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RENTENANGST

Die ARGE stinkt vom Kopf !

Erstellt von IE am Mittwoch 31. Juli 2013

Jobcenter darf Hartz-IV-Rebellin suspendieren

Datei:Inge Hannemann.jpg

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Nein, auch vor dem Hamburger Arbeitsgericht gab es keine Ausnahme für die Hartz IV Rebellin Inge Hannemann. Ihr Eilantrag auf Weiterbeschäftigung wurde Weisungs-, oder Erwartungsgemäß abgelehnt. Der Büttel zeigte Einigkeit gegenüber seinen politischen Auftraggeber.  Ist er doch Gehalts mäßig von seinem Auftragsgeber abhängig. Aber ist der eigentliche Auftragsgeber nicht das Volk, von dem alle Macht ausgeht? Wo bleibt die schweigende Masse?

Die meldet sich scheinbar nur wenn es gegen Randgruppen geht. Die Ausländer sind solch eine welche für schlechte Löhne oder Arbeitslosigkeit, einfach für alles schuldig gemacht werden können. Da zeigt der Bürger Stärke und Mut, unter gnädiger Duldung der Parteien? Wie wir lesen soll sie am Nachmittag zusammen mit Katja Kipping in Berlin ein neues Buch von Klaus Dörre „Bewährungsproben für die Unterschicht“ vorgestellt haben.

Einen politischen Skandal will sie nun aus ihrer Situation machen, lässt Inge Hannemann verlauten. Und das ausgerechnet mit einer Partei und dann auch noch mit der LINKEN, welche für sich selbst ja schon genug Skandal ist? Zumindest aufgrund vieler Mitglieder welche die von ihnen selbst verfassten Programme nicht verstehen – wollen, oder auch brauchen wollen, da sie über den Dingen schweben.

Mit Leuten wie Dehm, Wagenknecht oder Lafontaine Skandale aufzudecken geht nicht, da diese selber schon der Skandal sind und nicht mehr für Aufmerksamkeit sorgen können. Was die schon wieder? Von denen sind wir ja nichts anderes gewohnt. Damit lässt sich heute keine Politik mehr machen.

Hier der Artikel:

Gerichtsentscheidung:
Jobcenter darf Hartz-IV-Rebellin suspendieren

Eine Jobcenter-Mitarbeiterin weigerte sich, gegen Langzeitarbeitlose hart vorzugehen und wurde suspendiert. Der Einspruch der Hamburgerin half nichts: Die sogenannte Hartz-IV-Rebellin unterlag jetzt vor Gericht.

Inge Hannemann vor dem Jobcenter Altona: Suspendierung war rechtens

Inge Hannemann gilt vielen als das gute Gewissen der Republik. Die Arbeitsvermittlerin aus dem Jobcenter Hamburg-Altona kämpft gegen die Ungerechtigkeiten von Hartz IV und weigert sich, arbeitslosen Jugendlichen das Geld zu kürzen, wenn sie nicht erscheinen. Das Jobcenter suspendierte Hannemann, die sich dagegen wehrte und jetzt vor Gericht unterlag.

Das Hamburger Arbeitsgericht hat ihren Antrag auf Weiterbeschäftigung vorerst zurückgewiesen. In dem Eilverfahren habe Frau Hannemann die ihr von ihrem Arbeitgeber zur Last gelegten Verstöße nicht entkräftet, teilte das Gericht am Dienstag mit. Damit entfalle auch der Grund für eine einstweilige Verfügung. Diese könne das Gericht nur erlassen, wenn der Anspruch auf eine Beschäftigung zweifelsfrei feststehe. Hannemann darf also vorerst nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Ob das später der Fall sein wird, klärt sich im Hauptklageverfahren, das im August beginnt.

Quelle: Spiegel Online >>>>> weiterlesen

Die falsche Konsequenz

Inge Hannemann wird bis zur Hauptverhandlung nicht wieder im Jobcenter arbeiten dürfen. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts Hamburg ist bedauerlich, aber wenig überraschend.

