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Die Linke ist meine Strömung

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 24. Juni 2014

Die Partei ist meine Strömung

Sehen uns wir einen Kommentar von Didi zu dem Artikel „Neue Linke Spitze in NRW“ einmal genauer an, lesen wir als Schlusssatz: „Heute nun sorgte er für den Generationenwechsel, rückwärts. Mal gespannt wer da noch wieder aufersteht“. Die Sprache ist hier von Ralf Michalowsky , dem neuen Sprecher der Linken in NRW

Nehmen wir die Aussagen der „nicht mehr angetretenen“ Spitze Böth und Sagel ernst, können wir daraus nur schließen dass die Beiden massiv von dem Alten, vorhergehenden Vorstand unter Beschuss genommen wurden. Wir resümieren also dass Diese wohl unter den geltenden Umständen eine gewisse Chancenlosigkeit einsahen, an den gegebenen Umständen noch etwas zum Positiven ändern zu können.

Wir stellen fest dass der vor Böth/Sagel agierende Vorstand sich überwiegend aus den Strömungen der antisozialistischen und sozialistischen Linken zusammensetzte und lesen in diesen Zusammenhang die Wahlempfehlungen auf der Webseite der sozialistischen Linken. Wurden die Unruhen aus dieser Gruppe gesteuert um nach den Neuwahlen wieder mehr Einfluss zu bekommen? Denn auch Michalowsky war ja trotz seiner nach außen getragenen „Neutralität“ mit RädelsführerInnen wie Remmers und Blocks sehr eng mit dem Ziel verbunden ihre persönliche Situation zu verbessern.

Gerade dieser Landesverband zeichnet sich doch darin aus, dass eben kaum Neuerungen, sondern immer wieder die alten Seilschaften nach oben gespült werden, welche sich nur zeitlich begrenzt zurückziehen um aus dem Hintergrund weiter an ihren Fäden zu ziehen. Es wird interessant bleiben und wir werden weiterhin viel zu schreiben bekommen, denn alle heute verbreiteten Vorhaben Strukturen zu schaffen, sind ja so neu nicht. Die wurden auch schon von allen Vorgängern ausgegeben, konnten aber nicht durchgeführt werden, da die Pläne immer wieder erfolgreich gestört wurden. Konkurrenz wird in dieser Partei vielfach als störend empfunden und Kreisverbände verhindern teilweise die Eröffnung neuer Ortsverbände um bestehende Mehrheiten nicht zu verlieren.

Die neuen Vorsitzenden der NRW-LINKEN wollen gegen Frustration, für Parteiaufbau und kommunale Bündnisse wirken

nd: 74 Prozent für Özlem Demirel, 66 Prozent für Ralf Michalowsky bei null Gegenkandidaten: Welche Botschaft des Parteitages lesen Sie aus diesem Wahlergebnis?

Michalowsky: Ich hatte nie ein sozialistisches Ergebnis erwartet. Wir beide haben im Landesverband keine hundertprozentige Zustimmung, aber doch immerhin eine breite.

Vor dem Parteitag beklagten sich die bisherigen Landessprecher Rüdiger Sagel und Gunhild Böth. Sagel sagte, es habe ihn »viel Zeit und Nerven« gekostet, meist persönlich motivierten Streit zu schlichten. Er forderte mehr Respekt und Solidarität. Böth beklagte eine Kakofonie im öffentlichen Auftreten des alten Vorstands. Worauf haben Sie sich da eingelassen?

Michalowsky: Ach was! Wir haben am Wochenende einen neuen Vorstand gewählt und der umfasst viele neue Mitglieder. Er ist auch deutlich verjüngt. Özlem und ich wollen von Anfang an Ruhe in den Karton bekommen, indem wir viel mit den Leuten reden, die Probleme erkennen und ausräumen. Mir wird dabei meine Lebens- und Berufserfahrung helfen. Özlem und ich verstehen uns sehr gut, wir werden ein gutes Team sein.

 Welche Kritikpunkte Ihrer Amtsvorgänger teilen Sie denn?

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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‚Fotoquelle: Privat/DL

7 Kommentare zu “Die Linke ist meine Strömung”

  1. Didi sagt:

    Wie erwartet kriechen die alt gedienten gegen die Wandfahrer aus ihre Löcher.
    In Bottrop versucht Günter Blocks schon wieder mit seiner ganz eigene Art Stimmung zu machen.

