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Das Marx-Engels-Denkmal

Erstellt von IE am Freitag 20. Januar 2012

„Eine bayrische „Ram-pen-sau-er“

Gutachterinen : Kipping, Wagenknecht  und Niexinger damals noch mit Bart

Da hat die bayrische „Ram-pen-sau-er“ ja wieder einmal richtig zugeschlagen: Laut der Berliner Morgenpost will er das Marx-Engels-Denkmal in Berlin-Mitte loswerden. Die Berliner freuen sich natürlich über die innerpolitische Einmischung aus dem Freistaat Bayern und werden vielleicht vorschlagen die Statue der Bavaria zu entfernen.

Das Denkmal für die beiden sozialistischen Vordenker Karl Marx und Friedrich Engels wurde im Jahre 1986 in Front des letztlich abgerissenen Palast der Republik aufgestellt. Laut Aussage des Bundesbauministers soll sich dieses mit dem Beginn des Wiederaufbau des Stadtschloss ändern. Der Gedenkfriedhof in Friedrichsfelde wäre so ein sozialistisches „Restzentrum“.

Bei den Berliner Landespolitikern stößt Ramsauers Vorhaben allerdings auf einhellige Ablehnung. So antwortet denn auch der Stadtentwicklungssenator Michael Müller  (SPD) in der gleichen Zeitung das Schloss und Denkmal sehr gut zueinander passen und wirft Ramsauer Geschichtsvergessenheit vor. „Berlin hat eine bewegte Geschichte hinter sich und ist eine aufgeschlossene Stadt“.

Auch die Oppositionsfraktionen verbitten sich eine Einmischung Ramsauers in die Berliner Landespolitik. Die Grünen sprechen von „blanken Populismus“ und Ramsauer zeige mit seinen Vorschlag an „keine Ahnung von Berlin“ zu haben und er solle sich besser um seine eigentlichen Hausaufgaben kümmern.

Der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Berliner Landtag, Udo Wolf, sieht das Denkmal zugehörig zur Stadtmitte, genauso wie das Rote Rathaus und der Fernsehturm.

Hier ein Kommentar

Realsozialist Ramsauer

Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) scheint einer der Menschen zu sein, bei denen klare Winterluft regelmäßig zu geistigen Höhenflügen führt. Ziemlich genau vor einem Jahr, am 4. Februar 2011, sprach er anlässlich eines Besuchs in Damaskus die schönen Worte: „Ich messe dem autokratischen System in Syrien eine vergleichsweise hohe Stabilität bei. […] Syrien hat im Nahen Osten eine politische und wirtschaftliche Schlüsselfunktion.“
Auf die Feststellung des Journalisten vom Hamburger Abendblatt, dass es sich bei Syrien um einen Polizeistaat handle, meinte Ramsauer: „Unsere Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten sind nicht einfach eins zu eins auf Länder in anderen Weltregionen übertragbar.

Quelle:   TAZ   >>>>>   weiterlesen

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Grafikquelle    :   El Marx-Engels-Forum en 1986. Al fondo, el Palacio de la República y la Catedral.

3 Kommentare zu “Das Marx-Engels-Denkmal”

  1. emschergenosse sagt:

    Schön zeigt die Taz auf um „oanen we’chen Schoass“ sich dieser Typ kümmert. Besser wär’s fast, er würde ab und an die Menschen wieder aufregen mit seiner unsinnigen PKW-Gebühr – auch Maut genannt. Oder Autobahnen – die A 2 – à la Seebohm freigeben, auf denen der Verkehr längst rennt.

    Aber sich um diesen anderen Mist kümmern, dokumentiert in eindrucksvoller Art und Weise, dass diese Typen keine Fachleute sind. Hat er nicht ge-checked, dass es noch nicht Sommer ist? Oder gibt es neuerdings auch ein Winterloch? Weil es weniger Schnee gibt als im letzten Jahr? (Bis dato wenigstens.)

