DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Das Ende des Sommerloch

Erstellt von IE am Samstag 25. August 2012

Linke und GLSV fordern bessere Bildung

Bereits am 17.08. machte die LINKE im Saarland ihre vielen, vielen Anhänger darauf aufmerksam, dass es nun sehr schnell auf Weihnachten zugeht und die Geschenke für die gläubige Gefolgschaft gepackt werden sollten.  Das MdL Barbara Spaniol schrieb den ersten Wunschzettel und forderte auf diesen eine bessere Bildung ein. Der „Bildungsmonitor 2012“ verwies das Saarland auf einen schlechten Platz 14. „Die Pläne der großen Koalition zum Personalabbau sehen wir mit Sorge. Die gute Ausbildung unserer Kinder darf nicht durch die Streichung von Lehrerstellen gefährdet werden“, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Saarbrücker-Zeitung.

Wo hin sie ihren Wunschzettel wohl schicken wird? Vielleicht in die Haftanstalt zu ihren Ehemann? Wird doch nicht von ungefähr gesagt das Lesen bildet, wenn die nötige Zeit vorhanden ist. Wurde doch am Freitag über SR folgende Meldung verbreitet:

Der frühere Landtagsabgeordnete und Mediziner Andreas Pollak hat seine Haftstrafe wegen Betrugs angetreten. Das teilten sein Anwalt und die Staatsanwaltschaft dem SR mit. Das Saarländische Oberlandesgericht hatte zuvor Pollacks Eilantrag auf Vollstreckungsaufschub zurückgewiesen. Die Rechtsmittel des Verurteilten hätten keine hinreichende Aussicht auf Erfolg. Zudem habe Pollak keine erheblichen Nachteile familiärer Art darlegen können, die über den Strafvollzug selbst hinausgingen. Das Landgericht hatte Pollak im Mai 2011 zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er soll als Arzt Leistungen abgerechnet haben, die er nicht erbracht hatte. Den Krankenkassen soll dadurch ein Schaden von rund 400.000 Euro entstanden sein.

Da kommen alte Erinnerungen aus der Nachkriegszeit mit all ihren damals gängigen Vorurteilen wieder hoch. Alarmierten sich doch die Mütter in damaliger Zeit mit folgenden Warnruf gegenseitig: „Nehmt die Wäsche von der Leine, die Pollacken kommen“. Einer kam immer, später waren es die Zigeuner!

Passt gut zusammen im besonderen in der LINKEN: Die kassieren schließlich auch Steuergelder und Beiträge ohne Leistungen zu erbringen. Wie stark partizipiert die Partei eventuell von den betrügerischen Machenschaften? Wird doch von den Kommentatoren der ominöse Dr. Andy als graue Eminenz im Hintergrund geschildert. Wäscht hier eine Hand die Andere?  Ehemann in Haft und Frau im Landtag und so stellt sich Automatisch die Frage wer hier dem Volk den größeren Schaden zufügt? Hat denn schon einmal jemand recherchiert wie viele LINKE Fahrer mit Geisterführerscheinen unterwegs sind?

So hat auch die Partei die LINKE Saarland eingesehen das etwas für die (Ein)Bildung getan werden muss und bietet unter den Namen „Weiterbildungsseminare 2012“ an, entsprechendes Wissen zu vermitteln. Beispiele:

Samstag, 15. September 2012

Wie sage ich es der Presse? Grundlagen der Pressearbeit

Lautete nicht ein Grundsatz bei den Stalinisten: „Siehst du Presse, halt die Fresse“? Wir haben uns früher immer gefragt: „Wie sagen wir es unseren Kindern“. Nimmt der neue Presseengel der Fraktion auch an diesen Leergang teil? Es ist doch auffällig: Jeder quakt so vor sich hin, wie Frösche in der Paarungszeit. Nur die dafür (bezahlte, nicht fürs paaren) Auserkorene schweigt, obwohl sie als Einzige  etwas sagen „dürfte“ – oder darf sie (schon) wieder nicht mehr, oder noch nicht? Gehirnwäsche vielleicht noch nicht abgeschlossen?

Samstag, 20. Oktober 2012

Was sage ich im Internet? Grundlagen der Webseitengestaltung und Web2.0

Ach ja, wir schreiben zumeist im Internet. Habe schon einmal versucht in die Tastatur zu sprechen, bekam aber keine Antwort. Was wird dort unterrichtet? Wie rede ich als echter LINKER mit einem unechten LINKEN? Oder vielleicht auch mit einen Klassenfeind? Wurde das Handbuch für den richtigen Presse- und Internet- Umgang schon gedruckt?

