DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Archiv für die 'Fundsachen' Kategorie

„Merkel muss weg“- Demo

Erstellt von DL-Redaktion am 8. März 2017

Auf „Merkel muss weg“
Demo mit Bier bespritzt und angepöbelt

Als der Blogger Sascha Lobo versucht, mit Demonstranten ins Gespräch zu kommen, wird es ungemütlich. Unter dem Motto „Merkel muss weg“ demonstrieren in Berlin Hunderte Rechte gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

Quelle  : Die Welt >>>>> Video sehen und hören

So geht Presse

Das war die eine Seite ????????????

Sascha Lobo über Anti-Merkel-Demo

„Nicht alle sind so radikal“

Bei einer „Merkel muss weg“-Demo wurde Sascha Lobo beschimpft und beleidigt. Eine Diskussion war in Teilen aber dennoch möglich, sagt der Blogger und Buchautor.

taz: Herr Lobo, in einem häufig geteilten Videoclip sieht man, wie Sie bei einer „Merkel muss weg“-Demo beschimpft und beleidigt werden. Zu Wort kommen lässt man Sie nicht. Die „Welt“ berichtete gar, man habe Sie „vertrieben“. Auf Facebook haben Sie einige Punkte des Artikels richtiggestellt. Wurde der Tag aus Ihrer Sicht verzerrt wiedergegeben?

Sascha Lobo: Jein! Auch wenn Axel Springer, um es vorsichtig auszudrücken, nicht mein Lieblingsverlag ist: Ich möchte dem Welt-Kollegen keine Vorwürfe machen. Aus seiner Sicht sah das Ganze sicher so aus, wie er es beschrieben hat. Ein paar Details waren aber nicht hundertprozentig stimmig. Ich wurde etwa nicht mit Bier, sondern mit Wasser bespritzt. Dieser kurze Ausschnitt zeichnet ein anderes Bild als die zwei Stunden, in denen ich dort war.

Sie selbst schrieben, Sie hätten mit ungefähr 20 Leuten Gespräche geführt, „und zwar durchaus sehr interessante Gespräche“. Was sagen die denn?

Die Leute haben versucht, zu erklären, dass sie eigentlich gar nicht so rechts seien, wie sie oft dargestellt werden. Ich hatte auch den Eindruck, dass da der Wunsch existiert, loszuwerden, was man auf dem Herzen hat – unabhängig davon, ob das jetzt klug oder richtig ist. Was ich gelernt habe: Nicht alle sind so radikal wie ein paar der Fahnenträger, denen man schon ansieht, dass ein Dialog nicht lohnt. Neben diesen Menschen, die ich wegen ihrer Gewaltbereitschaft für gefährlich halte, gibt es dort auch welche, die man erreichen und mit denen man in Teilen sogar diskutieren kann. Ob das was bringt, versuche ich gerade herauszufinden.

Und welcher Demonstrantentypus überwiegt? Der blödgesoffene Brüllaffe oder der diskussionsbereite Rechte?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

——————————————————

Fotoquelle : OtEigenes Werk

Sascha Lobo auf der re:publica 2016

Sascha Lobo bei diesem Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=bkvhUDAQQ3U

  • CC-BY-SA 4.0
  • File:Sascha Lobo-rebublica16b.JPG
  • Erstellt: 2. Mai 2016

Abgelegt unter Berlin, Fundsachen, Medien, Traurige Wahrheiten | Keine Kommentare »

Neues von den Saar-Kümmerern

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Februar 2017

„Die SPD entdeckt Sozialpolitik erst im Wahlkampf“ So lautete gestern die Aussage der saarländischen Wendehälsin Wagenknecht innerhalb eines Interview von welchen wir berichteten. Es vergeht also nicht ein Tag, an dem nicht Widersprüchliches aus der Linken Partei verbreitet wird. Gerade so, wie es der Darm einer Parteiposaune am frühen Morgen gerade ausscheidet?

 Redaktion DL / IE

Friedrichsthal: Stadtrat lehnt Widerspruch ab

Die Stadt wird gegen die Regionalverbandsumlage keine rechtlichen Schritten einleiten. Das beschloss der Stadtrat am Mittwochabend mit 15 zu 13 Stimmen. Die Haltung der Koalition, die weder einen Widerspruch noch eine Klage befürwortete, begründeten Jörn Walter (SPD) und Jürgen Trenz (Linke) mit den hohen Sozialausgaben des Regionalverbandes.

95 Prozent dessen Budgets seien bestimmt von verpflichtenden Ausgaben für Sozialleistungen. Außerdem wurde der Haushalt des Regionalverbandes schon vor der Stadtratssitzung vom Landesverwaltungsamt (LaVa) genehmigt.

CDU, Linke hatten im Rathausfestsaal dafür plädiert, „gerade jetzt“ einen Widerspruch gegen die Steigerung der Umlage zu erheben. (Bericht folgt)

Quelle : Saarbrücker – Zeitung >>>>> Informationen

———————————————–

Was aber hat das alles mit einem toten Hund mit der LINKEN an der Saar gemein welcher wieder augetaut ist? Darüber darf dann der Wähler selber entscheiden.

Toter Hund ist aufgetaucht

Vor gut zwei Wochen ist ein Hund im Eis am Bostalsee eingebrochen; das Tier war direkt unterm Eis verschwunden. Jetzt taut das Eis; und der tote Hund ist aufgetaucht.

Quelle : Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

——————————————————————-

Fotoquelle / Blogsport

Abgelegt unter Fundsachen, Kommunalpolitik, P. DIE LINKE, P.CDU / CSU, Saarland, Sozialpolitik | 1 Kommentar »

Nazi-Orden in der nächsten Instanz

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Februar 2017

Auf diesen Artikel bin ich in der Saarbrücker – Zeitung gestoßen und denke, dass er auch für unsere Leser sehr interessant sein könnte. Ich selber stand auch schon mit einem Anwalt aus dem Saarland vor Gericht. Ich wurde aufgefordert einige Kommentare von meiner Internet-Zeitung zu entfernen, dessen ich mich aber verweigert habe. Mir ist damals von Bekannten zugetragen worden, dass ich meinen Prozess, welcher in Köln bis vor das Oberlandesgericht ging, im Saarland nicht gewonnen hätte, da dort mächtige Hände in das Spiel eingegriffen hätten. Daran muss ich denken, als ich den Bericht über Gilbert las. Redaktion/IE

Der Fall um Verkauf von Orden der NSDAP landet

vor dem Verfassungsgerichtshof.

Im Frühjahr vergangenen Jahres schlenderte Gilbert Kallenborn über den Flohmarkt in Saarlouis. An einem der Stände traute er dann seinen Augen kaum. „Da lagen Verdienstorden der NSDAP mit Hakenkreuzen, die nur notdürftig mit Aufklebern kaschiert waren“, sagte Kallenborn der SZ. Der saarländische Jude sah darin einen klaren Verstoß gegen das Strafgesetzbuch. Wer Kennzeichen einer ehemaligen NS-Organisation verbreitet, kann mit bis zu drei Jahren Haft oder Geldstrafe bestraft werden. Kallenborn wandte sich mit Eilanträgen an das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht, um dem Verbreiten der Nazi-Orden Einhalt zu gebieten. „Ich fühle mich dadurch zudem in meiner Menschenwürde verletzt“, betonte Kallenborn, der inzwischen nach Sachsen-Anhalt verzogen ist. Doch die beiden Saarlouiser Gerichte folgten seinen Anträgen nicht.

Quelle: Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

————————————————-

Fotoquelle:

Wikipedia – Urheber Deval Kulshrestha

Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

Abgelegt unter Fundsachen, Saarland, Umwelt | 2 Kommentare »

Ein Saar-Gesetz für Voyeure

Erstellt von IE am 26. Februar 2014

Hilfe, die Franzosen kommen

Da ist im Saarland nun endlich ein Gesetz beschlossen worden welches den Voyeuren die Arbeit erleichtert. So schreibt die Saarbrücker-Zeitung von einem Gesetz zur Eindämmung der Prostitution und die Suedeutsche erwähnt kurz: „Freier haben Kondompflicht“.  Und wer kontrolliert das Ganze nun, die Politiker ? Nein natürlich nicht, diese stellen die Polizei wieder einmal, vor unlösbare Aufgaben.

Wäre es nicht einfacher gewesen den Arbeitern beim Bau im Bosbachtal faire Löhne zu zahlen, dann brauchten viele Ehefrauen vielleicht heute nicht auf den Strich zu gehen. Aber dann wäre der Investor wohl dem Saarland ferngeblieben. Wie sich doch im Leben die Fakten gleichen. Was bei dem Einen schmutzig ist, macht den Anderen sauber.

So werden wir denn demnächst des öfteren wohl folgenden Spruch hören: „Guten Abend, ich bin von der Sitte, würden Sie bitte einmal herausziehen, ich möchte die Kondompflicht kontrollieren.“ „Oh, sie haben mir ja ins Gesicht gespritzt und können folglich kein Kondom benutzt haben“. Irre, die Gesetzgeber, oder? Hier wird wiedereinmal der Beelzebub mit dem Teufel ausgetrieben. Hoffen wir, zugunsten der Polizei, dass deren Ehefrauen ihren Männern auch glauben, wenn diese verschmiert nach Hause kommen.

Aber, an und für sich genau der richtige Job für viele Politiker der Linken. Genau die welche immer am lautesten schreiben und fordern, ohne Lösungen anzubieten. Diese haben den Umgang mit Gummi erlernt, versuchen sie doch fortwährend überall hineinzukriechen, wobei ein wohl präpariertes Gummi äußerst hilfreich sein soll. Ist doch auch sprichwörtlich beim Fahren mit schnellen Autos wenn wir sagen: „Ernst gib Gummi“.

Überhaupt, ist es doch im Wahlkampf der LINKEN eine Tradition Kondome zu verteilen.  Motto: „Ich deine Stimme, du dein Gummi“. Passt einfach alles zusammen, wie  – eben, so. Selbst Ärzte  attestieren  willkürlich und Berater suchen ihre Plattform als Nachweis ihrer Dehnbarkeit.  Links ist also selber Gummi, dehnbar nach allen Seiten und überall verwendbar.

Letztendlich ein Gesetz welches einem Offenbarungseid gleichkommt. Wo Politk sich hilflos zeigt, müssen Verbite her. Prävention sieht anders aus.

Maßnahmenpaket:So wollen Land und Stadt Saarbrücken

Prostitution „eindämmen“

Der Straßenstrich in Saarbrücken wird kürzer, für Freier gilt eine Kondompflicht, Bordelle können leichter kontrolliert werden. Mit einem üppigen Maßnahmenpaket will die Landesregierung der Prostitution Einhalt gebieten – und Image-Pflege betreiben.

Wenige Meter vom Hintereingang der versunkenen Gulliver-Welt im Saarbrücker Deutschmühlental stehen sie tagsüber, die Prostituierten, in knappen Minis und grellbunten Tops, manche noch keine 20 Jahre alt. Sie stammen aus Rumänien, Ungarn oder Bulgarien, ob sie freiwillig ihren Körper und ihre Sex-Dienste anbieten, sehen die Autofahrer, die in der Tempo- 30-Zone vorbeifahren, den Frauen nicht an. Bis zur Kreuzung, an der es rechts zur nahen französischen Grenze und links zur Autobahn geht, winken die Damen den Vorbeifahrenden zu.

Dieses Sex-Geschäft am hellichten Tag im Deutschmühlental ist nun verboten. Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp- Karrenbauer (CDU) verkündete gestern in ihrer Staatskanzlei, dass in diesem Bereich nur abends und nachts bis um 6 Uhr angeschafft werden darf. „Das Kabinett hat heute ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Prostitution beschlossen“, so Kramp-Karrenbauer.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Author Ralfdix

attribution share alike This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, Gesundheitspolitik, Kommunalpolitik, Positionen, Saarland, Überregional, Umwelt | 2 Kommentare »

DL – Tagesticker 12.02.14

Erstellt von IE am 12. Februar 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

*************************************************************

Wird Bodo Ramelow der erste linke Ministerpräsident?

Zwischen SPD und Linkspartei hakt es noch immer. Dennoch sieht der Linken-Fraktionschef im thüringischen Landtag, Bodo Ramelow, die reale Chance, im Herbst im Freistaat zum Regierungschef gewählt zu werden.

Der Tagesspiegel

*************************************************************

Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

Übersicht über die wesentlichen Änderungen des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts zum 1. Januar 2014

Harald-Thome

*************************************************************

„Ich bin Spezialist für unlösbare Aufgaben“

Ulrich Maurer galt lange als Spezi von Oskar Lafontaine. Jetzt, nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag, hat ihn Linksfraktionschef Gregor Gysi als Berater verpflichtet.

Der Tagesspiegel

*************************************************************

Nur Linke fordern bisher Amtsinhaber heraus

Der Name von Amtsinhaber Friedhelm Boginski wird nicht allein auf dem Stimmzettel für die Kür zum Bürgermeister stehen. Doch die Auswahl dürfte weit kleiner ausfallen als noch 2006. Damals hatte es gleich sechs Bewerber gegeben.

MOZ

*************************************************************

Aus für die Linke bei der Kommunalwahl

Die Linke darf am 16. März nicht bei der Kommunalwahl in Gersthofen antreten. Die Partei hat bei der Stadtrats- und bei der Bürgermeisterliste deutlich zu wenig Unterstützerunterschriften erhalten. Andere kleinere Parteien waren erfolgreicher.

Augsburger-Stadtzeitung

*************************************************************

Merkels Manipulation

Bisher musste sich die Bundeskanzlerin in Sachen Gentechnik kaum aus der Deckung wagen. Die unpopulären Entscheidungen fallen schließlich vor allem auf EU-Ebene.

TAZ

*************************************************************

Seine Waffe war die Feder

Für die iranische Justiz war er ein „Feind Gottes“. War – denn am 27. Januar wurde der Dichter und Menschenrechtsaktivist Haschem Schabani in einem Gefängnis an einem unbekannten Ort hingerichtet,

TAZ

*************************************************************

Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

Abgelegt unter Allgemein, Feuilleton, Fundsachen, Überregional | Keine Kommentare »

Das linke Vogelhäuschen

Erstellt von IE am 9. November 2013

Folgende Glosse fanden wir gestern in unseren E-Mail Briefkasten. Eine Glosse von einen anonymen Absender und mit fehlender Autoren Kennzeichnung. Der Autor möge sich bitte melden, damit wir ihm das Copyright zuschreiben können.

Wird er aber wohl nicht da die Glosse einen zutiefst wahren Blick in die Linke wirft. Durch eine kritische Lupe gesehen, und dabei sogar noch mit wenig Anspruch auf Vollständigkeit, da die Aufzählung nur einen geringen Teil der Partei beschreibt. Die Argumentationsliste könnte beliebig erweitert werden. Besser wäre es für den Autoren allerdings schweigend im Untergrund zu bleiben, da in der Partei ohne jegliche Kultur, eine humorige Selbsterkenntnis nicht gerade wünschenswert ist.

Ein sich Lustig machen kommt, vergleiche mit den Religionen passen hier, einer Todsünde gleich. Denn da fristen ja noch die „Echten Linke“, die „Wahren Linken“ sowie die „Ur Linken“, oder die „Beleidigten Linken“ um nur ein paar Grüppchen zusätzlich zu erwähnen, ihr unfruchtbares Dasein. So ist es doch auch nicht  gerade eine Überraschung dass sich die gesamte Auflistung auch mit Namen bestücken ließe. Was heißt, so viel verrückte Typen gibt es in einer Partei in der ich, und das ist gut so, keine Beiträge mehr zahle. Ansonsten würde die Liste ja noch länger werden.

Eine Weihnachtsgeschichte aus dem KV Frankfurt:

Das linke Vogelhäuschen

Es gibt ein neues Büro für Landes- und Kreisvorstand der Linken. Die MitarbeiterInnen möchten am vorhandenen Balkon ein Vogelhäuschen aufstellen und fragen deshalb in einer E-Mail die Mitglieder, ob zufällig jemand eines übrig habe. Man würde gerne im Winter die Vögel füttern.

Aber in einer noch jungen Partei mit solch unterschiedlichen Sozialisationen wie bei der Linken, kann so etwas schwierig werden:

Zunächst meldet sich ein Alt-Kommunist: „Die Mitarbeiter werden bezahlt um die Interessen der Menschen in diesem Land zu vertreten, nicht um Vögel zu füttern.“

Danach nimmt der SprecherInnenkreis der „Sozialistischen Linken“ (SL) Stellung: Das sei ja alles ganz nett, aber eine solche Aktion solle doch vorher in den demokratischen Entscheidungsprozess eingespeist werden, damit alle Parteimitglieder dazu ihre Meinung äußern könnten. Ob die Fütterung auf Vögel beschränkt sein müsse könne dann ebenfalls mitentschieden werden.

Darauf das „Forum demokratischer Sozialismus“ (FdS): Die Aktion brauche politische Tiefe. Es sollen deshalb alle Fraktionssprecher der Linken aufgefordert werden, im jeweiligen Parlament einen entsprechenden Antrag einzubringen, um öffentliche Unterstützung durch den Staat für diese Aktionen einzufordern.

Mitglieder der Stadtteilgruppe Höchst: Natürlich werde auch dieses Problem wieder einmal nur unter den Strömungen ausgekungelt. Vogelhäuschen seien aber für alle da.

Ein Stadtverordneter: Das sei wieder einmal typisch, an die Vögel werde gedacht, ob auch Hartz IV-Empfänger genug zum Essen hätten, würde nicht diskutiert.

Eine bisher unbekannte AG LiTi, „Linke Tierfreunde“, begrüßt die Aktion „auf das Heftigste“, schickt 5 Euro, eine Tüte Sonnenblumenkerne und einen Blumenstrauß.

Die BAG Shalom schreibt: Es müsse sichergestellt werden, dass keinerlei Raubvögel in den Genuss der Fütterung kommen. Auch sei zu prüfen, ob koscheres Vogelfutter angeboten werden könne.

Eine Stadtverordnete meldet sich: Da wahrscheinlich auch Zugvögel in den Genuss der Fütterung kämen, handele es sich hier um Vögel mit Migrationshintergrund. Die Aktion werde deshalb von der AG MigrantInnen unterstützt.

Die „marxistische Linke“ ist gegen das Vogelhaus: Marx habe schon immer gewarnt, Vogelhäuschen seien dem Volk sein Opium – oder so ähnlich.

Die bisher unbekannte AG „Kommunalpolitik“ warnt vor einer Verschandelung der Außenfassade und fordert ein Gesamtkonzept für Vogelhäuschen in der Stadt.

Ein Neumitglied stellt die Frage, warum darüber so breit diskutiert würde, es ginge doch lediglich um ein Vogelhäuschen.

Im innerparteilichen Diskussionsforum wird erwidert, er sei ein „Ignorant“ und „in der falschen Partei“.

Ein Mitglied aus Höchst bemerkt dazu: Die Linke sei doch basisdemokratisch aufgestellt und eine mitgliedernahe Diskussion auch dieses Problems sei familienfreundlich und schade niemandem.

Linksjugend [‘solid]: „Warum sollen die Vögel eigentlich nur im Winter gefüttert werden?“

Die AG „Frieden und internationale Politik“ fordert, das Vogelhäuschen zu nutzen, um auf die realen Gefahren für den Frieden hinzuweisen. Ein Schild werde zur Verfügung gestellt: „Auch der letzte Spatz fordert: Verhindert den Krieg gegen den Iran!“

Eine Stadtverordnete bemerkt, sie habe dem Tierschutz schon immer einen hohen Stellenwert eingeräumt und fände die Aktion nur gut.

Die „Antideutschen“ fordern Schluss mit der Unterstützung nur für Amsel, Drossel, Fink und Star, es müsse Futter für alle Vögel aller Kontinente angeboten werden. Sie drohen mit einer Demo vor dem Balkon.

Die „Antikapitalistische Linke“ meldet sich: Es werde Zeit die wirkliche Problemstellung zu erkennen und sie in den antikapitalistischen Diskurs der Partei einzubeziehen. Auch fehle ein entsprechender Passus im Programmentwurf. Man werde in Kürze ein Papier dazu vorlegen.

Darauf die SL: „Unsere 72-seitige Stellungnahme steht seit heute im Internet!“

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet ein Tagesseminar an: „Die Vögel, ihre Häuschen und die Globalisierung“

Eine bisher unbekannte Gruppe „Linke in der linken Linken“ (LiLiLi) fordert den sofortigen Rücktritt des Landesvorstands.

Das Frauennetzwerk LISA: „Das Füttern muss geschlechterneutral organisiert und eine quotierte Benutzung sichergestellt werden.“

Darauf die BAG „queer“: Was ist eigentlich mit den Katzen?

„Marx 21“ nimmt Stellung: „Wir sind nicht mehr ‚Linksruck‘, betonen aber deutlich, dass die Überlebensfrage der Vögel letztendlich nur mit einer Überwindung des Kapitalismus zu lösen ist. Erst wenn durch außerparlamentarischen Klassenkampf alle Vogelhäuschen Volkseigentum werden, sind die Vögel wirklich frei“. Außerdem verweise man auf den nächsten Marxismus-Kongress, dort gäbe es eine entsprechende international besetzte Arbeitsgruppe.

Die Stadtteilgruppe Süd teilt mit, sie habe ihren 17-köpfigen Vorstand um einen Vogelhausbeauftragten erweitert.

Darauf die DIDF: „Keine Ahnung, um was es geht, aber wir kandidieren!“

Ein Bundestagsabgeordneter regt an, die Stelle eines hauptamtlichen Vogelhausreferenten zu schaffen. Er schlage seinen Schwippschwager vor.

Im LINKEN. Laden Höchst findet sich ein Aushang von unbekannten Verfassern: „WIR WAREN SCHON IMMER GUT ZU VÖGELN!“

Das Kreisbüro in einer Rundmail ohne Datum und Betreff: „Wir werden dazu ein Plenum veranstalten – Im Mittelpunkt bleibt aber: Raus aus Afghanistan!“.

Autor: Mario Gesiarz.

*************

Fotoquelle: Wikipedia – Author SPBer

This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license.

Abgelegt unter Debatte, Feuilleton, Fundsachen, Hessen, P. DIE LINKE, Positionen, Überregional, Umwelt | 4 Kommentare »

Von Schwulen + Feministen

Erstellt von IE am 16. Mai 2013

Ja, warum denn nicht, sagen wir doch nicht ohne Hintergrund: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“. Berlin bekommt jetzt ein neues Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung. So soll auf einer Spendengala am 27. Mai von dem „Bündnis gegen Homophobie für die Errichtung einer Gedenkstätte gesammelt werden.

Auch ein „kleines Plätzchen“ für dieses Objekt soll bereits am Spreeufer zwischen Luther- und Moltkebrücke gefunden worden sein, wobei das Objekt nicht nur für Schwule und Lesben bedeutsam sein soll, sondern alle Bürger an die, ja an die Ehre packen soll.

Ein Denkmal für die Homosexuellenbewegung

Berlin braucht ein Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung – davon sind unter anderen Marianne Rosenberg, Klaus Hoffmann und Tim Fischer überzeugt. Die Künstler treten am 27. Mai bei der Spendengala „Stars für Magnus“ im Wintergarten an der Potsdamer Straße auf – und verzichten auf ihre Gage. Mit den Einnahmen will das „Bündnis gegen Homophobie“ eine Gedenkstätte für Magnus Hirschfeld errichten, Mitbegründer der Homosexuellenbewegung. Die Gala wird bereits zum zweiten Mal veranstaltet.

Hirschfeld gründete 1919 in Berlin ein „Institut für Sexualwissenschaft“ und leistete wichtige Arbeit für die Entkriminalisierung von Schwulen und Lesben.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Ein Denkmal für Schwule und Lesben wäre ja auch für jeden nachvollziehbar, haben sie doch ansonsten kaum eine Möglichkeit für ihre Familien in bleibender Erinnerung zu bleiben. So könnte der Platz um dieses Denkmal praktischer Weise auch zu einen Begegnungszentrum ausgebaut werden.

Aber wie das so ist mit den Pläsierchen, jetzt wird schon der Ruf einer Feministengruppe, welche die gleichen Rechte beansprucht und sich ebenfalls ein Denkmal in der allernächster Umgebung wünscht, laut. So quasi in Blickkontakt, vielleicht auf der linken Seite, noch auf Tuchfühlung? Oder besser noch, in der Mitte, zwischen den Denkmalen, eventuell, der Versuch wäre es Wert, über einen Ankauf des Manneken Pis aus Brüssel nachzudenken. Das wäre sicher ein Gewinn für beide Gruppen, die Figur könnte ja auch entsprechend gedreht werden um dann als Regenbogenstraße in den Stadtplan aufgenommen zu werden.

Hierzu auch einen entsprechende Bericht aus dieser Bewegung der Feministen:

WENN MAN FEMINISTIN WERDEN WILL, IST MAN

VIELLEICHT SCHON EINE. ODER ZUMINDEST KURZ DAVOR

Phallussymbole der Sonne entgegen

Dass gleich was kommen würde, sah ich an der Art, wie S. den Milchschaum auf ihrem Kaffee hin und her schob. Irgendwas wollte sie. „Du“, sagte S., „kann ich dich was fragen?“ – „Immer.“ – „Wie wird man Feministin?“ – „Uff.“ – „Du bist doch Feministin und ich wollte auch gern Feministin werden.“ – „Wolltest du?“ – „Will ich. Total. Vielleicht bin ich es auch schon“, sagte sie, „ich weiß es nicht.“

„Also“, fing ich an, „hmm. Es gibt ja nicht nur einen Feminismus?“ – „Ich will den Besten!“, rief S., „den Coolsten und so. Nicht den, wo man Menstruationsblut trinkt, BHs verbrennt, Männer hasst und ihnen die Schwänze abschneidet.“ „Kennst du Frauen, die das machen?“, fragte ich. „Nee“, S. schüttelte den Kopf, „nicht wirklich. Ich glaub, ich will so einen Feminismus, wie du hast.“ Es klang lustig, wie sie das sagte. „Was muss ich tun?“, fragte S. und sah mich an.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

Author Guanaco and subsequent editors

his file is ineligible for copyright and therefore in the public domain, because it consists entirely of information that is common property and contains no original authorship.

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, Satire, Überregional | Keine Kommentare »

Linke Krötenwanderung beginnt

Erstellt von IE am 9. März 2013

Wer trägt hier wen? Die Liebe des Lebens?

