DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

DIE LINKE häutet sich

Erstellt von Diogenes am Samstag 20. August 2011

Die Landesvorstände aus RLP Martin Wanja Klein
und Uwe Maag bekennen klar Farbe aber welche?

Wäre er der Richtige für beide

Aus einer Mail des Landes Vorstand RLP

Liebe Genossinnen und Genossen

Auch Wanja (kann gerade keine mail schicken und bittet mich auch in seinem Namen zu sprechen) und ich wollen diesbezüglich klar Farbe bekennen. Wir unterstützen ausdrücklich die Position der Bundes AKL. Wir verwähren uns gegen die permanente Einseitigkeit der bürgerlichen Geschichtsbetrachtung und dem ewigen Kotau gegenüber bürgerlichen, veröffentlichten Meinungen. Wir stellen uns klar gegen Gruppierungen unserer Partei die mit Antikommunismusdiskussionen, Antisemitismusdiskussionen und jetzt der Mauerdiskussion die fünfte Kolonne des Kapitals spielen.

Mit sozialistischen Grüßen

Martin Wanja Klein
stellvertretender Landesvorsitzender

Uwe Maag

Mitglied des Landesvorstandes

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Autoritäre und Antidemokraten im Gewand von Kommunisten und Antikapitalisten

Die Lage wird übersichtlicher. Linke Demokraten und emanzipatorische Kräfte werden schnell mal zu „Bürgerlichen“ und zur „fünften Kolonne des Kapitals“. Das Statement der Landesvorstände Klein und Maag ist frei von jeder Argumentation und im besten Falle frei von jeder Kenntnis der Geschichte.

An deren Adresse ist es offensichtlich vergeblich Argumente zu richten.

Die beiden eigenwilligen und zu wenig innerparteilich-demokratischen Engagement neigenden Persönlichkeiten waren in den vergangenen Jahren persönlich resistent gegen jede Auseinandersetzung mit der Geschichte des Realsozialismus und sie taten auch nach Kräften nichts, um in der Landespartei eine solche Diskussion zu ermöglichen.

Damit waren und sind sie freilich nicht allein, die Front der Geschichtsrevisionisten in der LINKEN RLP reicht vom stolzen Kundschafter des Friedens Dr. Wilhelm Vollmann, alias Crohne und Köhler, über MdB Senger-Schäfer bis zu Otto Schäfer im größten Kreisverband Ludwigshafen.

Jüngst suchten Kräfte der Bundespartei (SL) in Abstimmung mit dem KV Ludwigshafen die Teilnahme einer kritischen Stimme zum „DDR-Seminar“ der Bundespartei mit Erfolg zu verhindern, vor Monaten untersagte der KV Ludwigshafen eine Veranstaltung zum Thema DDR in Ludwigshafen.

Es wird immer deutlicher, wie innerparteilicher Zentralismus und Autoritarismus und schäbiger Opportunismus mit einer solchen Missinterpretation von Geschichte verbunden sind.

Was tun die Mitglieder?

Die Parteimitglieder sind nun gefordert, ihre Partei aus der Umklammerung durch Antidemokraten und Autoritäre zu befreien. Der Landesvorstand sah sich nicht in der Lage, zur antisozialistischen und inhumanen Propaganda der Jungen Welt Stellung zu nehmen.

Bernd Wittich

Hie ein Flyer für den Landesverband RLP

Zur AK Geschichte – Junge Welt

IE

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