Samstag, 17. November 2012

Wie gestalte ich Drucksachen? Grundlagen redaktioneller Arbeit

Das wird wohl das wichtigste unter allen Seminaren sein. Zumindest wenn die Todesanzeigen für die Partei selber gestaltet und gedruckt werden sollen. Versucht sich doch schließlich ein jeder in guter Erinnerung zu halten. Hier sollten im besonderen die vollbrachten Leistungen salbungsvolle Erwähnung finden.

Samstag, 8. Dezember 2012

Wie führe ich erfolgreich Gespräche und Teamsitzungen? Grundlagen der Gesprächsführung

Eine ganz wichtige Angelegenheit. Ein Seminar für die Elite vom Professor aufwärts. Es muss den LINKEN unbedingt erklärt werden wie mit Ausländern z.B. Chinesen zu reden ist. Mit Sicherheit wird auch der Chef persönlich dort anwesend sein, versucht er doch seit einigen Wochen den Satz „ich danke Ihnen für meine Ausführungen“ ein wenig anders zu artikulieren.

Auch wäre es empfehlenswert der saarländischen Jugend sogenannte „Zellengespräche“ anzubieten. Aufmerksam gemacht durch ein Achtungsschild aus dem Straßenverkehr. „Hier kann ein jeder landen, der in der LINKEN einmal abheben möchte“.

Das wäre auch ein Pfund mit dem im Saarland endlich keine andere Partei wuchern kann und würde mit Sicherheit für viele neue Mitglieder sorgen. Gespräche im abgedunkelten Raum, die beiden Gesprächsteilnehmer auf Badematten sitzend und nur durch ein Gitter voneinander getrennt in anregende Gespräche vertieft. Wie in einem Beichtstuhl. Das Gespräch ist kostenlos und für ein Foto könnten leicht fünf Euro für die Parteikasse gefordert werden.

Also nichts wie hin, Gehirnwäsche gratis, aber nur für Edellinke. Das alles und noch viel mehr wird angeboten in Saarbrücken, in der Futterstraße 17/19. Was für ein Name! Durch die Tür Nr. 17 finden die  Einlass welche sich bereits den Zugang zu den reich gefüllten Trögen „ertrogen“ haben. Durch die Tür Nr. 19 treten die Inhaber mit einen Tafelberechtigungs-Ausweis. Der Eingang führt in einen Kellerraum welcher unterhalb der Nr. 17 mit einer Rutsche von „Oben“ verbunden ist. Das herunterfallende ist natürlich frei.

Wichtiger Hinweis. Sie vermissen die Nr. 18? Die wurde nach außen zugemauert. Aber die Wand weist immer wieder Löcher auf. Vorsicht ist also geboten für Kopfbenutzer, der Stein soll sehr hart sein.

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Fotoquelle: Schwarzes Loch / Wikipedia CC / Urheber Deutsch: Ute Kraus, Physikdidaktik Ute Kraus, Universität Hildesheim, Tempolimit Lichtgeschwindigkeit, (Milchstraßenpanorama im Hintergrund: Axel Mellinger)  / CC BY-SA 2.5

3 Kommentare zu “Das Ende des Sommerloch”

  1. Thomas A. Bolle sagt:

    Bei aller Kritik und Polemik. Derartige Seminare sind usus bei alle Organisationen die mit Öffentlichkeit zu tun haben. Was interessanter wäre, zu erfahren wie die inhaltlich aufgebaut sind. Aus eigener Erfahrung weis ich das letztendlich ein Redakteur schreibt, egal was ich ihm erzähle. Also ist das Wichtigste ein respektables, seriöses und auf gegenseitige Achtung aufbauendes Verhältnis zu erarbeiten. (Berechtigte Kritik an Einzelnen oder Presseorganen mal außen vor gelassen.)
    Auch der Punkt: Was „sage/schreibe“ ich im Web ist meisten der allg. Redewendung geschuldet.
    Es gilt das gesprochene Wort, ist ungeschriebenes Gesetz bei Berichterstattung.
    Und weil inzwischen die Grenzen im Internet verwischt sind schreiben eben viele so wie sie es sagen würden. ( Lassen wir mal die Rechtschreibung etwas außer Acht.) Allerdings kann das bei selbstverfassten Presseartikeln verherende Auswirkungen haben.
    Das Angebot zu Gesprächsführung und Teamleitung ist meiner Meinung nach sehr sinnvoll. Aber wie bei allen Anderen, es ist wichtig das unter den demokratischen Spielregeln, respektive der Achtung der Anwesenden oder Mitglieder zu erarbeiten.
    Deswegen halte ich die Kritik an den Seminarangeboten zunächst einmal nicht für berechtigt. Wenn natürlich inhaltlich das nur aus der Sicht, Meinung oder Anspruch der Partei/Kader/Funktionäre durchgeführt wird ist das abzulehnen.