Jetzt beginnt das Trauma für manchen Autofahrer wieder und die Saarbrücker-Zeitung macht mit einen Artikel auch darauf aufmerksam: Die Zeit der Krötenwanderung hat begonnen! Natürlich haben auch wir auf DL uns so unsere Gedanken über eine entsprechende Unterstützung dieser Aktion gemacht und fordern hiermit Die Fraktion der LINKEN im saarländischen Landtag zu entsprechenden Reaktionen auf. Es ist doch nicht richtig die Arbeit für den Naturschutz nur den freiwilligen Organisationen zu überlassen. Wir, die Redaktion aus NRW kommend, weit ab vom Saarland können hier unseren MitgenossenInnen nur mit entsprechenden Ratschlägen zur Seite stehen.

So sollte die LINKE Fraktion  erst einmal erkunden ob es sich denn dort auch überhaupt um LINKE Kröten handelt welche normal allein durch die Richtung der Straßenquerung auf sich aufmerksam machen. Ansonsten vermehren sie sich ja sogar untereinander und lassen keine Unterschiede zu den Rechten erkennen.

So bilden die Froschlurche eine geschlossene Familie und sind auch international präsent. Man kennt über 300 verschiedene Spezies welche sich überwiegend an den Geruch erkennen. Lese hierzu auch eine entsprechende Erklärung. Besonders bekannt sind die Geburtshelferkröten, Wabenkröten, Wechselkröten, Goldkröten  oder auch die  Kreuzkröten.

Während die Goldkröten absolut als Minderheit, sorgsam bestrebt sind, alles für sich zu behalten, finden sich in derer Umgebung häufig viele Kreuzkröten und Wechselkröten. Diese sind aufgrund ihrer klebrigen Absonderungen bei den Artgenossen  nicht gerade beliebt und hüpfen besonders gedrungen vor sich hin. Immer auf der Suche nach einer Möglichkeit zum andocken.

Besondere Aufmerksamkeit zieht immer die Große Wabenkröte auf sich. Als Einzelgängerin hat sie einen eher dreieckigen Kopf mit winzigen, lidlosen Augen. Die Haut ist runzelig rau und an der Rückseite grau mit dunklen Flecken in Panzerdicke verstärkt; die Unterseite ist heller gefärbt. Die Finger enden in sternförmigen, vierstrahligen Spitzen. So kann sie sehr gut ihre giftähnlichen Sekrete über die Finger verteilen, ist aber aufgrund ihres nackenlosen Rückens sehr gut gegen Verstrahlungen geschützt. Störend ist hier im besonderen das ununterbrochene Quaken und vor sich hin sabbern. Aufmerksame Zuhörer glauben immer ein chin, chin, chin herauszuhören.

Auch sonst glaubt man beim Lesen des Artikel sich als Parteimitglied der LINKEN häufig unter Kröten aufzuhalten. Diese hatten bei verschiedenen Versammlungen manche zu schlucken und niemand von der Nabu war dort anwesend um auf den Artenschutz aufmerksam zu machen. Auch das Aufstellen von Zäunen erinnert stark an dass nicht überschreiten von „Roten Linien“ welche dann alle in den aufgestellten Sammelboxen mündeten. Diese wurden sobald im Minuten-Tackt entleert.

Da lagen dann die Aussortierten als unterste und die dicken, fetten Artgenossen versuchen diese auf sich stürzend zu erdrücken. So ist es nur allzu natürlich wenn es heute an Freiwilligen fehlt da sich allzu viele der Arbeit verweigern. Fett und vollgefressene Kröten waren schon immer sehr behäbig.

Als neueste Meldung kommt gerade herein, dass jetzt eine neue Krötenhochzeit unter den Goldkröten bevorsteht und wir fragen uns natürlich wer denn da wen wohl zum Jagen tragen wird?

So lesen wir folgendes: Lafontaine sei „die große Liebe meines Lebens“, die sie ohne die Vereinigung sicher nicht kennen gelernt hätte, sagte Wagenknecht dem „Tagesspiegel am Sonntag“.

Quelle: Tagesspiegel am Sonntag >>>>> weiter lesen:

Landstraßen wegen Krötenwanderung gesperrt

Aufgrund der einsetzenden Krötenwanderung hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in Abstimmung mit dem Naturschutzbund (Nabu) die L 127 zwischen Saarbrücken-Rußhütte und dem Steinbachtal sowie einen Teilabschnitt der L 170 zwischen Rehlingen und Wallerfangen gesperrt. Zum Schutz der Tiere sollen darüber hinaus an weiteren Straßenabschnitten im Land vorübergehend Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.
Attribution: Christian Fischer

Abgelegt unter Fundsachen, P. DIE LINKE, Saarland, Überregional, Umwelt | 4 Kommentare »

Bulgarien

Erstellt von UP. am 21. Februar 2013

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Im ärmsten Land der Eu – Bulgarien – tritt eine Regierung aufgrund von Protesten der Bevölkerung zurück. Die haben „Eier in der Hose“ – die Bulgaren!

Abgelegt unter Europa, Fundsachen | Keine Kommentare »

Integration auf australisch

Erstellt von UP. am 31. Januar 2013

Nachfolgens eine bemerkenswerte, wenn auch nicht unumstrittene Rede des australischen Premiers John Howard zum Jahrestag der Baliattentate – gehalten im Februar 2008.
Als Ziel des Anschlages in 2002 wurden australische Touristen vermutet, die von muslimischen Extremisten stellvertretend für ihr Herkunftsland als Statthalter der USA angesehen wurden. Australien beteiligte sich am Krieg gegen den Terrorismus.

Inhalt und Thema der Rede
Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen.
 
Wörtlich sagte er:
 
„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt, dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt. Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben. Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen.
Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt …. lernt unsere Sprache! Die meisten Australier glauben an [den] Gott [der Bibel]. Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein – es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert.
Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen. Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor, einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur. Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert, und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.
Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Erungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen. Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch, einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen:

DEM RECHT, DAS LAND ZU VERLASSEN!

 
Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir haben euch nicht gezwungen, hierher zu kommen. Ihr habt gebeten, hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat.“

http://www.tagesschau.de/ausland/bali-gedenken100.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bali_2002
http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bali_2005
http://www.spiegel.de/politik/……deutscher-mitverantwortlich…bali-attentat

Abgelegt unter Fundsachen, International | 7 Kommentare »

Die Praxissteuer

Erstellt von UP. am 7. Januar 2013

Michael Schlecht, MdB – Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE und Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand – 7. Januar 2013

Freie Arztwahl ohne Praxisgebühr

Das neue Jahr fängt in einem Punkt gut an. Wer in diesen Tagen zum Arzt geht, zum Beispiel wegen Grippe, Erkältung oder Ohrenschmerzen, muss keine Praxisgebühr mehr zahlen. Die jahrelange Beharrlichkeit der Linken [1] hat am Ende dazu geführt, dass das 10-Euro-Eintrittsgeld gekippt wurde. Der Bundestag hat dies in namentlicher Abstimmung beschlossen. Einstimmig!

2004 wurde die Praxisgebühr von Rot-Grün eingeführt. Sie war Resultat eines Geschacher zwischen der damaligen SPD-Ministerin Ulla Schmid und Horst Seehofer. Nur die beiden PDS-Abgeordneten stellten sich damals dagegen.

Eigentlich wollte die rot-grüne Regierungskoalition für jeden Facharztbesuch ohne Überweisung 15 Euro kassieren. Die Union hätte am liebsten für jeden Arztkontakt eine Gebühr erhoben. Und die FDP wollte gar eine prozentuale Selbstbeteiligung der Patienten.

Die Linkspartei legte 2006 einen Gesetzentwurf vor mit dem Ziel der Abschaffung der Praxisgebühr. Alle anderen Fraktionen waren dagegen. 2009 stellte DIE LINKE wiederum einen Antrag. Es gab einen klitzekleinen Fortschritt: Die Grünen enthielten sich. Alle anderen wollten die Praxisgebühr erhalten.

Im ersten Halbjahr 2012 versuchte DIE LINKE wiederum die Praxisgebühr zu kippen. Der Fortschritt wurde größer: Die Grünen stimmten mit uns. [2] Jedoch waren Union, FDP und SPD weiterhin dagegen.

Mit der jetzigen Abschaffung der Praxisgebühr ist einer der hartnäckigsten Irrtümer der Gesundheitspolitik ein stückweit korrigiert. Marktradikale und -gläubige Politiker meinen, dass Menschen zu viele Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, wenn sie nichts kosten. Auch nach der Streichung der Praxisgebühr bleiben die unsinnigen, unsozialen und letztlich gefährlichen Zuzahlungen.

Es ist längst „nachgewiesen, dass Zuzahlungen die Nutzungsrate von sehr wirksamen und wichtigen Medikamenten ebenso stark senken wie von Mitteln für Akne oder Erkältungen. … Kostendämpfung nach dem Motto ‚Die Leute nehmen zu viel Gesundheitsleistungen in Anspruch, wenn sie nichts kosten, also machen wir sie teurer‘, scheren alles über einen Kamm und können durch Folgeerkrankungen Zusatzkosten verursachen, statt Kosten zu senken. Ganz abgesehen von dem unnötigen Leid der Patienten, das dadurch eventuell verursacht wird.“ So Norbert Häring, Ökonomiekorrespondent des Handelsblattes.

DIE LINKE wird weiterhin dafür eintreten, dass alle Zuzahlungen abgeschafft werden. Und wir wollen eine solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung. Je mehr Zuspruch DIE LINKE erhält, je stärker sie in Wahlen abschneidet, desto ausgeprägter werden die anderen Parteien sich bemüßigt fühlen, Forderungen von uns aufzugreifen und umzusetzen. So wie jetzt bei der Praxisgebühr.

In Anbetracht der anstehenden Wahlen machte die FDP, der das Wasser schon bis zur Oberlippe steht, als erste eine Kehrtwende. In der Abstimmung im Bundestag traute sich niemand mehr, sich gegen die Abschaffung der Praxisgebühr zu stellen.

DIE LINKE wirkt auch ohne eigene Minister. Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land. [3]

Weitere Informationen: www.michael-schlecht-mdb.de
 
 
[1] – Ist das nicht süss, dass Schlecht meint, „die Beharrlichkeit der Linken“ hat zur Abschaffung der Praxissteuer geführt? Völliger Blödsinn! Diese Steuer wurde nie von den Versicherten verstanden – und zwar von Anfang an. Und dass der vorgeschobene Zweck verfehlt wurde, wusste man nach eineinhalb Jahren nach Einführung und bestätigte sich im weiteren zeitlichen Verlauf.
Klare Ansage: Die Praxissteuer wäre bei der kommenden Wahl ein Stimmenkiller gewesen. Und nur deswegen hat vor allem die F.D.P. für die Abschaffung gestimmt. Massgeblich war hauptsächlich der „C“DU/“CS“U – Koalitionsausschuss – nicht die Linke! Allerdings ist nachzuvollziehen, dass dem Herrn Schlecht nix anderes übrigbleibt, seine Partei als Motor der Rücknahme zu benennen – is‘ klaah!
Was er jedoch bei der „freien Arztwahl“ vergessen hat, ist das Erwähnen des „Hausarztmodells“; denn das macht wirklich Sinn. Und das hatten auch die Krankenkassen erkannt, weil sie vom Kassieren der Steuer absahen, wenn man dieses Modell wählte. Und es wurde auch nicht kassiert, wenn Chroniker sich einem sogenannten DMP-Untersuchungsverfahren anschlossen. So führten bereits die Kassen selber diese Steuer ad absurdum, und die Mehrzahl der Versicherten zahlte auf legalem Wege diese Praxissteuer überhaupt nicht mehr.

 
[2] – Die sogenannten GRÜNEN, die neue Kraft des Neo-Liberalismus, haben smarterweise als erste erkannt, dass die Praxissteuer nur ein Stimmenverhinderer sein kann. Einzig und allein deswegen hat hier ein schneller Sinneswandel stattgefunden; scheinbar sind die Grünen ein wenig flexibler als die „C“-Vereine.
Und Rösler hat es schlicht nicht erkannt in seiner genetischen Denkweise. Rösler, wer ist er schon – wie er sich gestern weit über die Bruchkante hat von Niebel sich ansägen lassen. Die Säge hat er selber angesetzt, indem er zu Beginn seiner inhaltslosen Rede fragte, wozu man eine liberale Partei brauchte. Und die ersten Zentimeter sägte er selber, indem er sich auf seine Frage keine Antwort gab! Dümmer geht’s nümmer!

 
[3]- Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land.
Das ist natürlich der schlecht’sche Spruch des Jahres. Ein Erstarken der Oskarpartei würde gleichermassen bedeuten, dass es mehr Mandate gibt. Und mehr Mandate bedeutet nach saarländischem Muster: Absahnen, abzocken und ran an die Fleischtröge – viel Kohle für einfache Kopfbewegungen, das Abnicken.

So gute Ideen, wie er sonst hat, der Schlecht: Heute war es mehr ein Griff ins Dingens … – aber er wird nicht anders können, ist er doch auch ‚abhängig‘.
 
UP.
 

Abgelegt unter Fundsachen, Gesundheitspolitik, Sozialpolitik | 4 Kommentare »

Der Vatikan und sein „Waschsalon“

Erstellt von Martha Brauch - Waiblingen - am 6. Januar 2013

Wieder einmal macht der Vatikan von sich Reden. Dieses Mal ist es nicht der Missbrauch von Schutzbefohlenen, die Kirchenmänner benutzten, um ihre menschlichen Gelüste zu befriedigen. Nein! Wieder einmal ist es die IOR (Vatikanbank), die für Schlagzeilen sorgt. Die Vatikanbank arbeitet – juristisch gesehen – mit eigenem Vermögen und auf eigene Rechnung im Auftrag des Papstes und fungiert damit als eine Art Girozentrale der katholischen Kirche.

Schon längere Zeit hat die italienische Finanzpolizei Transaktionen dieser Vatikanbank unter die Lupe genommen und ermittelt offiziell gegen den Chef der Bank, Ettore Gotti Tedeschi. 23 Millionen Euro wurden 2010 wegen des Verdachts auf Geldwäsche von einem Konto des Instituts beschlagnahmt. Der Vatikan selbst zeigt sich „verblüfft und überrascht“.

Doch kann er sich glaubhaft überrascht zeigen? Schon in den 80er-Jahren war die Vatikanbank IOR mit einem Riesenskandal in die Schlagzeilen geraten. Dieser Skandal wurde sogar im dritten Teil des Films „Der Pate“ eingebaut.

Im Juni 1982 baumelte an der Blackfriars-Bridge in London dmittie Leiche von Roberto Calvi, dem damaligen Präsidenten der Mailänder Bank Ambrosiano. In seinen Taschen wurden Backsteine und 15.000 Dollar gefunden, also Zeichen auf einen Fememord der Mafia. Kurz vor seinem Tod soll Calvi gesagt haben, wenn ihm etwas zustoße, müsse der Papst zurücktreten.

Calvi, dessen Banken-Imperium Mitte der 1975er-Jahre zusammenbrach, arbeitete eng mit dem obersten Chef des IOR und einem Geldwäschebanker der Mafia, Michele Sindona, der im Gefängnis später vergiftet wurde, zusammen. Investitionen des Mafiahelfers kosteten das IOR rund 50 Millionen Dollar.

Nach dem Tod Calvis kam heraus, dass der Vatikan durch diese Verbindungen und über Beteiligungen an der Banco Amrosiano an einem großen Geldwäschenetz und waghalsigen Geschäften beteiligt war. Calvi und Sindona waren Mitglieder in der umstürzlerischen Geheimloge P2, die später verboten wurde. Der eine lieferte Geld auch aus dem Handel mit Heroin und der andere gründete Briefkastenfirmen und legte das Geld an. Für südamerikanische Staaten wurden damit unter anderem Waffengeschäfte finanziert.

Erzbischof Paul Casimir Marcinkus

Die IOR war in die größte Bankenpleite der Geschichte Italiens verwickelt, nachdem sich Calvi verzockt und seine Bank 1,5 Milliarden Dollar Schulden hatte. Durch Verbindungen des damaligen Chefs, ein amerikanischer Erzbischof, Paul Casimir Marcinkus, hatte die Vatikanbank Bürgschaften für die Mailänder Bank übernommen. Er hatte scheinbar versucht, mit gefälschten Aktien an Darlehen heranzukommen. Auch gegen Erzbischof Marcinkus erging in Italien ein Haftbefehl, worauf dieser den Vatikan nicht mehr verließ und später in die USA flüchtete.

Mehr als fünf Milliarden Dollar Gesamtvermögen

Medienberichten zufolge beläuft sich das Gesamtvermögen des IOR mittlerweile auf mehr als fünf Milliarden Dollar, die von ca. 150 Mitarbeitern im Nikolausturm des Vatikans betreut werden. Die Vatikanbank ist nur dem Papst Rechenschaft schuldig. Viele katholische Einrichtungen haben dort ein Konto.

1968 hatte Papst Paul VI. (auch Pillen-Paule genannt) eine Enzyklika herausgegeben, in der die katholische Kirche sich strikt gegen die Anti-Baby-Pille wandte. Peinlich nur, dass das IOR bis 1970 an einem Pharmaunternehmen, das die Anti-Baby-Pille produzierte, Aktienmehrheit besaß.

Am 23. September 2009 löste Gotti Tedischis den Präsidenten der vatikaneigenen Bank Istituto per le Opere di Religione (IOR) Angelo Caloia auf Druck Papst Benedikts XVI ab, nachdem durch ein Buch des Journalisten Gianluigi Nuzzi einige unangenehme Geschäfte aus dem Vatikan bekannt wurden. Gleichzeitig löste der Papst den gesamten Aufsichtsrat auf. Tedeschis sollte die Vatikanbank wieder auf sichere Füße stellen, mehr Transparenz schaffen und die innerhalb der EU geltenden Regelungen zur Verhinderung von Geldwäsche einhalten.

Gotti Tedeschi

In den Jahren davor gab es immer wieder Ermittlungen wegen undurchsichtiger Transaktionen der IOR. Gotti Tedeschi gilt als Experte für Finanzethik und hat gute Verbindungen innerhalb der römisch-katholischen Kirche. Zuvor war er Chef der Santander-Bank in Italien. Am 21. September 2010 leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Tedeschi und den Generaldirektor der IOR, Paolo Citriani, wegen des Verstoßes gegen die Normen zur Verhinderung von Geldwäsche ein. Die italienischen Behörden hatten 23 Millionen Euro über Monate beschlagnahmt. Das Geld befand sich auf dem Konto einer anderen Bank und sollte zu JP Morgan in Frankfurt und an ein anonymen Empfänger überwiesen werden. Die Vatikanbank, die übrigens keine richtige Bank ist, hatte scheinbar keine Kontrollmitteilungen über den Transfer der Überweisungen gemacht.  Die Ermittlungen wurden 2011 eingestellt und das konfiszierte Geld zurückerstattet. Gotti Tedeschi hatte zuvor das vatikanische Finanzsystem neu geordnet und Benedikt XVI per Dekret verfügt, dass die Vatikanbank die EU-Richtlinien zur Geldwäsche zu befolgen habe und gleichzeitig eine vatikanische Finanzinformationsbehörde geschaffen.

.Zudem tauchte vor gut einem Jahr in einem Bericht des US-Außenministeriums der Vatikan auf einer Liste auf, in der Staaten wegen des Verdachts auf Geldwäsche beobachtet werden.

Mittlerweile agiert die IOR viel vorsichtiger. Trotzdem werden aber immer wieder Gerüchte laut, die Bank habe mit Geldwäsche zu tun.

Nach einem einstimmigen Misstrauensvotum des Vorstands trat Tedeschi am 24. Mai 2012 als Präsident der Vatikanbank IOR zurück. Als Begründung teilte das Pressebüro des Vatikans mit, er habe „grundlegenden Anforderungen(!) nicht genügt“ und „trotz mehrmaliger Mahnungen Aufgaben von vordringlicher Wichtigkeit nicht ausgeführt.“

Wenn auch die Hintergründe nicht klar sind, wird vermutet, dass im Vatikan wieder einmal recht unheilig gemobbt wurde oder ein neuer Skandal ins Haus steht. Außerdem hat das dem Papst direkt unterstellte Institut für die religiösen Werke (IOR) seit Jahrzehnten einen recht zweifelhaften Ruf.

Gotti Tedeschi sagte zu dieser Bankrotterklärung lediglich, er wolle das nicht kommentieren, „sonst müsse er hässliche Worte in den Mund nehmen“.

Nun wird im Vatikan ein Nachfolger gesucht, der “wirksame und umfangreiche Beziehungen zwischen dem IOR und der Finanzgemeinschaft” aufbauen soll.

Am Tag nach dem Rücktritt Tedeschis bestätigte der vatikanische Pressesprecher Federico Lombardi die Festnahme des päpstlichen Kammerdieners Paolo Gabriele, der Geheimpapiere des Papstes veröffentlicht hatte.

Medien berichteten, dass Tedeschi in den vergangenen Monaten immer wieder mit dem vatikanischen Staatssekretär Kardinal Tarcisio Berone in Konflikt geraten war. Das hätte zur Ausgrenzung Tedeschis geführt. Interimspräsident der Bank wurde Ronaldo Schmitz, ein Vertreter der Deutschen Bank im IOR-Vorstand.

Im Zusammenhang mit einem Bestechungsskandal des Rüstungskonzerns Finmeccanica durchsuchte im Juni 2012 die Polizei Tedeschis Haus.

Italienische Medien berichten, dass Tedeschi seitenlange Schreiben an den Papst vorbereitet hatte, in dem der ehemalige Santander-Banker die Missstände in dem Finanzinstitut des Vatikans beschreibt. Danach sollen sowohl Politiker als auch streitbare Vermittler und Strohmänner der organisierten Kriminalität chiffrierte Konten bei dem Institut für Religiöse Werke haben (wie das IOR übersetzt heißt). Nach Aussagen von Gotti Tedeschi soll dieser um sein Leben fürchten. Eine Kopie der Schreiben sollte im Fall seines Todes auch an einen befreundeten Journalisten gehen. Nach Darstellung des entlassenen IOR-Präsidenten sollen seine Probleme beim IOR begonnen haben, als er Fragen nach den Namen hinter den Nummernkonten stellte.

Kein elektronischer Zahlungsverkehr mehr

Seit 1. Januar 2013 ist der Vatikan vom elektronischen Zahlungsverkehr abgeschnitten. Besucher und Gläubige können damit nicht mehr wie gewohnt mit Kredit- oder EC-Karte, sondern nur noch in bar bezahlen. Grund ist das über Jahrzehnte immer wieder hochgekommene Problem, das lautet: Verdacht auf Geldwäsche.

In der Apotheke, dem Supermarkt, der Vatikanpost und vor allem an den Eintrittkassen berühmter Museen sind bei einem Jahresumsatz von mehr als 90 Millionen Euro nur Barzahlungen möglich.

Die Deutsche Bank Italien hat bisher einen Großteil des Zahlungsverkehrs für den Vatikan abgewickelt. Eine Genehmigung für den elektronischen Zahlungsverkehr wurde von den Behörden abgelehnt, weil die Banca d’Italia der Auffassung ist, dass der Vatikan die internationalen Anti-Geldwäsche-Standards immer noch nicht erfüllt. Aus diesem Grund dürfen italienische Banken die Finanztransaktionen im Vatikan nicht mehr abwickeln.

Der Vatikan gibt dazu keinen Kommentar ab. Allerdings bestätigte der Vatikansprecher Lombardi, dass Verträge einiger vatikanischen Einrichtungen mit einem ihrer Finanzdienstleister ausgelaufen sind.

Fazit

Dass Banken zocken und spekulieren ist bekannt. Auf diese Weise sind sie mitschuldig am Preisanstieg etwa bei Lebensmitteln, die ärmere Menschen sich nicht mehr leisten können. Dass aber Banken zu Geldwäschern werden um den Verdienst von Heroin zu legalisieren ist mehr als verbrecherisch.

Sollte hier ein Zusammenhang bestehen? Banken sind schließlich mittlerweile weltweit vernetzt und von der Deutschen Bank in Deutschland wurde in den letzten Wochen auch einiges an unreellen Machenschaften bekannt.

Sind in den Unterlagen der IOR Dokumente sichergestellt worden, die zeigen, dass die Deutsche Bank in Deutschland ebenso in die Machenschaften der Vatikanbank verstrickt ist? Schließlich ist einer aus dem Aufsichtsrat der Vatikanbank Interimschef geworden und stammt zufällig (?) aus der Deutschen Bank Italien

Offensichtlich sind im Vatikan Intrigen und Machtkämpfe genauso gängig, wie in der Wirtschaft. Die hohen Geistlichen sind wie es scheint genauso menschlich wie die Deutsche Bank und ihre Mitarbeiter, gegen die ermittelt wird. Es ist eben nicht überall „Kirche“ drin, wo „Kirche“ draufsteht.

Abgelegt unter Finanzpolitik, Fundsachen, International, Kriminelles, Religionen, Traurige Wahrheiten | 5 Kommentare »

Schock für Dingficker

Erstellt von IE am 30. November 2012

Das ungewöhnliches Sexualleben nicht nur ein Problem in der LINKEN ist, scheint sich in den letzten Tagen zu bestätigen. Wurden Sexualneigungen  bislang überwiegend durch den Ausdruck „Chinesenficker“ über eine Abgeordnete des saarländischen Landtages in die Öffentlichkeit getragen, lesen wir nun über einen Aufstand der Homosexuellen innerhalb der Christen-Gemeinschaft der CDU, einer neuen Gesetzgebung zum Schutz der Tiere, also von Zoophilie und heute folgt auch prompt ein Bericht über die Dingficker in der Presse.

Die LINKEN machen sich also wieder einmal zum Vorreiter, auch ohne Pferd, innerhalb der bunten Parteienlandschaft, so dass wir sie einmal mehr mit den Stinkefinger des Jahres auszeichnen möchten. Sie hat sich als Erst-Lüfter des großen menschlichen Schamteppich erwiesen. Mit diesen Teppich ist auch ausdrücklich nicht der vom FDP Niebel eingeführte Afghane gemeint.

Im Gegenteil, so haben sich kostbare Teppiche doch nicht nur als dekorative Unterlagen für Stühle und Tische erwiesen und auf die gleiche Art und Weise bekommt der Ausdruck „Schoßhündchen“ endlich auch seine entsprechende Zuweisung. „Platz“!

