DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

DL – Tagesticker 22.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Oktober 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Demokratie? Alle Macht geht von Madrid aus ?

Krise in Katalonien :

1.) Mit harter Hand gegen die Separatisten

Bis zuletzt war erwartet worden, dass die spanische Regierung in Barcelona zurückhaltender eingreift und sich bei ihrer Intervention auf die Regionalpolizei und deren Finanzen konzentriert. Die überraschend drastische Entscheidung tritt voraussichtlich am kommenden Freitag in Kraft. Bis zum endgültigen Votum des Senats, der mit absoluter Mehrheit zustimmen muss, werden Beratungen der zweiten Kammer andauern. Dort hat der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont das Recht, eine Stellungnahme abzugeben. Vom 28. Oktober an könnten dann die Minister der Zentralregierung der katalanischen Verwaltung Anweisungen geben oder bei Bedarf Führungspersonal in Barcelona austauschen. Kataloniens Autonomie bleibt aber in Kraft und das Regionalparlament wird vorerst weiter tagen, wie Rajoy hervorhob.

FAZ

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Und erneut vergißt die SPD ihre „Gedöns“  Schrödianer ?

#Metoo:

2.) Nahles und Barley kritisieren Sexismus im Politik-Alltag

Zwei führende SPD-Politikerinnen haben sich in die durch die #Metoo-Kampgane ausgelöste Debatte über Sexismus eingeschaltet. Familienministerin Katarina Barley und SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles beklagen negative Erfahrungen im politischen Alltag und fordern Maßnahmen, um alle Frauen besser zu schützen.  „Eine ty­pi­sche Se­xis­mus-Er­fah­rung ist, dass Frau­en nicht ernst ge­nom­men wer­den. Ich habe un­glaub­lich oft ge­hört: Die kann das nicht. Oder: Sie ist noch nicht so weit,“ sagte Nahles der Bild am Sonntag. Dass auch bei beruflich erfolgreichen Frauen immer wieder die Qualifikation angezweifelt würde, sei ein Phänomen, das Männern so nicht begegne.

Zeit-Online

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„Ich liebe die Partei unter Kim Jong Un mehr als alles andere in der Welt.“ Auch in der Linken  gibt es „unsere Partei“ Mitglieder und einen Grufti Oskar samt Wagenknecht als Kim Ersatz !

Reise durchs Land von Kim Jong Un

Dreist, mitten ins Gesicht:
3.) Wie ich in Nordkorea sieben Tage ständig belogen wurde

Am ersten Tag in Nordkorea fragen ein TV-Kollege und ich, ob es möglich ist, mit einem Leichtflugzeug einen Rundflug über Pjöngjang zu machen. Das war uns im Vorfeld unserer Reise angeboten worden, jetzt würden wir es gerne umsetzen. Wir hatten uns über das Angebot gewundert, schließlich wollen die Nordkoreaner normalerweise ihr Land nicht aus der Vogelperspektive ausspionieren lassen. Aber: Die Hauptstadt von oben, das könnte tolle Bilder geben.

Focus-Online

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Der wird von der Gottesanbeterin noch vor dem Frühstück verspeist!

Kolumne Die eine Frage

4.) Letzte Hoffnung FDP ?

Die moderne Gesellschaft, in der wir zu leben glauben, ist gleichzeitig zum großen Teil bereits Vergangenheit. Lafontaine, Taxifahrer, „Tatort“, Leitmedium Buch, goldene Uhr für 30 Jahre im gleichen Betrieb, Hartz IV als größtes gesellschaftliches Problem, „bürgerlich“ vs. „linksliberal“: That was yesterday. Wir leben nicht mehr in der modernen Indus­triegesellschaft, wir leben bereits in der digitalen Gesellschaft. Mehr dazu bei Dirk Baecker. Fundamentaler Unterschied. Deshalb ist es nicht produktiv, seine Gedanken darauf zu konzentrieren, warum eine Bundesregierung aus CDU, CSU, FDP und Grünen nur scheiße werden kann. Die erste Frage ist nicht mehr wer, sondern was.

TAZ

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Im Bericht werden doch viele Nuller namentlich aufgeführt! Obwohl – Merkel ist nicht darunter! Wird der Spiegel jetzt zum Hofberichterstatter ? Vielleicht sehen wir Merkel bald im Reggae Röckchen tanzen.

Jamaika-Sondierung

5.) Unionspolitiker sorgen sich um „schwarze Null“

 In den kommenden Wochen wird es bei den beteiligten Parteien der möglichen Jamaikakoalition vor allem um eine Sache gehen: Kompromisse. Schließlich hat jede der vier Parteien milliardenschwere Vorstellungen und Ziele. Und die bereiten so manchem Unionspolitiker schon jetzt Magenschmerzen – besonders beim Thema Finanzen. Dabei hat die inhaltliche Debatte nach der ersten Verhandlungsrunde am Freitag noch nicht einmal begonnen.

Spiegel-Online

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Rückhalt aus der Fraktion

6.) Linke-Chefs attackieren Wagenknecht

Auch nach der offiziellen Beilegung des Machtkampfs fliegen beim Linken-Spitzenpersonal weiter die Fetzen. Die Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger warfen der unter turbulenten Umständen wiedergewählten Fraktionschefin Sahra Wagenknecht eine unangemessene Grenzüberschreitung vor.Rückhalt bekam Wagenknecht aus der Fraktion. In der Partei hält sich die Idee, den Streit mit einer Mediation zu schlichten. Wagenknecht und Kipping beharrten auf ihren konträren Positionen zur Flüchtlingspolitik.

Augsburger-Allgemeine

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Yes we cannabis

7.) Jamaika-Koalition nach ersten Joints auf gutem Weg

Was hatte man nur darüber geunkt, wie schwer die Verhandlungen zwischen der Union, der FDP und den Grünen über eine gemeinsame Regierungsbildung werden würden! Doch so unmöglich scheint es doch nicht, dass sich die drei Parteien zu einer sogenannten Jamaika-Koalition zusammenfinden. „Also, seit wir zu Beginn der Gespräche eine jamaikanische Landesspezialität gereicht haben, läuft das hier alles gaaanz easy“, erklärte Kanzleramtsminister Peter Altmaier mit glasigen Augen, nachdem ihn mehrere Journalisten geweckt hatten.

Die Welt

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

 

 

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DL – Tagesticker 21.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Oktober 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Echte Wildschweine – Keine verkleideten Politiker

Schleswig-Holstein

1.) Wildschweine verletzen vier Menschen in Heide

Die Tiere streiften nach Angaben der Polizei Itzehoe seit 9.00 Uhr morgens durch die Innenstadt und rannten auch in Geschäfte: Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie ein Keiler eine Panzerglasscheibe zerbrach. Die Schweine drangen auch in eine Bankfiliale am Marktplatz ein, wo sich nach Angaben des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags „dramatische Szenen“ abspielten: Kunden und Mitarbeiter versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. Der Filialleiter wurde an den Beinen verletzt, ein anderer Mann verlor ein Fingerglied. Zu den zwei weiteren Verletzten machte die Polizei zunächst keine Angaben. Schließlich wurden Mitarbeiter und Kunden über Fenster und Drehleitern aus dem Gebäude geholt, wie die Kieler Nachrichten berichteten.

Sueddeutsche-Zeitung

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Erst unter Gleichgesinnten kann das Leben genossen werden. Also schnell in die Politik wechseln ! In den Parteien werden sie gesucht !

 Kolumne Liebeserklärung

2.) Winkelmanns ALG 0

Air Berlin fliegt in die Insolvenz, in genau einer Woche ist endgültig Schluss. Der Abschied fällt den 8.000 Beschäftigten sichtlich schwer – der Pilot des letzten Interkontinentalflugs drehte gar vor der finalen Landung eine spektakuläre Ehrenrunde um den Düsseldorfer Tower. Aber wie das so ist unter Ehrenmännern: Der Kapitän geht als Letzter von Bord. Beziehungsweise in diesem Fall: Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann dreht noch drei Jahre lang weitere Ehrenrunden. Er hat sein Himmelfahrtskommando erst im Februar angetreten und ist nun krachend gescheitert. Das ist sicher nicht leicht für den Mann. Daheim lacht die Frau ihn aus, die Kumpels im Kegelklub tuscheln hinter vorgehaltener Hand, und er muss schon wieder sein Büro ausräumen. Solche menschlichen Härten müssen kompensiert werden.

TAZ

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Wer glaubt denn, dass auch nur Einer der anwesenden Clowns auf die finanzielle Absicherung seiner Zukunft verzichten wird ? Da werden im Notfall auch Oma, Opa und Kinder mit verkauft. Staatsräson ? Wie sagte Gustav Heinemann, einst Bundespräsident: “ Ich Liebe Familie – aber nicht den Staat“ ! Heute finden sich wieder Idioten welche ihre Partei lieben. Das genau ist bezeichnend für die  Armut in dieser Gesellschaft.

Sondierungsgespräche in Berlin

3.) Verhaltene Reaktionen nach erster Jamaika-Runde

CDU, CSU, FDP und Grünen haben am Freitagabend ihre erste große Sondierungsrunde schneller als gedacht abgeschlossen. Das Fazit fiel verhalten aus. CDU und CSU sehen Differenzen besonders bei den Themen innere Sicherheit und Zuwanderung. Am kommenden Dienstag sollen nun – nach der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestages – die schwierigen Themen Steuern, Finanzen und Haushalt sowie Europa intensiver beraten werden, wie aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war.

Der Tagesspiegel

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Eine einfache Straße würde der Ehre eines solch großen Mannes nicht entsprechern. Er gäbe doch genügend Dünger für eine im Frühling blühende Allee !

Wegen Protest

4.) Ludwigshafen verwirft Plan für Helmut-Kohl-Allee

Durch Ludwigshafen wird in absehbarer Zeit keine Helmut-Kohl-Allee führen. Die CDU-Fraktion im Rat der rheinland-pfälzischen Stadt entschied sich, an dem gefassten Umbenennungsbeschluss „nicht weiter festhalten“ zu wollen, sagte Fraktionschef Torbjörn Kartes. Ursprünglich war geplant, die Rheinallee als Ehrung für den verstorbenen Altkanzler, der aus Ludwigshafen stammt, in Helmut-Kohl-Allee umzubenennen. Dafür setzte sich zumindest der Stadtrat mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP ein. Durch die Umbenennung solle Kohl „ein ehrendes Andenken“ geschaffen werden, hieß es im beschlossenen Antrag.

Spiegel-Online

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Die Schnecke verwelkte in ihrerm Haus, – und kaum einer bemerkte es!

Kommentar

5.) Angela Merkel und die CDU: Herbst der Patriarchin

Der FDP-Vorsitzende Lindner übertreibt ein bisschen, wenn er von einem „spürbaren Autoritätsverlust“ der Kanzlerin spricht. Noch hat ja die CDU-Vorsitzende Angela Merkel ihren Kanzlerwahlverein im Griff. Noch steht niemand bereit, der Merkel mit einiger Aussicht auf Erfolg herausfordern könnte. Die CSU hat das Endspiel um das Erbe Seehofers nach der verlorenen Bundestagswahl sofort eröffnet – auch auf das Risiko hin, den eigenen Verhandlungsführer bei den Koalitionsverhandlungen zu schwächen. Die Granden der CDU hingegen haben die Reihen weitgehend geschlossen gehalten. Während der Boden unter dem CSU-Vorsitzenden Seehofer wegbricht, steht Merkel noch auf festem Fundament….

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Lesen, auswendig lernen und einen Titel vor sich hertragen sind keine Zeichen für Bildung

6.) Streit bei Linken: Riexinger kritisiert Wagenknecht

Potsdam.  Eigentlich galt der Machtkampf innerhalb der Parteispitze der Linken als beigelegt. Doch nach kleinen Sticheleien scheint der Streit wieder hochzukochen. So hat Parteichef Bernd Riexinger der unter turbulenten Umständen wiedergewählten Fraktionschefin Sahra Wagenknecht gedroht. „Das Ende von Rücktrittsdrohungen und Erpressungen ist erreicht“, sagte er im SWR-Interview der Woche mit Blick auf Wagenknechts jüngste Rückzugsdrohung. „Ich glaube, dass die Fraktion und die Partei das kein weiteres Mal mitmachen werden“, sagte Riexinger an die Adresse Wagenknechts.

WAZ

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7.) Erster Sondierungserfolg: Union, FDP und Grüne einigen sich auf kohlebetriebene Windräder

Die Jamaika-Koalition rückt einen Schritt näher: Nach ersten Verhandlungen haben sich Union, FDP und Grüne auf kohlebetriebene Windräder als erstrebenswerte Primärenergiequelle in Deutschland geeinigt. Mit dem Kompromiss bleiben die energie- und umweltpolitischen Ziele aller Koalitionspartner gewahrt. Tatsächlich vereinen die neuen Windräder die besten Eigenschaften beider Technologien: Über einen kohlebetriebenen Heizkessel mit Dampfturbine im Fuß der Konstruktion wird Kohlestrom erzeugt, der das Windrad antreibt. Dieses ist wiederum mit einem Generator verbunden, der sauberen Strom gewinnt.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 20.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Oktober 2017

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Ja, Merkel, Füchse und ein Iltis. Erdogang wird eine Antwort finden, Naturburschen riechen ihre Gegner von Weiten.

EU-Gipfel

1.) Merkels listige Türkei-Strategie in Brüssel

Es klang zunächst wie ein Stoßseufzer von schon fast Merkel-untypischem Ausmaß. „Ja, meine Damen und Herren, egal, wann wir beginnen, es wird immer nach Mitternacht“, leitete Angela Merkel ihre Pressekonferenz zum ersten EU-Gipfeltag in Brüssel ein – in der Tat nach Mitternacht, ja sogar schon nach halb eins. Aber selbstredend wollte sich die Regierungschefin auch nach neunstündigem Verhandlungsmarathon nicht dabei erwischt lassen, ermüdet zu wirken oder womöglich gar genervt von endlosen Vorträgen ihrer zahlreichen Kollegen oder uferlosen Debatten, die doch zu nichts führen. Und so schob die Kanzlerin – sehr Merkel-typisch – sofort munter hinterher: „Es gibt ja auch viele interessante Dinge zu besprechen. Wir haben heute ein ziemlich breites Themenspektrum bearbeitet.“

Die Welt

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Traurig, traurig, BILD sprach mit allen und wird den Platz in der FDP übernehmen?

Drei Leichen in BMW in Tiefgarage entdeckt

2.) FDP-Politikerin und Liebhabervom Ehemann getötet?

Stuttgart – Eine Frau entdeckte in einem Parkhaus in Eislingen (Baden-Württemberg) drei Leichen in einem 1er BMW. Laut Polizei starben sie „durch erhebliche Gewalteinwirkung“. ► Bei den Toten handelt es sich um eine Frau (56) aus Eislingen, ihren 30 Jahre jüngeren Liebhaber aus dem benachbarten Göppingen und ihren Ehemann (56). Die Frau hatte diesen vor einiger Zeit für den Jüngeren verlassen. Alle drei waren Mitarbeiter der Stadt.

BILD

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Die Fotos zeigen nur die Kotz-Brocken

EU-Gipfel

3.) Die großen Brocken kommen noch

BrüsselWenn sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten in Brüssel treffen, dann sprechen sie über Europas Verteidigung, Nordkoreas Atomprogramm, die Beziehungen zur Türkei – die großen politischen Fragen eben. Und sie sprechen über Mobilfunkspektren, Ko-Investmentmodelle, Geoblocking. Themen, die normalerweise Technik-Nerds beschäftigen, nicht Regierungschefs.

Handelsblatt

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Der Idiot Tauber war auch dabei. Von ihm stammt der Spruch „Wer nicht für Angela Merkel stimmt ist ein Arschloch„! Nun ja, Vielleicht stimmten der FdP ler und der Grüne für Merkel ?

Jamaika-Sondierungen

4.) Generalsekretäre einigen sich auf 12 Verhandlungsblöcke

Die Generalsekretäre von CDU, CSU, FDP und Grünen haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf die zentralen zwölf Themenblöcke für die weiteren Jamaika-Verhandlungen geeinigt. An erste Stelle stehen dabei die Themen Finanzen, Haushalt und Steuern, wie die dpa am Donnerstagabend erfuhr. Bei der Priorisierung und den Themenblöcken handelt es sich zunächst um einen Vorschlag der Generalsekretäre aller an den Jamaika-Sondierungen beteiligten Parteien.

Der Tagesspiegel

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Caffier hört sich ein wenig nach Chauffeur an! Fahrzeugtüren öffnen und schließen !
Fahrer bleib an  deinen Lenkrad – alles andere wird „kalter Kaffee“.

CDU-Innenminister in Mecklenburg-Vorpommern Caffier fürchtet bei einer

5.) Jamaikakoalition um die Sicherheit Deutschlands

Die Sondierungen über eine mögliche Jamaikakoalition haben begonnen. Am Ende könnte eine Vier-Parteien-Regierung stehen. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier sieht das skeptisch. Der CDU-Politiker befürchtet, dass die geplante Regierungskoalition aus Union, FDP und Grünen keine schärferen Sicherheitsgesetze zustande bringen würde. „Ich befürchte, dass Jamaika aus Sicht der inneren Sicherheit nicht gut wäre“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Spiegel-Online

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Was Angi nie gelernt – wo sollte sie auch? – Lernt Angela nimmer mehr !

Reform der Europäischen Union

6.) Merkel muss endlich gestalten und nicht verwalten

Die Verhandlungen über die Zukunft haben begonnen. Von ihnen wird viel abhängen für die Sicherheit der Menschen, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, den Schutz des Klimas und den sozialen Zusammenhalt. Die Augen richten sich auf Kanzlerin Angela Merkel, wiewohl sie alleine nicht für einen Erfolg garantieren kann. Viele Parteien sitzen am Tisch, deutlich mehr als die vier bei den Koalitionsgesprächen in Berlin.

Sueddeutsche-Zeitung

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Pressemitteilung:

7.) Facebook sperrt Martin Sonneborn wegen Baby-Hitler

Martin Sonneborn, EU-Parlamentarier, PARTEI-Chef und TITANIC-Herausgeber, wurde von Facebook für 30 Tage gesperrt, nachdem er einen Cartoon der TITANIC-Redaktion zum österreichischen Wahlsieger Sebastian Kurz mit den Zeilen „Zeitreise in Österreich. Endlich möglich: Baby-Hitler töten!“ geteilt hatte. Sonneborn, ein Freund Österreichs, der im Zillertal am kommenden Wochenende einen neuen Sessellift einweihen wird, äußerte sich auf Nachfrage zur Sperre: „Ich bin mir keiner Schuld bewußt, habe nur ganz normal zur Ermordung des österreichischen Thronfolgers aufgerufen. Jetzt mache ich erst mal 30 Tage Urlaub

Titanic

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DL – Tagesticker 19.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Oktober 2017

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1.) Ein Verlierer geht – ein Verlierer übernimmt

Es ist kein Abgang in Ehren. Es ist ein Abgang, wie ihn sich kein Politiker wünscht. Obwohl Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) keine Landtagswahl verloren hat, zieht er sich nun beschämt vom Amt des Ministerpräsidenten zurück. Ab Dezember wolle er es in jüngere Hände übergeben, teilte Tillich in Dresden mit. In seiner Zeit hat sich sein Bundesland stark verändert, und der CDU-Politiker hat diese Veränderung erst abgetan und später keine Antwort gefunden, als er sie anerkannte. Tillich hat resigniert hingenommen, dass ihm viele seiner Landeskinder nicht mehr zuhören wollen, ja dass sie ihn niederschreien.

Die Welt

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Äußern Politiker einmal gute Gefühle – bedeutet es meistens: Achtung dem Volk werden bittere Kröten zum Schlucken serviert! Empathie und Politiker passen zusammen wie Krieg und Frieden.

2.) Erste Jamaika-Gespräche: «Gutes Gefühl»,
aber steiniger Weg

CDU, CSU, FDP und Grünen haben sich nach ihrem ersten Treffen zuversichtlich für weitere Gespräche hin zu einer Jamaika-Koalition gezeigt. Sie machten aber auch keinen Hehl daraus, dass dies noch ein langer und schwieriger Weg sein wird. CSU-Chef Horst Seehofer zeigte sich nach den ersten Kontakten mit Grünen und FDP zufrieden. Es gehe um «etwas Neues, was Schritt für Schritt wachsen muss». Davon ausgehend, sei es «kein schlechter erster Tag» gewesen. Dabei wüssten alle, «wie schwer das ist, welche politischen Kulturen hier zusammentreffen».

Stern

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Was Worte nicht alles bewirken können !! Wenn Merkel hustet – leidet die Opposition unter Schnupfen ?

Abgelehnte Asylbewerber

3.) Das zweitkleinste Bundesland schiebt am meisten ab

Gemessen an der Zahl von Ausreisepflichtigen und Abschiebungen je Bundesland weist nach Berechnungen der „Bild“- Zeitung das Saarland in diesem Jahr bislang die höchste Quote bei der Rückführung von Zuwanderern und abgelehnten Asylbewerbern auf.  Auf Grundlage von den an das Ausländerzentralregister gemeldeten Zahlen der Ausreisepflichtigen ohne Duldungsstatus schob das Saarland den Angaben zufolge bis Ende August demnach 114 Menschen ab. 174 Zuwanderer waren ohne Duldung ausreisepflichtig. Das sei eine Quote von 65,5 Prozent.

Die Welt

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Kommentar Streit in der Linkspartei

4.) Wieder mal durchgemogelt

Sahra Wagenknecht ist ein Star, nicht nur in der Linkspartei. Wo immer die Frau mit der geraden Haltung und der dunklen Stimme im Wahlkampf auftritt, füllen sich die Marktplätze. Selbst überzeugte CDUler kamen im Wahlkampf, um „Sahra“ zuzuhören. Kaum eine Partei hat eine Führungsfrau von ähnlicher Ausstrahlung und Faszination vorzuweisen. Für die Linkspartei ist Sahra Wagenknecht inzwischen das Gesicht der Partei und ihr Aushängeschild. Sie ist unersetzbar geworden. Und genau das ist das Problem. Denn die Fraktionschefin weiß sehr genau um ihren Wert für die Partei und ist immer wieder bereit, damit skrupellos zu wuchern.

TAZ

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Bundestagspräsidium

5.) Kampfabstimmung in der SPD um Vizeposten

In der SPD wird es eine Kampfabstimmung über den Posten des Bundestags-Vizepräsidenten mit mindestens drei Bewerbern geben. Der Fraktionsvorstand schlug am Mittwoch einvernehmlich den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann als Kandidaten vor. Das teilte die neue Fraktionschefin Andrea Nahles den SPD-Abgeordneten in einem Brief mit, der dem Tagesspiegel vorliegt.

Der Tagesspiegel

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Die Linke

6.) „Führung durch Erpressung“

Nach einem Tag, an dem Katja Kipping sich von einer Parteigenossin anhören musste, intrigant, hinterhältig und unbeliebt zu sein, behilft sich die Parteivorsitzende der Linken mit Galgenhumor: Mit dem öffentlich ausgetragenen Kampf um Führung und Kurs der Linken habe die Partei eine „neue Stufe der Transparenz“ erreicht, sagte sie Dienstagnacht. Am Mittwoch endete dann die Klausur in Potsdam, bei der eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, mit welcher Strategie die voraussichtlich kleinste Oppositionskraft im neuen Bundestag auftreten will. Doch in Erinnerung bleiben wird ein Akt öffentlicher Selbstzerlegung, wie er selbst bei der Linken selten geboten wird.

Sueddeutsche-Zeitung

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„Wollt ihr mich eigentlich alle verarschen?“:
7.) Martin Schulz weiß nicht, was er von Niedersachsen-Wahl halten soll

„Was heißt das denn jetzt? Heißt das, dass ihr die SPD plötzlich wieder gut findet und ich bleiben soll? Oder wollt ihr euch nur über mich lustig machen?“, fragte Schulz, während er grimmig in die Kameras blickte. „Erst das Superhoch im Januar, dann die übelste Bruchlandung bei der Bundestagswahl, und drei Wochen später sind wir mit 36,9 Prozent plötzlich stärkste Kraft in Niedersachsen? Ihr seid doch alle nicht mehr ganz sauber!“

Der Postillon

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DL – Tagesticker 18.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Oktober 2017

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Zu Lafontaine und Wagenknecht ist doch in den letzten Tagen alles geschrieben worden. Jeder welcher glaubt dass sich etwas ändern würde, wäre kein Realist. Niemand aus diesem Gremium, in Berlin, hat seine Einnahmen aufs Spiel gesetzt, was bei Dieser, dem Kapital lange angepassten Wahlgemeinschaft auch nicht zu erwarten war. Da hilft nur eins -Niemals Wählen, damit jeder am Morgen noch in den Spiegel schauen kann.

1.) Wagenknecht und Bartsch setzen sich im Machtkampf der Linken vorerst durch

Im Machtkampf bei der Linkspartei haben sich die beiden Fraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch vorerst durchgesetzt. Sie wurden am Dienstagabend auf einer Klausursitzung in Potsdam wiedergewählt. Zuvor hatten die beiden Parteichefs Bernd Riexinger und Katja Kipping versucht, die Macht der Fraktionschefs zu beschneiden. Deshalb hatte Wagenknecht zunächst mit ihrem Rückzug gedroht. . Wagenknecht erhielt nach Fraktionsangaben 48 Stimmen, zwölf Abgeordnete stimmten gegen sie, es gab vier Enthaltungen. Sie erzielte damit 75,4 Prozent der Stimmen. Bartsch erhielt 52 Stimmen, es gab acht Gegenstimmen und fünf Enthaltungen. Bartsch kam damit auf 80 Prozent.

Stern

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Ist die Kuh erst einmal geboren, werden nachträglich keine Rinder-Hörner wachsen!

Bericht:
2.) Türkei lässt weiteren Deutschen über Interpol festnehmen

Auf Betreiben der Türkei ist nach Medien-Informationen ein weiterer Deutscher festgenommen worden. Kemal K., der die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit habe, sei bereits im Juli in der Ukraine kurzfristig festgenommen worden und sitze seitdem dort fest, berichten die Süddeutsche Zeitung, der WDR und der NDR am Dienstag unter Berufung auf den deutschen Anwalt des Mannes. Er dürfe das Land nicht verlassen, bis über eine Auslieferung in die Türkei entschieden sei. Die türkische Justiz werfe ihm eine Verstrickung in zwei Morde in der Türkei vor und habe über Interpol nach ihm fahnden lassen. Das Auswärtige Amt in Berlin war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. …

Augsburger-Allgemeine

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Aus Middelhoff wird Bauernhoff? Aber wer kauft schon ein Anwesen in der Nähe einer Stadt, von welcher immer wieder berichtet wird , dass diese gar nicht existiert ?

Bielefeld

3.) Ehemaliges Middelhoff-Anwesen steht zum Verkauf

In Bielefeld, im Stadtbezirk Senne, steht für 1,99 Millionen Euro eine Villa zum Verkauf, die nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dem früheren Bertelsmann- und Arcandor-Chef Thomas Middelhoff gehört hat. Im Auftrag des Insolvenzverwalters Thorsten Fuest sucht eine Immobilienfirma einen Käufer für das Anwesen mit 1000 Quadratmeter Wohnfläche. Zu dem 1935 gebauten Fachwerkhaus mit 25 Zimmern und acht Bädern auf einer Grundstückfläche von 30.000 Quadratmetern zählt auch eine Schwimmhalle mit Sauna.

Spiegel-Onlin

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In der Uckermarker Heimat :
Vor meiner Hautür würde ich auch keine anderen Schweine dulden. Ich bin mir selbst genug !

Massentierhaltung in Brandenburg

4.) Gericht stoppt Schweinefabrik

Schwein gehabt: Nach jahrelangem Streit über die geplante Schweinemastanlage in Haßleben in der brandenburgischen Uckermark ist das Projekt zunächst gestoppt. Das Verwaltungsgericht Potsdam hat die 2013 vom Landesumweltamt erteilte Genehmigung aufgehoben. Groß gefeiert hätten sie aber trotzdem nicht, sagt Sybilla Keitel von der Bürgerinitiative „Kontra Industrieschwein“, die die Klage vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und dem Deutschen Tierschutzbund unterstützt hat. „14 Jahre Widerstand sind eine lange Zeit. Wir waren platt.“

TAZ

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Nicht verstanden? Verstehen steht bei der Bundeswehr auch nicht auf im  Lehrplan. Dort steht gehorchen und das blind. Und dann für 12 Jahre. Im Anschluss danach bleibt eben nur der Beruf eines Politikers ? – Welcher das nicht Verstehen als eine berufliche Eigenschaft akzeptiert. Danach heisst es warten, warten – siehe Pressefoto – warten – auf Hilfe von Oben !!

Debatte zu muslimischem Feiertag

5.)  Maizière fühlt sich falsch verstanden

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) fühlt sich in der öffentlichen Debatte über einen möglichen muslimischen Feiertag falsch verstanden. „Einen Vorschlag von mir zur Einführung eines muslimischen Feiertages gibt es nicht. Ich werde auch keinen solchen Vorschlag machen“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme de Maizières. Er reagierte damit auf teils heftige Kritik aus den Reihen der Union.

Der Tagesspiegel

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Union

6.) Merkel verliert an Macht

Es ist zwar nur ein Foto in einem Tweet, aber manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Und so war es auch am Sonntagabend. Da twitterte Jens Spahn ein Foto von Sebastian Kurz und sich, bei der ÖVP-Siegesfeier. Kaum jemand hat sich stärker gegen Angela Merkel profiliert als Kurz. Der Kampf des ÖVP-Chefs gegen eine Flüchtlingspolitik à la Bundeskanzlerin hat maßgeblich dazu beigetragen, dass er jetzt selbst Kanzler werden kann. Und mit diesem Herrn feiert Spahn – der bekannteste Merkel-Antipode in der CDU – in Wien, während die Union in Hannover ihre Wunden leckt? Wenn das keine Kampfansage an die Kanzlerin ist.

Sueddeutsche-Zeitung

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 „Das Ziel ist die totale Buchmesse!“
7.) Gastbeitrag des neuen Buchmessendirektors Björn Höcke

Liebe Leser!

Bevor ich auf die jüngsten Provokationen linker Leseratten auf der Frankfurter Buchmesse eingehe, darf ich Ihnen eine erfreuliche Mitteilung machen: Wie mir der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gerade bestätigte, werde ich ab sofort Direktor der Frankfurter Buchmesse. Als Geschichtslehrer und Freund deutscher Kultur macht mich das sehr stolz! Ich bedanke mich bei meinem Vorgänger Juergen Boos für die reibungslose Übergabe. Wir haben bereits in den vergangenen Tagen sehr eng zusammengearbeitet. Auch zu Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, ist das Verhältnis rechts… Verzeihung, ich meine: recht gut.

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

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DL – Tagesticker 17.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Oktober 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Es gibt sehr belesene MitbürgerInnen welche es aber nie geschafft haben das so angelesene Wissen in intelligent, nutzbare Praxis umzusetzen. Das ergibt im Ergebnis diesen Sprechblasen erzeugenden,  einem Sprachroboter ähnelnden Wesen.

Brennpunkte (DPA)

1.) Bizarrer Machtkampf bei den Linken

Am Dienstag und Mittwoch kommt die neu gewählte Linken-Fraktion in Potsdam zur Klausur zusammen. Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch wollen wieder an die Spitze gewählt werden. Doch unmittelbar vor dem Treffen gibt es noch Gerangel. So liegen Anträge vor, nach denen die in der Fraktion vertretenen Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger im Fraktionsvorstand mitbeschließen dürfen sollen. Gestritten wird auch darüber, wer im Plenum des Bundestags wie für die Linke sprechen darf.

Die Welt

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Das ist keine Schwerhörigkeit – das ist Arroganz mit politischer Dummheit gepaart, in Reinform!

DU nach Niedersachsenwahl

2.) Die schwerhörige Kanzlerin

Bei den Wahlen in Niedersachsen wurde die CDU für das Verhalten von Angela Merkel nach den Bundestagswahlen bestraft. Ohne Demut und Einsicht verfolgt sie das Ziel des Machterhalts um jeden Preis und nimmt die programmatische Pleite ihrer Partei in Kauf.

Cicero

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Ideengeschichtlerin Ingeborg Maus

3.) Normaler ziviler Ungehorsam

Nach den ersten paar Takten ist der Sound zweifelsfrei wiederzuerkennen. Das gilt für Beethoven und für die Ramones, es trifft aber ebenso auf die messerscharfen Analysen von Inge­borg Maus zu. Bis in die Kapillaren der unscheinbarsten Gerichtsurteile hinein verfolgt sie die schleichende Ersetzung von Demokratie durch Verwaltungsexpertise, die „Usurpation“ der Verfassung durch die Justizapparate. Was andere aktuell an der „Postdemokratie“ beklagen und von einer idealisierten Vorgeschichte abgrenzen, hat Maus bereits für die unmittelbare Nachkriegszeit diagnostiziert: eine justizstaatliche Regression, in der Verwaltungen und Gerichte die Rechtswirklichkeit bestimmen. Wie wenige Angehörige ihrer Generation ist die Politikwissenschaftlerin daher mit der Rechts- und Verfassungspolitik der Bundesrepublik unversöhnt geblieben.

TAZ

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Wie, auch der Bartsch ? Wer tritt die Frauen dann im Arsch? Da bleibt dann wieder nur noch ein  lahmer Oakar !!

Die Linke

4.) Wagenknecht und Bartsch sollen entmachtet werden

 „Bei Redebeiträgen im Plenum des Deutschen Bundestages durch Fraktionsmitglieder ist grundsätzlich die Mehrheitsauffassung der Fraktion vorzutragen“, heißt es in dem Antrag von sechs Mitgliedern der Fraktion. Zudem sollen die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger ein Erstrederecht im Bundestag erhalten. Dieses Recht ist bisher den beiden Fraktionschefs vorbehalten.

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Gemeinsam mit Parteibasis

5.) Schulz plant Neuaufstellung der SPD

Die SPD hat das Superwahljahr 2017 mit einem Sieg beendet. Stephan Weil triumphierte am Sonntag bei den Landtagswahlen in Niedersachsen. Während der Sozialdemokrat nun Koalitionspartner für eine Regierung in Hannover finden muss, plant Parteichef Martin Schulz eine Neuaufstellung der Partei. Denn: In Niedersachsen hatte die SPD zwar mit 36,9 Prozent ihr bestes Ergebnis in dem Bundesland seit 1998 geholt. Zuvor hatte die Partei in diesem Jahr aber eine Reihe von Pleiten eingefahren, zuletzt bei der Bundestagswahl am 24. September, als sie mit Schulz als Spitzenkandidat ihr schlechtestes Ergebnis seit Gründung der Bundesrepublik erzielte.

Spiegel-Online

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Panama Papers

6.) Maltesische Journalistin stirbt durch Autobombe

Valletta – EU-Politiker haben mit Entsetzen auf den Anschlag auf eine maltesische Journalistin reagiert. „Brutaler Mord an Daphne Caruana Galizia: tragisches Beispiel einer Journalistin, die ihr Leben geopfert hat, um die Wahrheit ans Licht zu bringen“, twitterte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, zunächst auf Englisch. Die 53-jährige Bloggerin war am Montag ums Leben gekommen, als ihr Auto in dem Ort Bidnija in der Nähe ihres Hauses explodierte. Die Hintergründe sind bislang unklar, könnten aber mit den Recherchen der erfahrenen Journalistin im Zusammenhang mit den Panama Papers und die Verwicklung maltesischer Politiker in Offshore-Firmen zu tun haben.

MZ

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Nach Wahl

7.) Sachsen beschließt Anschluss an Österreich

Österreich bekommt ein zehntes Bundesland! Nach der österreichischen Nationalratswahl, bei der die nationalkonservative FPÖ prozentual genauso abschnitt wie ihr deutsches Pendant AfD bei der Bundestagswahl in Sachsen, hat die sächsische Landesregierung den Anschluss an die Alpenrepublik beschlossen. „Damit wollen wir den Wählerwillen in Sachsen respektieren“, sagt der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich im Hinblick auf das Abschneiden der AfD als stärkste Kraft in Sachsen beim Urnengang am 24. September.

Die Welt

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

 

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DL – Tagesticker 16.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Oktober 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Die LINKE verfehlte ihr Wahlziel erneut – Trotz Pippi, Püppi und seiner „Dämlichkeit“. Wir werden später ausführlich darauf eingehen.

Wahl in Niedersachsen

Trittin nennt Ampel-Verweigerung
1.) der niedersächsischen FDP verantwortungslos

Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat die FDP in Niedersachsen für ihre Absage an ein gemeinsames Dreierbündnis unter SPD-Führung scharf angegriffen. „Dass sich die FDP einfach Gesprächen verweigert, ist demokratisch verantwortungslos“, sagte der Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen der Nachrichtenagentur dpa. Die Freidemokraten müssten verstehen, dass der Wahlkampf vorbei sei.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ach, ich finde es herrlich, ähnlich wie in Niedersachesen – Jahrelang laufen sie den falschen Propheten hinterher, ohne es zu bemerken. Bin ich zu doof – sind andere schlauer ! So einfach!

Nach ÖVP-Sieg

2.) Kurz hält sich Bündnisfrage offen

Wien – Nach dem Rechtsruck bei der Parlamentswahl in Österreich hält sich ÖVP-Chef Sebastian Kurz alle Koalitionsvarianten offen. «Wir wollen Partner finden, um eine Veränderung voranzubringen», sagte der 31 Jahre alte Wahlgewinner am Sonntagabend. Als Bündnispartner kommen die rechte FPÖ oder die Sozialdemokraten infrage. Kurz schloss auch eine Minderheitsregierung nicht aus. Eine stabile Mehrheit wäre zwar schön, «wenn sich das nicht erfüllen lässt, gibt es noch andere Optionen», kündigte Kurz an.

Die Welt

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Achtung Pressefoto ! Wer schon auf das Unvermögen anderer Personen hinweist, kann auch keine Wahlen gewinnen!

Kommentar Wahl in Niedersachsen

3.) Debakel eines Abgehalfterten

Die SPD hat mit Stephan Weil in Niedersachsen einen strahlenden Sieg eingefahren. Das ist erstaunlich, denn wenige Wochen nach der Bundestagswahl hätte vieles dafür gesprochen, dass die negative Dynamik des Schulz-Effekts die Genossen in Hannover mit in den Abgrund reißt. Aber Landtagswahlen sind und bleiben nun mal Landtagswahlen, das wurde Weil selbst in den vergangenen Wochen nicht müde zu betonen. Und Weil ist ein auf seine hemdsärmelige Art im Wortsinn populärer Landesvater, einer der zum Volk geht, zuhört, mitmacht – und das nicht nur im Wahlkampf. Er hat das Land in den vergangenen Jahren ordentlich gemanagt und strahlt die Ruhe aus, die man im Norden schätzt.

TAZ

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Wir sehen und beurteilen was wir gesehen haben – Pressefoto !!

Nur noch 31 Prozent

4.) Union fällt in Umfrage auf tiefsten Stand seit sechs Jahren

Die Union fällt in der Wählergunst nach einer Emnid-Umfrage auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren. Auch die SPD büßt gegenüber der Vorwoche einen Punkt ein und sinkt auf 21 Prozent. Die FDP mit 11 Prozent und die Grünen mit 10 Prozent legen jeweils einen Punkt zu. Die Linke liegt wie in der Vorwoche bei 10 Prozent. Die AfD erreicht erneut 12 Prozent.

Augsburger -Allgemeine

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Nach der Betrachtung des Merkel – Fotos! Eine sehr wichtige Empfehlung :

5.) Experten-Tipps für eine gesunde Verdauung

Wie häufig man Stuhlgang hat, ist ganz individuell: Zwischen drei Mal täglich und drei Mal pro Woche gilt als völlig normal. Bedenklich wird es erst, wenn du noch seltener zur Toilette gehen kannst oder sich die Gewohnheiten plötzlich ändern. Ärzte sprechen dann von Obstipation, also einer Verstopfung. Ann-Kathrin Krämer, Ernährungswissenschaftlerin und Expertin der AOK Hessen, erklärt, wie die Darmtätigkeit wieder angekurbelt werden kann.

FR

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Merkel Regierungs – Erziehung: Von der Schulbank zu  Mördern ?

Nach „Rekruten“ kommt „Mali“ :

6.) Das ist das nächste Filmprojekt der Bundeswehr

VON DEN MACHERN – VON (DIE) REKRUTEN

In Kinos und in den Schulen

YOUTUBE

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Die Wahrheit

7.) Abgelaufen

Tja, wir hätten vorher daran denken können, dass das Kind einen gültigen Ausweis braucht. Uns fällt erst in der Nacht vor dem Abflug nach Martinique auf, dass der Pass vor einigen Monaten abgelaufen ist. Panik! 22.30 Uhr, Anruf bei der Bundespolizei. Erste Überraschung: Da geht wirklich jemand dran um die Uhrzeit. Und sagt: „Sie brauchen gar keinen gültigen Pass. Martinique ist Frankreich, da gilt doch das Europäische Übereinkommen über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten des Europarates vom 13. 12. 1957!“ „Aha?“ „Na, da reicht ein Dokument, das nicht länger als ein Jahr abgelaufen ist.“

TAZ

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Um Cui Bono?

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Oktober 2017

Um Cui Bono?

Autor Uri Avnery

CUI BONO – „wem nützt es“ – ist die erste Frage eines erfahrenen Detektivs, der ein Verbrechen untersucht.

Da ich selbst eine kurze Zeit lang in meiner Jugend ein Detektiv war, kenne ich die Bedeutung. Oft ist der erste und offensichtlichste Verdacht falsch. Man fragt sich selbst „Cui bono“ und ein anderer Verdacht, den man nicht vermutet hat, erscheint.

Seit zwei Wochen beunruhigt mich diese Frage und lässt mich nicht in Ruhe.

In Syrien ist ein schreckliches Kriegsverbrechen begangen worden. Die zivile Bevölkerung in einer von Rebellen gehaltenen Stadt, die Idlib heißt, wurde von Giftgasbomben getroffen. Dutzende von Zivilisten, einschließlich Kindern, starben einen elendiglichen Tod.

Wer konnte so etwas tun? Die Antwort war offensichtlich: der schreckliche Diktator Bashar al-Assad tat dies. Wer sonst?

Ein Beweis ist nicht nötig. Keine Untersuchung. Es war selbstverständlich. Natürlich Assad. Innerhalb Minuten wusste es jeder.

Ein Sturm von Entrüstung ging durch die westliche Welt. Er muss bestraft werden. Armer Donald Trump, der keine Ahnung hatte, sah sich dem Druck ausgesetzt und befahl einen sinnlosen Raketen-Angriff auf ein syrisches Flugfeld, nachdem jahrelang gepredigt wurde, dass die USA unter keinen Umständen in den Syrienkrieg verwickelt werden darf. Plötzlich hat er sich um-entschlossen. Nur um diesem Bastard eine Lektion zu erteilen. Und um der Welt zu zeigen, was er wirklich für ein toller Mann ist.

Die Operation war ein immenser Erfolg. Übernacht wurde der verachtete Trump ein Nationalheld. Selbst Liberale küssten seine Füße.

DOCH DURCHGEHEND nagte diese Frage an meinem Verstand. Warum hat Assad dies getan? Was hat er damit gewonnen?

Die einfache Antwort ist: Nichts. Absolut nichts.

(„ASSAD“ bedeutet „LÖWE“ im Arabischen. Im Gegensatz zu dem, was westliche Experten und Staatsmänner zu glauben scheinen, liegt die Betonung auf der ersten Silbe.)

Mit Hilfe der Russen, dem Iran und der Hisbolla, gewinnt Assad langsam den Bürgerkrieg, der seit Jahren in Syrien wütet. Er hat schon fast alle größeren Städte erreicht, die das Herzstück Syriens bilden. Er hat genug Waffen, um jede Anzahl von feindlichen Zivilisten zu töten.

Warum also um Allahs Willen sollte er Gasbomben verwenden, um ein paar Dutzend mehr zu töten? Warum den Zorn der ganzen Welt auf sich ziehen?

Keinen Weg gibt es, die Schlussfolgerung zu leugnen: Assad hat das Wenigste aus der niederträchtigen Tat zu gewinnen. Auf der Liste von Cui bono ist er der letzte.

Assad ist ein zynischer Diktator, vielleicht grausam, aber er ist bei weitem kein Dummkopf. Er wurde von seinem Vater Hafez al-Assad erzogen, der eine lange Zeit vor ihm ein Diktator war. Selbst wenn er ein Dummkopf wäre, seine Berater schließen einige der klügsten Leute auf Erden ein: Vladimir Putin von Russland, Hassan Rouhani vom Iran, Hassan Nassrallah von der Hisbollah.

Also wer hat etwas zu gewinnen? Nun, ein Dutzend syrischer Sekten und Milizen, die gegen Assad kämpfen und gegen jeden anderen in diesem verrückten Bürgerkrieg. Auch ihre sunnitisch arabischen Verbündeten, die Saudis und andere Golf-Scheichs. Und Israel, natürlich. Alle haben sie ein Interesse, die zivilisierte Welt gegen den syrischen Diktator zu erwecken.

Eine ganz simple Logik.

EIN MILITÄRISCHER Akt muss ein politisches Ziel haben. Wie Carl von Clausewitz vor 200 Jahren berühmter Weise sagte: der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Die zwei Hauptopponenten im syrischen Bürgerkrieg sind das Assad-Regime und Daesh. Was ist also das Ziel der US? Es klingt wie ein Witz, Die US wollen beide Seiten zerstören. Noch ein Witz: als erstes wollen sie Daesh zerstören, deshalb bombardiert es Assad.

