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RENTENANGST

Die Linke geht ins Grab

Erstellt von IE am Mittwoch 14. November 2012

 Linke steigen mit ihrer Rente ins Grab

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/84/Gottesgab_Friedhof_Grab_Anton_G%C3%BCnther_001.jpg

Ist dieser Rücktritt eines Linken Mandatsträger und damit bedingt die Auflösung einer Fraktion jetzt der 100 oder gar schon der 200 Vorfall bei dem Linken-West-Deutschen Wahlverein? Wir wissen es nicht, die Gesamtsumme ist auch nicht wichtig, entscheidend ist, das entweichen der Luft aus einen künstlich aufgeblasenen Ballon.

Wir brauchen Mandatsträger mit politischer Erfahrung, sie dürfen sich nicht über den Tisch ziehen lassen. Genau so klingelt es vielen noch in den Ohren, das dumme Brabbeln bei Aufstellung der Landeslisten vor den entsprechenden Wahlen. Dabei hat sich all dieses im Nachhinein als reine Manipulation von Strippenziehern aus den verschiedensten Strömungen erwiesen. Es wurde ängstlich darauf geachtet ja unter sich zu bleiben.

Die Ergebnisse sind seit langen sichtbar. Da ist nichts gewachsen, denn viele der Mandatsträger sind weniger gewählt als ins Amt getragen worden. Die Bindung zur Basis fehlt komplett und von dort fehlt es an entsprechender Zuarbeit. Die Mandatsträger hängen im luftleeren Raum und der im entstehen begriffene Markennahme „DIE LINKE“ ist nachhaltig durch Spinner und Sektierer zerstört worden.

So schreibt die Ostsee-Zeitung das die Linke in Rente geht, eine Verharmlosung. Die LINKE steigt ins Grab, zu den von ihnen verehrten, dort lässt sich dann Politik für die Ewigkeit machen.

Linke gehen in Rente

Der 64-jährige Steinsetzer gehört der Stadtverordnetenversammlung erst seit Oktober an – als Nachrücker für den vorherigen Fraktionsvorsitzenden Jörn Schwalbach. Nach dessen Abgang „aus persönlichen Gründen“ war bekanntgeworden, dass er in die Fraktionskasse gegriffen und knapp 1000 Euro „nicht bestimmungsgemäß“ verwendet hatte. Das Geld soll Schwalbach inzwischen zurückgezahlt haben.

Schon zu jener Zeit hatte es zwischen dem Kreisverband der Linken und den Mitgliedern der aus Rentnern, Piraten und Linken gebildeten Repili-Fraktion heftig gekriselt. Kurz darauf trat Rebecca Sarnow (38) aus der Linkspartei aus. Franz Simmler folgte nun Ende vergangener Woche.

Den Aufnahmeantrag in die RRP unterschrieb er am Montagvormittag mit einem Werbekugelschreiber der Linken. Mit der hiesigen Partei will er aber nichts mehr zu tun haben. „Ich bin wegen Oskar Lafontaine da eingetreten“, sagt er, „aber davon haben die sich hier weit entfernt.“ Der Kreisvorstand der Linken werde von Aktivisten der Sozialistischen Alternative (SAV) dominiert, so Simmler. Das seien Kommunisten, mit denen wolle er nichts zu tun haben.

Der Kreisvorstand der Linken nahm die beiden Parteiaustritte „mit Bedauern zur Kenntnis“. Man erwarte nun von beiden Abtrünnigen, dass sie „aus Respekt vor dem Votum der Wähler“ ihr Mandat zurückgeben. Simmler sei mit den Listenstimmen für die Linke, nicht mit Personenstimmen gewählt worden.

Rebecca Sarnows Aussage, sie sei mit den handelnden Personen im Kreisverband, nicht aber mit der Politik der Linken im Konflikt, bezeichnet der Kreisvorstand als fadenscheinig. Der Austritt komme aber „nicht ganz unerwartet“, weil es kaum noch eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Stadtverordneten gegeben habe.