So lesen wir denn heute folgendes:

Sodomisten aller Länder, vereinigt euch!

Radikale Tierschützer gegen die Anhänger der freien Tierliebe: Wenn zwei Minderheiten in Konkurrenz treten, bleibt die Toleranz schnell auf der Strecke. Deshalb soll nun, nach mehr als 40 Jahren, die Freigabe für den Sex mit Tieren wieder aufgehoben werden.

Schicksalswochen für alle Freunde der Sodomie: Die Bundesregierung will den Geschlechtsverkehr mit Tieren verbieten. Seit dem Bewegungsjahr 1969 ist der Beischlaf mit anderen Arten straffrei gestellt – sofern das Tier dabei keine Schmerzen leidet. Es war ein erster Schritt zur sexuellen Befreiung der Deutschen. Nun drohen 25.000 Euro Bußgeld, wenn es bei den entsprechenden Plänen bleibt. Das ist ziemlich viel Geld für Sex mit seinem Hund oder Schaf, entsprechend groß ist die Aufregung in den interessierten Kreisen.

Dabei waren die Tierfreunde gerade auf dem Weg, als Randgruppe respektabel zu werden. Als aufgeklärter Mensch spricht man nicht mehr von Sodomie, sondern von Zoophilie. Es gibt eine rege Unterstützerszene und natürlich jede Menge Foren, auf denen sich die Anhänger zusammenfinden und mit Gleichgesinnten austauschen können.

Eigentlich sollte es Pferdezüchtern an den Kragen gehen

Quelle: Spiegel >>>>> weiterlesen

Schock für Dingficker

Nach dem geplanten Verbot der Zoophilie soll jetzt auch der Sex mit Objekten verboten werden.

Die Menschen fragen M.* oft, was bei ihm schiefgelaufen sei. „Wir sind viele“, antwortet M. in solchen Situationen sogleich kämpferisch. Und schiefgelaufen sei bei ihm gar nichts, er stehe dazu: „Ich bin Dingen zugeneigt“, bekennt M. dann in einer Mischung aus Trotz und Überzeugung. „Genauer gesagt, liebe ich alles aus Metall, besonders Modelleisenbahnen und Wäscheständer.“

Er habe, so erzählt der 37-Jährige heute, lange damit gerungen, diese Neigung öffentlich zu machen. „Aber wir sind viele“, kommt es dann wieder gebetsmühlenartig aus seinen Metall liebenden Lippen.

Nach Recherchen der Wahrheit gibt es in Deutschland rund 2,45 Millionen Dingficker. Die häufigsten Objekte der Begierde sind Autos, Maschinen jeder Art, Strümpfe, Musikinstrumente, Pantoffeln und organische Phallussymbole wie Karotten oder Zucchini.

M. sieht sich in seiner Sicht der Dinge bestätigt: „Wir sind viele“, sagt er überraschenderweise. „Und wir haben ein Recht darauf.“ Der kleine, etwas schmächtige Mann mit dem Ziegenbart fährt sich genüsslich über die Metallschiene am äußeren Rand seiner Stiefel.

Eigentlich ist M. in diesen Wochen nicht sehr entspannt, für seine Neigung bleibt ihm kaum Zeit. Denn M. ist zweiter Vorsitzender des des kürzlich gegründeten Vereins „DingDong“, der sich für die Rechte von Dingfickern einsetzt. Außerdem organisiert der Verein Reisen „der etwas anderen Art“ und betreibt einen Onlineshop.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia /

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, Überregional | 13 Kommentare »

Der Parolenschießer

Erstellt von IE am 16. Oktober 2012

Der SPD darf schon ein glückliches Händchen bei der Wahl, der die Partei zu vertretenden Repräsentanten zugebilligt werden. Auf Willy Brandt, dem wohl einzigen und ersten Vertreter, welcher dem Namen der Partei entsprach, wurden Helmut Schmidt und Gerhard Schröder gefunden welchen es beiden gelang einen Helmut Kohl auf der rechten Spur zu überholen.

Nun bekommt also Peer Steinbrück nach geleisteter Vorarbeit der bereits Genannten die Chance den unter Rot – Grün begonnenen sozialen Exodus zu vollenden. Das Menscheln verabschiedet sich endgültig aus der politischen Landschaft.

Nur, in ihrer Gier nach Macht und Geld übersieht diese Partei ihren endgültigen Abschied als wählbare Alternative. Der Steinbrück wird in diesem Land kein Kanzler werden! Mit der Einbildung, der Eitelkeit, der Selbstüberschätzung und Menschenverachtung? Nach dem Genossen der Bosse, der Genosse der Banker, Nie!

Hier ein wenig aus dem Leben des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, von Christian Bartel:

Wenn man den kleinen Peer Steinbrück fragte: „Kleiner Peer, was willst du denn werden, wenn du einst groß bist“, so bekam man ein bärbeißig hingeraunztes „Sozialdemokrat!“ oder eine saftige Maulschelle zur Antwort. Je nach Tagesform.

Denn Peer Steinbrück war schon in jungen Jahren der Sozialdemokratie anheimgefallen, nachdem er eine Schellackplatte mit Arbeiterliedern von Ernst Busch rückwärts abgespielt hatte und den geheimen Botschaften („Deregulierung des Arbeitsmarktes! Rente mit 67! Oder 87! Oder gar nicht!“) erlegen war.

Im bürgerlich-ehrbaren Hamburg eckte der junge Steinbrück mit seinem rücksichtslosen Sozialdemokratismus („Lockerung des Kündigungsschutzes!“) natürlich an.

Vom Architektensohn und Urgroßneffen des Gründers der Deutschen Bank hatte man mehr Benimm erwartet, doch der junge Rebell feuerte eine sozialrevolutionäre Parole nach anderen („Es reicht nicht, allein über die Interessenlagen von Rentnern und Hartz-IV-Empfängern zu reden“) aus der Hüfte, bis er das humanistische Gymnasium verlassen und auf einer fiesen Gesamtschule einem Abschluss minderer Güte entgegendämmern musste.

Anschließend weigerte er sich, wenigstens eine gut dotierte Stellung als Pfeffersack in einem renommierten Gewürzhandel anzunehmen, denn als solche pflegte die Hamburger Gesellschaft ihre missratenen Buben abzustellen, so dass dieses Amt später von Ole von Beust bekleidet werden musste.

„Und wovon willst du denn leben, als Sozialdemokrat?“, hatte das Mütterlein gebarmt und dem jungen Steinbrück wenigstens das Versprechen abgerungen, keiner lukrativen Nebenbeschäftigung aus dem Weg zu gehen.

Beim Studium in Kiel lernte Steinbrück dann Wolfgang Kubicki kennen, der ihn in seiner Auslegung des sozialdemokratischen Glaubens („Steuern auf Veräußerungsgewinne abschaffen!“) bestärkte, aber dann bei der Schwesterpartei FDP anheuern musste, weil der morsche Parteiapparat des alten Dampfers SPD zwei Staatsmänner dieses Kalibers gar nicht getragen hätte.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia / gemeinfrei

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, P.SPD, Überregional | Keine Kommentare »

Europäisches Tafeln

Erstellt von UP. am 26. September 2012

10 Männer – ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot,
ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher – treffen sich regelmäßig zum
Essen. So war es auch wieder in der letzten Woche. Die Rechnung für alle zusammen betrug
genau 500,- €, denn man speiste schon sehr gern auf hohem Niveau. Die Gäste zahlten ihre
Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:
– Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
– Der Zypriot zahlte 1 €. Der Franzose 5 €.
– Der Österreicher 50 €. Der Finne 80 €.- Der Holländer 100 €.
– Der Zehnte (der Deutsche) zahlte 264 €.
Das ging schon eine ganze Weile. Immer wieder trafen sie sich zum Essen und alle waren
zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für
das Essen um 50 € zu reduzieren. “Weil Sie alle so gute Gäste sind!”
Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 450 €, aber die Gruppe
wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie das bisher üblich war. Dabei änderte sich
für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen
sechs aus? Wie konnten sie die 50 € Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte?
Die sechs stellten schnell fest, dass 50 € geteilt durch sechs Zahler 8,33 € ergibt. Aber
wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste
Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen
vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere.
Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:
– der Zypriot, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
– Der Franzose zahlte 3 € statt 5 € (40% Ersparnis).
– Der Österreicher zahlte 45 € statt 50 € (10% Ersparnis).
– Der Finne zahlte 72 € statt 80 € (10% Ersparnis).
– Der Holländer zahlte 90 € statt 100 € (10% Ersparnis).
– Der Deutsche zahlte 239 € statt 264 € (11% Ersparnis). Jeder der sechs kam bei dieser
Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.
Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so
ideal wie sie dachten. “Ich hab’ nur 2 € von den 50 € bekommen!” sagte der Franzose und
zeigte auf den Deutschen, “Aber er kriegt 25 €!”.
“Stimmt!”, rief der Zypriot, “Ich hab’ nur 1 Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal
so viel wie ich”. “Wie wahr!”, rief der Österreicher, “Warum kriegt er 25 € zurück und
ich nur 5 €? Alles kriegen mal wieder die reichen Deutschen!”.
“Moment mal” riefen da der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener aus
einem Munde, “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!”
Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Deutschen los und verprügelten ihn. Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht zum Essen auf. Also setzten
sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu
bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen
zu können! Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.

Es kam uns zugeflogen…; es ist nicht unlesenswert, jedoch wir werten es nicht. Solch‘ Blüten treibt’s im Volk.
Verfasser oder Rechteinhaber: uns unbekannt. Wer Rechte innehat und uns das nachweist, dem bezahlen wir nichts, aber löschen auf Verlangen unverzüglich.

Abgelegt unter Fundsachen | Keine Kommentare »

Verfolgungswahn

Erstellt von UP. am 10. September 2012

Zur Dummheit gehört auch die Vergesslichkeit! Mehr noch: Die Vergesslichkeit ist eine Funktion der Dummheit.

Was ist eigentlich mit dem Ehrenmann Kohl und dessen Spendenaffäre? Und mit Schreiber, der diesen Blühlandschaftsversprecher derbe in die Pfanne hauen wollte? Was hat man dem Schreiber angedroht oder mutmasslich bezahlt? Nein – nicht in Euronen, sondern in Cerealien und anderen Vergünstigungen.

Und was wurde aus dem Holzmann Schröder, der den Bauarbeitern das Blaue vom Himmel herunterlog?
Kein Mensch erinnert sich an die Scheisspolitik dieses Herrn, diesem Putin Freund; denn die Scheisse wurde damals mit der Oder-Flut hinweggespült.

Das passierte auch bei Guttenberg. Opel war wichtiger und wurde hochstilisiert. Warum sonst „kennt“ keiner mehr den Lügenbaron? Na, wusste jemand noch seinen Namen? Gut gesattelt sitzt er auf seinem Ross – immer noch mit neuer Frisur (unpomadig) und anderer Brille oder auch gar keiner.

Kaum einer lastet den GRÜNEN heute noch Hartz IV an, und Fischer, der Fotografenlehrling aus Fellbach, schreibt Bücher und verdient mit Gastprofessuren Geld wie Heu. Und steht hoch in der Gunst des vergesslichen Volkes.

Und das Irrwitzigste: Der Hosenanzug ist die Nummer 1! Was mir dazu einfällt, sage ich nicht.

Kaum einer verfolgt diese alten Geschichten. Und wer das dennoch tut, ist ein Verschwörer und leidet unter Verfolgungswahn.
Einer der Wenigen beispielsweise, der auch gehört wird, ist Volker Pispers, der comedian-begnadete Mathematiker. Aber in seinen Vorstellungen sitzen die Verbocker und Gutsituierten und lachen über die „Märchen“, die Pispers ihnen erzählt.

In diesem Sinne kann man sich den Starkbieranstich auf dem Nockherberg sparen, wenn dieses Politiker-Pack unten sitzt und sich köstlich über die eigene Unfähigkeit amüsiert. Man ist ja unter sich.

Wie war das noch mit der Amigo-Affäre im Straussenland? Keiner weiss es mehr!

Abgelegt unter Allgemein, Debatte, Fundsachen | 2 Kommentare »

Nackt – Gassi in Bochum !

Erstellt von IE am 28. August 2012

Folgendes Ereignis sorgte gestern im Ruhrgebiet für Aufmerksamkeit:

Frau führt nackten Mann an der Hundeleine über die Straße


Solche bizarren Einsätze hat die Polizei selten: Eine 33-jährige Frau im knappen Lederdress hat einen 55-jährigen Mann am Montagvormittag an einer Hundeleine über den Bürgersteig der Vierhausstraße geführt. Der Mann war komplett nackt. Nur um seinen Hals trug er etwas: das Stachelhalsband der Hundeleine.

Sofort forderten die Polizisten den Mann auf, sich anzukleiden. Das tat er denn auch ohne Murren. Seine Kleidung hatte er in der Nähe. Er zeigte auch sofort seinen Ausweis vor. Damit ist der Fall allerdings nicht erledigt. Die Beamten schrieben zwei Anzeigen – wegen Belästigung der Allgemeinheit. Woher die Beschuldigten stammen, wollte die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

Wie von zufällig anwesenden Passanten berichtet wurde, soll das Pärchen in der linken Ruhrgebiets Szene seit langen bekannt sein. Sie hätten wohl eine Party besucht zu welcher als Abschluss der Kommunalwahlen in Dortmund geladen wurde. Dort feierte die Partei die von ihnen erreichten 3.5 % wie einen Sieg. Den Passanten viel weiterhin auf, dass sich der Mann sofort mit einem Lila Oberhemd bekleidete.

Auch aus dem Saarland wurde von einen ähnlichen Pärchen in letzter Zeit des öfteren berichtet. Dort hat jetzt bekanntlich die Saison der Schwenker – Feste begonnen und so versammelt sich ein fast immer ausgemachter gleicher Kreis regelmäßig an den verschiedensten Orten zum geselligen Beisammensein.

So auch am letzten Wochenende in Rehlingen – Siersburg wo in einem internationalen Ambiente zum „Weiherfest Oberesch“ geladen wurde. Der „Begin“ wurde mit 17:00 Uhr angegeben und in Englisch wurden als „Special Guest“ die MdB Thomas Lutze und Yvonne Ploetz begrüßt.

Ein ähnlich dem Bochumer agierendes Pärchen wurde aber auf dieser Party nicht gesehen. Aber dort gab es ja auch keinen Wahlerfolg zu feiern. Eine Vielzahl an Fotos und Partyeindrücke gibt es unter folgenden Link   >>> HIER <<< zu sehen.

So ist dann auch bereits die nächste Einladung zur nächsten Party unterwegs:

8. SEPTEMBER 2012 Kreisverband
Wahlkampf-Helferfest des Kv Merzig-Wadern
Beckingen, Mühlenbachstraße 62, 18 Uhr.

Alle Helferinnen und Helfer des LT-Wahlkampfes und sonstigen Veranstaltungen der Linken im KV Merzig-Wadern werden hiermit rechtherzlich zu dem angekündigten Helferfest eingeladen.

Die Veranstaltung findet überwiegend im Freien statt also dem entsprechende Bekleidung wäre von Vorteil (Leichter Bieranzug?) Elmar und Dagmar servieren die Getränke und Reinhold wird für Euch am Schwenker tätig sein.

Ich bitte um kurze Rückmeldung aus den OV’s des KV Merzig-Wadern damit wir uns entsprechend gut präparieren können. Eine weitere persönliche Einladung wird nicht mehr ergehen.

Also bitte Rückmeldungen und dann bis Samstag, 8. 9. ab 18:00 Uhr und bringt gute Laune, viel Durst und großen Hunger mit… Vielen Dank im voraus!

Grüße Reinhold Engel, Kreisgeschäftsführer

Leider scheint aber hier nur eine Provinzveranstaltung stattzufinden, da nur in deutscher Sprache geladen wurde. Chinesen sind also unerwünscht! Auf die vielen Fotos freuen wir uns schon im voraus. Die Schreiber und Leser von DL.

Fotoquelle: Wikipedia / Gemeinfrei

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, Kommunalpolitik, Nordrhein-Westfalen, P. DIE LINKE, Saarland, Überregional | 10 Kommentare »

Zwei Saarländer-Ein Kopf?

Erstellt von IE am 23. August 2012

Dieser Kommentar in Zeit online zu den folgenden Arikel spricht Bände und wir zitieren wie folgt: „Im Nachhinein gesehen muss man der damaligen DDR-Bevölkerung auch deswegen dankbar sein, dass uns Wessis ein Bundeskanzler Lafontaine erspart blieb“. Zitat Ende!

Im folgenden Interview berichtet der Historiker Martin Sabrow über Honeckers Traum, von einer gemeinsamen Zukunft mit Oskar Lafontaine. Honecker wäre am 25. August 100 Jahre alt geworden. Sehr ausführlich versucht er den Menschen zu beschreiben und bringt einige doch sehr überraschende Parallelen zwischen zwei Saarländern an den Tag. Ist hieraus vielleicht das Faible von Sahra zu Oskar entstanden? Vielleicht die späte Erfüllung eines Jungmädchentraum?

„Zwei Saarländer an der Spitze“

DIE ZEIT: Herr Sabrow, Erich Honecker gilt vielen als langweiliger, farbloser Apparatschik. Kann es denn Spaß machen, über ihn zu forschen?

Martin Sabrow: Ja! Weil man das Bild von Honecker aufrauen kann. Unsere Vorstellung von ihm ist sehr durch die ikonischen Fotos der späten Zeit geprägt, die ihn als störrischen Alten vor dem Untersuchungsgefängnis Moabit zeigen, mit zitternder Greisenfaust. Oder von dem statuarischen, alterslosen Herrscherporträt aus den Behörden und Parteieinrichtungen. Wenn man aber der Lebensgeschichte Erich Honeckers nachgeht, zeigt sich, dass sie eigentlich viel lebhafter, sprunghafter, bunter war als in der geglätteten Erzählung der DDR. Das ist für mich als Biografen reizvoll.

Der junge Honecker galt noch als »eleganter Erich«, als charismatischer Redner und Frauenheld. Wie passt das zu seiner späteren spießigen Aura?

Zum einen kostet die Last der Aufgabe natürlich auch einen sozialistischen Funktionär Jugendlichkeit. Zum anderen hängt das mit der Funktion des Individuums im kommunistischen Herrschaftsapparat zusammen. Die Auslese und Repräsentation der Eliten war nicht auf individuelles Charisma ausgelegt, sondern auf Funktionsfähigkeit und Passfähigkeit im Parteiapparat.

Sie schreiben vom Widerspruch zwischen der öffentlichen und der privaten Person Honecker.

Das Bild der zwei Körper des Königs gilt auch für kommunistische Herrscher. Das Individuum soll die kollektive Parteiherrschaft verkörpern. Seine Individualität geht dabei verloren. So posierte Honecker, als Mann mittleren Alters, bei einem seiner Krimbesuche in einem kurzen Matrosenanzug – neckisch und braun gebrannt. Das zu veröffentlichen war undenkbar, das Ministerium für Staatssicherheit hat solche Bilder sofort unter Verschluss genommen.

Quelle: Die Zeit online >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia/ Bundesarchiv, Bild 183-1988-0818-405 / Franke, Klaus / CC-BY-SA

Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland lizenziert.

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, P. DIE LINKE, Positionen, Saarland, Überregional | 3 Kommentare »

Gigantitanomanie

Erstellt von UP. am 26. Juni 2012

Die sofasitzende „Free-TV“ – TV-Schar interessiert nur eines im Moment:

Geht das gut mit dem Showgigant(en) und dem Poptitan(en)???

Bereits BILD macht sich Sorgen – und das alles auch noch zum 60. Geburtstag: Schmeisst Bohlen den Scheiss hin? Kann es sein, dass sein Schein durch Gottschalks Sonne verblasst? Was können ‚wir‘ denn machen, dass das gut geht? Oder war diese Idee, die ursprünglich von Titan selber stammen soll, doch nicht so gut, nachdem der Gigant mit „Gottschalk live“ ordentlich auf’s Maul gefallen ist?
So auf die Schnelle geht das dann eben doch nicht: Noch ’ne Talk-Show, als ob wir davon nicht genug hätten. Die Dritten sind voll davon und der „Klassiker“, die ‚Harald Schmidt Show‘, bricht auch so langsam ein. Schmidt wechselt mal wieder das Hemd und wird damit endgültig zum Wandervogel. SKY hat gerufen. Und Harald kommt. Oder geht. Zu SKY.

Es ist schon ein Elend. Was wird nun aus den lieben Tommi? Wir haben ihn doch alle so lieb. Aber auch den Titanen haben wir lieb. Hoffentlich tun die Beiden sich nix. Das wäre doch einfach toll, wenn das klappt mit den Beiden zusammen. Und dabei noch die Dame Michelle Hunziker. Auch eine Liebe. Und blond! Das muss doch eigentlich ziehen.
Wir können es doch nicht zulassen, dass Tommi irgendwann am Hungertuche nagt. Hoffentlich schlägt sich die Dame nicht auf dei Seite vom Titanen, wenn der den Giganten doch nicht wollte. Denn der kann ja die beinharten Sprüche vom Titanen nicht so ab… . Der dürfte dann nicht einmal mehr ‚ficken‘ sagen. Das finden wir dann auch nicht mehr so gut; denn darauf warten wir ja immer, dass der Titan die Sau rauslässt.
Dann könnte es schon sein, dass der Titan den lieben Tommi wieder raus-ekeln will.

Ach – das ist alles so schwer zu entscheiden. Wir haben doch alle so lieb: die Hunziker, den Tommi und den Pop-Titanen und so!
____________________
und ma’ne Frage? Kommt Poptitan eigentlich vom „Titan der
Popper„, also dingens, mehr… – nich‘ die Musik? Poppen auf
dem Sofa – sozusagen Popsofa… Ricky’s vielleicht?

Abgelegt unter Bildung, Debatte, Europa, Feuilleton, Fundsachen, HARTZ IV, International, Kommentar, Kriminelles, Positionen, Satire | 2 Kommentare »

Der Musiker Shahin Najafi

Erstellt von IE am 9. Juni 2012

Schon vier Todesdekrete gegen den in Deutschland lebenden iranischen Musiker Shahin Najafi sind bislang von islamischen Geistlichen erlassen worden. Dieses machte der seit vier Wochen an einem geheimen Ort unter Polizeischutz lebende Musiker am letzten Mittwoch bekannt. Er habe aber nicht vor beizugeben und werde weiterhin kritische Texte sowie eine Tournee planen.

Der 31 jährigen wurde bereits im Mai von zwei Großajatollahs als Ketzer beschimpft und Gotteslästerung vorgeworfen. Er habe in seinem jüngsten Song den von schiitischen Muslimen verehrten zehnten Imam beleidigt.

Jetzt seien noch zwei weitere solcher Fatwas hinzugekommen, sagte Najafi. Er habe Strafanzeige wegen Aufrufs zum Mord gestellt hat. Außerdem ist auf den Musiker ein Kopfgeld von 100.000 Dollar ausgesetzt. „In meinem Text geht es um gesellschaftliche und politische Probleme im Iran und um die Beschränkung von Freiheit.“ Sein jüngster Song sei satirisch und provozierend – und er bleibe bei seinen Aussagen, sagte Najafi, der 2005 nach Deutschland gekommen war.

In seiner Heimat war er Untergrundmusiker und politischer Aktivist. Najafis Songs werden dort auf dem Schwarzmarkt gekauft oder im Internet heruntergeladen.

Stille Diplomatie werde nicht weiterhelfen, sagt Günter Wallraff. Der Publizist und fordert für verfolgte Künstler mehr Solidarität. Er unterstützt derzeit den bedrohten Musiker Shahin Najaf.

Wallraff will eine möglichst breite Solidarität für ihn organisieren. „Shahin Najafi ist jemand, der bereit ist, etwas zu riskieren und der jetzt Schutz und Hilfestellung braucht“, betonte der Schriftsteller (69). „Man muss den Angstmachern in dem menschenverachtenden iranischen Regime zeigen, dass sie letztlich unterlegen sind, sich selbst entblöden und nur das Gegenteil erreichen. Shahins Texte werden im Iran umso mehr gehört.“

Bereits 1989 hatte Wallraff den iranischen Schriftsteller Salman Rushdie aufgenommen, der wegen seines Buchs „Die satanischen Verse“ ebenfalls mit einer Fatwa mit dem Tode bedroht worden war.

Nach Wallraffs Worten kündigen inzwischen auch in Deutschland schon Unbekannte anonym auf Webseiten an, sie wollten „Vollstrecker“ der Fatwas werden. Vor der deutschen Botschaft in Teheran werde in staatlich organisierten Demonstrationen die Auslieferung Najafis verlangt, Fotos von ihm würden verbrannt.

Hier ein Interview mit Günter Wallraff:

„Die meinen es todernst“

taz: Herr Wallraff, Sie kümmern sich jetzt um den Musiker Shahin Najafi, der aus dem Iran mit dem Tode bedroht wird. Was können Sie für ihn tun?

Günter Wallraff: Shahin Najafi hat sich an mich gewandt, und ich habe ihm meine Hilfe angeboten. Jetzt ist er an einem sicheren Ort, an dem schon Salman Rushdie einige Zeit verbracht hat. Wichtig ist, dass er jetzt eine breite Unterstützung bekommt.

Konnten Sie ihm da die richtigen Kontakte verschaffen?

Das kommt teilweise von selbst. Was die Medien betrifft, kann er sich nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen. Aber die Solidarität seiner deutschen Künstlerkollegen muss erst organisiert werden. Und ich warte noch darauf, dass sich mal eine Stiftung meldet, die ihm ein Stipendium anbietet, damit er seine Arbeit fortsetzen kann.

Gerade hat Shahin Najafi im Internet ein neues Lied veröffentlicht, in dem er seine Lage kommentiert. War das klug?

