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Die Logik einer Sekte

Erstellt von IE am Dienstag 8. April 2014

Die Logik einer Sekte

Ist das Beispiel der Giftgasvernichtung nicht das beste Beispiel für die Überflüssigkeit einer Partei? Denn wenn die Vernichtung von Kriegsmaterialien nicht das oberste Ziel einer „Friedenspartei“ sprich, ihrer pazifistischer Gesinnung ist, erübrigt sich hier jede weitere Diskussion, wie die Debatte über ein Verbot des Waffenexport, zum Beispiel. Auch die Waffenvernichtung ist Teil der Abrüstung. Zumal niemand vergessen sollte, das diese Gase überwiegend hier im Land produziert wurden, welches dann auch eine besondere Verantwortung trägt.

Mit welchen Recht will eine Partei, welche sich auch noch mit dem Mäntelchen der Ökologie kleidet, dann zusätzlich für die weltweite Abschaffung der Nuklearindustrie einsetzen, da es bekanntlich nicht ausreichend ist die eigenen Bomben und Atomkraftwerke abzuschalten, wenn die Besitztümer der Nachbarn allemal ausreichend sind dass gesamte Umfeld zu vernichten?

Nein die Argumentation dieser angeblichen Friedenshüter in der LINKEN ist nur eine vorgeschobene Argumentation zum Schutz der Ideologischen Richtung, welche die Partei vor immer neue Zerreißproben stellen wird. Da spielt auch der Wähler nicht mit welcher sehr wohl fühlt  wohin ihn sein Kreuzchen am Wahltag eventuell einmal bringen kann. Da bleibt der Arbeiter oder Hartz 4 Empfänger besser als kleineres Übel bei der SPD.

Der Kommentator liegt sehr richtig wenn er denn von einer Sekte schreibt. Denn die ganzen Debatten welche an den Rändern der Partei geführt werden dienen letztendlich nur dazu die eigentliche Pfadsuche zu verschleiern. Das hat Frau Lötzsch in Ihrer Zeit als Parteivorsitzende auch sehr gut umschrieben und so wird es auch von den meisten Ehemaligen gesehen, da dieses den Kernpunkt der innerparteilichen Streitereien ausmacht. So sollte nie vergessen werden. Die Ausgrenzung ging von verschiedenen Splittergruppen aus.

Genau darum war und ist eine Trennung der Partei von den Randgruppen unumgänglich. Es wird nie zusammenwachsen was nicht zusammenpasst und die Ränder werden weiter versuchen möglichst viele der andersdenkenden aus zuschließen oder entsprechend zu mobben.

Der Bürger ist unzufrieden mit der Politik und den ausführenden Parteien, wird aber nicht bereit sein, die Freiheit für die Ideologie Linker Spinner aufzugeben. Eine Linke Partei wird auf Dauer nur ihre Existenzberechtigung haben wenn sie in der Lage ist außerhalb jeglicher Ideologien zu politisieren. Eine jegliche Form von „Ismus“ darf  in einer LINKEN keine Zukunft haben.

Gysis Mission gescheitert

Die Linkspartei steht vor einer für ihre Parteigeschichte historischen Entscheidung. Am Mittwoch wird der Bundestag über die Teilnahme der Bundeswehrfregatte „Augsburg“ an der Vernichtung syrischer Chemiewaffen entscheiden. Union, SPD und Grüne werden dafür stimmen. In der Linksfraktion wird es wohl wenige Jastimmen, viele Enthaltungen und relativ viele Neinstimmen geben. Die Linkspartei ist in der Frage von Bundeswehreinsätzen gespalten. Und nicht nur darin: Diese Abstimmung ist auch eine Sonde, die anzeigt, ob die Partei die Tür zu Rot-Rot-Grün offen halten will oder ob der Fundiflügel die Tür verriegelt.

