DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Das Aus für DIE LINKE ?

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 21. Januar 2013

Eine solch desolaten Partei Arbeit verdient nicht mehr

Das war dann wohl die Entscheidung, spät in der Nacht. Mit einer Stimme Vorsprung gewinnen die SPD und Grünen gemeinschaftlich die Landtagswahlen in Niedersachsen und könnten so nach ihren hauchdünnen Sieg regieren, wobei das Ergebnis denn letztlich auch nicht so wichtig ist, da große Veränderungen ehe nicht zu erwarten sind.

Das war es dann wohl auch für die LINKE im Westen, dieses mal aber schon quasi um Punkt 18:00 Uhr. Denn im heutigen Zeitalter erweisen sich die ersten Prognosen am Wahlabend so Punktgenau, dass bis auf einige Nuancen hinter dem Komma, ein fast endgültiges Ergebnis schon festliegt.

Die dritte Niederlage in Folge, nach Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, mit einer Prozentzahl um 3,1 ist ein eindeutiger Hinweis auf die weitere Fahrtrichtung dieser Partei. Man nähert sich unaufhaltsam den Zahlen welche die Gründungsparteien vor ihren Zusammenschluss erreichen konnten. Wie gewonnen, so zerronnen möchten wir aufgrund der vorliegenden Tendenz behaupten. Das Unternehmen DIE LINKE ist in Westdeutschland gründlich in die Hosen gegangen.

In die Hosen von unbelehrbaren Karrieristen und möchte gern Politikern welchen die Plätze auf den Hinterbänken ihrer Ursprungsparteien zu niedrig erschienen, welche da glaubten zu Höheren befähigt und Berufen zu sein um letztendlich an ihrer Unfähigkeit zu versagen. Hochmut kommt bekanntlich vor den Fall! Heute sind diese Damen und Herren noch nicht einmal fähig das von ihnen zerdepperte Porzellan zusammen zu kehren.

Personen welche da glaubten auf den Friedhöfen der Nation, über den lang verfaulten Särgen von  Verstorbenen wie Marx, Lenin oder auch Stalin, um hier nur einige Beispiele aufzuführen, eine moderne Partei aufbauen zu können, zeigen auf, die Zeit in die Moderne verschlafen zu haben. Auf innerhalb der Gesellschaft, lange zu Staub zerbröselten Ideologien dieselbe in eine moderne Zukunft führen zu können, wird ein einsamer Traum dieser Spinner bleiben.  Der mündige Bürger ist diesen veralteten Doktrinen lange um wenigstens einhundert Jahre voraus.

So wurden bereits sich andeutende Strukturen der Gründungszeit von einigen Unbelehrbaren aus Geld- und Macht-Geilheit mutwillig zerschlagen. Klein-geistige SektiererInnen nutzten ihre ihnen „im guten Glauben“ übertragenen Machtfunktionen gnadenlos aus, ihr persönliches Spinnennetz zu verdichten. Sie wiesen nach, das Ideologien letztendlich immer am Egoismus scheitern.

So haben die Bürger auch bei den Wahlen in Niedersachsen, wie auch bereits in den vergangenen Jahren, eindrucksvoll mit ihren Kreuzchen ihre Sympathie oder Antipathie zum Ausdruck gebracht. Will ich diese Gesellschaft verändern, was ja vielfach auch gewünscht wird und in einigen Fällen dringend notwendig erscheint, kann dieses nur mit und nicht gegen die Bürger geschehen. Das die von den Linken angebotenen Rezepte unverdaulich sind, müsste mittlerweile auch dem Dümmsten in der Partei aufgefallen sein.

Nach den in der letzten Zeit erfolgten Entlarvungen  von einigen Schein-Doktoren nun zu glauben mit irgendwelchen Titeln noch Punkten zu können, ist vollkommen daneben gegangen. Der Glanz und Glamour von Bild oder Gala wird innerhalb dieser Gesellschaft zwar gerne gelesen, aber von einer Regierung wird schon ein wenig Seriosität und Zuverlässigkeit erwartet. Da ist es nicht ausreichend sein altes, scheinbar verschlissenes Jäckchen einfach an der Garderobe abzugeben und mit einem Neuen die Bühne zu betreten. Da wäre schon zumindest eine glaubhafte Erklärung nötig.