    Einen geistigen Supergau leistete er sich mit seinen Bemerkungen über Syrien; und anstatt – auf gut bairisch – „das Maul zu halten“, setzt er auf Nachfrage noch ein’s drauf: „Unsere Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten sind nicht einfach eins zu eins auf Länder in anderen Weltregionen übertragbar. Das gilt auch für Syrien. [ … ] In unseren gesättigten westlichen Demokratien treten wir oft zu besserwisserisch auf.“ Da sollte er sich sogleich an den eigenen Zinken fassen, dieser Besserwisser! Und bevor sich dieser Freistaatler auf fremdes Terrain begibt, soll er erst einmal seine eigenen Schlaglöcher füllen.

    Aber nein – er macht mit bajuwarischem Nonsens weiter: Er schließt ein Kreuzfahrt-Unglück wie das der «Costa Concordia» vor Deutschlands Küsten praktisch aus. Voraussetzung sei aber, dass sich Besatzung und Kapitän der Schiffe an Regeln hielten, sagte Ramsauer ….

    Das muss man sich mal reinziehen:

    Voraussetzung sei aber, dass sich Besatzung und Kapitän der Schiffe an Regeln hielten

    Welch superkluge Feststellung. Und die Gazetten drucken so ein‘ Schmarr’n dazu noch.

  2. Kamenzer sagt:

    GESCHICHTE, hat man das nicht als Unterrichtsfach. Dies gehört zur deutschen Geschichte, wie alles andere – z.B. Burgen und Schlösser. Der „Nischl“ (Karl- Marx- Kopf in Chemnitz) bleibt stehen, so hatte das Volk entschieden. Ein Mahnmahl der Zeit und ihrer Menschen, die dort lebten. Marx und Engels gehören zu Deutschland wie Goethe und Schiller, Heinrich Heine und August der Starke, Friedrich der Grosse… usw.
    Wenn man wieder einmal keine Ahnung hat, sollte man einfach mal ruhig sein. Man kann sich über Sachverhalte äußern, aber bitteschön sach – und fachkundig, denn die Selbstdarstellungen nerven.

  3. Gabriel van Helsing sagt:

    Dann sollte man sofort nach Ramsauers Denke, alle Friedrich Engel Straßen und Plätze mit einstampfen.
    Bei Karl Marx wird es so ähnlich sein. Was für ein Schwachsinn dieser Bayer verzapft, kann man in 2012 als Autofahrer LIVE mit erleben.

    Neuerung, der Termin zur HU kann ab April 2012 auf bis zu 2 Monate geschoben werden. Es wird nicht mehr zurück datiert. Ab den 3.ten Monat sind die Überwachungsvereine, wenn man vorrher nicht in eine Polizeikontrolle rasselt, berechtigt, einen Strafobulus zu nehmen. Dieser soll sich auf 20 – 30 Prozent der HU Gebühren einpendeln. Verwaltungsgebühren dazu, sind noch nicht veröffentlich!

    Weiterer Schwachsinn sind die Ausführungsbestimmungen zu dem sogenannten Wechselkennzeichen.
    Diese sollen lt. Planung nur noch für 2 KFZ gleicher Bauart gelten. Also PKW – PKW. PKW – Wohnmobil geht nicht. Oder Motorrad – Anhänger auch nicht. Das 2te KFZ muss dafür stehen gelassen werden.
    Auf öffentlichen Parkraum gilt das nicht betriebene KFZ als Schrott und nicht Versteuert.
    (Wer dieses kontrollieren soll, keine Ahnung.)
    Ob es dafür Vergünstigungen geben wird, steht noch in den Sternen. Die KFZ-Steuern werden dadurch nicht weniger. Dieses hat Ramsauer schon erklärt. Von seitens der Versicherungen kam nur ein Halbherziges, man arbeitet daran.
    In Vorgesprächen dazu, hat Herr Ramsauer wenn überhaupt, den Automobilverbänden etwas anderes erklärt.

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