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Der Wind gegen Sahra frischt auf

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 2. Oktober 2013

Gegenwind für Wagenknecht aus dem eigenen Lager

Wird er nun stärker, der Gegenwind für Sahra Wagenknecht aus der eigenen Partei? So wie wir lesen stößt die Absicht, die Bundestagsfraktion von Wagenknecht und Gysi führen zu lassen auf Widerstand. Wäre vielleicht auch empfehlenswert für eine sich selbst bezeichnende Arbeiterpartei ein wenig mehr auf äußere Erscheinungsformen zu achten. Ikonen waren gestern, die Zukunft sieht anders aus.

So wie in jeder anderen Partei auch werden es Skandalnudeln immer schwer haben auf Dauer politisch entsprechend wahrgenommen zu werden. Alle die nach dem Krieg aufgekommenen Sternchen und Stars sind doch recht schnell wieder auf eine normale Größe geschrumpft. Nach einiger Zeit, wenn nichts Neues nachkommt verblasst auch das Interesse von Gala und Bild recht schnell. Da hilft dann auch hier vielleicht das Dschungelcamp als letzter Ausweg?  Siehe hier auch den Artikel „Dumm, dumm Prominenz“.

Gegenwind für Wagenknecht aus dem eigenen Lager

Das Vorhaben, die neue Bundestagsfraktion der Linken von einer Doppelspitze aus Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht führen zu lassen, stößt bei den Realpolitikern der eigenen Partei auf Widerstand. Wagenknecht vertrete die Positionen der Partei zwar „sehr gut“, sagte der BundestagsabgeordneteStefan Liebich der „Berliner Zeitung“. Aber es gebe „schon noch einen großen Unterschied zwischen ihr und Gregor Gysi“.

„Es wäre einfach falsch, sie mit ihm auf einer Ebene die Fraktion führen zu lassen“, sagte Liebich weiter. „Gysi wird die Fraktion erfolgreich führen, und es wäre mehr als unfair, ihm ein Ablaufdatum anzukleben.“ Gysi wisse durchaus, „dass wir diese Legislaturperiode nutzen müssen, um den Generationswechsel einzuleiten“.

Quelle: t-online >>>>> weiterlesen

INTERVIEW DIE LINKE
„Gysi soll die Fraktion führen“

Linken-Politiker Stefan Liebich über die Chancen von Rot-Rot-Grün und neue Ansätze in der Außenpolitik seiner Partei.

Der linke Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich gilt als eines der Talente in der Fraktion und ist als neuer Parlamentarischer Geschäftsführer im Gespräch. In Pankow errang er zum zweiten Mal ein Direktmandat. Dem 40-jährigen Außenpolitiker schlägt aber auch Skepsis entgegen, weil er sehr pragmatisch denkt.

Herr Liebich, Gregor Gysi hat gesagt, das Bundestagswahlergebnis der Linken sei historisch. Sehen Sie das auch so?

In der Konsequenz schon. Denn wir sind drittstärkste Partei. Das ist ein Knüller.

Aber die Linke hat 3,3 Prozentpunkte, 12 Direktmandate und 340.000 Stimmen allein an die AfD verloren.

Deshalb habe ich ja auch gesagt: in der Konsequenz. Ich bin seit 23 Jahren Mitglied in unserer Partei und ich habe viele Aufs und Abs erlebt. Da ist es schon ein Wert an sich, dass wir drittstärkste Partei sind. Gleichwohl sind im Vergleich zur letzten Bundestagswahl Verschlechterungen eingetreten.

Wie erklären Sie sich die?

Wir dürfen nicht den Eindruck erwecken, als befassten wir uns mehr mit uns selbst als mit denen, die uns gewählt haben. Das ist uns in der letzten Legislaturperiode nicht ausreichend gelungen. Zum anderen mussten wir auch in Ostdeutschland zur Kenntnis nehmen, dass der Erdrutschsieg der CDU nicht aufzuhalten war. Das war bitter.

Quelle: fr-online >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Stefan Liebich die Linke

12 Kommentare zu “Der Wind gegen Sahra frischt auf”

  1. Opa Fielmann sagt:

    Wagenknecht ist der verlängerte Arm von Oskar Lafontaine. Als Fraktionsvorsitzende mit ihrem Hintergrund (kommunistische Plattform) untragbar.

