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RENTENANGST

Die Linke – abgestraft

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 27. März 2011

Die Linke wurde in Baden – Württemberg
und Rheinland – Pfalz heute für ihre internen
Querelen und Dauerstreitigkeiten dermaßen…

DIE LINKE Bundesparteitag 10. Mai 2014-21.jpg

….massiv abgestraft, wie es selbst ihre Kritiker so deutlich wohl nicht erwartet hätten. In BW liegt sie zwei Prozent unter der Fünfprozentklausel, in RP anderthalb Prozent unter der Zugangsklausel von fünf Prozent. Damit lässt sich schon heute prognostizieren: Das Projekt Die Linke West ist gescheitert.

Sollte es in naher Zukunft in Nordrhein-Westfalen zu Neuwahlen kommen, wäre es der letzte Sargnagel für Die Linke West.

Zur Erinnerung:

Am 9.3.11 schrieb ich kommentierend auf meiner Homepage, in der Vorausschau zu den Landtagswahlen,

„Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird Die Linke auf das ihr zustehende Maß zurecht gestutzt sein, da bin ich mir absolut sicher.

Ihr Hauptproblem wird sein, dass ihre ehemaligen WählerInnen gar nicht wählen gehen und das wird ihr Untergang.

Ich halte jede Wette, dass es so kommen wird und werde diesen Kommentar speichern und nach den Wahlen, am 28. März, noch einmal bei Demokratisch-Links zur Erinnerung einstellen, mit einer passenden Analyse, als Teil eines Artikels zu den Wahlen.“

In Sachsen-Anhalt hat Die Linke keinerlei Chance auf eine Regierungsbeteiligung und in Baden – Württemberg, als einem der großen und wirtschaftlich starken West – Bundesländer, darf sie ebenso wie in Rheinland-Pfalz nicht einmal mit am „Katzentisch“ sitzen, was ihr ja schon bei der Wahl in NRW nur äußerst knapp gelungen war.

Die Aussagen der Landesparteien der Die Linke in den beiden westlichen Bundesländern vor den Wahlen stehen in krassem Gegensatz zu den Wahlergebnissen. Wenn eine Partei so deutlich an ihren selbst gesteckten Wahlzielen scheitert, so kann man nur sagen, dass ihre Politik von der Wählerschaft deutlich ABGESTRAFT wurde.

Da wird auch kein Schönreden mehr helfen, es liegt offen zu Tage, das Experiment Die Linke West ist gescheitert. Es ist davon auszugehen, dass sich nunmehr innerhalb der Partei Die Linke die inneren Grabenkämpfe noch verschärfen werden, Rücksichtnahmen auf anstehende Landtagswahlen sind nunmehr zur Zeit ja nicht mehr zu nehmen.

Es ist vorhersehbar, dass Die Linke in spätestens 4 Jahren wieder zu ihren Wurzeln zurückgekehrt sein wird, als reine Ost-Partei mit ein paar West-Unterstützern welche wie die Altlinke West seit eh und je um die 3 Prozent bei allen Wahlen herum dümpeln werden.

Adieu West-Linke, von diesem Schlag wird sich diese Partei nicht mehr erholen, es sei denn, es geschieht ein Wunder, aber da sind wohl andere für zuständig …

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Grafikquelle  :

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6 Kommentare zu “Die Linke – abgestraft”

  1. Valeri Götz sagt:

    Die Linken sind in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Das ist eine Quittung, die die linken Oberbonzen brauchen.

    Wer nur nach einem bezahlten politischen Mandat schielt, über keinerlei Programmatik verfügt und nicht in der Lage ist und auch nicht Willens ist, die objektive Realität zu erkennen, wer sich auf ideologisches Glatteis begibt und dem ökonomische Gesetze völlig fremd sind, der muss mit solchen Konsequenzen rechnen.

    Die Linken sind nicht in der Lage, die Innovationskraft der Marktwirtschaft zu erkennen und bevorzugen es, mit Extremisten zu paktieren. Allein aus diesem Grund kann man verstehen, dass die Wähler dieser Partei die Stimme versagen.l

    Ich möchte damit keine andere Partei besonders loben, vielmehr möchte ich darauf hinweisen, dass sie meiner Meinung nach allesamt „Dreck am Stecken“ haben.

    Aus diesem Grund möchte ich feststellen, dass sich das Volk selbst mehr Gedanken über die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen machen muss, um daraus politische Foderungen zum Wohle des Volkes ableiten zu können und diese als Wähler von der Politik einfordern muss. So lange dies nicht Realität wird, werden die Poliker sich so gut wie gar nicht für die Interessen des Volkes einsetzen.

  2. Gabriel van Helsing sagt:

    Heute einen Newsletter von der Pressesprecherin der Linken.NRW bekommen.

    In diesem vermerkt sie, dass die „Volksparteien“ bei den Wahlen Verluste erlitten hätten. Warum die Linken die 5 Prozenklausel nicht geschafft haben, ist zwei Zeilen wert.
    Sonst nur noch, dass sie die Minderheitsregierung in NRW vor sich her treiben würden.

    Alles nur Geschwafel! Arme Irre ist besser.