  2. Oliver Kleis sagt:

    Im Sommer 09 wurden dort für neugewählte Mandatsträger Seminare abgehalten. Referent war der langjährige Bürgermeister von Friedrichstal, Cornelius. Ohne diese Seminare hätte ich im Stadtrat in IGB verdammt viel länger gebraucht um rauszufinden wie der Hase in einem Rat läuft. Dem Vernehmen nach wissen viele – die die Seminare nicht besuchten – das bis heute noch nicht. Auch ein Grund für den miserablen Stand der Partei heute. Ein R. Linsler habe ich übrigens bei den Seminaren auch nie gesehen. Wahrscheinlich ist er deshalb von seinem Mandat im SR von SB restlos überfordert. Ob er auch nur einmal einen Blick ins KSVG des Saarlandes geworfen hat? Ich glaube eher nicht…
    Also, Seminare der Peter Imandt Gesellschaft kann nich nur wärmstens empfehlen. Das Gute daran ist auch, unfähige „Spitzen“-politiker der Partei wird man dort nicht antreffen!

  3. Gilbert Kallenborn sagt:

    Der Linken Saar ist anzuraten “ Seminare “ -wo wieder Gelder für Leistungen fließen, die nicht überprüfbar sind- abzuhalten, zur Einhaltung der eigenen Satzung und vor allem durch die bisherigen 4 Landesschatzmeister-
    1.Rechtmäßiger nachprüfbarer Umgang mit Finanzen und Mitgliedergeldern
    2.Offenlegung der Finanzberichte mit Rechenschaft unter unterschriebener Prüfung durch Kreisrevisoren plus Nachweis der 5 Jahre Finanzen im KVSaarlouis ohne jede Prüfung gewählter Revisoren
    3.Nachweis des Verbleibes der Gelder der PDS Saar -Peter Immandt Gesellschaft hat hier beste Drähte namens Lutze und Tröger –
    4.Seminar Grundrechte in der BRD im Vergleich zur SED -Kaderjustiz, Recht auf Kritik auch an der Partei
    Ansonsten gerät das Instrument Seminar in genau das Fahrwasser der Alibifunktion namens „Klausur“ die im Kreis 66740 Saarlouis unter Schumacher, Bonner und Lenhardt in geheimen Zirkeln abgehalten wurden -und daß man eineTeilnahme per LSK-Schiedsspruch einklagen musste. So geschehen unter Vorsitz RA Pütz, LSK Saar, anno 2011.
    Seminare abzuhalten, ohne den inneren Willkürzustand der Wahlfälscher und Mitgliedergelderunterschlager zu beleuchten, ist erneute Augenwischerei vor den Wählern und dem Rest der einst 3000 Mitglieder.
    Die Nr.1 der Weiterzubildenden wäre der geistig in der Preisklasse Erich Honnecker anzusiedelnde Rolf Linsler, der Eine merkte nicht, wie die DDR untergeht und der Andere nicht, wie die Linke zerfällt. Hauptsache fette Kohle abgreifen im 3-fach Einkommen.
    Seminar – wie kassiere ich ca. 15.000 Euro für Null -Leistung ausser Politdummschwätzen?
    Ich danke Ihnen für meine Ausführungen.
    Sogar auf Bundesebene wurde bemerkt, daß hier zwischen Anspruch und Wirklichkeit, der angeblichen sozialen Gerehtigkeit und der tatsächlichen DDR Kaderjustiz ein Graben Größe Grand Canyon klafft und deswegen wurde sogar eine „Arbeitsgruppe Bundesschiedskommission“ gegründet, sagen meine stets gut informierten Berliner Quellen.

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