Nur das große Aufräumen wird nicht erfolgen. Dafür sind die Fleischtröge dieses Staates zu reichhaltig gefüllt als das Platzhalter ihre Stellungen freiwillig räumen würden. Auch erwiesen sich die Führungen mit Unterstützung der Schiedskommissionen in den letzten Jahren als zu radikal und drakonisch  gegenüber einer schweigsamen Basis, als das von dort so wie es nötig wäre, nun der große Aufstand bevorstände. Das wursteln geht so weiter, der Lauf in den Abgrund ist noch nicht beendet.

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Grafikquelle       :       Die Repräsentanten der vier in den Landtag gewählten Parteien am Wahlabend, von links nach rechts: Stefan Birkner, David McAllister, Stephan Weil, Stefan Wenzel

 

38 Kommentare zu “Das Aus für DIE LINKE ?”

  1. rosalux sagt:

    Die LINKE vor dem AUS? Keineswegs. Die Ost-Linke wird aus verlerlei Gründen weiter blühen und Gedeihen. Zurückgeschrumpft auf einen eisernen Kern ist nur die West-Linke. Irgendetwas it bei ihrer Gründung schief gelaufen. Die – im Saarland – gegründete WASG war programmatisch und von ihrer geistigen Herkunft her etwas ganz anderes als die (Ost-) PDS, die mit der (West-) PDS m.E. ebenfalls nur wenig gemein hatte.

    2007 hatte man aus machtpolitischen Gründen alles miteinander „vereinigt“, analog Kohls Methode zur Vereinnahmung der ex-DDR, ohne vor Ort die eigene Herkunft zu offenbaren, ohne programmatische Unterschiede und Erwartungen auszusprechen, zu diskutieren und auszuglechen, bevor darüber abgestimmt wird. Vermengt wurde die Interessenlage durch persönliche Karriereerwartungen im Zuge des Parteiaufbaus, vorzugsweise der (West-)Linken aus ex-SPDlern und aus Gewerkschaftern, Oskars sog. „Erahrungsträgern“.

    Erfahrungsträger brachten ihr Wissen um Machtgewinn und -erhaltung mit: wie manipuliert man Abstimungen, wie setzt man sich als Kandidat erfolgreich in Szene, wie blockiert seine Parteifeinde, wie schafft man mit Gesinnungsgenossen Netzwerke der Macht, schließlich wie instrumentalisiert man Schiedskommissionen, um mißliebige Genossen los zu werden, denn das war ihr eigentlicher Zweck.

    Wollte man die Linke im Westen wiederbeleben, bliebe m.E. nur ein Neubeginn analog der Gründungsphase 2007, diesmal aber mit anderen Rahmenbedingungen und ohne den „Paten“.

    Eins sollte auch klar sein: die Linke ist im Parteienspektrum – eigentlich – unverzichtbar, weil eine SPD sich bereits seit ihrem Godesberger Programm von einer sozialdemokratischen Politik im Sinne dieses Wortes verabschiedet hat, um Wählerstimmen des bürgerlichen Lagers zu gewinnen. Damit wandelte sie sich zur „pink-CDU“, deren neoliberaler Höhepunkt die Schrödersche Agenda-Politik wurde. Nur die Linke wäre in der Lage, die so entstandene sozialpolitische Lücke zu schließen, vorausgesetzt, sie gewänne ihre Glaubwürdigkeit zurück und könnte die Wahlbürger mit neuem Elan von ihren Zielvorstellungen überzeugen.

  2. Ichbins sagt:

    1,8 was viele hämisch der wieder erstarkten FDP gewünscht haben… 10% für die Liberalen schrickt mich sehr, es gruselt mich – auch die geringe Wahlbeteiligung.. Irgendwann gehn nur noch 10% wählen und die sogenannten Neolibs kommen trotzdem in die Parlamente. Wo führt all das noch hin, warum wird durch eine Partei die Hoffnung des Volkes so verhohnepiepelt? Da die Menschen nun gar keiner mehr wirklich trauen kommen solche Ergebnisse zu stande, da nur noch die Hardcorewähler wählen gehn und deren Mehrheit ist eindeutig ganz woandes… Zukunft? Welche hat das Volk welches verdrossen so wählt bzw nicht wählt und das Nicht Wählen ist ein Statement, eindeutig, wenns auch das falsche Vorgehn ist, da es genau denen die man nicht will in die Hände spielt wobei sich wieder die Frage stellt von welcher Partei wird man nicht vergackeiert sobald die % genug sind und alle Mandate verteilt??? Die Linkewähler sind wohl die, die am meisten kundgetan haben was sie nicht wollen.