  2. Celine sagt:

    Weg mit dummschwaetzer klaus ernst

  3. Klementine sagt:

    Als stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende hat sie der Linken im Wahlkampf zu beachtlicher Präsenz verholfen, liest man in den Medien.

    In erster Linie hat Frau Wagenknecht ihren „Marktwert“ gesteigert.

    Eine Doppelspitze wurde damals vom Frauenplenum der Fraktion empfohlen, aber nie beschlossen.

    Ich lasse mich hier aber gern eines Besseren belehren.

  4. Kunigunde sagt:

    Lafontaines „Statthalterin“ konzentriert sich ganz auf ihre

    Karriere.

    Frau Hummerknecht ist viel „unterwegs“ und schaffte es hinter

    Gauweiler und Merkel aufs unrühmliche Schwänzertreppchen.

    84 Mal fehlte Frau Hummerknecht bei Abstimmungen.

  5. Würfelqualle sagt:

    Sahra Wagenknecht ist ein kluges Köpfchen. Sonst hätte sie sich nicht mit dem Politrentner eingelassen 😉

  6. AntiSpeichellecker sagt:

    Ich finde die „NeoStalinistin“ ist ein interessantes Phänomen.
    Persönlichkeit, Haltung und Wissen kann man ihr nun nicht absprechen. Sie hat was im Köpfchen und was zu sagen. Wenn sie redet, höre ich mir das zumindest an bis ich argwöhnisch werde …

  7. Opa Fielmann sagt:

    Früher war S. Wagenknecht die Ikone der DDR-Anhänger und des Kommunismus gewesen. Davon hat sie sich aber weg entwickelt. „Sie sucht eine andere Ikonisierung“. Die Unterstützung des ehemaligen Bundesvorsitzenden hierfür hat sie. Er hat sie offensichtlich dazu auserkoren, seine Nachfolgerin zu werden. Er hat sie nicht nur gefördert, sondern auch geschützt.
    Dass sie heute Stalin nicht mehr für einen großen Mann hält und die DDR kritischer sieht als früher, muss man ihr nicht glauben. Ihren Vorsitz in der Kommunistischen Plattform lässt sie ruhen – ausgetreten ist sie nicht. Eine innere Distanz sieht sicher anders aus. Aber sie hat von L. gelernt, dass es besser ist, von manchen Dingen nicht zu reden, auch wenn man an sie glaubt…

  8. Kegelschnecke sagt:

    So ganz bei der Sache scheint Frau Wagenknecht an dem Tag nicht gewesen zu sein als sie kundtat: Der Stimmenverlust im Osten war höher als im Westen!

    https://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/1391537_740727739287001_163426001_n.jpg

  9. Engelstrompete sagt:

    Da hat sich jemand viel Mühe gemacht 😉

  10. Zuckerpuppe sagt:

    @ 5
    Über Geschmack lässt sich streiten. Politrentner singt: Für Sahra tu‘ ich alles … (im Original heißt es „für Gabi tu ich alles“ von Gerd Böttcher)

  11. [bremer] sagt:

    Die Wahl zum stellvertretenden Fraktionsvorstand 2013:
    (Gegenstimmen)
    Zimmermann 17
    Wagenknecht 16
    Bartsch 16
    Golze 13
    Möhring 13
    Gehrcke 13
    Korte 12
    Lay 11

    (Dafürstimmen)
    Korte 46
    Gehrcke 42
    Lay 42
    Wagenknecht 41
    Bartsch 41
    Golze 40
    Möhring 38
    Zimmermann 36

  12. Trude Schmücker sagt:

    Satire!Satire! Satire

    Ich schau im Städtchen, nicht mehr nach den Mädchen, für Saara tu ich alles.
    Das wird euch neu sein, ich kann plötzlich treu sein, für Saara tu ich alles.
    Schön war das Wandern, von einer zu andern, doch tausend mal so schön, ist es bei Saara, bei meiner Saara, ihr solltet Sahra mal sehn, dann würdet ihr mich verstehn.
    Ich helf seit Wochen, ihr täglich beim Kochen, für Saara tu ich alles.
    Ich trag auch munter, den Mülleimer runter, für Saara tu ich alles.
    Einmal da bringe, ich ihr goldne Ringe, für Saara tu ich alles.
    Dann will ich’s wagen, kann laut sie zu fragen, für Saara tu ich alles…

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