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Der Linke Bundesvorstand erwacht?

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 1. Mai 2013

Oskar Lafontaine soll einen Änderungsantrag stellen!

File:Studierendenkonferenz Krise Bildung Zukunft - Oskar Lafontaine (2).jpg

Jetzt wehren sich scheinbar auch Mitglieder aus den Bundesvorstand der Partei die Linke dagegen von dem saarländischen „Traumpaar“ politisch missbraucht zu werden. So lesen wir mit großen  Interesse den Kommentar von Dominic Heilig in dem er Lafontaine auffordert einen Änderungsantrag zu stellen.

Seltsam nur, dass selbst einige, wenige kritische Stimmen aus der Partei so lange Zeit benötigen  diesen, sich seit langen abzeichnenden Stimmung – oder auch Paradigmenwechsel wahrzunehmen. Wandelt doch Sahra Wagenknecht bereits seit einigen Monaten auf neuen Wegen, und hatte diesbezüglich schon einmal innerhalb der Fraktion eine Auseinandersetzung mit Axel Trost. Könnte diese Nichtbeachtung lang bekannter Tendenzen nicht eine Schwäche in der Partei sein, welche in ihrer Betrachtungsweise viel zu einseitig fixiert ist? Grundsätzlich gilt im Leben folgendes: Nicht die Aussagen der anbiedernden Freunde sind für die eigene (Partei) Entwicklung wichtig, sondern entscheidend sind vielmehr die Meinungen der Kritiker, denn diese gilt zu den Gewinn von Wahlen an die Seite zu bekommen.

Wie stellte Gregor Gysi noch vor gar nicht langer Zeit fest: Es fehlt der/n LINKEN an Kultur! Wenn ich mich selber verstehen und auch erklären will, habe ich zuallererst das zusehen und zuhören bei den Anderen zu erlernen. Genau das haben linke Gesellschaftsschichten nie beachtet, sie haben immer recht.

So ist bestimmt richtig wenn hier geschrieben wird das niemand heute mit Bestimmtheit sagen kann, wie sich denn die Situation um des Spekulationsobjekt „Euro“ entwickeln wird. Ihr lasst es aber unwidersprochen zu, dass jahrelang dumm schwätzende Protagonisten Innen private Meinungen verkaufen dürfen, um auf Kosten der Partei ihren Buchumsatz steigern zu können. Sie sind ja „angesehene“ Mitglieder der Partei und haben somit das Recht ihr privates Leben in entsprechenden Luxus leben zu können. Und das, siehe die Kassenlage vieler Landesverbände, auf Kosten der Beitragszahlenden.

Die in diesem Artikel ein wenig weinerlich getroffene Feststellung: „Nun aber wird das ganze über die Presse ausgetragen, in einem Moment der solidarischen Ruhe in der Partei und der gemeinsamen Vorbereitung auf die kommenden politischen Auseinandersetzungen im Wahlkampf“.

Ist der direkte Hinweis auf das Versagen des ganzen Bundes-Vorstand und das nicht nur des  Jetzigen. Dieser betont zwar immer wieder alte Fehler erkannt und auf einen richtigen Weg zu sein, hat aber bislang nicht die Fähigkeit unter Beweis gestellt, gemachte Fehler einzugestehen und diese entsprechend regulieren zu wollen oder können. Ist der Respekt vor den Verursachern zu groß?

Wie hatten wir gestern in einen Artikel gemutmaßt: „Wechselt Oskar in die AfD?“

Oskar Lafontaine soll einen Änderungsantrag stellen!

In der heutigen Ausgabe der Saarbrücker Zeitung plädiert der Vorsitzende der Linskfraktion im Saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, dafür, den Euro als Gemeinschaftswährung aufzugeben. Konkret zitiert wird er auf die Frage, ob DIE LINKE einen Anti-Euro-Wahlkampf betreiben wolle, mit den Worten: “Jetzt sollten wir zum früheren europäischen Währungssystem zurückkehren. […] Neben dem EURO müssen dazu wieder nationale Währungen eingeführt werden.”

 Nachdem bereits vor einer Woche Fabio de Masi diese Debatte im Onlinenangebot der Tageszeitung “neues deutschland” begonnen hatte, zog gestern die stellvertretende Fraktions- und Parteivorsitzende, Sahra Wagenknecht, nach und stellte Überschneidungen in der EURO(pa)POLITIK zwischen rechtspopulistischer AfD und der Partei DIE LINKE fest. Nun folgt das nächste Interview zu diesem Thema. Ich finde die Art und Weise des Vorgehens unsäglich und habe einen Vorschlag:

 Oskar Lafontaine soll sich dran machen und Änderungsanträge zum Wahlprogramm der LINKEN für die Bundestagswahlen schreiben und stellen.