Die Zerstörung von Daesh ist höchst wünschenswert. Es gibt kaum eine widerwärtigere Gruppe in der Welt. Aber Daesh ist nicht nur eine Organisation. es ist eine Idee. Die Zerstörung des Daesh-Staates wird Tausende von engagierten Mördern über die ganze Welt zerstreuen.

Amerikas eigene Klienten in Syrien haben ein trauriges Los, sie sind fast geschlagen. Sie haben keine Chance zu gewinnen.

Assad jetzt verletzen, bedeutet nur, den Bürgerkrieg zu verlängern, der jetzt sogar sinnloser ist als vorher.

FÜR MICH, einem professionellen Journalisten fast mein Leben lang, ist der deprimierendste Aspekt dieses ganzen Kapitels der Einfluss der amerikanischen und westlichen Medien im Allgemeinen.

Ich lese die New York Times und bewundere sie. Doch zerkleinern sie all ihre professionellen Standards durch Veröffentlichen einer unbewiesenen Vermutung als biblische Wahrheit ohne Nachweis der Bestätigung. Vielleicht ist schließlich Assad anzuklagen. Aber wo sind die Beweise? Wer hat untersucht und was waren die Resultate?

Noch schlimmer, die „Nachrichten“ wurden unmittelbar eine weltweite Wahrheit. Viele Millionen wiederholen bedenkenlos als selbstverständlich wie den Sonnenaufgang im Osten und den Sonnenuntergang im Westen.

Keine Frage taucht auf. Kein Beweis wird verlangt oder erbracht. Sehr deprimierend.

ZURÜCK ZUM Diktator. Warum benötigt Syrien einen Diktator? Warum ist Syrien keine wunderbare Demokratie im Stil der Bundesrepublik?

Die syrische Diktatur ist kein zufälliges Phänomen. Sie hat sehr konkrete Wurzeln.

Syrien wurde von Frankreich nach dem 1. Weltkrieg geschaffen. Ein Teil spaltete sich später ab und wurde der Libanon.

Beides sind künstliche Erzeugnisse. Ich zweifle, ob es da heute echte Syrer und echte Libanesen gibt.

Der Libanon ist ein gebirgiges Land, ideal für kleine Sekten, die sich selbst verteidigen müssen. Während der Jahrhunderte fanden kleine Sekten hier Zuflucht. Die Folge davon ist, dass der Libanon voll solcher kleinen Sekten ist, die sich einander nicht lieben – Sunniten, Muslime, Shiitische Muslime, maronitische Christen und viele andere christliche Sekten, Drusen, Kurden.

Syrien ist größtenteils dasselbe mit denselben Sekten und zusätzlich den Alawiten. Diese sind wie die Shiiten Nachfolger des Ali Ibn Abi Talab, einem Cousin und Schwiegersohn des Propheten (deswegen der Name). Sie besetzen einen Streifen Land im Norden von Syrien.

Beide Länder mussten ein System erfinden, das solchen verschiedenen und einander verfeindeten Entitäten das Zusammenleben erlaubt. Sie fanden zwei verschiedene Systeme.

Im Libanon mit einer Vergangenheit von vielen brutalen Bürgerkriegen, erfand man eine Teilung. Der Präsident ist immer ein Maronit, der Ministerpräsident ein Sunnit, der Kommandeur der Armee ist ein Druse und der Sprecher des Parlamentes ein Shiit.

Als Israel 1982 den Libanon überfiel, waren die Shiiten im Süden die untersten auf der Leiter. Sie begrüßten unsere Soldaten mit Reis. Aber bald wurde ihnen klar, dass die Israelis nicht gekommen waren, um ihre herrischen Nachbarn zu besiegen, sondern um zu bleiben. So begannen die einfachen Shiiten einen sehr erfolgreichen Guerillakrieg, in dessen Verlauf sie die mächtigste Gemeinschaft im Libanon wurden. Sie werden von der Hisbollah geführt. Aber das System hält noch.

Die Syrer fanden ein anderes System. Sie unterwarfen sich bereitwillig einer Diktatur, um das Land zusammenzuhalten und um den internen Frieden zu sichern.

Die Bibel erzählt uns, dass als das israelitische Volk sich entschied, einen König zu haben, sie einen Mann mit Namen Saul nahmen, der zum kleinsten Stamm gehörte, Benjamin. Die modernen Syrer machten weitaus dasselbe. Sie unterwarfen sich einem Diktator aus einem der kleinsten Stämme, den Alawiten.

Die Assads sind säkular, nicht religiöse Herrscher – das genaue Gegenteil von den fanatischen, mörderischen Daesh. Viele Muslime glauben, dass die Alawiten überhaupt keine Muslime sind. Seit Syrien (und Ägypten )den Yom-Kippur-Krieg gegen Israel vor 44 Jahren verloren hatte, hielten die Assads an unserer Grenze Frieden, obwohl Israel die syrischen Golanhöhen annektiert hat.

Der Bürgerkrieg in Syrien geht weiter. Jeder kämpft gegen jeden. Die verschiedenen Gruppen von „Rebellen“ – finanziert und bewaffnet von den US –, sind jetzt in schlechter Form. Es sind mehrere konkurrierende Gruppen von Jihadisten, die die Jihadistischen Daesh hassen. Eine kurdische Enklave will sich trennen , sie sind keine Araber, aber meistens Muslime. Andere Kurden leben in Enklaven in der südlichen Türkei, im Irak und Iran. Sie können keine gemeinsame Sache machen. Weil sie einander hassen.

Und da ist der arme, unschuldige Donald Trump, der geschworen hat, sich nicht in all dieses Durcheinander hineinziehen zu lassen, tut jetzt genau dies.

Einen Tag vorher wurde Trump vom halben amerikanischen Volk, einschließlich der Medien verachtet. Nur durch den Abschuss von ein paar Raketen hat er, als ein mächtiger und weiser Führer allgemeine Bewunderung gewonnen.

Was sagt das über das amerikanische Volk aus und über die Menschheit im Allgemeinen aus?

( dt. Ellen Rohlfs, vom Verfasser

 

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DL – Tagesticker 15.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Oktober 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Hm – Das hat doch der Herbert aus Bochum  vor einigen Jahren schon gesungen : “ Kinder an die Macht“. Vor allen die, welche schon einmal vom Wickeltisch gefallen sind. Aber immer noch besser als … stellt euch einmal vor „Unsere“ Sahra, die Wagenknechtin als Finanz-Ministerin — Die Frau braucht ihre zehn Finger doch zum zählen . – Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf und dann kommt schon Marx, das Karlchen. Der wiederum war damals schon abhängig vom Lobbyisten Friedrich Engels! Das Gemüse einschließlich Merkel als Späthonecker an der Spitze. Ein Land macht sich auf den Weg  ..-in eine neue Eiszeit.

FDP will Finanzministerium  

1.) „Entscheidung liegt bei Christian Lindner“

Auf die Frage, wie FDP-Chef Christian Lindner und er die Posten des Finanzministers und des Fraktionsvorsitzenden untereinander aufteilen, sagte Kubicki dem „Spiegel“: „Die Entscheidung liegt bei Christian Lindner. Wenn er sagt, er will das eine werden, dann erfüllt er mein Herz mit Freude. Ich mache dann das, was übrig bleibt.“

T-Online

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Die Politk kennt das Wort Abzocker noch nicht. So wie viele andere Worte auch nicht.

Verstorbener Altkanzler

2.) Kohl-Witwe erbt alles

Bislang war die Erbfrage unklar. Das Verhältnis zwischen Kohl-Richter und Kohls Söhnen aus erster Ehe, Walter und Peter, gilt als zerrüttet. Walter Kohl hatte vor einigen Wochen in einer Talkshow erzählt, es habe noch zu Lebzeiten Kohls eine „juristische Klärung“ der Erbfrage innerhalb der Familie gegeben. Dabei ließ er allerdings offen, an wen das Erbe geht.

Spiegel-Online

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Auch wenn er kommt vom fremden Stern – Manch Nieten hör`n die Kunde gern.

Islam

3.) De Maizières Feiertags-Plauderei wühlt die Union auf

Als Thomas de Maizière am Montagabend in Wolfenbüttel vor sich hin plauderte, ahnte er nicht, dass er damit eine hitzige Debatte anstieß. Es gehört zum Wesen des 63-jährigen, bisweilen laut seinen Gedanken nachzuhängen, mal ein bisschen plauschen, ohne größeren Plan dahinter. Doch weil er eben der Bundesinnenminister ist, kann selbst der kleinste Schwatz zur großen Nummer werden.

Sueddeutsche-Zeitung

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Alles BAMF – niemand kann`s. Steigt hier ein neuer Flughafen Berlin hoch? Nachdem sich  „Waise“ fort gelobt – ein  Machtkampf zwischen Spitzeln droht? Gute  Führung kostet auch mal Geld, schlecht ist es, wenn Politik dies für sich selbst hehält. Nun könnte ein Spinnennetz von Managernamen  gesponnen werden, welche alle auf ihre verschobenen Posten versagt haben.

Türkische Asylbewerber in Deutschland

4.) BAMF-Mitarbeiter unter Spitzelverdacht

BERLIN dpa/epd | Türkische Asylbewerber verdächtigen nach einem Medienbericht Mitarbeiter deutscher Ausländerbehörden, sie an regierungsnahe Medien in ihrer Heimat verraten zu haben. In einer gemeinsamen Recherche berichten Der Spiegel und das ARD-Magazin „Report Mainz“ von Fällen, in denen Türken kurz nach Gesprächen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) oder in einer Ausländerbehörde in türkischen Zeitungen oder Fernsehsendern unter Nennung ihres deutschen Aufenthaltsorts als Terroristen diffamiert worden seien. In mindestens zwei Fällen ermittele die Polizei, berichtete das Nachrichtenmagazin, das zum Schutz der Betroffenen keine näheren Ortsangaben machte.

TAZ

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Für Sie gelesen

5.) Kleine, große Geste

Vergangenen Monat wies König Salman von Saudi Arabien die Regierung an, Regularien zu erarbeiten, nach denen Frauen in seinem Reich das Autofahren erlaubt sein soll. Manal al-Sharif hat wesentlich zu dieser revolutionären Neuerung beigetragen. Im Mai 2011 ließ sie sich von einer Freundin am Steuer eines Wagens filmen, stellte den Film ins Netz und wurde drei Tage später wegen „Aufwiegelns der öffentlichen Meinung gegen den Staat“ verhaftet. Sie wurde bald freigelassen und lebt jetzt in Sydney. Ihre Kampagne „Woman2Drive“ mobilisierte Frauen überall in der islamischen Welt, sich für ihre Rechte einzusetzen.

FR

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Nicht nur in Asyl-Fragen ! Verwaltungsgerichte sind Wilkür – Erfüllungsgehilfen für die jeweils  zuständige Behörde

Anerkennungs-Verfahren

6.) „Asyl-Lotto“ mit Flüchtlingen

Die Riesenbehörde in Nürnberg versichert stets, dass über Anträge überall in Deutschland nach den gleichen Maßstäben entschieden und jeder Fall, so wie es das Gesetz vorschreibt, individuell geprüft werde. Herangezogen werden dafür auch Herkunftsländerleitsätze, die auf Einschätzungen des Auswärtigen Amts beruhen. Dieser Logik zufolge müsste in allen Bundesländern die Zahl der Ablehnungen von Asylanträgen etwa gleich hoch sein. In der Praxis gibt es aber enorme Unterschiede von Land zu Land, das hat schon eine Studie der Universität Konstanz im Frühjahr gezeigt.

MZ

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AfD entsetzt –

7.) Österreich will eigene Regierung wählen

Da ist gerade wieder einigermaßen Ruhe eingekehrt in Deutschland nach dem 24. September, der einen tiefen Riss durch das Land offenbarte – schon droht die nächste Spaltung! Nach Informationen des rechten Flügels der AfD und von Reichsbürgern, die auf dem Fortbestehen des Deutschen Reiches nach 1945 bestehen, drohen im Süden am Wochenende katalanische Verhältnisse.

Die Welt

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DL – Tagesspiegel 14.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Oktober 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Ist nicht die Allgemeine Bildung gesunken? Die Schüler lernen von den Lehrer,  herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Es geht im Land eben nur um Geld. Das ist alles was zählt. Heute sind sowohl Politiker als auch Wirtschaftler zu blöde das zur Kentniss zu nehmen. Die Kleinsten sind die Kinder welche es ausbaden müssen. Die Flüchtlinge werden abgeschoben., damit den Idioten und „Eliten“die Vorbilder erspart bleiben? Wir brauchen mehr von diesen auf unsere Kosten lebenden Merkels, Lafontains und Wagenknechte!

Bildungsstudie

1.) Hamburgs Schüler sind besser – weil andere absackten

Wie viele Sekunden haben zehn Minuten? Oder: Warum verlässt eine Seehundmutter ihr Jungtier? Unter anderem mit diesen Fragen hat das Institut für Qualität im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) den Lernstand von Grundschülern bundesweit überprüft. Untersucht wurde, inwieweit Viertklässler Bildungsstandards der KMK in Deutsch und Mathematik erreichen. Es ging zum Beispiel um das Leseverständnis in Deutsch und Kenntnisse der Mathematik.

Die Welt

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Wer trug früher die Verantwortung für seinen Bereich? Der Minster. Heute sehen wir dort Nieten in Nadelstreifen ohne einen Arsch in der Hose. Merkels lebenden Mülleimer.

Berliner Polizei

2.) Anis Amri und die zwei Pupse

Der Untersuchungsbericht zum Fall Amri ist eine Chronik des Versagens, vor allem der Berliner Polizei. Die ist in der Vergangenheit immer wieder durch Peinlichkeiten aufgefallen. Ein krasses Beispiel ist eine Posse um zwei Fürze.

Es gab in den vergangenen Jahren wohl kaum erfreuliche Monate für die Berliner Polizei. Da war das G20-Wochenende, als die Hamburger Polizei drei Hundertschaften ihrer Kollegen aus der Hauptstadt vor dem Ereignis wieder nach Hause schickte, weil diese in ihrer Unterbringung ziemlich wild gefeiert hatten, um es milde auszurücken. Im September drangen dann Einbrecher unbemerkt in das Berliner Polizeipräsidium ein und entwendeten historische Gegenstände, darunter das Bundesverdienstkreuz eines ehemaligen Polizeipräsidenten. „Das Ding haben wir voll verschlafen“, gab die Polizei bei Facebook zu.

Cicero

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Wie auch beim letzten Artikel. Ministerverantwortung? Glaubt wirklich irgendjemand ernsthaft, dass die Frau voll der Lügen auch nur eines ihrer sieben Kinder, einen solchen Risiko aussetzen würde? Aber solange noch Trolle ohne Widersprüche diesen Volkverrätern hinterher laufen, ist dieses auch nicht nötig. Also Kinder an die Front, tragt euer Fell für die abzockenden Politiker zu Markte.

geht’s noch?

3.) Erlebnistage in Mali

Die Rekruten‘ war gestern, bist du bereit für eine echte Herausforderung?“, heißt es im Trailer zur neuen Webserie „Die Herausforderung: Mali“. Der derzeit größte Einsatz der Bundeswehr wird damit zum Werbespektakel. Mit fast 800 Soldaten beteiligt sich die Bundeswehr an der Mission ­Minusma in Mali. Sie gilt als aktuell gefährlichster UN-Einsatz der Welt. Die Serie startet am 16. Oktober und begleitet acht Soldaten*innen vor, während und nach ihrem Einsatz. Zusätzlich stehen Infokampagnen via Facebook, Instagram und Snapchat zur Verfügung. Laut Bundeswehr soll so das „Leben in Mali transparent und authentisch“ vermittelt werden.

TAZ

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So kann doch der Eine von den Anderen nur lernen. Ein Präsident entscheidet immer auch wenn er nur noch eine lahme Ente ist. Auch wenn er nie vom Volk gewählt wurde. Dafür hat er seine Lakaien.

 

Entscheidung des Vor-Ältestenrats

4.) FDP sitzt im Bundestag künftig neben der AfD

Der Präsident hat entschieden, und die FDP hat sich murrend gebeugt: Nix ist mit dem Platz in der Mitte, die Freidemokraten sitzen im Reichstag auf der rechten Seite zwischen AfD und CDU/CSU. So hat es Norbert Lammert in der Sitzung des Vor-Ältestenrats am Freitag verfügt.

Der Tagesspiegel

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So sind sie, die sturen Esel aus der Politik. Sollen sie Arbeiten muss vorne Einer ziehen und von hinten Einer treten. ParteifürstenInnen mit Wohlstandsbauch.

Strategiestreit in CDU und CSU

5.) Rechtsruck? Linksruck!

Kurz vor Beginn der Sondierungsverhandlungen ist in der Union eine Auseinandersetzung über den künftigen Kurs ausgebrochen. Die CSU-Spitze plädiert dafür, sich als Konsequenz aus der Schlappe bei der Bundestagswahl vermehrt um Geringverdiener zu kümmern. „Die sozialen Themen haben bei der Wahl eine große Rolle gespielt“, sagt CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. „Darauf werden wir intensiv eingehen. Wer künftig nicht noch mehr Protestwähler haben will, muss die Themen konkret angehen. Darüber müssen sich alle im Klaren sein.“

Spiegel-Online

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Warum ist die Presse so besorgt über Trump? Wir haben doch die Erbsen Prinzessin Merkel, welche von einen Teil der Medien immer als Königen gehandelt wurde. Die sitzt das schon !

Atom-Deal Merkel, Macron und May

6.) „besorgt über mögliche Folgen“ von Trumps Iran-Strategie

Donald Trumps neue Iran-Strategie sorgt in Europa für Aufregung. In einer gemeinsamen Erklärung haben sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien von Trumps Aussagen distanziert und sich für den Erhalt des Atomabkommens ausgesprochen. „Wir, die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands und des Vereinigten Königreichs nehmen die Entscheidung von US-Präsident Trump zur Kenntnis, die Einhaltung des Joint Comprehensive Plan of Action (JCPoA) durch den Iran nicht zu bestätigen“, erklärten Angela Merkel, Emmanuel Macron und Theresa May am Freitagabend. „Wir sind besorgt angesichts der möglichen Folgen“.

Sueddeutsche-Zeitung

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7.) Aus dem aktuellen Heft: „rento“
die gute Seniorenwebseite

HALLO! Ja? Wer? Ach… Wer? ES GEHT UM UNSERE ALTEN MITMENSCHEN! Oma und Opa also, die von „Volle Kanne“ Und der „Neuen Post“ inzwischen so gelangweilt sind, daß das Rentnerportal „rento“ aus der TITANIC-Oktoberausgabe zum vollen Erfolg wurde.

Titanic

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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DL – Tagesticker 13.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Oktober 2017

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Zum Jahresende 2018 :

1.) Nach Vereinigten Staaten tritt auch Israel aus Unesco aus

Die amerikanische Regierung von Präsident Donald Trump tritt aus der UN-Kulturorganisation Unesco aus. Das gab das Außenministerium am Donnerstag in Washington bekannt. Der Schritt sei der Regierung nicht leicht gefallen, erklärte das amerikanische Außenministerium. Er trage aber den Bedenken der Vereinigten Staaten Rechnung, die mit nicht erfolgten Reformen bei der Unesco und anti-israelischen Positionen zu tun hätten. Man würde weiter als Nicht-Mitglied engagiert bleiben, hieß es, und „Positionen, Perspektiven und Expertise der USA einbringen“ Der Austritt soll nach ihren Angaben am 31. Dezember 2018 wirksam werden.

Auch Israel wird die UN-Kulturorganisation verlassen. Das kündigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag in Tel Aviv an. „Die Unesco ist zu einem Schlachtfeld für die öffentliche Beschimpfung Israels geworden und hat ihre wahre Rolle und ihre wahren Ziele vernachlässigt“, sagte Israels UN-Botschafter Danny Danon am Donnerstag in New York nach einer Mitteilung. Der Rückzug Amerikas sei ein „Wendepunkt“.

FAZ

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Vielleicht eine Wahl-Alternative für das Prekariat welche auf Suche nach neuen Parteien ist?

Bundestagswahl 2017  „Die Blaue Partei“:

2.) Frauke Petry möchte CDU und AfD angreifen

Die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry lässt den Gerüchten über eine Parteigründung jetzt Fakten folgen. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) kündigte Petry die Gründung von „Die Blaue Partei“ an. Begleitend dazu wollen Petry und ihre Mitstreiter ein Bürgerforum „Blaue Wende“ ins Leben rufen, „in dem man sich mit und ohne Parteibuch unabhängig von der Farbe engagieren kann“. Petry hatte einen Tag nach der Wahl angekündigt, sie wolle der AfD-Bundestagsfraktion nicht angehören. Kurz darauf trat sie aus der Partei aus. Mit ihrer neuen Partei will sie enttäuschte konservative Wähler gewinnen, denen die AfD zu weit rechts steht. …

Augsburger-Allgemeine

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Das hat gedauert : Den unbedarften MitarbeiternInnen der Jobcenter wurden vom Gericht  ihre Grenzen aufgezeigt.

Urteil zu Schauspielern und Arbeitsmarkt

3.) Kein Begabungstest vom Amt

BERLIN taz | Sieben Jahre dauerte der Kampf der Schauspielerin Rebecca Molinari, der am Donnerstag erfolgreich vor dem Bundessozialgericht endete. Das Gericht in Kassel urteilte, dass auch AbsolventInnen privater Schauspielschulen ein Recht darauf haben, in die Künstlerkartei der Arbeitsagenturen aufgenommen zu werden. Und zwar ohne das berüchtigte „Vorsprechen“ vor den Vermittlern, die dann über die Eignung der Kandidaten entscheiden. Das Urteil sei „wegweisend“, sagte Molinaris Anwalt Christian Zimmer der taz.

TAZ

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Wird die Spitze von einer Niete besetzt, liegt dort das größte Risiko.

Außenpolitik im neuen Bundestag

4.) Die SPD ist das Risiko, nicht die AfD

Wird sich der Einzug der AfD wirklich als das epochale Ereignis für den neuen Bundestag erweisen? Für die außenpolitische Debatte darf man das bezweifeln. Folgenreicher wird der Gang der SPD in die Opposition sein. Eine Ära weitgehenden Konsenses über Deutschlands internationale Rolle geht zu Ende. Die Auseinandersetzung wird kontroverser, populistischer, polarisierter.

Der Tagesspiegel

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Familien Räson: Köpf köpft Schröder eben nicht!!  Ähnlich wie beim Clan-Bericht über

Rassismus im lafonknechtschen Wagentainment

SPD-Politikerin Schröder-Köpf

5.) Lob für Putin, Kritik an Merkel

Für die SPD sieht es in Niedersachsen kurz vor der Landtagswahl gut aus: Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Stephan Weil liegen laut einer neuen Umfrage in der Wählergunst derzeit vor der CDU. Laut der am Donnerstag im ZDF-„heute journal“ veröffentlichten Projektion der Forschungsgruppe Wahlen kommen sie derzeit auf 34,5 Prozent, die CDU auf 33 Prozent.

Spiegel-Online

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Prozesse

6.) Schily und Özdemir streiten um die gefühlte Wahrheit

Die Grenzen der Meinungsfreiheit sind weit, man kann vieles meinen, bewerten. Aber wenn man jemanden zitiert, dann sollte das stimmen. So einfach ist eigentlich der Streit zwischen dem früheren SPD-Innenminister Otto Schily und dem Grünen-Politiker Cem Özdemir – rein juristisch gesehen. Aber es gibt da auch noch eine politische Sichtweise.

Der Fall: Özdemir hat in einem Vorwort zu einem Buch der NSU-Opfer aus der Kölner Keupstraße geschrieben, Schily habe bereits einen Tag nach dem NSU-Anschlag im Jahr 2004 einen terroristischen Hintergrund ausgeschlossen. Das hat Schily nicht. Das kann man in Aufzeichnungen seiner Pressekonferenz nachhören. Aber er hat von einem „kriminellen Milieu“ gesprochen und so die öffentliche Interpretation des Anschlags beeinflusst. Das hat sich festgesetzt in der Erinnerung, offenbar auch bei Cem Özdemir. Es ist die gefühlte Wahrheit. Aber vor dem Landgericht München geht es an diesem Mittwoch um die nachprüfbare Wahrheit. Die Richter werden wohl im Sinne Schilys entscheiden.

Sueddeutsche-Zeitung

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Im Saarland reicht einigen Mitgliedern ein Pups nicht aus , dort hausen Vandalen und verschütten Eimer-weise ihre Gülle – da sie keine eigene Meigung vertreten dürfen – vielleicht auf Anweisung von Oben ? Linke  Stinker an die Front !!

Posse um einen Pups in Berlin

7.) Linkspartei ist stinkig

Viel Spott zogen sich die Justizbehörden zu, nachdem bekannt geworden war, dass Christopher S. einen Strafbefehl von 900 Euro erhalten hatte, weil er bei einer Personenkontrolle in der Rigaer Straße in der Nähe einer Polizistin einen Furz gelassen hatte. Nicht die Beamtin, sondern der Einsatzleiter stellte eine Anzeige. Für Christopher S. ging die Angelegenheit glimpflich aus. Das Berliner Amtsgericht stellte das Verfahren ein. Viel Wind um nichts, lautete der kurze Kommentar einer Prozessbesucherin. Doch umsonst war die Justizposse keineswegs.

TAZ

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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DL – Tagesticker 12.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Oktober 2017

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Aha, eine Basis macht mobil ! Vielleicht  auch bald in der Linken? Ohne Pippi und Püppi?  Wird die Clan-Wirtschaft in den Parteien abgestellt, klappt es vielleicht auch mit den Wählern! Aber in der Linken ist der Respekt vor den politischen Halbleichen viel zu groß !

1.) Münchner CSU fordert Neuanfang ohne Seehofer

Berlin – Nach Oberpfalz und Oberfranken entzieht auch der Münchner Bezirksverband der CSU dem Parteivorsitzenden Horst Seehofer mehrheitlich die Unterstützung. Nach einem Bericht der «Bild» (Donnerstag) forderten acht von neun Kreisverbänden bei einem Treffen einen «personellen Neuanfang» an der Spitze von Partei und Staatsregierung. «Sonst verlieren wir nächstes Jahr mit der Landtagswahl in Bayern auch die dritte Wahl.»

Die Welt

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Nahost-Konflikt — Versöhnungsgespräche:

2.) Hamas verkündet Einigung mit Fatah

Kairo/Gaza – Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich nach Angaben von Hamas-Chef Ismail Hanija auf eine Versöhnung geeinigt. Nähere Angaben machte Hanija am Donnerstag zunächst nicht. Ziel der Versöhnungsgespräche waren die Bildung einer Einheitsregierung für die Palästinensergebiete sowie Neuwahlen. Von Fatah-Seite hieß es, zum Stand der Verhandlungen werde es zu Mittag eine Pressekonferenz am Tagungsort in Kairo geben. – derstandard.at/2000065851291/VersoehnungsgespraecheHamas-verkuendet-Einigung-mit-Fatah

Der Standard

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Endlich:“Es ist geschafft“. Nach der „Roten“ auch eine „Blaue“ Partei. Das ist der zündende Funke auf welchen die Wähler gewartet haben. Die größte Frage ist aber noch nicht beantwortet. Beschreibt die Farbe den Zustand der Mitglieder oder nur die Fahne, welcher jeder Gruppe voraus flattert? Rot – Blau, das hätte was, beste Aussichten auf eine Koalitionen.

Ex-AfD-Chefin Petry

3.) Bundeswahlleiter bestätigt Gründung der „Blauen Partei“

Ist das die neue politische Heimat von Ex-AfD-Chefin Frauke Petry? Zwei Tage nach der Bundestagswahl ist beim Bundeswahlleiter die Gründung einer Partei mit dem Namen Die Blaue Partei angezeigt worden. Das teilte ein Sprecher am Mittwoch mit, ohne aber Angaben zum Antragsteller zu machen. Wie unter anderem die „Bild“-Zeitung und der MDR berichteten, habe der Petry-Berater Michael Muster die Partei beim Bundeswahlleiter angemeldet. Weder Petry noch Vertraute von ihr wollten am Mittwoch Stellung dazu nehmen.

Der Tagesspiegel

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Die Flüchtlingspolitik ist doch gescheitert? Darum musste eine Armee zur Rettung der Badestrände am Mittelmeer aufgebaut werden. Auch der Verkauf von Menschen an die Türkei und die vermehrten Abschiebungen sind  Hinweise dieser These. Geht es nicht nur darum eine gezeigte Maske aufzubehalten. Eine Versagerin  findet also ihres gleichen !

Jan Hecker

4.) Flüchtlingskoordinator wird Merkels außenpolitischer Berater

Der Jurist Jan Hecker wird neuer außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Das berichten die „Süddeutsche Zeitung“ und die Nachrichtenagentur Reuters. Hecker war zuletzt Leiter der Stabsstelle für die Koordinierung der Flüchtlingspolitik, die auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Oktober 2015 im Kanzleramt eingerichtet wurde. Der 50-Jährige begleitete Merkel auf mehreren Auslandsreisen, bei denen Migrationsthemen im Vordergrund standen. Dabei trieb er die Migrationsabkommen mit afrikanischen Staaten maßgeblich voran.

Spiegel-Online

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Neue Bersen kehren immer besonders sauber. Die Deutsche Ideenlosikeit ist grandios, sie springen auf jeden Zug auf, an dem noch ein leerer Wagon angehangen wird.

Entwurf eines Grundsatzpapiers

5.) Gabriel gegen Schäubles EU-Pläne – Unterstützung für Macron

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die europapolitischen Pläne von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kritisiert und sich hinter das Reformkonzept des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gestellt. Schäubles Vorschläge zur Wirtschafts- und Währungsunion zeigten «in bedrückender Weise», wie wenig Bereitschaft im Finanzministerium bestehe, in die Idee der europäischen Einigung insgesamt zu investieren, heißt es im Entwurf eines Grundsatzpapiers des Auswärtigen Amts unter dem Titel «Europa braucht Visionen statt Technokratie». Zuerst hatte das ARD-Hauptstadtstudio am Mittwoch darüber berichtet.

Augsburger-Allgemeine

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Türkei

6.) Mesale Tolu weist Vorwürfe zurück

Im Fall der angeklagten Journalistin Mesale Tolu fordert die Bundesregierung von der türkischen Justiz einen gerechten und zügigen Prozess. „Wir fordern ein faires und rechtsstaatliches Verfahren. Vor allem muss es jetzt schnell gehen, damit Mesale Tolu möglichst bald frei kommt und wieder nach Deutschland zurück kehren kann“, sagte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). Die Bundesregierung tue weiterhin „alles, um Mesale Tolu auch in dieser schwierigen Phase den Rücken zu stärken“.

FR

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Wie Katalonien

7.) Mallorca verkündet Unabhängigkeit von Deutschland

Aufruhr auf der Insel! Nach den Katalanen haben es auch die Mallorquiner satt, von einer kulturfremden Regierung mit anderer Sprache, bizarren Trinkgepflogenheiten und miserablem Musikgeschmack gegängelt zu werden. „Der Kampf der Katalanen beeindruckt uns sehr“, so Mallorcas Inselratspräsident Miquel Ensenyat, „deshalb haben wir beschlossen, in den nächsten Stunden unsere Unabhängigkeit von Deutschland auszurufen.“

Die Welt

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DL – Tagesticker 11.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Oktober 2017

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Vielleicht gibt es anderswo geschicktere Diplomaten als hier im Lande?  Diplomatinnen welche nicht gleich Milliarden auf den Tisch legen, um auch in Zukunft noch interessant zu sein?

Staatsbesuch

1.) Erdogan auf Einkaufstour in Serbien

Serbien rollt den roten Teppich aus für Recep Tayyip Erdogan, protokollarisch, politisch, wirtschaftlich: Denn der türkische Staatspräsident, der mit 185 Unternehmern und der Hälfte seiner Kabinettsmitglieder gegen Mitternacht den Belgrader Flughafen betritt, will massiv investieren. Da macht es auch nichts, auf den wichtigen Besucher ein wenig zu warten, versichert Gastgeber Aleksandar Vucic, Serbiens Staatspräsident, am Dienstagmittag in Anwesenheit Erdogans:

Deutschlandfunk

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Der „schwarze“ Deutsche hat immer Randgruppen benötigt um Schuldenböcke zu finden. Nachdem die Juden vergaßt waren kamen nach dem Krieg die Flüchtlinge aus dem Osten, im heimischen Jargon Pollaken, Evangelien genannt. Später die Spagetti – Fresser, Stierkämpfer aus Spanien und Portugal oder auch Schlitzaugen aus Vietnam. Jetzt eben Flüchtlinge aus aller Welt welche Islam und IS Ängste im Gepäck haben. Ein Regierungshörrieger Teil der Presse heizt die Ängste noch an.

Doppelte Staatsbürgerschaft

2.) Deutscher geht es nicht

„Ich gehöre zu den Guten“, das ist ein Witz, der meistens nur von Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft verstanden wird. Denn die Guten sind alle Westeuropäer, die schlechten die Osteuropäer und die noch schlechteren die Türken. Ja, auch ich besitze eine doppelte Staatsbürgerschaft, eine der gefühlt ersten Klasse, und zwar die deutsch-italienische. Und ja, auch ich picke mir die Rosinen heraus und verweise je nach Situation darauf, dass ich aus dem Land der Dichter und Denker oder aus dem der „dolce vita“ komme, wo Sahne definitiv weder in Carbonara noch in Tiramisu gehört.

Cicero

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Eilantrag in Karlsruhe

3.) Kein Recht auf Familie?

KARLSRUHE taz | Die Union will den Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge weiter aussetzen. Das verstößt möglicherweise gegen das Grundgesetz. Beim Bundesverfassungsgericht liegen schon zwei Klagen vor. Über einen Eilantrag muss noch diese Woche entschieden werden. Ein 17-jähriger Syrer, der am Freitag volljährig wird, fürchtet, dass er damit die Möglichkeit, seine Eltern nach Deutschland zu holen, endgültig verliert. Seine Verfassungsbeschwerde ist daher mit einem Eilantrag verbunden. Der Jugendliche kam im September 2015 direkt aus Syrien. In Deutschland erhielt er subsidiären Schutz als Bürgerkriegsflüchtling.

TAZ

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In gegenseitiger Eintracht : Eine Vorlesung aus diplomatischen Gebetsbüchern ?

Buchmesse in Frankfurt

4.) Europas neue Seiten

Was niemand ahnen konnte: Dass bei diesen Wahlen mit Emmanuel Macron ein Präsident gekürt wurde, der keinem der üblichen politischen Lager entstammt und gleichermaßen als Hoffnungsträger Frankreichs wie Europas gilt. Der Schriftsteller wie Gide und Cocteau, Balzac und Flaubert als Weg- und Lebensbegleiter nennt, der Kant gelesen und über Hegel seine akademische Abschlussarbeit geschrieben hat. Am Dienstagnachmittag eröffnete Macron für sein Land die Messe und den Gastpavillon, nicht zuletzt um mit der Bundeskanzlerin zusammenzutreffen. Wie Macrons Erscheinen hat das von Merkel Signalwirkung: Es gilt, zusammenstehen für ein gemeinsames Europa.

Der Tagesspiegel

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Nie im Leben würde ich für etwas kämpfen, was Politiker Versaubeutelt haben. Das sollten sie dann auch selber machen.

Streit über Zuwanderung

5.) Rund 70.000 Syrer und Iraker wollen gegenwärtig Angehörigen folgen

Demnach liegen an den zuständigen deutschen Auslandsvertretungen in Beirut, Amman, Erbil, Ankara, Istanbul und Izmir in dieser Zahl Terminanfragen für einen Familiennachzug zu syrischen und irakischen Schutzberechtigten vor. Von Anfang 2015 bis Mitte 2017 erteilte das Außenamt den Angaben zufolge bereits rund 102.000 Visa zum Familiennachzug für Syrer und Iraker. Auf Basis der Terminbuchungen und bisheriger Werte schätzt das Ministerium, dass bis 2018 etwa 100.000 bis 200.000 weitere hinzukommen könnten.

Spiegel-Online

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Es wäre schön, würden sich die Grünen nicht verbiegen lassen. Staatsräson was ist das denn? Wo bleibt denndie Räson des Staates für seine Bürger? Nur darin die Bevölkerung zu Täuschen – sich zu Tarnen –  sich letztendlich mit Orden zu behängen um sich dann still zu Verpissen?

Koalitionsverhandlungen

6.) Erste hohe Hürde für Jamaika

Bei den Grünen gibt es anhaltende Kritik am Unions-Kompromiss zur Flüchtlingspolitik. Was CDU und CSU vereinbart hätten, stehe in einem diametralen Gegensatz zu dem, was seine Partei wolle, sagte der ehemalige Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin in mehreren Interviews. Mit ihrem Nein zum Familiennachzug verleugnete die Union überdies christliche Werte.

FR

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Stiftung Warentest:

7.) 80 Prozent aller Kinder nicht für Spielzeug geeignet

Berlin (Archiv) – Stiftung Warentest hat 1000 Kinder getestet – mit erschreckenden Ergebnissen. Es zeigte sich, dass mehr als 80 Prozent der geprüften Kinder zwischen zwei und zehn Jahren für Spielzeug völlig ungeeignet sind und alles nur kaputtmachen. Für den Test wurden 1000 Probanden in einem Raum mit Matchboxautos, Legosteinen, Nintendo-Konsolen, Plüschtieren und ähnlichem alleingelassen.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 10.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Oktober 2017

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Wer sich zum politischen Affen machen lässt, braucht sich später nicht wundern, als solcher angesehen zu werden.

1.) Technokratisch und voraussetzungsreich

Angela Merkel war sauer. Sauer, weil wieder nichts dicht hielt. Das Konrad-Adenauer-Haus war vielmehr leck wie ein Tanker nach einem Hurrikan. Das Bild passt ganz gut auf die Union, die nach ihrem Sieg bei der Bundestagswahl, der sich in Anbetracht des Wahlergebnisses wie eine Niederlage anfühlt, nun versucht, das Absaufen zu verhindern. Die CDU-Chefin registrierte also nach 19 Uhr am Sonntagabend, dass bereits einige der besprochenen Details zum Themenkomplex Zuwanderung und Asyl, über den CSU und CDU seit knapp sieben Stunden berieten, nach draußen gedrungen waren. Die ersten Medien berichteten darüber. Doch auf den Ärger, den Merkel daraufhin in der Runde äußerte, folgte nicht die Einstellung der Durchstechereien. Im Gegenteil. In steter Folge sickerten weitere Kleinigkeiten nach draußen.

Die Welt

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Eine typisch, deutsche Pressemanipulation in Form einer Gehirnwäschen ! In dieser geballten Form lesen wir nicht wieviel Geld die eigentluchen Verlierer der Wahl kassieren ? Diese haben politisch versagt und streichen horrende Summen für ihren Dilettantismus ein. Und das schon über viele Jahre :  „Pleiten Pech und Pannen“!

Alternative für Deutschland:

2.) AfD erhält bis zu 400 Millionen Euro vom Staat

Allein die 92 AfD-Parlamentarier des Bundestags erhalten demnach jährlich mehr als 38 Millionen Euro, um ihre Mitarbeiter, Diäten und Kostenpauschalen zu finanzieren. Hinzu kommen mehr als 18 Millionen Euro für die Arbeit der Fraktion und deren Beschäftigte. Alle AfD-Abgeordneten und -Fraktionen in den Landtagen kommen derzeit auf gut 36 Millionen Euro jährlich. Zieht die AfD den aktuellen Umfragen entsprechend auch in Niedersachsen, Bayern und Hessen in die Landtage ein, ergibt sich laut dem Bericht eine Gesamtsumme von etwa 400 Millionen Euro bis 2021.

Zeit-Online

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Martenstein zur Bundestagswahl

3.) Gottesanbeterin Merkel müsste mit der AfD koalieren

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre steht fest, dass es eine nahezu sichere Methode gibt, um die AfD wieder unter fünf Prozent zu bringen. Angela Merkel müsste mit der AfD koalieren. Alle Parteien, die mit Merkel koalieren, haben anschließend nämlich eine Nahtod-Erfahrung. Ein ähnliches Phänomen ist auch im Tierreich zu beobachten, bei der Gottesanbeterin, einer Heuschrecke, die ihren Partner nach der Paarung verspeist. Insofern gibt es in der CDU also doch noch einen christlichen Kern, die Chefin ist Gottesanbeterin. Das nächste Opfer von Merkel dürfte die CSU sein, bei der kommenden Landtagswahl.

Der Tagesspiegel

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Die Beiden größten Wahlverlierer kungeln einen Sieger aus. Der politische Merkel – Dilettantisums schlägt Blüten. Beispiel Erdogan !

Kommentar Krisengipfel CDU und CSU

4.) Wildes Ringen, große Not

Die Absurdität des Krisengipfels von CDU und CSU war beeindruckend. Da treffen sich zwei Verbündete, die früher den Machterhalt über alles stellten, zu einem Therapiegespräch. Sie prüfen zwei Wochen nach einer Wahl, ob sie überhaupt in der Lage sind, gemeinsam zu regieren. Und einigen sich mühsam bei einem Megathema, das seit zwei Jahren alles dominiert. So etwas hat es noch nie gegeben. Schöner hätten Merkel und Seehofer den BürgerInnen nicht vor Augen führen können, dass die Einigkeit im Wahlkampf billiges Theater war. Sie steigen aus dem Ring wie zwei Boxer, die sich zwölf Runden lang verprügelt haben. Taumelnd, geschwächt und derangiert. Die eine bekam beigebogen, dass ihre Union die Nase voll hat von zu viel Liberalität. Der andere kämpft um seine politische Zukunft, vielleicht auch nur noch um einen würdigen Abgang.

TAZ

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Merkel kann das besser, auch ohne Schlamm. Den Seehofer hält sie schon lange im Würgegriff

Nationalratswahl in Österreich

5. Schlamm-Catchen nach Wiener Art

Am nächsten Sonntag wählen Österreichs Bürger ein neues Parlament, doch eine Entscheidung ist bereits gefallen: Dies war definitiv der schmutzigste Wahlkampf, den das Land je gesehen hat. Abgründe tun sich auf an allen Ecken. Es geht um Lügen und Intrigen, um Bespitzelung und um gezielt gestreute Fake News. Statt über Sozialsysteme oder Steuerkonzepte streiten die Spitzenpolitiker darüber, wer wem wie viel Geld für den Verrat geboten hat. Das ist Schlamm-Catchen nach Wiener Art.

Sueddeutsche-Zeitung

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Türkei-Beziehungen

6.) „Absurde“ Vorwürfe gegen Steudtner

Einer war am Montag rundum zufrieden damit, dass tags zuvor eine Anklageschrift gegen in der Türkei inhaftierte deutsche und andere Menschenrechtsaktivisten vorgelegt wurde: der Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des türkischen Parlaments. Mustafa Yeneroglu, Abgeordneter eben jener Regierungspartei AKP, die im Wirken von Menschenrechtsinitiativen wie beispielsweise Amnesty International Angriffe auf ihre Machtstellung sieht.

FR

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7.) So will Merkel FDP und Grüne vom Jamaika-Bündnisse überzeugen

 

  • Einführung des volldigitalisierten Abschiebungsverfahrens
  • Aufnahme neuer, sicherer Drittstaaten (Bioland, Naturland)
  • Obergrenze für Obertrottel (weniger Ministerposten an die CSU)
  • Einführung des Amtes eines Insektenbeauftragten

Titanic

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DL – Tagesticker 09.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Oktober 2017

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Beide sollten sich anschließend einen Ganzkörperkondom überziehen. Vorsicht nicht berühren : „Ansteckungsgefahr“

Hintergruende

1.) Merkels Herbst und Seehofers letzte Chance

Berlin – Mit einem solchen Herbst hat wohl selbst Angela Merkel nicht gerechnet. Erst die offenen Anfeindungen im Wahlkampf, dann das historische Debakel für die Union bei der Bundestagswahl. Und als reiche das nicht aus, wird auch parteiintern der Ton gegenüber der Kanzlerin und CDU-Chefin rauer. Nachdem sich Merkel am Samstag dem Unmut vor allem aus den bayerischen Reihen der Parteijugend gestellt hat, zieht sie am Sonntagabend nach stundenlangen Verhandlungen mit CSU-Chef Horst Seehofer erste Konsequenzen: Die Union rückt wieder im Kampf gegen die rechtsnationale AfD ein Stück weit nach rechts und will sich mit einem neuen Regelwerk zur Zuwanderung in die Jamaika-Koalitionsgespräche mit FDP und Grünen begeben.

Die Welt

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Radioaktives Ruthenium-106 in Europa gemessen:

2.) Experten rätseln über Ursache

Die exakte Ursache der erhöhten Messwerte des radioaktiven Ruthenium-106 sei jedoch weiterhin unklar, teilten das Bundesamt für Strahlenschutz in Oberschleißheim bei München und das Bundesumweltministerium am Sonntag in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk könne als Ursache ausgeschlossen werden, da ausschließlich Ruthenium-106 nachgewiesen wurde. Es bestehe in Deutschland keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung.

Focus

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Es erscheinen doch nur die Marionetten vor Gericht. Die Verantwortlichen sitzen nicht im Dunkeln und werden trotzdem nicht angeklagt. Für die Macht ist ehe alles Banane.