    Nach dieser Blockschen Veröffentlichung vom 23.05.2014 stelle ich mir die Frage: Für wie bekloppt hält dieser Typ die Bottroper.
    Bei der Kommunalwahl 2014 fährt dieser Mensch, bei der für kleinst Parteien günstigen geringen Wahlbeteiligung, mit seinem Wahlverein entgegen, den NRW Trend2014 ein Plus von 0,3% = 4,6% herauskam,, 2009 6´4,6% 2014 4,1%, satte 0,5% Verluste ein

    Diese politische Niete, die mit seinen Wahlverein in Bottrop alleine nichts auf den Weg bringt.
    Die Niete die als Trittbrettfahrer bei den tatsächlich politisch handelnden Oppositionsparteien aufspringt und anschließend nur Schaden anrichtet, der der SPD und dem SPD Oberbürgermeister durch eine blödsinnige Dienstaufsichtsbeschwerde zu einem super Wahlergebnis verholfen hat, schreibt nun im Bottblog:

    Zitat:
    ”Nach unserer Niederlage bei der Landtagswahl 2012 ist es gelungen, wieder in die Erfolgsspur zu kommen: Seitdem ha-ben uns wir bei Bundestags- und Kommunalwahl in NRW sta-bilisiert. In Umfragen zur Landtagswahl liegen wir wieder bei fünf Prozent. Und bei der Mitgliederzahl haben wir in den letzten beiden Jahren um 20 Prozent zugelegt“, erklärte Bot-trops LINKEN-Kreissprecher Günter Blocks auf dem Landes-parteitag der LINKEN in Siegen. Blocks sowie Kreisschatz-meisterin Siegrid Ehlers und Roswitha Busch waren am Wo-chenende als Landesparteitags-Delegierte in Siegen.
    Blocks forderte in seiner Rede zum Rechenschaftsbericht des Landesvorstands: „Wir müssen uns künftig stärker als bisher landespolitisch profilieren: ‚Schuldenbremse‘ und sogenannter ‚Stärkungspakt‘ drücken dem Land und den Kommunen immer mehr die Kehle zu. Das müssen wir aufzeigen und unsere Alternativen deutlich machen.“
    Als Landessprecher der LINKEN gewählt wurde Ralf Micha-lowsky (64) aus unserer Nachbarstadt Gladbeck. Neue Lan-dessprecherin wurde die Kölnerin Özlem Demirel (30). Beide kündigten an, die Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden und den Landesarbeitsgemeinschaften deutlich intensivieren zu wollen.
    LINKEN-Parteivorsitzender Bernd Riexinger betonte in seinem Grußwort: „DIE LINKE kann niemals zulassen, dass in einem der reichsten Länder der Erde ein Drittel der Bevölkerung von sozialer und kultureller Teilhabe ausgeschlossen wird.“ Er kündigte eine Kampagne der Partei gegen Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung an: „Als ehemaliger Gewerkschaftsfüh-rer sage ich: Mit der Ausweitung des Niedriglohnsektors und von sachgrundlosen Befristungen haben die Sozialdemokraten die Gewerkschaften auf Jahrzehnte nachhaltig geschwächt. Damit muss jetzt endlich Schluss sein!””
    Zitat Ende:

    Quelle:
    http://www.bottblog.de/

  2. Ingo Engbert sagt:

    Danke für die erklärenden Kommentare aus dem Bannkreis des Flügelbrecher.
    Hier mit Foto: Der Trittbrettfahrer im Schatten seines Chauffeur.
    Das ist bestimmt ein rotes Hemd von Riexinger, denn Günter trägt sonst Lila.

    Die Linke Bottrop

  3. Alternativer Linker sagt:

    Wie die Erwerbsunfähigkeitsrentner von der Regierung verar…. werden, ist Herrn Riexinger und seiner Linken offenbar noch nicht aufgefallen!

  4. Hedda K. sagt:

    Sacht mal, bei Euch in NRW ist doch die Linke genau so gekippt, wie im Saarland und anderswo.
    Warum wissen wir.
    Warum können Menschen eine Niederlage schönreden, obwohl sie ganau wissen, dass es vorbei ist? Oder merken sie gar nicht, dass keiner mehr kommt und Interesse zeigt? Oder wollen sie uns veräppeln?
    Berlin scheint weiter zu pennen oder es ist ihnen so recht, wie es ist?
    Komischer Verein.

  5. Alex sagt:

    Man kann es drehen und wenden wie man will: Die Linke narrt nicht nur ihre Mitglieder…

  6. JAYDEN sagt:

    20% MEHR MITGLIEDER KLINGT GLAUBWÜRDIG

  7. Didi sagt:

    @#9 JAYDEN

    Möglich ist in Bottrop alles. Wen ich mir die Kandidaten der vergangenen Kommunalwahl ansehe lese ich einige Familiennamen mehrfach.

    Allerdings stelle ich mir die Frage: Wie viel Prozent der Mitglieder des KV wohnt nicht in Bottrop.

    Auf dem Bild, z.B,. sind schon zwei Personen abgebildet deren Wohnort
    nicht Bottrop ist.

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