Durch ihren öffentlichen Protest ist Inge Hannemann zu einer Symbolfigur geworden. Dafür, dass bei der Betreuung von Arbeitslosen häufig nur die Quote zählt, aber nicht, ob jemand auch ein sinnvolles Training oder eine anständig entlohnte Stelle angeboten bekommt. Inge Hannemann hat unseren Blick nicht nur auf die „Kunden“ gelenkt, wie Arbeitslose mittlerweile im Orwellsprech der Jobcenter heißen, sondern auch auf diejenigen, die hinter den Schreibtischen sitzen. Sie haben zwar die Macht, über Leistungskürzungen zu entscheiden, sind aber häufig selbst frustriert. Die Anforderungen an sie wachsen, ihre Spielräume schrumpfen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Ältere Berichte über Frau Hannemann:

Querulantin oder Kämpferin

Die mutige Frau aus dem Jobcenter – Teil II

eine sehr mutige Frau

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3 Kommentare zu “Die ARGE stinkt vom Kopf !”

  1. Opa Fielmann sagt:

    Die Bundesvorsitzende der Partei DIE LINKE Kipping war in Hamburg.

    Die Entrüstung der Bundesvorsitzenden bezeichne ich als scheinheilig.
    In der Partei DIE LINKE werden Mitglieder, welche für Recht und Ordnung kämpfen mit unfairen Mitteln a la DDR-Methoden gemobbt und bekämpft.

    http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/der-prozess-gegen-inge-hannemann-ist-ein-politikum/

  2. Martin Luder sagt:

    Wer es wagt, in der Linke die Wahrheit LAUT zu äußern, wird sofort als Aussätziger behandelt.

  3. Rubbeldikatz1909 sagt:

    Würden Sie diesen Leserbrief ungekürzt veröffentlichen?
    Auslöser war dieser sehr neoliberale Bericht :
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/viel-beifall-fuer-die-hartz-iv-rebellin-id8222802.html

    29.07.2013 ka wumm
    Guten Tag werter Verfasser,

    ist das nicht toll. Sie haben (noch) einen sicheren Job und dürfen
    sich über den Auftritt von Inge Hannemann in Wanne Eickel
    auslassen. Bitte beachten Sie folgendes:
    Als die WR in Dortmund dicht machte, kam ein (jetzt EX) Mitarbeiter
    zu einer Gruppe von Occupy Aktivisten und meinte das die
    Zeitung nicht positiv über Sie berichten dürfte.

    Mir ist die Zensur in TV und Zeitung seit längerem bekannt.

    Die Wahrheit passt nicht ins neoliberale Bild von TV und Zeitung.
    Die Wahrheit ist das Hartz4 verfassungswidrig ist und nicht mit
    dem Grundgesetz vereinbar ist.

    Für direkt Betroffene (Erwerbslose) bedeutet Hartz4 eine
    Mischung aus Drangsalierung, Bevormundung und Willkür.

    Für Berufstätige gibt es eine Mischung aus Halbwahrheiten
    und Lügen. Auch ist es eine Waffe gegen Berufstätige um Lohnsenkungen
    hinzu nehmen. Ganz zu schweigen von den gewollten Rentensenkungen.
    Die Armut ist politisch gewollt.

    Und wenn Sie dann nach Jahrelangen Falschmeldungen Ihren
    Job verlieren und in Hartz4 fallen, werden Sie auf einmal wach.
    Fragen Sie bitte mal die ehemaligen Ex (Kollegen) bei der WR in Dortmund.
    Sie sägen an Ihrem eigenen Stuhl (Arbeitsplatz). Und als
    Dank dafür werden Sie vor die Tür gesetzt. Schön oder nicht?

    Ja, lieber Verfasser. Es kann natürlich auch ganz anders kommen.
    Nämlich das Sie immer mehr Arbeit aufgebrummt bekommen.
    Und dann werden Sie plötzlich krank. Ihr netter Arbeitgeber
    schmeißt Sie raus, weil Sie nicht „wirtschaftlich“ sind. Und 3* dürfen
    Sie raten wo Sie dann landen!

    Ich wäre dafür dass Sie lieber Verfasser, jetzt die Augen
    auf machen und die Wahrheit erkennen. Sagen Sie die
    Wahrheit. Hören Sie auf, die Lügen und Halbwahrheiten
    zu befeuern. Und wenn Sie es nicht mit Ihrem Namen machen,
    dann eben anonym. Zeigen Sie Rückgrat!

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