Bilanz der G20-Prozesse in Hamburg

3.) G20-Gipfel vor Gericht

HAMBURG taz | Als die Öffentlichkeit schon fast das Interesse verloren hat, wird es plötzlich interessant. Es ist der 12. G20-Prozess am Hamburger Amtsgericht und die Verteidiger setzen auf Konfrontation. Sie fordern einen Freispruch für ihren Mandanten, der eine Flasche auf einen Polizisten geworfen haben soll, stellen Anträge, beklagen, dass ihnen Akten vorenthalten worden seien und werfen der Richterin Befangenheit vor. Ein Urteil fällt an diesem Tag nicht, der Prozess wird vertagt. Aber es ist das erste Mal seit dem ersten G20-Prozess am 28. August, dass ein Angeklagter nicht vor dem Gericht um Entschuldigung bittet, ein Geständnis ablegt, Reue zeigt und Besserung gelobt.

TAZ

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Es liegt nur an den Grünen. Lasst den Spuk doch auffliegen wenn euch die Geiter nicht gefallen

Streit um Obergrenze bei Einwanderung

4.) Grünen kritisieren „Formelkompromiss“ von CDU und CSU bei Zuwanderung

Die Grünen lehnen den Kompromiss im internen Streit der Union über eine Obergrenze für Flüchtlinge ab. „Das ist eine Einigung zwischen CDU und CSU und noch lange nicht das Ergebnis der Jamaika-Sondierung“, sagte Grünen-Chefin Simone Peter der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Zahl 200.000 als Höchstgrenze humanitärer Hilfe kommt einer Obergrenze gleich, weil sie die einzelnen Flüchtlingsgruppen wahllos summiert und bei Erreichen der Grenze offenbar sachgrundlos gegeneinander ausspielt“, erklärte sie mit Blick auf die am Sonntag nach stundenlangen Verhandlungen gefundene Einigung.

Der Tagesspiegel

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Menschenrechte sind nicht Verhandelbar – auch nicht in einer Zockerbude des politischen Jahrmarkt !

Krisengipfel

5.) Union findet Kompromiss bei Streit über Zuwanderung

Der Kompromiss wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Zahl von 200.000 Menschen als Obergrenze enthalten. Diese werde sich auf den humanitären Zuzug beziehen, also auf Asylbewerber und Flüchtlinge. Arbeitsmigration oder die europäische Freizügigkeit auf dem Arbeitsmarkt seien von der Regelung nicht betroffen.

Spiegel-Online

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Endlich bekommt er eine Auszeichnung: Nun darf er sich Windbeutel des Jahres nennen !

Thomas de Maizière

6.) Der vier Jahre im Sturm stand

Er muss das jetzt aushalten, es führt kein Weg daran vorbei. Nur einen Meter vor ihm steht der Mann, der sein Nachfolger werden soll. Und keinen interessiert, ob Thomas de Maizière das passt oder wehtut. Also macht er gute Miene zu einem ziemlich gnadenlosen Schauspiel, so wie er es in mehr als dreißig Jahren Politikerleben immer wieder getan hat. Er klatscht wie die anderen, obwohl das Wahlergebnis schlecht ist. Und er lächelt mit, obwohl Joachim Herrmann schon jetzt in der ersten Reihe steht, wenngleich auch der Bayer aus diesem Abend nicht wie ein Sieger herauskommt. Thomas de Maizière, Doktor der Disziplin, zeigt mal wieder, warum er diesen Ehrentitel verdient hat.

Sueddeutsche-Zeitung

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Idee für Bundestag „Hat sich bewährt“ –

7.) AfD schlägt Reichstagsbrand vor

Wer sitzt wo im neuen Bundestag? Gibt es dort genügend Platz für das deutlich größer gewordene Parlament? Welche Koalition soll dort künftig überhaupt regieren? Fragen über Fragen, auf die die etablierten Parteien mal wieder keine vernünftige Antwort finden. Hilfe kommt aus einer Ecke, von der man es nicht erwartet hätte: Um zu beweisen, dass sie auch zu durchaus konstruktiver parlamentarischer Arbeit fähig ist, präsentiert ausgerechnet die frisch in den Bundestag eingezogene AfD eine schnelle Lösung für alle Probleme.

Die Welt

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DL – Tagesticker 08.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Oktober 2017

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Vor der AfD scheint die Vereinigung der politisch Voll versorgten  Dilettanten noch etwas Respekt zu haben, also muss man Ihnen damit Beine machen. Ein Reifen welcher kein Profil mehr aufweist, kann Runderneuert werden – wenn die Karkasse noch bedingt tauglich ist.

Vor Spitzentreffen mit CDU

1.) CSU will um AfD-Wähler kämpfen

Der Plan ist eine Reaktion auf die herben Verluste der Union bei der Bundestagswahl 2017: CDU und CSU hatten bei der Wahl 32,9 Prozent erreicht – ein Verlust von 8,6 Prozent gegenüber den Ergebnissen von 2013. „Die Bundestagswahl 2017 war eine Zäsur“, heißt es den Berichten zufolge in dem Papier. „Für unser Land und für die Union. Wer jetzt ‚weiter so‘ ruft, hat nicht verstanden und riskiert die Mehrheitsfähigkeit von CDU und CSU.“ Seehofer hatte der Union bereits eine „offene rechte Flanke“ attestiert, die nun geschlossen werden müsse.

Spiegel-Online

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Die Macht eines Gewalt  Staates. Ähnlich wie beim Merkel-Panoptikum, – dem Treffen der 20 Gangster hier im Land. Die Täter durften frei nach Hause ziehen, während die Proteste untersagt wurden. „Wir Schaffen das“ bringt keine Menschlichkeit – Dafür braucht es harte Arbeit  !!

2.) Zahlreiche Festnahmen bei Protesten in Russland

In Putins Heimatstadt St. Petersburg griffen die Sicherheitskräfte bei der nicht genehmigten Kundgebung hart durch, wie die Zeitung «Nowaja Gaseta» berichtete.Demnach wurden dort am Samstag mindestens 100 Menschen in Gewahrsam genommen. Das Portal OVD-Info zählte landesweit mehr als 260 Festnahmen. In Moskau blieb der Protest indes weitgehend friedlich. Bereits im Vorfeld gab es landesweit Dutzende Festnahmen.

Die Welt

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Die alte Tante wird in den nächsten Wochen den Nachweis führen müssen, ob sie auch auf dem Drahtseil balancieren kann.

Merkel beim Deutschland-Tag der JU

3.) Keine Spur von Rücktritt

DRESDEN taz | Vor dem Kongresszentrum in Dresden bleibt der erwartete Protest gegen Kanzlerin Angela Merkel aus, von einer Handvoll Menschen abgesehen. Drinnen, beim „Deutschland-Tag“ der Jungen Union (JU), sieht es anders aus. Die Nachwuchskräfte von CDU, insbesondere aber der CSU, saßen zum Protest bereit, um ihrer Parteichefin Dampf zu machen. Für Unionsverhältnisse ungewohnt scharf gingen Einzelne die Kanzlerin an. Ein Delegierter des Rheinisch-Bergischen Kreises wollte wissen, ob Merkel selbst für einen „inhaltlichen und personellen Neuanfang“ Platz mache. Aus der Ruhe ließ Merkel sich dadurch nicht bringen, die Angriffe vom rechten Flügel konterte sie kompetent und charmant – und empfahl ihrer Partei als mit Abstand stärkster politischer Kraft im Land mehr Selbstbewusstsein.

TAZ

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Raed Saleh

4.) Berliner Fraktionschef rechnet mit SPD ab

In einem Essay für den Tagesspiegel rechnet der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, mit seiner Partei ab. Saleh sieht die SPD in einer „existenzgefährdenden Krise“, gibt der Partei Mitschuld am Vertrauensverlust der Bürger in die Politik und am Aufstieg der AfD. Er fordert einen „vollständigen personellen Neuanfang“, besonders unter den „Funktionären“ in der SPD-Parteizentrale, dem Willy-Brandt-Haus. „Die Spitze der SPD hat sich in den vergangenen Jahren ständig vergaloppiert“, so Saleh.

Der Tagesspiegel

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Sagt sie zu ihn : „Du warst schon ein härterer Stecher“

CDU und CSU im Sondierungsgespräch

5.) Wenn sich Stachelschweine lieben

Nun weiß man über das Liebesleben der Stachelschweine aus erster Hand nicht sehr viel, aber man hat ein Bild vor Augen, wie die Koalitionäre miteinander umgegangen sind. Jetzt sollen CDU und CSU (in einem Jamaika-Bündnis mit FDP und Grünen) zusammenfinden. Und wer in diesen Tagen mit Vertretern der Schwesterparteien spricht, fühlt sich stark an die Stachelschweine von damals erinnert. CDU und CSU sind zwar um eine Einigung bemüht, dabei aber noch arg widerborstig.

Sueddeutsche-Zeitung

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6.) Geheimniskrämerei um Panzer-Transportzug

Reichenbach. Ein mit Panzern beladener Zug ist am Donnerstag zwischen 9 und 10 Uhr durchs Vogtland in Richtung Dresden oder Leipzig gerollt. Während sich üblicherweise unter Bahnfans auffällige Zugbewegungen herumsprechen und Hobby-Fotografen an der Strecke lauern, war es diesmal anders. Der Heimatforscher und Autor Gero Fehlhauer wurde auf einem seiner Streifzüge zufällig Zeuge der Einfahrt in Reichenbach und schoss mit seiner Handy-Kamera Fotos. Fehlhauer wunderte sich, dass er keinen Eisenbahnfotografen antraf. „Vielleicht war der Panzerzug diesmal gar nicht bekannt“, sagt er.

Freie-Presse

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Wegen Orkan:

7.) BER-Bauleitung schickte beide Arbeiter nach Hause

Berlin (dpo) – Sturmtief Xavier hat Nord- und Ostdeutschland noch immer im Griff. Das wirkt sich auch auf den Berliner Großsstadtflughafen BER aus: Dort haben beide Arbeiter der Großbaustelle ihre Tätigkeiten vorübergehend eingestellt. Der Brandschutzexperte Norbert Arzberger (35) und der Maurergeselle Milan Pleiner (31), die den Flughafen seit 2006 gemeinsam errichten, mussten das Baugelände bereits am Dienstag aus Sicherheitsgründen verlassen

Der Postillon

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DL – Tagesticker 07.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Oktober 2017

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1.) Hauptsache Merkel – Immobilien-Boom hält an

München – Die rechtspopulistische AfD ist im Bundestag, die beiden großen Volksparteien CDU und SPD haben viele Wähler verloren, und Bundeskanzlerin Angela Merkel steht vor schwierigen Koalitionsverhandlungen. Die Deutschen grübeln noch immer über das Wahlergebnis. Für die ausländischen Immobilieninvestoren ist es dagegen ein „Non-Event“. So hieß es in einem der vielen Diskussionsforen auf der Expo Real in München, einer der beiden wichtigsten Immobilienmessen in Europa, die am Freitag zu Ende geht.

Handelsblatt

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Kann von diesen Scheindoktor mehr erwartet werden? Sein Sitzplatz und dami Einkommen ist ihm wichtiger als seine Arbeit.

FDP im Bundestag

2.) Liberale Gesäßpolitik

„Parlamentarischer Kindergarten“ überschrieb die Süddeutsche Zeitung einen Bericht über Streitereien um die Sitzordnung im Bundestag. Der Kern der Kontroverse: Die FDP will – vom Bundestagspräsidenten aus gesehen – partout nicht halbrechts zwischen AfD und CDU/CSU sitzen, sondern links von der Union und damit in der Mitte neben den Grünen. Dass SPD und Linke halblinks und ganz links platziert werden, findet allgemeine Zustimmung.

Cicero

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Die Behörden zeigen doch immer nur die Masken ihrer Regierungen. – Arbeitsplatzsicherung

Gutachten zum „Amoklauf“ in München

3.) Staatsanwaltschaft stellt sich taub

TAZ

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Erzkonservative blicken immer über ihre Schultern in Wehmut zurück – Weimar, Adenauer, Erhard – Die Linke äfft nach – Röschen, Karlchen oder Ärich. Bitte alle Aufwachen ! Das war einmal – so fingen Märchen an. Linke Vergangenheit muss Zukunft heißen, nicht Lafontaine und Wagenknecht!

Deutschlandtag in Dresden

4.) Jens Spahn verzückt die Junge Union

Wo die Jugend den Mund aufmacht, da kann es schon mal deutlich werden. Man kennt das ja aus dem richtigen Leben. Und auch bei den Jugendorganisationen der Parteien ist das nicht anders. Ob bei den Jusos, den Youngstern der SPD, den Julis, den ganz jungen Liberalen und auch nicht bei der JU, der Jungen Union. Blau ist ihre Farbe, sie sind rund 110.000 in ganz Deutschland und Paul Ziemiak, ihr Bundesvorsitzender, 32 Jahre alt, ist gerade in den Bundestag gewählt worden.

Der Tagesspiegel

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So schnell dreht die Uhr. – Ex – Emigrant fordert Jens Span und eröffnet damit eine Treibjagd auf Neu – Emigranten. Taktisch sehr clever !

Führungsdebatte in der Union

5.) JU-Chef fordert neben der Kanzlerin
„neue, unverbrauchte Köpfe“

Es dürfte ein recht unangenehmer Termin für Angela Merkel werden. Am Samstag wird die Kanzlerin beim Deutschlandtag der Jungen Union in Dresden erwartet. Das ist traditionell kein leichter Auftritt für Parteivorsitzende. Diesmal aber, nach dem schlechtesten Ergebnis bei einer Bundestagswahl seit 1949, droht es besonders unangenehm für Merkel zu werden.

Spiegel-Online

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6.) CDU-Abgeordnete schweigt zu Aserbaidschan-Verbindung

In der Woche vor der Wahl hatten Süddeutsche Zeitung und das ARD-Magazin Report Mainz enthüllt, dass Strenz über Umwege Geld aus Aserbaidschan angenommen hatte. Bis zu 30 000 Euro zahlte ihr in den Jahren 2014 und 2015 die Firma Line-M Trade, die dem ehemaligen CSU-Staatsekretär Eduard Lintner gehört. Lintner hatte über mehrere Jahre mutmaßlich Gelder des brutalen Regimes in Aserbaidschan erhalten, um in Deutschland und im Europarat Lobbyarbeit für den autokratischen Staat zu leisten. Inzwischen wurde bekannt, dass über eine seiner Firmen auch zwei belgische Abgeordnete bezahlt worden waren. Einer der Abgeordneten ist daraufhin aus der parlamentarischen Versammlung des Europarats zurückgetreten.

Sueddeutsche-Zeitung

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7.) „Das Ziel ist der Klassenerhalt“
Gespräch mit Bayern-Trainer Jupp Heynckes (93)

 TITANIC: Herr Heynckes, Sie werden wieder Trainer bei den Bayern. Wieso tun Sie sich das an?

Heynckes: Uli Hoeneß hat angerufen und mich vollgeheult. Er sagte: „Wenn du es nicht machst, dann habe ich nur noch die Wahl zwischen drei Irren: Klopp, Tuchel und Matthäus.“ Uli drohte, ansonsten zurück ins Gefängnis zu gehen.

TITANIC: Aber Klopp trainiert doch den FC Liverpool!

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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DL – Tagesticker 06.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Oktober 2017

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Sturm fegt über Deutschland Ausnahmezustand

 1.) In Berlin, Todesopfer, Bahn-Strecken gesperrt

Sturm Xavier kostete bereits vier Menschen das Leben. In Hamburg fiel ein Baum auf das Auto einer Frau. Sie starb. In Mecklenburg-Vorpommern forderte er ein weiteres Menschenleben. Ein Lastwagenfahrer sei an der Bundesstraße 191 in Neu-Karstädt von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Mindestens zehn weitere Menschen sollen bereits bei dem Unwetter verletzt worden sein. In Brandenburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Die Welt

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Für die persönliche Sicherheit wird alles getan. Die schlechten Gewissen der Volksbetrüger wollen beruhigt werden

Schwarzbuch 2017:

2.) Steuerzahlerbund fordert Obergrenze für Bundestagsabgeordnete

Solarbetriebene Mülleimer, Fledermausquartiere und Hochsicherheitsgerichtsräume ohne Toilette: Der Bund der Steuerzahler hat in seinem neuen Schwarzbuch wieder zahlreiche Staatsausgaben aufgelistet, bei denen Deutschland aus seiner Sicht Steuergelder verschwendet. Insgesamt prangerte der Verband mehr als 118 Fälle von Steuerverschwendung durch Fehlplanungen, Nachlässigkeiten oder fragwürdige Projekte an. Konkret beziffern lasse sich die Verschwendung zwar nicht. „Aber es sind Milliardenbeträge“, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel bei der Vorstellung des Buches in Berlin.

Zeit-Online

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Ärger bei der CSU

3.) „Peter Gauweiler enttäuscht auf ganzer Linie“

Peter Gauweiler hat seine CSU-Parteikollegen aufgefordert, vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen erst die Führungsfrage zu klären. Die Partei müsse jetzt entscheiden, ob sie weiter von Horst Seehofer oder von Markus Söder geführt werden soll, sagte Gauweiler im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Koalitionsverhandlungen seien nicht dazu da, das Ende eines Parteichefs hinauszuschieben. Es gebe von Rilke das schöne Gedicht über den Herbst, in dem es heißt: „Herr, es ist Zeit, der Sommer war sehr groß“. Das gelte jetzt für die CSU: „Horst, es ist Zeit.“

Spiegel-Online

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Er ist natürlich bestens informiert über die Machenschaften der Bananenrepublik.

Steuerhinterziehung

4.) Ein Kniefall vor dem großen Werner Mauss

Er hat Geiseln aus dem kolumbianischen Dschungel befreit, Terroristen aufgespürt, verschollenes Raubgut wiederbeschafft, er war in 100 verschiedenen Identitäten auf der ganzen Welt unterwegs und hatte einen heißen Draht ins Bundeskanzleramt: Man darf diesem Werner Mauss also einiges zutrauen. Doch dass er das Landgericht Bochum, in dem mehr als ein Jahr lang über ihn verhandelt wurde, als freier Mann verlassen darf, ist vielleicht der größte Coup des einzigen bekannten deutschen Undercover-Agenten. Sechs Jahre und drei Monate wollte die Staatsanwaltschaft den heute 77-jährigen Privatermittler hinter Gittern sehen, weil sie davon überzeugt ist, dass Mauss über einen Zeitraum von zehn Jahren Steuern in Höhe von 13,2 Millionen Euro hinterzogen hat. Das Gericht sah den Vorwurf der Steuerhinterziehung zwar als erwiesen an, errechnete aber ein vollkommen anderes Strafmaß: zwei Jahre auf Bewährung. Herr Mauss ist raus.

Suddeutsche-Zeitung

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Über 500 000 Flüchtlinge

5.) Erschütternde Tragödie: UN fordern mehr Geld für Rohingya

Die Vereinten Nationen (UN) haben dringend mehr Geld für die Versorgung der nach Bangladesch geflohenen Rohingya gefordert. Ein neuer Reaktionsplan der UN bezifferte den Bedarf nun auf insgesamt 430 Millionen Dollar (rund 365 Millionen Euro), die «dringend benötigt» würden, um die Flüchtlinge und die Regierung von Bangladesch zu unterstützen, teilte eine UN-Delegation in der Hauptstadt Dhaka mit. Eine frühere Forderung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) über 120 Millionen Dollar ist darin enthalten.

Augsburger-Allgemeine

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Ungleichheit

6.) Deutschland den Reichen

Die westdeutsche Sozial-Pyramide gleicht einer Platte, aus deren Zentrum eine Nadel aufragt.“ Von wem mag dieser Satz wohl stammen? Attac? Occupy? Oxfam? Nein, er stammt von Seite 39 des legendären Aufsatzes „Paradies der Reichen“ aus dem Spiegel 31/69. Der elf Seiten lange Beitrag zeigt vor allem:

1. Die Ungleichverteilung war schon damals praktisch nicht mehr grafisch darstellbar. 2007, 38 Jahre später, stellte sie das DIW in der ersten großen Untersuchung über die gesamtdeutschen „Nettorealvermögen“ als „Zehn-Säulen-Diagramm“ dar. Die rechte, reichste Säule mit einem Vermögensdurchschnitt von 600.000 Euro war zwölf Zentimeter hoch.

FR

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Neu für Männer, die auch im Stehen kacken wollen:

7.) Öffentlichen Toiletten erhalten Kackoirs

In immer mehr öffentlichen Toiletten und Privatwohnungen hält derzeit das sogenannte Kackoir Einzug. Diese dem Pissoir nachempfundene Sanitäreinrichtung bietet Männern, die auf die maskuline Stehhaltung auch bei ihrem großen Geschäft nicht verzichten wollen, eine praktische Alternative zum herkömmlichen Klo. „Kackoirs sind nicht nur hygienischer, weil das Gesäß nicht das Porzellan berühren muss, es geht auch deutlich schneller, weil das zeitraubende Hinsetzen entfällt“, heißt es in der Broschüre eines führenden Kackoir-Herstellers. „Dies entspricht den Bedürfnissen der modernen Geschäftswelt.“

Der Postillon

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DL – Tagesticker 05.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Oktober 2017

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Keine Schadenfreude! Aber wie sagten schon die Ahnen: “ Bleib zu Haus und nähre dich redlich“!! Wer sich in Gefahr begibt,  kommt darin um !

 (3 Mitglieder einer speziellen Militärgruppe aus dem Hinterhalt getötet und 2 verletzt)

1.) 3 Special Forces Troops Killed and 2 Are Wounded in an Ambush in Niger

WASHINGTON — Three United States Army Special Forces were killed and two were wounded on Wednesday in an ambush in Niger while on a training mission with troops from that nation in northwestern Africa, American military officials said. “We can confirm reports that a joint U.S. and Nigerien patrol came under hostile fire in southwest Niger,” Lt. Cmdr. Anthony Falvo, a spokesman for the United States Africa Command in Stuttgart, Germany, said in an email.

The New York Times

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Hier bestraft sich die politische Unfähigkeit. Hochmut kommt vor den Fall!

Sachsen-CDU und die AfD Gegenwind für Tillich:

2.) „Wie willst du rechts von denen ankommen?“

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) bekommt für seine Forderung nach einem Rechtsruck der Partei massiven Gegenwind aus den eigenen Reihen. Sowohl Kurt Biedenkopf, der von 1990 bis 2002 Regierungschef im Freistaat war, als auch der thüringische CDU-Fraktionschef Mike Mohring attackierten Tillich. Biedenkopf hält den Versuch Tillichs für vergebens. Im Landtag säßen bereits AfD-Abgeordnete. „Wie willst du rechts von denen ankommen? Jetzt ist es zu spät“, sagte Biedenkopf. Mohring sieht eine Chance für die CDU bei „Aufstellung als stärkste Kraft in einer neu austarierten Mitte“.

Der Tagesspiegel

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Ein Heimatministerium bringt weder Moral noch Redlichkeit zurück. Die Gesellschaft wurde von Merkel systematisch zerstört. Das Volk sollte unterlassene Hilfeleistungen einfordern. Heimat ist dort, wo sich Mensch wohlfühlt. 

Reaktion auf mieses Wahlergebnis Thüringens CDU-

3.) Fraktionschef fordert Heimatministerium

Nach dem schlechten Abschneiden von SPD und Union bei der Bundestagswahl hat sich der Thüringer CDU-Fraktionschef Mike Mohring erneut für ein Heimatministerium auf Bundesebene ausgesprochen. „In einem Heimatministerium könnte man die Bedeutung des ländlichen Raums stärken. Das wäre eine gute Antwort auf die Sorgen der Bürger in Ost und West, die sich abgehängt fühlen“, sagte Mohring der „Berliner Zeitung“.

Spiegel-Online

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Hier trifft sich dann die spanische Wurst mit den deutschen Gemüse? Technokratie !

Streit um Unabhängigkeit

4.) Woran Spaniens Premier in Katalonien scheitert

Dem Technokraten fehlt häufig das Feingefühl, um Konflikte durch persönliche Gespräche zu entschärfen. Eigentlich hat Mariano Rajoy nur „das Gesetz erfüllt“, wie er es selbst nennt. Doch den Kommentaren der internationalen Presse, die ihm jeden Morgen in seinen Amtsräumen im streng bewachten Moncloa-Palast in Madrid vorgelegt werden, musste er entnehmen, dass ihm die Hauptschuld an der Eskalation im Streit um die politische Zukunft Kataloniens gegeben wird. Und nicht nur das: Sogar Spitzenpolitiker aus anderen EU-Staaten haben indirekt an ihm Kritik geübt, indem sie Dialog statt Gewalt forderten. Rajoy verhehlt nicht, dass er sich ungerecht behandelt fühlt.

Sueddeutsche-Zeitung

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Der neue Wetterhahn einer sprachlosen Regierung ? Rechtzeitiges Krähen hätte das heutige Krächzen erspart ! Den Satz von Gorbi vergessen: “ Wer zuspät kommt, den bestraft das Leben !

Nach Gauland-Drohung

5.) Lammert warnt AfD: «Parlament ist kein Jagdrevier»

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die neu ins Parlament eingezogenen AfD-Abgeordneten ermahnt, ihr Mandat ernst zu nehmen. «Das erfordert eine sprachliche Disziplin in der Debatte, die die Bedeutung eines Parlamentes erkennen lässt und nicht Provokationen anstelle von Kooperationen setzt», sagte er der «Welt». Mit Blick auf die Äußerung des Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland, die AfD werde Kanzlerin Angela Merkel (CDU) jagen, fügte Lammert hinzu: «Ein Parlament ist kein Jagdrevier.»

Augsburger-Allgemeine

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Zur Landtagswahl in Niedersachsen

6.) Schulz will die SPD erneuern

Cuxhaven – SPD-Chef Martin Schulz will die historische Niederlage seiner Partei bei der Bundestagswahl umfassend aufarbeiten. Die Partei müsse sich zunächst kritische Fragen stellen. „Was haben wir falsch gemacht?“ und „Was hätten wir besser machen können?“, sagte er bei einem Wahlkampfauftritt rund eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen. Dort kämpft Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) um den Machterhalt.

Stuttgarter-Zeitung

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Wurde auch Zeit

7.) Deutschland bekommt zwei getrennte Einheitsfeiern

Ein Glück! Szenen wie 2016 in Dresden, wo die eine Hälfte der Bürger den Tag der Deutschen Einheit feierte und die andere lautstark ihrem Unmut Luft machte, sollen sich in der Zukunft nicht mehr wiederholen. Nachdem aggressive Demonstranten Bundeskanzlerin Angela Merkel in der sächsischen Landeshauptstadt massiv beschimpft und angepöbelt hatten und die Bundestagswahl 2017 einen deutlichen Riss durchs Land offenbarte, ziehen Bund und Länder die Konsequenzen.

Die Welt

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DL – Tagesticker 04.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Oktober 2017

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Warum so viel Gerede? –  „Alle Macht geht vom Volke aus“. Jetzt tanzt der König mit Schuldzuweisungen  alle aus? Ist Einer zu schwach – wird der Andere so stark.

Nach umstrittener Abstimmung :

1.) Katalonien will in wenigen Tagen Unabhängigkeit ausrufen

Katalonien will binnen weniger Tage seine Unabhängigkeit von Spanien erklären. Das sagte der Chef der Regionalregierung Carles Puigdemont dem britischen Sender BBC in einem Interview am Dienstag. Seine Regierung werde Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche handeln, so Puigdemont. Auf die Frage, was er tun werde, sollte die spanische Regierung intervenieren und die Regierungsgewalt in Katalonien übernehmen, sagte er, dies wäre „ein Fehler, der alles ändert“. Derzeit bestehe kein Kontakt zwischen der Regionalregierung von Katalonien und Madrid.

FAZ

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Nun beginnt das Lesen im Kaffeesatz? Ist das Motiv nicht nebensächlich? Wirtschaft über alles, also bleiben wir dabei: Wer kauft Dinge welche er nicht nutzen möchte ? Alles andere ist Sache eines Psychiaters.

Polizei in Las Vegas:

2,) Motiv des Massenmörders weiter unklar

Las Vegas (dpa) – Zwei Tage nach dem Blutbad bei einem Konzert in der US-Kasinometropole Las Vegas ist das Motiv des Todesschützen Stephen Paddock weiter unklar. Die Ermittler machten Fortschritte, hätten aber noch keine „vollständigen Antworten“, sagte Bezirkssheriff Joseph Lombardo am Dienstag vor Journalisten. US-Präsident Donald Trump wird Las Vegas am Mittwoch besuchen und dabei auch mit Angehörigen der Opfer zusammenkommen.

Zeit-Online

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Intrigen, dafür haben wir die Parteien. Das Volk spricht mit Fakten! Ca. 20 Prozent der Bevölkerung haben Merkel gewählt und ihr einen Regierungs Auftrag erteilt !

Folgen für Kanzlerin Merkel?

3.) Üble Polit-Intrige dürfte Ösi-Wahl entscheiden

Am Wochenende enthüllte das Polit-Magazin „Profil“: Hinter zwei Facebook-Seiten, auf denen Kurz seit Monaten mit Dreck beworfen wurde, steckten SPÖ-Wahlkämpfer! Allen voran der israelische Kampagnen-Guru Tal Silberstein (48), den Kanzler Kern erst für 400 000 Euro angeheuert hatte – und dann wieder feuerte, als Silberstein wegen krummer Geschäfte verhaftet wurde.

Bild

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Tritt jetzt der zuständige, aber Unfähige Minister zurück? Ich zitiere einen Torhüter : „Hat er Eier ? “

Skandal um Pressefreiheit bei G20-Gipfel

4.) Beweismittel vernichtet

„Der Staat darf keine Beweise unterdrücken, die der Bürger braucht, um eine rechtswidrige Datenspeicherung nachzuweisen. Das ist eindeutig rechtswidrig“, sagte der frühere Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix der ARD. Das LKA hatte Cheung auf seine Anfrage hin über drei angebliche Delikte informiert; eines davon „besonders schwerer Landfriedensbruch“, begangen angeblich bei einer Demonstration in Berlin im Jahr 2011. Cheung war damals als Fotograf vor Ort. Mit der Polizei hatte er weder während noch nach der Demonstration Kontakt, die offensichtlich falschen Anschuldigungen waren seitdem bei der Berliner Polizei gespeichert.

TAZ

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Und ihre Chefs an VW und dem großen Geld?

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil

5.) „Die Basis hängt an Martin Schulz“

Ach, da gilt für mich Heinrich Heine: „Schlage die Trommel und fürchte Dich nicht.“ Niedersachsen ist nicht der Bund. Die SPD und ich haben hier gerade einen richtig guten Lauf. Wir haben in kürzester Zeit neun Prozentpunkte aufgeholt und liegen jetzt gleichauf mit der Union. Ich bin guten Mutes, dass wir als Erste ins Ziel gehen werden.

Der Tagesspiegel

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Kommentar Tag der Deutschen Einheit

6.) Ideologie der Spaltung

Am 3. Oktober gibt es wenig zu feiern. Es ist Tag der Deutschen Einheit, aber die Einheit gibt es nicht: In fast jeder Statistik der Ungleichheit sind die alten Grenzen der DDR sichtbar. In Ostdeutschland ist die Arbeitslosenquote deutlich höher, der Anteil an Kindern in Hartz-IV-Haushalten ist höher und alten Menschen droht häufiger Armut. Die Haushaltseinkommen sind niedriger, und die Vermögen der Haushalte sind niedriger. Und für die Zukunft sieht es nicht besser aus: Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss ist im Osten höher.

 

TAZ

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7.) Regierung erhöht Flaschenpfand,
um Altersarmut zu bekämpfen

 Berlin (Archiv) – Die Regierung reagiert auf den Anstieg der Altersarmut in Deutschland: Bereits ab 1. Januar soll das Pfand auf Einwegflaschen und -dosen 50 statt 25 Cent betragen. Das Pfand für Bierflaschen ohne Bügelverschluss erhöht sich von 8 auf 16 Cent, das aller übrigen Mehrwegflaschen von 15 auf 30 Cent. Die deutschlandweit über 465.000 Senioren, die nur noch Rente in Höhe der Grundsicherung erhalten, begrüßen den aus ihrer Sicht längst überfälligen Schritt

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DL – Tagesticker 03.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Oktober 2017

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1.) Ermittler rätseln über Beweggründe
des Todesschützen von Las Vegas

Der Todesschütze von Las Vegas gibt den Ermittlern Rätsel auf. Der 64-jährige Stephen Paddock, ein vermögender und zuvor unauffälliger Rentner mit einer Leidenschaft für Glücksspiel, hinterließ nach Polizeiangaben vom Montagabend (Ortszeit) keine Erklärung für seine Bluttat, bei der mindestens 59 Menschen starben. In seinem Hotelzimmer in Las Vegas und seinem Wohnhaus stellten Beamte große Mengen Waffen, Munition und Sprengstoffe sicher.

Die Welt

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Keine CDU in Bayern

2.) Anwaltspaar ficht Bundestagswahl an

Wegen der eingeschränkten Wählbarkeit von CDU und CSU in Deutschland bei der Bundestagswahl hat ein Nürnberger Anwaltspaar das Ergebnis angefochten. Kritik üben die Juristen dabei an den „Staatsorganen“. Indem der Gesetzgeber und der Bundeswahlleiter solche Parteiabsprachen duldeten, schränkten sie die Wahlfreiheit der Bundesbürger ein, hieß es zur Begründung.

Spiegel-Online

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Früher gab es auch mehr Politiker welche machten was sie zuvor gesagt hatten. Heute geht es nur um Macht und Geld. Im Geiste Kinder gebliebene, möchten auch einmal anerkannt werden.

Geht’s noch?

3.) Scheitern als Chance

Was ist aus dem guten alten Rücktritt geworden? Brauchen wir den heute nicht mehr? Schlimmer, Es mangelt an Alternativen.  Früher hätte man sich einfach verabschiedet, wenn man etwas derart versemmelt hätte wie CDU, CSU und SPD jetzt die Bundestagswahl. Mit der Schmach hätte niemand leben können. Und heute? Schlechtestes Ergebnis aller Zeiten, zweistellige Verluste, eine Horde fieser Goblins aus den Sümpfen des Landes ins Hohe Haus einmarschiert – na und? Allseitiges Schulterzucken. Angela Merkel tut, als sei nichts gewesen, Martin Schulz führt sich auf, als wäre Opposition sein eigentliches Wahlziel gewesen, und Horst Seehofer knurrt nur einmal warnend gegen die Beta-Rüden im Rudel. Will denn wirklich gar keiner mehr Konsequenzen ziehen?

TAZ

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In den Nachbarländern finden sie noch neue Besen. Diese arbeiten nicht immer Stubenrein, aber sie kehren.  Hier werden die alten Besen immer wieder mit Botox  aufgefricht aus den Schränken geholt, auch wenn sich schon vor dem ersten Gebrauch alle Borsten verschlissen hatten. 

Zukunft der EU

4.) Zustimmung für Macrons Pläne in Österreich

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron kann bei der Umsetzung seiner Pläne zur Reform der EU auf Österreich bauen. Als sich die Staats- und Regierungschefs der EU am Ende der vergangenen Woche beim Gipfel im estnischen Tallinn zum informellen Abendessen versammelten, sprach sich Wiens Regierungschef Christian Kern (SPÖ) für die Schaffung einer Wirtschafts-, Sicherheits- und Sozialunion aus. Österreich sei „ein Land, das die verstärkte europäische Kooperation sucht und auch Beiträge dafür leistet, damit wir vom Fleck kommen“, erklärte Kern.

Der Tagesspiegel

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Das hat die Partei wohl noch nicht begriffen ? Zu einen alten Zossen gehört immer ein williger Knecht.  Die Eine ohne den Anderen geht nicht. Ist nur in einer Ver-Pack-ung erhältlich.

Die Südwest-Linke kontert Lafontaines Kritik

5.) Alte Gräben neu ausgehoben

Die Südwest-Linke steht zu der Parole „Helfen statt Hetzen“In der Tat hatte die AfD 430 000 Stimmen ausgerechnet von der Linkspartei herübergeholt. Doch der Saarländer, dem seine Gegner schon früher ein Blinken in Richtung Rechtspopulismus attestierten, belässt es nicht beim Richtungsstreit – der Altvordere greift die beiden Parteichefs Bernd Riexinger und Katja Kipping direkt an: Sie „finden selbst wenig Zustimmung bei den Wählern“, mosert er mit Verweis auf Landesergebnisse. An der Stelle Riexingers wehren sich nun die baden-württembergischen Landessprecher Heidi Scharf und Dirk Spöri: Die Parole „Helfen statt Hetzen“ sei richtig gewesen, kontern sie. Der Gedanke der Solidarität unter den Beschäftigten und Erwerbslosen, unter Deutschen und Ausländern sei ein Grundprinzip der Arbeiterbewegung gegen jegliche Spaltungsversuche. In Städten wie Stuttgart, Freiburg, Heidelberg und Karlsruhe trete die Linke besonders scharf gegen Rechts auf. Dies habe sich im Bundestagswahlkampf ausgezahlt.

Stuttgarter-Zeitung

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AfD in Nordrhein-Westfalen

6.) Zehn Prozent in der Herzkammer der SPD

Ein Satz genügt. Schon knallt’s. „Ja, wir haben alle drei AfD gewählt“, hatte der beleibte Händler gerade gesagt, während er auf dem Dortmunder Nordmarkt seine Billigware sortierte: Marmorkuchen in Cellophan, Kekstüten, Restposten Pralinen. Die beiden Verkäuferinnen, die jetzt finster dreinschauen, hatten noch beifällig genickt. Jetzt aber starren sie wütend auf den Mann vor ihrem Stand, auf den Kerl mit dem grauen Stoppelbart und dem kleinen Mädchen an der Hand.

Sueddeutsche-Zeitung

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Die Wahrheit

7.) Ka-lack, ka-lack, ka-lack!

Du hast noch keinen Rollkoffer in Berlin? Macht nichts. Bring einen mit, wenn du am morgigen Samstag, dem 30. September 2017, in die deutsche Hauptstadt kommst, um im funktions­jackenbunten Pulk vieler, vieler Gleichgesinnter deinen Rollkoffer durch die Stadt zu ziehen. Wie bitte? Du möchtest lieber mit einem besonders leistungstüchtigen Laubbläser oder einer eigens aufgemotzten Motorsense an der ersten Berliner Touristical Mass teilnehmen? Tu dir keinen Zwang an. Hauptsache, du bist da: „Be Berlin!“ Und möglichst laut.

TAZ

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DL – Tagesticker 02.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Oktober 2017

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Dort sehen wir sehr deutlich den Stellenwert einer Demokratie, wenn den Machthabern etwas gegen den Strich läuft ! Da senden sie dann ihre Schlägertrupps aus welche mit ihren Hohlköpfen auf alles schlagen was sich bewegt. Pack nichts als Pack : Internatione PolitikerInnen.

Referendum in Katalonien :

1.) 90 Prozent stimmen für Unabhängigkeit

Bei dem umstrittenen Referendum in Katalonien haben nach Angaben der Regionalregierung rund 90 Prozent der Teilnehmer für die Unabhängigkeit gestimmt. Dieses Resultat gab Regierungssprecher Jordi Turull in der Nacht zu Montag in Barcelona bekannt. Den Angaben des Sprechers zufolge gaben aber weniger als die Hälfte der 5,3 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimmen ab: Insgesamt seien 2,26 Millionen Stimmzettel gezählt worden, die Zahl der Ja-Stimmen habe bei 2,02 Millionen gelegen. Es habe 7,8 Prozent „Nein“-Stimmen gegeben. Beim harten Vorgehen der Polizei waren am Sonntag über 800 Bürger verletzt worden.

FAZ

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Die nächsten Demokraten welche nicht sehen wollen dass auch diese Leute vom Volk gewählt wurden, da die Nieten in Nadelstreifen zuvor ihre Bevölkerung im Schlussverkauf verscherbelt haben ? Seit ihr zu schwach – werde ich so stark. Könnten wir auch als politische Dummheit oder Arroganz der Macht (beides Merkel) benennen

Albrecht Glaser

2.) SPD, FDP, Grüne und Linke wollen AfD-Mann nicht zum Bundestags-Vize wählen

Bundestagsabgeordnete von SPD, FDP, Grünen und Linkspartei sträuben sich dagegen, den AfD-Kandidaten Albrecht Glaser zum Bundestagsvizepräsidenten zu wählen. Zur Begründung verwiesen sie in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf umstrittene Äußerungen Glasers, in denen er die Religionsfreiheit für Muslime in Abrede gestellt haben soll. Sie gelte demnach nicht, da der Islam eine politische Ideologie und keine Religion sei, hatte Glaser in verschiedenen Interviews ausgeführt.

Die Welt

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Mordfall Kim Jong-nam:

3.) Angeklagte beteuern ihre Unschuld

Vor dem Obersten Gericht Malaysias in Kuala Lumpur hat der Prozess gegen zwei Frauen begonnen, denen Mord am Halbbruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un vorgeworfen wird. Bei einer Verurteilung droht ihnen die Todesstrafe. Die 25 und 29 Jahre alten Angeklagten aus Indonesien und Vietnam sollen Kim Jong-nam am 13. Februar dieses Jahres am Flughafen der malaysischen Hauptstadt Nervengift ins Gesicht gesprüht und ihn so getötet haben. Staatsanwalt Muhamad Iskandar Ahmad zeigte sich überzeugt von ihrer Täterschaft: „Die Beweise belegen eindeutig, dass ihre Handlungen den Tod des Opfers verursacht haben“, sagte der Ankläger.

Sueddeutsche-Zeitung

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Wer hat diesen Dreck gewählt? Das Volk! Wahlverweigerung gehört auch zur Demokratie!

Lobbyismus und Politik

4.) Geld macht Macht

In den vergangenen Wochen haben Stephan-Götz Richter und Andreas Polk auf Fehlentwicklungen des Lobbyismus in Deutschland hingewiesen. Während Götz-Richter eine „Amerikanisierung“ der Berliner Republik und einen zu großen Einfluss von Industrieinteressen dank der Anwerbung von ehemaligen Politikern als Lobbyisten konstatiert, argumentiert Polk, der Vorwurf der systematischen Käuflichkeit der Politiker sei sowohl falsch als auch gefährlich. Dadurch, so Polk, würde die Politikverdrossenheit geschürt.

Spiegel-Online

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Welch ein Anachronismus des Siegers ! Können Verlierer stärker gedemütigt werden ? Jedes Jahr  wird jedem Bürger die Show geboten, seinen Fuß auf den Unterlegenen zu setzen. Sich als Sieger zu fühlen. In Mainz sogar für zwei Tage.

Zweitägiges Bürgerfest

5.) Einheitsfeier beginnt in Mainz

Die 16 Bundesländer zeigen dabei ihre besonderen Seiten. Auch Bundesrat, Bundestag und Bundesregierung informieren über ihre Arbeit. Rund eine halbe Million Menschen werden in Mainz erwartet. Abgeschlossen wird der erste Tag der Einheitsfeier von einer «Nacht der Freiheit», zu der die evangelische Kirche und Amnesty International einladen.

Augaburger-Allgemeine

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Defizite in der CDU  —   So erklärt

6.) Ministerpräsident Reiner Haseloff den Aufstieg der AfD

Halle (Saale) – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht den Aufstieg der AfD unter anderem als Folge von Fehlern seiner eigenen Partei. Die AfD habe den Einzug in die Parlamente nur geschafft, „weil es tatsächlich Defizite gibt“, sagte er im Interview mit der Zeitung „Die Welt“.  „Manche Anträge, die die AfD ins Parlament eingebracht hat, hätten wir ins Parlament einbringen müssen.“ Welche Initiativen er konkret meinte, sagte er nicht. Zudem zeigte sich Haseloff beunruhigt, dass „die AfD auch im Westen starken Zulauf hat – trotz der längeren Erfahrung mit Demokratie und Multikulti“.

MZ

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Speziell für Anfänger:

7.) Ravensburger stellt einteiliges Puzzle vor

Ravensburg (Archiv) – Knobelfans aufgepasst: Die Ravensburger Spieleschmiede Ravensburger hat eine neue Puzzleserie vorgestellt, die sich insbesondere an Einsteiger, Kinder und ungeduldige Teenager richtet. Mit nur einem einzigen großen Teil soll das neue Puzzle namens „One-Piezzle“ für frustfreien Spielspaß sorgen. Die einteilige Variante des klassischen Puzzles ist laut Hersteller das Resultat jahrelanger Forschung. Gesucht wurde nach einem Konzept, das auch Ungeübten und Ungeduldigen ermöglicht, sich lange Winterabende durch Puzzelei zu verkürzen.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 01.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Oktober 2017

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Wird Bayern als Nächstes folgen ?

Referendum in Katalonien 

1.) Tag der Entscheidung

Ein Ziel haben Kataloniens Separatisten mit ihrem illegalen Abspaltungs-Referendum schon erreicht: internationale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Bis vor wenigen Wochen war die katalanische Unabhängigkeitsbewegung außerhalb Spaniens hauptsächlich Insidern ein Begriff. Nun macht die kleine, reiche Region am Nordostrand der iberischen Halbinsel weltweit Schlagzeilen. Diesen Sonntag ist Showdown angesagt. Die separatistische Regionalregierung unter Carles Puigdemont hat mehr als fünf Millionen Katalanen aufgerufen, für oder gegen die Scheidung von Spanien zu votieren. Die spanische Zentralregierung von Premierminister Mariano Rajoy und die spanische Justiz wollen die verfassungswidrige Abstimmung mit aller Macht verhindern.

