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RENTENANGST

Die H‘-IV – Orgie

Erstellt von Gast-Autor am Freitag 8. Oktober 2010

Nun kann wieder alles veraucht und versoffen werden

Merkel & Oettinger & Mappus & Krichbaum.jpg

Am Stammtisch der Hirnlosen wird weiter gefeiert

Bisher durften HARTZ IV – Empfänger 20 % bis zur Verdienstgrenze von 800 euronen behalten. Künftig soll diese Verdienstgrenze von 800 auf 1000 euronen erhöht werden, was bedeutet, dass von einem 1.000 euronen – Bruttolohn ein ’sagenhafter Betrag‘ in Höhe von 200 euronen gnädigerweise behalten werden darf.

So klang es heute morgen in den Nachrichten des WDR.

Im Zusammenhang mit der Erhöhung der sagenhaften 5 eur. – Erhöhung muss man sich die neue Regelung einmal „auf der Zunge zergehen lassen“. Und bald wird der Satz schon wieder um 5,50 eur. erhöht werden. Welch‘ Freude: Dann kann wieder „geraucht und gesoffen“ werden – wenigstens ein wenig.

Dem Verfasser ist ein Fall bekannt, bei dem bei einem Ehepaar die Ehefrau der HARTZ IV – Gesetzgebung Unterliegt. Der Ehemann ist nach qualifizierter Vollzeit-Arbeit mittlerweile Rentner.
Die Ehefrau erhält nun einen HARTZ IV – Satz in Höhe von ’sage und schreibe‘ 3,87 euronen/Monat, weil die Rente des Ehemannes komplett als Einkommen angerechnet wird. Das heisst im Klartext, dass auch der Ehemann, der arbeitszeitlebens Höchstbeträge im Rahmen der Zwangsmitgliedschaft der Lohnsteuerzahler in die Sozialversicherung eingezahlt hat, zum HARTZ IV – Deliquenten abgestempelt wird. Rechnerisch bleibt ihm von seiner Rente der HARTZ IV – „Partnersatz“ übrig!
Das nennt man Ausgewogenheit – im wahrsten Sinne des Wortes.

Noch einmal Klartext
Die Ehefrau arbeitet Vollzeit, weil sie nämlich arbeiten will und wenigstens noch ein wenig ihre künftige Rente verbessern will, bei einem Sklavenhändler (Zeitarbeitsfirma) für 998 euronen und stockt damit den genannten HARTZ IV – Betrag von 3,87 um diese von Merkels Gnaden zugebilligten knappen 200 euro auf.
Anzumerken ist noch, dass die Ehefrau seinerzeit ihre Arbeit verloren hatte, weil ihr Betrieb, in dem sie fast 20 Jahre gearbeitet hatte, seine Produktion nach China auslagerte.
Mittlerweile hat sich ihr früherer Arbeitgeber wegen Qualitätsproblemen wieder aus dem Reich der Mitte zurückgezogen.

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Grafikquelle  :  Claas Augner from Deutschlandclaaser flickr.com

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