 

Fraktionschef Gregor Gysi hatte bis zuletzt versucht, die GenossInnen zu einer einheitlichen Linie – nämlich Enthaltung – zu drängen. Das sollte ein doppeltes Signal sein: Die Linkspartei kann in einer für ihre Identität entscheidenden Frage geschlossen auftreten. Und: Es wäre ein Zeichen Richtung SPD und Grüne gewesen, dass man nicht fundamental alle Bundeswehreinsätze ablehnt. Doch die Fundis haben diesen Plan bei der Fraktionssitzung am Montag endgültig ruiniert.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Die Logik einer Sekte

Es ist gut, dass die Linkspartei im Parlament militärkritische Positionen vertritt. Sie besetzt damit einen verwaisten Platz und bringt oft zum Ausdruck, was viele pazifistisch gestimmte WählerInnen denken. Die Linkspartei ist nicht nur die einzige Partei im Bundestag, die Bundeswehreinsätze generell skeptisch sieht. Sie ist, neben den Grünen, auch die einzige Kraft, der zuzutrauen wäre, mit einer entschlossenen Reduzierung von Waffenexporten ernst zu machen. Aber will sie das überhaupt?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Der Seketenkatalog Anno 1647

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Permission Public Domain

15 Kommentare zu “Die Logik einer Sekte”

  1. thomas weigle sagt:

    „….da bleibt als kleineres Übel nur die SPD.“ So ist es, daran führt kein Weg vorbei. Unsere Linkswesten werden dann, wenn der Wähler sie zu Recht hat links liegen lassen, wieder das alte Lied von denen, die uns „verraten“ haben, anstimmen.
    Und weitere Mitschuldige an ihrem Debakel zu benennen wissen, nur nicht sich selbst.
    Schlimm ist, dass die Linkswesten durch ihre Krawallpolitik jeden vernünftigen Ansatz linker Politik nachhaltigst beschädigen.

  2. Herbert Obermeier sagt:

    Aber einmal ganz im ernst. Die SPD ist für mich auch nicht wählbar. DIE LINKE macht durch ihre Unfähigkeit zur Politik die CDU und die rechten Ränder stark. Die Splittergruppen in der Linken fressen sich auf Kosten des Staates die Ranzen rund, um über politische Systeme zu schwärmen in der sie keine Möglichkeit zum überleben hätten.

  3. thomas weigle sagt:

    #2 Damit der „rechte Rand“ nicht zu stark wird, muss man SPD wählen.

  4. Herbert Obermeier sagt:

    Ach, ein Land welches so eine Linke übersteht wird auch mit anderen Parteien nicht untergehen. Und im Notfall, in meinem Job und Alter bekomme ich überall eine Arbeit.

  5. Zwergenmama sagt:

    DIE LINKE. ist nicht mehr wählbar.

  6. Alex sagt:

    Die Trennung von der Kommunistischen Plattform ist ein MUSS.

  7. Regenbogenhexe sagt:

    Caren Lay
    14 Std.

    Heute wurden unseren LINKEN Plakate für die Europawahl vorgestellt. Hier eines der besten: Mehr Demokratie durch Volksentscheide. Auch in Europa!
    https://scontent-b-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-prn2/t1.0-9/1514588_775004645851688_6606256780549924646_n.jpg
    Caren Lay

    Onko XXXXX Aber dann fangt doch bitte einmal bei Euch (uns) an und schafft das korrupte Delegiertensystem ab!
    vor 20 Stunden

    CsaXXXX Auch als Linkssympathisant sehe ich Volksentscheide eher skeptisch. Aus dem Grund einfach, das die Mehrheit der Deutschen zu kurzsinnig und nicht so gebildet wie gewählte Volksvertreter sind. Meine Meinung ist daher, die Demokratie so zu belassen wie sie ist. Außerdem meine ich, die Slogans der „DIE LINKE“ könnten inhaltlich persönlich ansprechender sein. So mancher Slogan liest sich populistisch massig auffassend. Oder mit Worten: Statt „Reichtum besteuern“ >>> „Gerechter besteuern“ oder „Für ein gerechtes Steuersystem“; statt „Statt Flaschen sammeln: Mindestrente 1050 Euro Mindestrente“ >>> „Für eine Schaffung einer Sozialrente“ oder „Für eine Sozialrente statt Altersarmut“. Andere Parteien zerreden ihre Inhalte ihrer Politik und mit anderweitiger Darstellung ihrer Inhalte könnte mehr Wählerpotenzial geschaffen werden, finde ich. Mit freundlichen Grüßen, CsXXXX
    vor 23 Stunden •

