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Die Linke Beuermann redet Klartext

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 19. November 2013

Bärbel Beuermann attackiert ihre Parteifreunde in Herne

Da entlud sich also gestern doch noch ein starkes Gewitter über Herne und das auch noch im November. Solche Kapriolen des Wetters können nur von Mitgliedern der Linken ausgelöst werden. Am 04. 10. 2013 hatten wir über den Austritt von Bärbel Beuermann aus der Linken Ratsfraktion in Herne berichtet. Zum damaligen Zeitpunkt blieb sie der Presse eine entsprechende Erklärung für ihren Entschluss schuldig.

Gestern schließlich wurde die Begründung nachgeliefert und in einer öffentlichen Erklärung sprach die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag NRW, von Versammlungen in denen es zu Handgreiflichkeiten, Alkoholexzessen und Mobbing kam, welche sie schließlich zum Verlassen der Ratsfraktion veranlassten.

Diese Erklärung ist ein schöner Hinweis auf die Umgangsformen welche unter den Mitgliedern in dieser Partei zumindest hier im Westdeutschen Bereich an den Tag gelegt werden. Wie bemerkte Gysi so schön, es herrscht keine Kultur vor. Doch halt!! Erinnern wir uns noch?

Es geht nun wieder auf die Kommunalwahlen zu. Die gleiche Situation erlebten wir vor den letzten Wahlen. Da aber zog Frau Beuermann als Mitglied nomadisierender „Führungskräfte“ aus den Landesvorstand durch die Lande um die Kreisverbände für ihre ureigenen Interessen zu Manipulieren. Auffällig wurde sie am Niederrhein und auch ihr Mitwirken ist hier auf DL nachlesbar.

Auffällig wurde sie auch in Herne, ihrer Heimatstadt und ein Herner Bürger schreibt uns folgendes, ich zitiere: „Es entspricht der Wahrheit – die Protagonisten von heute haben sich gegenüber früher nicht geändert. Saufen – Krawall – Mehrheiten ankarrend (keine Metapher, mit der Schubkarre, so’n Gesockse). Hat sie im Mai 2010 gegen uns nicht auch gemobbt“?

Heißt es nicht so schön: Was du nicht willst, was man dir tut, das füge auch keinen Anderen zu.“ Gysi sprach von Kultur Frau „Lehrerin Beuermann“! Es macht nachdenklich mitansehen zu müssen wenn Kinder von solch einen Pack unterrichtet werden und noch schlimmer wenn Eltern solch einem Treiben Tatenlos dabei zusehen.

Überhaupt Herne, zwischen Dortmund und Bochum, ein „Vorort von Wanne Eickel“  und Hort mysteriöser Linker Parteimitglieder. Der Pfarrer Klute in Brüssel, Ingrid Remmers als ehemalige MdB und auch Beuermann. Alles Vögel welche für viel Unruhe nicht nur in Herne gesorgt haben, aufgrund ihrer überragenden Art und Weise Politik zu gestalten? Eher nicht, denn aufmerksam machten sie eher mit Klamauk.

Wir erleben also heute die Gruppe welche sich beschwert wenn Nachfolger die gleichen Mittel zur eigenen Positionierung anwenden. Das nicht nur in NRW, sondern auch in anderen Ländern. So werden wieder Parteiausschlussverfahren eingeleitet und die Mobbingtruppen ziehen wieder ihrer Wege. Die Vorgehensweise  wurde in dem Papier „Analyse der Gegenkräfte“ detailliert beschrieben und wird dementsprechend ausgeführt. Das Vorgehensmuster ist darum auch überall gleich, macht das System sichtbar.

Bärbel Beuermann attackiert ihre Parteifreunde in Herne

Die internen Auseinandersetzungen in der Linkspartei bleiben Thema: Mit einer „persönlichen Erklärung“ hat sich die aus der Linke-Ratsgruppe ausgetretene Stadtverordnete Bärbel Beuermann öffentlich zu Wort gemeldet und dabei einige schwere Vorwürfe in den Raum gestellt.