  3. Kallenborn Gilbert sagt:

    Die Linke wurde nicht wegen „…internen Querelen“ abgestraft,das wären die lokalen Streite,die,wären sie je demokratisch ausgefochten worden,jede Partei in sich trägt,auch „neue Parteien“.
    Reflektiert man die Geschichte der Grünen,hatten diese „Querelen“ -ich hasse das Wort! Es ist eine Rolf-Linsler-Standard.Vuvuleza,heisse Luft anstelle politischem Inhalts ! – ohne Ende,jedoch fielen sie nirgendwo und nirgendwann wegen „internen Querelen“ unter 3 %%%%%%!!!!!!!!!

    Die Linke wurde abgestraft wegen Demagogen in der Parteiführung,in jeder anderen Partei bedingen solche Wahlergebnisse die Forderung

    R Ü C K T R I T T !!!!!!-demnächst Guido Westerwelle – nur hier im DDR-Revival Projekt Linke Saar nicht.

    RLP und BW….sind tot.2 Riesenländer,verloren AUF JAHRE!!! -aber nicht wegen Querleen von unten,sondern Betonköpfen von oben!
    Ansonsten volle Zustimmung zum Artikel u. Dieter Carstensen.

  4. linsenesser sagt:

    tja, Genosse Kallenborn, immer wieder lese ich heraus, dass du diese Partei „immer noch magst“, wenn du schreibst:“ …RLP und BW….sind tot.2 Riesenländer,verloren AUF JAHRE!!!

    Tot – für die Linke?
    Verloren auf Jahre – für die Linke?

    Du bist auf den Holzweg, wenn du meinst, diese Partei verändern zu können! Kapier das endlich. Mit dieser Partei ‚DIE LINKE‘ kannst du dich eigentlich nicht mehr identifizieren, was natürlich nicht heisst, dass du dich nicht mehr mit den Ideen identifizieren sollst, mit denen die WASG/DIE LINKE einmal angetreten ist.

    Wer tot ist, ist diese Partei der ewig Gestrigen! Und ich wundere mich eigentlich, was Uli Maurer mit diesem Laden noch zu schaffen hat.
    Leider hat er für den Lafontaine’schen Rachefeldzug gegen die SPD von Oskar einlullen lassen mitzumachen.
    Und OL selber kann aus seiner Haut nicht mehr raus – wird sowieso von hinten von der Kommunismusverklärerin und dem SL-Gewerkschafter überrannt. Wie bescheuert deren Denke besonders in NRW ist, erkennst du an der blöden Behauptung, die rot/grüne Minderheitsregierung vor sich „herzutreiben“. Da fällt mir nix mehr ein dazu.

    Kallenborn, lass sie laufen – die Betonköpfe und damit auch diese Partei, die du von innen nicht ändern kannst. Und von aussen sowieso nicht.

    Die Idee der Sozialen Gerechtigkeit als solche bleibt davon unbedingt unberührt.

  5. Wenke sagt:

    Nach dem Untergang der Partei der Linken wird auch die Idee der sozialen Gerechtigkeit eine Idee bleiben.
    Genau das war doch das Ziel aller extrenen Kritiker, die mangels anderer Argumente von Mauerschützenpartei u.a. sprachen. Abgestraft wurden aber nicht nur die Parteibonzen, sondern auch die Parteibasis der Linken.
    Über die Motive der internen Parteikritiker kann man spekulieren, sie sind wohl derart unterschiedlich, das sie nicht auf einen Nenner zu bringen sind. Das schwächt die Basis der Linken und lähmt sie.
    Während die Parteiführung sich selbstgefällig für dieses Wahlerdesaster lobt,schweigt die Parteibasis. Wo sind denn die Rücktrittsforderungen bei den Linken? Die FDP macht es vor, gegen die Parteiführung vorzugehen, ohne sich dabei als Partei selbst zu zerlegen.

  6. linsenesser sagt:

    „Wo sind denn die Rücktrittsforderungen bei den Linken?“

    Das macht man nicht bei dieser Partei. Da ist Parteidisziplin noch ein Begriff. Da kommt nichts von unten, vom Volk, besser: Fussvolk, Mitläufer – schlimmstenfalls, leider meistens, Stimmvieh, wie der Studiker sagt.

    Bei der Linken kann nur ein oberer Genosse einen anderen oberen Genossen abschiessen – ähnlich wie Nikita Sergejewitsch Chruschtschow den Stählernen entblättert hat oder wie Michail Sergejewitsch Gorbatschow den Jelzin abgesemmelt hat.

    Die, die das können, tragen immer den Namen Sergejewitsch; denn das heisst „besserwissender Beräumer“. Im Sinne von: Jetzt machen wir mal klar Schiff.

    Wo gibt es denn diese Sergejewitsch´e in der Partei? Bartsch hat das mal versucht bei O’Ell, aber Bartsch heisst eben nicht Sergejewitsch, sondern Dietmar Gerhard Bartsch. Besser wäre Dietmar Sergejewitsch Bartsch; dann wäre das was geworden mit dem Zündeln. Nicht mal Gysi trägt den „Sergejewitsch“ scheinbar in sich.

    Und um es mal klar zu sagen: Interne Kritiker gibt es kaum; denn diese scheinbaren Kritiker haben alle mit etwas abgeschlossen, nämlich der weiteren fortführenden Mitgliedschaft in der Partei. Damit sind sie keine internen mehr, weil sie isoliert werden und bald sind sie dann sowieso ‚extern‘, weil sie – dezent ausgedrückt – entfernt werden.
    Unter Stalin schickte man sie ins Gulag. Und in der DDR nach Bautzen II.

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