  3. Hannah60 sagt:

    21. Januar 2013, 14 Uhr
    Pressekonferenz u.a. zu den Spitzenkandidaturen der LINKEN zur Bundestagswahl

    http://livestream.die-linke.de/

  4. Hannah60 sagt:

    8-köpfiges Spitzenteam in Absprache mit dem Fraktionsvorsitzenden Gysi.

    Riexinger stellte die KandidatIN vor. Er nannte zuerst:
    Gysi, Wagenknecht, dannn erst: van Aken, Bartsch, Ernst, Golze, Lay.

  5. Elli Grimmelwiedisch sagt:

    Frau Wagenknecht stand wie ein Ölgötze mit versteinerter Miene in der ersten Reihe neben Gysi.

  6. Bremer sagt:

    Auch wenn viele „Linke“ (scheinbar) in einem Paralleluniversum leben, so hat der Landtagswähler der Linkspartei wiederum das siebente Mal in Folge gezeigt, was „die politische Kraft, die Deutschland braucht“ ist: eine Politsekte.

  7. Dengmerter sagt:

    Ernst im Spitzenteam, ich fass‘ es nicht. Versagen wird bei den Linken belohnt.

  8. ichgreifmirandenkopf sagt:

    @ 6 Bremer

    „Paralleluniversum“ das ist der richtige Ausdruck.
    Da leben die Linken und werden nochmals scheitern.

    @ 5 Elli Grimmelwiedisch

    Dieses Ölgötzengehabe von der Frau schreckt die Wähler ab.

  9. Andrea S. sagt:

    „Die LINKE vor dem AUS? Keineswegs. Die Ost-Linke wird aus verlerlei Gründen weiter blühen und Gedeihen.“

    Zitat RosaLux @ 1

    Wachsam, davon bin ich nicht überzeugt. Man muss dies aus der Sicht eines Osbürgers sehen. Da diese Linke in den letzten Jahren durch die Westlinke mit „stalinistischen Methoden“ so viel zertrümmert hat, kann es dem Ostler wohl nicht verborgen bleiben.
    In der Ostlinken sind Altlasten, die teilweise den Honecker – Betonköpfen hinterher weinen. Sie haben sich zwar in den Kommunen etalbliert und sind politiv aktiv, weil man sie kennt und weiß, wie sie ticken. Dort zählen Aktivitäten und keine Sprücheklopfer. Dann haben wir die Reformer, die ebenfalls in den Kommunen gute Arbeit leisten und das alte System nicht mehr wollen, weil sie erkannt haben, dass ein DDR- Sozialismus niemals funktionieren kann.
    Dann ist die Jugend, die die DDR kaum oder gar nicht erlebt hat, die im Kapitalismus mit Ellenbogen kämpfen müssen und bestrebt sind, an die Fleischtröge zu kommen, koste, was es wolle.
    Dann ist Madame Wagenknecht, ein Kind der DDR – aber sie benimmt sich nicht so. Das heißt, mit ihrer Kommunismusdebatte und Olafliebe stößt sie beim nicht politisch aktivem Bürger auf komplette Ablehnung. Drastisch, aber dies ist so. Gysi hat man trotz seiner Vergangenheit gut vertraut. Aber er hat sich von Olaf einwickeln lassen und dies war sein größter Fehler, weil diese beiden so unteschiedlich sind, wie Feuer und Wasser. Gysi muss zurück zu sich selbst, dann könnte er punkten.
    Hier geht es um Vertrauensfragen. Das Vertrauen in die Linke schwindet auch im Osten, weil die Grabenkämpfe zu intensiv geführt wurden und der größte Fehler war, Dietmar Bartsch auf so eine Art und Weise abzusägen. Da kann man denken, was man will, dies zeigte aber das Gesamtbild der Intrigen dieser Partei.

