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Die AKL und KPF in RLP

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 29. August 2012

Folgen wir heute einmal einen schönen Spruch in einer etwas abgeänderter Form: „Und wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, braucht ihr erst gar nicht in DIE LINKE eintreten“ und zeigen einmal anhand eines Protokoll der AKL – KPL aus RLP auf, warum der Partei die Mitglieder in Scharen davon laufen und bei den letzten Wahlen die Zustimmung im Westen bei kaum mehr als 3 % im Schnitt lag.

So feiert denn weiterhin ein jedes Grüppchen und ein jeder Club seine eigenen Feste und reagiert als wenn Probleme innerhalb dieser Partei nie vorhanden gewesen wären und die Partei nicht  kurz vor dem Untergang steht. Interessant sind die Äußerungen auch in dem Zusammenhang das der Protokollant als Mitarbeiter von Klaus Ernst an der Futterleine geführt wird und es entsteht der Eindruck das, genau wie bei den Schiedskommissionen alles passend gemacht wird.

So wird denn auch schon innerhalb dieses Protokoll auf das Vorhandensein von diversen Parteihinterzimmern hingewiesen in denen sich dann auch ein gewisser Prof. Heinz Bierbaum einfinden darf, welcher im Saarland nach seiner Nichtwahl zum Bundeskassierer merklich ruhiger geworden ist. Sind dort vielleicht aufgrund des Ergebnisses einige Sympathiepunkte von Lafontaine verloren gegangen? Wir zitieren:

„….Top 3:  Es wird zur Kenntnis genommen, das es hinsichtlich Landesparteitag (Landesvorstandswahl) und Listenaufstellung bereits Vorgespräche gab, an denen mögliche KandidatInnen sowie Heinz Bierbaum teilnahmen. Bezüglich der Gesprächsinhalte bzw.-ergebnisse gibt es mehrere Szenarien, deren Umsetzung als nicht gesichert erachtet wird.“

Zu einem Vorfall an dem sowohl der MdB Ulrich als auch Liborio Ciccarello beteiligt sind, heißt es unter anderen:

„ AKL und KPF in Rheinland-Pfalz werden den Landesvorstand auffordern, hierzu Stellung zu nehmen. Diese Aufforderung wird zusammen mit der Schilderung des Vorgangs in Kopie an Parteivorstand (Katja Kipping, Bernd Riexinger), Bundesgeschäftsführung (Matthias Höhn), die Bundessprecherräte von AKL und KPF sowie an die Fraktionsführung der Linksfraktion im Deutschen Bundestag (Gregor Gysi, Dagmar Enkelmann, Cornelia Möhring, Sahra Wagenknecht, Dietmar Bartsch, Ulrich Maurer) weitergeleitet. AKL und KPF in Rheinland-Pfalz behalten sich unbeschadet einer Antwort des Landesvorstands weitere Schritte gegen die Urheber dieser und weiterer parteischädigenden und denunziatorischen Äußerungen vor.“

Wie selbstverständlich fallen in diesen Zusammenhang wieder einmal die einzigen Worte welche  einige Sektierer allen Anschein nach stolperfrei aussprechen können: „Antifaschistinnen und Antifaschisten“. So hören wir denn die Signale und sehen wie ein unscheinbares Grüppchen etliche Namen einzeln aufzählt von denen sie sich entsprechende Unterstützung erhoffen. In diesen Zusammenhang erinnern wir dann immer wieder gerne an die Rede von Gregor Gysi auf den letzten Bundesparteitag und sagen nur: Wie wahr, wie wahr!