    JörnPXXXXX Ich hätte erwartet, dass die Linke auch darin besser geworden wäre! Diese Art von plaktativen , mit Plattüten verehenen Wahlplakate sollten auf den Müll wandern; das erinert an alte MLPD oder DKP-Plakate à la Bildzeitungsnieveau. Fällt Euch nichts ei außer solchen platten Parolen (oder vielleicht nur irgendwelche Fotos von Köpfen?) – oder zahlt ihr nicht genug an die, die die Werbung für die Partei machen sollen? – Eines weiss ich: mit solchen leeren Sprüchen holt man niemanden woanders ab, denn die haben wegen solcher dummen Plakate die Linken (_Parteien) schon früher gemieden. INHALTE mit cleveren Bildern zu vermitteln, die den Bürger richtig gerne auf ein Wahlplakat schauen lassen und ihm vermitteln, dass ist sein eigenes Problem, welches hie angesprochen wird, DAS ist wohl besser, oder? – Natürlich brauchen bei der CDU nur Mutti-Bilder hängen: die CDU-Wähler bekommen ja nichts anderes!
    vor 23 Stunden

    Quelle: Facebook 08.04. 17:04 Uhr

  8. Armer Rentner sagt:

    Veröffentlicht am 07.04.2014

    „Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist wieder Wahlkampf. Wahlkampf heißt bewußt Kampf, weil es dabei nicht darum geht, dass wir uns zu Hause wieder in unsere Lieblingswolldecke kuscheln und vor den Fernseher setzen, sondern weil es darum geht, in die politische Auseinandersetzung einzugreifen. …“ – Statement von Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Matthias Höhn bei der Präsentation der Kampagne für den Europawahlkampf 2014.
    https://www.youtube.com/watch?v=_o9zngMx-ko

    Mein Credo: Lieber Kuscheln statt für eine Spaß-Partei mit Kommunisten und Altstalinisten im WK klotzen 😉

  9. Ilse sagt:

    Verstehen kann ich die Wähler, die der LINKE ihre Stimme geben, nicht, konnte das noch nie. JungpolitikerINNEN und andere sind ganz niedlich anzusehen, wenn sie den „Papagei“ abgeben. Das war’s dann auch schon.

  10. thomas weigle sagt:

    #4 Das wird so manch DDR- oder BRD-Bürger, der schlechte Erfahrung mit den DDR-Einheitssozialisten machen musste, etwas anders sehen. Ich jedenfalls möchte keinem von den Linkwesten, die ich das Missvergnügen hatte kennen zu lernen, auch nur die Ausgabe von Müllmarken anvertraut wissen.

  11. helmuth sagt:

    Es dürfte keine Frage mehr sein. Die Linke ist in West und Ost keineswegs Wählbar, dann kann man auch gleich die Komunisten wählen.Wer dennoch links wählt hat einen Riss in der Schüssel.

  12. Wurzner Keks sagt:

    SED lässt grüßen.

  13. Linksdrall sagt:

    25.05. Sozial wählen DIE LINKE. Was denn sonst?

  14. Alfred Hubertus sagt:

    Wat, „Sozial wählen DIE LINKE. Was denn sonst?“

    DIE LINKE., Theorie sozial ja, die Linken West „Sozial“ niemals.
    Viele wissen gar nicht, was das Wort „Sozial“ bedeutet.

    DIE LINKE. wählen, niemals!!!!!!!!!!

  15. [bremer] sagt:

    @ Linksdrall:
    Lat. Errare humanum est, in errore pervarare stultum

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