  10. Gilla Schillo sagt:

    Wenn Menschen von der Marktwirtschaft in den Sarg gelegt und die Nägel noch draufgeklopft werden, wählen sie immer noch FDP oder CDU!

  11. Gilbert Kallenborn sagt:

    Rosalux scheint von der Absturzpartei DIE LINKEN -SIE STINKEN gesponsort oder bezahlt oder ist Vorsitzende des Sarah-Oskarknecht Fanclubs für Blinde und Taube.
    Die Wahlkamfzugamschine Sarah Wagenknecht hat jämmerlich versagt, sie hat mehr Wähler abgeschreckt als angelockt, durfte sich selber tausendfach auf Plakaten bewundern, verschuldet
    hundertausende falsch investierte Wahlkampf-Euro. Und jetzt weiss West-OSt, was sie politiisch wert ist!
    Gar nichts, nicht mit Oskar, nicht ohne Oskar, die größte Verliererin dieses Wahlkmapfes heisst
    Sarah Wagenknecht. Aber macht ja laut Rosalux nichts, die eines nur betreibt :Linkenwerbung. Ost-zur Tarnung.
    Westen böse. Eiserner Kern geschrumpft -was für ein „eiserner Kern“ diese Truppe von Weicheiern, Feiglingen, Wahlfälschern und Beitragsdieben, soll einen „eisernen Kern“ darstellen?
    Das ist ein Hügel dampfender Politscheisse und kein „Eisernenr Kern“. „Oskar weg und neugründen“ -man sollte meinen, hier schreibt ein getarnter Huonker, Wasserträger, der hier vorlügt, eine „Neugründung West“ sei überhaupt möglich. Das ist die nicht. Diese Westlinke ist so verseucht und durchsetzt mit obendrein erfolgreichen Wahlfälschern, die schon bei den Grünen -siehe Saarpfalz, siehe Chinesenfrau -lernten „wies geht“ -wie man mit Tageszulassungen, Busladungen gekaufter Wähler ins Amt kommt oder bleibt.
    Jahrelang. Nicht wegzukriegen, von keiner LSK, BSchK. von gar nichts.
    Eine Neugründung mit den alten Politgangstern ist unmöglich. Und das hängt nicht nur an ein Mann=Lafontaine.
    Er war nur der Ausbilder. Die Ausbildung hat funktioniert. Und die Linke wird weiter abstürzen, trotz aller Schminke von Rosalux. Bewirb dich doch als Pressesprecherin der Linken Saar, du gibst mehr Stoff /egal welchen) von dir, als die amtierende CKK -oder lass dir Haare wachsen. Die Linke ist nirgendwo „nötig-sie ist ein Krebs.
    Die Methoden, die hier im Westen angewendet und gedeckt wurden, wären im Osten nie möglich gewesen, diese DDR-Stasi Schienen der Kritikervernichtung kennt man dort bestens und Gesichter auch.
    Das von Sarah Wagenknecht auf x-tausend Plakaten hat gezeigt – Die Linke war gestern. Weg damit.