Das Protokoll findet ihr >>>  HIER  <<<

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Grafikquelle     ;   DL/ privat

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5 Kommentare zu “Die AKL und KPF in RLP”

  1. Andrea S. sagt:

    Die AKL und ihre Moritaten, Mitglieder anscheißen, anstatt vernünftige Lösungen zu finden.
    Dies alles stinkt nach „DDR – Honeckersyndrom“ vom Feinsten. Sicher kommen dann auch noch Bestrafungen unliebsamer Abtrünniger in Frage und die Züchtigung bis hin zur Gehirnwäsche mit unter Druck setzen oder Erpressungen. Das Umerziehungslager könnte dann im Saarland oben auf der Juchhee errichtet werden 🙂
    Was soll man da noch sagen. Am besten nix mehr, sondern einfach allen raten, die Finger von diesen Leuten zu lassen. Sie regen sich über Andere auf und sind selbst keinen Shit besser.

  2. Ichbins sagt:

    auch bei den Piraten scheint da ein bissel was vom Schimmer abzugehn… http://www.lhr-law.de/lbr-blog/kurioses-und-interessantes/piraten-mahnen-die-eigenen-mitglieder-ab ich hoffe die werden nicht die linken Fehler wiederholen… die Linke würds bestimmt freun, aber auch dann werden ihnen nicht mehr viele neue Mitglieder zuwandern, der Wähler wird erst recht verdrossen bleiben

  3. WilmaFeuerstein sagt:

    # 1
    Alles schon erledigt bis auf die Umerziehungslager.

    Das Zersetzungspapier aus Bayern ist kein Fake- wurde und wird hier in RLP 1:1 umgesetzt.

  4. RosaLux sagt:

    Die politische Anmaßung von AKL und KPF in RHL ist ungeheuerlich! Wie kommen diese Linksaußen-Gruppen dazu, der Landespartei irgendwelche Vorschriften zu mchen? Und der Partei mit Information und teilweise erwarteter Rückendeckung aus Berlin zu drohen? Was hier abgelaufen ist, ist parteischädigend und rechtfertigte den Parteiausschluß, dies auch deshalb, weil diese Hitzköpfe unverbserlich sind. – Die LINKE wäre gut beraten, sich per Unvereinbarkeitsbeschluß von ihren linksextremen Flügel – AKL und KPF und ggf. weitere – radikal zu trennen. Wer diesen Gruooierungen nict abzuschwören bereit ist, sollte – dies auf Jahre – ausgeschlossen werden. Nur so ließe sich ein winziges Stück Glaubwrdigkeit zurückgwinnen.
    Aber: was hat der Saarländer Heinz Bierbaum dort zu suchen gehabt? Wer hat ihn beauftrat, der Bundesvorstand? oder sein Gönner Oskar Lafontaine? Wurde er gar dazu eingeladen? Oder kam er einfach aus Eigeninteresse? Bekanntlich gehört er geistig weterhin zur extremen Linke der Marxisten-Leninisten.
    Und: Lassen sich denn keine hinreichenden Gründe/Begründungen finden, um den Landesverband RHL – Präzedenzfall der Parteigeschichte – per Bundesvorstandsbeschluss aufzulösen und zu einer Neugründung aufzurufen – ohne die beschädigten Personen – aber erst nach einer Bedenkzeit von drei bis sechs Monaten?

  5. Gabriel van Helsing sagt:

    Nett zu lesen, dieses Protokoll.

    Ich dachte bei einigen Zeilen, ich wäre in Nord-Korea.

    Apropo Nord-Korea,

    Angehörige aus dem Pacifikraum, die nach ihren in den siebziger und achtziger Jahre spurlos verschwundenen Angehörigen gesucht haben, können aufatmen.

    Diese sind jetzt vereinzelt aufgetaucht.
    Es soll sich um Hunderte von Entführten handeln.
    Der Nord-Koreanische Geheimdienst hatte die in diesen Jahrzehnten entführt.
    Egal wie alt diese Entführungsopfer waren.
    Von 8 bis 80 Jahre, von AustralierInnen bis JapanerInnen.

    Diese Entführungsopfer sollten Agenten die Sprache ihres Heimatlandes beibringen.

    Der all seits geliebte Führer Kim dachte schon damals
    pragmatisch.
    Lieber Geld ausgeben für Pornofilme,
    als für Fremdsprachenlehrer.

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