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Die große Flut

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 7. Juni 2013

Elbe erreicht Höchststand in Dresden
Kampf um die Deiche

Elbe-Hochwasser in Dresden-Juni 2013

Wasser fließt nur sehr langsam ab – Das bedeutet: höchste Belastung für die Deiche

Das Elbe-Hochwasser hat in Sachsen seinen Höhepunkt erreicht. Auf gewaltige 8,76 Meter ist der Fluss am Donnerstag in Dresden angeschwollen. Und auch wenn in einigen Vierteln das Wasser steht: Panik herrschte in der Stadt nicht, eher Fassungslosigkeit. Die Menschen blieben auf den Brücken stehen und beobachteten gespannt, wie sich die Wassermassen an den Brückenpfeilern vorbeidrückten.

In der Landeshauptstadt verharrte der Fluss dann stundenlang bei 8,76 Metern. Dass der Hochwasserscheitel diesmal so langgezogen ist, bedeutet nach Einschätzung der Behörden höchste Gefahr für die Deiche. Am gesamten Fluss waren Helfer unermüdlich im Einsatz, um die Schutzwälle mit Sandsäcken zu stabilisieren und Sickerstellen zu flicken.

Der hohe Wasserstand halte vier bis fünf Tage an, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU). „Entscheidend ist die Sicherheit der Sandsackwälle.“ Die Elbe war der einzige Fluss in Sachsen, an dem am Donnerstag noch die Alarmstufe 4 überschritten wurde. Von Schöna über Dresden und Riesa bis Torgau stagnierten am späten Nachmittag die Wasserstände – allerdings auf sehr hohem Niveau. Dem ersten Aufatmen darüber, dass nicht noch mehr Wasser aus Tschechien kommen wird, folgte die bange Frage: Halten die Deiche dem Dauerdruck stand?

Quelle: Freie Presse >>>>> weiterlesen

Wunderwerk Hochwasserschutz

ÜBERSCHWEMMUNGEN Höhere Deiche und starke Staudämme helfen nicht gegen die Fluten. Können die Betroffenen von ökologischen Maßnahmen Hilfe erwarten?

Im Jahre 1501 ereilte die niederbayrische Dreiflüssestadt Passau die große Katastrophe: Die Stadtmauern wurden überflutet und die auf den Dächern ausharrenden Überlebenden nur durch mutige Bootsfahrer versorgt – eine Jahrtausendflut. Damals waren die Flüsse weitgehend naturbelassen; über versiegelte Flächen, intensive Landwirtschaft und menschengemachten Klimawandel redete niemand. Trotzdem kam es zur Katastrophe. Was folgt daraus? So richtig es ist, statt mit immer mehr Technik den Flüssen zu Leibe zu rücken, endlich mit dem ökologischen Hochwasserschutz zu beginnen – so begrenzt kann im Ernstfall sintflutartiger Regenfälle auch seine Wirkung sein.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Dr. Bernd Gross

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3 Kommentare zu “Die große Flut”

  1. exlinker sagt:

    SONDERMELDUNG !
    Also der Kreisgeschäftsführer DIE LINKE Saarlouis und die Schatzmeisterin
    ( personalidentisch mit dem Vorstand des THV* und darüber hinaus Sohn und Mutter )
    lassen verlauten
    auf der Webseite des *Theologisch-Historischen Vereins ( THV )

    Zitat Überschrift “ THV OV Saarlouis hilft in Leipzig und Umgebung “
    Im text muss man dann wohl was verwechselt haben. Da steht dann THW OV Saarlouis“
    sicher ein Tippfehler. Was soll das THW denn da ?
    Wo doch ein Fotograph mit theolgischem Halbwissen oder historischer Viertelbildung gebraucht wird.
    Das Hochwasser wird dabei aktiv mit einer Dauerausstellung der Donnerbrauerei bekämpft – so wie vorher die Altersarmut und das Suchtrauchen bereits in der Saarlouiser Altstadt
    nachhaltig eingedämmt werden konnte. Die Bischof Karl Napp Medailie am Band wird dafür sicher auch bald verliehen werden.
    lol

  2. Habenix sagt:

    http://hallespektrum.de/nachrichten/politik/bekennerschreiben-antifa-droht-mit-deichzerstoerung/49783/

    Interessant!!!!!!!!!!

  3. Kamenzer sagt:

    Habe gerade auf Facebook gelesen, dass die russische Stadt Uljanowsk Hochwasserhilfe leisten will. (Geburtsstadt von Lenin)

    Vielen Dank!

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