Es gibt zwei Wege, mit so einer Situation umzugehen: Man kann sich zurückziehen und sich raushalten. Aber damit ermutigt man diejenigen, die einen mit dem Tode bedrohen. Rushdie hat es einst als den größten Fehler seines Lebens bezeichnet, als er auf den Rat der Sicherheitsbehörden hin nach Chomeinis Fatwa seine Haltung relativierte. Da wurde er erst recht attackiert.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

[youtube 4rDXhjIN030]

text:

Naqi! for sake of your sense of humor
For sake of this deportee man out of ring
For sake of the threatening life’s big penis sitting back to us
Naqi! For sake of the width and lengths of sanction and uprising dollar and the sense of humiliation
Naqi! For sake of paper made Imam
For sake of Ya Ali saying infant trapping in the womb
For sake of jurisprudence lesoon in the nose operation’s room
For sake of Agha* [the leader] and prayer bead and rug made in china
Naqi! for sake of Sheith Rezaeie’s* thumb[an Iranian football player who fingered his playmate in live broadcasting match]
For sake of the missed out religion and the religious football

Chorus:

Hey Naqi! Now that Mahdi has slept, we are calling you:hey naqi!
We are ready wearing our shrouds, hey naqi! Rise up! (2)
Naqi! For sake of love and Viagra
For sake of legs up in the air and chakra
For sake of bread, chicken, meat and fish
And Silicon breast and striped virginity
Naqi! For sake of Golshifte’s* tits [an Iranian actress who pose nude for Cezar film prize trailer]
For sake of our lost prestige which was taken
Naqi! For sake of Aryan’s race
And the plaques overhang the neck
Naqi! Please for sake of Farnood’s* dick [an Iranian child who goofed in a live TV show]
And three thousand billion* under the sapphire sky [the amount of government embezzlement from Iran’s Saderat Bank]
Persian Gulf and Uromieh Lake were fictional
By the way! What was the Green Movement leader’s name?!

Chorus (2)

Hey Naqi, hey Naqi, hey Naqi!
For sake of fart-rending* demise of nation’s Imam [it points to a goof from an Iranian TV’s host, who used fart-rending instead of the word „Heart-rending“]
For sake of fossilized political commentators far from homeland
For sake of high class widows roaming in discos
For intellectual discussions in chartrooms
For sake of notorious men’s order
For sake of female men rights‘ supporters
For sake of colored revolution on TV
For sake of 3 percent book readers of people
For sake of fake & hollow poets
For sake of this fickle crowd
Who say „viva“ in the morning & „down with“ in the evening
For sake of fantasy fiction’s hero

Chorus (2)

Hey Naqi, hey Naqi, hey Naqi!

* Naqi: also known as ‚Alī an-Naqī was the tenth of the Twelve Imams. His full name is ‚Alī ibn Muhammad ibn ‚Alī. The exact date of his birth and death are unknown, but it is generally accepted that he was born between 827–830 CE(Wikipedia)translation by aftab.nfill in by ali.d

Fotoquelle: Wikipedia / GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, International, Kriminelles, Positionen, Religionen, Traurige Wahrheiten | Keine Kommentare »

Die Westfront SL – AKL

Erstellt von IE am 31. Mai 2012

Da kommt er wieder aus seinem Loch hervor, der ehemalige Landes-Geschäftsführer von NRW und kann es auch heute nicht lassen, jedermann der ihm im die Quere kommt mit Dreck zu bewerfen.

Dabei war gerade er als Landes-Geschäftsführer während seiner Amtszeit nicht in der Lage die Strukturen der Partei ausreichend für die Zukunft zu gestalten. Er war ein Versager in seinen Job. Schon zu seiner Zeit war ihm die Strömung der SL wichtiger als die gesamt Partei und er lies nichts unversucht die Partei in seinem Sinn zu manipulieren. Das Ergebnis ist heute an der LINKEN NRW sichtbar: Ein zerstrittener Wahlverein welcher von dem Wähler die entsprechende Quittung erhielt.

„Jede Situation erfordert das passende Werkzeug: manchmal ein Skalpell und manchmal eben auch eine Kettensäge“. So gibt keinen besseren Satz mit welchen er seine Arbeitsweise als auch seinen Charakter besser dokumentieren könnte und es braucht keiner besonderen hellseherischen Fähigkeiten um festzustellen: So werdet ihr bei den Wählern mit Sicherheit keine Sympathien gewinnen können.

Versuche es einmal mit Redlich – und Ehrlich -keit Günter! Vielleicht erreichst du damit dann doch noch einmal die reich gefüllten Staatströge. Also Kopf hoch, Brust raus und die A-backen zusammenkneifen, (auch wenn es dir schwer fällt) das alles sind Grundlagen für einen aufrechten Gang.

****************************************

Gesendet: Samstag, 26. Mai 2012 um 00:29 Uhr

Betreff: SL-Mitgliedschaft

Lieber Alban,

streich mich bitte von der SL-Mitgliederliste.
Das Verhalten einiger SLer heute in Dortmund war unerträglich. Vor eine Fernsehkamera zu treten um auf Katharina zu treten ist unanständig und hinterhältig. Auch Günters Attacken sind verantwortungslos gewesen.
von meinem Handy gesendet
Ralf

***************************************

Am 26.05.2012 um 00:44 schrieb Alban
Hallo Ralf,
Dein Wunsch sei uns Befehl.
Norbert / nehmt Ihr Ralf aus dem entsprechenden Verzeichnis?)
Obwohl ich Deiner Dolchstoß-Legende definitiv nicht zustimmen kann. Ich finde es unverantwortlich von Katharina, sich hier in NRW davonzustehlen, um sich auf Bundesebene inthronisieren zu lassen und darauf zu hoffen, dass die Basis diese Unverschämtheit auch noch mitmacht.
Viele Grüße,
Alban

****************************************

Gesendet: Samstag, 26. Mai 2012 um 13:27 Uhr
Betreff: Aw: Re: SL-Mitgliedschaft
Lieber Alban,
liebe GenossInnen,

Ihr werdet bei Ralf in diesem Falle auch mit den besten Argumenten nichts erreichen – jedenfalls
nicht kurzfristig: Katharina hat schon als Kind bei ihm in Gladbeck auf dem Schoß gesessen.

Ralf hatte quasi eine Patenonkel-Rolle für Katharina.

Deshalb kann er mit Katharinas gestrigem offensichtlichen Absturz (ich halte den Rücktritt von ihrer Kandidatur im Laufe dieses verlängerten Wochenendes für wahrscheinlich) nicht rational umgehen.

Hinzu kommen ihn selbst betreffende SL-NRW-interne Konflikte, die ohnehin schon lange dazu geführt hatten, dass er sich in unseren Reihen als Außenseiter fühlte.

Seine Drohung Mein Streben wird darauf gerichtet sein, dass diesen Leuten der NRW-Landesverband nicht in die Hände fällt ist leider ernst zu nehmen:

Ich habe am Rande mitbekommen, wie er sich gestern Abend gegenüber Ingrids ehemaligem
Mitarbeiter M. D.,
ebenfalls formell noch SL-Mitglied, ganz ähnlich äußerte.

Einige Hardliner-AKLerInnen standen gestern Abend kurz vorm Ausrasten: Inge Höger regte sich am Ende der Veranstaltung auf offener Bühne heftigst auf. Ulla Jelpke wäre einem strömungsungebundenen Genossen gegenüber beinahe handgreiflich geworden.

Während ich deren Frust ja immerhin noch verstehen kann, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum Ulla Lötzer und Paul so enttäuscht (in Ullas Fall habe ich es sogar als aggressiv-enttäuscht wahrgenommen) über Schwabedissens gestriges offensichtliches Scheitern sind: Schwabedissen war schließlich über all die LINKE-Jahre hinweg gemeinsam mit Gleiss, Höger, Jelpke und – später hinzugekommen – auch G. (für Nicht-NRW’lerInnen: Andrej Hunkos Lebensgefährtin und aus AKL-Sicht Käthes designierte Nachfolgerin) in NRW das Zentrum von kleinbürgerlich-linksradikalem Sektierertum und immer wieder auch völlig rücksichtsloser innerparteilicher Ausgrenzungspolitik.

Zu M. Aussage:

Auch Günters Attacken sind verantwortungslos gewesen.

Ja, ich hatte in den letzten Wochen und gestern meinen Anteil daran, dass Schwabedissen gestern Abend verloren hat – übrigens mit tatkräftiger, wenn auch natürlich ungewollter Mithilfe von Gleiss und gestern Abend auch des Tagungspräsidiums sowie Katharina selber.

Aber ich würde es eher als verantwortungsvoll bezeichnen, wenn ich damit einen kleinen Beitrag dazu leisten könnte, die Bundespartei vor einer solchen Parteivorsitzenden zu bewahren und eine Veränderung des Kräfteverhältnisses in NRW mit einzuleiten.

Alex wirft mir nicht zu Unrecht Erbsenzählerei , die Verwendung eines Applausometers und ein Bleiben unter meinen Möglichkeiten vor, vor allem aber den möglicherweise entstehenden Eindruck, ich handle als Repräsent der SL:

Ich weiß, dass mein Vorgehen in den letzten Wochen nicht stets zur allseitigen intellektuellen
Befriedigung beigetragen hat.

Aber ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich die Einschätzung vertrete:  Jede Situation erfordert das passende Werkzeug: manchmal ein Skalpell und manchmal eben auch eine Kettensäge.
Anders formuliert: Mit hohen intellektuellen Ansprüchen allein ist in diesem Landesverband kein
Blumentopf zu gewinnen. Käthes Machiavellismus ist mit einer ästhetisch gelungenen Einführung
in die Politische Ökonomie nicht beizukommen.

Dass sich manche Leute u.a. vom gestrigen Verlauf provoziert fühlen, kann aus meiner Sicht deshalb in Kauf genommen werden, weil wir auf diesem Wege in etlichen Kreisverbänden (auch Käthes Heimat-Kreisverband Ennepe-Ruhr!) erstmals den Fuß in die Tür gekriegt haben.

Zu M. Aussage:
Das Verhalten einiger SLer heute in Dortmund war unerträglich. Vor eine Fernsehkamera zu treten um auf Katharina zu treten ist unanständig und hinterhältig.

Ich habe einige dieser Interviews mit unseren GenossInnen mitbekommen und auch selbst eins gegeben: Tenor war immer „Sahra ist die geeignete Kandidatin“, aber nie „Käthe ist scheiße“.

Aber natürlich habe ich nicht alle Interviews mitbekommen. Und ebenso natürlich weiß M. in vielen Fällen gar nicht, ob jemand zur SL gehört oder nicht – weil er seit Jahren bei keiner einzigen SL-NRW-MV mehr war.

Abschließende Bemerkung:
Katharina hat jetzt vor allem deshalb verloren, weil sie immer und jederzeit mehr oder weniger subtil mit moralischen Anforderungen an andere herantritt. Und diesen Anforderungen ist sie selber in den letzten Monaten allzu partei-öffentlich nicht gerecht geworden.

So viel von mir zur geistig-moralischen Umrahmung dieses sonnigen Pfingstfestes.

Herzliche Grüße
Günter

*************************************

Gesendet: Montag, 28. Mai 2012 um 11:37 Uhr

Lieber Günter,

ich habe wirklich lange gewartet, aber irgendwann reicht dein Gesülze wirklich. Deine SL organisierten Angriffe gegen Katharina sind einfach unerträglich! Natürlich kann man gegen ihre Kandidatur sein, aber deswegen muss man nicht derart mies ins persönliche gehen und so tun als wenn Katharina die Wahl alleine verloren hätte! Ich kann nur sagen das sie z.B. 2 mal im Kreis Soest war und das waren beides Termine von Wolfgang, wo sie kurzfristig eingesprungen ist. Auch die Fernsehauftritte, die ich gesehen habe, waren gut. An ihr hat es sicher nicht gelegen. Das du jetzt quasi eine Tour durch die KV´s machst um Stimmen gegen Katharina zu sammeln, halte ich für einen ganz miesen Stil.

Gerade dein nur strömungsausgerichtetes Denken kann dazu führen das sich unsere Partei zerlegt. Ich kann nur froh sein das ich schon vor langer Zeit aus der von dir dominierten NRW -SL ausgetreten bin.

Da forderst du Transparenz, das scheint aber nicht für dich zu gelten? Ich darf mal an deine SMS auf der Vertreterversammlung in Hagen erinnern. Nennst du das Transparenz? Einen ausgesuchten Teil der SL eine SMS zu schicken, mit dem Inhalt, jetzt hätten wir aber genug MigrantInnen gewählt und darum den und die nicht zu wählen.

Ich und ich glaube viele andere, hatten ja gehofft das du dich nach diesem Vorfall endlich zurückziehst und uns mit deinen schlauen Sprüchen endlich in Ruhe lässt!

Mit sozialistischem Gruß
Manfred

Abgelegt unter Debatte, Fundsachen, Nordrhein-Westfalen, P. DIE LINKE, Überregional | 4 Kommentare »

TATORT Internet

Erstellt von UP. am 29. Mai 2012

222.267 – das ist die Zahl der Straftaten unter Einsatz des „Tatmittels Internet“, die die Polizeiliche Kriminalstatistik im Jahr 2011 erfasst hat. Dazu gehören Delikte wie Waren- und Warenkreditbetrug, Computerbetrug, Leistungs- und Leistungskreditbetrug, die Verbreitung pornografischer Schriften und Straftaten gegen die Urheberrechtsbestimmungen. Beim Waren und Leistungsbetrug liefern die Betrüger trotz Bezahlung die versprochene Ware nicht bzw. erbringen die Leistung nicht. Beim Waren- und Leistungskreditbetrug versuchen sie, Waren oder Leistungen zu erlangen – ohne Bezahlung. Beim Computerbetrug wird kein Mensch getäuscht, sondern ein Datenverarbeitungssystem manipuliert und dadurch ein Vermögensschaden verursacht.

Wie die neue Infografik der Polizei zeigt, entfielen allein 28,2 Prozent der Fälle auf den Warenbetrug; beachtenswert ist auch der Anteil von 16,2 Prozent beim Warenkreditbetrug. Von den 75 959 Tatverdächtigen waren 70,1 Prozent männlich und 29,9 Prozent weiblich.

Die Infografik der POLIZEI dazu:
( www.polizei-beratung.de/infografik/tatmittel_internet )

Es ist davon auszugehen, dass für das Jahr 2012 mit „ordentlichen“ Wachstumsraten zu rechnen ist. Zu dieser „normalen“ Betrugskriminalität gesellen sich die Versuche der Internetkriminellen, die User zum Besuch von zweifelhaften Webseiten zu verleiten. Wir haben in diesem Zusammenhang festgestellt, dass unser WORDPRESS – Spam – Filter seit etwa vier Wochen Unmengen Spam abfängt. Bei uns gehen täglich bis zu 200 Spam-Mails ein, die für Porno, Viagra und andere einschlägige Seiten werben. Diese Server sitzen in USA, im pazifischen Raum und in Asien und dort, wie kann es anders sein: besonders in China.
Nicht selten sind es nicht nur Seitenhinweise, sondern auch Emails mit Anhang. Jeden Tag stehen Dumme auf, die diese Seiten besuchen und allein durch das Öffnen des URL Schadsoftware kassieren.
Und die ganz Dummen öffnen die Emails und dazu noch die Anhänge. Damit ist in der Regel das ‚Schicksal‘ ihres Rechners besiegelt.
Und die besonderen Dummen – mit Verlaub – die Saudummen, leisten im Besonderen der Aufforderung Folge, einen nicht unerheblichen Geldbetrag auf ein Konto auf Tonga zu überweisen, dass ihr Rechner wieder „entsperrt“ wird, nachdem ihn ein Trojaner lahmgelegt hat.
Das Ergebnis: Geld weg und der Rechner funzt natürlich nicht wieder! D.h. mindestens: format C:\ – was das bedeutet, sollte bekannt sein!

Fazit: Hände weg von Mails unbekannter Absender – nie Anhänge öffnen und nie diese in den Mails angepriesenen Seiten klicken.

Wir raten zu regelmässiger Datensicherung, mit der ein Abbild der Festplatte leicht erstellt werden kann. Und das natürlich auf einer externen USB-Platte.

Hier ein GUGGEL-Link dazu, über den wir bspw. zur Seite von Michael Schiel gelangen, der sein Progi „TrayBackup“ kostenlos für den privaten Gebrauch anbietet – siehe auch WIKIPEDIA „TrayBackup“
Das Programm erfüllt die Kriterien sogenannter „portable software“; lt. Entwickler benötigt TrayBackup keine Installation und kann direkt von USB-Sticks, Wechselfestplatten u.s.w. gestartet werden. Es werden keine Veränderungen am System vorgenommen, insbesondere werden keine Dateien in das Systemverzeichnis kopiert.
Es versteht sich in diesem Zusammenhang von selbst, dass wir auf dieses Programm ohne Gewährleistungen irgendwelcher Art hinweisen!
Im Gesamtzusammenhang weisen wir auf die Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik hin – und hier im Besonderen dringend auf den aktuellen Newsletter!

____________________________________________________________
Quelle des oberen redaktionellen Teils: Newsletter Polizeiliche
Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Zentrale Geschäftsstelle
c/o LKA Baden-Württemberg
Taubenheimstraße 85
70372 Stuttgart
Telefon: 0711 / 54 01 – 20 62,
Telefax: 0711 / 22 68 000,
Internet: http://www.polizei-beratung.de
E-Mail: mailto:info@polizei-beratung.de

Abgelegt unter Allgemein, Fundsachen | Keine Kommentare »

Handlanger fürs Kungeln

Erstellt von IE am 28. Mai 2012

Das der Bundesparteitag seine Schatten vorauswirft sieht man auch an den Aktivitäten der Bundesschiedskommission welche sich damit natürlich für eine Wiederwahl ins Zeug wirft. Ein Sitz in solch einer Kommission muss also schon sehr Ertragreich sein, ansonsten wäre das Bestreben seinen Posten zu behalten kaum so groß. Oder wie sonst ließe sich erklären das selbst alte Schlammtreter krampfhaft an ihren Positionen festhalten, um aus dem Hintergrund weiter kräftig mit mauscheln zu können ? Übersehen werden darf hier auch nicht, dass sich auch durch die BSchk die Richtung in einer Partei beeinflussen läßt.

Gehört nicht schon eine besondere Chuzpe dazu in seiner Freizeit wildfremde Menschen für einseitig vorgebrachte „Vergehen“ Maßregeln zu wollen, welche niemand aus der Distanz fair beurteilen kann? Man stelle sich vor dass das Amtsgericht aus München über Recht oder Unrecht in Schleswig-Holstein entscheiden solle. Wie heißt es doch in der bürgerlichen Rechtsprechung: „Im Zweifel für den Angeklagten.

So liest sich der erstellte Rechenschaftsbericht schon wie eine einzige Huldigung auf die eigene Arbeit. Ein neutraler Arbeitsbericht würde dagegen schon eine ganz andere Wertung an den Tag legen. So lesen wir denn unter 2 folgendes:

„In der Wahlperiode sind insgesamt 314 Verfahren bei der Schiedskommission eingegangen.In 131 Fällen wurden mündliche Verhandlungen durchgeführt. Meist erging eine Entscheidung durch Beschluss. In 21 Fällen konnte eine einvernehmliche Lösung herbeigeführt werden. Einzelheiten über die Verteilung der Verfahren nach Jahren, Streitgegenstand, Verfahrensablauf und Erledigung können der zum Parteitag in Göttingen vorliegenden Statistik entnommen werden. Die Verfahren kamen aus allen Landesverbänden, schwerpunktmäßig aus Bayern (82 Verfahren), dem Saarland (74 Verfahren) und Nordrhein-Westfalen (50 Verfahren)“.

Die hier getätigten Aussagen sagen nichts über die Qualität der geleisteten Arbeit der Kommission aus. Der Versuch eine eingehende Analyse über das warum und wieso zu erarbeiten wird erst gar nicht ins Auge gefasst. Die erste Frage welche hier gestellt werden muss: Wie viele Verfahren entfallen auf dem Osten? Augenscheinlich wurden fast 90 % der Verfahren in den Westländern eingeleitet. Wenn das bekannt ist erübrigt sich an und für sich jede weitere Frage.

Über die Qualität dieser Kommission zu urteilen hieße sicherlich Eulen nach Athen zu tragen.  Erinnern wir uns an Paul Becker einen ehemaligen Leiter der LSK Saarland. Dem wurde einmal auf seinen Vorwurf über die Obrigkeitshörigkeit der BSchk von der BSchk angeraten doch besser die LSK zu verlassen und stattdessen ein Buch zu schreiben. Eine ungeheure Endwürdigung und Entgleisung vor Zeugen welche dieses Vorkommen heute sicher bestätigen würden. Oder mein eigenes Erleben: Der damalige ca. 50 Jahre alte Leiter dieser BSchk versuchte mir, einem 65 Jahre alten Mann zu erzählen ich sei so wie so nicht bereit mein Verhalten zu verändern. Ja warum denn auch, wo doch nachweislich alles lange im voraus abgesprochen war. Diese Type sollte erst einmal gutes Benehmen und Anstand lernen bevor er als Dummschwätzer auftritt. Eine Ruth Kampa und auch Dieter Müller gehörten damals schon der BSchk an.

Weiter lesen wir folgendes:

„Die Mitglieder der Bundesschiedskommission nehmen allerdings für sich in Anspruch, dass sie im Berichtszeitraum trotz bestehender Sympathien für bestimmte Strömungen und/oder Personen in der Partei stets die nötige Distanz zu allen Verfahrensbeteiligten gewahrt haben – auch wenn es sich um Landesvorstände oder den Parteivorstand handelte. Umso unverständlicher ist es, dass die Kommission bzw. einige ihrer Mitglieder nach ,,unpopulären“ Entscheidungen wiederholt im Internet und in den Medien angegriffen und beschimpft wurden“.

Diese Passage alleine ist ein Witz ! Verantwortliche, in einer politischen Institution arbeitend beschweren sich,  in der Öffentlichkeit kritisiert zu werden. Welch eine Arroganz und gleichzeitige Verdummung der Basis. Das ist typisch und ein Hinweis darauf warum sich z.B. im Saarland nichts ändert. Wenn schon festgestellt wird das verschiedene Mitglieder der LS Kommissionen nicht unabhängig sind ist es Aufgabe der BSchk dafür Sorge zu tragen das diese Machenschaften abgestellt werden. Wenn sie dem durch eigene Abhängigkeit nicht nachkommen kann sollten sie Ross und Reiter nennen und zurücktreten.

„Solche Reaktionen sind mit dem Anspruch der Partei an ein solidarisches Miteinander nicht vereinbar. Gleichwohl haben sowohl die Kommission als auch ihre Mitglieder sich nicht provozieren lassen und die nötige Zurückhaltung gewahrt“.

Wäre es nicht anzuraten sich bei solch einer Einstellung gleich einem Kegel- oder Schrebergarten -Verein anzuschließen? Aber dort kann sicher nicht entsprechend verdient werden. Die Unfähigkeit und manipulierende Arbeitsweise vieler Schiedskommissionen sind mit Ursache für die marode Außendarstellung dieser Partei. Wohin, wenn nicht an die Öffentlichkeit sollen sich die zuvor maßlos Entwürdigten wenden? Ein „mea culpa, mea culpa wäre hier wohl angebrachter als falsches Selbstmitleid.

>>> Hier <<< ist der komplette Bericht der Bundesschiedskommission

Neutralität ein sicherlich großes Wort, wovon auch im folgenden die Rede ist::

Postanschrift
Ortsverband
Postfach 1849
66368 St. Ingbert

Partei DIE LINKE
Bundesschiedskommission
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin

24.Juni2011
BSchK /25/2011/B  / Ortsverbandsvorstand ./. KV SPK
Einlassung Kreisvorstand vom 31.05.2011

Liebe Mitglieder der Bundesschiedskommission,
in der vorgezeichneten Sache habt ihr uns das schreiben der Kreisvorsitzenden vom 31.05.2011 zukommen lassen, Eingang heute 24.06.2011

Die Stellungnahme ist mit der stellv. Vorsitzenden abgestimmt. Zu den vorgebrachten Argumenten wird wie folgt Stellung genommen:

Die Ausführungen der Kreisvorsitzenden Spaniol sind unrichtig und unwahr. Es handelt sich nicht um die Beschwerde von G. Schillo, sondern um die Beschwerde des Ortsverbandsvorstandes. Dies ist zweifelsfrei der  Beschwerde vom 06.04.2011 zu entnehmen. Falsch ist, dass xxxxx am 08.03.2010 in die Partei DIE LINKE eingetreten ist. Richtig ist, der Eintritt von xxxxx erfolgte am10.09.2008.

In einer Liste ,,beitragssäumiger Mitglieder“ vom KV SPK erstellt und am 05.03.2010 überlassen ist ersichtlich, dass xxxxx als Mitglied geführt wird: eingetreten am 15.12.2008. Das unrichtige Eintrittsdatum 15.12.08  wurde seinerzeit mehrfach von der stellv. Vorsitzenden Meydanci moniert, die zum damaligen Zeitpunkt für die Mitgliederpflege verantwortlich zeichnete.

Liste beitragssäumiger Mitglieder Stand 01.09.2009)
Beweis:  Seite 1 von 2

Weiterer Beweis für den unwahren und unrichtigen Vortrag der Kreisvorsitzenden: Mandatsprüfungsliste für die MV am 21.02.2010, Seite 2 (erstellt vom Kreisvorstand Saarpfalz)

Zur Mitgliederversammlung am 21.02.2010 hatte der KV SPK / LV eingeladen. Vorausgesetzt, die Behauptung der Kreisvorsitzenden Spaniol betreffend Eintrittsdatum ist zutreffend, müsste der Beschwerdeführer auf Grund des jetzigen Sachvortrages von einer Manipulation der Mandatsprüfungsliste durch den KV SPK ausgehen (die vom Kreisvorstand SPK bei der MV in St Ingbert ,,eingesetzten Mandatsprüfer“ hatten am 2I.02.2010 dem angeblichen NICHTMITGLIED xxxxxx eine Stimmkarte ausgehändigt.)

Der Hinweis des Kreisvorstandes SPK auf die Bundesfinanz O wird diesseitig zum Anlass genommen.

Antrag

auf Feststellung zu treffen, dass es zu den Aufgaben eines Kreisvorstandes gehört! in regelmäßigen Abständen – insbesondere vor Wahlen – die Mitglieder auf ihre Beitragspflicht hin zu kontrollieren – im Interesse einer Gleichbehandlung aller Mitglieder – dieser Aufgabe kommt der KV SPK nämlich nicht nach.

Wenn Nichtzahler/Nichtmitglieder aus welchen Gründen auch immer, dann aber auch vielleicht über Jahre hinweg – wie z.B. im KV SPK- vielleicht auch noch in parteiinterne Positionen oder sogar als Kandidaten gewählt wurden und auch andere Mitglieder wählen durften, dann dürfte das eindeutig Satzungsverstöße beinhalten.

