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Die Linke Wahlkampagne

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 18. Juli 2013

Der Absturz einer Taube

Das wird mit Sicherheit nicht nur ein Kampf auf biegen und brechen, sondern schon mehr ein Krieg wobei wir die ersten Schlachten schon live erleben durften. Sozusagen von einen Platz aus der Loge. Beworfen wird die Bevölkerung im Wahlkampf mit Sätzen wie: „Der Osten wählt rot“ und „Teilen macht Spaß“ ! Tolle Aussichten zu denen die Mitglieder der Linken auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte ihre rote Fahnen schwenken und damit die Mercedes Fahrzeuge ihrer angereisten Matadore verdeckten? Auch soll das Klatschen und Klingeln von den Fahrrädern des gemeinen Fußvolk zu hören gewesen sein.

Oh ja, wie genügsam können deutsche Bürger sein und ein Jeder welcher darüber liest wird verstehen warum sich an der sozialen Lage in diesem Land so nichts ändern wird. 4,5 Millionen Euro wurden für den Wahlkampf veranschlagt! Um als Ergebnis wie viel Plätze im deutschen Lobby – Parlament zu besetzen? 4,5 Millionen Euro für eine privilegierte Gruppe, bezahlt auch aus den Mitgliederbeiträgen von Niedriglohn-Beziehern? Um das zu erreichen was in den letzten vier Jahren versäumt wurde? Unter den Strich: Nichts !!

„Teilen macht Spaß“ heißt es auf einen Plakat ? Wer teilt denn innerhalb der Sozialistischen Arbeiterpartei? Lafontaine mit Wagenknecht, das passte wohl noch gerade in das Programm. Aber teilen mit anderen, mit denen die diese Plakate kleben oder die Zeitungen verteilen? Im Westen der Republik sind ja nicht einmal mehr genügend Mitglieder vorhanden welche die Stände besetzen und dann auch noch die Programme erklären können.

Gekämpft wird unter anderen für ein Mindestlohn von 10 Euro in der Stunde. Gilt dieses auch für die Wahlkämpfer vor Ort welche zwar Fahnen schwenken und an ihren Fahrrädern die Klingeln bedienen dürfen, aber ansonsten, bei hörbaren Widersprüchen als grölende Menge oder Pöbel beschimpft werden und das auch noch anonym, vielleicht sogar von Prinzessin Tausend schön?

So soll der Flotte Linken – Achter, die Speerspitze des Linken Wahlkampfteam bei der Vorstellung ihrer Kampagne für den Bundeswahlkampf gar nicht anwesend gewesen sein berichtet heute die Welt. Nur der Bundesschatzmeister Raju Sharma, welcher einen sicheren Platz auf der Landesliste verfehlte wurde gesehen. Es kämpft also jeder für sich alleine. Ebenfalls in der Sozialistischen Arbeiterpartei!

Neue Ideen und Strategien zur Beseitigung der Probleme wurden nicht erarbeitet, man schottert und stottert also weiter so vor sich hin. Im alten Trott und der Fahnenschwenker Tross bemerkt es noch nicht einmal mehr. Die Revolution wird also aufgeschoben oder bleibt ganz aus. Man hat sich ja unterdessen sehr gut eingerichtet im Bundesdeutschen Politik Panoptikum wo zu dann natürlich auch die Verpflichtung eines Comickünstlers passt. Schade, waren Sahra und Oskar nicht ausreichend ?

Revolution? Nein!
Linkspartei stellt ihre Wahlkampagne zur Bundestagswahl vor

Ein Fragezeichen ist das Erste, was von dem neuen Großflächenplakat der Linkspartei für die Bundestagswahl am 22. September zu sehen ist. Dann zieht Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn noch einmal kräftig an dem roten Tuch – und das ganze Plakat wird sichtbar. Die LINKE-Mitglieder auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte schwenken rote Fahnen, klatschen und lassen Klingeln von Fahrrädern ertönen, mit denen im Wahlkampf Infomaterial unter die Leute gebracht werden soll. »Revolution« steht schwarz auf weiß auf dem Plakat.

Daneben ein Fragezeichen. Und darunter »Nein, einfach zeitgemäß«. Dann folgen zentrale Forderungen der Partei: 10 Euro Mindestlohn, 1050 Euro Mindestrente, bezahlbare Mieten und Energie, Mindestsicherung statt Hartz IV und ein Verbot von Waffenexporten. Auch die kleineren Wahlplakate sind eher schlicht mit kurzen klaren Forderungen. »Der Osten wählt rot« steht da oder »Teilen macht Spaß: Millionärssteuer jetzt«. Etwas bunter werden die 19 Großveranstaltungen der LINKEN bebildert.

Quelle: Neues Deutschland >>>> weiterlesen

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Grafikquelle  :  Screenshot: von TAZ / privat durch DL – Foto Jens Jeske

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