Quelle: Nordsee-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:

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Quelle René Röder
Urheber René Röder

8 Kommentare zu “Die Linke geht ins Grab”

  1. Opa Querkopf sagt:

    Auch ich bin in die saarländische Linke eingetreten, derweil ich gedacht habe, dass Olaf sich zum positiven geändert hat. Leider musste ich feststellen, dass sein Verhalten noch negativer geworden ist, als zuvor.
    Ich kann nur jeden beglückwünschen, der diese Partei verlässt. Das muss man sich ab einem gewissen Alter nicht mehr antun.
    Die Linke Saar liegt in oben gezeigtem Sarg!
    Die Obrigkeit interessierte sich für die Mandatsträger niemals. Im Gegenteil, sie wurden gemobbt.
    Sämtliche Ortsvereine im Saarland sind kaputt. Aus diesem Grunde ist es besser, dass jeder vernünftig denkende Mensch die Partei verlässt. Behalte ja jeder sein Mandat, so dass diese Typen nie mehr zum Zug kommen.

  2. Geheimniskrämer sagt:

    wer von Kungeleien und sonstigem die Nase voll hat, macht das einzig Richtige, er geht.

  3. DonControletti sagt:

    Günter Matthiessen, Kreisvorstands-Sprecher der Bremerhavener Linken, bedauert natürlich die Austritte. Man habe sich über die neuen und „unverbrauchten“ Kräfte gefreut und sie gleich vorne auf die Liste gesetzt: „Wir hatten nicht so viele, die das zeitlich machen können und wollten.“ Die beiden seien eben in ihre Fraktion eingebunden gewesen, weniger in die Partei der Linken. Und dann war da ein Streit mit Franz Simmler. Thema: das Wort „Kommunismus“. Simmler habe nicht einsehen wollen, dass das Kommunistische Manifest von Karl Marx doch die Grundlage der Partei sei.

    TAZ Linke gehen in Rente

    Soso, die Grundlage der Partei ist das Kommunistische Manifest von Karl Marx.

  4. Gilbert Kallenborn sagt:

    Aha.Im Osten werden Abgreifer gegangen, die 1000 Euro abgegriffen haben?!
    In Lafontaines Elite-Kreis Saarlouis verschwanden 9977,18 Euro, die bis heute nicht belegt sind, Quittungen gibt es keine, Entlastung nicht und den Genossen Beitragszahlern wird die Einsicht in die eigenen Migliederfinanzen verweigert – seit 2007.
    Das wäre im Osten unmöglich. Hier dank Neostalinisten durch die Hintertüre mit Banoparteallüren (ein wahrer Politzombie) Lafontaine Usus, weil Kritiker entsorgt werden, es bleiben nur die Abgreifer, die Täter übrig. Und das verdummte Wahlvolk.

  5. Peter Pinkelpott sagt:

    Linke Saar-Politiker ab ins Dschungelcamp…

    Wenn die Kommentatoren die Wahl hätten – wen würdet Ihr am liebsten in den Dschungel schicken?

  6. Bremer sagt:

    letzte Woche allein sind 6 GenossInnen mit 7 Mandaten gegangen.
    …. und der letzte schalte das Licht (bitte) aus.

  7. RosaLux sagt:

    Das „Manifest der Kommunistischen Partei“, auch „Kommunistische Manifest“ genannt, wurde im Februar 1848 von Karl Marx und Friedrich Engels verfasst. Ich halte es für ein eindrucksvolles Dokument, das auch heute noch jeder sozial empfindende Mensch unterschreiben können sollte. Mal lesen, empfehle ich. Als es verfasst wurde, war die Bezeichnung „kommunistisch“ noch nicht historisch so schwer belastet, wie es heute der Fall ist. Das sollte bei jeder Kritik – hier offenbar nur am Namen – bedacht werden. Recht aber hat Don Controletti mit der Frage, ob dieses Dokument tatsächlich die geistige Grundlage der Partei DIE LINKE darstellt. Ich denke, nein. – Aber was ist eigentlich deren geistige Grundlage? Gibt es denn eine solche?

  8. Rennsemmel sagt:

    Der Fisch stinkt vom Kopf an…

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