Spiegel-Online

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Vergiftungen durch die Industrie VW – Eier -usw. ziehen kaum Verhaftungen nach sich, ob wohl sie mehr Schäden verursachen ! Alles Politik ? Wo bleiben die Schreie des Minderheiten Schlägers, den Giftzwerg von der Saar und seiner Mamsell?

Lebensmittel

2.) Mutmaßlicher Gift-Erpresser aus
Baden-Württemberg legt Geständnis ab

Der mutmaßliche Gift-Erpresser aus Baden-Württemberg hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe gestanden. Darüberhinaus habe der 53-Jährige am Samstag vor dem Haftrichter ausgesagt, keine weiteren vergifteten Lebensmittel in den Handel gebracht zu haben, teilten die Polizei in Konstanz und die Staatsanwaltschaft Ravensburg am Abend in einer gemeinsamen Erklärung mit. Gegen den am Freitag festgenommenen Mann wurde Haftbefehl erlassen.

Die Welt

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Und immer wieder kreist die Rede um die Staatsräson. Was anders ist der Staat, als ein Haufen Machtbesessener, welche sich Politiker nennen, denen es gelungen ist, sich nach oben zu schleimen, boxen, oder zu manipulieren. Laut Grundgesetzt nur auf Zeit. Wer ist Lindner?

Kühne These :

3.) Lindner gibt Schulz noch vier Wochen als SPD-Chef

Lindner äußerte ein weiteres Mal sein Unverständnis darüber, dass die SPD nicht für eine Regierungskoalition zur Verfügung steht und auf jeden Fall in die Opposition gehen will. „Die SPD ist vom Wähler klein gemacht worden. Mit den letzten Aussagen von Martin Schulz hat sie sich weiter verzwergt. Eine Partei, die von sich aus jede Gestaltungsoption ausschließt, lässt ihre Wähler alleine“, sagte er. Er habe die SPD immer hoch geschätzt, weil sie seit 1919 stets das Staatswohl über Parteiinteressen gestellt habe. „Martin Schulz hat die Traditionslinie gebrochen“, bilanzierte Lindner.

FAZ

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Wochenrückblick zur Bundestagswahl

4.) Der ratlose Aufbruch nach dem Beben

Die Frau von der Verwaltung lässt den Finger über ihre lange Namensliste gleiten. „Ham’wa jetzt alle?“, fragt sie ihre Nachbarin. Die schaut auf ihre Liste auf dem nüchternen weißen Resopaltisch: Nee, bei mir fehlen noch ein paar. Das passiert aber auch jedes Mal, wenn die Neulinge im Bundestag noch nicht wissen, wo es das Starter-Paket abzuholen gibt mit den ersten Handreichungen fürs Abgeordneten-Dasein. Durch die Glasfront hinter dem Resopaltisch sieht man die Deutschlandfahne auf dem Nordwestturm des Reichstags träge im Wind schwingen.

Der Tagesspiegel

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Sehen wir  nicht das ideale Spiegelbild der politischen Akteure? Wie schon unter 3 beschrieben. Alles der gleiche Dreck. Leute welche nie etwas für die Gesellschaft geleistet haben lehnen sich  aus den Fenstern, um denen Unten zu zeigen, wie gut sich auf Kosten Anderer leben lässt ?

Altbundeskanzler

5.) „Der ist völlig deppert, der Kerl“

Politiker aus den verschiedensten Parteien kritisieren Gerhard Schröders Entscheidung, Aufsichtsratschef beim russischen Ölkonzern Rosneft zu werden. Rosneft ist ein politisch umstrittenes Unternehmen, das seit der Annexion der Krim-Halbinsel auf den Sanktionslisten der EU und der USA steht.

Sueddeutsche-Zeitung

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Wie die Herrin, so ihr Geschirr ?

Rechstextremismus

6.) Mehr Verdachtsfälle in der Bundeswehr

Bei der Bundeswehr gibt es einen deutlichen Anstieg von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Rechtsextremismus. Aktuell untersucht der Militärische Abschirmdienst (MAD) 391 rechtsextreme Verdachtsfälle bei der Truppe. Allein in diesem Jahr kamen 286 neue Fälle hinzu – gegenüber 266 neuen Fällen im gesamten Jahr 2016.Drei Personen wurden aus dem Dienst entlassen, darunter der terrorverdächtige Offizier Franco A., durch dessen Enttarnung und Verhaftung im April dieses Jahres die Diskussion über Rechtsextremismus in der Bundeswehr belebt wurde.

FR

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7.) Nazis, das sind wir doch alle
eine Kolumne von Diana Kinnert

Es ist ein Dienstagabend in der Reichshauptstadt, liebe Teens von Zeit Hitlerjugend, als ich, seit zehn Jahren bescheuert, dazu ansetze, Euch diese Zeilen zusammenzuschmieren. Denn die Zeiten sind verwirrend geworden: Heterosexuelle, die schwul feiern gehen, weil sie halt nun mal schlicht weniger rülpsen, diese lieben Schwulis; linke Antisemiten, die dazu auch noch wagen, transsexuell zu sein (häh, fragt Ihr mit Recht, hatten wir die nicht schon längst aus dem Unterricht gemobbt?)

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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DL – Tagesticker 30.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 30. September 2017

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So sind Politiker – Charakterlos und Egomanen – Merkel, Lafontaine – Wagenknecht – Politisches  Pack eben, welche von den Medien erst groß gemacht werden.

Altkanzler kassiert jetzt Putins blutiges Geld

1.) Schämen Sie sich, Herr Schröder!

Sieben Jahre lang regierte er Deutschland, jetzt hat er endgültig die Seiten gewechselt. Gestern wurde Ex-Kanzler Gerhard Schröder (73, SPD) in Sankt Petersburg zum Aufsichtsrats-Chef von Putins Öl-Konzern Rosneft gewählt. BILD war vor Ort, stellte ihn zur Rede. Die triste Gegend will nicht zur Gerhard-Schröder-Krönung passen: die Wassiljewski-Insel in Sankt Petersburg, trübste, zugige Beton-Einöde. Mittendrin das monströse Tagungszentrum „Gornyy“. Hier setzte Schröder (73, SPD) gestern seiner Karriere die Krone auf. Die Aktionäre des weltweit größten Öl-Konzerns Rosneft wählten ihn zum Chef des Aufsichtsrates. Größter Aktionär: der russische Staat.

Bild

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Mutmaßliche Schall-Attacke

2.) Kuba-Affäre gibt US-Fahndern Rätsel auf

Havanna ist seit den Zeiten des Kalten Krieges Schauplatz unzähliger echter und erfundener Spionage-Geschichten. Dieser Vorfall scheint sie nun alle zu übertreffen: Es geht um mutmaßliche Angriffe mit Schall-Waffen, um 21 verletzte US-Diplomaten und um ein bislang unbekanntes „drittes Land“, das so im Hintergrund womöglich die amerikanisch-kubanische Annäherung sabotieren will.

Spiegel-Online

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Zukunft der EU ist plötzlich Thema auf dem Gipfel

3.) Merkel reagiert auf Macron fast gar nicht

Das Titelbild des britischen Wirtschaftsmagazins „Economist“ bringt es ziemlich gut auf den Punkt: Im hellen Lichtkegel am Mikrofon ein strahlender französischer Präsident Emmanuel Macron, dahinter im Schatten eine kleine, irgendwie bedröppelt dreinschauende deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Der Scheinwerfer rückt von Deutschland nach Frankreich“, steht darunter. Ist das so? Beim EU-Sondergipfel in Tallinn, dem ersten internationalen Auftritt Merkels nach der Bundestagswahl, ist genau das die Frage.

Die Welt

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Geht es Merkel um Macht, wird sie alles verkaufen – nicht nur Flüchtlinge !

Interpol-Fahndung in Deutschland

4.) Türkische Justiz will Can Dündar ausliefern lassen

Eine Staatsanwaltschaft in der Türkei will den in Deutschland lebenden Journalisten Can Dündar bei der internationalen Polizeiorganisation Interpol auf die Fahndungsliste setzen lassen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag. Die Staatsanwaltschaft in der südosttürkischen Stadt Diyarbakir habe beim Justizministerium in Ankara beantragt, den Ex-Chefredakteur der regierungskritischen türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ mittels einer sogenannten „Red Notice“ bei Interpol suchen zu lassen. Ziel sei Dündars Auslieferung. Das Recherchezentrum Correctiv hatte am Freitag Informationen über eine „Red Notice“ für Dündar verbreitet.

Der Tagesspiegel

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Typisch und in allen Parteien gleich : Politisches Pack schlägt und verträgt sich !

SPD nach der Bundestagswahl

5.) Schulz und Gabriel überkreuz

SPD-Chef Martin Schulz kreidet seinem Amtsvorgänger Sigmar Gabriel gravierende Versäumnisse an und sieht in dessen Amtsführung offenbar einen wesentlichen Grund für die Misere der Partei. Ohne Gabriels Namen zu nennen, beklagt Schulz in einem am Freitag veröffentlichten Schreiben an alle SPD-Mitglieder, dass es weder 2005, noch 2009 und 2013 „eine ehrliche und tiefergehende Debatte über die Gründe der damaligen Wahlniederlagen gegeben“ habe. Es seien „auch keine echten Konsequenzen gezogen“ worden. „Strukturell, organisatorisch, inhaltlich und strategisch hat sich unsere Partei seitdem nicht ausreichend weiterentwickelt“, schreibt Schulz.

Sueddeutsche-Zeitung

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Endlich! – Jemand welcher Merkel Paroli bieten kann?

81. Geburtstag

Berlusconi plant Rückkehr in die Politik
als seriöser Staatsmann

„Seine Überlebenskünste sind phänomenal, ich würde sagen, es gibt keinen Politiker wie ihn in Italien“, sagte Wolfango Piccoli vom Think Tank Teneo. Zwar kann Berlusconi nicht für das Amt des Regierungschefs kandidieren: Nach einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung darf er bis 2019 keine politischen Ämter halten – außer er kommt vorher mit einer Klage vor dem Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg durch. Gleichwohl sieht sich der Chef der konservativen Partei Forza Italia als Strippenzieher für die nächste Regierung. „Ich rieche den Duft des Sieges bei den nächsten Wahlen“, schrieb er auf Facebook. „Immer mehr Italiener bitten mich (…), die Dinge zu ändern, die in unserem Land nicht funktionieren.“

MZ

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Die Wahrheit

7.) Die strohblonden Provokateure

Ein kleiner, plüschiger Saal in einem heruntergekommenen Hotel, das nicht genannt werden möchte, irgendwo am Rande der Stadt. Die AfD hat kurz nach der Wahl zum ersten Unterwandertag geladen – einem Treffen aller parteiinternen V-Leute. Gut achtzig bis neunzig Mitglieder sind der Einladung gefolgt und zusammengekommen, auch Markus Müller-Möller (der Name ist selbstverständlich geändert) ist mit dabei. Er trägt einen angeklebten Schnauzbart und eine falsche Plastiknarbe auf der Wange, um nicht erkannt zu werden, dazu eine blonde Perücke. Blond sein ist wichtig bei diesem Treffen, fast alle hier sind blond oder haben einen modischen Kurzhaarschnitt. Müller-Möller ist stellvertretender Leiter einer Musikschule, die er gerade unterwandert hat, dabei hat er mit Musik gar nichts am Hut. „Ich kann nicht mal ein Instrument spielen“, gibt er schmunzelnd zu, „geschweige denn Noten lesen.“

TAZ

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DL – Tagesticker 29.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 29. September 2017

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Wer einmal aus dem Blechnapf fraß,-  wird Herkunft nicht vergessen.

Russlands Staatskonzern Rosneft

1.) Schröders neue Welt

Kein russischer Präsident werde die Krim wieder aus Russland ausgliedern. Der Satz stammt nicht etwa von einem Mitglied der russischen Führung, sondern von Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder. Der Sozialdemokrat schaffte es damit vor wenigen Tagen in die Hauptnachrichten des russischen Staatsfernsehens. Rossija 1 zitierte ausgiebig aus einem Interview, das Schröder dem „Stern“ gegeben hatte. Er riet dazu, nicht zu viel Druck auf Russland auszuüben, zum Beispiel durch Sanktionen: „Ich rate uns da zu etwas mehr Bescheidenheit.“

Spiegel – Online

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„Maybrit Illner“

2.) Özdemir sagt’s nur ungern, „aber Herr Kubicki hat recht“

Seit Donnerstagabend wissen die CSU und der Rest der deutschen Fernsehnation: Wer zu spät kommt, den bestraft das ZDF. Und zwar mit einem Standbild. Als die Gäste der Polit-Talkshow von Maybrit Illner vorgestellt wurden, saß der bayerische Innenminister Joachim Herrmann noch nicht am Debattentisch. Die Redaktion blendete deshalb ein Standbild des CSU-Politikers ein. Es zeigte Herrmann mit einem freundlichen Lächeln. Man konnte das Foto so interpretieren: Da ist einem Politiker das Lächeln eingefroren. Kein Wunder, bei dem Wahlergebnis der Union, vor allem der CSU.

Die Welt

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Das ist das Problem mit den Parteien ! Haben Mitglieder einmal einen gut gepolsterten Sessel besetzt, müssten sie schon tot herausfallen. Selbst dann werden sie noch in einen schwarz-rot-goldenen Lappen eingewickelt, um so in einem Loch zu verschwinden. Wobei die Trauergäste die Verteilung des Alkohol kaum abwarten können.

Schröder, Müntefering, Dohnanyi

3.) Schwesig verbittet sich Kritik von SPD-Altvorderen

Die SPD-Vizevorsitzende Manuela Schwesig hat sich Kritik ehemaliger Parteigrößen an der Neuaufstellung der Sozialdemokraten verbeten. „Es kann nicht sein, dass einzelne Sozialdemokraten mit Beiträgen von außen jetzt schon wieder Zensuren verteilen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin der „Rheinischen Post“. „Alle in der SPD sollten den Verantwortlichen in der Parteiführung und neuen Fraktionsführung zunächst die Chance geben, die Partei nach einer schweren Wahlniederlage neu aufzustellen.“

Spiegel-Online

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Und die verantwortlichen Politiker gehen mit einem verschmitzten Lächeln heimwärts.

VW-Abgasaffäre

4.) Hochrangiger Ex-Manager von VW in Haft

In der Abgasaffäre des VW-Konzerns ist zum ersten Mal ein hochrangiger Ex-Manager verhaftet worden. Nach Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR handelt es sich dabei um Wolfgang Hatz, einen der einst wichtigsten Verantwortlichen für die Motoren-Entwicklung. Hatz ist in München dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden, der eröffnete ihm den Haftbefehl und entschied, dass Hatz in Untersuchungshaft komme. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft München II, die die Ermittlungen gegen Manager der VW-Konzerntochter Audi führt, gab es am Mittwoch neben der Verhaftung auch zwei Durchsuchungen. Offenbar war davon auch Wolfgang Hatz betroffen. Das Verfahren wurde ausgeweitet. Bislang wurde gegen vier ehemalige Manager ermittelt. Neuerdings ist ein gutes halbes Dutzend Ex-Manager ins Visier der Ermittler geraten.

Sueddeutsche-Zeitung

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Vielfalt und Herkunft im neuen Bundestag

5.) Die AfD ist vielfältiger als die Union

BERLIN taz | Von den 709 Abgeordneten im neuen Bundestag haben nur 57 einen Migrationshintergrund. Das entspricht einem Anteil von 8 Prozent, wie der Mediendienst Integration am Donnerstag in Berlin unter Berufung auf Befragungen bei den Fraktionen und Parteien mitteilte. Im Vergleich zu 2013, als 6 Prozent der Abgeordneten migrantische Wurzeln hatten, steigt der Anteil zwar leicht an. Doch er bleibt weit entfernt vom Durchschnitt der Bevölkerung. Denn in Deutschland leben rund 18,6 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte, das entspricht einem Anteil rund 22,5 Prozent. Der neue Bundestag spiegelt also auch in dieser Hinsicht nicht die Vielfalt der deutschen Gesellschaft wieder.

TAZ

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Keine Sorgen – Nur das Linke Wagenbrett und ihr Rechter Stenz linken andere Meinungen

Wahlergebnis der AfD:

6.) Hier spricht das „Mischvolk“

Der Klimawandel ist real: Seit dem vergangenen Sonntag ist es in Deutschland 12,6 Grad kälter. Für gewöhnlich versuche ich in dieser Zeitung sachlich zu schreiben, heute nicht. Ich bin wütend und ich bin enttäuscht. Jaja, ich weiß, 87,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben die AfD nicht gewählt. Aber das ist, als sollte ich mich darüber freuen, wenn 87 Prozent der Schüler an der Schule meiner Kinder keine anderen Kinder mobben. Vielen Dank, dass Sie nicht die AfD gewählt haben, liebe 87 Prozent, von Herzen! Ich möchte über die anderen reden. Die 12,6 Prozent.

Zeit-Online

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„Es tut mir verfickt leid“:

7.) Andrea Nahles entschuldigt sich für „in die Fresse“-Spruch

Berlin (dpo) – „Leute, Leute, Alter! Ich kann es nur wiederholen: Es tut mir verfickt leid, wenn ich euch beleidigt haben sollte“ – mit diesen Worten hat sich Andrea Nahles heute für ihre Wortwahl entschuldigt. Zuvor hatte die frisch gebackene SPD-Fraktionschefin für Empörung gesorgt, nachdem sie verkündete, die Union werde „in die Fresse“ kriegen.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 28.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 28. September 2017

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„Maischberger“ nach der Bundestagswahl

1.) „Schulz war von Anfang an die falsche Wahl“

Ausgerechnet die große Gewinnerin dieser Wahl fehlte bei Sandra Maischberger. Die Alternative für Deutschland, kurz AfD, die den Fernsehmachern vor der Wahl das Geschäft erleichtert hatte. Zynisch? Ja. Aber eben auch wahr: Skandalträchtige Aussagen und Auftritte bringen Quote, jüngstes Beispiel war der vorzeitige – und vermutlich: inszenierte – Abgang von Spitzenkandidatin Alice Weidel im ZDF-Vor-Wahl-Talk Wie geht’s, Deutschland. Zugegeben, ein bisschen AfD und ein bisschen Skandal hatte auch Sandra Maischberger im Studio: Noch-Parteichefin Frauke Petry saß in der Runde – allerdings kaum noch als AfD-Vertreterin. Sie hatte am Vortag ihren Parteiaustritt angekündigt und außerdem mitgeteilt, der Fraktion ihrer bisherigen Partei im neuen Bundestag nicht mehr angehören zu wollen.

Sueddeutsche-Zeitung

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Der, welcher nun die Trolle rockt

2.) Schäuble soll neuer Bundestagspräsident werden

Berlin – Der bisherige Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) soll Bundestagspräsident werden. Angesichts möglicher Konflikte nach dem Einzug der AfD ins neue Parlament mit insgesamt sieben Parteien will die Union den erfahrenen Abgeordneten als Nachfolger von Norbert Lammert vorschlagen. Schäuble kann mit einer großen Mehrheit rechnen, da SPD und FDP bereits Unterstützung signalisierten. Als Minister in einer künftigen Bundesregierung fällt der 75-Jährige damit aus.

Die Welt

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„Er heulte unmenschlich“ – Otto Warmbiers

3.) Eltern erzählen vom Wiedersehen mit ihrem Sohn

„Wir sind wirklich optimistische Menschen und hatten immer noch die Hoffnung, dass wir Otto zurückbekommen könnten“, sagt Cindy Warmbier. Nachdem feststand, dass der 22-Jährige freigelassen werden würde, hätte sie noch geglaubt, das „gute amerikanische Gesundheitssystem“ könne ihrem Sohn bestimmt helfen. Sie lacht bitter. Zwar hätten sie gewusst, dass ihr Sohn im Koma läge „aber wir wussten nicht, was das bedeutet, als wir zum Flughafen gefahren sind, um ihn abzuholen.“

Der Stern

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Andrea Nahles im Kampfmodus:

4.) „Ab morgen kriegen sie in die Fresse!“

Die Umstellung vom Job einer Ministerin in der Regierung Merkel zur Oppositionsführerin gegen eine Regierung Merkel scheint bei Andrea Nahles ziemlich flott zu gehen. Am Mittwochmorgen nahm die SPD-Arbeitsministerin noch an der Kabinettssitzung teil, am Mittag war sie schon mit 90 Prozent zur neuen Vorsitzenden der geschrumpften SPD-Bundestagsfraktion gewählt und bat um Entlassung aus dem Ministeramt. Auf die Frage, wie sie sich nach ihrer letzten Kabinettssitzung mit den Unionskollegen fühle, antwortete die 47-Jährige salopp: „Ein bisschen wehmütig – und ab morgen kriegen sie in die Fresse!“

Der Tagesspiegel

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Kommentar

5.) Die Angst der CSU vor dem Abstieg aus der Bundesliga

Nach dem dramatischen Absturz der Union ist Feuer unter dem Dach der CSU. Im Gegensatz zur CDU, die den bitteren Sieg ihrer Kanzlerin und die Flucht von Millionen Wählern seltsam gefasst zu Protokoll nimmt, schrillen bei der bayerischen Schwester die Alarmglocken. Für die CSU nämlich ist diese Niederlage ein Menetekel, ein Zeichen an der Wand. Nun holt sie wieder jener Albtraum ein, der schon einmal, 2008 nach dem Sturz Stoibers, wahr geworden ist: der Verlust der absoluten Mehrheit in Bayern. Allein regieren zu können, keine Kompromisse machen zu müssen – das ist seit eh und je die Maxime dieser Regionalpartei, der ohne dieses Alleinstellungsmerkmal der Abstieg aus der Bundesliga droht. Landtagswahlen haben ihre eigenen Gesetze. Doch wenn es der CSU nicht gelingt, 2018 einen großen Teil der zur AfD (und zur FDP) abgewanderten Wähler zurückzuholen, ist es wohl für alle Zeit aus mit der Alleinherrschaft.

Augsburger-Allgemeine

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An der Mauer auf der Lauer liegt der Herr Kaplan, möchte gerne wissen wie die Mädchen Küssen an der Mauer auf der Lauer liegt der Herr Kaplan

CSU-Chef Horst Seehofer

6.) Söder liegt schon auf der Lauer

Erst ist es nur Großhabersdorf. Ein kleiner Ort ein paar Kilometer westlich von Nürnberg. Fachwerkhäuser, 4000 Einwohner. Am Tag nach der Bundestagswahl veröffentlicht der CSU-Ortsverband Großhabersdorf eine Erklärung: „Horst Seehofer hat als Parteivorsitzender das historisch katastrophale Abschneiden der CSU bei der Bundestagswahl persönlich zu verantworten.“ Sie zählen Fehler auf, zweifeln die Durchsetzungsfähigkeit Seehofers an. Es ist eine Rücktrittsaufforderung. Von ein paar CSU-Kommunalpolitikern nur, ein paar Hanseln, so könnte man das auf bayerisch abtun.

FR

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Erdogan erfolgreich

7.) Deutscher Reisemarkt nach Türkei-Warnung kollabiert

Leere Strandkörbe an der Ostsee, Tristesse in den Hotels zwischen Kiel und Garmisch, wie ausgestorben wirkende Vergnügungsparks: Die deutsche Tourismusindustrie wurde mit voller Wucht von der Reisewarnung getroffen, die das türkische Außenministerium für Deutschland ausgegeben hat. In der am Wochenende veröffentlichten Erklärung rät die Türkei ihren Bürgern explizit davon ab, in Deutschland Urlaub zu machen. Dort drohten den Reisenden unter anderem „politische Debatten“ und Kundgebungen im Rahmen der Bundestagswahl, die von „Terrororganisationen organisiert oder unterstützt und von den deutschen Behörden geduldet werden.“

Die Welt

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DL – Tagesticker 27.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 27. September 2017

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Deutsche Politiker: Erst grasen sie die Heimat ab – jetzt wird auch die Taiga Russlands kahlgefressen.

Russischer Minister :

1.) Gerhard Schröder ist für Rosneft „bedeutsam“

Die russische Regierung freut sich über das geplante Engagement von Altkanzler Gerhard Schröder beim russischen Ölkonzern Rosneft. Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte der „Welt“: „Meines Erachtens ist Schröders Kandidatur ein sehr bedeutsames Ereignis und für den Markt positiv.“ Auch Deutschland werde davon profitieren, denn das Unternehmen würde dadurch offener.

Spiegel-Online

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Champions League

2.) „Wir kamen überall zu spät“

Im Grunde mag Peter Bosz Real Madrid. „Es macht mir Freude, Real zu sehen“, hatte der Niederländer vor dem Spiel gesagt, eher als Fußballfan im Allgemeinen und nicht so sehr als Trainer von Borussia Dortmund. Am Dienstagabend hat der Fußballfan Bosz einen aufregenden und spektakulären Abend erlebt, aber das Vergnügen wurde getrübt von der zweiten Niederlage seiner Dortmunder im zweiten Spiel dieser Champions-League-Saison. Die in der Bundesliga so formidablen Borussen unterlagen den in ihrer Liga nur mau gestarteten Madrilenen 1:3 (0:1), verloren erstmals ein Champions-League-Heimspiel gegen Real und stehen in der Gruppe nun unvorteilhaft da, weil die je zweimal siegreichen Madrilenen und die Tottenham Hotspurs bereits enteilt sind. „Wir kamen überall zu spät gegen einen Gegner, der fast keinen Fehler gemacht hat“, resümierte Bosz und kam zu dem Schluss: „Wir müssen besser verteidigen.“

Sueddeutsche-Zeitung

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Kommentar Andrea Nahles und die SPD

3.) Jetzt müssen die Frauen ran

Zwei Fotos dominieren seit Sonntagabend das Bild der beiden noch immer größten Parteien. Auf dem einen ist Kanzlerin Merkel zu sehen, im blauen Kostüm, umringt von hauptsächlich älteren Männern in dunklen Anzügen. So ist das bei der CDU: Eine Frau zwischen lauter Herren. Die zweite Frau auf dem Bild, Ursula von der Leyen, fällt trotz ihres weißen Outfits da gar nicht so sehr auf.

TAZ

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Der Unterschied zwischen AfD und Linke ? In der AfD gehen die A. – Löcher freiwillig

Austritt von Petry und Pretzell

4.) Chaostage bei der AfD

Martin Renner ist in Plauderlaune. Im Raum hinter dem Mann mit der Hornbrille und den weißen Haaren tagt gerade erstmals die neue AfD-Fraktion im Bundestag. Aber der frisch gewählte Abgeordnete Renner kann mit der „Satzungsklimperei“, den Formalien, die da beschlossen werden, nichts anfangen. Lieber spricht er mit den Journalisten vor dem Sitzungssaal über die „Verirrungen“ der Noch-Parteichefin Frauke Petry und ihres Mannes Marcus Pretzell. Renner leitet mit Pretzell den Landesverband NRW, die beiden sind Erzfeinde. Renners Einschätzung: „Pretzell und Petry haben maximal zehn Prozent der Parteimitglieder hinter sich.“

Der Tagesspiegel

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Nicht einmal dieser Preis blieb für Merkel übrig

Right Livelihood Award

5.) Alternativer Nobelpreis ehrt Kämpfer für Menschenrechte

Der Alternative Nobelpreis ehrt in diesem Jahr unermüdliche Kämpfer für die Schwächsten in der Gesellschaft. Der indische Menschenrechtsanwalt Colin Gonsalves bekommt den Preis, weil er seit drei Jahrzehnten moderne Sklaven, Slumbewohner, Frauen und Arme verteidigt. Sein Menschenrechtsnetzwerk HRLN erstritt unter anderem ein «Recht auf Nahrung», was das Leben von 400 Millionen Menschen verbesserte, wie die Right Livelihood Award Stiftung in Stockholm mitteilte.

Augsburger-Allgemeine

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Merkels diplomatische Ruinen

6.) Türkei und Irak starten gemeinsames Militärmanöver

Bagdad/Istanbul.  Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak haben die türkische und die irakische Armee an der Grenze ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. Es handele sich um eine groß angelegte militärische Übung, teilte der irakische Generalstabschef Uthman al-Ghanami am Dienstag mit. In einer Mitteilung der türkischen Streitkräfte hieß es, Einheiten der irakischen Armee seien für das Manöver in die südosttürkische Provinz Silopi gebracht worden. Die Übung finde in der Gegend des Grenzübergangs Habur statt, dem Übergang zwischen der Türkei und der Kurden-Region im Nordirak.

WAZ

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 7.) Was für einer ist eigentlich Christian Lindner? 

 

  • Einer, der beim Joggen den eigenen Podcast hört
  • Einer, der durch ein Schneeballsystem gezeugt wurde (sog. snowballing)
  • Einer, der bei Starbucks Becher mit vorgedrucktem Namen hat

Titanic

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DL – Tagesticker 26.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 26. September 2017

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Kann sie zwischen brauchbaren und unbrauchbaren Steinen unterscheiden ?

1.) Andrea Nahles – Trümmerfrau der SPD

Martin Schulz hat nach dem historischen SPD-Wahldebakel den Trick von Frank-Walter Steinmeier wiederholt. Der hatte im September 2009 als desaströs geschlagener Kanzlerkandidat die Schockstarre der SPD per Sofortzugriff genutzt und erklärt, er führe die SPD nun stolz in die Opposition und entschied den Fraktionsvorsitz blitzschnell für sich. Es war der Putsch eines Verlierers, und er gelang. Schulz versucht nun Ähnliches. Eigentlich müsste er nach dem vernichtenden Ergebnis ehrliche Selbstkritik üben, Verantwortung übernehmen und zurücktreten. Das tut er aber nicht, sondern betreibt vielmehr munter offensive Machtpolitik.

ntv

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Wachsen die Müllberge – steigen auch die Entsorgungskosten – Dem Bürger ist dieses bekannt und er trennt den Müll vor seiner Entsorgung.

Medienberichte

2.) Neuer Bundestag kostet pro Jahr gut 50 Millionen mehr

Der vergrößerte Bundestag wird die Steuerzahler nach einem Medienbericht jährlich zusätzlich gut 50 Millionen Euro kosten. Der neue Bundestag wird 709 Abgeordnete umfassen, das sind 79 mehr als bisher. Die zusätzlichen Kosten für Diäten, Mitarbeiter, Büromaterial, Reisen, Besuchergruppen und Fraktionskosten summierten sich damit über die gesamte vierjährige Wahlperiode bis 2021 auf mehr als 200 Millionen Euro, berichtete die „Bild“-Zeitung.

Spiegel-Online

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Internationale Presseschau

3.) „Die politische Krise in Deutschland ist nicht vorüber“

Obwohl Angela Merkel erneut die Wahl gewinnen konnte, wird die Regierungsbildung nicht einfach werden, prognostizieren internationale Medien. Zwar stelle der Einzug der AfD in den Bundestag keine unmittelbare Gefahr dar, doch nun gelte es, die enttäuschten Wähler zurückzugewinnen

Cicero

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Martin Kaul konnte sie nicht stoppen

4.) Die Partei verfünffacht Ergebnis

BERLIN taz | Die Medien haben sie großgeschrieben, jetzt ist es wirklich passiert: Eindeutiger Gewinner der Bundestagswahl ist Die Partei. Bundesweit holten die Satiriker fast genau 100 Prozent von 1,0 Prozent der Zweitstimmen, damit verfünffachten sie ihr Ergebnis aus dem Jahr 2013. Politisch ist dieses Resultat zwar wertlos, finanziell dürfte es sich aber lohnen. Die Höhe der Zuschüsse aus der staatlichen Parteienfinanzierung bemisst sich aus den jeweils letzten Wahlergebnissen. Wegen relativ guter Resultate bei der letzten Europawahl (0,63 Prozent) und bei verschiedenen Landtagswahlen (unter anderem 1,95 Prozent in Berlin) hatte die Partei schon im Jahr 2016 Anspruch auf rund 130.000 Euro vom Staat. Durch ihre rund 450.000 Stimmen bei dieser Bundestagswahl wird sich dieser Wert aber deutlich erhöhen, obgleich wegen des komplizierten Berechnungsverfahrens noch nicht klar ist, wie viel der Spaß dem Steuerzahler genau kosten wird.

TAZ

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Da werden die Bayern bald folgen

Unabhängigkeitsreferendum im Nordirak

5.) Kurden stimmen trotz internationaler Warnungen ab

Sicher, im Nahen Osten ist die Bundestagswahl aufmerksam beobachtet worden. Vor allem die Medien in der Türkei, Irak, Syrien und Irak befassten sich aber noch intensiver mit einer anderen Abstimmung: dem Referendum im kurdischen Nordirak. Mehr als fünf Millionen Kurden, aber auch Araber, Turkmenen und Assyrer waren aufgerufen, darüber abzustimmen, ob sich die Autonomieregion für unabhängig erklären solle.

Spiegel-Online

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Grüne

6.) Grüne vor der Zerreißprobe

Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt wurden am Montag nicht müde, zweierlei zu betonen: erstens, dass die Grünen nun Verantwortung trügen. Das lässt sich als Bereitschaft verstehen, in eine Jamaika-Koalition einzutreten. Zweitens aber auch, dass sie Vorsicht walten lassen wollen. „Wir werden nur in eine Regierung gehen, wenn wir das verantworten können“, sagte Göring-Eckardt. „Wir wollen in den Gesprächen etwas reißen. Es gibt keinen Automatismus“, erklärte Özdemir. Das Duo weiß, die Grünen stehen vor einer Zerreißprobe.

FR

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AfD-Wähler sauer –

7.) Partei im Mainstream angekommen

Lange Gesichter bei Alice Weidel, Alexander Gauland & Co.: Kaum hat die Alternative für Deutschland (AfD) den Einzug in den Bundestag geschafft, mehrt sich auch schon die Kritik an der Wählerbasis. „Ich habe das Vertrauen in die AfD verloren und bin wie immer stinksauer“, gesteht Bertram Plautz. Der ungelernte Fliesenleger und notorische Querulant aus Köthen bringt damit die Meinung vieler AfD-Stammwähler auf den Punkt.

Die Welt

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DL – Tagesticker 25.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 25. September 2017

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Will  ?? Einer neutralen Presse stände es gut zu Gesicht nach dem „Kann“ oder „Darf“ zu fragen! Kann eine Herrschaft welche in 12 Jahren die Errungenschaften ihrer Vorgänger verzehrt hat plötzlich regieren? Nieten in Nadelstreifen welche Probleme weg lächelt, reichen in dieser Republik nicht mehr……..  Ist denn wirklich alles nur noch Banane ??

Wahlabend im Fernsehen :

1.) Will denn überhaupt keiner regieren?

Wow, langweilig ist dieser Wahlabend in der ARD wahrlich nicht. Dabei geht es um 17:15 Uhr – übrigens nach dem gewitzten Vorprogramm „Falsch entschieden – und jetzt?“ – so betulich los wie stets in den vergangenen Jahren: Tina Hassel, Caren Miosga und Jörg Graf Zahl zu Schönenborn vertreiben sich die Wartezeit auf die Prognose mit dem bekannten Geplänkel zu den Zufriedenheitswerten der Spitzenkandidaten: Alle liegen in einem engen Korridor zwischen 44 und 64 Prozent, allein Alice Weidel von der AfD dümpelt bei mageren zwölf Prozent herum. Der Schulz-Hype (hab ihn selig) wird von Schönenborn mit einem Soufflé verglichen, das wieder in sich zusammengefallen sei. Man hat auch einen kindlichen Erklärfilm zum Zustandekommen der Prognose vorbereitet. Außerdem wurden wieder einmal mehrere vermutlich gut bezahlte Mitarbeiter dafür abgestellt, im Lauf des Abends zwei, drei komplett redundante Social-Media-Meldungen auszugraben. Die erste Frage aus den Tiefen des Internets richtet sich an den Politologen Everhard Holtmann und lautet ungefähr: „Was waren die Highlights im Wahlkampf?“ Da möchte man bereits abschalten.

FAZ

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Der weiße „Neger“ hat sein Klassenziel nicht erreicht. Er blieb sitzen !

2.) CSU-Spitzenkandidat Herrmann zieht nicht in Bundestag ein

Berlin/München.  „Gehe nicht über die Liste, ziehe nicht in den Bundestag ein“, könnte man in Anlehnung an das Spiel Monopoly dem CSU-Spitzenkandidaten Joachim Herrmann sagen. Der bayerische Innenminister war sogar angetreten, im Bund das Innenressort zu leiten, doch zunächst gab es einen Dämpfer. Herrmann stand zwar auf Platz eins der CSU-Liste für die Bundestagswahl am Sonntag, trat jedoch nicht als Direktkandidat an. Weil die CSU aber so viele Direktmandate in Bayern erringen konnte, wird die Liste nicht greifen. Die Christsozialen holten in allen 46 Wahlkreisen in Bayern jeweils das Direktmandat.

Der Westen

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Ehrliche Verlierer würden jetzt zu Republik – Flüchtlinge

Bundestagswahl 2017

3.) CDU und CSU verlieren massiv

Bei der Bundestagswahl am Sonntag hat nach einer aktuellen Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen die regierende große Koalition aus Union und SPD deutliche Stimmverluste erlitten. Die Union erreichte demnach 32,8 Prozent (2013: 41,5 Prozent), nur 1949 hatte die Union ein noch schlechteres Ergebnis mit 31 Prozent. Die Sozialdemokraten indes stürzten auf ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis von 20,8 Prozent ab (2013: 25,7 Prozent). Bisher war das Wahlergebnis von 2009 mit 23 Prozent das schlechteste Ergebnis der Sozialdemokraten bei einer Bundestagswahl gewesen. Die Schwesterpartei der CDU büßte bei der Wahl mehr als zehn Prozentpunkte ein und erreichte mit 38,7 Prozent ihr zweitschlechtestes Ergebnis nach 1949, wie aus einer Hochrechnung des Bayerischen Rundfunks hervorging. Die AfD war auch in Bayern mit 12,5 (2013: 4,3) Prozent drittstärkste Kraft geworden, nur knapp hinter der SPD.

Der Tagesspiegel

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Bundeswahlleiter, 25. September, 5:25 Uhr

 4.) Vorläufiges Endergebnis

  • Union 32,9 %8,6
  • SPD 20,5 %5,2
  • AfD 12,6 %+7,9
  • FDP 10,8 %+6,0
  • Linke 9,2 %+0,6
  • Grüne 8,9 %+0,5
  • Sonstige 5,0 %

Der Tagesspiegel

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Volksentscheid über Flughafen

5.) Berliner wollen, dass Tegel offen bleibt

Beim Volksentscheid über die Zukunft des Flughafens Berlin-Tegel hat sich eine Mehrheit für den Weiterbetrieb ausgesprochen. Nach Auszählung von allen 2439 Wahlbezirken steht fest: 56,1 Prozent der Wähler votierten für das Offenhalten des Flughafens, wie die Landeswahlleiterin auf ihrer Internetseite mitteilte. 41,7 Prozent forderten eine Schließung Tegels nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER in den kommenden Jahren.

Der Spiegel

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Erklärungen gehen  noch einfacher : Sind WIR zu schwach – werden Andere so stark !!
So geht Demakratie. Könnten auch Populisten lernen – wenn sie es wollen

AfD bei Bundestagswahl

6.) Sechs Grafiken, die den Erfolg der AfD erklären

Die Umfragen waren dieses Mal zutreffend: Die AfD wird als drittstärkste Partei in den Bundestag einziehen. Sie gewinnt 12,6 Prozent der Stimmen und 94 Sitze. Die Arbeit und das Klima im Parlament werden sich stark verändern – nicht nur weil mit der erneut vertretenen FDP nun sechs Fraktionen unter der Reichstagskuppel sitzen werden. Es sind vor allem jene 87 Prozent der deutschen Wähler, die ihr Kreuz nicht bei der AfD gemacht haben, die nun fragen: Wieso ist diese Partei plötzlich so stark, wer hat sie gewählt und was treibt die Anhänger an?

Sueddeutsche-Zeitzung

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Wollte in die Elefantenrunde:

7.) Polizei nimmt Elfenbeinjäger vor TV-Studio fest

Berlin (dpo) – Das ist ja gerade nochmal gut gegangen: Polizisten haben soeben einen mutmaßlichen Wilderer festgenommen, der mehrfach versuchte, sich Zutritt zum TV-Studio zu verschaffen, in dem gerade die sogenannte Elefantenrunde nach der Bundestagswahl stattfindet.

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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DL – Tagesticker 24.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 24. September 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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„Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten.“ Kurt Tucholsky

Bundestag

1.) Rund 61,5 Millionen Deutsche zur Bundestagswahl aufgerufen

Rund 61,5 Millionen Deutsche sind am Sonntag zur Wahl eines neuen Bundestags aufgerufen. Die Wahllokale sind von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Union von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lag in letzten Umfragen deutlich vor der SPD von Herausforderer Martin Schulz. Erstmals ins Parlament einziehen dürfte die AfD, die FDP steht nach vier Jahren Abwesenheit vor der Rückkehr in den Bundestag.

Die Welt

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Geht es nicht in Wirklichkeit darum das sich die Gewählten, ähnlich den Silberrücken bei den Gorillas auf die Brust schlagen und rufen, als Bestätigung ihres Ego: „Wir sind von Euch Auserwählt worden! Um von nun an nur das zu machen, was wir wollen“ !

Frank-Walter Steinmeier :

2.) „Es geht um die Zukunft der Demokratie“

Wer nicht wählen gehe, lasse andere „über die Zukunft unseres Landes“ entscheiden – etwa darüber, „wie es weitergeht bei Arbeit und Wirtschaft, Bildung und Gesundheit, Pflege und Alterssicherung, in der Flüchtlingspolitik und bei der Integration, bei innerer und äußerer Sicherheit, bei Klima und Umwelt“. Es sei vielleicht noch nie so spürbar wie jetzt gewesen, dass es bei der Bundestagswahl „auch um die Zukunft der Demokratie und die Zukunft Europas“ gehe, schrieb Steinmeier. „Es geht bei dieser Wahl um viel. Wenn Sie wählen, geht es um das, was Ihnen wichtig ist.“

FAZ

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Was die Wahl über das Land sagt

3.) Das Glück der Deutschen im Wahljahr 2017

Anders als in anderen westlichen Ländern, in denen sich eine Mehrheit auf die Ordnung der Agenda einigen kann – Frankreich braucht eine Arbeitsmarktreform, der Süden Europas kämpft mit der Jugendarbeitslosigkeit, die USA müssen alles von der Infrastruktur über das Justizsystem bis zum gesellschaftlichen Zusammenhalt reparieren – müssen deutsche Politiker eher an einer Vielzahl kleiner bis mittelgroßer Stellschrauben drehen. Die große nationale Herausforderung, die Emmanuel Macron sofort zum politischen Heroen promoviert hat, gibt es in Deutschland nicht.

Der Tagesspiegel

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Jeder, welcher seiner Partei immer nach den Mund geredet hat und gerade noch aufrecht gehen kann, wird Staatsminister. Qualifikationen – Kellner? Ja sagen – reicht aus !

Bundesregierung

4.) Luxuslimousinen zum Schnäppchenpreis

Für Mitglieder der Bundesregierung ist es eine der heikelsten Entscheidungen ihrer Amtszeit: Welchen Dienstwagen sollen sie auswählen? Er darf nicht viel verbrauchen und auch nicht zu protzig sein. Seit der Dieselaffäre sind auch Wagen mit Selbstzünder unter der Haube riskant. Am angesagtesten sind deshalb derzeit Benziner mit Plug-in-Hybrid. Das macht sich gut, etwa in dem Ranking, das die Deutsche Umwelthilfe jedes Jahr über die Dienstwagen der Staatsdiener veröffentlicht.

Spiegel-Online

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Prantls Blick

5.) Deutschland – leicht entflammbar

Die evangelische Pfarrerin Silke Niemeyer aus Lüdinghausen begann dieser Tage eine kleine Predigt im Deutschlandfunk wie folgt: „Erntedank fällt in diesem Jahr aus.“ Sie wies darauf hin, dass die Bauern über eine schlechte Ernte klagen, dass gar von einem „Katastrophenjahr“ die Rede sei – Frost in der Apfelblüte, Trockenheit im Frühjahr, Getreidepreise im Keller, kaum Kartoffeln. Der ausfallende Erntedank war natürlich nur ein kleiner Predigerkniff, weil dieser Tag ja am 1. Oktober fix im Kalender steht. Und in den ländlichen Gegenden ist dieses Datum, traditionell ist es der erste Sonntag im Oktober, mit festem Brauchtum verwachsen; die Altäre sind dann prächtigst geschmückt, so dass der Tag neben dem Heiligabend zum Gottesdienstliebling geworden ist.

Sueddeutsche-Zeitung

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Bundestagswahl

6.) Was die Kernklientel vom SPD-Wahlkampf hält

Martin Schulz spricht in seiner Wahlkampagne sehr häufig von den „hart arbeitenden Menschen“. In fast jeder seiner Reden kommt zum Beispiel der „Altenpfleger aus Viersen“ vor. Der Kanzlerkandidat der SPD nennt auch Installateure, Polizisten, Verkäuferinnen, Erzieher. Die Frage ist, ob er die hart arbeitenden Menschen erreicht und für die SPD gewinnen kann. Marcus Schenk hat in ein Bistro am alten Hafen in Offenbach geladen, um über die Zukunft der Partei zu sprechen. Hier entsteht gerade so etwas wie die Zukunft des Wohnens. Ein neues Quartier, mit Wohn- und Bürohäusern, mit Einkaufsmöglichkeiten. Immerhin: Ein Retortenviertel ist es nicht. Kinder spielen auf dem großen Platz in der Mitte und alle Tische vor dem Bistro sind voll.

