DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die gleichen Wölfe im neuen Schafspelz?

Erstellt von IE am Montag 25. Februar 2013

»Spiegel«-Druckerei vor dem Aus

nette Tierchen

Darüber hatten wir vor rund eineinhalb Jahren schon einige Male berichtet, über die Firma Prinovis. Damals in Nürnberg unter anderen am 29. 07. 2011 mit den Artikel „Ein Wolf im Schafspelz“. Es sind zwar einige links unterdessen nicht mehr aufrufbar, warum entzieht sich unseren Kenntnissen, aber die damals gemachten Aussagen sind voll nachvollziehbar.

Seinerzeit in Nürnberg, heute in Itzehoe in Norddeutschland, die Argumentationen haben sich nicht verändert, wenn Personal abgebaut werden soll. Letztendlich aber geht es auch hier um die Profitgier von Bertelsmann, gestern wie heute, denn Prinovis ist eine ihrer Tochterfirmen.

Damals noch schrieb die Sueddeutsche  wie folgt:

„Sind die Linken nicht für eine 30-Stunden-Woche? In Nürnberg offenbar nicht. Dort möchte die Druckerei Prinovis durchsetzen, dass ihre Mitarbeiter für weniger Geld mehr arbeiten sollen. Notfalls drohen Kündigungen – und dabei hilft ein Vize-Chef der Linken. Gewerkschafter halten ihn für einen Arbeiterverräter.“

Sein Name Prof. Heinz Bierbaum mit Mandat im Landtag an der Saar. Es ist sehr ruhig geworden um ihn, nach dem ihn trotz Unterstützung von Lafontaine der Griff nach der Bundeskasse der Linkspartei auf dem letzten Bundesparteitag in Göttingen verwehrt wurde. Ob er auch in Itzehoe als Söldner in Diensten von Bertelsmann steht, konnten wir bislang nicht in Erfahrung bringen. Die Erfahrung aus der Wirtschaft zeigt aber, dass gute Leistungen für gewöhnlich mit Folgeaufträge belohnt werden.

In heutiger Zeit verwundert es also gar nicht wenn auch Professoren schon einmal von dem ollen Goethe etwas gehört haben sollen wobei gerade dieser Gattung Mensch ein Spruch sehr gut in Erinnerung geblieben scheint:  „Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles“.  Ja auch, oder besonders die Linken.

Im Neuen-Deutschland lesen wir dazu folgendes:

»Spiegel«-Druckerei vor dem Aus

Tausende protestieren gegen Schließung von Prinovis im strukturschwachen Itzehoe

»Eine Stadt steht auf« – unter diesem Motto erlebte Itzehoe am Samstag eine seiner größten Demonstrationen der letzten Jahrzehnte. Der Protest richtete sich gegen die geplante Schließung der Tiefdruckerei zum Sommer nächsten Jahres. Rund 1200 Angestellte bangen um ihren Job.

Symbolisch läuteten in der gesamten Region für fünf Minuten die Kirchenglocken – ein Sturmgeläut wie in alten Zeiten, wenn es galt, auf Unwetter hinzuweisen oder zu reagieren. Propst Thomas Bergemann kritisierte, dass den Beschäftigten von der Konzernspitze in den vergangenen Jahren erst Opfer in Form von Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld zur Arbeitsplatzsicherung abgerungen wurden, um sie dann alle zu entlassen. Die Betroffenen sollen sich jetzt bloß nicht mit Almosen abspeisen lassen, mahnt er insbesondere in Richtung der Verantwortlichen bei der Druckerei Prinovis, die sich im Besitz von Bertelsmann und der Axel Springer AG befindet.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

 [youtube yNIB73Ub5LU]

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Fotoquelle: Wikipedia

Source Own work
Author Georg Mittenecker

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Ein Kommentar zu “Die gleichen Wölfe im neuen Schafspelz?”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    Nach seiner Wahlschlappe auf dem BTP 2012 verhält sich Oskars Mann fürs Grobe und Mr. Horch+Guck in Berlin erstaunlich ruhig. Ruhephase, um hochmotiviert sich endlich wieder seiner „Lieblingsbeschäftigung“ widmen zu können?

    Kurze Nachricht an alle: Bei mir ist seit gestern das Mail-Programm ausgefallen. Kann nicht senden und empfangen und habe noch keine Zeit zum reparieren gefunden. Dringliches wie Artikel oder Nachrichten
    als
    privat!!
    unter Kommentare schreiben!

    Werde ich dann wieder löschen!

    Red. DL ! IE

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