Die stellv. Vorsitzende bat eindringlich darum, das beigefügte Schreiben der BSchK zur Kenntnis zu bringen. Das Negieren dieses Schreibens verdeutlicht, dass der KV SPK kein Interesse hat, finanzielle und sonstige Dinge ordnungsgemäß abzuwickeln. Das Negieren weiterer Schreiben durch den KV SPK hat den OV – Vorstand veranlasst, die in Empfang genommenen Mitgliedsbeiträge an die Bundespartei zu überweisen.

Der Schiedsspruch vom 29.01.2011 ist aufzuheben.

Seit dem Juli 2011 ruht dieses im Brief behandelte Verfahren des Ortverband St. Ingbert gegen den Kreisvorstand und gegen das Mitglied M. G. . Hier wird der BSchk aus dem Ortsverband vorgeworfen „Tomaten“ auf den Augen zu haben und die Beschlussbegründung samt Zurückweisung der Berufung „als an den Haaren herbeigezogen“ gewürdigt.

Die Antrags Zurückweisung der BSchk >>> HIER <<<

In der Sache geht es um das Mitglied M.G. Welches laut Spaniol erst am 08.03.2010 in die Partei eingetreten ist. Nachweislich hat M.G. Jedoch aufgrund seiner Mitgliedschaft bereits im Oktober 2008 an der  Listenaufstellung für den Stadtrat St. Ingbert im Januar 2009 mitgewirkt.

Von Spaniol oder dem damaligen Landesgeschäftsführer wurde zur Mitgliederversammlung am 20.02.2010 in St. Ingbert eingeladen auf deren Mandatsprüfungsliste das Mitglied M. G. !! Ordnungsgemäß aufgeführt wurde.

Auf der Grundlage dieser nachweisbaren Tatsachen muss man sagen, dass die Zurückweisung der Berufungsbegründung eine absolute Fehlentscheidung der BSchK ist. Unübersehbar auch hier eine allzu offensichtliche Parteinahme der BSchk zugunsten von Spaniol, einer Person aus dem engsten Dunst – Kreis von Lafontaine. Eine BSchk die sich hier der Unbefangenheit rühmt ? Na, passt doch immer. „Eigenlob stinkt“.

Die Eintrittsmeldung des OV St. Ingbert nach Berlin >>> HIER <<<

Ist es Verwunderlich wenn aufgrund solcher Vorkommnisse mehr und mehr Mitglieder die Partei verlassen? Das sich Anbetracht vorliegender Tatsachen Mitglieder einer BSchk darüber beschweren, in der Presse aufzutauchen ist schon an sich ein Skandal. Der Missbrauch der Basis als Stimm- und Zahl -vieh ist in der Partei nur allzu offensichtlich. Wenn schon in einer mit Juristen besetzten Kommission geltendes Bürgerrecht mit Füssen getreten wird, ist es nur gerechtfertigt hier von einer kriminellen Vereinigung zu sprechen.

Abgelegt unter Debatte, Fundsachen, Kommunalpolitik, P. DIE LINKE, Saarland, Schiedskommissionen, Überregional | 40 Kommentare »

Risse im Lügengewebe

Erstellt von Diogenes am 24. Mai 2012

Folgenden Bericht habe ich vor einigen Tagen im Internet gefunden, wo er seit 1999 für jedermann erreichbar ist:

Risse im Lügengewebe

Im ohnehin affärenreichen Südwesten braut sich ein handfester Justizskandal zusammen. Nach und nach kommen die Tatsachen über eine neue Rotlicht-Affäre ans Licht, die offenbar unter den Teppich gekehrt werden sollten. Nicht nur Ex-Finanzminister Oskar Lafontaine wird in diesem Zusammenhang beschuldigt (wir berichteten über die “Strafanzeige”, FB vom 9.11.). Es werden auch andere bundesweit prominente Namen (darunter ein Ex-Gewerkschaftsvorsitzender und eine hochrangige Figur aus Kohls Kanzleramt) auftauchen.

Die offizielle Darstellung lautet: Die Beschuldigungen beruhten ausschließlich auf den Aussagen einer einzelnen Prostituierten. Doch diese sei nicht glaubwürdig. Daher gäbe es keine Rotlicht-Affäre.

Die Tatsachen sind andere. So sah sich die Mainzer Landesregierung jetzt zu dem Geständnis gezwungen, dass bereits Jahre vor den Aussagen der Prostituierten Belastungsmaterial gegen die Hauptbeschuldigten in Form von Videokassetten (mit strafrechtlich relevanten Sex-Varianten) vorlag. Die Videokassetten (die sogar selbst als Beweis für eine Straftat gelten können) wurden schnellstmöglich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vernichtet Auffällig dabei: Die Vernichtungsverfügungen und -protokolle existieren ebenfalls nicht mehr.

“Ermittlungstaktische Gründe” gibt Staatssekretär Deubel im Namen der Landesregierung für diesen merkwürdigen Umgang mit wichtigen Beweisstücken an. Fest steht, dass sich später Staatsanwälte eben jener Behörde in der Rolle von Beschuldigten wiederfanden, die zuvor an der Vernichtung von Beweisstücken interessiert war.

Aber nicht nur die vernichteten Videokassetten erweisen die regierungsamtliche Darstellung als unwahr: Polizei und Staatsanwälte hatten eine ganze Reihe weiterer (in wesentlichen Punkten übereinstimmender) Zeugenaussagen in der Hand. Das ergibt sich eindeutig aus einer internen Zusammenfassung der Ermittlungsergebnisse. Sie fiel durch Schlamperei der Justiz (so man nicht Schlimmeres vermuten will) in die Hände des Rotlichtmilieus und wurde damit öffentlich.

Nur im Hinblick auf Lafontaine selbst stimmt die offizielle Version – mit Einschränkungen. Er wird tatsächlich nur von der einen Prostituierten beim Namen genannt. Aber es gibt noch den Bericht eines ausländischen V-Mannes. Er berichtet über Sexparties, an denen Minister und Abgeordnete einer Landesregierung teilgenommen haben sollen. Allerdings kenne er “das deutsche System nicht so genau”. Doch sei er sicher, dass ein “höherer Parteimann aus Saarbrücken” mit von der Partie war.

Alles das sagt nichts über Schuld oder Unschuld Lafontaines und anderer prominenter Randfiguren aus. Sie wurden nie zu den Vorgängen gehört. Auffällig ist aber: Nur gegen Figuren aus dem Milieu wurde konsequent ermittelt. Am Ende kamen Verurteilungen heraus. Wo immer prominente Namen und Justizbedienstete ins Spiel kamen, blieben in den Ermittlungen viele Fragen offen. Weitere benannte Zeugen wurden nicht befragt und angebliche Tatorte nicht untersucht. Das stinkt gewaltig!

Ein Justizskandal nimmt Form an

Die Ungereimtheiten im Verfahren der Justiz mit der Verwicklung Lafontaines in die Trierer Rotlicht-Affäre nehmen Tag für Tag zu. Auch die Presse springt nach unseren Berichten jetzt auf den Fall an.

– Die belastenden Zeugenaussagen in diesem Ermittlungsverfahren (bei dem der Ex Bundesfinanzminister nur einer von mehreren Beschuldigten ist) werden im wesentlichen 1992/93 gemacht. Allerdings sei sich schon damals der vernehmende Staatsanwalt sicher gewesen, dass die namentlich gegen Lafontaine erhobenen Beschuldigungen einer Prostituierten haltlos waren. So die Mainzer Landesregierung. Gleichwohl führt ein Polizeibericht den damaligen Ministerpräsidenten des Saarlandes noch Mitte ‘95 unter den mutmaßlich Tatbeteiligten.

– Auffällig Die Prostituierte beschuldigte im gleichen Atemzug Richter und Staatsanwälte der Trierer Justiz. Gegen sie wurden formelle Ermittlungsverfahren eröffnet und von der Staatsanwaltschaft Koblenz geführt. Lafontaine wurde nicht einmal zur Sache angehört.

– Treppenwitz: Die beschuldigten Trierer Juristen führten weiter Verfahren gegen Figuren aus dem Milieu, die wiederum in einem engen Zusammenhang mit den gegen sie selbst erhobenen Beschuldigungen stehen. Das behauptet zumindest ein Kripo-Beamter.

– Tatsache ist: Ein Zuhälter wurde unter dubiosen Umständen aus der U-Haft entlassen. Der (selbst beschuldigte!) Richter hatte sein Kreuzchen an der falschen Stelle des Formulars gemacht – “versehentlich”, wie die Offiziellen in Mainz betonen.

– Die Ermittlungen gegen die Juristen gingen aus wie das Hornberger Schießen. Doch bevor diese Verfahren formell erledigt waren, wurde die Akte Lafontaine nach Saarbrücken abgegeben. V o r Abschluß der Ermittlungen. Bei dieser Aktion um die Jahreswende 1995/96 ist dann auch die “Strafanzeige” verschwunden. Die Ermittlungen zum Tatkomplex selbst dauerten aber bis gegen Ende 1996 (Auskunft des Mainzer Justizministeriums vom Dezember ‘98).

– Noch pikanter: Der zuständige Generalstaatsanwalt in Koblenz forderte und erhielt im Mai ‘97 (fast eineinhalb Jahre, nachdem die Sache aus seinem Zuständigkeitsbereich verschwunden war!), Kopien der Akte Lafontaine. Er wollte von seinem Saarbrücker Kollegen wissen, was dieser in Sachen Lafontaine unternommen hatte (nichts) und ob sich daraus für die in seinem Verantwortungsbereich verblieben Verfahren etwas Verwertbares ergeben hat.

Das gesamte Ermittlungsverfahren gegen alle noch Beschuldigten wurde im April ‘98 eingestellt. Unmittelbar vor Einsetzung des Untersuchungsausschusses.

Verdacht: Strafvereitlung im Amt

Die offizielle Version der Mainzer Landesregierung zur Rotlichtaffäre hat einen weiteren Schlag bekommen: Wie von uns berichtet, wurde die Prostituierte, die Lafontaine namentlich beschuldigt hatte, kurzerhand für unglaubwürdig erklärt. Nun gestand eine Staatsanwältin vor dem Mainzer Untersuchungsausschuss: Die Aussagen der Zeugin “sind durch Ermittlungen nicht widerlegt worden”.

Zusammengenommen mit den anderen Ungereimtheiten steht jetzt der Verdacht “Strafvereitelung im Amt” im Raum: Nach den vorliegenden Informationen ignoriert die Einstellungsverfügung für das gesamte Verfahren eine ganze Reihe von Zeugenaussagen und Indizien. Das Fazit der ermittelnden Polizeibeamten vom 9.11.1995 lautete jedenfalls: “Aufgrund der Spureninformation ist ein Ermittlungsverfahren gegen Oskar Lafontaine … einzuleiten.” So notiert auf einem Formblatt, mit dem die Polizei ihre Bewertung der Ermittlungsergebnisse an die Staatsanwaltschaft weitergibt.

Die zuständigen Staatsanwälte hörten indes Lafontaine nicht einmal zu den Vorwürfen an. Sie beschränkten sich darauf, die lästige Akte noch vor Abschluß der Ermittlungen loszuwerden.

Quelle: Rotlichtaffäre Lafontaine

Hinweis: Die bisher erschienenen Berichte zur Rotlichtakte Lafontaine finden Sie auf der Homepage „Fuchsbriefe“ vom 15.11., 6.12. und 13.12.1999

Anmerkung Diogenes: muss man das noch kommentieren?

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, Saarland, Überregional | 1 Kommentar »

Wie geht es uns,

Erstellt von IE am 21. Mai 2012

…Herr Küppersbusch ?

Nicht nur über die Launen alter Männer gibt es aus der letzten Woche viel zu berichten, sondern auffällig ist auch was die Opposition daraus macht oder auch nicht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: „Entweder redet und schreibt Sarrazin aus Überzeugung einen himmelschreienden Blödsinn oder er macht es mit einem verachtenswerten Kalkül.“ Wolfgang Schäuble.

Was wird besser in dieser?

CDU putscht, Schäuble wird Kanzler.

Norbert Röttgen reiht sich ein in eine Serie gescheiterter Männer: Roland Koch, zu Guttenberg, Christian Wulff. Zufall oder Konzept?

Männer in unseren Alter: Da machst du jede noch so unlogische Laune mit, erzählst den Leuten fadenscheinige Begründungen für ihre Schrullen – und eines Morgens wirst du wach und sie hat einen Dickeren. Die örtliche CDU konnte die Plakatwände „Unser Land hat das Beste verdient – Norbert Röttgen“ noch nicht mal abräumen, da verzichtet Merkel schon auf eine Erklärung, ob das nun vor der Wahl gelogen war oder jetzt die Besten gefeuert werden.

Nebenaspekt: die genderkorrekte Parole, wonach Frauen eine andere Qualität in die Politik einbrächten, kann man dank Merkel getrost belächeln. Bisher mag man sie sprichwörtlich am Ufer sitzen gesehen haben – wartend, bis die Leichen ihrer Feinde vorbeitrieben. Nun hat sie angefangen, die Jungs ins Wasser zu rempeln. Die Verlockung, sich schadenfreudig über ihre gescheiterten Kollegen zu beugen, hindert die Opposition an der klaren Fokussierung auf ihr Problem: Merkel.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, Positionen, Satire, Überregional | Keine Kommentare »

Herr Pastor Gauck

Erstellt von UP. am 14. Mai 2012

der Mann mit den kleinen Augen und dem kleinen Herzen, hat eine Meinung. Und scheinbar einen guten Draht zum lieben Gott. Denn er weiss im Voraus, wie das Verfassungsgericht entscheiden wird.
Jau – da haben wir uns etwas eingehandelt als Präses unserer „Bananenrepublik“. Das hatten wir befürchtet, dass er forsch und allwissend seinen Senf dazugibt – sozusagen positive Schelte. Allen Ernstes muss man sich die Frage stellen, ob Gauck als Präses befugt ist, zu diesem Thema vor allen Dingen ungefragt zu plaudern. Wir sehen das Verhalten dieses Präsidenten schlicht als Missachtung des höchsten deutschen Gerichtes an. Eigentlich sollte ein Präsident über den Dingen stehen und die Interessen aller mit Respekt betrachten und nicht bereits im Vorfeld Entscheidungen durch unqualifizierte Äusserungen versucht zu beeinflussen. Der ist ja schlimmer schon als Wulff! Und wir leben doch nicht mehr in der DDR, dass Urteile von staatswegen gesteuert werden!
Wäre er lieber praktizierender Pfarrer geblieben.

Bundespräsident Gauck sieht keine Erfolgschancen für die Verfassungs- beschwerden zu Eurorettungsschirm und Fiskalvertrag – so ging es in den letzten Tagen durch die Medien. Die Karlsruher Richter würden die Politik der Regierung nicht konterkarieren – so Gaucks Prognose.

Zunächst mal ist es erfreulich, dass der Bundespräsident eine von Bürgern getragene Verfassungsbeschwerde als wichtig genug erachtet, um sich dazu zu äußern. Aber: Dass jemand – und sei es auch der Bundespräsident – ein Verfassungsgerichtsurteil im Voraus kennen will, ist doch bemerkenswert. Vor allem vor dem Hintergrund, dass bisher weder die endgültigen Begleitgesetze zu Eurorettungsschirm und Fiskalvertrag noch die entsprechenden Verfassungsbeschwerden vorliegen.
 
Weiterlesen auf mehr-demokratie.de

Abgelegt unter Europa, Fundsachen, Positionen | 2 Kommentare »

So geht Demokratie !

Erstellt von IE am 11. Mai 2012

Da hat „Muttis Bester“, der Strahlemann der Deutschen Politik wieder einmal tief in die Asse  gegriffen. Mit Sicherheit nur ein peinlicher Versprecher des ansonsten perfekten Rhetorik-Automaten welcher aber trotzdem mehr als eine ganze Rede über den Wert des politische Gelaber aussagt.

So kam es dann am Dienstag zu dieser Peinlichkeit von Norbert Röttgen, Spitzenkandidat der CDU in Nordrhein-Westfalen, im ZDF. Dort hat dieser Sprechblasen-Automat sich jetzt verplappert, einfach mal daneben gegriffen und das ist für Perfektionisten natürlich doppelt unangenehm bringt so etwas doch die ganze Überheblichkeit dem Wähler gegenüber zum Ausdruck.

„Bedauerlicherweise“ entscheide nicht nur die CDU darüber, ob er Ministerpräsident in NRW werde, sondern der Wähler, sagte Röttgen. Auf Nachfrage des Moderators nahm er die Bemerkung zurück. Dieses war eine Dummheit, ein Black-out, ein Aussetzer wie er in der Aufregung passieren kann.

Schön ist es wenn es solchen passiert welche sich ansonsten für Unfehlbar halten. Menschen welche versuchen mit ihren einstudierten „Sprech“ ihre Zuhörer kirre zu reden. Norbert Röttgen, welcher in diesem Land, in NRW nie ein Sympathieträger war, geschweige denn einer werden wird. Dieses Land wird beherrscht durch durch das Ruhrgebiet, einem Land der Arbeiter, einem Land von Kohle und Stahl. Auch wenn sich diese Region heute äußerlich verändert, der Mensch brauch dafür mehrere Generationen.

Darum hatte er von vornherein gegen die hausbacken, als Landesmutter herüber kommende  Hannelore Kraft nie den Hauch einer Chance. Das musste eine Partei, welche ihn aufstellte an und für sich vorher wissen und ist sehr wahrscheinlich nur mit der absoluten Merkel Autorität erklärbar.

So einen wie Röttger kann sie an ihrer Seite akzeptieren, der wird ihr nie gefährlich werden und wird bei Bedarf endgelagert.

[youtube KHjraVrTmro]

Abgelegt unter Fundsachen, Nordrhein-Westfalen, P.CDU / CSU, Überregional | 4 Kommentare »

Linsler im Altersheim ?

Erstellt von IE am 30. April 2012

Eine schöne Geschichte über DIE LINKE können wir in der heutigen Print – Ausgabe des Spiegel lesen. Das Nachrichtenblatt bringt einen Bericht über den Front – Mann des saarländischen Landesverband Rolf Linsler. Unter unserem Motto, „Rolfi allein zu Haus“? (war Oskar mal eben um die Ecke?) empfahl sich der stellvertretende Fraktionschef bei seinem jüngsten Auftritt als Alterspräsident  für eine Mitarbeit in der Satiresendung „heute show“.

Laut Spiegel Bericht begrüßte Linsler zunächst zwei ehemalige Landtagspräsidenten mit den Worten: „Er freue sich, dass es die Herrschaften immer wieder an ihren alten Tatort zurückziehe“.
Als auf seine Frage ob denn jemand seiner Benennung als Alterspräsident widerspreche, großes Gelächter unter den Abgeordneten aufkam, setzte er patzig nach: „Ich frage ja bewusst nicht: Fühlt sich jemand älter?!“

Den Landtagspräsidenten Hans Ley (CDU) ernannte Linsler dann statt „einstimmig gewählt“ als „einstellig gewählt“.

Seine 15-minütige Rede beendete er letztendlich mit den Worten „ich danke Ihnen für meine Ausführungen“. Soweit aus dem Bericht des Spiegel.

Anzumerken sei folgendes: Dieses ist keine Satire sondern unter der Rubrik „Personalien“ in der heutigen Ausgabe auf Seite 148 nachzulesen. Auch denken wir in einen solchen Moment an die Aussagen einiger LINKEN „Spitzen“ Politiker aus den letzten Wochen über die Unerfahrenheit der Macher aus der Piratenpartei, welche vielen als zu jung erscheinen. Wir sind auch sicher das dieses alles von dem Rest der Fraktion so nicht wahrgenommen -werden durfte.

Seien wir aber doch einmal ehrlich: Ist zu jung nicht besser als zu alt? Die Jungen merken einen Fehler und korrigieren dann, -vielleicht, wo andere es nicht einmal merken. So jetzt aber Schluss damit. Wir sagen nur noch:

„Volle Flasche leer !  Wir haben fertig!“

Abgelegt unter Fundsachen, P. DIE LINKE, Saarland, Traurige Wahrheiten | 22 Kommentare »

Faule Säcke sitzen links !

Erstellt von IE am 26. April 2012

Laut einem Bericht von Spiegel – Online machen die Abgeordneten der LINKEN am meisten Blau. Die Frage nach der Präsenz unserer gewählten Volkstreter bei Abstimmungen im Bundestag legen Experten von Abgeordnetenwatch jetzt in einer Auswertung vor.

Nach dieser Auswertung ergeben sich folgende Werte:

CDU                        5.0 % Fehlerquote
FDP                         8,0 %
SPD                         6,5 %
Grüne                     7,6 %
CSU                        8,4 %
Linke                    14,6 %

In Auswertung dieser Liste weißt der CSU – Abgeordnete Peter Gauweiler die meisten Fehlzeiten auf. Trotz alledem ist auffällig das den LINKEN Abgeordneten auf die Partei gesehen die meisten Abwesenheitszeiten nachgewiesen werden. Passt diese Tatsache doch zu dem Erscheinungsbild welches diese Partei in die Öffentlichkeit trägt, wo sie als Opposition kaum beachtet wird, was sich auch in den Ergebnissen der letzten Wahlen widerspiegelt. Scheinbar verfolgen einige Abgeordnete Vordergründig doch andere Interessen ?  Politik vielleicht  hauptsächlich zur privaten Lebensabsicherung und nicht im Sinne einer Veränderung der Gesellschaft ?

Auf Spiegel-Online lesen wir wie folgt:

Die größten Bundestags-Bummler sind demnach die Linken. Bei den 62 wichtigsten Abstimmungen der laufenden Legislaturperiode fehlten im Schnitt elf von 76 Abgeordneten der Linksfraktion. Jeder siebte Platz blieb also leer. Disziplinierter sind die beiden anderen Oppositionsparteien: Bei den Grünen und der SPD fehlt pro Abstimmung nur jeder Fünfzehnte. Besonders diszipliniert geben sich hingegen die Parlamentarier von Union und FDP. Auf Seiten der Regierungskoalition fehlte bei den wichtigsten Abstimmungen – wie etwa zur Euro-Rettung, dem Bundeswehr-Einsatz oder zum Atomausstieg – nur jeder Zwanzigste.

Die Zahlen sind für die Linken durchaus peinlich. Auch dort weiß man, dass die Bürger es wenig honorieren, wenn Abgeordnete mit ihrem Mandat schludrig umgehen. Als Schwänzer vom Dienst will man sich bei der Linksfraktion aber nicht verstanden wissen. Hinter vorgehaltener Hand erklären die Genossen die mangelnde Disziplin damit, dass das Votum der Linken bei den meisten Abstimmungen vergleichsweise unerheblich sei. Auch die hohe Präsenz bei der schwarz-gelben Konkurrenz sei nichts Ungewöhnliches: Christ- und Freidemokraten müssten eben stets ihre Mehrheiten sichern, da fielen Abwesende anders ins Gewicht. Ganz falsch ist diese Erklärung nicht. Sie macht die Sache für die Linken aber auch nicht gerade besser.

Quelle: Spiegel-online >>>>> weiterlesen

Abgelegt unter Debatte, Fundsachen, P. DIE LINKE, Überregional | 11 Kommentare »

Bisky gegen Lafontaine

Erstellt von IE am 24. April 2012

Dann waren die im letzten Interview gesprochenen kritischen Töne gegen seine Partei doch keine leeren Worthülsen. Siehe auch Interview „Lothar Bisky hört auf“ vom 08. 03. 2012. Lothar Bisky ist bereit seine Kritik auch in Taten umzusetzen.

Chapeau Lothar Bisky !

Er wirft damit einen Fehdehandschuh zwischen die West-Sektierer und den Reformer Flügel aus dem Osten. Mit dieser Geste zeigt er an dass der Machtkampf  in der Partei härter wird. Hatte doch Sahra Wagenknecht noch vor einigen Tagen eine Parteiführung auch ohne die Reformer für möglich erklärt. Diese haben ihre Aussage sehr wahrscheinlich als eine direkte Kampfansage ausgelegt und reagieren nun entsprechend.

Entschieden wird diese Auseinandersetzung zwischen den Sektierern und Reformern vermutlich nach den Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Holstein, da Lafontaine sich nicht offen auf die Seite von Verlieren stellen wird. In beiden Ländern sehen die Prognosen DIE LINKE zur Zeit höchstens bei 3 %.

Die Nachrichtenagenturen und die MZ melden heute folgendes:

Der ehemalige Vorsitzende der Linkspartei, Lothar Bisky, hat sich gegen seinen damaligen Co-Vorsitzenden Oskar Lafontaine gestellt. Beim Bundestreffen des Forums Demokratischer Sozialismus (FDS) am vorigen Wochenende habe sich Bisky „ausdrücklich“ für die Kandidatur des Lafontaine-Widersachers und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch zum Parteivorsitzenden ausgesprochen, berichten Teilnehmer.

Der 70-Jährige „werbe“ nach eigenen Worten „offen“ dafür, dass Bartsch die Nachfolge von Klaus Ernst antrete, hieß es. Bisky hatte bereits im vorigen Jahr dafür plädiert, dass Jüngere das Ruder in die Hand nehmen und die Älteren sich langsam zurückziehen sollten. Lafontaine ist 68 Jahre alt, Bartsch 54. Bisky trat dem FDS bei dem Treffen Teilnehmern zufolge nun auch offiziell bei. Darin ist der Reformflügel der Linken versammelt, der Lafontaine mehrheitlich kritisch gegenübersteht.

Quelle: MZ >>>>> weiterlesen

Abgelegt unter Debatte, Fundsachen, P. DIE LINKE, Saarland, Sachsen, Überregional | 16 Kommentare »

Neues aus dem Hinterland

Erstellt von IE am 17. April 2012

Ja, werden nun viele aufschreien: „Das haben wir doch immer schon gewusst, die dort, unsere Nachbarn aus Österreich, das sind die ganz Schlimmen“. Dabei scheint alles so einfach in unserer BRD zu sein, denn wir haben einen Papst, welcher manchmal kontrollierend um die Ecke schaut. Sollten wir nicht einmal darüber nachdenken Diesen auch einmal nach Österreich zur Missionierung zu schicken.

