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RENTENANGST

Das Linke Eins und Eins

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 3. Juli 2013

In der Partei dreht sich alles nur um Personen,
Mandate, Posten, Geld und persönliche Eitelkeiten

File:Wagenknecht, Sahra, 2013.JPG

Politik – was ist das denn und wo für. – Wir haben doch alles

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Es ist schon seltsam was so alles in den letzten Jahren unter den Markenzeichen „Linke Politik“ verkauft wird und verschiedene der heutigen Verkäufer dieses alten Markenartikels sollten sich einmal hinterfragen ob ihr Angebot nicht eher als Linkisch zu bezeichnen wäre. An und für sich dürfte es sich hier, wenn von linker Politik geschrieben wird, nicht so sehr um die Personen drehen, aber es ist leider anders.

In der Partei dreht sich alles nur um Personen, Mandate, Posten, Geld und persönliche Eitelkeiten. Ins Blitzlichtgewitter zieht es immer die gleichen Personen auf die Theaterbühne, welche tagtäglich den Nachweis erbringen nur durch provozierende Widersprüchlichkeiten auf sich selber aufmerksam machen zu wollen. Ihre politischen Erfolge der letzten Jahre? Eine zerrüttete Partei und Streit, Streit und nochmals Streit. Die Namen Lafontaine und Wagenknecht, sowie ein Leben zwischen Bild und Gala. Sekt und Kaviar zwischen Arbeitslosigkeit und Hartz IV. Das Qualitätsmerkmal für Linke Politik. Zumindest das was davon im Gedächtnis bleibt, beim Bürger der dafür dann auch bei Wahlen noch seine Stimme geben soll?!

Dabei ist die ganze Machart doch an und für sich sehr gut durchschaubar, da sehr durchsichtig gestrickt. Lesen wir doch nur einmal die zwei kleinen Kapitel aus einem Artikel, erschienen in der TAZ, vor einigen Wochen, aufmerksam durch und sezieren sie anschließend. Wir wiesen auf diesen Artikel unter den Titel „Der rote Ralph“ seinerzeit hin. Hier der besagte Auszug:

1997 hatten Wagenknecht und Niemeyer geheiratet. Sie waren beide Ende zwanzig; er, der Wessi, hatte die PDS-Politikerin als Journalist kennengelernt. „Ich habe Sahra interviewt, und das Interview hat bis heute kein Ende genommen“, formuliert es Niemeyer. Wie groß in fünfzehn Jahren Ehe der gegenseitige Einfluss gewesen sei, erkenne man schon daran, dass die geborene Thüringerin heute im Westen wohne – während er mittlerweile „vielleicht antikapitalistischer auftritt, als sie es mal war“.

 Später wird Niemeyer erzählen, dass er in diesen fünfzehn Jahren auch Vater von drei Kindern geworden ist. Auch dass in ihrer Ehe nie gelogen wurde.

Zu diesen Artikel ist nie etwas in Abrede gestellt worden. Die Hinweise sind klar und deutlich, und auch bewusst so formuliert worden. Ohne nun allzu sehr in die Privatsphäre abzurutschen (Sie selber machen privates zu ihren Markenzeichen) eine persönliche Beurteilung:

Trotz 15 Jahre Diskussion kaum eine Annäherung. Sie hat das leichtere Leben im Westen gefunden und die drei Kinder wurden mit Wissen der Partnerin mit anderen Frauen gezeugt. Mit anderen Worten: Erst einen Millionär zwecks Lebensabsicherung heiraten um anschließend durch den Arbeiterführer politisch nach oben zu kommen. Lobbyismus von Links! Oder, besser ausgedrückt – eine Frau bumst sich hoch.

Das ist Linke Politik, das ist linker Lebensstil wie er sich den BürgerInnen darstellt. Daran wird die Partei gemessen und gewogen und das von Menschen deren Stimmen ihr haben wollt. Das Gesamtpaket hat weder mit Kommunismus, Sozialismus noch sonst etwas gemeinsam, das ist keine Politik, das ist linkes Schmiertheater dessen Vorhang Tag für Tag gelüftet wird.

Ganz wie Oskar

Sahra Wagenknecht provoziert inzwischen so gut wie Oskar Lafontaine – wenn die Linkspartei dabei bloß mal nicht vom Weg abkommt.

Zwischen diese beiden Genossen passt kein Blatt Papier. Nicht nur, dass sich Sahra Wagenknecht inhaltlich zur Erfüllungsgehilfin ihres Freundes Oskar Lafontaine entwickelt hat. Auch beim Gehabe hat sie sich viel abgeschaut vom langjährigen Vormann.

Wie ging das 2005 los mit Oskar bei den Linken? Er warnte in Chemnitz Familienväter und Frauen vor Arbeitslosigkeit, „weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Später behauptete der Kandidat, er habe nicht osteuropäische Arbeiter kritisieren wollen, sondern ausbeuterische Arbeitgeber.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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