Quelle: ldominic.linkeblogs >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

Source Flickr: Studierendenkonferenz »Krise.Bildung.Zukunft.« am 11. Dezember 2011 in Berlin
Author Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Checked copyright icon.svg This image, which was originally posted to Flickr.com, was uploaded to Commons using Flickr upload bot on 11:39, 29 December 2011 (UTC) by FishInWater (talk). On that date, it was available under the license indicated.
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20 Kommentare zu “Der Linke Bundesvorstand erwacht?”

  1. David sagt:

    Oskars Egomanie und sein „Kleinmannsydrom“ werden immer wirrer und seine Macht schwindet immer mehr. Auch als Zugpferd taugt er nicht mehr… schon blöd. Und gut, wenn sich da jetzt manche endlich emanzipieren. Nur Gregor (ja, der zieht) reicht auf Dauer nicht. Baut endlich Leute auf!

  2. David sagt:

    Und vor allem: baut Teamspieler auf! leute wie OLaf, die Menschen wie Spielfiguren einsetzen, denen es nur darum geht sein eigenes Spiel zu gewinnen, bei dem man nie weiss ob seine Vorschläge nur Tests sind wie weit er gehen kann braucht keine Gemeinschaft, vor allem keine die sich solidarisch nennt. Sich über Leute wie Linsler und Co aufzuregen macht wenig Sinn, das sind nur weitere, gut bezahlte Spielfiguren. Der aktuelle Bundesvorstand ist schwach, er ist ein Kompromiss, den wir OLaf verdanken zu haben. Aber diese Zeiten sind vorbei.

    Und Menshen die sagen, man müsste Demut und Respekt gegenüber OLaf und seinem Werk. seiner Leistung haben kann ich nur: Das würde stimmen, wenn er es auch hätte. Aber er kennt das nicht, er ist im Umgang mit Menschen verlogen, lacht ihnen ins Gesicht und denkt bzw sagt hinter her: Ihr Deppen, kommt erst mal soweit wie ich, dann dürft ihr… oder habt erst mal meine Intelligenz… wo es ihm fehlt: An Demut, an sozialer Intelligenz, an Respekt, echter gefühlter Empathie.

    Er konnte Parteien aufbauen, vieles war gut wichtig und richtig was er sagte, aber es hängt immer von seinem Gusto, seiner Bereitschaft den Daumen in die eine oder andere Richtung zu drehen ab. Davon kann die SPD und nun auch die Linke ein leid singen.

    Ich bin gespannt wie es weiter geht. Die Linke nur noch und schon wieder rein auf den Osten der Republik (res publica, zum Wohle des Volkes) zu schrumpfen wird nicht reichen um der Übermacht des Kapitals zu entgegegnen.

  3. Ella Klein sagt:

    Die „ICH-AG Lafontaine“ ist out.

  4. Ella Klein sagt:

    @ 2 … gut bezahlte Schaumschläger!

  5. Gilbert Kallenborn sagt:

    Die im Saarland verbliebene Rest-Linke versucht mit allen Mitteln, Stimmen von anderen Parteien abzugreifen – so der Versuch angeblich „leichte Drogen“ (es gibt keine leichten Drogen, jede Droge führt in Abhängigkeit ) zu legalisieren d.h. Cannabis und Marihuana, längst als Suchtdroge wissenschaftlich nachgewiesen, diese Wählerklinentel ruht seit Dekaden bei Grünen, Alternativen, Spontis usw- aber nicht der linken Arbeiterbewegung.
    und jetzt wird der Euro in -Frage gestellt, nachdem die Bürger seit Zypern zu Recht an diesem Jahrhundertwerk pro Kapital zweifeln-da widerum werden Stimmen von der Anti-Euro Partei abgegraben.
    Ergebnis – es wird , endlich wieder, über Lafontaine gesprochen, der taktisch zuvor Monate nicht zu hören war.
    Will ja keine Bundespolitik mehr machen – und macht dann genau das Gegenteil. So zimmert er den Schein, ER sei der wahre Motor dieser Partei. Das ist er nicht. Er ist derer Getriebeschaden , mit Kolbenfresser dazu , wegen zu hoher Drehzahlen und falschem Treibstoff.

  6. Albert sagt:

    Ein Änderungsantrag wird doch völlig überflüssig, wenn Springbrunnen sich samt seiner „undemokratisch“ und „mafiösen Seilschaften“ bei der AfD als Spitzenkandidat bewirbt.

  7. Gilbert Kallenborn sagt:

    Ich verstehe nicht,wie irgendjemand glauben kann,Lafontaine würdeaus der Linken in eine andere Partei wechseln

    – a) wer würde diesen Tyrannen wollen?

