worden und zu wenig wurde davon eingelöst. Konnte auch nicht eingelöst werden, da die Außendarstellung einfach Katastrophal ist. Nicht nur im Saarland. Auch in NRW und Schleswig-Holstein verlor man die Hälfte der Wählerschaft und wird zur Zeit nur noch mit 3 % gehandelt. Einen Arzt ohne die richtige Medizin braucht niemand mehr aufzusuchen.

Zu Linsler möchte man zum Schluss noch folgendes sagen: Und bist du nicht von dieser Welt, dann frag den der dich herbestellt.

Auf den Artikel der Saarbrücker-Zeitung kommt man >> HIER <<

Zur Wahlwette der Saarbrücker-Zeitung geht es >> HIER <<

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  • 2008-03-06 09:32 Bayernnachrichten.de 3728×2592× (1265220 bytes) Wählerin in einer Wahlkabine. selbst fotografiert / Alexander Hauk / www.alexander-hauk.de selbst fotografiert / Alexander Hauk / www.bayernnachrichten.de 2. März 2008 {{Bild-by}}

16 Kommentare zu “Die „Messfehler“ Linslers”

  1. ichbins sagt:

    immer hübsch fein die Fehler bei andren suchen, Messfehler und dergleichen, angeblich schlechte Propaganda der nicht wohlgesinnten Presse und Opposition… und die Augen davor verschliessen und nicht wahrhaben wollen, dass sie es höchstselbst verbockt haben… Das sind derbe Scheuklappen, so blind und von sich eingenommen kann man doch nicht sein, das ist schon tolldreist

  2. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Irgendeine Logik ist auch `ne Logik und wenn sie etwas schräg ist. Manche schlafen sich schön und andere reden alles schön. Vielleicht schüttet das Glückshormone bei Rolfi aus.

  3. Christopher sagt:

    Scheint für die LINKE nicht so gut zu laufen.
    Wer will schon wieder eine aufgewärmte Linsensuppe?
    Ansehen … weit gefehlt.
    Was 2009 letztlich den Ausschlag gab war der OSKAR-Bonus.
    Die Wähler in RLP und BaWü haben erkannt, dass es sich bei den Linken um Scheindemokraten und ihr für die Gewerkschafts-Arroganz die Quittung präsentiert.
    Bis die Saarländer kapieren, dass sie vom Napoleon von der Saar missbraucht werden, werden noch ein paar Jährchen vergehen

  4. Gilbert Kallenborn sagt:

    An die Saarbrücker Zeitung Gilbert Kallenborn
    Redaktion Leserbriefe 66798 Wallerfangen

    Sehr geehrte Redaktion,ich bitte um die Veröffentlichung folgenden Leserbriefes:

    zu : „Messfehler“ zulasten der Linken – Bericht SZ v. 5.3.2012 Seite B2 :

    Wenn Rolf Linsler der Öffentlichkeit weismachen will,der Mangel an
    Festnetzanschlüssen in der Partei Die Linke sei schuld an den schlechten Umfragen, dann empfehle ich ihm, das Kippen des Nichtraucherschutzgesetzes zurückzunehmen, mit dem Preis von 4 Schachteln Zigartetten pro Monat lässt sich bequem auch für linke angebliche Telefonlose eine Flatrate Telefon, plus Internet gratis dazu, schalten. Notfalls Piraten fragen, wies geht,.
    Die Wahrheit ist der chaotische Zustand der Linken,allein im Kreis Saarlouis wurden im Beisein Linslers 2 Wahlen wegen Wahlfälschungen bzw.Manipulation wiederholt.

    Im Beisein Lafontaine /Wagenknecht weigerte sich die Linke Saar am Landesparteitag 2011 in SB-Brebach, die DDR als Unrechtsstaat zu erklären.
    Antrag; Kallenborn. -Gegenrede Thomas Lutze. Dieser Lafontaine hat nicht mehr das Gefolge aus 2009, all der abtrünnigen SPD ler, „de Oskar“ mutierte zu „de Honnecker -light“.
    -gk-
    Dies ist ebensó ein
    offener Brief mfg -Gilbert –

  5. ArmerTeufel sagt:

    Unerträglich diese nervigen Anrufe und das Gewinsel um Wahlkampfhilfe. Armselig.

    Wahlkampfhilfe für einen Millionär und den Postenjäger No 1?
    Wo ist das Problem Wahlkampfhelfern einen Job auf 400 € Basis anzubieten? Das Bankkonto von OLAF ist dick genug, um diese Kosten aus der Portokasse zahlen zu können.

  6. ArmerTeufel sagt:

    Die Leute, die die Stimmen abgeben, entscheiden nichts.
    Die Leute, die die Stimmen zählen, entscheiden alles.”

    Weiß das Rolfi nicht?