Sueddeutsche-Zeitung

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Sie haben auch mehrere Versuche frei – so oft,  bis endlich die richtige Partei angezeigt wird

Für Unentschlossene:

7. ) Wahlkabinen werden mit Würfeln ausgestattet

Die Bundestagswahl hat begonnen. Als besonderen Service sind Wahlhelfer gerade dabei, die Wahlkabinen bundesweit mit Würfeln auszustatten. Dies soll Unentschlossenen helfen, sich endlich für eine Partei zu entscheiden. „Wir legen in jede Kabine einen 6-seitigen Würfel für Leute, die bereits wissen, dass sie einer der etablierten Parteien ihre Stimme geben wollen“, erzählt Wahlhelfer Frank Thoma (51). „Wer auch die Kleinparteien einbeziehen möchte, kann sich zudem einen 20-seitigen Würfel gegen ein Pfand ausleihen. Da gibt es aber in jedem Wahllokal nur einen.“

Der Postillon

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DL – Tagesticker 23.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 23. September 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Das sollten wir als Ergebnis sehen, wenn kleine Kinder sich um ihr Spielzeug streiten. Politiker eben. Das ist so ziemlich das Einzige was ihnen aus Elternhaus und Schule geblieben ist.

Nordkorea

1.) Immer schrilleres Wortgefecht zwischen Washington und Pjöngjang

Immer schrilleres Wortduell zwischen Donald Trump und Kim Jong-un: Der US-Präsident und der nordkoreanische Machthaber haben sich gegenseitig als geisteskrank beschimpft. Kim nannte Trump am Freitag aber nicht nur einen „geistig umnachteten senilen Amerikaner“, sein Außenminister drohte zugleich mit Zündung einer Wasserstoffbombe außerhalb des nordkoreanischen Territoriums. Trump hatte den rhetorischen Schlagabtausch um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm Dienstag in seinem ersten Auftritt vor der UNO-Vollversammlung angeheizt, indem er warnte, das US-Militär würde das ostasiatische Land notfalls „völlig zerstören“. Kim konterte daraufhin nun mit der Drohung, er werde den US-Präsidenten „für seine Rede teuer bezahlen lassen“.

Tiroler-Tageszeitung

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Es fehlt an nüchterner Beurteilung. Würden Wahlen etwas ändern – wären sie verboten. Es müssen also andere Wege gefunden wurden, um weiteren Schaden abzuwehren. Zu diesen Überlegungen sind Parteien nicht fähig, da zu viele ihre Lebensgrundlagen verlieren würden !

Merkel als „Negativfolie“

2.) „Wut und Hass“ beunruhigt Wahlforscher

Mit Blick auf das Erstarken der AfD sagte Krüger: „Wir können nur hoffen, dass wir am Wahltag nicht unser blaues Wunder erleben.“ Nach jüngsten Umfragen könnten die Rechtspopulisten mit 11 bis 13 Prozent drittstärkste Kraft im Parlament werden. Krüger, selbst DDR-Bürger, sagte, viele Ostdeutsche hätten den tiefen Bruch 1989/90 und in den Folgejahren bis heute nicht verkraftet. Und es seien neue Risse in der Gesellschaft entstanden. Zwar werde die deutsche Einigung zu Recht als Erfolgsgeschichte erzählt. „Aber dieser Erfolg ist an denen, die da demonstrieren, häufig vorbeigegangen. Viele sind im neoliberalen Transformationsprozess aus der Bahn geraten, und es waren meist jene, die schon in der DDR nicht zu den Oberen gehörten.“ Kanzlerin Angela Merkel als Repräsentantin des politischen Systems, als eine, die es geschafft habe, wirke in einer solchen Gemengelage geradezu als „Negativfolie“.

ntv

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Das ist doch Super !! Fragen wir doch Seehofer in Zukunft nicht mehr was er denn geraucht hat, sonder ob er heute schon seine Kiste Bananen gekauft hat.

Kokain in Bananenkisten:

3.) Drogenfunde in Supermärkten

In mehreren bayerischen Supermärkten ist Kokain in Bananenkisten gefunden worden. Bis zum Abend wurden in mindestens zehn Märkten Päckchen mit der Droge entdeckt. Weitere Funde auch in anderen Bundesländern wurden nicht ausgeschlossen. «Wir sind komplett am Anfang der Ermittlungen», sagte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes. Zunächst war demnach nur eine Supermarktkette betroffen. Das geschmuggelte Kokain könnte unbemerkt aus einem Konzerngroßlager auf die einzelnen Märkte verteilt worden sein.

FAZ

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Die Parteien lassen selbst die abgewrackten nicht verhungern. Notfalls wird die Frau „voller Lügen“ Panzer verkaufen.

Direktmandate für den Bundestag

4.) Und raus bist du

Für den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach geht es um alles oder nichts. Schon vor vier Jahren gewann er seinen Wahlkreis Leverkusen-Köln IV nur knapp vor Helmut Nowak von der CDU. Bei den Zweitstimmen überholte die CDU die SPD hier damals sogar. Für die Wahl an diesem Sonntag geben die Demoskopen Lauterbach nur geringe Chancen auf einen erneuten Sieg . Und da er auf der SPD-Landesliste einen abgeschlagenen Platz belegt, ist sein Wiedereinzug in den Bundestag fraglich.

Der Tagesspiegel

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Sage ich doch : Pack schlägt und verträgt sich. Will er vielleicht noch etwas anderes als Geld ?

Ungarns Ministerpräsident

5. )Orbán „betet“ für Wahlsieg Merkels

Ob sich Angela Merkel über diese Unterstützung freut? Zwei Tage vor der Bundestagswahl hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán die Hoffnung ausgedrückt, dass die Kanzlerin gewinnt. „Wir sprechen ein stilles Gebet dafür, dass das Mandat der jetzigen Kanzlerin verlängert wird, denn unter den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ist dies vom ungarischen Standpunkt aus unser Interesse“, sagte Orbán in seinem regelmäßig stattfindenden Interview mit dem Staatsrundfunk.

Spiegel-Online

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Die Regierungen von Hamburg und Bund welche sich schon im Voraus der Demokratie und ihrer Wahrung der Menschenrechte verweigert haben

G-20-Gipfel

6.) Hamburg sucht nach den Schuldigen für das Chaos beim G-20-Gipfel

Wieso fand der missglückte G-20-Gipfel ausgerechnet in Hamburg statt, noch dazu neben dem rebellischen Schanzenviertel? Was genau hatte sich die Politik dabei gedacht? Warum lief die Veranstaltung dann dermaßen aus dem Ruder? Hätten die Ordnungshüter besser auf die Demonstrationen vorbereitet sein können? Wann wusste wer was? Welche Folgen soll das Debakel für die linksextreme Szene haben und für die Polizei? Wer trägt die politische Verantwortung für dieses weltweit beachtete Desaster an Alster und Elbe?

Sueddeutsche-Zeitung

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Die Wahrheit

7.) Von Adenauer bis Schulz

„Das Wichtigste“, sagt Gert Kind und nimmt einen Schluck Wicküler Bier, „das Wichtigste ist, dass die Message des Plakats auch noch rüberkommt, wenn es zerrissen an einer Ampel hängt. Zwischen Rot- und Grünphase müssen die Verkehrsteilnehmer begreifen, mit welcher Partei sie es zu tun haben.“ Kind kramt in einer großen Kiste, es dauert nicht lange, bis der hagere Leiter und gleichzeitig einzige Mitarbeiter des PR-Büros „Schluss mit spruchlos“ fündig wird. „Hier sehen Sie – Chris Lindner, da braucht es noch nicht mal einen Spruch. Da reicht die Hälfte seines Stecherblicks in Schwarzweiß, und jeder an der Ampel weiß: „Denken wir neu. Bedenken second.“

TAZ

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DL – Tagesticker 22.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 22. September 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Regietrungen und Parteien sind International beliebig austauschbar. Ein Tausch würde an den Machtfragen nur wenig ändern. Wir sehen nur die, welche sich als  Marionetten missbrauchen lassen.

Streit ums Atomprogramm :

1.) Kim: Trump ist ein geistesgestörter Greis

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat Amerikas Präsidenten Donald Trump nach dessen scharfer Drohung einen geistesgestörten Greis genannt und Vergeltung angekündigt. „Ich werde den geistig umnachteten senilen Amerikaner sicher und endgültig mit Feuer bändigen“, erklärte Kim in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA am Freitag verbreiteten Mitteilung. Trumps Äußerungen vor den Vereinten Nationen seien „die grimmigste Kriegserklärung in der Geschichte“ und er werde „teuer bezahlen“.

FAZ

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Hartz IV,  wird Chulz letzter  Seufzer sein und Gabriel wieder übernehmen. Der Leu hat seiner Schuldigkeit genüge getan. Denn alle Parteien haben immer recht!

2.) SPD sackt weiter ab, AfD auf Platz drei

Berlin – Kurz vor der Bundestagswahl fällt die SPD einer neuen Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter ab. Im ZDF-«Politbarometer» kommt die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz nur noch auf 21,5 Prozent – ein Minus von 1,5 Punkten im Vergleich zur Vorwoche.

Die Welt

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Die PARTEI gewinnt gegen den Bundestag

3.) Keine Strafe für den Geldverkauf

BERLIN taz | Die Partei von Martin Sonneborn wird für ihren Geldhandel im Jahr 2014 nicht bestraft. Das Verwaltungsgericht Berlin kassierte an diesem Donnerstag die von der Bundestags-Verwaltung verhängten Strafzahlungen, die Die Partei an den Rand der Zahlungsfähigkeit gebracht hätten. Die Partei hatte 2014 satirisch auf einen Fehler im Parteiengesetz aufmerksam gemacht, den vor allem die AfD ausgenutzt hatte.

TAZ

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Folglich ist das Wahlergebnis voll egal. Wie sagten wir immer: „Am Atrsch und am Kopf finden sich alle wieder zusammen.“

4.) Der Bundesrat in schwarz-roten Zeiten
Groko mit Grünstich

Der Bundesrat kennt keine Wahlperiode. Er ist „immerwährend“. An diesem Freitag kommt er daher unbeirrt von der Bundestagswahl am Sonntag zusammen. Es ist die Sitzung mit der laufenden Nummer 960 seit 1949. Es stehen sogar, trotz der Unterbrechung der Bundespolitik durch den Wahlkampf, umstrittene Punkte auf der Tagesordnung. Vor allem geht es dabei nochmals um das Gesetz, mit dem der Kinder- und Jugendschutz gestärkt werden soll –  ein Vorhaben der großen Koalition, das Manuela Schwesig noch verantwortet hat, als sie im Bundeskabinett saß, und das sie nun als sozialdemokratische Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern wieder auf dem Schreibtisch hat. Die Grünen haben Bedenken, weshalb es möglicherweise nichts mehr wird – vorläufig jedenfalls. Prinzipienstreit gibt es auch um eine Verordnung, in der es um den Umgang mit Düngern in der Landwirtschaft geht und bei der sich die Umwelt- und die Agrarminister der Länder in den Haaren liegen, weshalb der Bundesrat auch in dieser für Landwirte wie Umweltschützer heiklen Frage (Grundwasserbelastung) auf keinen grünen Zweig kommt und die Vorlage der Bundesregierung wohl nicht durchkommt.

Der Tagesspiegel

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Dortmunder Hochhauskomplex „Hannibal II“

5.) „Brandschutz? Ach, das bedeutet,
hier kommen wir nie mehr rein“

In dicke dunkelblaue Jacken gehüllt, gehen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch jede Etage. Sie stellen sich auf eine lange Schicht ein. 412 Wohnungen gilt es zu öffnen, um auf Listen die mehr als 800 Bewohner abzugleichen, die im „Hannibal II“ gemeldet sind. Die Behörden-Vertreter haben Flugblätter mitgebracht. Auf mehreren Seiten wird auf Deutsch, Polnisch, Englisch, Französisch und Arabisch erklärt, warum die Mieter die Hochhaussiedlung am Vogelpothsweg im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld plötzlich verlassen müssen: Brandschutzmängel sind die Gründe, es besteht akute Gefahr für Leib und Leben.

Sueddeutsche-Zeitung

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Für das Gehört werden – ist jeder selbst zuständig

Wählerverhalten vor der Bundestagswahl

6.) „Wer nicht wählen geht, wird nicht gehört“

Die Politik muss andere Wege finden, bisherige Nichtwähler anzusprechen. So lassen sich Jungwähler zum Beispiel über soziale Medien ansprechen, sagt der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Freiburg, Michael Wehner, im Interview.

Stuttgarter-Zeitung

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Zumutung

7.) Nordkoreaner bedauern Deutsche, weil Wahlkampf so öde ist

Jetzt hat Deutschland den Salat: Auch international werden Stimmen immer lauter, die den Bundestagswahlkampf wegen seiner unglaublichen Langeweile kritisieren.n „Ich kann die deutschen Wähler, die sich über diesen unzumutbaren Zustand beschweren, sehr gut verstehen“, sagt beispielsweise der Chinese No Choi-ce stellvertretend für viele Milliarden seiner Landsleute.

Die Welt

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DL – Tagesticker 21.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 21. September 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Sie sollte stolz darauf sein !! Kann diese Bananenrepublik besser zeigen was ihre
verbeamteten Verweser können und was nicht !!

Gleich wervoll wie der Karnevalsorden „am Bande“. Den bekommen nur die Hohlpfosten!

Am Hauptbahnhof:

1.) Rentnerin (76) sammelt Flaschen – Jetzt ist sie vorbestraft

Das ist doppelt bitter! Anna Leeb hatte sich lange Zeit ihre Rente mit Flaschensammeln am Hauptbahnhof aufgebessert. Vor knapp zwei Jahren wurde der heute 76-Jährigen der kleine Zuverdienst von zwei Bahn-Mitarbeitern untersagt. Die gehbehinderte Rentnerin erhielt Hausverbot. Wegen Hüftproblemen hatte sie jetzt eine Abkürzung durch die Bahnhofshalle nehmen wollen – und nahm gleich noch eine leere Bierflasche mit. Allerdings wurde sie prompt erwischt! Just von den zwei Mitarbeitern, die ihr vor zwei Jahren das Sammeln untersagt hatten.

tz

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Alle Parteien gehören verboten! Sie sind das Krebsgeswchwür an der Demokratie!

Umfrage

2.) Mehrheit der Deutschen will mehr direkte Demokratie

Auf die Frage „Sollten mehr Elemente direkter Demokratie wie Plebiszite oder Volksabstimmungen eingeführt werden?“, antworteten 72 Prozent der Befragten mit „eher ja“ oder mit „auf jeden Fall“. 14 Prozent äußerten sich ablehnend, 14 Prozent hatten keine Präferenz. Die Pläne der im Bundestag vertretenen Parteien, das Parlament künftig nur noch alle fünf statt bisher alle vier Jahre wählen zu lassen, sehen die Deutschen dagegen mehrheitlich skeptisch. 47 Prozent lehnen eine Verlängerung der Legislaturperiode auf fünf Jahre ab, 37 Prozent würden eine solche Reform begrüßen. Eine Mehrheit von 53 Prozent wäre dafür, im Fall einer längeren Legislaturperiode die Amtszeit des Bundeskanzlers auf zwei Amtsperioden zu begrenzen. 32 Prozent wären dagegen.

Hannoversche-Allgemeine

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Casdorffs Agenda

3.) Alles ändert sich, bloß das Bundeskabinett nicht

Alle verteilen schon die bekannten Kabinettsposten – aber warum redet niemand über neue? So sieht es aus: Alles ändert sich, bloß das Bundeskabinett nicht. Als wären wir noch im 19. Jahrhundert. Die Zeit der Geheimkabinette ist aber vorüber. Ein Bundesministerium für Digitales müsste her, und eines für europäische Integration. Besonders das. Denn EU-Europa ist herausgefordert wie nie zuvor, vom Verbraucherschutz über Währungsfragen bis zum Zusammenhalt.

Der Tagesspiegel

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Kolumne Jung und dumm

4.) Für die Menschen

Politik ist wie Einhörner: manchmal völlig unverständlich. Zwinker, hihi. Doch zum Glück habt Ihr mich, liebe Teens und Twins, liebe ERSTWÄHLER, ey, gebt mir ne Faust. Krass. Hallo, ich heiße Adrian (für Euch auch: Big A) und ich kann freihändig Straßenbahn fahren, arbeite als taz-Gesinnungsterrorismusexperte (hups, pups, langes Wort – denkt einfach an einen Emoji Eurer Wahl) und ich bin für Euch da, wenn Ihr mich braucht.

TAZ

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Bundestagswahl

5.) Die AfD ist unkaputtbar

Da Angela Merkel das Rennen vor Martin Schulz zu machen scheint, dreht sich in der letzten Woche vor der Bundestagswahl alles um die Kleinen: Wer wird Dritter? Die FDP mit Postermann Lindner? Die AfD? Vielleicht sogar die Grünen? Die Prognose sei gewagt: Es wird die AfD. Die Partei scheint unkaputtbar, so sehr die eigenen Leute auch alles unternehmen, den eigenen Laden kleinzukriegen. Ob der Gauland die Wehrmacht verherrlicht, die Weidel in der Schweiz eine syrische Asylbewerberin beschäftigte: Kleinkram. Spielt keine Rolle. Jede andere Partei, in der die Spitzenleute derart miteinander umgehen würden, wäre beim Teufel.

FR

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Was hat der Zoll mit Mindeslöhnen gemeinsam ? Als noch nicht alles Banane war in dieser Republik kannten wir ein Gewerbeaufsichtsamt. Heute fragen wir einmal mehr. Wie kommt Kuhscheiße auf das Dach ?

Zoll:

6.) Viele Firmen verstoßen gegen Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt in Deutschland derzeit 8,84 Euro – aber wird er auch von allen Betrieben gezahlt? Kontrolleure des Zolls haben das im ersten Halbjahr 2017 verstärkt überprüft und deutlich mehr Verstöße gegen den Mindestlohn festgestellt als im selben Vorjahreszeitraum. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, registrierte der Zoll 2.433 Fälle. Im ersten Halbjahr 2016 waren es nur 1.711 Verfahren.Ein Grund für die höhere Zahl ist, dass die so genannte Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls, die gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorgeht, deutlich mehr kontrolliert hat: Überprüften die Zöllner im ersten Halbjahr 2016 noch 19.564 Betriebe, waren es in den ersten sechs Monaten 2017 insgesamt 27.323 Arbeitgeber.

Zeit-Online

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7.) Hannes Jaenicke: Meine Wahlempfehlung – grün!

Bei der Wahl gibt jeder seine Stimme der Partei, von der er sich die meisten Vorteile erhofft. Doch was ist mit jenen, die keine Stimme haben? Affen z.B. sind uns in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich: Sie kommunizieren in sozialen Gemeinschaften, betreiben Körperpflege, rasieren sich, schminken sich, ziehen sexy Kleider an. Trotzdem dürfen sie über ihr Schicksal nicht mitbestimmen, bleibt z.B. ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dem Wohl und Wehe artfremder Technokraten mit rückwärtsgewandten Moralvorstellungen überlasse

Titanic

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DL – Tagesticker 20.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 20. September 2017

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Lateinamerika

1.) Mexiko erlebt neuen Erdbeben-Albtraum

Das Erdbeben hinterließ schwere Schäden an Hunderten Gebäuden in den Bundesstaaten Morelos, Puebla, México und der Millionenmetropole Mexiko-Stadt. Tausende verängstigte Bewohner seien in Panik auf die Straßen und Plätze geflüchtet, berichteten Augenzeugen.  In Hunderttausenden Häusern und Wohnungen fiel der Strom aus. Auch das Telefonnetz brach vielerorts zusammen. Schulen und die Universität von Mexiko-Stadt setzten den Unterricht aus. Innenminister Osorio Chong rief die Bevölkerung auf, den Anweisungen des Zivilschutzes Folge zu leisten. Eine große Gefahr gehe von geborstenen Gasleitungen aus, heißt es.

DW

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Obwohl – Die vereinigte Unfähigkeit aller Parteien im Bundestag haben diese Partei groß gemacht. Es ist aber immer einfacher Andere anzugreifen als die Schuld bei sich selber zu suchen. Mit ehrliche Kritik beginne ein Jeder bei sich selbst.

Bundestagswahl 2017

2.) Peter Altmaier sind Nichtwähler lieber als AfD-Wähler

Lieber nicht zur Wahl gehen als für die AfD zu stimmen – mit dieser Aussage hat Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) für Wirbel gesorgt. Die AfD prüft eine Klage und beruft sich dabei auf die jüngste Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu Boykottaufrufen durch Amtsträger. Auch in der SPD kamen die Äußerungen des Kanzleramtschef nicht sonderlich gut an….

Augsburger-Allgemeine

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Hat jemand erst seinen Traumjob gefunden, erübriegt sich der Blick in den Spiegel. Vielleicht blickt auch  ihm dort die AFD entgegen ?

Expertentreffen bei Steinmeier

3.) Besser diskutieren

Der Bundespräsident sprach von Populisten, die sich Enttäuschung und Verunsicherung der Menschen zu Nutze machten. Wie es dazu kommen konnte – in Deutschland und in anderen Teilen der westlichen Welt – und welche Zukunft dieser Westen hat, das diskutierte Steinmeier mit einer Runde von Experten. Der Historiker Heinrich August Winkler warf der Politik vor, sie habe manche Probleme zu lange verdrängt, vielleicht auch schön geredet. Je weniger kontroverse Debatten in den Parlamenten, sagte Winkler, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Bürger frustriert sind und das treffe dann das System:

BR

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Italien und libysche Milizen

4.) Flüchtlingsdeal zerplatzt

TUNIS taz | Im westlibyschen Küstenort Sabratha kämpfen Soldaten der libyschen Armee und Milizen des berüchtigten ehemaligen „Schmugglerkönigs“ Ahmed Dabashi seit Sonntag um strategische Punkte im Stadtzentrum. Damit stehen die Bemühungen von italienischer Seite, durch Zusammenarbeit mit Dabashi ein Ende der Fluchtbewegungen über das Mittelmeer zu erreichen, wieder vor dem Aus. Nachdem im Sommer die Zahl der afrikanischen Migranten im Mittelmeer deutlich zurückgegangen war, steigen die Zahlen inzwischen wieder: Vergangene Woche brachten Seenotretter rund 2.000 Flüchtlinge aus dem Meer nach Italien, 3.000 wurden von Libyens Küstenwache abgefangen und zurückgebracht, davon allein 1.047 am vergangenen Samstag.

TAZ

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Die wahren Lumpen sitzen nicht in Italien sondern im eigenen Land. „Deutschland first“, sagt keiner – aber alle handeln danach !!

Mittelmeer

5.) Deutsche Seenotretter wehren sich

Sind die jungen Freiwilligen auf dem früheren Fischtrawler „Iuventa“ Schlepper oder Retter? Sind die Deutschen vom Verein „Jugend rettet“ naive Komplizen von skrupellosen Menschenhändlern – oder sind die Vorwürfe gegen sie von den italienischen Behörden vorgeschoben, um in der Bevölkerung Rückhalt für die Schließung der zentralen Mittelmeerroute zu bekommen? Seit Anfang August liegt die „Iuventa“ an der Kette. Der italienische Staatsanwalt Ambrogio Cartosio aus der sizilianischen Küstenstadt Trapani ließ das Schiff auf Lampedusa beschlagnahmen und nach Sizilien überführen.

Hannoversche-Allgemeine

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Ganz besonders geeignet für PolitikerInnen 

—  SUV –

6.) in Blech gepresste Rücksichtslosigkeit

„Zukunft erleben“ heißt das Motto der weltgrößten Autoshow IAA, die gerade in Frankfurt läuft. Da kann man sich viel vorstellen: elektrisch angetriebene, autonom fahrende Autos, die zudem noch geteilt, statt besessen werden. Innenstädte ohne Abgase, Parkplätze, die zu Parks umgebaut werden, Straßen, auf denen Erwachsene und Kinder ohne Angst Rad fahren können.

Der Tagesspiegel

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7.) Claus Strunz: Die Linke – wen sonst!?

Liebe Wähler und Wutbürger! Sie wundern sich bestimmt, warum ich als glühender AfD-Anhänger und Fanboy von Jörg Meuthen die friedensversifften Kommunistenfaschos von der extremradikalen Linkspartei empfehle. Ganz einfach: Ich finde Sahra Wagenknecht scharf – wenn auch nicht so scharf wie Beatrix von Storch, Christian Lindner und Markus Söder. Aber das nur nebenbei. Ich bewundere Wagenknecht schon lange. Sie und ich haben viele Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel haben wir beide eine Schwäche für alte demente Männer. Sie schwärmt für Oskar Lafontaine, ich für Alexander Gauland. Außerdem sind wir beide der Ansicht, daß in Deutschland zu viele Husseins frei herumlaufen. Überzeugt hat mich letztlich aber Alice Weidel, derzeit eine unserer gescheitesten Politikerinnen. Sie hat Wagenknecht kürzlich live im Fernsehen überschwänglich gelobt. Da habe ich mir dann gedacht: Hui… Das gibt später bestimmt ganz heiße Debatten im Bundestag… Ich bin schon sehr gespannt. Und Sie hoffentlich auch. Ich zähle auf Sie!

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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DL – Tagesticker 19.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 19. September 2017

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Der Schwimmer verliert an Kraft. Jetzt zappelt er um sein Überleben. Wie recht er hat, so Dumm er sich gibt – die alten Abgreifer wie Schröder und Steinbrück waren ihm wichtiger.

1.) Schulz attackiert Merkel bei Renten- und Mietpolitik

Wenige Tage vor der Bundestagswahl versucht SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, sich inhaltlich klarer von der Union abzusetzen und mit Zusagen für ein 100-Tage-Programm zu punkten. In der ARD-Sendung «Wahlarena» ging Schulz am Montagabend in der Renten- und Mietpolitik auf Konfrontationskurs zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und zur Union. Außerdem versprach er, im Fall eines Wahlsieges seiner Partei in den ersten 100 Regierungstagen einen Kurswechsel in der Pflegepolitik einzuleiten und die Einführung der Musterfeststellungsklage auf den Weg zu bringen.

Die Welt

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Sollte einmal vorbeokommen – ich habe auch eine Toilette und das zerreißen kann er sich sparen. Ein Herz für arme Rentner !

Schweizer Bank UBS

2.) Toiletten mit Schnipseln von 500-Euro-Scheinen verstopft

Die Genfer Staatsanwaltschaft hat es mit einem mysteriösen Fall zu tun: Kleingeschnipselte 500-Euro-Scheine – im Wert von insgesamt etwa 100.000 Euro – haben Toiletten im Tresorraum einer Zweigstelle der UBS-Bank und in drei nahe gelegenen Restaurants verstopft. Justizsprecher Vincent Derouand sagte am Montag, die Banknoten seien vermutlich mit der Schere zerschnitten worden. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung „La Tribune de Genève“. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge bereits Mitte Mai, zunächst im Tresorsaal, einige Tage später in den Restaurants. Ein Teil des Geldes konnte sichergestellt werden. Laut „Tribune de Genève“ soll das Geld spanischen Frauen gehören, die es vor einigen Jahren in einem Safe deponierten.

Spiegel-Online

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Niemand ist dümmer als die Granden der SPD – vielleicht nur die eigene Basis ? Wie DIE LINKE

Kommentar Wahlkampf der SPD

3.) Es ist die Glaubwürdigkeit, stupid!

Die SPD hat ihren Kanzlerkandidaten in Grund und Boden optimiert und ist dabei an der eigenen Naivität gescheitert. Die Genossen werden sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, die Wähler schlicht und einfach unterschätzt zu haben. In Zeiten von Facebook, Youtube, House of Cards und Fake News hat sich die vorauseilende Skepsis in der Bevölkerung gegenüber „denen da oben“ längst so verschärft, dass einem Politiker inzwischen erstmal gar nichts mehr geglaubt wird. Der Wähler möchte keine Gummibärchen, keine Kugelschreiber und weder „an die Hand genommen“ noch „abgeholt“ werden.

TAZ

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Verfolgte Muslime in Myanmar

4.) Aung San Suu Kyi verurteilt erstmals Gewalt gegen Rohingya

Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat ihr öffentliches Schweigen zur Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya und deren Massenflucht nach Bangladesch endlich gebrochen. „Wir verurteilen alle Menschenrechtsverletzungen“, sagte sie in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache am Dienstag. „Wir bemühen uns um die Wiederherstellung von Frieden, Stabilität und Rechtsstaatlichkeit.“  „Wir fühlen mit all den Menschen, die in diesen Konflikt geraten sind“, sagte die Friedensnobelpreisträgerin weiter. Nicht nur die Rohingya seien betroffen, sondern auch andere Minderheiten, die der Weltgemeinschaft nicht präsent seien. „Wir wollen das Leiden unserer Menschen so schnell wie möglich beenden“ sagte Suu Kyi, die als „Staatsrätin“ fungiert und damit praktisch die Regierungschefin ist.

Der Tagesspiegel

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Zur Petition  auf  >>>> Change ORG   

Diesem Ansinnen kann ich nur voll zustimmen – nicht Merkel- sondern Menschen -rechte !!

Grünen-Politiker Volker Beck:

5.) Deutschland soll Rohingya-Flüchtlinge aufnehmen

Am Montag forderten die Grünen die Bundesregierung dazu auf, den diplomatischen Druck auf die Regierung in Myanmar zu erhöhen. Dabei brachten die Bundestagsabgeordneten Renate Künast und Uwe-Kekeritz in einem Brief an Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) einen Stopp der Textileinfuhren aus dem südostasiatischen Land in die EU ins Spiel. „Wir dürfen nicht die Augen davor schließen, dass die Ermöglichung von Textilimporten in die EU auch eine Legitimierung der dortigen Regierung ist“, heißt es in dem Schreiben, über das der Spiegel am Montag berichtete. „Dies darf unseres Erachtens aber nicht zu einer Art Freifahrtschein für massive Menschenrechtsverletzungen führen.“ Der Regierung in Myanmar müsse aufgezeigt werden, „dass weder Politik noch Kunden gewillt sind, die Gewalt gegen Minderheiten einfach hin zu nehmen“, schreiben Künast und Kekeritz.

Hannoversche-Allgemeine

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Das ist Politik – Betrug und Großmanns/Frau -Sucht in allen Parteien

Bundestag

6.) Die Aserbaidschan-Connection einer CDU-Abgeordneten

  • Die CDU-Abgeordnete Karin Strenz bekam von einer Firma Geld, die offenbar bezahlte Lobbyarbeit für das umstrittene Regime in Aserbaidschan leistete.
  • Die Firma gehört dem früheren CSU-Politiker Eduard Lintner, der seit 2009 als Lobbyist für Aserbaidschan agiert – vor allem mit seiner Firma „Gesellschaft zur Förderung der deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen“ (Gefdab).
  • Karin Strenz gilt schon lange als auffällige Unterstützerin Aserbaidschans, auf ihrer Internetpräsenz findet sich auf der Startseite ein Foto mit Staatspräsident Ilham Alijew.

Sueddeutsche-Zeitung

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Irrsinn aktuell

7.) Die besten Fake-Schlagzeilen der „Welt“

Glasauge„, das beste investigative Satire-Magazin der „Welt“, weiß, was Politiker, Prominente und andere Irre wirklich denken. In unser Bildergalerie bringen wir deshalb regelmäßig die wichtigsten Entwicklungen in Politik, Kultur, Gesellschaft und Makramee auf den Punkt. Bleiben Sie mit uns immer auf dem aktuellsten Stand des Wahnsinns!

Die Welt

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DL – Tagesticker 18.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 18. September 2017

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AfD

1.) „Code Mimimi“ – Die geräuschvolle Sprachlosigkeit des Wahlkampfes

„Der Bundestagswahlkampf geht in die heiße Phase.“ Sätze wie dieser sind derzeit ständig zu hören und lesen. Und ich warte immer noch darauf, dass sie sich endlich wahr werden. Bislang vergeblich. Zugegeben, der Ton wird zuweilen ein wenig rauer. Aber diese aufflackernde Erhitztheit der Gemüter hat mit harten inhaltlichen Kontroversen nur am Rande zu tun. Geräuschvoll sind die zahlreichen Debattierrunden vor der Bundestagswahl zweifellos. Doch diese plappernde und kontinuierlich entsetzte Geräuschkulisse täuscht Rasanz und Lebendigkeit nur vor. Eigentlich aber will sich keiner bewegen. Die Politik trampelt mit lautem Getöse auf der Stelle, aus Angst vor Veränderung.

Cicero

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Es findet zusammen was zusammen gehört.
Lernwillige fragen die Allwissende Plaudertasche, welche den Erwachsenen jegliche Antwort schuldig bleibt! Motto “ Wir schaffen das“ . Arbeiten dürft ihr alleine – ich kassiere nur.

2.) Merkels schönster Moment

Für die Kanzlerin ist es eine Premiere. Angela Merkel steht am Sonntagnachmittag auf einer kleinen Bühne im Wahlkampfhaus der CDU, einem ehemaligen Warenhaus in Berlin-Mitte. Vor ihr sitzen rund 100 Kinder, voller Erwartung. Eine Stunde lang dürfen sie der CDU-Chefin Fragen stellen. „Ehrlich gesagt, habe ich das noch nie gemacht“, gesteht die CDU-Vorsitzende lächelnd. Ob das gut geht? Treffen mit Kindern gelten nicht gerade als Paradedisziplin der Kanzlerin, die in der Berliner Politszene von manchen halb liebvoll, halb frotzelnd „Mutti“ genannt wird. Beobachter betonen aber auch, dass Merkel an Begegnungen mit Kindern durchaus Spaß habe, nur wirke sie dann und wann etwas hölzern und unbeholfen dabei. Die CDU-Wahlkampfzentrale jedenfalls schien sich einiges zu erhoffen von diesem offenen Familientag samt „Kinderpressekonferenz“.

Sächsische-Zeitung

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Wahlkampf-Talk bei „Anne Will

3.) „Verstehen Merkel und Schulz ihre Wähler?

Die Gästeliste der Talkrunde von „Anne Will“ irritiert an diesem Sonntag auf den ersten Blick: Kein einziger aktiver Politiker findet sich unter den Geladenen – und das eine Woche vor der Bundestagswahl. Stattdessen geben sich zum Thema „Zwischen Wohlfühlwahlkampf und Wutbürgern – Verstehen die Politiker ihre Wähler noch?“ mit Theo Waigel (CSU) und Gesine Schwan (SPD) zwei Elder Statesmen die Ehre, flankiert werden sie von der Philosophin Thea Dorn, dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen und dem ehemaligen Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung Frank Richter. Wie klug die Redaktion ihre Gäste ausgewählt hat, wird allerdings schon nach wenigen Minuten klar: Die Talkrunde hebt sich vom Einheitsrauschen der Programmparolen, das sich momentan durch alle Kanäle und Sendeplätze zieht, wohltuend ab und analysiert die Situation kurz vor der Wahl aus einer ungewohnten Perspektive.

n-tv

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Probleme über Probleme auf dieser Erde – und wir haben immer noch  die Grinsekatze „Merkel“, welche die Welt weiter  aufrüstet  !

Massaker an Flüchtlingen aus Burundi

4.) Wer nicht spurt, wird erschossen

Fotos zeigen eine breite Straße voller Leichen, die Toten ordentlich aufgereiht, mit bunten Tüchern bedeckt. Der Leiter der UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo (Monusco), dessen Soldaten schon viel Horror miterlebt haben, äußert sich in einer Erklärung „tief schockiert“. Am Freitag hat sich in der ostkongolesischen Kleinstadt Kamanyola an der Grenze zu Burundi ein Massaker an burundischen Flüchtlingen zugetragen.36 Tote, 117 bis 124 Verletzte lautet die Bilanz am Sonntagmittag. Die Täter waren zumindest zum Teil kongolesische Soldaten.

TAZ

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Prantls Blick

5.) Radetzkymarsch für die letzte Wahlkampfwoche

In seiner Art steht er einzig da. Seine Stärke, sein langes Gedächtnis werden gerühmt. Er ist belastbar und geschickt. Seine Ausdauer zeichnet ihn aus. Manche nennen ihn stoisch. Und seine Stimme ist „ausgiebig“. Sein Behagen oder Unbehagen „drückt er aus durch sein Murmeln oder Knurren“. So schreibt Brehms Tierleben – über den Elefanten. Und dann heißt es dort, dass er seine „Vollkraft“ erst mit 35 Jahren erreiche. Wolfgang Schäuble sitzt nun schon fast 45 Jahre lang im Bundestag. Niemand anderer im Bundestag nimmt es an politischer Erfahrung mit ihm auf; Schäuble verkörpert zum einen das Vermächtnis der alten Bundesrepublik, aber auch das Werden und das Sein der neuen wiedervereinigten Republik. Dies ist nun keine Wahlwerbung für den 24. September, sondern ein Geburtstagsgruß für einen demokratischen Senator: Am Montag wird Wolfgang Schäuble 75 Jahre alt. Man darf herzlich gratulieren, auch kurz vor der Bundestagswahl, bei der Schäuble wieder kandidiert.

Sueddeutsche-Zeitung

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Guadeloupe:

6.) Hurrikan Maria bedroht Karibikinseln

Nicht einmal zwei Wochen nach dem Durchzug des verheerenden Tropensturms Irma werden die Karibikinseln erneut von einem Hurrikan bedroht. Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) stufte Maria vom Wirbelsturm zum Hurrikan der niedrigsten Kategorie 1 herauf.  Maria erreiche derzeit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern, teilte das NHC mit. Der Sturm befinde sich 225 Kilometer nordöstlich von Barbados und bewege sich in Richtung Nord-Nordwest auf die Leeward-Inseln zu, die er Montagnacht erreichen werde. Demnach ähnelt sein bisheriger Kurs dem von Irma stark: Der neue Hurrikan könnte am Mittwoch oder Donnerstag auch Puerto Rico bedrohen. Sein anschließender Weg ließ sich nach Angaben von Meteorologen noch nicht abschätzen.

Zeit-Online

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Nach Raketentest AfD droht Kim –

7.) „Nur Deutsche dürfen Weltkrieg anfangen“

Nordkorea droht nach einem erneuten Raketentest großer Ärger aus Deutschland. Führende Vertreter der AfD wollen das kommunistische Regime wegen eines drohenden Verstoßes gegen „das Copyright auf ein urdeutsches Produkt“ vor einem internationalen Gerichtshof in Sachsen verklagen. Lauf AfD-Spitze seien alle Weltkriege bislang ausnahmslos von Deutschen angefangen worden. Dass sich jetzt ein Nordkoreaner dazu erfreche, diese schöne Tradition dreist kopieren zu wollen, werte man als Verstoß gegen das Urheberrecht.

Die Welt

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DL – Tagesticker 17.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 17. September 2017

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Das Ergebnis einer dilettantisch, diplomatischen Politik! Und jetzt geht es ab nach Kim.

1.) Protest gegen Kurden-Fest: Türkei bestellt Botschafter ein

Aus Protest gegen ein Kurdenfestival in Köln hat die Türkei am Samstag den deutschen Botschafter in Ankara ins Außenministerium zitiert. Die Türkei verurteile «nachdrücklich», dass die von Sympathisanten der verbotenen PKK organisierte Veranstaltung erlaubt und es geduldet worden sei, «dass dort Terrorpropaganda betrieben wurde» erklärte das Ministerium in einer Mitteilung. Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte sich auf Nachfrage nicht zu dem Vorgang.

FAZ

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Petiton

Bangladesch:

2.) Rohingya-Flüchtlinge dürfen ihre Lager nicht mehr verlassen

Die Regierung von Bangladesch hat die Bewegungsfreiheit der mehr als 400.000 Rohingya-Flüchtlinge aus dem Nachbarland Myanmar eingeschränkt. „Sie können nicht über die Straßen, Schienen oder auf dem Wasser von einem Ort zum anderen reisen“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Flüchtlinge müssten ausschließlich in den von der Regierung ausgewiesenen Lagern bleiben, „bis sie in ihr Land zurückkehren“.

Zeit-Online

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Streitgespräch – VON ANGELA MARQUARDT UND HUGO MÜLLER-VOGG

3.) Leitkultur? Steht doch alles im Grundgesetz!
Warum haben wir dann so viele nicht integrierte Zuwanderer?

Kolumne: Lechts und Rinks. Immer wieder tauchen die Themen Zuwanderung und Integration in diesem Wahlkampf auf. Doch je nach Partei werden sie aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. So auch zwischen den Cicero-Diskutanten Angela Marquardt und Hugo Müller-Vogg.

Cicero

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Fehlende Inhalte

4.) Bloß nicht drüber reden!

Das soll der Wahlkampf sein? Was für ein Missverständnis! Hier sind die Themen, über die noch viel zu wenig gesprochen wurde. Klima Dass es in Deutschland derzeit relativ kühl zugeht, ist kein Argument für nix. Wie gefährlich der Klimawandel ist, zeigen beispielsweise die verheerenden Wirbelstürme in Nordamerika und Asien. Und was macht Deutschland, das auf dem Weg zu den international vereinbarten Zielen zurückbleibt, den Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid zu senken?

TAZ

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Anfrage der Linkspartei

5.) 1500 Post-Mitarbeiter helfen bei Überwachung von Verdächtigen

Fast 1500 Mitarbeiter der Deutschen Post helfen nach einem Medienbericht den Sicherheitsbehörden bei Ermittlungen gegen mutmaßliche Terroristen und Schwerverbrecher. Sie suchten Briefe und Pakete heraus, die an Verdächtige adressiert seien, händigten sie den Sicherheitsbehörden aus oder koordinierten die Maßnahmen vor Ort, schreibt die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Sie beruft sich auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Die Frage, wie viele Poststücke jährlich von Verfassungsschützern und Fahndern geöffnet werden, habe die Regierung nicht beantworten wollen.

Der Tagesspiegel

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Demo für alle

6.) Die Pleitetour der Freifrau von Beverfoerde

Fleißig hatten sie die Werbetrommel auf allen Kanälen gerührt: Freifrau Hedwig von Beverfoerde, ihr klerikaler Verein „Demo für alle“ sowie die rechte Splittergruppe CitizenGo um Eduard Pröls. Einen orangefarbenen Bus mit einem Stich ins Braune hatten sie aus Österreich gechartert, unschuldige Jugendliche solange indoktriniert, bis sie freiwillig in das Gefährt stiegen, um einem Kreuzzug gleich durch die Republik zu rasen und ihre Botschaften aus der bundesrepublikanischen Mottenkiste in zehn Städten zu verbreiten. Die Jungs und Mädels in ihren orangenen T-Shirts können einem nur leidtun, und sollten sie ein Trauma davontragen – verantwortlich ist dafür einzig die Freifrau von Beverfoerde.

FR

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7.) Gottesdienstleistungsgewerkschaft pries.di
fordert arbeitsfreien Sonntag

Bonn, Hannover (Archiv) – Bundesweit gingen heute mehrere tausend katholische und evangelische Geistliche auf die Straße, um ihrer Forderung nach einem arbeitsfreien Sonntag Nachdruck zu verleihen. Mit den Protesten wollen sich die Pfarrer, Priester und weitere Kirchenbedienstete endlich gegen einen arbeitsrechtlichen Anachronismus wehren, der sie seit Jahrhunderten zwingt, „ausgerechnet am Tage des Herrn“ zu arbeiten. Sollten die großen Kirchen nicht einlenken, drohen Streiks und Gottesdienstverweigerung.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 16.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 16. September 2017

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1.) 22 Verletzte nach Explosion in Londoner U-Bahn,
Polizei spricht von ‚Terror‘

Bei einer Explosion in der Londoner U-Bahn gibt es mehrere leicht Verletzte, auf der Website der Londoner Metro ist von Verbrennungen in den Gesichtern einiger Passagiere die Rede. Derzeit ist von 22 Verletzten die Rede. Die Explosion fand in der Parsons Green Station in West London statt. Bei der folgenden Massenpanik in der U-Bahn Station gab es weitere Verletzte. Die Polizei bittet die Menschen, die betroffene Gegend um die U-Bahnstation zu meiden.

euronews

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Wie haben wir als Kinder gesungen: „Unsere Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad“.

Recep Tayyip Erdoğan:

2.) Merkel will wirtschaftlichen Druck auf die Türkei ausüben

Im Gefangenenstreit mit der Türkei hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereit erklärt, ein weiteres Druckmittel einzusetzen. „Wir werden unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Türkei weiter zurückfahren müssen und Projekte auf den Prüfstand stellen“, sagte die Kanzlerin der Passauer Neuen Presse. Welche Maßnahmen konkret geplant sind, sagte sie nicht. Im Juli hatte die Regierung die Reisehinweise verschärft und angekündigt, die staatlichen Bürgschaften für Exportkredite zu überprüfen.

Zeit-Online

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Ein Seeungeheuer?

3.) Hurrikan „Harvey“ spült seltsame Kreatur
ohne Augen an Land

Preeti Desai, Mitarbeitern der Umweltorganisation „National Audubon Society“ ging am Strand spazieren, wo sie etwas seltsames im Sand liegen sah: Eine schlangenartige Kreatur ohne Augen, mit einem riesigen Maul und spitzen Reißzähnen. Der hintere Teil des Kadavers war bereits vertrocknet. „Es kam vollkommen unerwartet, es ist nichts, was man normalerweise an einem Strand findet“, sagte Desai der BBC.