    – b) hat Lafontaine die Linke -nicht nur die Westlinke-perfide in eine Art Geiselhaft genommmen und will sie sop behalten

    Trotz der räumlichen Distanz zerbrechen sich die Ostgenossen ständig den Kopf „was der wohl wieder ausheckt..“

    selbst wenn Funkstille herrscht.Das wurde mir bereits beim BPT in Erfurt vermittelt,Göttingen war ja dann Vulkanusbruch.

  8. Alter Sachse sagt:

    # 7

    Für Gesellschaftsspiele bist du wohl zu bl […..]?

    […..] zensiert, Redaktion DL / IE

  9. Schöneberger sagt:

    Wie wäre es mit einem Ausschlussantrag wegen parteischädigendem Verhalten?

  10. David sagt:

    # 9
    Mach du mal, ich wünsch dir viel Spaß.

  11. Josefa sagt:

    @ 9
    Wer Beziehungen nach oben hat oder oben steht, sieht sich keinem Schiedsverfahren ausgesetzt.

    http://www.demokratisch-links.de/das-chinesenficker-urteil

    Es ist bekannt, dass sich seit Jahren gewisse Herrschaften an der Saar nicht an die Regularien der Partei halten und tun können, was sie wollen. Vom Bundesvorstand geduldet.

    @10
    Feiglinge wünschen anderen immer viel Spaß

  12. Rote Zora sagt:

    Nur selten ist ein Glückspilz auch immer genießbar…

  13. David sagt:

    Dann bin ich eben ein Feigling. Und jetzt?

  14. David sagt:

    Josefa, wenn Schöneberger das so schreibt, dann soll er /sie es doch machen. Oder war das eine Aufforderung? Ist immer so schön leicht hier oder sondtwo zu schreiben „Man müsste mal…“ Ist wie im echten Leben, machs halt. Ich machs nicht, warum sollte ich? Gegen Windmühlen kämpfen is nicht mein Ding.

  15. amore mio sagt:

    Ausschlussverfahren gegen Napoleon landeten bisher immer in Ablage P

  16. ex-linker sagt:

    also ein verfahren vor der LSK gegen Lafo wäre das „Todesurteil“ für den Antragsteller
    ab mandatsträger aufwärts wird kein verfahren zugelassen
    die jahre 2009-11 waren für die LINKE an der Saar so aufreibend, das wiederholen die nicht mehr
    da kannst du beantragen was due willst – null Chance auf Erfolg – im Gegenteil du wärst sofort
    Staatsfeind nr.1 und wirst nichts mehr erreichen
    der offizielle weg des Schiedsverfahrens ist nur noch theoretisch möglich
    in der Praxis ist es undurchführbar

  17. Josefa sagt:

    # 14
    sei stolz darauf…
    Wenn alle so denken würden, hätten Lafontaine und seine Seilschaften sich nicht die Mühe machen zu brauchen, so viele anständige Genossen aus der Partei werfen zu lassen.
    Mit Feiglingen ist jede Diktatur möglich.

    Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

  18. David sagt:

    Dann kämpf mal schön und berichte uns hier du Heldin…

  19. Pipeline sagt:

    @ David

    Gegen die Machenschaften in der noch verbliebenden Saarlinken und Westlinken überhaupt kommt kein vernünftig denkender und handelnder Mensch an. Dies hat sich ja oft genug bestätigt. Wenn man versucht, Vernunft in die Masse zu bringen ist man, wie „Exlinker“ schreibt: „Staatsfeind nummer 1“. Irrationalität im höchsten Maße, weil die allen bekannten „Möchtegernlinken“ keinen neben sich dulden, der mit Sachverstand politisch arbeiten will.
    Die Art der Lügen und Verläumdungen gegen kritische Mitglieder ist meiner Meinung nach der Triebekraft des Untergangs der Partei.
    Sie werden es nie raffen, dass sie sich ihre „Gruft“ parteipolitisch in Deutschland selbst schaufeln. Ein David allen ist da vollkommen machtlos.
    Der Bürger sagt, „Eine Partei mit Hohlen Machenschaften, die niemandem dienen.“
    Wenn ich aber mit diesen Machenschaften nicht einverstanden bin, weil sie gegen meine Grundeinstellung verstoßen, dann muss ich für mich meinen eigenen Weg finden, entweder damit Schluß machen und neue Wege suchen und dabei aber niemals mein Ziel aus den Augen verlieren. Dies heißt, ich kämpfe an, gegen dies Übel, wie es auch immer aussehen mag. Aber dies muss jeder für sich eintscheiden, wie er es tut.
    Identifizieren mit solch einer Linken könnte ich mich niemals. Dies wurde gegen meine Wertevorstellung vollkommen verstoßen.

  20. David sagt:

    Stimmt alles pipeline.

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