DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Erstellt von Diogenes am Freitag 29. Juli 2011

Sie stirbt in der Partei DIE LINKE RLP auf Raten.

File:Segelschiff "Krusenstern" (7392761956).jpg

Wann ist der Punkt ohne eine Rest Chance zur Umkehr erreicht? Es ist wie immer das alte Lied, die anderen sind schuld. Von gemeinsamer Verantwortungsübernahme für den heutigen Zustand der Partei kein Hauch, der Kapitän ging von Bord und ließ die Rest-Mannschaft absaufen. Es scheint, als ob er schon mal seine Rede vor dem Seegericht probt…

Zu gemeinsamer Verantwortung für die Gegenwart und Zukünftiges tönt´s von des Kapitäns Insel: „Und wie die Geschichte weitergeht. Man wird sehen…“

Wie kommt diese Flaschenpost bei mir an? Selbstgefällig, selbstherrlich, wehleidig, uneinsichtig. Zu lernen gibt es hier nichts!

Merke:

Zur Überwindung der Krise der Partei:

*Keiner kann gegen den anderen gewinnen ohne gemeinsam unterzugehen

* Kooperation muss sich aus dem geduldeten Nebeneinander verschiedener Ansichten
und politischer Wege entwickeln

* Wir fragen nicht, wieviel Pluralität verträgt die Partei, sondern wie erweitern wir diese
sozial und kulturell und wie machen wir sie politisch produktiv(er)

 * Nicht Strukturen machen Politik, sondern verantwortungsbewußt, kompetent und bescheiden handelnde Menschen

Fazit:

Hier, wie dort, Matrosen in Ausbildung. Aber sie meutern und das wird nicht genügen. Die Schiffbauer brauchen ein lohnendes Ziel und wahrhaftig – eine/n neuen Kapitän und neue Offiziere. Letztlich wird es aber auch die Mannschaft, die Parteimitglieder an der Basis, ankommen. Ist noch wer an Bord?

Bernd Wittich Hamburg, 27. Juli 2011

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Alexander Ulrich postet aus dem Sommerloch ins Forum:

Liebe G.u.G.

Ich bleib dann auch mal in der Seemannssprache.

Da gab es einen Kapitaen, der tatsaechlich bei zwei Bundestagswahlen das RLP Linken Schiff zu den besten Westergebnissen segelte. Auch segelte er die Linken erstmals in die Kommunalparlamente.

Er ließ nicht andere die Arbeit alleine machen. Nein dort wo er ganz allein segelte, schaffte er mit weitem ABSTAND die besten Werte.

Einige meinten dann -etwas erfolgverwoehnt-, dass die Ratschlaege des Kapitaens falsch seien und glaubten gar selbst gesegelt zu sein.

Sie traffen dann Entscheidungen, die dieser Kapitaen mit seinen besten Offizieren nicht mittragen wollte. Und so verließ der Kapitaen mit seiner Crew das Schiff. Ein letzter aus der Erfolgscrew blieb, weil er wollte, dass das Schiff nicht auch noch finanziell kenterte.

Dann sind viele Leichmatrosen losgesegelt. Als der letzte der Erfolgscrew den Leichtmatrosen mitteilte, dass man mit dem vorhandenen Geld ordnungsgemaes und sparsam umgehen muss, wurde er einfach ueber Bord geworfen.

Und so schipperte man los. Ohne darauf zu achten, wie lange die Vorraete reichten, wurden immer mehr und immer mehr an Leichtmatrosen an Bord gelassen. Allen wurden versprochen, dass man ihnen den Garten Eden zeigen werde, wenn sie eifrig ruderten.

Leider war kein Kapitaen an Bord, der Ihnen sagte, dass man gleichzeitig und in eine Richtung rudern muss und dass es nichts bringt, viele Leichtmatrosen zu haben die wasserscheu sind. Auch fehlte einer, der ihnen sagte, dass zuviele Leichtmatrosen das Schiff absaufen lassen.

Und so kam was kommen musste. Schon bevor man das Ziel im Auge hatte, war das Schiff unter Wasser und zerstoert.

Und alle die wieder ein Schiff segeln wollen, muessen jetzt erst mal viel Geld bringen, damit man wieder ein Schiff bauen kann.

Und der Kapitaen und seine Erfolgscrew schauen sich verwundert an, was die Leichtmatrosen so alles anstellen, um von ihren Fehlern abzulenken.

Aber in der Gewissheit, dass man weiß, wie man ein Schiff auf rauher See ans Ziel bringt. Und so kommen einige ueberlebende Leichtmatrosen reuemuetig zurueck und wollen von der Crew fuer die Zukunft lernen.

Und wie die Geschichte weitergeht. Man wird sehen….

LG Alexander

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Grafikquelle   :

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Source Segelschiff „Krusenstern“

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Ein Kommentar zu “Die Hoffnung stirbt zuletzt”

  1. Seeigel sagt:

    Hoch lebe der Kapitän …

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