MZ

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Kampf um Draghi-Nachfolge

4.) Frankreich und Italien wollen Weidmann als EZB-Chef verhindern

Italien und Frankreich wehren sich gegen die Berufung von Bundesbankpräsident Jens Weidmann als Nachfolger von Mario Draghi zum nächsten Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach SPIEGEL-Informationen gaben Vertreter beider Staaten Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seinen Beamten zu verstehen, dass sie zwar nichts gegen einen Deutschen an der Spitze der Notenbank einzuwenden hätten – nur sollte es eben nicht Weidmann sein. Mit Weidmann als Nachfolger von Mario Draghi, so die Befürchtung in den Südländern, sei eine flexible und pragmatische Krisenpolitik, wie etwa der massenhafte Ankauf von Staatsanleihen, nicht zu machen. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte

Spiegel-Online

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Dann müssten aber auch die Schnorrer aus der Politik ihre Konten offenlegen welche für gewöhnlich bei Null begonnen haben und ihren Aufschwung den Unwahrheiten gegenüber ihren  Wählern zu verdanken haben.

Wir retten die Welt

5.) Das letzte Tabu

Mein 17-jähriger Sohn überrascht mich mit der Nachricht, dass William H. Gates III, wie Microsoft-Gründer Bill Gates sich nennt, bald der erste Billionär der Welt werden könnte. Er besäße dann ein Vermögen von einer Billion Euro – 1.000 Milliarden. Ganz schön viel für eine einzelne Person, finde ich. Zurückgelehnt erklärt dagegen mein Sprössling: „Bill Gates hat die Welt verändert. Und er hat doch keinem etwas weggenommen.“Ich sehe das anderes. Jemand, der soviel Kapital besitzt, hat wohl zu wenig Steuern bezahlt. Über den mittlerweile riesigen Abstand von Arm und Reich kann ich mich wunderbar aufregen. Seit der Einführung von Hartz IV vor 13 Jahren führt dieses Land eine Gerechtigkeitsdebatte. Seltsamerweise spielt das Thema im Wahlkampf aber fast keine Rolle.

TAZ

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Familienreport

6.) Das Armutsrisiko von Kindern steigt

Kaum eine Auffassung verändert sich in Deutschland so schnell wie die von guter Elternschaft und Familie. Immer mehr Mütter und Väter wollen auch weg von stereotypen Rollenmustern. Mit dem Wohlstand wächst die Popularität des Wortes „Chancengleichheit“ – zugleich aber steigt die Zahl der Familien in Deutschland, in denen Kinder von Armut und Bildungsdefiziten bedroht sind. Das zeigt der „Familienreport 2017„, den Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) an diesem Freitag in Berlin vorstellt und der der Süddeutschen Zeitung vorliegt.

 Sueddeutsche-Zeitung

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Folge des TV-Duells

7.) USA drohen Nordkorea mit Abwurf von Merkel und Schulz

Der US-Präsident erklärte, dass das westliche Bündnis seit Sonntag im Besitz einer Waffe sei, die eine ganze Nation auf einen Schlag ins Koma versetzen könne. Ein Test in Deutschland, über dessen verheerende Wirkung internationale Reporter mit Entsetzen berichten, habe beängstigende Folgen in der Bevölkerung gezeitigt, so ein Nato-Experte – die Symptome reichten von sofortiger Narkolepsie bis hin zu einem hysterischen Lachen aus dem mehrere Tausend Kilometer entfernten türkischen Präsidentenpalast.

Die Welt

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DL – Tagesticker 15.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 15. September 2017

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Nordkorea Konflikt:

1.) Pjöngjang feuert erneut Mittelstreckenrakete ab

Nordkorea hat ersten Einschätzungen zufolge eine ballistische Mittelstreckenrakete aus seiner Hauptstadt Pjöngjang über Japan hinweg abgefeuert.Die Rakete habe die Insel Hokkaido in Richtung Pazifik überflogen, teilte die japanische Regierung am Freitag mit. Anschließend sei sie rund 2000 Kilometer östlich von Hokkaido niedergegangen. In mehreren Regionen der nördlichen Insel sei das Raketenalarnsystem ausgelöst worden.

Zeit-Online

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Das alte Spiel der Medien: Kluge Leute fragen – Die größten Dummköpfe aus den Parteien versuchen zu Antworten. Fernsehen aus lassen ist die richtige Antwort. Niemand braucht Nachhilfe von den größten Tränen dieser Bananenrepublik.

Angela Merkel im ZDF

2.) Wie eine Putzfrau Merkel sprachlos macht

Achtung, alle festhalten, die Kanzlerin macht einen Scherz. Donnerstagabend im ZDF, Bürger stellen Angela Merkel Fragen. „Klartext Frau Merkel!“, so heißt die Sendung zur Bundestagswahl. Es geht gerade um innere Sicherheit. Tim Peters, ein junger Mann aus Frankfurt, stellt fest, dass der Staat sich in jedes Handy hacken kann. Er fürchtet, eines Tages im Überwachungsstaat aufzuwachen. Merkel verweist darauf, dass Richter entscheiden müssten, ob und wann ein Smartphone gehackt werde. Aber dass es ja auch nicht gut sei, wenn Terroristen unbehelligt etwa in verschlüsselten WhatsApp-Gruppen kommunizieren könnten.

Sueddeutsche-Zeitung

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Prostituieren sich PolitikerInnen anders ? Große Versprechungen ohne entsprechende Leistungen. Das Geld bekommt die Partei ( Zuhälter )

Britz will Plakate verbannen

3.) Stadt Saarbrücken sagt Bordell-Plakaten Kampf an

Gefühlt hängt sie überall in Saarbrücken: Die überdimensionierte Bordell-Werbung mit anstößigen Botschaften. Darüber empören sich Bewohner und Besucher der Landeshauptstadt schon länger. Gerade Eltern, deren neugierig fragenden Kinder wissen wollen, was es mit „Wellness für den Mann“ auf sich hat. Damit soll bald Schluss sein. Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) hat sich gestern mit dem führenden Anbieter für Werbeflächen im Saarland, „werbe fabry“, darauf verständigt, dass die Firma auf obszöne Bordell-Plakate in der Stadt verzichten wird. „Die Frauen werden in den würdelosesten Positionen gezeigt, das konnte so nicht länger hingenommen werden“, erklärt Britz.

Saarbrücker-Zeitung

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Kolumne Lügenleser

4.) Treibjagd an die Wahlurnen

Bald darf wieder gewählt werden. Zwischen Teufel und Beelzebub, zwischen GroKo, Jamaika oder Rot-Rot-Grün. Also zwischen Semmel, Brötchen und Schrippe. Schmeckt gleich, heißt aber anders. Weil man in diesem Land offenbar nicht sagen darf, dass man nicht wählen geht, ohne als Steigbügelhalter von Lord Voldemort zu gelten, schweige ich lieber. Ich möchte einfach keinen dieser Politiker legitimieren, für mich zu sprechen. Auch keine Spaßpartei. „Aber was ist denn die Alternative zum Wählen?“ schmettern mir die Menschen entgegen wenn sie doch noch raus finden, dass ich meinen Sonntag lieber in der 16-Stunden-Schlange vor dem Berghain (wo ich so gut wie nie anzutreffen bin) verbringen würde, als eingereiht vor einer Wahlkabine.

 

TAZ

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Sie werden ihre „Altlasten“ nicht los!

Casdorffs Agenda

5.) Die SPD des Jahres 2017 kann keine Machtpolitik

Jetzt ist die Legislaturperiode zu Ende. Was einstmals CDU und FDP taten, hat die SPD nicht gewagt: eine Wende mitten in der Legislaturperiode. Warum nicht? Weil sie eben wohl doch keine andere Politik wollte als die gemeinsame mit der Union. Darum wirkt es jetzt ja auch so wenig glaubwürdig auf die Mehrheit des Wahlvolks, wenn sich die Genossen von der Union absetzen wollen.

Der Tagesspiegel

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„Deutschlandtrend“

6.) SPD sackt auf 20 Prozent ab

Eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl liegt die AfD im aktuellen ARD-„Deutschlandtrend“ auf dem dritten Platz. Die Partei würde nach der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzugewinnen und mit zwölf Prozent erstmals in den Bundestag einziehen. Die SPD verliert einen Punkt und sackt auf 20 Prozent ab. Die Union kommt in der Sonntagsfrage unverändert auf 37 Prozent. Die FDP gewinnt einen halben Punkt und kommt auf 9,5 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt und erreicht neun Prozent, die Grünen büßen einen halben Punkt ein und liegen bei 7,5 Prozent.

FR

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Schulz erfolgreich

7.) Angela Merkel stimmt zweitem TV-Duell am 25. September zu

Angela Merkel will sich jetzt doch auf das von Martin Schulz geforderte zweite TV-Duell einlassen! Nachdem es zuerst nach einer Absage ausgesehen hatte, stimmte die Kanzlerin überraschend einem erneuten Gespräch mit Schulz zu. Die mit Spannung wartenden Fernsehzuschauer müssen sich allerdings noch ein kleines bisschen gedulden. Es wird wohl noch etwas dauern, bis es zu dem zweiten TV-Duell kommen kann, bei dem endlich wichtige Sachfragen konkret geklärt werden sollen, die beim ersten Versuch unter den Tisch gefallen waren – Themen, die den Bürgern auf den Nägeln brennen und deren Beantwortung ihnen bei ihrer Wahlentscheidung helfen könnte.

Die Welt

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DL – Tagesticker 14.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 14. September 2017

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Wo die Nato beginnt – antwortet auch die Gegenseiten. Wir sehen als Ergebnis. Idiotische Politiker auf der ganzen Welt welche die Glut zu lodernden Flammen blasen. 20 Gangster treffen sich in Hamburg und alle dürfen wieder frei ausreisen. Solchen Raubrittern soll ich nun meine Stimme geben damit diese eine Rechtfertigung für ihr weiteres tun und lassen bekommen – ihnen den Treibstoff für weitere Brände frei Haus liefern ?

An der Achillesferse der Nato

1.) Russland bläst zum Großmanöver

Militärs aus Russland und Weißrussland bereiten sich auf den Beginn des umstrittenen Militärmanövers „Sapad“ (deutsch etwa: „Westen“) vor. An der siebentägigen Übung in der Ex-Sowjetrepublik Weißrussland sind nach offiziellen Angaben aus Moskau etwa 12.700 Soldaten aus beiden Ländern beteiligt. Offizieller Start des alle vier Jahre unter diesem Namen stattfindenden Manövers ist der 14. September.

ntv

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Fünf Jahre ohne Arbeit bei Vollversorgung ist besser für Volksschmarotzer

Bundestag:

2.) Parteien plädieren für Verlängerung der Wahlperiode

Unions-Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer wies im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland auf die entsprechende Praxis in den meisten Landtagen und im EU-Parlament hin und sagte: „Hinzu kommt, dass vor der Wahl der Wahlkampf seine Zeit erfordert und nach der Wahl Zeit für Koalitionsverhandlungen benötigt wird, was jeweils zu Lasten der Regierungszeit geht.“ Auch CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sprach sich dafür aus.

Zeit-Online

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Politiker brüsten sich gerne als Demokraten und wollen ihren Gegnern Maulbörbe verpassen!

Was ist im Meinungsstreit mit Pegida und Co. erlaubt

3.) Richter fordern von Amtsträgern Mäßigung im politischen Streit

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Beispiel eines Falles aus Düsseldorf die Grundregeln für die politische Auseinandersetzung in Deutschland deutlich gemacht. Dabei sind die Richter dem klassischen Motto des demokratischen Rechtsstaates gefolgt. Es lautet sinngemäß: „Wir müssen nicht Ihrer Meinung sein. Aber wir müssen alles tun, damit Sie Ihre Meinung frei äußern können.“

Saarbrücker-Zeitung

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Kommentar Mietenpolitik im Wahlkampf

4.) Haie würden Schwarz-Gelb wählen

Noch eineinhalb Wochen dauert der vielleicht langweiligste Wahlkampf der bundesdeutschen Geschichte. Scheinbar geht es nur noch um die Frage, wer an der Seite von Angela Merkel regieren darf. Dabei geht es für Millionen Mieter in Deutschland um alles. Kommt es zu Schwarz-Gelb, dürften inmitten einer Goldrauschphase für Vermieter die Mieterrechte reduziert werden. Schon jetzt kappt Schwarz-Gelb in Nordrhein-Westfalen die ohnehin eher symbolische Mietpreisbremse und erleichtert die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.

TAZ

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Hörten wir früher als Kinder schon – das Denken wollern wir den Pferden überlassen. Und dann auch noch Nachdenken? Dann hätte es den Einstieg in den Ausstieg bei der Energieerzeugung, den Dieselskandal und vieles mehr nicht gegeben. Aber solange wir zahlen, wo Verantwortliche nicht Nachdenken ? Zwölf verkaufte Jahre !

Nachdenken über Europas Zukunft

5.) Juncker bringt Merkel in heikle Lage

Für den SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz ist ein zusammenwachsendes Europa zweifellos ein Herzensthema. Es ist also nicht überraschend, dass es Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) ist, der rückhaltloseste Zustimmung formuliert. Geradezu euphorisch lobte er „das Feuerwerk an Ideen“. Juncker weise „den richtigen Weg für die Einheit unseres Kontinents“. Und natürlich fand er auch den Einkehrschwung ins heimische Wahlkampfgetümmel: Europa habe „die akuten Krisen bewältigt“, in Frankreich stehe „ein engagierter Reformer“ an der Spitze: „Auch wir brauchen eine neue Bundesregierung, die mit Mut und Zuversicht Europa weiterentwickeln möchte.“

Stuttgarter-Zeitung

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Endlich, nach mehr als 60 jährigen Anlauf, vielen vergeblichen Versuchen – Merkel bekommt ihr politisches Wunsch Baby. Dieser wurde schon als DR geladen.

Christian Lindner im Jahr 1997

6.) „Probleme sind nur dornige Chancen“

Christian Lindner ist 38 Jahre alt, verheiratet, seit Ende 2013 Chef der FDP. Er war Mitglied des Bundestags, seit Monaten kämpft er als Spitzenkandidat darum, seine Partei dorthin zurückzubringen. Das ist der Christian Lindner, den man kennt. Die Sendung „Stern TV“ hat nun ein Video aus den Archiven geholt, das Lindner als Schüler der 13. Klasse zeigt. „Unser Fundstück der Woche“, heißt es dazu auf dem Facebook-Account. Ursprünglich war der Beitrag 1997 im Jugendmagazin „100 Grad“ bei Deutsche Welle TV zu sehen. Der Moderator der Sendung kündigte den Clip mit den Worten an, dass nun zwei Jungs zu sehen sein werden, die zwar noch zur Schule gehen, aber schon so aussehen würden wie die „Titelblattmodels“ vom manager magazin – „und ich glaube, sie finden das auch richtig und gut so“.

 Spiegel-Online

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7.) Bei offenem Fenster geflogen:
Grund für Massenkrankmeldung von Air-Berlin-Piloten geklärt

„Ich glaube meine Kollegen und ich haben alle etwas unterschätzt, wie schnell der Sommer in diesem Jahr vorbei war“, erklärt etwa Flugkapitän Walter Blankenburg, der verschnupft auf dem heimischen Sofa sitzt. „Normalerweise werde ich nicht so schnell krank, aber die Luft über England war dann vielleicht doch etwas zu kühl.“

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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DL – Tagesticker 13.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 13. September 2017

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Hamburg

1.) Erster Herbststurm nimmt Kurs auf Nordseeküste

Husum/Hamburg (dpa/lno) – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Orkanböen an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins. Am Mittwoch werden Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometer oder mehr erwartet, wie der Wetterdienst mitteilte. Der erste und recht frühe Herbststurm werde «recht kräftig», besonders windig werde es in den Nachmittagsstunden, sagte ein Meteorologe am Morgen. Bäume drohten umzufallen, da die Böden noch nass seien. Der Sturm könne sie so leicht entwurzeln, erklärte der Experte. An der Nordseeküste soll es stellenweise auch gewittern. Weiter landeinwärts wehe der Wind etwas schwächer. Für Hamburg sind orkanartige Böen mit bis zu 117 km/h vorausgesagt.

Die Welt

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Rohingya

2.) Suu Kyi sagt Teilnahme an UN-Vollversammlung ab

Die Friedensnobelpreisträgerin steht international wegen des brutalen Vorgehens von Myanmars Sicherheitskräften gegen die muslimische Minderheit der Rohingya massiv in der Kritik. Suu Kyi führt seit vergangenem Jahr in dem südostasiatischen Land als „Staatsrätin“ praktisch die Regierung.

Saarbrücker-Zeitung

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Rüstungsdeals mit der Türkei

3.)Waffenexporte, mehr oder weniger

BERLIN taz | Zwei Wochen vor der Wahl streitet die Große Koalition über Waffen für die Türkei. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) überraschte am Montagabend mit der Behauptung, die Bundesregierung genehmige inzwischen kaum mehr Rüstungsexporte in die Türkei. Auf einer Veranstaltung des Handelsblatts sagte er wörtlich: „Die großen Anträge, die die Türkei derzeit an uns stellt, haben wir alle on hold gestellt.“ Alles andere sei „nicht zu verantworten“.

TAZ

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Hoffentlich lassen sich die Franzosen nicht von ihren „Maden im Speck“ vorführen wie die dummen Deutschen !

Frankreich

4.) Zehntausende protestieren gegen Arbeitsmarktreform

In Frankreich haben Zehntausende Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Allein in Paris gingen am Dienstag laut Polizei rund 24.000 Menschen auf die Straße, nach Angaben der Gewerkschaft CGT waren es 60.000. Am Rande der Proteste kam es zu Ausschreitungen, mindestens vier Menschen wurden festgenommen, wie Polizeikreise der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.

Der Tagesspiegel

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Die Schauspielerin hat diese Rufschädigung sogar bemerkt. Deutsche Möchtegern Prominente fühlen sich dagegen noch geschmeichelt, wenn nur ihre Namen erwähnt werden!

Rufschädigung

5.) Deutscher Yellowpress-Verlag muss Millionen an Rebel Wilson zahlen

Richter John Dixon vom Obersten Gerichtshof des australischen Bundesstaats Victoria wollte offenbar ein Zeichen setzen: Er sagte in Melbourne, es sei ein wesentlicher Betrag nötig, um Rebel Wilson zu rehabilitieren, nachdem ihr Ruf als rechtschaffene Schauspielerin schwer beschädigt worden sei. Das Gericht verdonnerte den Bauer-Konzern zur einer Entschädigungszahlung in Höhe von 4.567.472 australischer Dollar, rund 3 Millionen Euro. Auch die Gerichtskosten muss das Unternehmen tragen. In der Summe enthalten sind 650.000 Dollar für allgemeine Schäden, 3.917.472 Dollar sollen für entgangene Filmrollen entschädigen

Spiegel-Online

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Geht es um die Wirtschaft, wird der Rechtsstaat eben ausgesetzt. So geht Lobby-Politik. Ganz gleich welche Partei (Mafia) auch immer die Macht ausübt.

US-Waffenlieferungen

6.) Heikle Fracht aus Ramstein

Das US-Militär hat offenbar zeitweise über seinen Stützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein Waffen und Munition aus Osteuropa an syrische Rebellen geliefert. Da entsprechende Genehmigungen der Bundesregierung fehlten, haben die Amerikaner womöglich deutsches Recht gebrochen. Das haben monatelange Recherchen der Süddeutschen Zeitung und der Journalistennetzwerke Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) und Balkan Investigative Reporting Network (BIRN) ergeben. Die Bundesregierung beteuert, von Waffenlieferungen über deutsches Territorium nach Syrien nichts zu wissen – dabei gibt es schon seit einiger Zeit Hinweise auf das fragwürdige Treiben der Amerikaner.

Sueddeutsche-Zeitung

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7.) Über 2000 Beziehungennach Entfernung von Liebesschlössern zerbrochen

Köln (Archiv) – Kein guter Tag für die Liebe: In Köln sind am Mittwoch binnen weniger Minuten über 2000 Beziehungen und Ehen zerbrochen, weil die Deutsche Bahn AG im Zuge von Wartungsarbeiten eine ebenso große Zahl an Liebesschlössern von der Hohenzollernbrücke entfernen ließ. Mancher frustrierte Neu-Single erwägt nun, das Logistikunternehmen auf Schmerzensgeld zu verklagen.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 12.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 12. September 2017

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Bei Zuschauerfrage

1.) Und dann gelingt Angela Merkel ein ungewöhnlicher Moment

Der stärkste Auftritt dieses Abends, das gleich vorweg, gehört Natalie Dedreux. Die 18-jährige Erstwählerin hat Downsyndrom, Trisomie 21, und fragt Angela Merkel, wie sie es denn bloß zulassen könne, dass ein Kind, wie sie es eins war, noch bis unmittelbar vor der Geburt abgetrieben werden dürfe. Und ob Merkel die entsprechende Gesetzgebung denn zu ändern gedenke. „Ich will nicht abgetrieben werden“, sagt Natalie Dedreux unter dem Beifall der 140 Zuschauern der ARD-Wahl-Arena, „ich will auf der Welt bleiben“.

Die Welt

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Hurrikan „Irma“

2.) Florida Keys womöglich über Wochen nicht bewohnbar

Nach dem verheerenden Hurrikan „Irma“ geht das Weiße Haus davon aus, dass Bewohner der Florida Keys möglicherweise über Wochen nicht auf die Inselgruppe zurückkehren können. Es werde dauern, bis sich die Gegend von dem Sturm erholt habe, sagte der Heimatschutzberater von US-Präsident Donald Trump, Tom Bossert. Man habe Grund zur Annahme, dass einige der Zugbrücken, die die Straßen zwischen den Inseln verbinden, verbogen seien. „Ich würde davon ausgehen, dass Einwohner über Wochen nicht auf die Keys gelangen können.“

Spiegel-Online

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Dass Volk zahlt seinen Abzockern ein gutes Leben ohne Risiko, also hat es einen Anspruch darauf,  Privates zurück zu stellen. Es gibt ja auch andere Jobs!

Manuela Schwesig

3.) – Privatsache Schule

„Bildung darf nichts kosten“, mit diesem Slogan wirbt die SPD im Wahlkampf für ihre bildungspolitischen Vorstellungen. Dass Bildung sehr wohl etwas kosten darf, zeigt nun aber eine Entscheidung Manuela Schwesigs, der ehemaligen Familienministerin und heutigen SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Ab dem kommenden Schuljahr soll ihr zehn Jahre alter Sohn statt wie bisher auf eine öffentliche, auf eine private Schule gehen. Das ist nicht verboten. Warum auch? Das Recht auf freie Schulwahl ist im Grundgesetz verankert. Etwa jedes zehnte Kind geht in Deutschland auf eine Privatschule.

Cicero

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Debatte Asyl für Gülen-nahe Funktionäre

4.) Wo Erdoğan Recht hat

Für manchen Leser in Deutschland mag es sich wie eine Provokation anhören, aber es ist trotzdem richtig: Nicht alles, was der türkische Präsident sagt, ist von vornherein falsch. Es gibt in Deutschland derzeit wohl keinen Politiker, der in weiten Teilen der Bevölkerung so verhasst ist wie Recep Tayyip Erdoğan. Es stimmt, Erdoğan tut alles dafür, sich unbeliebt zu machen, und die Kritik an seinem zunehmend totalitären Verhalten als Präsident ist vollkommen berechtigt.

TAZ

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5.) Grüne, FDP und die Frage: Wer kann mit wem?

Noch knapp zwei Wochen sind es bis zum Wahltag. Und wenn es so bleibt, wie es derzeit in den Umfragen aussieht, dann hängen die Liberalen und die Grünen in ihrer Zukunft enger beisammen, als ihnen lieb ist. Im Augenblick weisen so gut wie alle Institute eine Konstellation aus, in der sie am Ende das gleiche Schicksal ereilen dürfte: Entweder sie regieren gemeinsam mit der Union – oder sie landen beide auf den Bänken der Opposition. Zu stark sind SPD, Linke und die AfD – und zu klein sind aktuell FDP wie Grüne, um allein mit der Union eine Koalition bilden zu können.

Sueddeutsche-Zeitung

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6.) Wer kommt in den Bundestag?

Der In-or-Out-Faktor macht es möglich auf Basis aktueller Umfragen Annahmen darüber zu treffen, wer von den über 4800 Kandidierenden zur Bundestagswahl eine realistische Chance hat, in den neuen Bundestag einzuziehen. In einem ersten Schritt haben wir eine Hochrechnung zur Vergabe der Direktmandate veröffentlicht. Nun möchten wir den In-or-Out-Faktor um eine Hochrechnung ergänzen, die auch die Listenmandate für jede Partei berücksichtigt. So können wir beschreiben, welche Kandidierenden wahrscheinlich in den Bundestag einziehen werden und welche nicht – ganz gleich, ob über den Gewinn eines Wahlkreises oder über einen sicheren Listenplatz der Partei in den Bundesländern.

Der Tagesspiegel

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7.) Martin Schulz Superstar

Swiss-Lupe-News

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DL – Tagesticker 11.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 11. September 2017

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Die CSU Knalltüte und Roberto Blanco Fan lallt Klartext ?

CSU-Kandidat

1.) droht Griechenland mit Schengen-Rauswurf

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat Griechenland in einem Interview Kontrollverlust vorgeworfen. „Die Griechen sagen es ganz offen: ‚Wir können unsere Seegrenzen nicht kontrollieren“, so Herrmann in einem Gespräch mit der „Bild“-Zeitung. „Dann sage ich: ‚Griechenland kann und darf nicht mehr Teil des Schengen-Raums sein, wenn das nicht funktioniert!‘ Solange müssen wir unsere Grenzen selbst schützen.“

RP-Online

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Hurrikan Irma: Überflutungen im Bankenviertel von Miami

2.) In Miami werden Straßen zu reißenden Flüssen

Hurrikan „Irma“ hat Überflutungen in der Innenstadt von Miami ausgelöst. Wassermassen wälzten sich durch die Straßen der Altastadt sowie durch das Bankenviertel Brickell, berichtete die ortsansässige Zeitung „Miami Herald“. Auf zahlreichen Bildern und Videos war zu sehen, dass heftige Stürme das Wasser in die Stadt drückten und große Straßen zu reißenden Flüssen machten.  Nach Angaben der Zeitung stand das Wasser in den Straßen bereits am Sonntagabend (Ortszeit) rund einen Meter hoch.

Kölner Stadt-Anzeiger

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Schießerei
3.) beim Football-Abend in Texas mit acht Toten

Bei einer Schießerei auf einer Football-Party im US-Bundesstaat Texas sind mindestens acht Menschen getötet worden. Der Täter drang offenbar – nach einem Streit mit einem der Partygäste – bewaffnet in ein Einfamilienhaus in einem Vorort von Dallas ein, wie der Sender CBS berichtete. Dort erschoss er sieben Menschen.

Saarbrücker-Zeitung

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Kommentar Massenproteste in Togo

4.) Afrikas Jugend begehrt auf

Togo gehört zu den kleinsten Ländern Afrikas, aber was dort passiert, ist oft ein besonders krasser Vorbote für größere panafrikanische Trends. 1963 war Togo der erste postkoloniale Staat des Kontinents, dessen Unabhängigkeitsführer von Soldaten getötet wurde. Einer der Beteiligten, Eyadema Gnassingbé, putschte sich vier Jahre später selbst an die Macht und führte fast vierzig Jahre eine der repressivsten afrikanischen Diktaturen. Nach seinem Tod 2005 sicherte sich sein Sohn Faure Gnassingbé das oberste Staatsamt und regiert bis heute. Unter Eyadema erlebte Togo in den 1990er Jahren einige der hartnäckigsten Streikbewegungen Afrikas. Nach dem Aufstieg seines Sohnes ließen über 800 Menschen bei Protesten ihr Leben.

 

TAZ

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Vielleicht sollten die eigenen Reihen erst einmal lernen mit Kritikern zurechtzukommen !

Martenstein zur Bundestagswahl

5.) Auf keinen Fall für die eigene Partei stimmen

Das Besondere an dieser Bundestagswahl besteht darin, dass überzeugte Anhänger einer Partei auf keinen Fall die Lieblingspartei wählen dürfen. Traditionelle CDU-Wähler dürften bemerkt haben, dass Angela Merkel die CDU in eine neue SPD verwandelt hat. Martin Schulz hat beim Rededuell mit Merkel sichtbar mit der Frage gerungen, ob er nicht seinen Übertritt erklären soll. Wer als CDU-Anhänger diese Partei wählt, sorgt dafür, dass Merkel Kanzlerin bleibt und dass somit auch die letzten Reste von CDU aus der CDU verschwinden. Nur der Name bleibt, ähnlich wie bei den Kühlschränken von der AEG, die in Wirklichkeit von Elektrolux kommen. CDU-Anhänger müssen SPD wählen, damit ihre Partei in der Opposition wieder zu sich selbst findet.

Der Tagesspiegel

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Lobbyismus

6.) Die Amerikanisierung der Berliner Republik

Bei aller Entrüstung, die wir Deutschen zu Recht über die Undurchdachtheiten, Torheiten und Fiesheiten empfinden, die Donald Trump tagtäglich auf die Weltbühne zaubert, müssen wir uns unbedingt vor einem Übermaß an Selbstgerechtigkeit hüten. Denn der dank Trump naheliegende Gedanke der Überlegenheit des deutschen Modells lässt sich mit einer unangenehmen Tatsache nicht in Einklang bringen: der zunehmenden Amerikanisierung des Politikbetriebes in der Berliner Republik.

 Spiegel-Online

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Die Wahrheit

7.) Alle gegen Alice

Alice Weidel hatte es nicht leicht. Sie wuchs auf im robusten Nordrhein-Westfalen, wo man über Frauen wie sie schon mal Nazi-Schlampen-Witze macht. So etwas gehört sich nicht! Aber die Menschen dort sind grob. Ich weiß das, ich komme da weg. Noch heute erzählt man sich zwischen Versmold und Harsewinkel, wie ein Klassenkamerad einst im Unterricht Alices Meerschweinchen mit den Worten beleidigte: „Das hat doch eine Hitler-Frisur!“ Wutentbrannt packte sie dem Vernehmen nach ihre Sachen und verließ den Unterricht, noch im Hinausgehen kritzelte sie eine „Stellungnahme“ auf Löschpapier, die sie an den Klassenraum pappte: „Die Lehrerin Schulze-Niehoff hat sich in der heutigen Mathe-Stunde als parteiisch und vollkommen unprofessionell geoutet. Sie hat sich mit der frechen Intoleranz und Nagetierfeindlichkeit des doofen Christian gemeingemacht. Das ist einer öffentlichen Schule unwürdig. Ein weiterer Grund, die Zahlung des Kakaogeldes zu verweigern.“

TAZ

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DL – Tagesticker 10.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 10. September 2017

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Hat sie ihr diplomatisches Können nicht in den Beziehungen zur Türkei sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt ? Deutsche Wichtigtuerei war immer die grösste Gabe!

Diplomatie

1.) Merkel im Nordkorea-Konflikt bereit zu diplomatischer Initiative

Deutschland ist nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereit, sich direkt in eine diplomatische Initiative zur Beendigung des nordkoreanischen Atomwaffen- und Raketenprogramms einzuschalten. „Wenn unsere Beteiligung an Gesprächen gewünscht wird, werde ich sofort ja sagen“, sagte die Kanzlerin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Die Welt

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Ethnischer Konflikt

2.) Rohingya-Kämpfer rufen einseitige Waffenruhe
in Myanmar aus

Aufständische der Rohingya haben nach zweiwöchigen Kämpfen eine einseitige Waffenruhe in Myanmar ausgerufen. Die Feuerpause im Konflikt mit der Regierung soll nach einer online veröffentlichten Erklärung bis zum 9. Oktober dauern und dazu dienen, die Lieferung von Hilfsgütern an Bedürftige im nordwestlichen Bundesstaat Rakhine zu ermöglichen. Die Rebellen appellierten an die Regierung, Notleidenden „unabhängig vom ethnischen oder religiösen Hintergrund“ zu helfen. Vonseiten der Regierung in Rangun, die zuvor in der Staatszeitung Das Globale Neue Licht von Myanmar humanitäre und medizinische Hilfe zugesagt hatte, gab es zunächst keine Reaktion.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ein Anwalt wird nicht reparieren können was verantwortliches Führungspersonal der kleinen Partein, über die Jahre verschlafen haben.

Günstige Wahlkampfflüge

3.) Untreue-Anzeige gegen Merkel

Ein Berliner Rechtsanwalt hat nach SPIEGEL-Informationen Strafanzeige gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel gestellt. Er wirft der CDU-Vorsitzenden Untreue zum Nachteil der Bundesrepublik vor, da ihre Partei für Flüge zu Wahlkampfauftritten nur einen Bruchteil der bei Bundeswehr und Polizei entstandenen Kosten erstatte.  Merkel und auch die Verteidigungsministerin und der Bundesinnenminister wüssten sehr genau, welche Kosten für die Flüge anfallen – und „dass diese nicht durch die Zahlungen der CDU gedeckt sind“. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Spiegel-Online

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Diese absolute Unfähigkeit einer Behörde, wird ihnen von den Kritikern seit mehr als 10 Jahren bescheinigt! Wer ist denn der Idiot ? Der welcher nicht auf Kritiker hört und jetzt kurz vor den Wahlen noch Punkte sammeln will ?

Arbeitsmarkt

4.) Arbeitsagenturen in der Kritik

Berlin. Die Arbeitsagenturen in Deutschland liegen bei Sperrzeiten, die die Arbeitsagenturen wegen angeblichen Fehlverhaltens verhängen, häufig falsch. Nahezu die Hälfte der beanstandeten Sperrzeiten erwies sich in den vergangenen zwei Jahren als unrechtmäßig oder fehlerhaft, zeigen Daten der Bundesregierung, die die Abgeordnete und Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, abgefragt hatte.

Saarbrücker-Zeitung

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Happy Birthday Deniz

5.) „Glückwunsch, du rotzfreches Vorbild“

Hey Deniz, im Herzen sind wir bei Dir, vor allem mein Vater, der die taz von den ersten Stunden an mit begleitete & kürzlich verstarb. Bis kurz vor seinem Tod war er immer voll des ­Lobes für Deine Arbeit! WIR WOLLEN WIEDER VON DIR LESEN: in Freiheit! Andreas Ottmer.

TAZ

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Benötigt dieses Land noch bessere Beispiele für das Versagen von Politik und Diplomatie? Das hätte Äärich nicht schlechter gekonnt. Am Deutschen Wesen wird die Welt nicht mehr genesen.

Konflikt Berlin-Ankara

6.) Türkei veröffentlicht Reisewarnung für Deutschland

Das türkische Außenministerium hat die Bürger des Landes bei Reisen nach Deutschland und die in Deutschland lebenden Türken zur „Vorsicht“ ermahnt. In einer am Samstag veröffentlichten und als „Reisewarnung bezüglich der Bundesrepublik Deutschland“ überschriebenen Erklärung (hier eine Übersetzung der Tagesschau) rät das Ministerium dazu, „sich nicht auf politische Debatten einzulassen“, „sich von Wahlkampfveranstaltungen politischer Parteien und von Plätzen fernzuhalten, wo Kundgebungen oder Demonstrationen stattfinden, die von „Terrororganisationen“ organisiert oder unterstützt und von den deutschen Behörden geduldet werden“.

Der Tagesspiegel

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Morgen in Pams:

7.) Bosbach und Weidel: „Ja, wir sind ein Paar!“

Der Postillon

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DL – Tagesticker 09.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 9. September 2017

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Wo bleiben die AktivistInnen aus der Linken ? Alles nur Maulhelden ?

Regen und Überschwemmungen :

1.) „Irma“ schickt sechs Meter hohe Wellen nach Kuba

Einen Tag früher als angenommen ist der Hurrikan „Irma“ am Freitag auf Kuba getroffen. Ausläufer des Wirbelsturms haben bereits die ersten Überschwemmungen auf der Insel verursacht. Während das Zentrum des Wirbelsturms noch mehr als 350 Kilometer östlich der kubanischen Nordostküste tobte, schlugen  Wellen nach Berichten des staatlichen Fernsehens mit bis zu sechs Meter Höhe an die Küste der Karibik-Insel. Überschwemmungen gab es in Städten der östlichen Provinzen Guantanamo und Holguin.

FAZ

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Myanmar

2.) Hunderttausende Rohingya fliehen aus Myanmar

Man kennt schon diesen Ausdruck in seinem Gesicht: Kofi Annan, besonnen und besorgt zugleich. Als Elder Statesman ist der frühere UN-Generalsekretär immer noch gefragt, wenn es um die Entschärfung von Krisen geht. Am 24. August trat er also vor die Presse und sprach über die verfahrene Lage im Westen Myanmars. Dort hat sich Hass zwischen Muslimen und Buddhisten aufgestaut, viel, viel Hass. Die Regierung hatte Annan vor einem Jahr mit der Leitung einer Kommission beauftragt, um Lösungen zu erarbeiten. Nun legten die Experten ihren Bericht vor. Und Annan verknüpfte ihn mit dem dringlichen Appell: „Es gibt keine Zeit zu verlieren. Die Lage in Rakhine wird immer prekärer.“

Sueddeutsche-Zeitung

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Wer ist der Bund ? Da Merkel nicht in der Lage ist die „Freie Marktwirtschaft“ zu verstehen muss einmal mehr der Steuerzahler für ein Missmanagement aufkommen. Nach den Banken und vielen anderen großen Unternehmen! Das nennt man Wettbewerbsverzerrung.

Luftfahrt

3.) Air Berlin erhält erstes Geld vom Bund

() Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat die erste Tranche eines Überbrückungskredits des Bundes erhalten. Das sagte ein Unternehmenssprecher, ohne eine Summe zu nennen. Der Bund hatte zugesagt, Air Berlin über die staatliche KfW-Bank mit einem Kredit von bis zu 150 Millionen Euro zu unterstützen. Damit soll die Airline weiter fliegen können, bis sich ein Investor gefunden hat. Air Berlin verhandelt mit der Lufthansa und weiteren Interessenten über den Verkauf von Unternehmensteilen.

Saarbrücker-Zeitung

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Noch ein Raubritter mehr. Bringt Herrman wenigstens Roberto Blanco mit – den besseren Neger
Alle Schwachköpfe an die Front !

CSU-Plan

4.) Seehofer will Guttenberg und Herrmann nach Berlin schicken

„Die CSU will Joachim Herrmann als Innenminister nach Berlin schicken“, sagte Seehofer dem SPIEGEL. Das bedeute aber nicht, dass für Guttenberg dann kein Platz mehr sei. „Für die künftige Rolle von Karl-Theodor zu Guttenberg heißt das gar nichts.“ (Lesen Sie hier die ganze Geschichte.

Spiegel-Online

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Pleiten, Pech und Pannen – Die Bahn benötigt mehr Politiker wie Po – faller von der Resterampe der CDU! Vielleicht bald auch Merkel ?

Krisenmanagement der Rheintalbahn

5.) Das „Rastatt-Desaster“

Knapp vier Wochen nach der Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt hat die Deutsche Bahn am Donnerstag begonnen, den beschädigten Abschnitt oberhalb des Tunnels zu betonieren. „Am 7. Oktober ab 00.01 Uhr sollen die Züge wieder rollen“, sagte Projektabschnittsleiter Frank Roser. Peter Westenberger, Geschäftsführer des Netzwerkes Europäische Eisenbahnen, bezweifelt das. Damit nicht noch eine weitere Röhre einstürze, wolle die Bahn eine zweite Betonplatte verlegen. Das könne länger dauern als geplant. „Dabei zählt jeder Tag.“

TAZ

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Sagen wir nicht: „Dummheit muss bestraft werden“ ?

Wahlkampf

6.) Niederlage für linkes Lager

Die Bundestagswahl 2013 hatte eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün ergeben. Schon damals sprach vieles dagegen, dass aus dem knappen Vorsprung ein Mitte-Links-Bündnis würde. Den Ausschlag gab, dass die Union den skeptischen Sozialdemokraten versprach, sehr viele ihrer Forderungen umzusetzen. Nun jedoch ist nichts so fern wie eine Regierung ohne CDU/CSU und eine Mehrheit links davon. Die erste Umfrage nach dem Schulz-Angriff im Fernsehen sieht die SPD schwächer denn je. Dies weist direkt in eine Sackgasse: Die Union wird zunächst vor Kraft kaum laufen können – um schnell zu merken, dass sie zwar wieder die Kanzlerin stellen kann, aber Koalitionspartner nur findet, wenn sie viel von dessen Programmatik umzusetzen hilft.

FR

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7.) Exklusiv-Interview mit CSU-Wahlkämpfer zu Guttenberg

Ende August greift Ex-Verteidigungsminister und CSU-Legende Karl-Theodor zu Guttenberg mit mehreren Auftritten in den Bundestagswahlkampf ein – und schon spekulieren die Medien über ein Comeback. TITANIC hat nachgefragt.

TITANIC: Guten Tag, Herr Guttenberg! Sie machen wieder Wahlkampf für die CSU. Was ist Ihre wichtigste Botschaft an die Wähler?
Guttenberg: Die Wahrheit. Nach den ganzen Skandalen der letzten Zeit wollen die Leute wieder ehrliche Politik. Deshalb steht das bei meinen Auftritten im Mittelpunkt.

TITANIC: Die Medien spekulieren derzeit über Ihr Comeback.
Guttenberg: Ach, die schreiben nur voneinander ab. Ganz üble Masche.

Titanic

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DL – Tagesticker 08.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 8. September 2017

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Frömmler mögen sagen, Gott bestraft Trump?  Ich frage – wann bestraft er Merkel ?

Tropensturm „Irma“ :

1.) Die Zahl der Hurrikan-Toten steigt weiter

Auf den amerikanischen Jungferninseln, ein Außengebiet der Vereinigten Staaten, sind infolge des Hurrikans „Irma“ vier Menschen gestorben. Das berichtete der Sender CNN am späten Donnerstagabend unter Berufung auf den Sprecher des Gouverneurs. Auch auf den Britischen Jungferninseln starben mehrere Menschen. Gouverneur Gus Jaspert sagte in einer vom britischen Sender BBC in der Nacht zum Freitag verbreiteten Audionachricht, es gebe Berichte von Toten und Verletzten. Er rief den Notstand für das britische Überseegebiet aus. „Ich bin tief getroffen“, sagte Jaspert. Auch sprach er von Schäden, die der Hurrikan hinterlassen habe. In dem besonders starken Sturm der höchsten Kategorie fünf kamen in der Karibik zuvor bereits mehrere Menschen ums Leben. Wegen der vielerorts unklaren Lage und der katastrophalen Verwüstungen war in der Nacht zu Freitag aber nicht klar, wie viele Tote und Verletzte es es insgesamt gibt.

FAZ

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Stärke 8

2.) Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko – Tsunami-Warnung

 Ein Erdbeben an der Südküste Mexikos hat das mittelamerikanische schwer erschüttert. Das Beben mit der Stärke 8 habe auch noch Häuser in der mehr als 1000 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-City wanken lassen, teilte der geologische Dienst des US-Innenministeriums mit. Laut mexikanischer Zivilschutzbehörde handelt es sich in dem Land um das stärkste Beben seit 1985.

Spiegel-Online

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Verstoß gegen EU-Recht?

3.) Deutscher Rundfunkbeitrag wird von EU-Gericht überprüft

In den meisten europäischen Staaten gibt es einen öffentlich-rechtlichen oder damit vergleichbaren Rundfunk, der zumeist über Rundfunkgebühren finanziert wird. Die größten Unterschiede gibt es bei den Modellen des Gebühreneinzugs. So ist die Rundfunkgebühr laut den Wissenschaftlichen Diensten des Bundestages in Griechenland und Zypern ein Aufschlag auf die Stromrechnung, deren Höhe vom jeweiligen Stromverbrauch abhängt. Und in Liechtenstein, Ungarn und Monaco werden keine Gebühren erhoben.

Welt

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Wo soll der Sachverstand denn herkommen, wenn Diäten auch ohne Bildung bezahlt werden ?
Ein DR – Titel reicht aus  –  siehe Guttenberg, Lindner Typen mit DR – aber ohne Bildung

Asylpolitik in Deutschland

4.) Demokratie im Galopp

Sachverstand von außen hat für die Asyl- und Aufenthaltsgesetze der vergangenen Jahre keine erkennbare Rolle gespielt. Wie aus der Antwort der Bundesregierung  auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, führten die Stellungnahmen von Anwaltsvereinigungen, Menschenrechtlern oder der Städte und Gemeinden in keinem einzigen von zehn Gesetzentwürfen zu Veränderungen – auch die schwarz-rote Mehrheit der Parlamentarier verzichtete: „Zu  keinem der fragegegenständlichen  Gesetzentwürfe ist die Bundesregierung vom zuständigen Ausschuss infolge der parlamentarischen  Sachverständigenanhörungen um substantielle Änderungen gebeten worden“, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort.

Der Tagesspiegel

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Weil alle Nationen am Wiederaufbau in Syrien viel Geld verdienen können. Die Menschen, welche dort leben müssen, werden doch gar nicht gefragt. Hauptsache Europa ist sie los.

