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DIE LINKE und Zypern

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 17. März 2013

Linke will Zypern-Paket ablehnen

So werden Sahras Freiheits-Bücher in den Kapitalismus geliefert

Na, das ist aber eine weitreichende Entscheidung welche die Welt bewegen wird! „Die LINKE will Zypern-Paket ablehnen“. Wenn wir es bislang noch nicht wussten, ist uns nach Lesen dieser Zeilen blitzartig die Wichtigkeit der deutschen Linken ins Gehirn gesprungen. Nach diesen wichtigen Entschluss wird sich in Europa alles zu Besseren wenden.

Dabei, kennen wir die dazu passenden Kommentare nicht schon zu genüge? Früher wurde dann gesagt, ja, in Russland fiel eine Schaufel um, die haben heute keine Schaufeln mehr sondern nutzen Maschinen, darum heißt es heute: in China fiel ein Sack Reis um. Eine Aussage welche die Wichtigkeit solcher Bekanntmachungen nur noch unterstreicht.

Interessant ist hier: Die Aussage stammt von einer Kellnerin mit Namen Sahra Wagenknecht, wobei sich der Koch in Schweigen hüllt ? Läuft der Absatz ihrer Bücher auf Zypern noch nicht so richtig, sodass sie auf diese Art und Weise auf sich Aufmerksam machen will? Oder ist die Lieferung ihres Buches in diesem Europa-Paket nicht enthalten? Na, was nicht ist kann ja noch werden.

War es doch in den letzten Tagen nach erfolgter Liebesoffenbarung recht still um die linken Finger des deutschen Traumpaares geworden. Der Karneval ist vorüber, die Narren sind nach Hause gegangen und es ist an der Zeit wieder einmal an die Öffentlichkeit zu treten. Möchte man doch nicht allzu weit hinter die Hofberichterstattung über den neuen Papst zurückfallen, da ansonsten die Auflagen nicht mehr stimmig sind.

Vielleicht ist das Interesse auf Zypern an innerdeutsche Affären auch weit geringer als wir je angenommen haben. Wen interessiert denn dort das Privatleben eines kleinen Oskar und einer „Sahra die Große“? Dort ist doch das illustre Leben eines ehemaligen Erz-Bischof welcher auch als Staatschef präsentierte noch in allzu guter Erinnerung.

So wird dann einfach ein Nein „Ihrer“ Fraktion im Bundestag angekündigt. Aus diesen so energisch angekündigten „Nein“ sehen wir dass sie mit der Vergangenheit in Wirklichkeit doch  nicht abgeschlossen hat. Oder hat dort zuvor eine Abstimmung stattgefunden ? So einfach geht Demokratie, Basta.

Ist es nicht alleine schon ein Riesenkompliment in der Presse als „Politikerin“ anerkannt zu werden? Vielleicht bald auch als Arbeiterführerin? Wobei diese, die Arbeiter,  es ja gewohnt sind dass sich auch Politikerinnen der LINKEN gerne mit fremden Federn schmücken. Nein, nicht lassen, das machen sie selber, sie drängen sich auf. So wie frischer Fisch, der fängt auch nach spätestens drei Stunden ohne Kühlung an zu stinken.

Das sollten wir als nächstes dann üben: Wie legt man Politiker auf Eis! Dieses wäre besonders wichtig wenn wir erfahren das Hugo Chávez nicht mehr einbalsamiert werden kann, da es ihm an Frische fehlt. So ein Missgeschick aber auch, wieder ein Heiliger für die nächsten Generationen weniger. vielleicht übt sich hier die Natur mit sozialer Gerechtigkeit?

Linke will Zypern-Paket ablehnen

Bundestag berät demnächst über Milliarden-Zahlungen: SPD lässt Zustimmung noch offen

 Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht kündigte dagegen ein Nein ihrer Fraktion im Bundestag an. Man werde das Hilfspaket „in jedem Fall ablehnen, weil das Land damit zu unverantwortlichen und unsozialen Ausgabenkürzungen gezwungen werden soll“, heißt es in einer Erklärung. Wagenknecht forderte, „alle spekulativen Finanzinstrumente komplett zu verbieten. Für die Bankenrettung sollen die Eigentümer und Gläubiger der Banken selbst bezahlen, wobei Kleinsparer geschützt werden müssen. Private Großbanken sind zu vergesellschaften und streng zu regulieren. Die dadurch entstehenden Kosten für die öffentliche Hand sind durch eine europaweite Vermögensabgabe für Millionäre sozial gerecht zu finanzieren.“

Quelle: ND >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Source Own work
Author VanGore

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2 Kommentare zu “DIE LINKE und Zypern”

  1. frans.wagenseil sagt:

    Innerhalb der gesamten EU gib es einen Einlagensicherungsfonds, der garantiert (dem kleinen Sparer) seine Spar- und Sichteinlagen bei seiner Bank bis ca. € 100.000.

    Wieso und auf welcher Rechtsgrundlage werden nun gerade diese kleinen Sparer zu einer Zwangsabgabe herangezogen, obwohl gerade dieses durch die Einlagensicherung verhindert werden soll.
    Wäre es wegen dieser Einlagengarantie nicht geboten gewesen, Sparguthaben innerhalb der Reichweite der Einlagensicherung komplett von einer Zwangsabgabe freizustellen, und darüber liegende Einlagen z.B. mit 20% zu belasten, so dass insgesamt der „Ertrag“ der Umlage unverändert in Höhe von 5,8 Mrd € gegeben wäre?

    Aber nun wissen wir es alle, was solche Garantien zu Gunsten der kleinen Sparer wert sind:
    Nix!

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1376860/Zwangsabgabe-fuer-Zyperns-Bankkunden-wackelt

    Hier haben die Finanzminister der Eurogruppe wieder einmal Politik zugunsten der Millionäre und Milliardäre und deren Einlagen vor der Pleite gesichert, während das kleine Volk die Sicherung derer Millionen und Milliarden finanzieren muss.

    Mit rechtsstaatlichem Handeln hat das wohl nur noch wenig zu tun.
    Aber das dumme Volk (in ganz Europa) schluckt alles.

  2. Schichtwechsler sagt:

    Das Europaparlament muss aufgelöst werden…

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