  12. Gilbert Kallenborn sagt:

    Und weg mit der Nebelkerze West. Die Wahl war auch die späte Wahrhheit -die volle Wahrheit – des BPT 2012 Göttingen und des größten Betruges an den Ost -Genossen:
    1. dort wo STAATLICH KONTROLLIERTE Wahlen stattfinden
    2. echte Mandatsprüfungen mit echter Wohnsitzkontrolle, keine türkischen Staatsbrüger oder RPLer wie im Saarpfalzkreis mit wahrscheinlich Profit Spaniol/Pollack, ex-Grüne &Seilschaft
    3. echte Wahlurnen, wo 1Wähler nur 1 Stimme einwerfen kann und nicht 1/2 Dutzend wie b.d. Ensdorf-Pappschachtelwahl des 21.3.2010
    4. Die Stimmauszählung öffentlich beobachtet werden kann und quer durch alle Parteien mit gegenseitiger Kontrolle auf ECHTE ZAHLEN ECHTE WAHLEN!
    5.Wo Wahlunterlagen versiegelt und aufgehobenwerden, nach Vorschrift 2 Jahre und nicht 20 Minuten nach der Wahl vernichtet
    da, nur da, kommtdie Wahrheit ans Tageslicht.
    Die Linke West geht nicht kaputt, sie ist schon lange kaputt.
    Relevanz zum BPT? Die Zahl der Westdelegierten war manipuliert. Bartsch hätte gewonnen auf echter Basis.
    Und kein Riexinger und keine Kipping und der Brüllaffe von Göttingen hätte brüllen können….wo isser überhaupt? Schickt Rolf Linsler an die Mikros, seinen gut bezahlten Prügelknaben.
    Wie damals, wir die Maulkorbbeschlüsse aufhoben/Konnten/Durften
    Kein Wort zur größten Niederlage eines Parteiführers vor der eigenen Bundesschiedskommission.
    Oskar regelt derweil die internationalen Finanzmärkte. InTalk-Shows. Gut bezahlt. Aalglatt.
    Was hat der Wahlkampf gekostet ??? Hallo-irgendjemand, da mit genug Mumm , die VERÖFFENTLICHUNG DER LINKEN WAHLKAMPFKOSTEN zu fordern/durchzusetzen ????
    Und -was kostete Sarah Wagenknecht ?? (Hotels, Fahrten, gutes Essen….
    a.) die Partei
    b.) den Steuerzahler, denn hier wird eine Wahlkampfkosten-Rückerstattung auch mal überprüfenswert sein.

  13. Walfried sagt:

    # Gilla Schillo
    Dass die Menschen eigentlich zu blöd sind die richtige Partei zu wählen, macht mich sprachlos.

    # Andrea S.
    Das Absägen von Dietmar Bartsch hat wer in Auftrag gegeben?

  14. Hermine Becker sagt:

    # 11
    Es wird sicherlich einen guten Grund geben, dass die aus dem Osten kommende Vorzeigefrau Sahra Wagenknecht im Osten keinen eigenen Wahlkreis hat.

  15. RosaLux sagt:

    #11 G.Kallenborn
    Ich hatte dich schon vermisst. Schön, dass du noch lebst und auf DL schreibst in der Überzeugung, in meiner (Pseudo)Person einen neuen Prügelknaben gefunden zu haben. Wenn es deinem Seelenfrieden nützt, dann mach mal weiter so. Inkl. so sinnloser Vermutungen, ich sei ein von der LINKE gesponsert, aus dem einzigen Grund, dass ich nicht mit dir vom selben Klosett aus auf die LINKE scheiße, sondern versuche, mir einen Rest an Urteilsfähigkeit zu bewahren.
    Vieles spricht natürlich dafür, dass die West-LINKE weder reformfähig noch reformwürdig ist. Wie aber sähe die politische Landschaft ohne die LINKE aus? Ich kann mir kaum vorstellen, dass du neuerdings die SPD wählst oder die Grünen – oder gar die CDU. Nenne bitte Alternativen.
    Eine „WASG II“ z.B. neu zu gründen, wird nach den Erfahrungen mit LINKE und Piraten vorläufig niemand unternehmen wollen. Wofür oder wogegen sollte diese Partei auch antreten? Dies unterstellt, bliebe nur noch der – vielleicht ebenfalls vergebliche – Versuch, die West-LINKE unter neuen Bedingungen ganz neu aufzubauen, quasi „neu zu gründen“.
    Das Rumprügeln auf S.Wagenknecht ist unsachlich und unfair. Sie trägt doch nicht die Verantwortunhg für das Wahldesaster in Nds! Obwohl sie dort nicht hat punkten können, bleibt sie für mich nach wie vor eine wesentliche Hoffnungsträgerin der LINKE, ob man es dieser Partei nun gönnt oder nicht.
    So, ich räume jetzt das Klo – kanst weitermachen, Kalli.

  16. AntiSpeichellecker sagt:

    Meiner Meinung nach vergrault die Linke ihr Klientel mit

    Unglaubwürdigkeit
    Populismus
    Neokommunismus
    Arroganz

    Sympathien für Kommunisten/Kommunistinnen die lupenreine Demokraten sein wollen, völlig ausgeschlossen.