Krieg in Syrien

5.) Darum wird Assad wohl an der Macht bleiben

Es war ein General der syrischen Armee, der im Staatsfernsehen die Erfolgsmeldung verlas: Von einem „strategischen Wendepunkt im Kampf gegen den Terrorismus“, sprach er mit Blick darauf, dass regimetreue Einheiten nach drei Jahren die Belagerung der Provinzhauptstadt Deir al-Sour im Osten Syriens durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) durchbrochen hatten. Dort waren in einer von der Regierung kontrollierten Enklave 97 000 Menschen eingeschlossen – und mit ihnen das 137. Regiment der syrischen Armee. Der Durchbruch zeige, dass die „syrische Armee und ihre Verbündeten in der Lage sind, die letzten Hochburgen des IS zu zerstören und alle Verschwörungen zur Teilung des Landes zu beenden“, sagte der General weiter.

Sueddeutsche-Zeitung

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Umfragewerte

6.) SPD droht historisches Debakel

Der SPD droht bei der Bundestagswahl ein historisches Debakel. Laut dem ARD-Deutschlandtrend erreichen die Sozialdemokraten in der Sonntagsfrage nur noch 21 Prozent – ein Minus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche. Sollte es bei der Bundestagswahl am 24. September tatsächlich so kommen, wäre dies das schlechteste Ergebnis der SPD bei einer Bundestagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik. Der bisherige Tiefpunkt für die Partei war das Ergebnis bei der Bundestagswahl 2009 – unter dem Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier. Damals erreichte die Partei 23 Prozent. Mit Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat kam die SPD 2013 auf 25,7 Prozent.

FR

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Umfrage:

7.) Hälfte der Nichtwähler noch unsicher,
wen sie nicht wählen sollen

München (dpo) – Knapp jeder zweite Nichtwähler ist rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl noch unentschlossen, wen er nicht wählen soll. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control hervor. 47 Prozent wollen sich demnach erst kurz vor der Wahl oder direkt am Wahltag spontan entscheiden, welcher Partei sie ihre Stimme vorenthalten.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 07.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 7. September 2017

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Schrappen, schrappen, Dividende zahlen ?

Deutsche Post

1.) Warum der Briefträger nicht mehr täglich kommen könnte

Das Unternehmen testet derzeit in 18 Bezirken von Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine neue Taktung für Briefzustellungen. Wie ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage bestätigte, läuft der Test unter dem Titel „Meine Zustellung“ bereits seit dem 1. Juli. Ende September soll er abgeschlossen sein. Demnach konnten eine Reihe von Kunden entscheiden, ob sie ihre Briefe für die Testdauer an drei Wochentagen (Dienstag, Donnerstag, Samstag), als Sammelzustellung einmal die Woche analog sowie an den übrigen Tagen elektronisch erhalten oder an fünf Tagen an ihren Arbeitsplatz zugestellt bekommen möchten.

Cicero

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2.) Die unterschätzte Gewalt in der Pflege

Der alte Herr hoch in den 90ern ist bettlägerig und kann sich nicht mehr bewegen. Seine Gelenke sind steif. Er muss regelmäßig umgelagert werden. In einer Nacht verhakt sich seine Hand im Gitter des Bettes. Die Pflegekraft zieht und bricht dem hilflosen Mann den Arm. Sicherlich keine Absicht. Es musste einfach schnell gehen. Gleichwohl: Die Pflegekraft hat es an der nötigen Sorgfaltspflicht mangeln lassen. Das darf nicht sein.

Saarbrücker-Zeitung

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Einsatz beim G20-Gipfel in Hamburg

3.) 95 interne Verfahren gegen Polizisten

Nach dem Großeinsatz beim Hamburger G20-Gipfel laufen einem Medienbericht zufolge 95 interne Ermittlungsverfahren gegen Polizisten wegen möglicher Straftaten. In 78 Fällen gehe es um den Verdacht auf Körperverletzung im Amt, berichtete Zeit Online am Mittwoch. Die weiteren Verdachtsfälle sind demnach breit gestreut. Es gebe sieben Verdachtsfälle wegen Nötigung, drei Fälle von Strafvereitelung im Amt und je zwei Verfahren wegen Beleidigung und Verletzung des Dienstgeheimnisses, hieß es in dem Bericht. In einem Fall werde wegen Bedrohung ermittelt. In einem weiteren Fall gehe es um den Verdacht sexueller Nötigung, dies beziehe sich aber auf das Verhalten eines Polizisten in seiner Freizeit.

 

TAZ

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Werdet ihr nicht wie Trump – könnt ihr nicht Kanzlerin vom Werteland Deutschland werden

Atomkonflikt

4.) USA wollen Ölembargo gegen Nordkorea durchsetzen

Als Reaktion auf den weltweit verurteilten Atomtest Nordkoreas wollen die USA das kommunistische Land mit einem Öl-Embargo belegen und die Vermögen von Machthaber Kim Jong Un einfrieren. Das geht einem Resolutionsentwurf hervor, den die USA bei den Vereinten Nationen vorlegten. Eine Abstimmung darüber ist derzeit für Montag geplant. Der Termin kann sich allerdings noch verschieben. Von den anderen Sicherheitsratsmitgliedern gab es zunächst keinen Kommentar zu dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag.

Der Tagesspiegel

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Ein Leben auf Kosten der Steuerzahle (Politiker) und das mit ungezählten Nachkommen ?
So läßt sich schon der Futterneid verkaufen.

Eingeschränkter Schutz für Flüchtlinge

5.) Seehofer lehnt Familiennachzug ab

CSU-Chef Horst Seehofer legt sich in der Flüchtlingsfrage erneut mit den Kirchen an. Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus werde nicht wieder eingeführt, sagte der bayerische Ministerpräsident in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung (zahlungspflichtig).

Spiegel-Online

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6.) Studie: Deutschland verfehlt Klimaziel klarer als gedacht

Deutschland verpasst sein selbst gesetztes Klimaschutzziel 2020 einer Studie zufolge noch deutlicher als angenommen – vorausgesetzt, es bleibt beim heutigen Kurs. Im Zieljahr würden voraussichtlich 50 Millionen Tonnen mehr CO2 in die Atmosphäre geblasen, als der sogenannte Projektionsbericht der Bundesregierung vorhersage, heißt es in einer Analyse der Denkfabrik Agora Energiewende, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Gründe dafür seien etwa die gewachsene Bevölkerung, ein stärkeres Wirtschaftswachstum und der günstige Ölpreis.

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 Neues BKA-Papier:

7.) Glaubensfrage im Gefängnis

In dem Papier steckt jede Menge Zündstoff: U.a. werden mehrere Indikatoren aufgelistet, die für einen Verdacht der Radikalisierung sprechen, wie das „Anstreben einer Namensänderung“. Zwar haben sich viele Extremisten mit ihren Zweit-, Dritt- oder Vierzehntidentitäten bereits vor der Haft ihren Ruf erworben, Wärter sollten trotz dicker Gefängnismauern aber hellhörig werden, wenn aus Ganoven-Ede und Neger-Kalle plötzlich Ganoven-Edin und Neger-Allah werden.

Titanic

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DL – Tagesticker 06.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 6. September 2017

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Schade – das gute Gemüse.  Waren sie wenigstens faul ?

1.) Angela Merkel bei Wahlkampfauftritt in Heidelberg mit Tomaten beworfen

Demonstranten stören Angela Merkels Auftritt auf dem Universitätsplatz

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach einem Wahlkampfauftritt in Heidelberg mit Tomaten beworfen worden. Schon während der Veranstaltung auf dem Universitätsplatz hatten Demonstranten versucht, ihren Auftritt mit Sprechchören und Trillerpfeifen zu stören.

RTL

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Landtagswahl Niedersachsen

2.) „Bei Volkswagen riecht es nach Vetternwirtschaft“

Bernd Althusmann, CDU-Vorsitzender in Niedersachsen und Spitzenkandidat seiner Partei bei der am 15. Oktober stattfindenden Landtagswahl, hat die Rolle des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) als Aufsichtsratsmitglied bei Volkswagen scharf kritisiert. Weil war zuvor bereits vorgeworfen worden, er habe im Oktober 2015 seine Regierungserklärung zur Abgas-Affäre mit dem Automobilkonzern abgestimmt und daraufhin problematische Passagen umgeschrieben.

Cicero

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3.) Millionen-Entschädigung für Bootsflüchtlinge in Australien

Melbourne. Ein australischer Richter hat einer Rekordentschädigung von insgesamt 70 Millionen australischen Dollar für eine Gruppe von 1900 Bootsflüchtlingen zugestimmt. Die Summe sei „fair und angemessen“, sagte Richter Cameron Macaulay vom obersten Gerichtshof des Bundesstaats Victoria. Die Regierung und Anwälte für knapp 1400 der Bootsflüchtlinge hatten sich im Juni auf den Vergleich geeinigt.

Saarbrücker-Zeitung

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Überschreitung der Luftgrenzwerte

4.) Fahrverbote ohne Alternative

FREIBURG taz | Nur Fahrverbote für Dieselfahrzeuge unterhalb der Schadstoffklasse 6 sind geeignet, die Luftgrenzwerte in Stuttgart einzuhalten. Das ergibt sich aus dem schriftlichen Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart, das das Gericht an diesem Mittwoch online veröffentlicht. Das Urteil hat überregionale Bedeutung, da die Große Koalition im Bund nach wie vor die Vermeidung von Fahrverboten als zentrales Ziel ihrer Politik benennt. Kläger in Stuttgart ist die Deutsche Umwelthilfe. Sie verlangt von Baden-Württemberg eine Verschärfung des Luftreinhalteplans für Stuttgart, weil die Grenzwerte für Stickoxide seit dessen Inkrafttreten 2010 ständig und zum Teil stark überschritten werden. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte das Land Ende Juli zu einer entsprechenden „Fortschreibung“ des Luftreinhalteplans verurteilt – und legte nun die schriftliche Begründung vor.

TAZ

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Atomkraft

5.) Warum die Endlagersuche scheitern wird

Nach Berlin fahren oder nicht? Die Atomkraftgegner im Wendland haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, ob sie der Einladung in die Hauptstadt folgen sollten. Bei einer Veranstaltung fiel dort am Dienstag der Startschuss für die Suche nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll. Man habe hin und her überlegt und schließlich beschlossen, lieber zu Hause zu bleiben, heißt es bei der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Die Teilnahme an der Veranstaltung erschien nicht sinnvoll, „weil sie unsere kritischen Positionen zum Standortauswahlverfahren nicht berücksichtigen kann“, sagt der BI-Vorsitzende Martin Donat. „Wir wären dort lediglich Staffage.“

Der Tagesspiegel

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Letzte Bundestagsdebatte vor der Wahl

6.) Verbotene Liebe

Für einen Tag ist Wahlkampf auch im Plenarsaal, es geht um die „Situation in Deutschland“, eine Bilanz der vergangenen vier Jahre, Opposition gegen Regierung, Koalitionspartner gegen Koalitionspartner, jeder gegen jeden. Harmonisch läuft es auf den ersten Blick eigentlich nur zu Beginn der Sitzung. Da verabschiedet sich Norbert Lammert, seit zwölf Jahren Bundestagspräsident. Er tut es auf seine typische Weise, mit kritischen Worten an die Adresse der Regierung, die das Parlament aus seiner Sicht nicht immer angemessen achte. Und mit der Mahnung, den „Konsens der Demokraten gegen Fundamentalisten und Fanatiker“ zu bewahren.

Spiegel-Online

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Vorsicht Wahlen : BetrügerInnen unterwegs
So Lügen Und Betrügen Sie ihre Wähler in weiser Voraussicht !!

Merkel im TV-Duell 2013 /2017:

7.) „Mit mir wird es keine Pkw-Maut / Rente mit 70 geben

Berlin (dpo) – Angela Merkel (59 / 63) positioniert sich klar: Im TV-Duell vor der Bundestagswahl 2013/2017 gegen SPD-Herausforderer Peer Steinbrück / Martin Schulz hat die Bundeskanzlerin einer Pkw-Maut / der Rente mit 70, wie sie von Teilen der Union gefordert wird, eine klare Absage erteilt. „Mit mir wird es keine Pkw-Maut / Rente mit 70 geben“, erklärte Merkel, als das Thema in der Debatte zur Sprache kam, mit Nachdruck. Damit gilt eine Einführung als quasi ausgeschlossen.
Der Postillon
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DL – Tagesticker 05.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 5. September 2017

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und bricht Merkel das Rückgrat, falls es noch etwas davon vorhanden ist

Abbruch der EU-Beitrittsgespräche

1.) „Das stärkt Erdogan den Rücken“

Das Signal, dass die Türkei nicht zu Europa gehöre, sei falsch, sagte Sofuoglu weiter. Dies schwäche die demokratischen Kräfte in der Türkei, die dort versuchten, die Demokratie zurückzugewinnen. Er kritisierte: „Union und SPD tun im Bundestagswahlkampf so, als ob die Türkei nur aus Erdogan und seinen Anhängern besteht.“ Dabei sei die Mehrheit in der Türkei demokratisch gesonnen. „Die deutsche Regierung muss auch bedenken, dass es eine Zeit nach Erdogan geben wird.“

Der Tagesspiegel

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Typisch Politiker egal ob Groß oder Klein ! Wenn es dem/der Esel / Eselin zu wohl wird,
zieht es sie/ihn/ aufs Glatteis. Intelligenz wird nicht auf Schulen oder Instituten gelehrt sondern ausschließlich durch die Verarbeitung der gesammelten Lebenserfahrungen!

Kommunalaufsicht

2.) St. Ingberter OB droht die Entmachtung

Die Aufgaben der Bürgermeister oder Oberbürgermeister sind im Gesetz klar geregelt: Sie leiten die Verwaltung, bereiten die Beschlüsse des Gemeinde- oder Stadtrates vor und führen diese aus. Ob der parteilose St. Ingberter Oberbürgermeister Hans Wagner alle seine gesetzlichen Aufgaben erfüllt, daran gibt es seit Jahren Zweifel. Regelmäßig bearbeitet die Kommunalaufsicht des Landes, die ihren Sitz praktischerweise direkt neben dem St. Ingberter Rathaus hat, Beschwerden über den eigenwilligen Oberbürgermeister.

Saarbrücker-Zeitung

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Und die Moral aus der Geschicht – Großes Packbvolk wählt man nicht!

Luftverschmutzung durch Diesel-Abgase

3.) Eine große Koalition für den Diesel

Im Kampf gegen überhöhte Stickoxidwerte bekommen die betroffenen Kommunen mehr Geld vom Bund. Der Fonds, aus dem die besonders belasteten Städte unterstützt werden, soll von 500 Millionen auf eine Milliarde Euro verdoppelt werden. Das ist das zentrale – und zugleich einzige – Ergebnis des zweiten Dieselgipfels, zu dem Angela Merkel am Montag zahlreiche Bürgermeister sowie Ministerpräsidenten und BundesministerInnen eingeladen hatte. Während das beim ersten Gipfel angekündigte Geld jeweils zur Hälfte von der Autoindustrie und dem Bund kommen sollte, wird die nun verkündete Verdopplung allein vom Bund finanziert. Finanziert werden soll mit dem Geld zunächst eine Koordinierungsstelle, die die betroffenen Kommunen dann bei individuellen Maßnahmen unterstützt. Das könnte die Umrüstung von Bussen und Taxis auf schadstoffärmere Motoren sein, bessere Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge oder mehr Geld für Radwege. Details zur Verwendung blieben am Montag noch offen.

TAZ

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Passt doch !  Was möchte ein Naivchen vom Schauspieler lernen ?

4.) Angela Merkel trifft Robert Redford

Begleitet wurde Redford von seiner Ehefrau Sibylle Szaggars-Redford. Der Inhalt des Gesprächs zwischen den beiden wurde nicht bekannt. Der 81 Jahre alte Hollywoodstar („Jenseits von Afrika“) engagiere sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz und die Rechte der indigenen Bevölkerung in den USA, hieß es dazu am Montag bloß auf der Instagram-Seite der Kanzlerin.

Hannoversche-Allgemeine

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Wenn Augen bellen könnten : Eine Dogge kurz vor den zubeißen !

Nach Atomwaffentest

5.) Merkel fordert verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach dem neuerlichen Atomwaffentest Nordkoreas diplomatische Strafmaßnahmen gefordert. Angesichts der „uneinsichtigen und konfrontativen Haltung Nordkoreas“ müsse die internationale Gemeinschaft „zügig weitere und verschärfte Sanktionen“ beschließen, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag nach einem Telefonat der Kanzlerin mit Südkoreas Präsident Moon Jae In.

Stuttgarter-Zeitung

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Ströbele zu Anti-Terror-Maßnahmen

6.) „Man gaukelt den Leuten Sicherheit vor“

Der scheidende Grünen-Bundestagsabgeordnete und ehemalige RAF-Anwalt Hans-Christian Ströbele sieht Parallelen zwischen den staatlichen Reaktionen auf die Rote Armee Fraktion (RAF) und den islamistischen Terrorismus. „Damals wurden viele Gesetze gemacht“, obwohl der Nutzen für die Fahndung und die Gefahrenabwehr gleich null gewesen sei, sagte Ströbele der „Berliner Zeitung“. „Das ist heute genauso. Mit den Gesetzen soll nur der Bevölkerung signalisiert werden: Wir tun was.“

 Spiegel-Online

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7.) Powertweets fürs TV-Duell

Heute abend findet das große TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz statt. Und auf Twitter wird es von Abertausend supercleveren User/innen live kommentiert. So stechen Sie aus der Masse heraus:

  • „Der Staat, über den Merkel und Chulz streiten, existiert gar nicht. Just my 2 Reichspfennig“

Titanic

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DL – Tagesticker 04.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 4. September 2017

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Das Echo der Geldgeier. Hat der Westen nicht mit diesen niedlichen Spielzeugen  viel Geld verdient? Dumme Politk wurde immer schon bestraft, immer wieder – solange wie die größten Idionten in den Ländern regieren. In der  Wirtschaft haben solche Nullen  keine Chance.

1.) USA setzen auf Drohung mit militärischer Härte nach Atomwaffentest Nordkoreas

Nach dem bisher gewaltigsten Atomwaffentest Nordkoreas spitzt sich der Konflikt erneut gefährlich zu: US-Präsident Donald Trump verwies explizit auch auf die Atomwaffen seines Landes, um die USA und ihre Verbündeten gegen jegliche Bedrohung aus Nordkorea zu verteidigen. Südkorea hielt eine eigene Raketen-Übung ab, bei der ein Angriff auf Nordkorea simuliert wurde. Der UN-Sicherheitsrat wollte angesichts der Krise noch am Montag zusammenkommen.

Der Stern

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Gefährliches Atomkraftwerk
2.) Altmaier und Maas glauben nicht an Aus von Cattenom

Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD) haben wenig Hoffnung auf ein baldiges Ende des umstrittenen Atomkraftwerks Cattenom. Frankreichs Präsident Macron habe „klipp und klar erklärt, dass eine Schließung von Cattenom nicht beabsichtigt“ sei, sagte Altmaier gestern in Saarlouis. „Wir können uns so viel darüber aufregen, wie wir wollen: Es wird in Frankreich entschieden“, betonte Maas. Der Kampf für eine Abschaltung gehe aber weiter.

Saarbrücker-Zeitung

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Paarungsversuche VIA Fernsehen

TV-Duell zur Bundestagswahl 2017

3. )Merkel routiniert, Schulz angespannt

Angela Merkel übernimmt am Ende auch noch den Job der Regisseurin. Das TV-Duell ist zuende, die Kanzlerin spricht ihr Schlusswort – und landet einen Coup. Merkel bedankt sich höflich bei den Zuschauern, dass sie sich Zeit genommen haben. Sie zählt Themen auf, die nicht besprochen wurden, die Digitalisierung und die Bildung, das Herzensthema ihres Konkurrenten. Dann wünscht sie den Zuschauern freundlich lächelnd „noch einen schönen Abend.“ Das dürfte die Stimmung vieler der Millionen ZuschauerInnen treffen, die nach diesen 95 Minuten erschöpft zu Hause auf der Couch zusammensacken. Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz lieferten sich einen faktenreichen Fight, wie bei diesem Format üblich galoppierten die Moderatoren durch dutzende Themen. Flüchtlinge, Europa, Türkei, Nordkorea, Gerechtigkeit. Pro Antwort bitte nur 60 bis 90 Sekunden, gerne auch nur ein Ja oder Nein.

 

TAZ

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Legitimation in der parlamentarischen Demokratie

4.) Wer entscheidet hier eigentlich – und warum?

Mit ihren gerade einmal 273 Mitgliedern war der Deutschen Umwelthilfe und ihrem Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch gelungen, wozu Parlamente und Regierungen seit Jahren nicht willens oder in der Lage gewesen sind: verschärfte Maßnahmen zur Luftreinhaltung durchzusetzen, um die in der EU-Luftqualitätsrichtlinie geforderten Grenzwerte einzuhalten. Das ist die eine, die gute Seite. Die andere Seite ist, dass die DUH vor allem für Partikularinteressen kämpft. Die Auswirkungen der gerichtlichen Anti-Diesel-Entscheidung auf andere Gesellschaftsbereiche spielen für sie keine Rolle. Dies gilt unmittelbar für eine Verschlechterung der CO2-Bilanz, aber auch für die Erhaltung von Arbeitsplätzen, des Wertschöpfungspotenzials eines Kernbereichs der deutschen Industrie oder des gesellschaftlichen Wohlstands. Erinnert man sich zurück an die „Brent Spar“-Kampagne von Greenpeace im Jahr 1995, als es der Umweltschutzorganisation mit einer ausgeklügelten Aktion gegen den Ölmulti Shell gelang, die Politik zu einem generellen Verbot der Versenkung von Ölplattformen zu bewegen, so drängt sich der Eindruck auf, dass gerade im Bereich der Umweltpolitik (aber nicht nur hier) die relevantesten Anstöße zu Politikänderungen nicht mehr von Akteuren des politischen Establishments ausgehen, sondern von der organisierten Zivilgesellschaft. Gerade im Vorfeld der herannahenden Bundestagswahlen besitzt dieser Eindruck eine gewisse Brisanz.

Der Tagesspiegel

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Reaktionen auf das TV-Duell

5.) „Szenen einer alten Ehe“

Nach dem Fernsehduell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sehen erste Umfragen die Amtsinhaberin vorne – Politiker der anderen Parteien wollen hingegen kaum Unterschiede bemerkt haben.

Sueddeutsche-Zeitung

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Hat er es vielleicht als Einziger an der gewohnt devoten Haltung der Journaille gegenüber den Schranzen vermissen lassen ?

TV-Duell

6.) Was erlauben Strunz?

Moderator Claus Strunz hat während des TV-Duells von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz im Netz viel Häme geerntet. Bis zum Ende der Sendung gab es auf Twitter mehrere Tausend Nachrichten zu dem Sat.1-Moderator.  Schon am Anfang der Live-Übertragung musste sich Strunz von Schulz korrigieren lassen: Er hatte den SPD-Chef mit einer Flüchtlingsaussage verkürzt zitiert, ihm unterstellt, er habe die Mehrzahl der Flüchtlinge einmal als „Gold“ bezeichnet.

FR

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7.) Merkel genervt zu Schulz: „Meine Augen sind hier oben“

Kritische Situation während dem TV-Duell zwischen Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz! Während eines längeren Monologs der Bundeskanzlerin wanderte der Blick des SPD-Politikers ganz langsam nach unten und verharrte dort längere Zeit.

Der Postillon

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DL – Tagesticker 03.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 3. September 2017

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Die Maulhelden, welche jetzt Krach schlagen sollten wissen das Politik keinen Schalter hat, welchen man einfach umlegen kann. Wird der Pisspott nicht entleert und läuft regelmäßig über, wird bald die ganze Wohnung stinken. Zur Politik gehört ganz im Besonderen, sich nicht abhängig machen zu lassen.

Von der CSU bis zur Linken

1.) Parteien fordern härtere Türkei-Politik

Nach der Festnahme von zwei weiteren Deutschen in der Türkei fordern CSU und Linke in seltener Einigkeit den Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen und damit auch der Milliardenhilfen der Europäischen Union für die Türkei. „Jetzt reicht’s. Es ist eine Serie von Verstößen gegen europäische Grundgedanken, gegen die Rechtsstaatlichkeit“, sagte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer den „Nürnberger Nachrichten“.

ntv

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Nach Bombenfund

2.) Evakuierung in Frankfurt startet problemlos

Frankfurt/Main. Die größte Evakuierungsaktion der deutschen Nachkriegsgeschichte wegen einer Bombenentschärfung in Frankfurt hat ohne größere Probleme begonnen. Mehr als 60 000 Anwohner müssen ihre Wohnungen zu verlassen.

Saarbrücker-Zeitung

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Gesichtserkennung an Berliner Bahnhof

3.) Schöngemacht für de Maizière

Die plüschige Tiger-Mütze tief ins Gesicht gezogen, die Augen hinter einer überdimensionierten Pappsonnenbrille und die Haare unter einer Beatles-Perücke versteckt, der Kopf hinter einer taz verborgen, das Kind hinter einer Spider-Man-Maske – derart verkleidet fahren Datenschutzaktivisten am Donnerstagmorgen mit den Rolltreppen am Bahnhof Südkreuz. Auf ihrem wiederholten Weg hinab, der von einer intelligenten gesichtserkennenden – und dennoch zu überlistenden – Kamera verfolgt wird, können sie einen Blick erhaschen in das Büro des Bundespolizeireviers im ersten Stock der Bahnhofshalle.

TAZ

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Erfundenes Zitat auf Facebook

4.) Fake News über Künast:
Ermittlungen eingestellt

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den mutmaßlichen Urheber einer Falschnachricht bei Facebook über die Grünen-Politikerin Renate Künast vorläufig eingestellt. Die Bundestagsabgeordnete bestätigte am Samstag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Künast war auf diversen Seiten ein erfundenes Zitat zugeschrieben worden.

Der Tagesspiegel

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Merkel Egoismus :  Uns geht es gut

Unwetter

5.) Fluch und Segen vom Himmel über Südasien

Der indische Arzt telefonierte noch mit seiner Frau, das war am Dienstagabend um halb sieben. Er werde in fünf Minuten zu Hause sein, sagte er. Doch dort ist er niemals angekommen. 36 Stunden später fanden ihn Retter am Strand. Deepak Amrapurkar, 58, Bürger von Mumbai, war an jenem Abend in den Fluten in einen offenen Kanalschacht gestürzt. Man weiß das nur, weil man seinen Regenschirm fand, der sich im Loch verklemmt hatte. Der Doktor ist einer von mehr als 1500 Menschen, die jetzt in den Fluten in Südasien schon ihr Leben verloren haben.

Sueddeutsche-Zeitung

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G 20 – Die 20 größten Gangster der Erde trafen sich in Hamburg.
Polizei schütz sie – statt zu verhaften

6.) Kritik an Speicher-Wut der Polizei

Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, hat eingeräumt, dass mindestens vier Journalisten während des G20-Gipfels zu Unrecht die Akkreditierung entzogen wurde: „Pauschale Vorwürfe“ wegen unzulässiger Datenspeicherung hat der BKA-Chef am Freitag aber zurückgewiesen.

FR

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Die Wahrheit

7.) Politbesuch im Bananenkreis

In unserem bananenförmigen 390.000-Einwohner-Landkreis am Rande des Ruhrgebiets, eingeklemmt zwischen Dortmund und Hamm, bekommen wir das Berliner Spitzenpersonal der Politik eher im Fernsehen zu sehen als in natura. Und, dass wir uns richtig verstehen, wir können damit ganz gut leben.

Seit ein paar Monaten allerdings wird es lästig. SPD-Topmann Martin Schulz war dieses Jahr schon das dritte Mal da. Anfang März besuchte er den Politischen Aschermittwoch der Sozialdemokraten in Schwerte; ein paar Tage danach ließ er sich in Kamen von den Genossen feiern „wie ein Rockstar“, Zitat Lokalpresse. Die beiden Auftritte in geschlossenen Einrichtungen, äh, Hallen vor parteieigenem Publikum machten Schulz offenbar so viel Mut, dass er es jetzt sogar unter freiem Himmel in Unna auf dem Marktplatz versuchte. Gestern war er schon wieder da. Und das durchaus mit Erfolg!

TAZ

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DL-Tagesticker 02.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 2. September 2017

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Was uns die Welt verschweigt : Merkel ist noch frei – Sie wurde nicht festgenommen!
Pudding ist eben doch zu glitschig – der lässt sich nicht so einfach an die Wand nageln.

1.) Zwei weitere Deutsche in der Türkei festgenommen

Die Festnahme von zwei deutschen Staatsangehörigen in der Türkei dürfte das Verhältnis zwischen Berlin und Ankara auf einen neue Tiefpunkt bringen. Die beiden Deutschen waren am Donnerstag am Flughafen in Antalya festgenommen worden, wie das Auswärtige Amt am Freitag mitteilte. Der Grund seien politische Tatvorwürfe. Die beiden seien keine Doppelstaatsbürger, sondern hätten ausschließlich den deutschen Pass. Mehr war über die Identität der Betroffenen und den Hintergrund der Festnahme nicht bekannt, als diese Zeitung in Druck ging.

Die Welt

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Immer das gleiche langweilige Schwafeln von diesen Schlafmützen.
Noch gibt es doch, trotz  Zwangsgebüren bessere Unterhaltung in staatlichen Fernsehen

Bundestagswahl 2017

2.) Wie Schulz und Merkel sich auf TV-Duell vorbereiten

Bei dieser Bundestagswahl ist der Anteil der Unentschiedenen so hoch wie seit 20 Jahren nicht: Das Allensbach-Institut geht von 45 Prozent aus, die noch nicht wissen, wen sie wählen werden. Das Forsa-Institut geht sogar von 76 Prozent aus. Fast jeder zweite Wahlberechtigte will sich die TV-Debatte einer Umfrage zufolge ansehen. Das zeigt, wie wichtig das Duell am Sonntagabend für Schulz wird. Der SPD-Mann hat rhetorisches Talent, aber viel weniger Fernseh-Erfahrung als Merkel. Aber auch die Kanzlerin nimmt das direkte Aufeinandertreffen mit ihrem Herausforderer nicht auf die leichte Schulter. So bereiten sich die beiden Kontrahenten auf das Duell am Sonntag vor.

Focus

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Es ist peinlich wenn sich persönliche Unfähigkeit und Dummheit gegenseitig im Weg stehen.
Politiker eben!

Kommentar De Maizière gegen links

3.) Es wird langsam absurd

Da hat also jemand sein Thema gefunden. Es brauche eine harte Kante gegen Linksextremismus, verkündeten Bundesinnenminister Thomas de Maizière und seine Unions-Kollegen aus den Ländern am Freitag. Autonome Zentren wie die Rote Flora dürften nicht mehr toleriert, das Demonstrationsrecht müsse nochmals verschärft werden. Die Forderungen sind späte Ausläufer der G20-Randale in Hamburg. Sie sind aber vor allem: Wahlkampf. Und das reichlich durchschaubar.

TAZ

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Vom Großmaul zum Kleingeist. Last erst einmal die PolitikerInnen ihre Arbeit machen.
Die rühren keinen Finger ohnen Entgeld. Die schreien nur : „Wir schaffen das“
Ist ja auch einfacher als Arbeiten.

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

4.) Die Empathie hat sich verändert

Das ist der Satz, den es ohne Empathie nicht gegeben hätte. Von der Kanzlerin, die damit für sie ganz ungewohnt ins ungeschützte politische Feld ging. Drei Worte, die vor allem aber jene Empathiewelle widerspiegelten, die Ende August 2015 überall bei der Ankunft der Flüchtlinge zu beobachten war. Auf dem Münchener Hauptbahnhof und an vielen anderen Orten. Wir schaffen das – das waren ja nicht nur Angela Merkels Worte, davon war eine Mehrheit der Deutschen überzeugt. Ein fernes Sommermärchen der Willkommenskultur.

Der Tagesspiegel

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Frankenthal

5.) Bürger verhindern Helmut-Kohl-Platz

„Es tut uns leid“, teilte die Fraktionsvorsitzende Gabriele Bindert nach einer Fraktionssitzung mit. „Wir sind davon ausgegangen, mit diesem Antrag einer in der Bevölkerung verbreiteten Stimmung Rechnung zu tragen. Dem ist nicht so. Das war ein Fehler, wir lernen daraus, damit so etwas nicht wieder vorkommt.“ Der Vizevorsitzende der CDU-Stadtrats- und -Landtagsfraktion, Christian Baldauf, rief dazu auf, die Auseinandersetzung zu beenden und gemeinsam eine Lösung zu suchen. „Die Beteiligung der Bürger könnte ein Weg sein.“

Spiegel-Online

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Entlassen, ganz einfach – die Restrampen der Parteien sind voll besetzt mit Leuten, welche ohne Arbeit gut leben möchten

G20

6.) Kritik an Speicher-Wut der Polizei

Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, hat eingeräumt, dass mindestens vier Journalisten während des G20-Gipfels zu Unrecht die Akkreditierung entzogen wurde: „Pauschale Vorwürfe“ wegen unzulässiger Datenspeicherung hat der BKA-Chef am Freitag aber zurückgewiesen.  Dass den vier Medienvertretern in Hamburg für den 7. und 8. Juli aufgrund fehlerhafter Angaben die Akkreditierung entzogen wurde, „bedauern wir sehr“, sagte Münch der versammelten Presse in Berlin. „Ein solcher Eingriff in die Pressefreiheit darf nicht passieren.“ Es sei jedoch nicht gerechtfertigt, deshalb das gesamte System der Datenspeicherung in Zweifel zu ziehen.

FR

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7.) Zu Besuch bei „Demokratie in Bewegung“

DiB heißt eine neue Partei, die eigentlich keine ist, und Politik macht, die eigentlich keine ist, mit Politikern, die eigentlich keine sind. Ein ganz neues Konzept. Wir haben die Leute, die eigentlich keine sind, exklusiv in ihrem Büro besucht, das eigentlich gar keines ist. Und uns gibt es auch gar nicht. Hä? Wir treffen uns jedenfalls mit Fabian, 29 Jahre alt, der auch ganz anders heißen könnte, vielleicht Flo oder Lurchkopp, in einem Café in Düsseldorf. „Ich wohne hier gar nicht, ich bin überall zu Hause. Gerade jetzt, wo ich im ganzen Land Leute treffe, bin ich mal hier, mal da.“ Politik wird von uns auch überall gemacht. „Die Etablierten, die Mächtigen – von denen haben wir die Faxen dicke“, schäumt er direkt vor Wut. „Allein das Bestellen von Cappuccino kann ja politisch sein, also wie man es macht und bei wem und mit welcher Motivation – oder aber auch nicht!“ verdeutlicht er anhand eines knackigen Beispiels seine Philosophie.

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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DL-Tagesticker 01.09.17

Erstellt von DL-Redaktion am 1. September 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Die französische Regierung hat ihre Arbeitsmarktreform vorgelegt

1.) Kommentar: Reform oder Tod

Präsident Emmanuel Macron hatte keinen besonders guten Sommer. Die Erhebung seiner Frau zur „Premier Dame“ schlug fehl und brachte ihm schlechte Presse, ebenso wie die Kosten für die Visagistin, die ihm vor TV-Auftritten das Make-up aufs Gesicht streicht. Seine Beliebtheitswerte waren zum Ferienende im Keller. Eigentlich sind das Petitessen. Sie zeigen aber, mit welcher Gereiztheit die Franzosen ihren jungen Präsidenten beobachten. Die Arbeitsmarktreform aber wird zeigen, ob er regierungsfähig ist, und sie wird über sein politisches Überleben entscheiden.

DW

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Unerwarteter Geldsegen

2.) Kölsche Amerikanerin vererbt dem Kölner Zoo
22 Millionen Dollar

Der Eintrag, den man im Archiv des Kölner Zoos finden kann, datiert vom 6. April 1954: Das aus Amerika angereiste Ehepaar Elizabeth und Arnulf Reichert hätten dem Zoo bei ihrem Besuch eine Weichschildkröte geschenkt, ist da zu lesen. Als Wert sind 50 Mark vermerkt. Nun, 63 Jahre später, kommt wieder ein Geschenk aus den USA. Doch diesmal ist es weitaus wertvoller: Elizabeth wird dem Zoo im Namen ihres bereits 1998 verstorbenen Mannes 22 Millionen Dollar vererben.

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Wie gehabt : Schröder auf Wahlkampftour für die SPD

Schröder verteidigt Rosneft-Posten

3.) Problem? Was für ein Problem?

Für das beschauliche Rotenburg an der Wümme in Nordostniedersachsen war es der Höhepunkt des Wahljahres: Gerhard Schröder sollte kommen. Und er kam. Von ganz hinten schritt er durch den Saal Richtung Podium, umringt von Fernsehkameras. Solche Situationen kann Schröder genießen, immer wieder. Richtig gemütlich sah er dabei aus, im dunkelblauen Hemd, zwei Sessel standen auf der Bühne – für ihn und für den lokalen Bundestagskandidaten Lars Klingbeil. Klingbeils politische Karriere begann als studentischer Helfer im Team Schröder, nun hilft Schröder Klingbeil, klar. Und nur Klingbeil stellte die Fragen an diesem Abend.

TAZ

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Wölfe treten auch meist im Rudel auf

Bundestagskandidaten

4.) Die drei Merkels

Wenn sich der Politiker Christoph Merkel am Infostand oder anderswo vorstellt, schauen die Leute oft irritiert. Dann sagt er: „Erstens ja und zweitens nein“. Die meisten wissen nicht, was er meint und so präzisiert Merkel: „Ja, Merkel wie die die Kanzlerin. Nein, nicht verwandt oder verschwägert.“ Das sei ein guter Eisbrecher, findet er. Manchmal macht er sich auch einen Spaß daraus, die Kanzlerin Angela Dorothea Kasner zu nennen, ihr Mädchenname. Damit gleich klar ist, dass sie nicht mit ihm verwandt ist.

Der Tagesspiegel

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Kommentar SPD gegen Wagenknecht

5.) Zahmer Partner gesucht

Kleine Quizfrage: Welche der beiden folgenden Äußerungen stammt von einer in der SPD hochgeachteten Genossin? Und welche von einer Politikerin, die Sozialdemokraten als Frau sehen, deren Äußerungen „manchmal von rechtspopulistischen Aussagen nicht zu unterscheiden“ seien, wie Generalsekretär Hubertus Heil am Mittwoch sagte? A: „Menschen, die unser Gastrecht missbrauchen, haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.“ B: „Wer sein Gastrecht missbraucht, hat sein Gastrecht eben auch verwirkt.“

TAZ

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6.) „Merkel profitiert von der AfD
und die AfD profitiert von Merkel“

Der Philosoph Michael Hampe erklärt in der neuen Folge Wahl-Watcher, warum er sich nach einem Ende der Großen Koalition sehnt. Nachdem der Alternative für Deutschland (AfD) interne Streitigkeiten zwischen den Parteichefs und ihren Spitzenkandidaten zugesetzt hatten, nimmt ihr Wahlkampf nun Fahrt auf. Die Rechtspopulisten setzen auf ihre bewährte Strategie: Provokation. Der Philosoph Michael Hampe, der als Wahl-Watcher für die SZ den Bundestagswahlkampf kommentiert, findet die Anstandslosigkeit dieser Partei abstoßend. Sorgen bereitet ihm besonders, dass Große Koalition und AfD sich seiner Meinung gegenseitig stärken.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ratgeber:

7.) Alles, was Sie über den „Fachkräftemangel“ wissen müssen

Das klingt nicht gut: Laut einer Studie des Basler Forschungsinstituts Prognos droht Deutschland ein gigantischer Fachkräftemangel – bis 2030 könnten demnach bis zu 3 Millionen der wertvollen Arbeitskräfte fehlen, bis 2040 sogar 3,3 Millionen! Doch was ist dieser Fachkräftemangel eigentlich, vor dem sich jeder fürchtet? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie zu dem Thema wissen müssen:

Der Postillon

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DL-Tagesticker 31.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 31. August 2017

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Sie bekommen einfach nicht genug : Die Ahnen Raubritter – Sklavenhalter. Er selber Betrüger – Volks – Abzocker – Herrenmensch. Zukunft, der nächste Lobbykanzler und eine verblödete Masse spendet frenetischen Beifall. Will nicht wahrhaben: Politiker sind die Vertretung des Adel – die modernen Raubritter ?

CSU-Wahlkampf

1.) Guttenberg spielt mit seinem „abgrundtiefen Versagen“

Als er die Kulmbacher Stadthalle betritt, dauert es einen kurzen Moment. So, als wollte sich das Publikum wirklich sicher sein, dass er endlich wieder da ist. Dann brandet Jubel auf, mit glänzenden Augen wird applaudiert, mit Handy fotografiert, vereinzelt sind Bravo-Rufe zu hören. Dabei hat Karl-Theodor zu Guttenberg noch gar nichts gesagt. Allein seine Anwesenheit wirkt offenbar faszinierend.

Die Welt

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Oh weh, jetzt drückt er noch auf die Tränendrüsen. Das arme „Schwein“. Aus Basta wird das Heischen um Verständnis. Wird er von einer Becker Pleite bedroht? Wurde die Kanzlerrente verzockt ?

Schröder zu Rosneft-Job

2.) „Es geht um mein Leben, und darüber bestimme ich“

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) will trotz harscher Kritik das Angebot annehmen, in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft einzuziehen. „Ich werde das tun. Es geht um mein Leben, und darüber bestimme ich – und nicht die deutsche Presse“, sagte Schröder bei einem Wahlkampfauftritt im niedersächsischen Rotenburg an der Wümme. Er wolle dabei mithelfen, die Energiesicherheit Deutschlands und Europas zu sichern.

Manager Magazin

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Merkel auch ?  Man brauchte doch nur die Fäden zur Marionette zerschneiden!

Diesel- und Kartellaffäre

3.) Autobosse wollen Chef-Lobbyist Wissmann offenbar loswerden

Die Suche nach einer neuen Verbandsspitze soll Daimler-Boss Dieter Zetsche koordinieren. Auch Headhunter sind beteiligt. Nach Bundestagswahl und Internationaler Automobilausstellung in Frankfurt (16. bis 24. September) wollen die Führungen der drei großen deutschen Automobilproduzenten Daimler, BMW und VW nach RND-Informationen mit einer personellen und inhaltlichen Neuaufstellung die weitere Debatte um Verbrennungsmotoren und mögliche Fahrverbote bestreiten.

Spiegel-Online

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Gesperrte Indymedia-Website

4.) Klagen gegen „linksunten“-Verbot

Eine Gruppe von Anwälten um den Göttinger Sven Adam klagt im Namen der Betroffenen gegen das Verbot der linksradikalen Webseite „Indymedia linksunten“ sowie gegen die damit zusammenhängenden Hausdurchsuchungen. Die Klagen haben keine aufschiebende Wirkung, das Verbot von „linksunten“ bleibt damit zunächst bestehen.

Am Freitag hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) den angeblichen Verein „linksunten.indymedia“ verboten und auch verfügt, dass dessen Webseite abgeschaltet werden soll. Die Seite laufe den Strafgesetzen zuwider, denn sie habe es „ermöglicht und erleichtert“, dass dort Delikte wie die „Billigung von Straftaten“ oder die „Anleitung zu Straftaten“ begangen werden konnten. Die Posts von anonymen Dritten wurden den Betreibern der Webseite zugerechnet, weil jene die strafbaren Beiträge bewusst auf der moderierten Seite stehen ließen.

TAZ

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Dieser Bruch ist weit weniger schlimm
als das Gangsterstück Hartz IV zum Nachteil der eigener Wähler!

Führungsrolle bei Rosneft

5.) Gerhard Schröder begeht vorsätzlichen Rechtsbruch

Wenn Gerhard Schröder in den Aufsichtsrat des russischen Staatskonzern Rosneft einzieht, verletzt er viele rechtliche Grundsätze. Zudem nutzt er eine Gesetzeslücke, die der nächste Bundestag schließen sollte. Viele Zusammenhänge sind weitgehend unbekannt und gehören an das Licht der Öffentlichkeit. Gerhard Schröder vermeidet jede Transparenz, wahrscheinlich aus gutem Grund. Natürlich weiß er, welche Entlohnung ihm zugesagt wurde. Eine halbe Million Dollar steht im Geschäftsbericht. Dröhnendes Schweigen bei Schröder. Russische Staatsmedien melden, er werde sogar Vorsitzender des Aufsichtsrates. Wieder keine Antwort. Wird er als Aufsichtsrat billigen, dass das sich zur Diktatur wandelnde Venezuela mit Milliardenkrediten unterstützt wird?

Der Tagesspiegel

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G20

6.) BKA lieferte falsche Infos über Journalisten

Wahrscheinlich fünf Journalisten ist beim G20-Gipfel in Hamburg nach Angaben des Bundesinnenministeriums zu Unrecht die Akkreditierung entzogen worden. In vier der insgesamt 32 Fälle stehe der Fehler fest, ein fünfter Fall dürfte hinzukommen, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch. Bei allen anderen Fällen sei „nach derzeitigem Stand“ aber ordnungsgemäß verfahren worden. Das Ministerium bedauere die inakzeptablen Fehlentscheidungen. Für die Bundesregierung kündigte Vize-Sprecherin Ulrike Demmer eine Entschuldigung an.

 

FR

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7.) Was für einer ist eigentlich Alexander Gauland?