Laut vorliegenden Artikel sitzt dort ein Schwuler im Pfarrgemeinderat von Stützenhofen und ein schnackselnder Pfarrer sitzt diesem vor, während der zuständige Kardinal sich nicht traut entsprechende Maßnahmen zu ergreifen um seine Kirche aus der Sünde zu retten.

Eine herrliche Story, wie sie natürlich nur in Österreich, bei unseren Nachbarn vorkommen kann. -Haha-.

Kein Papst in Stützenhofen

Skandal in Österreichs katholischer Kirche. Die Ortschaft Stützenhofen im nördlichen Weinviertel, bisher höchstens für ihren fruchtigen Welschriesling bekannt, kommt seit Wochen nicht aus den Schlagzeilen.

In dieser doch etwas abgelegenen Gegend hat es ein Schwuler gewagt, für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren. Und wurde auch noch gewählt. Der 26-jährige Florian Stangl, ein nicht nur braver, sondern auch aktiver Katholik, bewarb sich erstmals für diese Funktion. Jetzt ist er aber nicht einer von denen, über die man im Dorf munkelt, sie hätten’s nicht so mit den Frauen. Nein: Er lebt mit seinem Partner in einer eingetragenen Partnerschaft – vulgo Homoehe – in monogamer Beziehung.

Das geht aber wohl gar nicht. Man soll der Kirche nicht vorwerfen, sie hätte sich nicht entwickelt. Schwule werden nicht mehr gesteinigt, wie im Alten Testament empfohlen. Man versucht nicht einmal mehr, dem Dämon per Exorzisten zu Leibe zu rücken. Homosexualität wird heute von der katholischen Lehre als Variante der Natur anerkannt und nicht mehr als Krankheit punziert. Doch ausleben darf man sie nicht: Schwulen und Lesben wird Keuschheit verordnet.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

[youtube 5KgLJmHFDxw]

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, International | 2 Kommentare »

Rettung durch Kipping ?

Erstellt von IE am 15. April 2012

Es ist offensichtlich das Vorhaben der LINKEN Meinungsmacher eine klare Entscheidung über die neue Parteispitze bis nach den Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Holstein zu verschieben. Man möchte damit unbedingt die Tür für eine Entscheidung von Lafontaine offenhalten, welcher sich erst nach den Wahlen erklären wird. Fakt scheint zu sein: Er wird sich nicht an die Spitze von Wahlverlierer setzen.

Langsam regt sich aber Widerstand gegen diese Entscheidung und die Landevorsitzenden aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen melden erste Widersprüche an. Sie vertreten die Meinung das der Wähler vor den Wahlen das Recht habe zu Wissen, wer anschließend die Richtung innerhalb der Partei vorgibt. Vielleicht möchten sie damit auch indirekt ein Vorpreschen des kalkulierenden Lafontaine verhindern?

Recht haben die als „Reformer“ Titulierten in der Partei sicher in der Annahme das nur mutige Personalentscheidungen die Partei noch vor den ansonsten sicheren Untergang retten kann. Auf Welt-online erschien dieser Tage ein sehr treffender Artikel in dem die LINKE als verknöcherte Lobby-Partei von Verlieren aus der Gesellschaft bezeichnet wird.

Dabei kommt es nicht von ungefähr wenn nun wieder verstärkt in der Presse über die Zukunft  einer Partei spekuliert wird welcher es scheinbar schwer fällt sich mit den in der Gesellschaft auftretenden Fragen entscheidend auseinander zu setzen. Ausweichen vor klaren Entscheidungen war von jeher ein willkommener Anlass für die Presse zu wilden Spekulationen.

Zurückkommend auf den erwähnten Artikel kann man dem schreibenden Journalisten nur ein Kompliment aussprechen für seine guten Kenntnisse über die Linkspartei. Genau so wird die Partei von der Bevölkerung beurteilt und dementsprechend sehen auch die Wahlergebnisse aus. Alles andere wäre hier Schönfärberei. Er, der Journalist muss entweder selber einmal Mitglied gewesen sein oder sich sehr intensiv auf „Demokratisch-Links“ kundig gemacht haben, denn aus dem eigenen Erleben heraus weiß man immer am besten zu berichten. Das ist Authentisch. Hier der Artikel:

Katja Kipping ist die letzte Hoffnung der Linken

Gesine Lötzsch wurde so richtig berühmt mit ihren blumigen Einlassungen über die Wege zum Kommunismus, welche die Vorsitzende der Linkspartei zu finden sich anschickte. Nun ist sie diese Woche abgetreten und hinterlässt eine Partei, die personell und inhaltlich derart desorientiert wirkt, dass die Ratlosigkeit auf der Suche nach ihren alten Utopien nur die geringste zu sein scheint.

Als Gesine Lötzsch auf dem Kongress einer Stasi-verseuchten Zeitung zwischen Exterroristinnen und Altstalinisten einen Versuch ins Grundsätzliche wagte, blamierte sie nicht nur die eigene Partei, sondern das linke Denken selbst. Gesine Lötzschs bemerkenswerte Stellungnahme fand in der Morgue der Ideengeschichte statt – zwischen Verlierern und Verbitterten, die dem Ende des Kalten Kriegs nachtrauerten.

Das war vor gut einem Jahr, und seither ist die Lage der Linken eher schlechter geworden. Nur mehr in Brandenburg, von jeder Menge unappetitlicher Stasi-Skandale erschüttert, haben die Linken Regierungsverantwortung. Ansonsten wird die Rechtsnachfolgerin der SED nur wahrnehmbar, wenn es um skandalöse Äußerungen gegen Israel, für Assad oder um die Rechtfertigung der Mauer geht.

Traditionell autoritätshörige Partei

Quelle: Welt-Online >>>>> weiterlesen

Abgelegt unter Debatte, Fundsachen, P. DIE LINKE, Überregional | 9 Kommentare »

Idiotenspiel

Erstellt von IE am 13. April 2012

Sehr schön und entsprechend passend überschrieben ist der folgende Artikel da er sehr gut die wahren Probleme der Gesellschaft aufzeigt. Es wird keine vereinigte Linke Bewegung in Deutschland geben solange eine Partei mit obskuren Ansprüchen und Denkmustern linkes Gedankentun in Ausschließlichkeit auf sich selber bezieht. Noch einmal, die Linkspartei ist keine linke Partei, sie ist eine linke Mogelpackung in der die überwiegende Mehrheit der Mitglieder ausschließlich an sich selber denken.

Das wesentliche im linken Gedankentun ist die Freiheit des Denkens in Wort und Schrift und nicht das Arbeiten in festen Blöcken. Egal mit welchen Namen sich diese Blöcke auch schmücken.  Obrigkeitshörigkeit und Untertanengeist haben überhaupt keine Gemeinsamkeit mit der linken Idee.  Die LINKE ist keine Ideenschmiede, hat keine Bindung in die Bevölkerung und ist nicht in der Lage den Menschen in irgendeiner Art und Weise eine Stütze oder gar Lebenshilfe zu sein. Das die Kreativität  des Denkens und Handelns fehlt, darauf weist der folgende Artikel hin:

Idiotenspiel

Auf den ersten Blick scheint die Sache klar zu sein: Die spätmoderne kapitalistische Gesellschaft erzeugt systematisch Gewinner und Verlierer, und sie lässt die Gewinne der Sieger ebenso wie die Verluste und Leiden der Verlierer immer größer werden. Folglich tut die politische Linke gut daran, ebendiese Verteilungslogik zum Hauptgegenstand ihrer Kritik zu machen. Und die faktischen Verhältnisse drängen diese Kritik ja auch unmittelbar auf: Die öffentliche Diskussion konzentriert sich derzeit auf das unbestreitbare Skandalon, dass die Gehälter der Spitzenmanager in Deutschland inzwischen das 400-Fache des einfachen Angestellten oder Arbeiters betragen – und geradezu explodieren, während die Reallöhne am unteren Einkommensende schrumpfen. Klarer Fall, Attacke?

Irrtum. Tatsächlich ist es so, dass die unheilvolle Konzentration der politischen Linken auf die Frage der Verteilungsgerechtigkeit niemand anderem als dem neoliberalen Gegner in die Hände spielt und das unheilvolle Spiralsystem, welches jener betreibt, in Gang zu halten hilft.

Wie das? Werfen wir zunächst einen Blick auf die Sieger des neoliberalen Gewinnspiels. Beginnen wir mit den Abschöpfern in Japan: „Nippons kranke Manager“ titelte jüngst die Süddeutsche Zeitung – und verwies darauf, dass in Japan die durchschnittliche Lebenserwartung seit 1945 deutlich und kontinuierlich angestiegen ist, bei den ökonomischen Eliten aber seit 1990, also seit dem Beginn des neoliberalen Zeitalters, kontinuierlich sinkt. Seit 2000 habe das Mortalitätsrisiko der Führungskräfte um 70 Prozent zugenommen. Auch bei der Suizidrate liegen Manager an der Spitze; seit 1980 ist sie um 271 Prozent gestiegen. Selbst ihren Sprösslingen scheint es nicht viel besser zu gehen: Die Zeit berichtet von einer stressbedingten Selbstmordwelle unter Studenten einer südkoreanischen Eliteuniversität.

Quelle: Le monde diplomatique >>>>> weiterlesen

Abgelegt unter Fundsachen, International, Kommentar, P. DIE LINKE | Keine Kommentare »

Annahme verweigern!

Erstellt von UP. am 13. April 2012

Annahme verweigern ist gut! Jedoch nicht so, wie Campact und attac es propagieren:
Wenn man den Postboten ‚erwischt‘, kann an ihm gleich mitteilen: Ich verweigere die Annahme. Und er nimmt das Teil wieder mit.
Wenn ich ihn nicht erwische, werfe ich das Teil in den nächsten Briefkasten – versehen mit der Aufschrift: Zurück zu Absender – Annahme verweigert. Und die Post sendet das zurück. So pflichtbewusst sind die. Und weil das Teil für die Rücksendung nicht frankiert ist, verlangt die Post dafür Porto. Wenn das nur die Hälfte der Empfänger macht, kostet das den Springer-Verlag echt Geld! Vielleicht machen es auch noch mehr als nur die Hälfte.
Hoffnungsvoll!
Red.DL /UP.

Newsletter 5/2012
Donnerstag, 12. April 2012 – 549.065 Abonnenten
Ihr Browser ist so eingestellt, dass er das Laden des Bildes blockiert

Annahme verweigern!

Zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung plant der Springer-Verlag eine gigantische Werbemaßnahme: An jeden Haushalt in Deutschland soll ein kostenloses Exemplar verteilt werden. Wollen Sie eine BILD in Ihrem Briefkasten? Wenn Nein: Erteilen Sie der BILD eine Absage!

„Axt-Mörder“, „Kannibalen-Insel“, „Pleite-Griechen“ – mit reißerischen Schlagzeilen wirbt die BILD-Zeitung Tag für Tag um ihre Leser/innen. Oft rücksichtslos und ohne Skrupel: Um möglichst viel Sensation zu bieten, wird auch nicht davor zurückgeschreckt, Tatsachen zu verdrehen und zu verfälschen. Über 2,5 Millionen Exemplare gehen täglich über den Ladentisch. Damit ist BILD die auflagenstärkste Tageszeitung Deutschlands.

Das ist dem Springer-Konzern offenbar nicht genug: Im Juni will er eine gigantische Werbemaßnahme starten. Zum 60. BILD-Jubiläum soll an jeden der rund 41 Millionen Haushalte in Deutschland ein Gratis-Exemplar verteilt werden – ungefragt. Mit einer massenhaften Verweigerung der Zustellung wollen wir gemeinsam mit der Kampagne „Alle gegen Bild“ eine Debatte über die journalistisch höchst fragwürdige BILD-Berichterstattung anstoßen. Erteilen auch Sie BILD eine Absage!

Verweigern Sie jetzt online die Zustellung!

Sie haben einen „Keine Werbung“-Aufkleber an Ihrem Briefkasten? Kein Hinderungsgrund für die BILD. Die Zeitung soll auch in Briefkästen eingeworfen werden, auf denen die Zustellung von Werbung ausdrücklich untersagt wird. Ein riesiger Papiermüllberg, an dem die BILD auch noch kräftig verdient: 4 Millionen Euro soll eine ganzseitige Anzeige in der Jubiläums-Ausgabe kosten.

Keine andere Zeitung wird so oft vom Deutschen Presserat wegen Verstößen gegen den Pressekodex gerügt wie die BILD. Regelmäßig werden in der BILD die Persönlichkeitsrechte der dargestellten Personen verletzt oder die Menschenwürde missachtet. Wir wollen dem Springer-Verlag zeigen, was wir von diesen Methoden halten. Jetzt bietet uns der Konzern selbst die Möglichkeit dazu: Wenn zigtausende Menschen die Jubiläums-Ausgabe verweigern, ist das für den Verlag nicht nur ein logistisches Problem, sondern auch ein ganz eindeutiges Signal.

Mit einem einfachen Online-Formular kann jede/r der Zustellung der BILD-Zeitung widersprechen. Sagen auch Sie NEIN zur BILD und ihren Methoden!

Ich will keine BILD in meinem Briefkasten!

Mehr Infos zur Aktion in unserem 5-Minuten-Info…

Was sonst noch alles bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.

Mit herzlichen Grüßen

Susanne Jacoby

1. Vermögensteuer: Vermögensteuer statt NRW kaputtsparen

Herunter gekommene Schwimmbäder, geschlossene Bibliotheken, marode Schulen? Die Folgen leerer öffentlicher Kassen in Nordrhein-Westfalen sind dramatisch. Eine Vermögensteuer würde dies ändern und dem Land jährlich 4 Milliarden Euro bescheren.

Sie wohnen in NRW? Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Spitzenkandidat/innen!

2. Steuerabkommen: Telefonaktion stärkt Widerstand der SPD

Viel Wirbel um das Steuerabkommen mit der Schweiz: Nachdem wir eine Woche vor Ostern kurzfristig von einem entscheidenden Treffen der SPD-Ministerpräsidenten erfuhren, organisierten wir spontan eine Telefonaktion. Hunderte Campact-Aktive machten mit Telefonanrufen in ihren Ländern Druck. Mit Erfolg: Die SPD lehnt das Steuerabkommen weiter ab.

Lesen Sie mehr im Blog!

Haben Sie unseren Appell schon unterzeichnet?!

3. Solar-Energie: War unser Einsatz umsonst? Nein!

Schwarz-Gelb hat massive Kürzungen bei der Fotovoltaik beschlossen – trotz unserer kraftvollen Kampagne. War unser Einsatz umsonst? Nein! Wir konnten wichtige Teilerfolge erreichen und zudem wirkt Protest immer wieder erst langfristig.

Lesen Sie unsere Analyse im Blog…

4. Gorleben: Kulturelle Umzingelung des Salzstocks

Umweltminister Röttgen hat angekündigt, die Erkundungsarbeiten in Gorleben noch in diesem Jahr zu beenden – doch vom Tisch ist der völlig ungeeignete Salzstock damit längst noch nicht. Für den 28. April rufen wir daher gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu einer Kundgebung und kulturellen Umzingelung des Bergwerks in Gorleben auf.

Blogbeitrag lesen…

Mehr Infos zur kulturellen Umzingelung am 28. April in Gorleben…

5. ACTA: Aktionstag vor Abstimmung im EU-Parlament

Lange Zeit schien es wahrscheinlich, dass sich das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA durch eine gerichtliche Prüfung massiv verzögern würde. Doch jetzt deutet alles auf eine Abstimmung im EU-Parlament Mitte Juni hin. Die nächsten großen Proteste sind deshalb für den 9. Juni angesetzt.

Lesen Sie mehr im Blog…


Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 549.065 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!Mit Ihrem Abo des Campact-Newsletters sind Sie Teil des Netzwerks. Unterstützen Sie Campact!

campact | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de

Abgelegt unter Bildung, Campact, Finanzpolitik, Fundsachen, Sozialpolitik, Wirtschaftpolitik | Keine Kommentare »

Bundes Wahlprognosen

Erstellt von IE am 3. April 2012

Das sind schon interessante Wahl – Umfragen welche in den letzten Tagen von den verschiedensten Instituten verbreitet werden. Das eigentlich besondere daran, sie unterscheiden sich kaum voneinander und liefern einen einmütigen Trend.

Dabei werden immer wieder die Piraten als die großen Gewinner gesehen, welche wie im Auftrag der Zeitschrift Stern geschehen gleich mit einem Zuwachs von 5 % notiert werden.

So meldet das Presseportal ots:

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl im Saarland macht die Piratenpartei in der Gunst der Wähler einen deutlichen Sprung nach oben. Im „stern“-RTL-Wahltrend legt sie im Vergleich zur Vorwoche um 5 Punkte auf 12 Prozent zu. Es ist ihr bester Wert seit ihrer Parteigründung im September 2006. Die Werte der anderen Parteien gingen leicht zurück: Die Union fiel um einen Punkt auf 35 Prozent, die SPD um einen Punkt auf 25 Prozent. Auch die Grünen verschlechterten sich um einen Punkt auf 13 Prozent, sie liegen damit nur noch einen Punkt vor der Piratenpartei. Die FDP ging um einen Punkt auf 3 Prozent zurück. Nur die Linke blieb bei 9 Prozent stabil. Für „sonstige Parteien“ wollen 3 Prozent der Wähler stimmen (-1).

Mit zusammen je 38 Prozent liegen Union und FDP damit weiter gleichauf mit SPD und Grünen.

Forsa-Chef Manfred Güllner führt den Anstieg der Piraten auf ihr gutes Ergebnis bei der Saarland-Wahl und das für sie günstige Presseecho in den Tagen danach zurück. In der neuen, am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins „stern“ sagt er: „Dies passiert oft nach Wahlen: Verliert eine Partei, kommen bei einigen ihrer Anhänger alte Vorbehalte hoch, gewinnt sie, stabilisiert das die Wählerschaft.“ Generell erhielten die Piraten Zulauf von Wählern aller Parteien. Güllner: „Sie sind keine Klientelpartei, sondern quasi eine Volkspartei im Mini-Format.“

Auch wenn die FDP im Wochenverlauf auf 3 Prozent sank, profitierte sie doch von ihrem Nein zu staatlichen Hilfen für die Schlecker-Frauen. In einer „stern“-Umfrage erklärten 56 Prozent der Bürger, es sei nicht Aufgabe des Staates, die Beschäftigten der insolventen Drogeriekette vor einer sofortigen Kündigung zu bewahren. Der Auffassung waren sogar 83 Prozent der liberalen Anhänger. Forsa-Chef Güllner: „Bis vorigen Donnerstag litt die FDP noch unter der Saarland-Delle. Nach dem Schlecker-Nein stieg ihr Wert wieder.“

Datenbasis: 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 26. bis 30. März 2012, statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Institut: Forsa, Berlin; Auftraggeber: „stern“ und RTL, Quelle: „stern“-RTL-Wahltrend.

Die Piraten werden von der Bevölkerung angenommen da sie einen frischen, jungen und unbekümmerten Eindruck hinterlassen. Sie geben offen zu nicht zu allen eine Antwort parat zu haben. Ihr Programm ist nicht vollständig was in der Kürze der Zeit auch gar nicht möglich ist und sich immer noch besser verkaufen lässt als Programme welche nach den Wahlen ehe keiner einhalten kann und wird. Das wichtigste aber, sie sind ideologisch nicht belastet. Sollten sie das durchhalten können werden sie eine große Zukunft haben.

Auch die Sueddeutsche macht sich so ihre Gedanken und wir lesen dort folgendes:

Fünf Umfragen, ein Befund: Derzeit würden die Deutschen die Piratenpartei in ansehnlicher Stärke in den Bundestag wählen. Der Konkurrenz dürfte es mulmig werden: Die Polit-Neulinge erhalten derzeit mehr Zuspruch als die Linke – und sind fast so populär wie die Grünen.

In diesen Tagen wäre man gerne Mäuschen bei den Berliner Polit-Strategen, am liebsten bei den Grünen und der Linken. Denn die dürften sich gerade weniger um Pendlerpauschale und Herdprämie Gedanken machen, als über die neue politische Konkurrenz: die Piraten.

Quelle: sueddeutsche >>>>> weiterlesen

Abgelegt unter Fundsachen, P. DIE LINKE, P.CDU / CSU, P.Die Grünen, P.FDP, P.Piraten, P.SPD | Keine Kommentare »

Ja, wo laufen sie denn hin

Erstellt von IE am 29. März 2012

So möchte man beim Lesen der Mitgliederstatistiken der Partei DIE LINKE fragen. So verlor die Partei auch im Jahr 2011 rund 4200 Mitglieder und setzte damit den Trend nach unten unaufhaltsam fort, da auch schon im Jahr 2010 ein Minus von 4388 Mitgliedern zu verzeichnen war. Die Zahlen wurden in dieser Woche auf der Bundesseite der Partei veröffentlicht.

Stiegen die Zahlen noch in den Jahren 2007, 2008 und 2009 nach oben, folgte anschließend der Absturz. So erreichte die Partei Ende 2011 den niedrigsten Stand nach dem Zusammenschluss der beiden Quellparteien. Damit entfallen auf die West-Länder noch 26.049 Mitglieder, während die Ost- Länder noch 43.356 Mitglieder auflisten können.

Die höchsten Verluste wurden nach Sachsen in NRW verzeichnet. 588 Mitglieder verließen dort die Partei. Interessant auch die Zahlen aus Bremen welche 25 % ihrer Mitglieder verloren.

Der Rückgang bei den Mitgliedern spiegelt sich so auch in den Verlusten bei den Mandatsträgern und somit dem auseinanderbrechen von Fraktionen auf Kreis- und Orts-Ebenen wieder. Im Westen der Republik brachen aufgrund vieler Abmeldungen von Mandatsträger rund 100 Fraktionen auseinander.

Dabei ist besonders auffällig das in Kreisen und Gemeinden immer wieder auf die mangelnde Unterstützung von Oben verwiesen wird was zeigt, dass es den Spitzen nur an dem eigenen Wohl gelegen ist. Die hohen Verluste bei den Wahlen weisen auch auf die mangelnde Glaubwürdigkeit der Bevölkerung zu der Partei hin. Egoismus und selbstsüchtige Betrügereien zahlen sich auf Dauer nicht aus und eine Jeder bekommt irgendwann seine Rechnung serviert.

Mitgliederzahlen 2007-2010

Bundesland

Stand 31.12.2007

Stand 31.12.2008

Stand 31.12.2009

Stand 31.12.2010

Baden-Württemberg

2.214

2.639

3.046

2.950

Bayern

2.374

3.225

3.218

2.847

Berlin

9.105

9.008

9.008

8.801

Brandenburg

9.319

9.127

8.942

8.481

Bremen

453

492

523

629

Hamburg

996

1.289

1.405

1.489

Hessen

2.001

2.610

2.733

2.605

MV

6.042

5.833

5.684

5.417

Niedersachsen

2.546

2.864

3.376

3.259

NRW

5.905

7.764

8.555

8.681

Rheinland-Pfalz

1.450

1.655

1.992

1.746

Saarland

1.904

3.065

3.610

2.308

Sachsen

13.280

12.682

12.390

11.614

Sachsen-Anhalt

6.124

5.720

5.642

5.427

Schleswig-Holstein

815

1.066

1.093

980

Thüringen

7.070

6.850

6.750

6.360

Gesamt

71.711(a)

75.968(b)

78.046(c)

73.658(d)

Anmerkungen

(a) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 113 Mitgliedern beim PV
(b) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 79 Mitgliedern beim PV
(c) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 79 Mitgliedern beim PV
(d) ergibt sich aus der Summe der Landesverbände und 64 Mitgliedern beim PV

Stand: 31. Dezember 2011

Mitglieder

davon weiblich

Prozent

Baden-Württemberg

2.880

660

22,9

Bayern

2.567

597

23,3

Berlin

8.325

3.677

44,2

Brandenburg

7.963

3.442

43,3

Bremen

462

143

31,0

Hamburg

1.327

338

25,5

Hessen

2.498

645

25,7

MV

5.123

2.296

44,8

Niedersachsen

3.139

787

25,1

NRW

8.123

2.086

25,7

Rheinland-Pfalz

1.761

499

28,8

Saarland

2.309

716

31,0

Sachsen

10.927

4.911

44,9

Sachsen-Anhalt

5.048

2.229

44,1

Schleswig-Holstein

983

251

25,5

Thüringen

5.970

2.574

43,1

BGSt

53

21

36,6

Gesamt

69.458

25.872

37,3

Fotoquelle: Wikipedia/ Urheber: Georg Mittenecker

Abgelegt unter Debatte, Fundsachen, P. DIE LINKE, Überregional | 2 Kommentare »

BASISDEMOKRATISMUS?

Erstellt von UP. am 20. März 2012

Wäre das eine Lösung?

Vor Jahren erreichte uns die Nachricht eines bis dato unbekannten Parteimitgliedes, der visionär damals bereits die Irrwege der Parteioberen erkannte und versuchte, durch einen Aufruf gegenzusteuern.
In mehrfacher Hinsicht hatten wir seinem Aufruf Folge geleistet, aber es ist nix daraus geworden. Die Gruppierung hat sich nie richtig bilden können und was aus dem Verfasser politisch geworden ist, wissen wir leider nicht.
Telefonnummer und Adressen sind „Schnee von gestern“. Vielleicht wurde dieser gradlinige Denker, dessen Name uns nur noch bekannt ist, ebenfalls von dem Partei-Apparatschik zermahlen und hinweggefegt.

Was blieb ist jedoch der Inhalt seine Schrift. Möglicherweise ist sie ein Weg, die Partei zu befrieden und anwendbar in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und möglicherweise auch in Bayern, wo der interne PASI *) wütet. Wir hatten seinerzeit die uneingeschränkte Genehmigung, das Papier weiterzuverbreiten. Das tun wir hiermit erneut.
Vielleicht sind die Ideen und Visionen des „verschollenen“ Genossens ein neuer Ansatz, die Partei wirklich von innen zu reformieren. Wir stellen die Vorschläge zur Diskussion!