  17. pontius pilatus sagt:

    🙂 🙂 🙂
    Ein gar nicht dummer Schachzug: 8 Leute treten gemeinsam an und damit es keinen Streit gibt, nennt sich Gysi – primus inter pares. Hätte man sich auf einen Spitzenkandidaten geeinigt, hätte man die 7 anderen und deren Lager verärgert und die 7 anderen Lager wären möglicherweise erst gar nicht zur Wahl gegangen, weil ihr Mann/ihre Frau nicht antreten darf.
    Also erst mal 8 Mann aufstellen, möglichst viele Stimmen kassieren und
    – nachher wird es dann mit der Streiterei umso heftiger, aber dieses Problem ist vertagt, ganz dolle. 🙂

  18. Hildesheimer sagt:

    Helfen könnte es schon, wenn die Linke einmal beim Volk nachhören würde, was es will und ihm nicht marxistisch geprägtes Steinzeitdenken aufzuzwingen versucht, so wie Sahra Wagenknecht, die ganz offen in Niedersachsen gezeigt hat, dass der Wähler nur ein notwendiges Übel ist.
    So ist das auch jetzt an den Mitgliedern vorbei entschieden worden, die könnten ja mehrheitlich eine andere Meinung haben.
    Das Anbiedern an die SPDw wird so langsam peinlich.
    Hallo, aufwachen! Die SPD will mit uns nicht! Wie oft muss sie das denn noch wiederholen, damit es auch der letzte in unserer Partei versteht?!

  19. Gilbert Kallenborn sagt:

    Rosalux:
    Deine Argumentation ist ein wenig flach. Ich war mit Herz und Seele dabei und dies ist ein großes, furchtloses Herz.
    Ich habe mich abgerackert, ohne Bezahlung, im Wahlkampf, wo andere auf dem Sofa hockten,
    Wahlen fälschten und in den Landtag einzogen, einziges Motiv: Kohle machen, abzocken, raus aus der Insolvenz, juhuuu. Oskar rettet das klein Häuslein vor der Versteigerung oder holt den berufslosen Lageristen aus dem Lager, Knutenschwinger über rechtlose Leiharbeiter, sich schimpfend „Aktiver Gewerkschaftler „.
    Ich pilgerte über Jahre hinweg gen Berlin, nur um die Satzung zu retten, auf die ANDERE inclusive Lafontaine geschisseb haben. Soviel zu meinem Klo.
    Es waren /sind die Bonzen, nicht die Basis, die auf die eigene Satzung und die eigenen Genossen/Wähler geschissen haben, zwecks Machterhalt. Wie Großgrundbesitzer.
    Und Sarah Wagenknecht scheisst jetzt munter mit, aber man kann auch sagen: Die Wähler von Niedersachsen haben auf die Wagenknecht geschissen. Abgespült wird bei der Bundestagswahl.
    Und: Rosalux: ich brauche, ich mag keine Prügelknaben.
    Du musst unterscheiden zwischen Notwehr, Selbstverteidigung und unbegründetem Angriff.
    Überbleibsel aus Israel -Krav Maga Maor. Hilft auch mental gegen die DDR Nr. 2.

  20. Frank Hof sagt:

    Eins sollte auch klar sein: die Linke ist im Parteienspektrum – eigentlich – unverzichtbar, weil eine SPD sich bereits seit ihrem Godesberger Programm von einer sozialdemokratischen Politik im Sinne dieses Wortes verabschiedet hat, um Wählerstimmen des bürgerlichen Lagers zu gewinnen. Damit wandelte sie sich zur “pink-CDU”, deren neoliberaler Höhepunkt die Schrödersche Agenda-Politik wurde. Nur die Linke wäre in der Lage, die so entstandene sozialpolitische Lücke zu schließen, vorausgesetzt, sie gewänne ihre Glaubwürdigkeit zurück und könnte die Wahlbürger mit neuem Elan von ihren Zielvorstellungen überzeugen.

    Genauso sehe ich es auch. Man kann die LINKE mit Sicherheit kritisieren. Ihr Pöstchengeschiebe ist nicht besser als bei anderen Parteien. Trotzdem, alternativlos zur FDP, CDU, GRÜNEN oder der HARTZ IV Partei (SPD).

  21. Frank Hof sagt:

    Betr.: Kritik an rosalux.