  7. REWE sagt:

    Der Rolfi kennt als Seiteneinsteiger in den Politikzirkus nicht die Feinheiten und er wird sie auch nicht mehr erlernen.

  8. Froschkönig sagt:

    Rolfi als Feinmechaniker sind Feinheiten fremd?
    Ups, das erklärt natürlich vieles.

  9. Gilbert Kallenborn sagt:

    Ich habe Anlass zur Vermutung (Gilbert soit,qui mal y pense..)
    daß die Bundesgeschäftsstelle und der Bundesschatzmeister NICHT MEHR jede Phantomzahl angeblicher Mitglieder akzeptiert (Austritte an der Saar: 1000 in weniger als 12 Monaten) und nicht Summen ungeprüft überweist -und deswegen hat die Linke Saar nicht mehr den Geldfluss von 2009 aus Berlin. Außerdem sind die unbezahlten Helfer aus 2009 mehr als verbittert. Wahlpropaganda für die zu machen, die uns am Ende die eigenen Rechte rauben. Und obendrein mit unserenStimmen in Landtag, Bundestag sitzen..
    Irgendjemand muss Missbrauch an Mitgliedergeldern nachgewiesen haben…
    Oder Euro mutierten zu Drachmen. Ich weiss es nicht. Ich bin klein, mein Herz ist rein. Naja—1,94 m.
    Jedoch als Dietmar Bartsch vor mir stand, in Erfurt, da sah man fast keinen Gilbert mehr -der Mann ist ein 2-Meter Riese.
    Verdunkelt sogar den 1,64m Napoleon von der Saar. Hoffentlich endgültig.

  10. aldibe sagt:

    Der Linsler redet, bevor er nachdenkt. Es gibt Statistiken nach denen 97 Prozent einen Festanschluss haben. Und ausgerechnet die Anhänger von Lafo und Co gehören nach Linslers Einschätzung zu den restlichen 3 %? Lächerlich! Statistisch nahezu ausgeschlossen. Selbst wenn, dann fielen solche Messfehler nicht ins Gewicht. Zudem gibt es Sozialtarife bzw. Flatrates, mit denen ein Festanschluss nicht unbedingt teurer sein muss als ein Handy.
    Zudem könnte sich Linsler ja mal als Politiker dafür einsetzen, dass noch andere Tarife angeboten werden. Oder Lutze. Aber der plädiert lieber, die Partei-Mitglieder sollen einen höheren Beitrag zahlen. Man hats ja seiner Meinung nach.

  11. REWE sagt:

    Man (die LINKE-Saar) könnte ja auch mit den Kommunikationsanbietern von Festnetzanschlüssen (Telekom, Vodafone, etc.) einen Deal abschließen, so dass LINKE Mitglieder und Sympathisanten die die Anschlusspauschale und die monatliche Grundgebühr für den Festnetzanschluss erlassen bekommen (wegen der sozialen Gerechtigkeit). Zusätzlich sollten diese auch noch ein monatliches Gesprächsguthaben in Höhe von €6,95 gutgeschrieben bekommen, so ist stets gewährleistet, dass bei Anrufen von Meinungsforschern auch der Richtige das Telefon abhebt und die für Linsler richtigen Ergebnisse herauskommen.
    Dann hört endlich das erbärmliche Gejammer und Gelinzel von Linsler auf.

  12. Advocatus Diaboli sagt:

    Ansehen und Mobilisierung der Linken seien “wesentlich niedriger” als 2009.“

    Hat nicht der Landesvorsitzende hieran erheblichen Anteil, dass die Linke Saar im Ansehen gesunken ist?
    Nicht besser sieht es für die Linksfraktion aus.

    Schenkt man den Gerüchten Glauben, sucht man händeringend Fussvolk, das plakatiert, Briefkästen füllt und Info-Stände besetzt.

    Linsler und andere pfeifen in finsterem Walde allmählich aus dem letzten Loch.

    Die „einzige“ Partei der „sozialen Gerechtigkeit“ ist nur an der Sicherung der Pfründe ihrer Mandatsträger interessiert.

  13. BiBaPutzemann sagt:

    könnte das nicht der Abschiedssong für Rolfi und Napoloen werden?

    http://www.myvideo.de/watch/5114555/Reinhard_Fendrich_Tango_Korrupti

  14. Terminator sagt:

    An REWE:

    Nehme meine harten Worte in Sachen Parteiunterstützung, was Deine Kommentare betrifft, reuevoll zurück. Bitte um Nachsicht, auch ein Terminator kann etwas übersehen 🙂

  15. Cupido sagt:

    Linsler gefällt doch diese „Opferrolle“, um später sagen zu können: „ich hab’s gewusst, dass wir …“

  16. pontius pilatus sagt:

    Wozu braucht die Linke denn Helfer für die Stände? Zurzeit stehen mehr Leute hinterm Stand als davor

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