 Sie habe mit großer Irritation in der WAZ gelesen, so Beuermann, dass sich eine deutliche Mehrheit in der Partei hinter die Linke-Stadtverordnete Veronika Buszewski und Ratsgruppengeschäftsführer Daniel Kleibömer gestellt habe. Hintergrund: Mit 15:4 Stimmen hat sich die Linke in einer Mitgliederversammlung dafür ausgesprochen, dass Buszewski im Rat die offizielle Vertreterin der Partei ist und Beuermann ihr Ratsmandat abgeben soll. Die frühere Vorsitzende der Linke-Landtagsfraktion weist diese Forderung zurück.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

Lokalnachrichten

18.11.2013 16:30

Im Streit bei der Linkspartei hat sich Bärbel Beuermann jetzt zu den Gründen für ihren Rücktritt aus der Ratgruppe geäußert.

Im Radio Herne-Interview sagte sie, sie sei gemobbt worden. Dabei erhebt Beuermann Vorwürfe gegen Veronika Buszewski und Daniel Kleibömer.

ORIGINALTON HÖREN

Von Seiten der LINKE heißt es zu den Vorwürfen, dass man sich zu persönlichen Angelegenheiten nicht äußern werde.

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Fotoquelle: DL/ privat-UP

6 Kommentare zu “Die Linke Beuermann redet Klartext”

  1. [bremer] sagt:

    Nichteinmischen (=Passivität) wenn um es um anderer Belange geht und Aktivität (u.a. Mobbing, wenn es um eigene Belange geht, das ist „der neue Politikstil“.

  2. Hein W. sagt:

    @ Bremer

    Dies ist „der neue Politikstil“ vieler Linken im Westen. Passivität zu politischen Schwerpunkten und wenn es um Mobbing geht, da wird „Der Mops munter“.

  3. Klodette sagt:

    Das Vorschieben von „persönlichen Dingen“ oder „Datenschutz“ ist überwiegend im Westen anzutreffen wie Hein W. schreibt.
    Die einen kriegen Mitgliederlisten, die anderen nicht. Die einen dürfen beleidigen, diffamieren, die anderen werden wegen einem Furz vor die Schiedskommission gezerrt.

    In den Linken gibt es Mitglieder erster, zweiter und dritter Klasse.

  4. [bremer] sagt:

    Aus meiner Erfahrung sage ich: diese „Schlacht um die Fleischtröge“ sollte man sich nur von draussen anschauen.

  5. emschergenosse sagt:

    Wenn ich BEUERMANN höre, fängt die Emscher wieder zu stinken an…; natürlich gibt diese Liebe ihr Mandat nicht ab, so wie es Buszewski fordert. Wo denkt die denn hin – Ahnung, wie die Kuh vom Sonntag, wie Politik geht.
    Sollte Buszewski noch nicht kapiert haben, dass es nur um Gier und Macht und um einen guten Platz geht? Anfängerin!

    Ich stelle mir immer den Schweinekoben vor und den Trog. Dann geht es mir regelmässig besser!

  6. voltaire sagt:

    Zu der ganzen Affäre sei gesagt, dass die andere Stadtverordnete in der vorherigen Partei schon mobbte und dem Alkohol sehr zugetan ist.

    Es ist schon grotesk, dass die Namen der etwaigen Stadtverordneten für die Kommunalwahl im nächsten Jahr schon feststehen sollen und das heisst, dass dann das Zerfleischen beginnt.

    Eine andere Stadtverordnete, die dieser Partei bis vor Jahren zugehörig war, hat in der SG die gessamte Fraktion zerstört mit acht Mitgliedern.
    Mittlerweile hat diese Ratsgruppe kein einziges Mitleid und man kann sie wortwörtlic aufgrund ihres Geruchs nicht riechen.

    Auf kommunaler Ebene ist DIE LINKE nicht tragbar, denn seit Jahren eskaliert es in dieser Partei.

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