    Das Verhalten der LINKEN mit ehemaligen Mitgliedern oder Noch-Mitgliedern ist wirklich zum Teil nicht korrekt. Auch im Bezug zu dem Herrn Kallenborn hätte man sich ein anderes Verhalten gewünscht. Ich bin unbefangen, gebe auch meinen richtigen Namen an. Was die Kritik einzelner hier an rosalux betrifft ( keine Ahnung wer sich unter diesem Namen verbirgt ) finde ich so nicht in Ordnung. Ich will keine Lanze hier für jemanden brechen. Ich finde die meisten seiner Kommentare sachlich und korrekt.

  22. Advocatus Diaboli sagt:

    # 19
    Schön dass du deinen Humor noch nicht verloren hast. Ich stimme dir insoweit zu, dass diese Partei eine 00-Nummer ist.
    null null Power WC AktivPulver ist ideal für die Tiefen-Reinigung.

  23. Advocatus Diaboli sagt:

    Ihr Pöstchengeschiebe ist nicht besser als bei anderen Parteien – Kommentar 20

    Die Linke ist angetreten „wir sind anders als die anderen“

    Glaubwürdigkeit gewinnt man nicht dadurch, dass man so wird wie die anderen!

  24. Bremer sagt:

    # 20
    Die Zensuren (vom Wähler) gibt es für die erbrachte Leistung und nicht für das Potenzial.

    Bereits 1998 haben einige MdB der PDS für Gerhard Schröder gestimmt obwohl es damals hieß „Veränderung beginnt mit Opposition“. 10 von den damals 34 MdB sind immer noch dabei.

  25. Frank Hof sagt:

    Eine Claudia-Kohde-Kilsch, ehemalige Tennisspielerin, Millionärin, die ihr Vermögen, unter welchen Umständen auch immer, verlor, Privatinsolvenz anmeldete, durch ihre guten Beziehungen zu Oskar jetzt, anstatt im “ Dschungelcamp „, als Pressesprecherin der LINKEN im Saarland landete ist für mich ein trauriger Vorfall im Bezug auf lukrative Pöstchen. Hätte diese Dame ihre Millionen noch, wüßte Sie mit Sicherheit nicht das es überhaupt eine LINKS-Partei gibt. Ihren Verdienst als Presseeprecherin kenne ich zwar nicht, aber ich weis das diese Dame noch nicht lange Mitglied in der Partei der „sozialen Gerechtigkeit“ ist. Ich denke dies ein ein Schlag ins Gesicht für alle Mitglieder die ehrenamtlich bei Wind und Wetter Plakate kleben und Flugblätter verteilen.

  26. bertablocker sagt:

    gegen Oskars-Saar-Linke ist das „Dschungel-Camp“ ein Scheissdreck… – in jeglicher Betrachtungsweise.

  27. Gabriel van Helsing sagt:

    #25

    Ich kannte vom „Zwegardt“ auch nur,
    das Otto Normalverbraucher, oder Frieda Mustermann,

    6 + 1 Jahre Abwarten muss, bis man sich wieder bei
    Quelle, Schlecker oder Neckermann ins Unglück stürzen kann.
    Was? Besagte obige Firmen sind auch Insolvent!

    Egal, bei Beckmann, wo besagte Fraktions-Pressesprecherin war,
    wurde dem Puplikum erzählt, das Frau Pressesprecherin nur
    6 Monate Insolvent war. So etwas gibt es im Insolventrecht.
    Das war auch Neuland für mich.

    Jedenfalls durften sich gescheiterte Existenzen dort in in Position setzen. Schon mal an die Gläubiger gedacht?

    Ich habe noch 2 Titel anzubieten.
    Einer mit 8 Prozent, der andere mit 12 Prozent!

    Die Insolventen kommen dabei gut wech,
    ebenso die Insolventanwälte.

    Z.b., ich war einer von 48 Gläubiger eines e.V. mit
    ca. 460.000 EUR Gesamtschulden.
    Bei 48 Gläubiger war ich auf Rang 12.
    Viele u.a. das Finanzamt, Rententräger, Krankenkassen, Mietwagenfirmen, usw. verzichteten auf ihre Forderungen.

    Der Anwalt kassierte für die Abwicklung ca. 680.000 EUR, weil einer der Gläubiger im 1 Vergleich nicht mit 25 Prozent einverstanden war.
    Ende vom Lied war, das es zum Schluss 8 Prozent wurden.

