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Das Grundgesetz

Erstellt von Gast-Autor am Donnerstag 17. November 2011

Prof. Dr. Carlo Schmid und das Grundgesetz

Carlo Schmid (1963).jpg

Wir sehen uns genötigt, für die Väter des Grundgesetzes eine Lanze zu brechen – auf jeden Fall für Prof. Dr. Carlo Schmid. Er hielt im Parlamentarischen Rat am 8. September 1948 eine bemerkenswerte Rede. Damals schon bezeichnete er die Bundesrepublik als „Staatsfragment“, stellt das Grundgesetz definitiv als Provisorium vor und stellt klar, dass der Staat Deutschland völkerrechtlich nicht untergegangen ist im Sinne des Artikels 146 des GG, auf den der emschergenosse verweist.

Diese Rede von Prof. Dr. Carlo Schmid, die den Beweis dafür liefert, dass mindestens seit der Vereinigung (die fälschlicherweise Wieder-Verinigung genannt wird) der beiden deutschen Staaten der Staat einen Auftrag hat, finden sie nachfolgend, wenn sie die Überschrift klicken.
Der Hosenanzug schert sich darum natürlich nicht, wie es schon ihren Übervater Kohl nicht geschert hat und unter Rot/Grün lief auch nichts – im Gegenteil: Unter dieser neoliberalen Cliquenwirtschaft beschloss das ‚Verfassungsgericht‘ sogar die Ablehnung einer Klage, die den Artikel 146 verifiziert sehen wollte.

Rede des Abgeordneten Dr. Carlo Schmid (SPD) im Parlamentarischen Rat am 8. September 1948
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Grafikquelle    :

Voorzitter van de WEU-assemblee professor Carlo Schmidt in Den Haag ontvangen. Hier in gesprek met minister Luns 12 november 1963

 

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