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Die Gesundheitskarte

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 21. April 2012

Die elektronische Gesundheitskarte
Aufklärung fürs Wartezimmer

 Datei:Elektronische Gesundheitskarte Mustermann VS.svg

Alleine schon der Name ist ein staatlich geförderter Betrug
„Krankenkarte“ – der gesunde braucht eine solche Karte nicht.

Der FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e. V.) in Bielefeld gibt  zur  Einführung der  elektronischen Gesundheitskarte – Aufklärung fürs Wartezimmer folgendes bekannt:

Die elektronische Gesundheitskarte – Aufklärung fürs Wartezimmer

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) hat schon mehr als eine Milliarde Euro verschlungen und bleibt in der Kritik. Das Geld, so denken anscheinend die Krankenkassen, soll nicht umsonst versickern. Deshalb fangen diese nun mit aller Macht an, Patienten zu verunsichern und Fotos einzufordern. Vielleicht sind auch Sie schon betroffen und sollten ein Foto einschicken? Besser, Sie tun es nicht. Der FoeBuD hat schon mehrmals auf die Gefahren und Nebenwirkungen der eGK aufmerksam gemacht [link]: Gläserne Patienten, weniger Zeit der Ärztinnen und die ungeklärte Frage, wer die Daten dann eigentlich kontrolliert. Im Moment wenden sich viele alarmierte Versicherte mit genau diesen Fragen an uns, weil sie unsere Bedenken teilen und selbst keine eGK in Anspruch nehmen wollen. Das FAQ [link] zur eGK auf unserer Homepage und unser eGK-Infopaket fürs Wartezimmer [link] wirken also. Auch Ihre Ärztin oder Arzt können das Paket mit praktischen Tipps, Widerspruchsvordruck für die Krankenversicherung, Aufsteller und Plakaten im FoeBuD-Shop bestellen. Bitte helfen Sie uns: Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker über dieses Angebot. Einzelne Musterexemplare können Sie gratis in unserem Onlineshop bestellen. oder herunterladen.

Meine Versicherung will ein Foto von mir. Was kann ich tun?

Sie müssen kein Foto einsenden. Wie wäre es stattdessen mit einem begründeten Widerspruch? Einfach und schnell geht das mit dem in unserem Flyer abgedruckten Abschnitt. Diesen können Sie im FoeBuD-Shop bestellen oder hier herunterladen. So teilen Sie der Krankenkasse mit, dass Sie die eGK ablehnen und deswegen kein Foto einsenden. Bleiben Sie standhaft! Ihre Kasse wird Sie wiederholt auffordern, ein Foto einzusenden.

Habe ich Nachteile dadurch, wenn ich kein Foto einsende?

Nein! Im schlimmsten Fall erhalten Sie einfach keine eGK. Ihr Versicherungsschutz bleibt bestehen. Beim Arzt können Sie Ihren Versicherungsschutz durch Ihre alte Versichertenkarte nachweisen. Bis 2013 wird sowohl die eGK als auch die alte Krankenversicherungskarte vom Arzt akzeptiert. Die Krankenkassen begründen ihre Forderung nach einem Foto mit dem Sozialgesetzbuch V §291a. Doch dieser schreibt das Foto keineswegs zwingend vor.

Wir unterstützen die Aktion stoppt-die-e-card.de und sind damit nicht allein: Auch die Freie Ärzteschaft und über 750.000 Menschen unterstützen die Petition gegen die elektronische Gesundheitskarte.

Unsere „häufig gegebene Antworten auf häufige Fragen zur eGK“:

Der Link zu unserem eGK-Folder:

Zur Online-Petition

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Grafikquelle   :   Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

Dieses Werk gilt gemäß dem deutschen Urheberrecht als gemeinfrei, weil es Teil der Statute, Verordnung oder ein gesetzlicher Erlass (Amtliches Werk) ist, das durch eine deutsche Reichs-, Bundes-, DDR- oder Landesbehörde bzw. durch ein deutsches Reichs-, Bundes-, DDR- oder Landesgericht veröffentlicht wurde (§ 5 Abs.1 UrhG).

Quelle Eigenes Werk
selbst erstellt nach einer Vorlage des Bundesministeriums für Gesundheit; Allgemeine Informationen zur eGK: Die elektronische Gesundheitskarte
Urheber Lumu (talk)

Ein Kommentar zu “Die Gesundheitskarte”

  1. Gabriel van Helsing sagt:

    Als Freiw. Versicherter in der GKV habe ich lt. Formbrief, gegen das Bild auf dieser Gesundheitskarte wiedersprochen.

    Ich habe nur Aufgeführt, wie vom FoeBuB beschrieben,
    dass diese Karte ausser der Fa. S. Bonn, und einigen Lobbyisten, keine Vorteile für die Behandler oder Patienten bringt.

    Hier wird eine Krake angezüchtet und meine Gesundheitsdaten landen evtl. auf Server in Indien, China, oder Georgien.
    Die Karte ist nebenbei gar nicht für grosse Daten ausgelegt und 1,5 Mill. Krankenkassenpatientendaten auf einen Server abgelegt in Indien, für klevere PC-Junkis ersichtlich,
    haben wir wohl schon vergessen.

    Blutgruppenbestimmungen auf dieser eGK ist Quatsch,
    da immer, auch bei Notfälle, eine Querprobe gezogen wird.
    Aus Jux und Dollerei gibt man Notfallpatienten ja nicht Plasmapräparateoder andere Infusionen.
    Auch die Karte als Zustimmung für Organspenden zu mißbrauchen ist eine grosse Sauerei.
    Bei Privatpatienten gibt es diese stille Zustimmung nicht.
    Kassenpatient spendet Organ für Privatpatient?

    Es wird wegen dieser eGK nicht das Deutsche Passgesetz geändert.Man hat sich mit seinen Personalausweis oder Reisepass auszuweisen und nicht durch diese Karte.
    Wer schon einmal eine Kopie oder nur den Führerschein bei Ausweiskontrollen vorgelegt hat, muss sich auch nicht über das anschl. Theater unsere Staatsmacht wundern.

    Ich werde auch nicht diese eGk für den ärtzl. Bereich freischalten lassen. Die Arztkarte hat das Mädel an der Anmeldung.Und der geht nichts an, ob ich Hömoriden am Ars.. habe.
    Oder ich bekomme auf einmal Spams von dubiosen Firmen.
    Oder auch meine Heimatapotheke weiss vor dem Einlösen des Rezeptes schon, welche Medikamente, Generika, oder Wundermittelchen ich von Ihnen benötige.

    Jedenfalls, ich bekam eine Wischiwaschiantwort meiner Kasse
    als Antwort und freue mich auf weiteren Schriftverkehr mit ihnen.
    Ganz nebenbei, rausschmeissen wegen Widerspruch gegen das Bild auf dieser eGk geht auch nicht. Der Versicherungsschutz bleibt bestehen. Wird nur für einige Anbieter etwas komplizierter.

    Ns. Gerade kam über den Ticker, das Hacker in Computer der Oelindustrie des Iran eingedrungen sind!!!

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