    Achso, der e.V. hat unter anderem Namen im Nachbarort wieder aufgemacht. Sogar der Ex-Vorstand ist fast der Gleiche.
    Es wurden nur die Pöstchen anders durch gemischt.

  28. Gilbert Kallenborn sagt:

    Öfter taucht hier auf,unter verschiedenen Namen dieselbe Botschaft:
    „Die Linke ist unverzichtbar.“ Diese Linke ist so überflüssig wie ein Krebsgeschwür, eine Partei und eine Bonzen-Clique, die die eigene Satzung nicht beachtet, zudem ständig gezielt ändert, um die Basis zu entrechten wie in Erfurt, seitdem muss ein Mitglied sich einen bezahlten Rechtsanwalt nehmen für Schiedskommissionen anstelle eines frei gewählten kostenlosen Vertrauten, das verhindert Schiedsverfahren und Aufdeckung von Schweinereien von vorn herein; und das war auch der Sinn der Änderung der SchO. Die sind auch nicht mehr „reformierbar“, die brachten es im Gegenteil fertig, einen angetretenen Reformer wie Bartsch stückweise kaputtzumachen, mit allerbesten gelernten Stasi-Methoden.

  29. Schichtwechsler sagt:

    Im D-Camp plappern C-Promis und in der Oskar-Saar-Linke D-Politiker.
    Schlussfolgerung: D-Politiker sind so sinnlos wie das D-Camp.

  30. frans Wagenseil sagt:

    @25

    Das nannte sich früher :
    Gerichtlicher Vergleich.
    Ist also nicht ganz so neu.

  31. Bremer sagt:

    @ Gilbert:
    Zum Standardargument „Die Linke ist unverzichtbar (weil alle anderen Parteien schlecht sind).

    In der Schule gibt es die Zensuren nur für die erbrachte Leistung
    und nicht für das herbeigeredete (angebliche) Potenzial.

    Der Wähler ist gerade dabei Zensuren zu verteilen.
    Und dreimal Sitzengeblieben heißt eben nicht „mehr Erfahrung“.

  32. Gilla Schillo sagt:

    Eine starke Linke wird benötigt. Allerdings mit anderem Personal. Denn mit diesem, mit dem was wir haben, ist „linke Politik“ nicht mehr glaubwürdig zu vermitteln.
    Das schreibe ich als Mitglied a.D. welches u.a. wegen dieser Meinung aus der Partei hinaus befördert wurde.

  33. Hermine Becker sagt:

    Linke Politik ist weit mehr als sich den Architekten von H4, den Afghanistan- u. Mali-Kriegern, den Bewahrern und Beschützern von Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger anzubiedern und anzuschleimen.

    @32
    Du hättest mal einigen saarländischen Vertretern im Bundesvorstand die „küße füssen“ sollen.

  34. Gilla Schillo sagt:

    # 33
    Füße küssen und in den Po kriechen …
    Ich nicht- wer noch?
    Das machen nur Menschen, die absolut unfähig und inkompetent sind oder den Hals nicht voll genug bekommen.
    „Mein Fehler“: immer das laut zu sagen, was ist…; wie Lassalle sagte und wie es von Rosa Luxemburg auch zitiert wurde.

  35. Hermine Becker sagt:

    @34
    Dann hättest Du Dir besser an den Kopf fassen sollen und sagen: Kürbis, gedeihe.

  36. Didi2020 sagt:

    #34
    Überlass doch künftig das Denken den Pferden; die haben ohnehin die größeren Köpfe

  37. Bremer sagt:

    @ Gilla

    Angemessen beurteilen läßt sich nur das, was ist und nicht das was sein könnte.

    Und bei dem was ist, schreibe ich: absolut verzichtbar.

  38. Tantchen Lustig sagt:

    Eine starke Linke wäre wichtig. Das war das Ziel vieler ehrlichen Mitglieder.
    Sie sind gegangen, weil die Ehrlichkeit nicht angesagt ist. Es war aber immer schon so, dass man auf Schleimspuren ausrutscht und Popo kriechen nicht viel geholfen hat, denn wenn die Leistung nicht gebracht wird machen sie sich lächerlich.
    Da ist die Linke angekommen.

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