Das erwähnte Papier findet ihr HIER

___________________________
*) – PASI = PArteiSIcherheit

Abgelegt unter Bayern, Debatte, Fundsachen, Nordrhein-Westfalen, P. DIE LINKE, Positionen, Redaktion, Rheinland-Pfalz, Saarland, Satire, Traurige Wahrheiten | 3 Kommentare »

Die Kochkiste

Erstellt von UP. am 21. Juli 2011

Die Kochkiste

File:Göpelschauermuseum Seestermühe 09.jpg

Da in den Zeiten der Energieverknappung das Sparen derselben angesagt ist, haben wir in unserem Archiv gegraben und sind fündig geworden. Damit mittags ein Eintopf oder mehr zur Verfügung steht, ist diese Kochkiste ein ideales Hilfsmittel, Energie und Zeit zu sparen.
Natürlich kann man, wenn die Kiste gross genug ist, auch ein halbes Schwein darin fertiggaren – eine gute Alternative der langsam langweilig werdenden Grillerei. Man muss nur Steine in einem Feuer heiss machen und diese mit in der Kiste gut gepackt einschichten. Bestens geeignet sind hier sogenannte Ziegelsteine im NF-Format, die aufgrund ihrer inneren Struktur die Hitze bestens speichern. Das ist natürlich Männerarbeit – und Feuer wird auch gemacht.
Dieses System der Kochkiste wird seit Jahrhunderten bereits von den Natives auf Neu-Guinea angewandt, die die Kochkiste als Erdgrube anlegen. Diese Grube wird mit Blättern ausgeschlagen, das Schwein wird eingeschichtet, und die im Feuer heissgemachten Steine werden drauf gepackt. Das Ganze wird wieder mit Blättern abgedeckt und mit Erde überschüttet. Das Schwein ist dann nach 22,5 Stunden gar. Wer einen eigenen Garten besitzt, wird natürlich diese Garung in der Erdgrube favorisieren.
Die nachfolgende vorzügliche Anleitung für die einfache Kochkiste wurde uns vor längerer Zeit einmal zugesandt; wer sie geschrieben hat, wissen wir leider nicht – nur soviel, dass diese Anleitung etwa 120 Jahre alt ist.
UP.

Einer der wichtigsten neueren Apparate, der in keiner Küche fehlen sollte, da er sowohl Arbeit und Zeit wie Brennmaterial und dadurch Geld spart, ist die Kochkiste. Sie beruht auf dem physikalischen Grundsatz, daß ein Gegenstand, der von schlechten Wärmeleitern umgeben ist, seine Temperatur, sei sie nun kalt oder warm, sehr lange unverändert behält. So kann die Kochkiste zugleich als Eisschrank, ja beinahe als Eismaschine und, wie ihr Name schon sagt, zum Garkochen dienen. In ihrer einfachen Form kann sie sich die Hausfrau leicht selbst herstellen. Sonst findet sie in den Haushaltsgeschäften in den verschiedensten Ausführungen und zu den verschiedensten Preisen geeignete Apparate. Um sie selbst herzustellen, verschafft man sich zunächst eine nicht zu große, starke, gut schließende Holzkiste mit Deckel, etwa eine der bekannten Stärkekisten der Firma Hoffmann. In diese kommt zunächst ein etwa 5 Zentimeter starkes Kissen aus Molton, das mit Holzwolle oder Heu gefüllt wird und den Boden gerade bedecken muß. Ein ebensolches Kissen nagelt man gegen den Deckel. Dann beschafft man sich je nach der Größe einen oder zwei Emailletöpfe mit gut schließendem Deckel, stellt sie in die Kiste und polstert nun um sie herum die Wände und, wenn es zwei sind, den Zwischenraum zwischen den beiden so mit Holzwolle aus, daß gerade nur noch der Raum bleibt, in den sie hineinpassen. Diese Polster bekleidet man ebenfalls mit Molton. Die Töpfe dürfen nur so groß sein, daß die Polster auf allen Seiten zum mindesten 5 Zentimeter dick sind. Wenn sie zu niedrig sind, so daß sich zwischen dem Kissen des Kistendeckels und ihrem Deckel noch ein Luftraum befindet, muß man noch einmal in Moltonkissen mit Holzwolle stopfen, das diesen Raum vollkommen ausfüllt. An dem Deckel der Kiste muß noch eine Schließvorrichtung angebracht sein.
Damit wäre die ganze Kochkiste, die man sich also für wenig Geld selbst herstellen kann, fertig. Um darin zu kochen, hat man die Speisen nur auf dem Feuer oder auf der Gas- oder Spiritusflamme etwa eine halbe Stunde lang anzukochen und nach dieser Zeit, wenn sie tüchtig im Kochen sind, den geschlossenen Topf rasch in die Kochkiste zu setzen, diese zu schließen und die Speisen, ohne daß man sich im geringsten um sie kümmert, ruhig ihrem Schicksal zu überlassen. Man kann im allgemeinen rechnen, daß sie in der Kochkiste etwa die doppelte Zeit brauchen, die sie auf Feuer brauchen würden. Jedenfalls kann man die Speisen ruhig ein paar Stunden länger darin lassen, sie verderben auf keinen Fall. Ja, viele Speisen, die eine lange Kochzeit haben und langsam und gleichmäßig kochen sollen, werden viel besser in der Kochkiste, als auf dem Feuer. So kann man Reis, der vielleicht mit Rindfleisch oder mit einem Huhn weichgekocht werden soll, sehr gut schon abends in die Kochkiste setzen, um ihn am nächsten Tage mittags fertig herauszunehmen. Ebenso ist es mit dem Sauerkohl, Erbsen und Fleisch oder anderen zusammengekochten Speisen. Dieses Beispiel zeigt, ein wie unschätzbares Hilfsmittel die Kochkiste für die erwerbende Frau ist, die nicht die Zeit hat, sich viel um die Küche zu kümmern, oder die ihr Beruf in den Vormittagsstunden aus dem Hause führt.
Es gibt jetzt eine ganze Anzahl von Konstruktionen, die diese einfache Form der Kochkiste variieren und verbessern. Meistens sind in ihnen sogenannte Wärmesteine angebracht, die auf dem Feuer erhitzt werden und über und unter den Topf mit der Speise gelegt werden. Mit ihrer Hilfe kann man die Kochzeit erheblich verringern, ja, es läßt sich in der Kochkiste nicht nur kochen, sondern auch sogar braten und backen.
Weniger bekannt ist es, daß sich die Kochkiste im Sommer auch sehr gut zum Kühlhalten von Speisen und Getränken verwenden läßt, die dann natürlich gut gekühlt in sie eingesetzt werden müssen. Da ihre Wirksamkeit in Wärmeisolation besteht, so ist es klar, daß sie ebenso eine kühle, wie eine warme Temperatur den ihr anvertrauten Dingen lang erhält. Wenn sie richtig angefertigt ist, ist ihre Isolation so gut, daß sich sogar Gefrorenes in ihr anfertigen läßt. Man benötigt dann noch außer des in sie eingepackten Topfes eines kleineren, der ebenfalls gut schließen und so in den ersten Topf eingelegt werden muß, daß noch ringsum sowie oben und unten eine Lage der Kältemischung Raum hat. Die Kältemischung besteht am zweckmäßigsten und einfachsten aus fein zerkleinertem Eis, das mit einem Drittel seiner Gewichtsmenge Viehsalz untermischt ist. In den kleineren Topf kommen dann die gut gekühlte zu gefrierende Masse (Fruchtsaft oder Creme) und außen herum die Kältemischung. Man Muß von zehn zu zehn Minuten nachsehen, das bereits Gefrorene vom Rand abstoßen und die Masse gut durchmischen. Wenn die ganze Masse breittritt gefroren ist, füllt man die Kältemischung noch einmal auf, schließt die Kiste gut und läßt das Eis noch etwa eine Stunde lang in der Kiste stehen oder reifen, wie der Ausdruck lautet. Der Versuch lohnt sich, wenn man keine wirkliche Eismaschine besitzt, und man wird erstaunt sein, mit wie wenig Arbeit und mit welch geringem Verbrauch an Eis sich in der Kochkiste Gefrorenes herstellen läßt.

—————————————————————————–

Grafikquelle   :   Autor   Frank Schwichtenberg

This file has been released under a license which is incompatible with Facebook’s licensing terms. It is not permitted to upload this file to Facebook.

attribution This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.

Abgelegt unter APO, Fundsachen | Keine Kommentare »

Kirchs Ende – Murdoch folgt ?

Erstellt von UP. am 15. Juli 2011

In Deutschland ist gestern der Medien-Zar Leo Kirch gestorben.

Bodman-Ludwigshafen - Ludwigshafen - Hafenstraße - Ludwigs Erbe r 09 ies.jpg

er hat sicher sehr viel Geld mitnehmen können

Für Deutschland hatte er einmal eine ähnliche Macht wie Murdoch – und einflussreiche Freunde in Kultur (v. Karajan), Politik (Kohl, dem der zu seiner „C“DU-Geldsammelaktion von 3 Mio. allein 500’000 Eurosse dazusteuerte.) und Wirtschaft. Mutmasslich gehörte Kirch zu den Ehrenmännern, in dessen Zusammenhang Kohl sein berüchtigtes Ehrenwort gab.
Dieses ‚Vitamin B‘ half Kirch in seinen Machtbestrebungen. Man sollte in diesem Zusammenhang nicht dazu hinreissen lasssen, empathisch sagen, schauschau, eine Karriere wie der amerikanische Tellerwäsche, weil die Kopie seines ersten Filmes – „La Strada“ von Fellini, dessen Rechte er mit geliehenem Geld kaufte, heute noch im Keller liegt, sondern eher darüber nachdenken, was sonst noch im sprichwörtlichen Keller liegt. Man dabei bedenken, wieviel auf der Strecke geblieben ist/sind.
Es ist völlig überzogen und überflüssig hinter der konservativ-pseudochristlichen Anschauung herzulaufen, dass man über Tote nicht schlecht reden soll.
Seine Verbissenheit und Zähigkeit in der Verfolgung seiner Ziele lässt sich ableiten in den Prozessen gegen die Deutsche Bank, deren ende er nun nicht mehr erlebt; denn es sind noch einige Urteile offen.

Nur die Politik kann sich selber wehren, wie es derzeit im Vereinigten Königreich passiert. Die dunkle Seite der Macht kann sicher noch nicht umfassend bewertet werden, aber es wird noch grausam werden, denke ich. Sie und wir werden uns noch wundern, wie sehr sie in die Pfanne gehauen wurden und wie sie ausgenutzt wurden.
Darüber sollten auch deutsche Politiker, besonders auch die in „Europa“, auch einmal nachdenken, mit wieviel Lobbyisten sie sich monatlich einlassen.!!
UP.

Liebe Freunde,

Seit Jahrzehnten regiert Murdoch ungestraft – mit seinem riesigen Medienimperium macht und zerschlägt er Regierungen. Aber wir wehren uns, und gewinnen! Wir haben eine Schlüsselrolle gespielt, als Murdoch nach der Kontrolle der britischen Medien greifen wollte. Jetzt machen wir unsere brandheiße GB-Kampagne global, um die Murdoch’sche Bedrohung mit Kampagnen, Untersuchungen und Rechtmitteln zurückzuschlagen. Klicken Sie hier, um zu spenden:

 

sei es das Abhören der Telefone ermorderter Kinder, das Bestechen der Polizei, das Zerstören von Beweismitteln, Bedrohen von Politikern – führende Politiker in Großbritannien sagen, dass Rupert Murdochs Imperium „die kriminelle Unterwelt betreten hat“. Jahrzehntelang hat Murdoch ungestraft regiert – mit seinen riesigen Mediengesellschaften hat er Regierungen aufgebaut und zerschlagen und seine Gegner zum Schweigen gebracht. Doch wir wehren uns und gewinnen!

Mit nahezu einer Million Aktionen, sieben Kampagnen, 30.000 Anrufen, Untersuchungen und Blockaden und rechtlichen Taktiken haben wir eine führende Rolle gespielt und Murdoch aufgehalten, als er über 50% der kommerziellen britischen Medien erwerben wollte! Jetzt verbreiten wir unsere brandheiße britische Kampagne weltweit, um die Murdoch’sche Bedrohung überall zurückzuschlagen.

Hier der Plan: gemeinsam können wir a) Ermittler beauftragen, um Murdochs korrupte Taktiken auch außerhalb von Großbritannien aufzudecken, b) prominente Stimmen organisieren, um den Kreis der Angst zu durchbrechen und offen über das Thema zu sprechen und c) Menschen in den Ländern mobilisieren, in den Ländern, die einen besonderen Einfluss auf die Gesetzgebung und Rechtsmittel haben, die Murdoch aufhalten können und somit unsere Medien ein für allemal sauber halten.

Avaaz-Mitglieder leben in allen Ländern, in denen Murdoch arbeitet. So ist unsere Bewegung wirklich die einzige, die eine Kampagne gegen das globale Imperium organisieren und gewinnen kann. Jetzt ist es Zeit zu handeln – wenn nur 20.000 von uns jeweils einen kleinen Betrag spenden, können wir diese einmalige Gelegenheit nutzen. Klicken Sie hier, um zu spenden:

https://secure.avaaz.org/de/stop_rupert_murdoch_donate/?vl

Seit Wochen gibt es fast täglich Enthüllungen über das Ausmaß von Murdochs Medienkorruption in Großbritannien. Seine Agenten haben die Telefone von Tausenden Menschen angezapft, einschließlich der Telefone von trauernden Witwen und von Soldaten, die im Irak gefallen sind. Sie haben die Bankinformationen eines Premierministers gestohlen und ihn 10 Jahre lang belästigt, riesige Summen an Polizeibeamte bezahlt und Rupert Murdochs Sohn, James Murdoch, zahlte Schweigegeld an Opfer.

Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs – Murdoch ist ein globales Problem. Er ist dafür bekannt, seinen Zeitungen ihre redaktionellen Standpunkte vorzuschreiben. Er korrumpiert und kontrolliert Demokratien, indem er Politiker dazu zwingt, seine extremistischen Ansichten über Krieg, Folter und eine Reihe anderer globaler Missstände zu unterstützen und zerstört die Karrieren von Politikern mit Schmierkampagnen, wenn sie seinen Anordnungen nicht Folge leisten. In den USA hat er dazu beigetragen, dass George W. Bush gewählt wurde, und die meisten republikanischen Präsidentschaftskandidaten stehen auf seiner Gehaltsliste (siehe Quelle unten). Sein Fox News Network verbreitete Lügen, um den Krieg im Irak voranzutreiben, schürte Ressentiments gegen Muslime und Einwanderer und brachte die rechte Tea-Party-Bewegung hervor.Am schlimmsten ist vielleicht die Tatsache, dass er außerdem dazu beigetragen hat, wichtige globale Aktionen gegen den Klimawandel zu blockieren.

Murdochs Schreckensherrschaft bricht zusammen, und viele sind kurz davor, offen über seine Praktiken zu sprechen.. In den USA, in Australien und auch in anderen Orten steht der Damm kurz vor dem Zerbrechen. Doch wir müssen ihm durch weitere Ermittlungen noch einen entscheidenden Stoß geben. Wir müssen eine hochrangige Opposition gegen Murdoch organisieren und dafür sorgen, dass unsere Politiker Gesetze verabschieden, die unsere Medien für immer sauber halten. Lassen Sie uns alle zusammen dafür sorgen, dass dies geschieht:

https://secure.avaaz.org/de/stop_rupert_murdoch_donate/?vl

Unsere Gemeinschaft hat immer wieder Kampagnen zu diesem Thema veranstaltet, als die meisten in Großbritannien bereits die Hoffnung aufgegeben hatten. Da wir eine große Gemeinschaft sind, haben wir nicht dieselbe Furcht vor Murdoch wie die meisten anderen. Dies ist Teil Versprechens, dass die Macht der Gemeinschaft die Welt verändern kann. Heute keimt Hoffnung in Großbritannien auf – verbreiten wir sie auf der ganzen Welt.

Voller Entschlossenheit,

Ricken, Emma, Maria Paz, Giulia, Luis, Alice, Brianna und der Rest des Avaaz-Teams

QUELLEN:

Briten zwingen Murdoch zum Rückzug (Video, das die Avaaz-Kampagne zeigt) http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geplatzte-uebernahme-von-bskyb-briten-feiern-murdochs-rueckzug-1.1119843

Unterhaus zwingt Murdoch in die Knie http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,774261,00.html

Murdochs Imperium wankt
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-07/murdoch-medien-englan

(Auf Englisch):

Entscheidung zur Übernahme von BSkyB könnte aufgrund von Online-Kampagnen Wochen dauern (Huffington Post)
http://www.huffingtonpost.co.uk/2011/07/07/decision-on-bskyb-takeove_n_892244.html

BSkyB-Gebot letzter Abschluss unwahrscheinlich vor September (The Guardian)
http://www.guardian.co.uk/media/2011/jul/07/bskyb-bid-final-celarance-september

Murdoch von sozialen Medien zerfleischt (The Scotsman)
http://thescotsman.scotsman.com/opinion/Lesley-Riddoch-Murdoch-maimed-by.6799263.jp?articlepage=1

Jüngste Nachrichten über den britischen Telefonabhörskandal (New York Times)
http://thelede.blogs.nytimes.com/2011/07/12/latest-updates-on-british-phone-hacking-scandal/


Unterstützen Sie das Avaaz Netzwerk! Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und akzeptieren kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser engagiertes Online-Team sorgt dafür, dass selbst die kleinsten Beträge effizient eingesetzt werden — Spenden Sie hier.



Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 9 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ oder „Lied“ in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jeder Nation dieser Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

Avaaz kontaktieren: senden Sie uns eine Nachricht über dieses Formular:www.avaaz.org/de/contact?ftr. Sie erreichen uns telefonisch unter: +1 1-888-922-8229 (USA).

——————————————————————————–

Grafikquelle   :Relief “Ludwigs Erbe” by Peter Lenk, close to Zollhaus and tourist information, Hafenstraße 5, Ludwigshafen am Bodensee, Bodman-Ludwigshafen in Germany: Right-hand part of the triptych, top: Utz Claassen, Dieter Zetsche, Ferdinand Piëch, bottom: Leo Kirch

Abgelegt unter Campact, Energiepolitik, Fundsachen, Medien, P.CDU / CSU, Positionen, Regierung | 1 Kommentar »

Wassermelonen in China

Erstellt von UP. am 29. Mai 2011

Wassermelonen in China

In den letzten Wochen hörte man in den Nachrichten, dass in der Provinz Jiangsu in China Wassermelonen reihenweise regelrecht explodierten.
Nach Melamin im Milchpulver und Kunststoff im Reis haben es die chinesischen Bauern erneut geschafft, sich mit einer weiteren chemischen Ungeheuerlichkeit im Buch der Nahrungsmittelgeschichte zu verewigen: Mit explodierenden Wassermelonen.

Dazu haben wir die entsprechenden Nachrichten einer chinesischen Agentur im Netz gefunden. Natürlich wurden die wachstumsfördernden Mittelchen nur in staatlich genehmigter Konzentration verwendet. Is‘ klaah!

Die Wassermelone essen-Publikum, das fast jeder gehört, wird durch Berichte aus Ostchina stammenden Dienstag, dass seine Wassermelonen sind explodierende verwirrt.
BBC heute Morgen sagte ein chinesischer Staatsmedien Untersuchung bestätigte Berichte von Landwirten in der Provinz Jiangsu in Ostchina, dass Hektar Wassermelonen wurden explodieren eine nach der anderen.
China Central Television, die ein Team Jiangsu geschickt genannten Konten, die Melone platzt durch die Übernutzung der eine Chemikalie, die Früchte schneller wachsen hilft hätte verursacht haben. Landwirtschaft Experten jedoch darauf hin, dass Melonen frei von wachstumsfördernden Chemikalien wurden ebenfalls explodieren, was zu erheblichen Verlusten für die Landwirte in der betroffenen Region.
Andere spekulierten, dass die mysteriöse Explosionen des Wasser-schwere Sommerfrüchte hätte entrichten müssen, um bestimmte wetterbedingte Faktoren, oder einfach weil der abnormen Größe der Melonen. Einige Jiangsu Bauern berichtet, dass die Explosionen im letzten Monat gestartet, zuzugeben, dass sie sich mit dem wachstumsfördernden Chemikalie, die staatlich genehmigt ist und soll sicher sein. Ein Bauer erzählte den Ermittlern, dass Medien bisher zwei Drittel seines Wassermelonen in die Luft gesprengt haben, obwohl er nicht mit dem Wachstum Spray. Agrar-Experten konnten eine Erklärung bieten.

>>die ernsthafte Meldung weiterlesen bei KOPP-Verlag

———————————————————————————————-

Grafikquelle  :   Wassermelonen

Abgelegt unter Fundsachen, Überregional | Keine Kommentare »

Merkel rollt

Erstellt von UP. am 7. Februar 2011

Merkel rollt über Europa

Datei:Merkelwalze bw.png

Mit der Debatte um die Wirtschaftsregierung ist das zentrale Problem der aktuellen Krise Europas endlich auf dem Tisch. Es sind die außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte!

Nach langer Verweigerung will Merkel jetzt gemeinsam mit Sarkozy eine europäische Wirtschaftsregierung. Es sollen die nationalen Wirtschaften miteinander abgestimmt und die außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte abgebaut werden. Diese bestehen jedoch vor allem in einem Ungleichgewicht Deutschlands gegenüber den meisten anderen europäischen Staaten, vor allem den Südstaaten.

Der seit 2000 aufsummierte deutsche Außenhandelsüberschuss beläuft sich auf 1,4 Billionen Euro. Ein erheblicher Teil wurde in der Eurozone aufgehäuft. Zentrale Ursache ist die Stagnation der Löhne in Deutschland; seit 2000 sind sie preisbereinigt nicht gestiegen. Wegen der Agenda 2010. Dies führte nach innen zu einer deutlichen Verschlechterung der Lebenslage. Nach außen wirkt dies wie eine Streitaxt in der Hand der Exportunternehmer. Gleichzeitig wurde die binnenwirtschaftliche Entwicklung eingeschnürt und damit die Absatzchancen ausländischer Unternehmen auf dem deutschen Markt.

Seit 2000 sind die Lohnstückkosten hierzulande um sechs Prozent gestiegen, in den anderen Ländern der Eurozone um 30 Prozent.

Der Außenhandelsüberschuss führte das Ausland spiegelbildlich in eine immer größere Verschuldung der privaten Haushalte, der Unternehmen, der Banken und letztlich des jeweiligen Staates. Dies ist die zentrale Grundlage der Krise. Die Finanzmarkt- und Bankenkrise inklusive ihrer eigenen Dynamik sind ernste Probleme, auch die daraus resultierende Schuldenkrise der

Staaten. Aber ohne die Überwindung der außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte können die Probleme der europäischen Wirtschaft nicht überwunden werden.

Eine Wirtschaftsregierung müsste darauf hinwirken, dass Deutschland seinen Weg korrigiert. Dass Löhne und Sozialleistungen sich im Gleichschritt mit den anderen europäischen Ländern entwickeln.

Aber weit gefehlt. Genau das will Merkel nicht. Sie will die europäische Wirtschaftsregierung nutzen um den anderen Ländern den „deutschen Weg“, die deutsche Hegemonie aufzuzwingen. Sie will die Agenda 2010 exportieren! Sie will Löhne und Sozialleistungen in Griechenland, Portugal und anderen Ländern absenken. Bislang hat sie dies zum Teil schon erreicht. Bei Griechenland hat sie bewusst Hilfen solange blockiert, bis die griechische Regierung in ihrer Not sich dem deutschen Diktat beugen musste. Jetzt soll
mit dem Instrument der Wirtschaftsregierung Europa deutscher werden. Länder, die die Lohnentwicklung automatisch an die Inflationsentwicklung gekoppelt haben, sollen diesen sozialen Schutzmechanismus aufgeben. Die Rente mit 67 soll überall in Europa eingeführt werden. Und schließlich will Merkel die deutsche Schuldenbremse europaweit exportieren.

Alles nach dem Motto:
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!
Früher kamen sie mit Panzern,
heute rollt Merkel über den Kontinent.

Quelle: Newsletter
Michael Schlecht, MdB
Chefvolkswirt Fraktion DIE LINKE
Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE – 7. Februar 2011
Kommentar, ausführlicher, als PDF

——————————————————————————–

Grafikquelle  :Ich, der Urheber dieses Werkes, veröffentliche es unter der folgenden Lizenz:

w:de:Creative Commons
Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.
Quelle user DL5MDA
Urheber user DL5MDA
Genehmigung
(Weiternutzung dieser Datei)
user DL5MDA

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen | Keine Kommentare »

Lobbyismus + Verheugen

Erstellt von UP. am 3. Februar 2011

Lobbyismus + Verheugen

File:Gunter Verheugen headshot.jpg

Da bleibt ihm wohl die Luft weg

Nachfolgend veröffentlichen wir auszugsweise den Newsletters von LobbyControlvom heutigen Tage. Er beschreibt unter anderem die Gier des mir äusserst unsympathischen früheren EU-Kommissars Verheugen. Verheugen war einmal F.D.P.-Mitglied, ‚konvertierte‘ opportunistisch zur SPD und wurde irgendwann nach Brüssel „abgeschoben“.

Wir meinen, dass dieser parteilichen Lobbytätigkeiten grundsätzlich verboten werden sollten, was auch das wünschenswerte Ziel von LobbyControl ausmacht.

UP.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

gestern hat die EU-Kommission dem ehemaligen EU-Kommissar Günter Verheugen erlaubt, seine eigene Lobbyagentur zu führen. Er darf allerdings für 26 Monate keinen Kontakt zu einer ehemaligen Generaldirektion (entspricht einem deutschen Ministerium) aufnehmen und keine Aufträge von Nutznießern seiner ehemaligen Dienststelle annehmen. Damit reagiert die EU-Kommission auf den öffentlichen Druck – auch durch uns!
Eine echte Beeinträchtigung bedeutet das für Günter Verheugens Agentur allerdings nicht. Vor einer klaren Karenzzeit für alle Lobbytätigkeiten schreckt die Kommission zurück.

Auch der Entwurf für einen neuen Verhaltenskodex für die Kommissarinnen und Kommissare fällt leider schwach aus. Er sieht nur eine 18-monatige Meldefrist vor und ein Einschränkung von Lobbytätigkeiten nur im Zuständigkeitsbereich der Ex-Kommissare – obwohl die Kommissare alle Entscheidungen gemeinsam fällen und als Türöffner in vielen Themenbereichen interessant sind. Deshalb haben wir heute einen offenen Brief und eine Online-Aktion gestartet, damit das Europaparlament die Regeln nachbessert. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

Wünscht sich
Nina Katzemich
______________________________________________________

1) Aktion: Seitenwechsel von EU-Kommissaren unterbinden!

Am 10. Februar diskutieren EU-Kommission und die Spitzen des Europaparlaments über einen neuen Verhaltenskodex für EU-Kommissarinnen und Kommissare. Auch der neue Entwurf erlaubt ehemaligen Kommissaren, rasch in eine Lobbytätigkeit zu wechseln – mit minimalen Einschränkungen. Wir fordern deshalb die Europaabgeordneten auf, sich für deutliche Verschärfungen einzusetzen. Für drei Jahre sollten ehemalige Kommissare alle neuen Tätigkeiten melden und keinerlei Lobby-Tätigkeiten übernehmen dürfen. Unterstützen Sie unsere Online-Aktion mit Ihrer Unterschrift!

Das EU-Parlament hat bisher großen Druck auf die Kommission ausgeübt, ihren Verhaltenskodex zu erneuern. Sie dürfen sich jetzt von der EU-Kommission nicht mit diesem schwachen Entwurf abspeisen lassen.
Unterschreiben Sie deshalb unsere Forderungen an die Fraktionsvorsitzenden und den Parlamentspräsidenten, bevor nächste Woche die „Konferenz der Präsidenten“ berät. Die Aktion schließt am Dienstag, 8. Februar, um 18:00 Uhr.

Bitte unterschreiben Sie jetzt:
http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php?p=5668

2) Neues in der Lobbypedia

In der Lobbypedia finden Sie weitere Details zum Fall Verheugen und den fünf anderen ehemaligen Kommissarinnen und Kommissaren, die letztes Jahr nach Amtsende die Seiten gewechselt haben:
http://www.lobbypedia.de/index.php/Seitenwechsler_auf_EU-Ebene

Auch auf deutscher Ebene verfolgen wir die Seitenwechsel weiter, etwa den Fall des ehemaligen CDU-Abgeordneten und neuen Cheflobbyisten der Deutschen Bahn, Georg Brunnhuber:
http://www.lobbypedia.de/index.php/Georg_Brunnhuber

————————————————————————————

Grafikquelle : This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.

Source Günter Verheugen – World Economic Forum Turkey 2008
Author Copyright World Economic Forum (www.weforum.org)/Photo by Serkan Eldeleklioglu-Bora Omerogullari-Ozan Atasoy

Abgelegt unter Feuilleton, Fundsachen, P.SPD | 1 Kommentar »

Ahlen lokal 11.2010

Erstellt von UP. am 26. November 2010

Die Ahlener Zeitung berichtet:

Datei:Rathaus rück ShiftN Kopie.jpg

Die Gutachter des Institutes für Site- und Facilitymanagement (ISFM) halten nach Abwägung verschiedenster Berechnungsgrößen einen Rathaus-Neubau für das Günstigste. Um die 20 Millionen Euro, verriet ISFM-Mitarbeiter Daniel Middendorf am Donnerstag im Bauausschuss, würde das kosten…

SORRY – aber dafür und vor Allem für das Fazit „Neubau“ hätte ich keine drei Jahre gebraucht. Und diese „Wirtschaftlichkeitsberechnung“ hätten Fachabteilungen der Bau- u. Verwaltung billiger machen können; denn die werden ja sowieso bezahlt. Aber man macht es wie bei der Frage zur Landesgartenschau. Trotz sehr angespannter Finanzlage gibt man es ausser Haus. Weil man dann vielleicht keine Verantwortung übernehmen muss?
Gefühlt und voll von Emotionen rutscht mir der Gedanke aus, dass man den Entwerfer dieses „Denkmals“ Rathaus, dieses ungesunden Konstrukts aus Beton und Glas, an den Abbruchkosten wegen etwaiger Patente (?), die vordergründig eine Sanierung verbieten, beteiligen sollte. Aber das sind, wie gesagt, ‚fromme‘ Wünsche.

Ahlen hat kein Geld! Aber wenn man zur Zeit durch die Stadt läuft, kann man sehen, dass zur Zeit „geländer“-ähnliche Stahlkonstruktionen im Gehweg an verschiedenen Orten vor und nach Baumquartieren einbetoniert werden. Weil alte Fahrradständer gleichzeitig ausgebaut werden, kann man davon ausgehen, dass es „Stahlross-Anbinde-Stationen“ sein sollen. Es war köstlich anzuschauen: An der Weststrasse (Volksbank) standen 43 Stahlrösser fein säuberlich auf dem Gehweg auf eigenen Ständern. Angebunden war keines! Damit sind die Geländerle so unnötig wie die Kugelkalotte oben an der Oststrasse neben dem Kugelbrunnen und damit unnötig wie ein Kropf. Ein teures Spielzeug für Kinder, dieser ‚Schildkrötenpanzer‘ aus V2A.

Eine gute Lösung bis weit in die Zukunft wäre es, die Verwaltung in einen Neubau auf dem Zechengelände „auszulagern“ und das Bürgerbüro im alten Rathaus am Marktplatz ‚einzubürgern‘ – bürgernah und effizient, nachdem man einigen Mitarbeiterinnen einen fundierten Kurs im Umgehen mit der Klientel verpasst, von denen sie bezahlt werden.
Und auch das muss man denen auch mal klar machen: Dass sie für den Bürger da sind und nicht umgekehrt!

Aber wie war das mit dem Fisch? Wo …???
————————————————————————————————————

Abgelegt unter Fundsachen, Kommentar, WAF | Keine Kommentare »

ARGE WAF betrügt?

Erstellt von UP. am 30. Mai 2010

Die meisten  Mitarbeiter der ARGEN kennen sich mit den Gesetzen nicht aus und gucken genau so dumm

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6d/KAS-Rentenpolitik-Bild-12016-1.jpg

 

Ausgehend von der vertraulichen Mitteilung eines Mitarbeiters der ARGE WAF wird vermutet, dass die Arge Warendorf die Kosten der Unterkunft (KdU) vorsätzlich, mindestens fahrlässig, falsch berechnet, indem nach wie vor die alten Wohnungsgrössen von 45 m² resp. 60 m² in den gegenwärtigen Bescheiden Anwendung finden. Abhängig von der Wohnungssgrösse ist der Betrag, der für Heizung und Warmwasser angesetzt wird. Dadurch ergibt sich hier ebenfalls eine Minder-Erstattung.

Nach der Rechtsprechung des nordrhein-westfälischen Landessozialgerichtes (LSG) und des Bundessozialgerichts (BSG) müssen bei den Wohnraumgrössen die seit Januar 2010 geltenden Wohnraumnutzungsbestimmungen (WNB) zugrunde gelegt werden. Diese sehen 50 m² für eine Person, 65 m² für zwei Personen und zusätzlich 15 m² für jede weitere Person vor. Bei besonderen persönlichen oder beruflichen Gründen sind diese Wohnungsgrößen noch einmal um 15 m² anzuheben. Das wäre z.B. bei Rollstuhlfahrer/innen oder bei Alleinerziehenden mit Kindern über 6 Jahren der Fall. Das tatsächlich die geänderten Werte des WNB mit um 5 m² erhöhten Wohnungsgrößen Anwendung finden, hat das LSG NRW zuletzt in einer Entscheidung vom 24.03.2010 (Az. L 12 B 120/09 SO ER) klargestellt.

Der Leistungsbezieher/Die Bedarfsgemeinschaft hat nicht die Möglichkeit, die erstellten Bescheide in ihrer Berechnungsgrundlage zu überprüfen; denn grundsätzlich wird der HARTZ IV – Bescheid ohne prüfbare Berechnung an die Bezieher versendet.

Die HARTZ IV – Bezieher resp. die Bedarfsgemeinschaft sollten die ARGE WAF auffordern, im Verlauf einer angemessenen Zeit (zwei – vier Wochen) einen neuen Bescheid zu erstellen, dem eine im Rechenweg grundsätzlich in allen Teilen prüfbare Aufstellung der verschiedenen Kosten beigefügt ist – aus der insbesondere die Kosten der Unterkunft (KdU) und die Heizungskosten hinsichtlich der eingangs erwähnten anzuwendenden Wohnungsgrössen hervorgehen.

Ein Formblatt mit einem entsprechenden Text kann man sich hier herunterladen.

Hinweis: Dieser Artikel ist in der oberen Symbol – Leiste unter „DIE ARGE WAF“ verlinkt.

———————————————————————————————————-

Fotoquelle :  CDU Diese Datei wurde Wikimedia Commons freundlicherweise von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen eines Kooperationsprojektes zur Verfügung gestellt. Deutsch | English | français | македонски | русский | +/−

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:KAS-Rentenpolitik-Bild-12016-1.jpg
  • Erstellt: 1. Juli 1999

Abgelegt unter Fundsachen, HARTZ IV, WAF | Keine Kommentare »

Der Entwurf

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Mai 2010

Der Entwurf des Landesvorstand für den Parteitag

Im Folgenden mache ich auf einen Entwurf des Landesvorstand für den morgigen Parteitag aufmerksam. Es ist sehr schön dass der LAVO seine Parteibrille aufbehält und alle Schuld auf den politischen Widersacher abwälzt. Aber so einfach ist das Leben nun einmal nicht. Wenn zwei nicht zusammenfinden liegt dieses für gewöhnlich an Beiden und ist keine einseitige Angelegenheit.

Des weiteren sollten an einen politischen Mitbewerber nur Forderungen gestellt werden welche ich auch selber einzuhalten bereit bin. Das Sorgen für Demokratie in den eigenen Reihen, unter den eigen Mitgliedern ! Dieses setzt aber als erstes einen Rücktritt des kompletten Landesvorstandes voraus. IE.

Entschlussentwurf des Landesvorstands für den morgigen Landesparteitag in Bottrop.

Den Politikwechsel in NRW jetzt durchsetzen!

DIE LINKE ist mit zwei zentralen Forderungen in den Landtagswahlkampf gegangen:

Rüttgers muss weg! Jede Stimme für DIE LINKE ist eine Stimme gegen Rüttgers!
Wir wollen einen Politikwechsel für mehr Demokratie, freie Bildung und soziale Gerechtigkeit.

Die schwarz-gelbe Landesregierung unter Ministerpräsident Rüttgers hat keine Mehrheit mehr, weder bei den Wählerinnen und Wählern noch im Parlament. Damit ist die unsoziale Politik der CDU/FDP-Regierung und ihr „Privat vor Staat“ – Kurs abgewählt worden.  Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat für ihre Sozialabbaupläne keine Mehrheit im Bundesrat mehr. Mit ihrer Stimme haben die Menschen in NRW deutlich gezeigt, dass sie mit den sozialen Ungerechtigkeiten in diesem Land nicht mehr einverstanden sind und Veränderungen wollen.

Die Menschen in NRW haben den Politikwechsel gewählt, doch SPD und Grüne wollen diesen nicht umsetzen. Sie  haben sich wie schon in Hessen, Thüringen und im Saarland jetzt auch in NRW einem Politikwechsel für die Mehrheit der Bevölkerung verweigert. SPD und Grüne haben Scheinverhandlungen aus taktischem Kalkül heraus geführt. Ihr Ziel ist offenbar, einen Teil der eigenen Mitgliedschaft ruhig zu stellen und öffentlich den schwarzen Peter den LINKEN zuzuschieben. Die Befürworter einer großen Koalition haben sich in der SPD durchgesetzt. Die Grünen haben immer erklärt, auch zur Koalition mit der CDU bereit zu stehen. Der schwarze Peter heißt aber in Wirklichkeit Jürgen Rüttgers und ist der lachende Vierte. Nach einem offenbar nur vorgegaukelten Lagerwahlkampf sollen die bezahlbaren Politiker von der CDU nun Partner der SPD werden. Aus ist der Traum von gebührenfreier Bildung, von längerem gemeinsamem Lernen, von der Entmachtung der Energieriesen zugunsten von kommunaler bezahlbarer Energieversorgung.

SPD und Grünen behaupten, die Sondierungsgespräche seien an unserem ungeklärten Verhältnis zu Demokratie und DDR gescheitert. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen: Vielmehr hat DIE LINKE in dem Sondierungsgespräch ohne wenn und aber deutlich gemacht, dass die DDR für sie kein demokratischer Rechtsstaat, sondern eine Diktatur war.
DIE LINKE war auch bereit, eine gemeinsame Erklärung als Präambel zu einem Koalitionsvertrag zu vereinbaren, in der analog des SPD-LINKEN-Koalitionsvertrages in Brandenburg diese Haltung unmissverständlich klargestellt wird.

SPD und Grüne wollen mit ihrer Lüge davon ablenken, dass sie gar nicht bereit waren, mit der LINKEN in ernsthafte Gespräche über einen Richtungswechsel für NRW einzutreten.

Offensichtlich wollen SPD und Grüne landespolitisch dort weitermachen, wo sie 2005 aufgehört haben: Die Politik der von 1995 bis 2005 amtierenden SPD-Grünen Landesregierung, insbesondere das „Düsseldorfer Signal“ war neoliberal geprägt, gegen die ArbeitnehmerInnen in NRW gerichtet und diente in vielen Bereichen für Schwarz-Gelb als „Einfallstor“ für später von der Regierung Rüttgers noch drastisch verschlechterte Regelungen und Gesetze. Dazu gehören das Kinderbildungsgesetz KIBIZ, die Verschlechterung des Personalvertretungsgesetzes, oder die Studiengebühren, die von SPD und Grünen längst mit dem Studienkontenmodell vorbereitet waren.

In dem Sondierungsgespräch ließen SPD und Grüne entgegen ihren Programmen erkennen, dass sie die WestLB privatisieren wollen. Zudem haben sie beharrlich unsere Bereitschaft eingefordert, bis zu 8.700 Stellen im Landesdienst zu streichen, obwohl sie selbst insbesondere für den Bildungsbereich noch im Wahlkampf den deutlichen Ausbau von Stellen versprochen haben. Ganz klar machten beide Parteien, dass ihre Wahlversprechen zur Schaffung von bis zu 200.000 neuen Arbeitsplätzen in NRW nicht mehr als heiße Luft sind: Beide wollen kein wirkliches Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in NRW auflegen, sondern lediglich bereits vorhandene EU-Förderprogramme umschichten und wirtschaftliche Anreize geben. Auf die Forderung der LINKEN nach der Einlösung der Wahlversprechen antwortete Hannelore Kraft wörtlich: „Jetzt ist die Wahl vorbei, jetzt werden die Wahlprogramme einem Realitätscheck unterzogen. „Für DIE LINKE hingegen gilt: Wir sind für die Wählerinnen und Wähler verlässlich und original sozial“ auch nach der Wahl.

Fest steht: DIE LINKE wird keine Regierung unterstützen, die Privatisierungen, Personal- und Sozialabbau vornimmt und die nicht die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen deutlich verbessert. Alles andere wäre nichts als die Fortsetzung der CDU-FDP-Politik der vergangenen Jahre in anderem Gewand.

DIE LINKE steht für den Politikwechsel in NRW und streitet für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, der Demokratie und der nachhaltigen ökologischen Gestaltung. Sie hat sofort im ersten Anlauf den Sprung in den nordrhein-westfälischen Landtag geschafft.

Zentraler Bestandteil eines Politikwechsels in NRW sind für DIE LINKE die Einführung eines landesweiten Sozialtickets im öffentlichen Nahverkehr, die Einführung eines Tariftreuegesetzes, die sofortige Abschaffung der Studiengebühren, die Einführung „Einer Schule für Alle“, die Wiederherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit von Städten und Gemeinden unter anderem durch die Einrichtung eines Landesfonds zur Entschuldung strukturschwacher Kommunen sowie eine Bundesratsinitiative für einen solide finanzierten Politikwechsel durch eine andere Steuerpolitik zu Lasten von Millionären und Konzernen.

Gleichzeitig geht es uns darum, den Sozialabbau in Deutschland verbindlich im Bundesrat zu stoppen. Wir streiten für eine Politik, die die internationalen Finanzmärkte kontrolliert, anstatt wie jetzt selbst unter dem Diktat der internationalen Finanzmärkte und ihrer Spekulationsblasen zu stehen. Nicht die Mehrheit der Bevölkerung, sondern private Banken, Spekulanten und Finanzprofiteure, die die Krise verursacht haben, müssen zahlen.

Für die Einleitung eines grundlegenden Politikwechsels im Interesse der Mehrheit der Menschen in unserem Land sind wir auch nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und der LINKEN zu Gesprächen mit VertreterInnen anderer im Landtag vertretener Parteien bereit.

Ein Politikwechsel wird an uns nicht scheitern, aber wir biedern uns nicht an. Entscheidend ist, was dabei an positiven Veränderungen für die Menschen in NRW herauskommt. Und das werden wir mit eigenen Anträgen und Initiativen im NRW-Landtag unter Beweis stellen.

Wir hoffen nach wie vor auf die Vernunft und eine kritische Basis von SPD und Grünen. Nach der Konstituierung des Landtags beantragt unsere Landtagsfraktion sofort die Abschaffung der Studiengebühren, so wie es in Hessen passiert ist.

Unser Erfolg wie jetzt in NRW verändert nachhaltig die kulturelle und politische Landschaft in der Bundesrepublik Deutschland; wir sind eine gesamtdeutsche LINKE Partei, und wir werden in alle weiteren westdeutschen Landtage einziehen, um dieses Land parlamentarisch wie außerparlamentarisch zu verändern.

DIE LINKE will einen neuen Stil in der Politik praktizieren. DIE LINKE wird die Öffentlichkeit und die Mitglieder der Partei regelmäßig und transparent über wichtige Schritte und Ergebnisse informieren, Foren des Gesprächs auf Orts- und regionaler Ebene einrichten und sicherstellen. Das letzte Wort über alle wichtigen Entscheidungen liegt bei den Mitgliedern. Die Politik wieder aus den „Hinterzimmern der Macht“ herauszuholen, auch das ist Teil unsers Politikverständnisses.

DIE LINKE ist anders als andere Parteien. DIE LINKE will die Debatte über einen Politikwechsel nicht auf das Parlament begrenzen, sondern daran mitwirken, gesellschaftliche Kräfteverhältnisse zu verändern. Als Teil der sozialen Bewegungen suchen wir den Rat und die Kritik der Gewerkschaften, der außerparlamentarischen Initiativen und Bewegungen, der Kirchen, der Bürgerinitiativen, der Menschen in NRW. Um dies zu unterstreichen, werden wir demnächst diese Organisationen zu einem Ratschlag über unsere gemeinsamen Ziele und Aufgaben einladen: um alle Ansätze für eine Fortführung einer Politik des Sozialabbaus gemeinsam wirksam bekämpfen zu können.

Nur gemeinsam mit außerparlamentarischen Kräften kann DIE LINKE im Parlament Erfolg haben und der Widerstand gegen den Abbau sozialer und demokratischer Rechte und für Alternativen letztlich erfolgreich sein.

Dieses basisdemokratische Politikverständnis ist für uns eine Konsequenz aus der Geschichte der Linken in Ost und West. Wir wollen Politik weder als Avantgarde noch mit Gewalt durchsetzen. Deshalb sind Offenheit und Pluralität für uns elementare Bestandteile unseres Parteilebens.

Doch genau dieses Politikverständnis war es, das SPD und Grüne tatsächlich als Hinderungsgrund bezeichneten, das sie als „unzuverlässig“ deklarieren. Sie wollten die Zusage, dass wir jederzeit die Garantie für unsere Gremien und Mitglieder abgeben, einem Regierungshandeln nicht öffentlich zu widersprechen und keine Kritik zu üben. Doch Kritik ist das Lebenselexier der Demokratie, die Forderung nach einer autoritären Politik, die von oben nach unten erzwungen wird, lehnen wir tatsächlich entschieden ab.

Denn als LINKE stehen wir nicht nur für Soziale Gerechtigkeit, das Recht auf existenzsichernde Arbeit, die Umverteilung von Reichtum und das Recht auf gleiche Bildungschancen.

Wir stehen entschieden für mehr und nicht für weniger Demokratie. In diesem Sinne fordern wir die SPD auf, keine Gespräche mit der CDU zu führen und die Abwahl der neoliberalen Politik durch die Mehrheit der WählerInnen zu akzeptieren.

NRW braucht endlich einen Politikwechsel – dafür steht DIE LINKE jederzeit bereit! .

——————————————————————————————————————-

Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

Abgelegt unter Fundsachen, Nordrhein-Westfalen, P. DIE LINKE | Keine Kommentare »

Willy und seine Senioren

Erstellt von DL-Redaktion am 23. März 2010

Der große Alterspräsident W. Döll

Bildergebnis für Wikimedia Commons Wilhelm, Döll Linker Senioren Sprecher

Einer guten linken Tradition folgend, Arbeitsgemeinschaften in das Parteigefüge zu installieren, haben sich die Senioren innerhalb der Linkspartei zu der LAG SENIOREN zusammengeschlossen. Viel gibt es allerdings über diesen Zusammenschluss nicht zu recherchieren. Es findet sich wohl eine ältere Meldung auf der LINKEN-Seite, das wars dann aber auch schon. Wer mehr erfahren möchte, beispielsweise über den aktuellen Vorstand und seine Protagonisten muss sich da schon an den Vorstand Wilhelm Döll vom Kreisverband Warendorf der Lin ken wenden. Aber auch da ist dann meisstens Ende der Fahnenstange. Wilhelm antwortet, wem er antworten will.

Beschwerden, insbesondere über seine Führungsarbeit, sitzt er aus. So kommt es auch vor, das ein Kreisvorsitzender aus dem Ruhrgebiet,  Reinhard Dowe, in Facebook andere (ehemalige) Parteimitglieder anfragen muss, wer denn nun eigentlich im Vorstand, neben Wilhelm, der LAG sitzt, wie lange, bis wann und eigentlich auch, warum.

Die Antwort musste ihm auch die DL-Redaktion schuldig bleiben. Denn an Wilhelms Stoigkeit beissen sich alle die Zähne aus. Was er nicht sagen oder schreiben will, das sagt und schreibt er auch nicht!
Stattdessen versendet Wilhelm Döll, der geborene Vorsitzende von eigenen Gnaden, aber Spendenbriefchen in alle (Partei-)Welt. Frei nach Helmut-Kohl-Manier kommts ihm nur drauf an, was hinten bei raus kommt. An seinem Führungsstil darf nicht gerüttelt werden. Wer fragen stellt, wird ignoriert. Wilhelm Döll, dem man auch ernstzunehmende Ambitionen nachsagt, dem nächsten Landesvorstand der NRW-Linken anzugehören, schweigt ansonsten zu allen Fragen.

Schwer ist es für engagierte Senioren der Linkspartei die Infos über ihren Verband zu erhalten, nach denen sie pausenlos per Mails und Briefen fragen. Selbst direkte Anfragen an den Landesvorstand werden, nach guter alter Parteisitte, auch dort ignoriert und ausgesessen.

Dass Wilhelm Döll dem maroden Kreisverband der Warendorfer Linken angehört, ist sicher dabei nur eine kleine, bemerkenswerte Fussnote.

Wer dennoch spenden will für Willy Dölls Senioren-AG, kann das gern tun. Anhängend sein von ihm entworfener Spendenaufruf!

Für was eigentlich??

Von: „Wilhelm Döll“ [mailto:wildoell@xxx.de]
Gesendet: Samstag, 20. März 2010 23:30
Betreff: Wahlkampf

Liebe Genossinnen,

Liebe Genossen,

der Landtagswahlkampf wird uns in den nächsten Wochen fordern und nur wenig Zeit für Anderes lassen.

Kämpfen wir  ? Glückauf ?

Die Senioren, als eine der großen Wählergruppen, werden mit ihren Stimmen bei dieser Wahl auch entscheidend sein.

Bei der letzten Bundestagswahl haben mehr als 10% der über Sechzigjährigen ihr Wahlverhalten geändert.

Für die NRW Wahl ist dieses ein Potenzial von rd. Siebenhunderttausend Stimmen.

Die Senioren in der Partei DIE LINKE unterstützen die LAG Senioren NRW und sammeln schon fleißig Spenden für einen Wahlaufruf in einer großen Tageszeitung.

Als Mitglieder der LAG Senioren NRW sind wir nun gefordert ebenfalls zu Spenden und den Wahlaufruf zu schalten, kleine Spenden ab Fünf Euro sind angemessen.

Für die Spenden wird auf Wunsch eine entsprechende Quittung ausgestellt.

Selbstverständlich sind diese Spenden zweckgebunden.

Aus einigen Landesseniorenarbeitsgemeinschaften sind schon Spenden eingegangen.

Die Spenden werden auf das Konto des Parteivorstandes Kontonummer 500600000
BLZ 10090000 bei der Berliner Volksbank unter dem Kennwort SAG/NRW.

Bitte das Kennwort unbedingt angeben.

Für die Spendenquittung werden folgende Angaben benötigt:

Name    Vorname      PLZ/ Ort           Straße           LV
Unterschrift         Ja / Nein

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass mein Name in den Aufruf aufgeführt wird

– Ja ? Nein –  bitte entsprechend ankreuzen.

Für den Vorstand

Wilhelm Döll

PS:

Bitte die Antwort an obige Anschrift oder an die Mailanschrift
Ag.senioren@die-linke.de senden.

——————————————————————————————————–

Fotoquelle : Frankfurt Main  Creative Commons CC0

Abgelegt unter Fundsachen, P. DIE LINKE | 2 Kommentare »

GELD

Erstellt von UP. am 5. Juli 2009

Müssen wir uns bald wieder an so etwas gewöhnen, weil die Benker den Hals nicht voll genug bekommen haben?

KLAUS ERNST, stellvertretender Parteivorsitzender, weiss die Lösung aus der Krise. Er teilt sie am 6. Juli im BÜZ in Ahlen mit. Saaleinlass ab 19 h – Eintritt frei – entsprechend der Losung der PDL *); nein, es ist kein Schreibfehler – s.u. ! ! !

UP.
_________________________________
*) Partei DIE LINKE

——————————————————

Fotoquelle :  DerHexer, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

 

  • CC-BY-SA 4.0Die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Person(en) beschränken bestimmte Weiterverwendungen des Bildes ohne dessen/deren vorherige Zustimmung.
  • File:Klaus Ernst Die Linke Wahlparty  (DerHexer) 06.jpg

 

Abgelegt unter Fundsachen, HARTZ IV | Keine Kommentare »

Info-Artikel

Erstellt von UP. am 17. Juni 2008

Blogstart am 17. Juni 2008 – 12.00 h

Abgelegt unter Allgemein, Fundsachen | Keine Kommentare »