 

  • Einer, der die Nachbarn entsorgt, wenn sie nicht sofort die leere Mülltonne von der Straße holen
  • Der Lehrer, der kurz vor der Pension den Schülern erzählt, wie das WIRKLICH mit dem Zweiten Weltkrieg war

Titanic

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DL-Tagesticker 30.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 30. August 2017

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Eine typische Deutsch-lampe eben, welche kein Licht bringt und nur Verwirrung stiftet

AfD-Zoff in der CDU  

1.) Merkel streitet mit Landesverbänden

„Politisch halte ich das nicht für richtig“, sagte die Kanzlerin und CDU-Chefin am Dienstag hinsichtlich des Abstimmungsverhaltens in Sachsen-Anhalt. Dort hatten viele CDU-Abgeordnete nicht nur einem AfD-Antrag zur einer Einrichtung einer „Enquete-Kommission zur Beobachtung des Linksextremismus“ zugestimmt – sie stellten sich damit auch offensiv gegen ihre Koalitionspartner SPD und Grüne, die die Kommission ablehnen. „Wenn Sie ‚Linksextremist‘ sagen, dann meinen Sie in Wirklichkeit ‚Andersdenkender’“, sagte der SPD-Abgeordnete Rüdiger Erben zum AfD-Antrag.

T-Online

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IS in Deutschland

2.) Die europäischen Medien
machen den IS gefährlicher als er ist

Der Syrer Masoud Aqil geriet Ende 2015 für 280 Tage in IS-Gefangenschaft. Dank eines Gefangenenaustausches kam er frei und floh nach Deutschland. Ein Gespräch über die Rolle des IS in Deutschland und die Radikalisierung von Flüchtlingen

Cicero

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Auch ich lehne „den Staat“ wie er sich zur Zeit gibt ab. Aber was ist denn „der Staat“?
Immer doch nur die Regierung welche sich gerade nach Oben Manipuliert hat,
nimmt diese doch für vier Jahre – Narrenfreiheit für sich in Anspruch

 Reichsbürger-Prozess in Nürnberg

3.) „Der freie Mann Wolfgang“

Würde Wolfgang P. aufstehen, wenn die Richter den Sitzungssaal 600 des Landgerichts Nürnberg-Fürth betreten? Es wäre eine Geste der Anerkennung eines Gerichts der Bundesrepublik Deutschland, die nicht zu dem Bild des Reichsbürgers passen würde, das die Staatsanwaltschaft von dem Angeklagten zeichnet. Denn Reichsbürger erkennen die Institutionen dieses Staats nicht an und glauben stattdessen an die Existenz eines Deutschen Reichs. Steht P. also auf, erkennt er die Würde des Gerichts, vor dem er als Angeklagter steht, an? Die Frage bleibt unbeantwortet, denn die Richter kommen so schnell her­ein, dass P. noch gar keine Gelegenheit hatte, sich zu setzen.

TAZ

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So treibt er wieder nach oben, in dieser politischen Fäkaliengrube. Entkernt und völlig leer hat er die Möglichkeit erneut an der Oberfläche zu schwimmen. Neuen Betrügereien entgegen?

Wahlkampf

4.) Guttenberg startet Wahlkampftour für die CSU

Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg greift für die CSU in den Bundestagswahlkampf ein. Zum Auftakt seiner Tour durch den Freistaat hat er ein Heimspiel: Er spricht am Mittwoch (19.30 Uhr) in seinem früheren Wahlkreis Kulmbach. Hier holte er bei der Bundestagswahl 2009 insgesamt 68,1 Prozent der Erststimmen – ein deutschlandweiter Rekord. Im September folgt noch eine Reihe von weiteren Terminen, unter anderem wird Guttenberg am 4. September beim Volksfest Gillamoos im niederbayerischen Abensberg auftreten.

Hannoversche-Allgemeine

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Gazprom-Pipelines

5.) Die Energie ist politisch

Die Pipeline soll russisches Gas nach Europa bringen. Eigentümer ist eine Gazprom-Tochter, gebaut wird unter finanzieller Beteiligung zweier deutscher sowie französischer, österreichischer und niederländischer Unternehmen. Schröder hatte noch als Bundeskanzler 2005 die Parallelpipeline Nord Stream durch eine Staatsbürgschaft ermöglicht und war anschließend in den Aufsichtsrat des Konsortiums gewechselt, jenes Konsortiums, das nun die nicht minder umstrittene Pipeline Nord Stream 2 bauen will.

Der Tagesspiegel

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Umgang mit rechter Gewalt

6.) Brauchen wir Naziroboter?

Das erste Foto zeigt das Lächeln einer Rechten. Im ZDF-Morgenmagazin plaudert AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel über die Aussage ihres Parteikollegen Gauland, man solle die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, gern „in Anatolien entsorgen“. Da findet Weidel die Wortwahl zwar „Geschmackssache“, würde die Aussage aber trotzdem so unterschreiben – und lächelt dabei, als wäre es irgendeine Art von Fortschritt, dass man heute zu zauberhaften Sendezeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen drüber sinnieren kann, ob man Leute, deren Meinungen einem nicht passen, schön weit weg verschwinden lassen kann, und ob es wohl guter Geschmack ist, dabei direkt das Vokabular der Nationalsozialisten zu übernehmen, wenn diese über „lebensunwertes Leben“ sprachen. Guten Morgen, was zur Hölle ist passiert, dass das okay wurde?

Spiegel-Online

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Neuer Trend:

7.) Immer mehr Teenager lassen sich ihre Organe tätowieren

Ben (17) hat es geschafft. Soeben ist er aus der Narkose erwacht und darf sich jetzt nach einer sechsstündigen Operation stolzer Besitzer einer Organtätowierung nennen. „Ich habe mir ein Tribal auf den rechten Lungenflügel tätowieren lassen“, erklärt der Berufsschüler zufrieden. „Meine Freunde werden staunen, wenn ich das Krankenhaus in drei Wochen verlassen darf. Und sobald ich 18 bin und das Geld dazu habe, werde ich das Muster auf den linken Lungenflügel ausweiten.“

Bens Eltern waren anfangs skeptisch. „Eine Organtätowierung trägt man sein ganzes Leben lang“, gab etwa seine Mutter zu bedenken. „Man weiß ja gar nicht, ob einem das Motiv später noch gefällt. Außerdem ist das ja irgendwann auch alles nicht mehr so straff.“ Erst als Ben ihnen mehrere Klassenkameraden nannte, die sich ebenfalls auf ihren Organen tätowieren ließen, erlaubten seine Eltern den teuren Eingriff.

Der Posillon

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DL-Tagesticker 29.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 29. August 2017

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Spahn? Ach ja, – der Hinterbänkler aus der CDU will seine Startup Beteiligungen verkaufen ! Als Käuferin käme vielleicht die Linke Sphinx,  Sahra  infrage ? Sie hatte zwar Gegenteiligen geäußert, aber das ist schon einige Tage her.

Bundesfinanzministerium

1.) Spahn will umstrittene Firmenbeteiligung aufgeben

Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) will seine umstrittene Beteiligung an einem Startup aufgeben. Der CDU-Politiker sagte der „Süddeutschen Zeitung“ vom Dienstag, er wolle die Anteile an der Firma aus der Finanzbranche wieder verkaufen. SPD und Grüne hatten Spahn einen „klaren Interessenkonflikt“ vorgeworfen, da er für solche Technologieunternehmen zuständig ist. Spahn sagte dem Blatt, er sei auf der Suche nach einem Käufer. Sobald dieser gefunden sei, werde er auch den staatlichen Zuschuss zurückzahlen, den er für das Investment bekommen habe.

FAZ

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Mordender Pfleger aus Niedersachsen

2.) Weitere 84 Menschen getötet

OLDENBURG epd | Die Mordserie durch den früheren Krankenpfleger Niels H. in Niedersachsen hat einen weitaus größeren Umfang als bisher bekannt. Nach neuen Ermittlungsergebnissen soll er weitere 84 Menschen getötet haben. Damit werden ihm bislang insgesamt 90 Morde vorgeworfen, wie der Leiter der Sonderkommission „Kardio“, Arne Schmidt, nach fast dreijährigen Ermittlungen am Montag in Oldenburg mitteilte. Der heute 40-jährige Niels H. wurde bereits für sechs Taten verurteilt und verbüßt eine lebenslange Haftstrafe.

TAZ

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Auf dem Foto strahlt das Mondgesicht wieder.
Der europäischen Kriegstruppe Frontex wurden neue Aufgaben zugeteilt.

Flüchtlingsgipfel

3.) Warlords in Libyen riegeln Fluchtroute ab

Paris. Ein Gipfel europäischer und afrikanischer Länder in Paris soll die Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise voranbringen. Ziel ist es, Migrationsbewegungen nach Europa einzudämmen und somit Menschen von der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer abzuhalten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde dazu am Montagnachmittag im Élyséepalast erwartet. Zudem empfängt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Regierungschefs Italiens und Spaniens sowie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Aus Afrika nehmen die Präsidenten Nigers und Tschads sowie der Ministerpräsident der schwachen libyschen Übergangsregierung teil – alle drei Länder liegen entlang der Migrationsroute nach Europa. Europäische Staaten setzen in der Flüchtlingskrise große Hoffnungen auf eine engere Kooperation mit Herkunfts- und Transitländern.

Hannoversche-Allgemeine

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Das ist ein Vorteil der Politiker! Jeder erfindet die Scheibe mit Machtübernahme neu. Sie brauchen nicht vergessen, da sie immer unabhängig von ihren Vorgängern handeln. Nur das Volk sollte die Macht nutzen, diese Gangster an die Kandare  zu legen. Politiker sollten öfters daran erinnert werden, dass auch sie nur Menschen sind.

Migrationspolitik

4.) Europa scheint die Menschenrechte zu vergessen

Es wird wieder über Flüchtlinge geredet in der EU. Gerade fand in Versailles ein Gipfeltreffen statt. So weit, so gut. Denn das Thema war nie weg, ist jetzt wieder da, und zwar drängend. Und wie wird es diskutiert? Vor allem mit Blickrichtung darauf, dass Fluchtwege nach Europa versperrt werden. Zum Beispiel, indem Schutzsuchende in höchst umstrittenen libyschen Lagern landen.

Der Tagesspiegel

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Müssen Politiker wieder an Pastor Dietrich Bonhöfer erinnert werden ?
  Haben sie beim Militär vielleicht ihr Abitur vergessen?

Linksextreme Plattform

5.) Reporter ohne Grenzen kritisieren
„linksunten.indymedia“- Verbot

„Aber Pressefreiheit gilt auch für unbequeme, ja selbst für schwer erträgliche Veröffentlichungen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Um gegen strafbare Inhalte auf ‚linksunten.indymedia‘ vorzugehen, hätte es weniger einschneidende Mittel gegeben.“ Dass die Bundesregierung ein journalistisches Portal durch die Hintertür des Vereinsrechts komplett verbiete, sei rechtsstaatlich fragwürdig. „International ist das ein bedenkliches Signal und liefert repressiven Regimen in aller Welt einen Vorwand, es den deutschen Behörden gleichzutun“, erklärte Mihr.

Spiegel-Online

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Von Hans Leyendecker und Georg MascoloPrepper – Millieu

6.) Rechtsanwalt und Polizist sollen schwere
staatsgefährdende Straftat geplant haben

Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat hat die Bundesanwaltschaft am Montagmorgen Wohnungen und Büros eines Polizeibeamten und eines Rechtsanwalts in Mecklenburg-Vorpommern durchsuchen lassen. Beide gehören dem rechten Spektrum an. Sie sollen sich in Chats darüber ausgelassen haben, dass ein Krisenfall auch eine Chance sein könne. Dann könne man die Macht übernehmen und linke Politiker internieren und dann liquidieren.

Sueddeutsche – Zeitung

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Die Wahrheit

7.) Wo die wilden Wähler wohnen

Zu den größten Irrtümern des an Irrtümern reichen Pop gehört der Slogan „Kinder an die Macht!“ Gott in seiner Gnade und Güte möge verhindern, dass das jemals in großem Stil Wirklichkeit werden könnte – die aktuelle Infantokratie in den USA reicht mir einstweilen als Vorgeschmack, thank you. Kinder haben keine Meinungen, die allzu weit über „Lena ist doof“ oder „Erdnussbutter ist lecker“ hinausgehen. Einerseits. Andererseits sind sie von einer aberwitzigen Impulsivität, die Situationen schneller eskalieren lässt als der Nahostkonflikt, der eskaliert ja nun schon seit bald hundert Jahren gemächlich vor sich hin. Im Kinderzimmer läuft so ein Konflikt wesentlich schneller aus dem Ruder. Wer zwischen zwei kleinen Mädchen zu schlichten verstünde, die sich um irgendwelche Legosteinchen zanken, für den wäre der leidige Tempelbergquatsch ein Kinderspiel.

TAZ

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DL-Tagesticker 28.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2017

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In der Konservativ wählenden USA wird bestimmt bald von der Rache Gottes gesprochen, da für Trump votiert wurde. Zieht das Wetter weiter nach Europa wenn Merkel gewählt wird ?

Sturm „Harvey“

1.) Flutkatastrophe in Südtexas – und es soll weiter regnen

Die durch Sturzregen ausgelöste Flutkatastrophe in Südtexas spitzt sich weiter zu. Nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott waren am Sonntag massive Rettungsaktionen mit Hunderten Booten und Dutzenden Helikoptern im Gange, um Menschen aus ihren überfluteten Häusern oder von Dächern zu holen.  Auch viele Freiwillige halfen mit, Behörden und Augenzeugen sprachen von einer überwältigenden Hilfsbereitschaft von Nachbarn und privaten Bootsbesitzern. Die Unwetterlage dürfte sich noch weiter verschlimmern: Nach jüngsten Vorhersagen von Meteorologen könnte es noch bis Donnerstag oder sogar Freitag heftig weiterregnen.

Spiegel-Online

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Typisch für politische Sprechboxen : Werfe 10 Cent ein und eine Antwort bekommst du nie. Es paarte sich : Arroganz mit Dummheit. Ein Wunder wenn niemand weiß, wem er seine Stimme geben soll ? Eine Wähler abstoßende Darbietung

TV-Kritik:  „Anne Will“

2.) Rot-Roter Zoff bei Anne Will

Das nennt man dann wohl ungerecht. Nach einer Dreiviertelstunde durfte Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) endlich mal was sagen. Auch wenn ihm dann wenig einfiel; ausgerechnet in einer politischen Talkshow; an einem Sonntagabend; vier Wochen vor der Bundestagswahl – eigentlich die Höchststrafe für einen Politiker.

Märkische-Allgemeine

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Polizeipräsident über „Ende Gelände“

3.) „Ziviler Ungehorsam klingt harmlos“

taz: Herr Weinspach, Sie haben einen Großeinsatz hinter sich, bei dem es im Vorfeld viele Warnungen vor Gewalt und Straftaten gab. Sind Sie mit dem Verlauf zufrieden?

Dirk Weinspach: Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass das Ganze ausschließlich friedlich bleibt und ein polizeiliches Einschreiten gar nicht nötig gewesen wäre, wie es zum Beispiel bei der beeindruckenden Demonstration „Rote Linie“ mit 3.000 DemonstrantInnen der Fall war. Aber von Teilen des Protestspektrums waren Straftaten angekündigt worden, zu denen es in überschaubarem Rahmen auch gekommen ist. Dagegen mussten wir vorgehen. Wir haben aber darauf geachtet, Verhältnismäßigkeit zu wahren.

TAZ

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Sage ich doch immer : Noch nicht einmal eine saubere Presseerklärug wird gegeben.  Leben hinter Zäunen ( Kasernen ) lässt Menschen verblöden.

Webseiten-Verbot

4.) Doch keine Waffenfunde bei „linksunten“-Razzia

Der Besitz der vom Stuttgarter Landeskriminalamt präsentierten Gegenstände wie Sprühdosen, Handschuhen, Messern und Schlagstöcken sei in den meisten Fällen nicht strafbar und kein Beleg für die Gewaltbereitschaft der Administratoren von „linksunten.indymedia.org“, so netzpolitik.org. Zudem stammten sämtliche Funde nicht aus durchsuchten Privatwohnungen, sondern aus einem autonomen Freiburger Kulturzentrum, der KTS.

Hannoversche-Allgemeine

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Typische Merkelgesellschaft : Wer hat – dem wird noch viel mehr gegeben.Wirtschaftlobbyisten gehen doch nicht zu Fuß, nutzen keine öffenlichen Verkehrsmittel. Es könnte doch jemand kommen und die Täter für angerichtete Schlampereien Verantwortlich machen. Fresst die Gelder der Steuerzahler – und erstickt dann daran.

Bundestagswahl

5.) Teure Flüge für Merkels Wahlkampf

Wenn die Kanzlerin irgendwo in Deutschland eine Rede hält, reist sie oft mit einem Hubschrauber der Bundespolizei oder der Flugbereitschaft der Bundeswehr an. Solange Angela Merkel den Termin in ihrer Eigenschaft als Regierungschefin wahrnimmt, ist das in der Regel nicht weiter problematisch. Flüge der Kanzlerin zu Wahlkampfauftritten muss dagegen ihre Partei zahlen.

Der Tagesspiegel

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Braunkohle-Abbau

6.) Rote Linie gegen die Kohle

„Das sind Möhren! Wenn man da drübertrampelt, kann ich sie nicht mehr vermarkten.“ Mit einer Mischung aus Wut und Verzweiflung beobachtet ein Landwirt aus sicherer Entfernung, was sich an diesem schwülwarmen Samstagnachmittag auf seinem Acker bei Rath im Rhein-Erft-Kreis abspielt: Ein Zug aus Hunderten von Anti-Braunkohle-Aktivisten hat sich urplötzlich in kleinere Gruppen aufgeteilt, und alle rennen kreuz und quer über die Felder – und jede Menge Polizisten gleich hinterher.

FR

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7.) Das neue Heft ist da!

O je, o je, o je … Mutti in Not! Da galt die Bundestagswahl schon als gelaufen, der Chulz war so gut wie geschlagen – und plötzlich taucht sie auf: die der Öffentlichkeit bisher unbekannte Merkeltochter

Titanic

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DL-Tagesticker 27.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 27. August 2017

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Recep Tayyip Erdoğan:

1.) De Maizière will Anti-Terror-Kampf mit Türkei fortsetzen

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will die Kooperation mit der Türkei nicht aufs Spiel setzen: „Auf eine Zusammenarbeit mit der Türkei bei der Terrorismusbekämpfung können wir nicht verzichten“, sagte de Maizière der Bild am Sonntag. Dies gelte unter anderem deshalb, weil die Türkei ein direkter Nachbar des Bürgerkriegslands Syrien ist.

Zeit-Online

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Statement der Kanzlerin

2.) Flüchtlinge werden plötzlich zum Wahlkampfthema

Inhaltlich dagegen ist der behäbige Kanzlerinnen-Podcast in dieser Woche durchaus bemerkenswert. Denn Merkel äußert sich darin zu einem Thema, das sie lange Zeit nicht mal mit der Kneifzange anfassen wollte: zur Flüchtlingspolitik. Jenes Thema also, das Merkel 2015 und 2016 viel Rückhalt gekostet hatte, als sie auf dem Höhepunkt der Syrien-Krise kurzerhand die Grenzen öffnete und rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland strömten.

Spiegel-Online

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Ja – wer marschiert denn für einen Staat ? Wer ist denn der Staat ? Immer der welcher gerade an der Regierung ist! Was bedeutet- hier sollte ich für eine Mekel marschieren?

Was tut die für mich ? Gustav Heinemann sagte einst. „Ich liebe Familie – aber nicht den Staat.

3.) Südamerika  –  Venezuela lässt nach US-Drohungen
hunderttausende Soldaten aufmarschieren

Als Geste der Stärke gegenüber den USA hat die venezolanische Führung für ein Großmanöver mehrere hunderttausend Soldaten aufmarschieren lassen. Armee und Bevölkerung sollten mit der Militärübung ihre Bereitschaft zur „Verteidigung des Territoriums und der Souveränität“ demonstrieren, erklärte der linksnationalistische Präsident Nicolás Maduro zu Beginn des Manövers am Samstag über den Kurzbotschaftendienst Twitter.

Der Tagesspiegel

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Da böte sich ein schönes Pärchen an, welchen es zwar im Kopf fehlt, was aber durch ein fast krankhaftes Geltungsbedürfnis ausgeglichen würde:
Eine geistige Koalitionen zwischen CSU und Linke.

Guttenberg gegen „Bunte“

4.) Grober Unsinn

Tief war der Fall des Karl-Theodor zu Guttenberg. Einst vielversprechendes Sternchen am CSU-Polit-Himmel, floh er nach der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit 2011 für ein „politisches Sabbatical“ samt Familie in die USA. Arbeitet nun für eine Beraterfirma, ließ Gras über die Sache wachsen. Doch wie der Begriff „Sabbatical“ schon sagt, ist eine Rückkehr intendiert. Guttenberg vermisst die gute alte Heimat, seine Partei, die ihm immer noch „sehr nahe ist“, und natürlich die Macht. Doch er hatte sein Gesicht verloren, da ist eine Rückkehr natürlich schon mit etwaigen Hindernissen verbunden.

TAZ

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Es ist schon seltsam wenn in einen „Rechtsstaat“ jeder „Tünnes“ Verbote nach eigener Großfürsten Wilkür aussprechen kann.

Verbotene Webseite

5.) „linksunten.indymedia“ kündigt Comeback an

Nach dem Verbot wurde die Unter-Domain „linksunten.indymedia.org“ von einem Server in Frankreich auf Rechner in Kanada umgezogen. Die Haupt-Domain „indymedia.org“ gehört einem Verein zur „Demokratisierung der Kommunikation» (Associacao Brasileira pela Democratizacao da Comunicacao) in Sao Paulo (Brasilien). Das Verbot des Innenministeriums bezieht sich nur auf den „linksunten“-Bereich. Kritik am Vorgehen des Bundesinnenministeriums gegen „linksunten.indymedia“ kam von der innenpolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag, Irene Mihalic.

FR

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Wahltrend

6.) AfD mit zehn Prozent drittstärkste Kraft

Vier Wochen vor der Bundestagswahl sieht der ARD-„Deutschlandtrend“ die rechtspopulistische AfD mit zehn Prozent als drittstärkste Kraft im neuen Bundestag. Die Partei verbesserte sich im Vergleich zu Anfang August um zwei Punkte, wie die am Freitag veröffentlichte Umfrage für das ARD-„Morgenmagazin“ ergab. Die Union verlor einen Punkt auf 38 Prozent, die SPD büßte zwei Punkte ein und erreichte nur noch 22 Prozent. Die FDP legte um einen Punkt auf neun Prozent zu, die Linke erreichte unverändert neun Prozent. Die Grünen verharrten bei acht Prozent.

Stuttgarter-Zeitung

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Morgen in PamS:

7.) „Eine seltene Krankheit ließ mich schwarzweiß werden“ – Lindner erklärt FDP-Kampagne

„Wir sind bis dahin eh tot“: Warum den meisten ARD- und ZDF-Zuschauern die für 2029 geplante Gebührenerhöhung egal ist

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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DL-Tagesticker 26.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 26. August 2017

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Ähnelnd den Behörden Apparaten, wo unfähige Verwaltungs- Fuzzis sich im trauten preußischen Kommerz-Geist gegenseitig Unterstützung zu hecheln.

„Wir haben Sie im Sack!“ 

1.) Sky schickt Abo-Kunden unfassbar unverschämtes Schreiben

Offenbar sorgt das TV-Rechte-Wirrwarr rund um die Fußball-Bundesliga nicht nur bei Fernsehzuschauern für emotionale Ausbrüche. Auf ein Kündigungsschreiben eines Sky-Kunden reagierte der Bezahlsender am vergangenen Dienstag äußerst dünnhäutig. Sky war der Meinung, die Kündigung sei nicht zulässig, verwies auf die AGB und teilte dem Kunden mit: „Somit haben wir Sie im Sack!“

Der Westen

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Kommentar Verbot von „linksunten“

2.) Keine Sorge, der Feind steht links

Der deutsche Ableger des weltweiten Netzwerks indymedia, linksunten.indymedia.org, ist auf Geheiß des Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) offline, bei den mutmaßlichen Betreibern wurden Razzien durchgeführt. Justizminister Maas (SPD) erklärt: „Das ist ein wichtiger Schlag gegen gewaltbereite Linksextremisten“. Seit Jahren nutzten linke Gewalttäter laut de Maizière das Portal, „um Hass gegen Andersdenkende und Repräsentanten des Landes zu säen“. Die Zusammenstöße beim G20-Gipfel in Hamburg hätten gezeigt, wohin solche Hetze führe.

 

TAZ

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Bundeswehr

3.) Ursula von der Leyen an der Heimatfront

Als die schwarze Limousine am Marinestützpunkt in Eckernförde vorfährt und ihr eine Frau im Hosenanzug entsteigt, hält es Ursula von der Leyen nicht mehr auf den Stufen des Kasernengebäudes. Die Verteidigungsministerin läuft los, rennt fast, um ihrer norwegischen Amtskollegin Ine Marie Eriksen Soreide entgegenzueilen. Die Ministerinnen sind gekommen, um das U-Boot-Ausbildungszentrum der Bundesmarine zu besichtigen. Norwegen will in Deutschland neue U-Boote bauen lassen. Das ist Teil einer engeren Partnerschaft mit der deutschen Marine. Beide Armeen wollen künftig gemeinsam trainieren und ihre U-Boote gemeinsam instandhalten.

Der Tagesspiegel

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Lobbyisten Förderung durch Merkel ?

CDU

4.) Spahn sollte sich entscheiden: Politik oder Firma

Man tut sich schwer damit, dem CDU-Politiker Jens Spahn abzunehmen, dass er nicht weiß, was er macht. Als pfiffig bezeichnet der Staatssekretär im Finanzministerium seine Idee, sich an einem jungen Unternehmen zu beteiligen, das Geld mit einer Software für Steuererklärungen verdient. Dank der Beteiligung könne er praktisch nachvollziehen, ob die Maßnahmen, mit denen sein Ministerium Start-ups fördert, tatsächlich wirkungsvoll sind. Es gehört Chuzpe dazu, mit einer so schlichten Begründung den Interessenkonflikt übertünchen zu wollen, der sich auftut.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ex-Premier

5.) Yingluck Shinawatra flieht aus Thailand

Bereits am Mittwochabend war die jüngste Schwester des im Jahr 2006 gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra laut gut informierten Kreisen im Wagen eines „hohen Regierungsmitglieds“ aus ihrem Haus in Bangkok zur Insel Koh Chang nahe dem Nachbarland Kambodscha gebracht worden. Nach einem illegalen Grenzübertritt ging es für Yingluck Shinawatra dann mit einem gecharterten Privatjet über Singapur nach Dubai zum älteren Bruder. Doch in der Öffentlichkeit spielten Thailands ergrauende Militärs mit mehr oder weniger Geschick die Unschuldslämmer. Die Soldaten, die Yingluck Shinawatra seit ihrem Sturz rund um die Uhr überwachten, hätten zwei Tage niemanden das Haus verlassen sehen. Der für Sicherheitsfragen zuständige berüchtigte Prawit Wongsuwan bestritt energisch, der gestürzten Premierministerin bei der nächtlichen Flucht geholfen zu haben.

FR

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Werden in der Linken die Make-up Kosten nicht von der Partei getragen?

Teure Entourage

6.) Franzosen ärgern sich über Macrons Make-up-Kosten

Das Büro des französischen Präsidenten hat am Freitag einen Bericht bestätigt, wonach Emmanuel Macron in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit 26.000 Euro für Make-up ausgegeben hat. Das Büro erklärte, es werde versucht, eine preiswertere Alternative zu finden.

Die Welt

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7.) Für Jens Spahn: Noch mehr neue Parallelgesellschaften!

CDU-General Spahn kritisiert die elitären Hipster Berlins: Sie bildeten eine völlig neue Parallelgesellschaft, die sich bewußt vom Rest der Großstadt abgrenze. Da sind sie aber nicht die einzigen! Es gibt hierzulande noch mehr exklusive Biotope, die er sich vornehmen sollte:

Metal-Maniacs: Verschanzen sich vor den ungeliebten Normalbürgern hinter Mauern aus Krach, Vorhängen von ungewaschenen Haaren und Bergen aus Schlamm (z.B. in Wacken)

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DL-Tagesticker 25.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 25. August 2017

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Ja, der Chulz – „Ich werde dafür sorgen das Hartz IV abgeschafft und die Gesetzesmacher aus der SPD unter meiner Führung auf Parteitagen, kein Rederecht mehr erhalten“ – es ist so einfach ! Hexen und Hexer wurden früher sogar verbrannt! Politischen Abzockern dagegen Denkmale gebaut!

SPD-Wahlkampf

1.) Schulz will umstrittene Pkw-Maut wieder abschaffen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will im Fall eines Wahlsiegs die umstrittene Pkw-Maut abschaffen. „Eigentlich will – außer der CSU – niemand diese Maut“, sagte der SPD-Vorsitzende der Zeitschrift „Motorwelt“ des Autofahrerclubs ADAC. Voraussetzung für die Einführung sei unter anderem gewesen, dass die Maut sich rechne. „Bei den Einnahmen sehe ich das nicht“, sagte Schulz und fügte hinzu: „Wenn aber Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis stehen, muss sie abgeschafft werden. Genau das werde ich als Bundeskanzler tun.“ Die CSU wies den Vorstoß zurück, von der Opposition kam teils Kritik.

RP-Online

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Die Verwaltung  zeigt das wahre Gesicht des „CDU“ Rechtsstaat – „Merkel First“

„Linksunten.indymedia“

2.) Innenministerium verbietet linksextreme Plattform

Es ist ein schwerer Schlag gegen die linksextreme Szene in Deutschland: Das Bundesinnenministerium hat nach SPIEGEL-Informationen die Internetseite „linksunten.indymedia.org“ am Freitagmorgen verboten. Die entsprechende Verfügung wurde den in Freiburg lebenden Betreibern der Plattform zugestellt. Die Seite laufe „nach Zweck und Tätigkeit den Strafgesetzen zuwider“ und richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung, heißt es in der Bekanntmachung des Ministeriums. Die Kennzeichen des Vereins wurden ebenfalls verboten. Jedoch waren die „Indymedia“-Seite und auch deren Twitterkanal zunächst weiterhin zu erreichen.

Spiegel-Online

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Erinnetrn wir uns: Marcus Wöhrl Sachsens coolster Hotelboss in Plauen. Sohn von Ex-Miss-Bundestag Dagmar Wöhrl (61, CSU) und Hans Rudolf Wöhrl (67, 40 Modehäuser).
Beste Lobby – Verbindungen ?

Poker um Flugzeuge

3.) Auch Condor und Wöhrl buhlen um Air Berlin

Gespräche über Air Berlin soll es nun auch mit dem Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl geben. Man sei für den kommenden Mittwoch zu „Sondierungsgesprächen“ bei Air Berlin eingeladen, teilte Wöhrls Intro-Verwaltungsgesellschaft mit. Wöhrl hatte mitgeteilt, die Fluggesellschaft als Ganzes kaufen zu wollen. Er warf der Fluggesellschaft in den vergangenen Tagen vor, die Lufthansa zu bevorzugen. Nach der Gläubigerversammlung sprach Wöhrl von einer Trendwende und kündigte ein qualifiziertes Angebot an.

Saarbrücker-Zeitung

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Wichtigtuer einer Regierung verursachen hohe Auslagen für ein Treffen von 20 Mafiosi

Krawalle in Hamburg 20 – Kosten:

4.) 20,8 Millionen Euro für Bundespolizei

5500 Bundespolizisten und 2541 Einsatzkräfte des Bundeskriminalamtes waren nach Angaben des Bundesregierung im Einsatz. Die Bundespolizei hatte von Behörden aus dem Ausland, unter anderem aus China, Informationen zu 175 Personen bekommen. „Hamburg war ein Gipfel der Polizeigewalt. Die richtete sich längst nicht nur gegen vereinzelte Krawallbrüder, sondern in brutaler und unverhältnismäßiger Form gegen friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten“, sagte die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke dem RND. Trotzdem drücke sich die Bundesregierung vor jeder kritischen Stellungnahme, sagte sie weiter.

Hannoversche-Allgemeine

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Aber eben kein Deutsches Weichei ohne Lebenserfahrung in ihrer Umgebung

Türkei

5.) Eine eiserne Lady könnte Erdogan herausfordern

Ausgerechnet in Samsun soll nun eine neue Partei gegründet werden, die vielleicht die türkische Politik umkrempeln wird. Meral Aksener hat sich die große trübe Hafenstadt ausgesucht. Denn die „eiserne Lady“ der türkischen Nationalisten will mit dem schon länger erwarteten Start einer neuen Partei auch ein Zeichen setzen. Im Hafen von Samsun landete 1919 ein Armee-Inspektor. Doch statt die Überreste der Osmanischen Armee für den Sultan einzusammeln, begann Mustafa Kemal, der türkische Republikgründer, von Samsun aus seinen Unabhängigkeitskrieg. Noch heute steht eine Replika der „SS Bandirma“, des schon seinerzeit betagten Fracht- und Fährschiffs, mit dem Kemal Atatürk angekommen war, an einem Hafenkai.

Der Tagesspiegel

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NRW

6.) Schwarz-Gelb knirscht

Es wird wohl knapp werden, sehr knapp. Da sind sich die Meinungsforscher einig, wenn sie vor dem Hintergrund der Umfragen dieses Monats auf die Bundestagswahl in gut vier Wochen blicken. Demnach werden wohl sieben Parteien den neuen Bundestag bilden, so viele wie seit 1953 nicht mehr. Und doch könnte es knapp reichen für eine Regierung in altbekannter Farbkonstellation, wie sie die Bundesrepublik so lange prägte wie keine andere: schwarz-gelb.

Sueddeutsche-Zeitung

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Die Wahrheit

7.) Viagra für die Seele

Lange bevor es die trendbehaftete „Bro Culture“ aus Amerika nach Deutschland geschafft hat, gab es in unserem Land bereits seit vielen hundert Jahren eine ausgeprägte Bruh-Kultur. Alle zwölf von ihrem Studienfach begeisterten Germanisten werden jetzt lachen, denn „bruh“ ist Althochdeutsch für „Brauch“, und das Brauchtum ist ebenso lebendig in Deutschland wie der Sinn für Humor.

TAZ

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DL-Tagesticker 24.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2017

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Unde die „Bundesschlampe“ – Fackelt ?

Wutrede in Arizona

1.) „Trump facht das Feuer nur an – absichtlich“

Doch dann lässt der US-Präsident das Manuskript sausen und legt einen so haltlosen Auftritt hin, wie man ihn selbst in den wildesten Wahlkampftagen nicht erlebt hat. Er lügt, pöbelt, schimpft, droht: gegen die Medien, seine Kritiker, den Kongress, die Justiz, die Antifaschisten vor der Tür – und selbst gegen die eigene Partei, die ihm sowieso immer mehr den Rücken kehrt. „USA! USA!“, grölt das Publikum in der Halle ekstatisch. „USA! USA!“

Spiegel-Online

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Die meisten Fake News verbreitet doch die Regierung selber! Denken wir nur an den Gipfel in Hamburg, den „Gangster 20“! Sind die Erfolgsmeldungen schon vergessen?

Grüne bauen „Netztfeuerwehr“ auf

2.) Fake News erobern Wahlkampf

Fast jeder zweite Wähler ist laut Allensbach-Meinungsforschern einen Monat vor der Wahl noch unentschlossen. Und das macht manche Manager des Wahlkampfes nervös. Denn es bedeutet, dass nicht langfristig geförderte Überzeugungen über Sieger und Verlierer entscheiden, sondern kurzfristige Stimmungen. Und in dieses Bindungs-Vakuum stoßen nun vermehrt erfundene oder gefälschte Nachrichten – jene Fake News, die mit emotionalisierenden „Tatsachen“ Unentschlossene beeinflussen sollen.

RP-Online

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Die Kirche feuert den „Engel von Hüttigweiler“  – Wo bleibt der „Bengel von Silwingen“?

Kirche setzt Schwester Ulrika vor die Tür

3.) Kirche wirft „Engel von Hüttigweiler“ raus

In Illingen-Hüttigweiler lebt seit 44 Jahren eine Frau, die den meisten als die gute Seele des Ortes gilt, manche sehen in ihr sogar den „Engel von Hüttigweiler“. Schwester Ulrika Troidl (74) vom Mainzer Marienorden ist quasi rund um die Uhr für die Ortsbewohner da. Sie wird auch nachts gerufen, wenn ein Mensch im Sterben liegt, um ihm und Angehörigen Trost zu spenden. Aber auch wenn Kinder sich beim Spielen auf der Straße verletzen, ist Schwester Ulrika zur Stelle.

Saarbrücker-Zeitung

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Der Tritt in den Arsch seines Herrgott hat sich doch ausgezahlt!

Streit um Altersbezüge

4.) Gauck gönnt sich ein Upgrade

Mit Blick auf die Leistungen, das die Altbundespräsidenten Joachim Gauck und Christian Wulff sowie Altbundeskanzler Gerhard Schröder nach ihrem Ausscheiden aus ihren Ämtern beziehen, sagte er: „Das Gehalt für Altbundespräsidenten und ehemalige Bundeskanzler sollte auskömmlich sein und in Relation zu den Lebensverhältnissen in Deutschland stehen.“ Zusätzliche private Einkünfte sollten abgezogen werden. „Wenn sich jemand etwas dazuverdienen möchte, darf das nicht anrechnungsfrei sein“, so Bartsch.

TAZ

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Schröder, Rosneft und die SPD

5.) Sein Rat ist teuer

Der Wahlhelfer redete sich in Fahrt. „Was in den USA passiert, das muss man offen, aber auch hart kritisieren“, rief Gerhard Schröder auf dem Dortmunder SPD-Parteitag Ende Juni. Deutschland müsse US-Präsident Donald Trump beim Streit um die Rüstungsausgaben „selbstbewusst entgegentreten“ und Widerstand gegen dessen Forderung leisten, die Rüstungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern, mahnte Schröder. Und noch einen Rat hatte der Altkanzler parat: „Vergesst nicht die Entspannungspolitik. Sie gehört einzig und allein der deutschen Sozialdemokratie.“ Frieden und Stabilität in Europa könne es „nur geben, wenn wir vernünftige, gute Beziehungen auch zu unserem Nachbarn Russland haben“.

Der Tagesspiegel

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SPD-Wahlkampf

6.) Martin Schulz schrödert

Der Satz ist in der Mitte etwas zu sehr gedrechselt, was dem Wahlkämpfer Martin Schulz gelegentlich schon mal passiert. Aber die Botschaft des SPD-Kanzlerkandidaten ist klar. „Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen – und wenn sie in Rheinland-Pfalz gelagert sind, dann die in Rheinland Pfalz gelagerten Atomwaffen – abgezogen werden“, sagte Schulz bei einem Auftritt in Trier.

FR

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Portrait: Sebastian Kurz

7.) –der „Next Generation Führer“ aus Österreich

Zum Gespräch verabredet war man eigentlich in seinem Lieblings-Blowjob-Kaffeehaus, doch schließlich trifft man ihn spätnachts volksnah vollgesoffen am Tresen in einer abgeranzten Wiener Kneipe – und schon das zeigt: Der Außenminister Österreichs und baldige Alleinherrscher Sebastian Kurz ist mehr als nur der Christian Lindner der Alpen. Das 30jährige Politiktalent avancierte längst zum Stern am Hatespeech-Himmel, indem er mit dem Charisma eines grundperversen Lehramtsstudenten NGOs vorwarf, sie sorgten im Glauben, karitativ zu handeln, mit ihren menschenverachtenden Hilfsaktionen auf hoher See für Chaos und Zerstörung. Umgekehrt versteht sich der an Philosophen wie Benito Mussolini und Axel Stoll geschulte Dialektiker Kurz als Kraft, die Böses will und Gutes schafft, löst der Tod doch bekanntlich alle Probleme und befreit Flüchtende von sämtlichen Sorgen. Wäre Sebastian Kurz ein Bayer, er hieße Horst Seehofer.

Titanic

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DL-Tagesticker 23.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 23. August 2017

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Wir haben als Kinder schon gerätselt: „Wie kommt Kuhscheiße auf das Dach?“

Gamescom

1.) Merkel überrascht die Gamer mit Programmier-Wissen

Endlich darf Angela Merkel den Controller in die Hand nehmen. Erst bei der dritten Station auf ihrem Rundgang über die Computerspielemesse Gamescom in Köln wird die Bundeskanzlerin zum Spielen eingeladen. Und sie scheint dankbar, greift sie am Stand von Astragon doch sofort zu und steuert beim dort vorgestellten Landwirtschaftssimulator 18 einen Trecker über virtuelle Felder.

Die Welt

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Erst kommt das Spiel – Dann die Drohnen

Kommentar Trumps Afghanistan-Pläne

2.) Strategie: Töten

An Donald Trumps Rede zu seiner Afghanistanpolitik sind zwei Dinge bemerkenswert. Das eine ist die Kehrtwende, die er damit selbst vollzieht. Forderte er früher den Abzug des US-Militärs vom Hindukusch, spricht er sich jetzt gar für dessen Aufstockung aus. Das dürfte den ohnehin schon längsten Kriegseinsatz der US-Geschichte um Jahre verlängern. Die Kehrtwende verdeutlicht den wachsenden Einfluss der Generäle auf Trumps Politik – und den schwindenden Einfluss rechter isolationistischer Ideologen.

TAZ

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Oh, kommt die aufgeblasene Mutti auch? Die Tribünenhüpferin?

Sommerspaß in Saarbrücken

3.) Hundert Meter lange Rutsche vor der Congresshalle

Nach Angaben der City Slide Event GmbH wartet von jeweils 12 bis 18 Uhr auf die Gäste die längste aufblasbare Wasserrutsche Europas – mit einer 15 Meter hohen Startrampe und einer Länge von 100 Metern. Jeder Badegast hat ein zweistündiges Zeitfenster, um zu rutschen. Das heißt entweder von 12 bis 14 Uhr, von 14 bis 16 Uhr oder von 16 bis 18 Uhr. Nach zwei Stunden wird immer gewechselt. Die Organisatoren empfehlen, eine halbe Stunde vorher da zu sein. Rutschringe gibt es vor Ort für fünf Euro zu erwerben oder sind von den Gästen mitzubringen. Neben der Rutsche können Besucher auch in menschengroße

Saarbrücker-Zeitung

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Bundestagswahlkampf

4.) Keine Inhalte für Jugendliche

Am Ende platzte Jens Spahn der Kragen. Man könne doch keine 1000 Themen in 90 Minuten packen und überhaupt, wer habe sich diese Sendezeit ausgedacht? Nun – es entspricht offenbar der gängigen zeitgenössischen Einschätzung, dass die Generation der Digital Natives nur zwischen 13 Uhr und vier Uhr morgens am Bildschirm eines internetfähigen Geräts aufnahmefähig ist – jedenfalls verlegte die ARD ihre Wahlsendung für Jugendliche „Überzeugt uns!“ auf den Sendeplatz um 23 Uhr. Und nicht nur das. Das Format ist symptomatisch für den gesamten Jugend-Wahlkampf zur Bundestagswahl: Die Moderatoren reduzierten „die Jugend“ auf den Second Screen und ihr Interesse für die Frage, wie high ein Vaporizer macht. Neu gelernt über uns haben wir auch, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne der Länge eines Katzen-Gif entspricht und es zwingend bunter Bilder zur Untermalung bedarf, um uns zu elektrisieren. Und Gott behüte, dass eine Erklärung mehr als zweieinhalb Sätze umfasst, das wäre wirklich zu kompliziert für uns!

Der Tagesspiegel

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Dänemark

5.) U-Boot-Kapitän: Journalistin ist tot

Der dänische U-Boot-Besitzer Peter Madsen hat in einem Verhör mit der Polizei ausgesagt, die vermisste schwedische Journalistin sei durch ein Unglück an Bord ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Kopenhagen am Montag mitteilte, habe der 46-Jährige die Frau an einem nicht genau genannten Ort in der Køge-Bucht bestattet. Die dänischen und schwedischen Seefahrtsbehörden zeichneten die Route des U-Boots nach. Dänische Taucher suchten am Montag im südlichen Öresund und in der Køge-Bucht nach dem Körper der Frau.

FAZ

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So viel Wind ? Wenn es unter den Haaren genauso aussieht  ???

Von der Leyen äußert sich zu Vorgängen

6.) Auswüchse bei KSK sind „geschmacklos“

Eckernförde – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Vorgänge bei der Elitetruppe KSK als geschmacklos kritisiert. „Wir sind dabei, zwei Komponenten zu klären: Das eine sind Themen, die absolut geschmacklos sind. Das andere sind Themen, die problematischer wären, aber die sich bisher nicht bestätigt haben“, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in Eckernförde bei einem Besuch des Marinestützpunktes. Die Untersuchungen seien aber noch in vollem Gang.

Stuttgarter-Zeitung

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Deutsch-türkische Kolumne „Die Isartürkin“

7.) Von Türken, die kein Türkisch können

Diese Szene hat sich so oder so ähnlich schon mehrmals in meinem Leben zugetragen: Ich bin mit meiner Familie im Sommerurlaub in der Türkei. Wir spazieren durch den Bazar, sehen uns Culvin-Kloin-Shirts und Ralex-Uhren an. Wir trinken hier und da einen Tee im Teppichladen, bevor wir semi-rabiat rauskomplimentiert werden, weil wir „für den Teppich doch nicht so einen gesalzenen Preis zahlen! Wir sind doch keine Touristen! Verarschen kann ich mich selbst!“…das war mein Vater.

Sueddeutsche-Zeitung

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DL-Tagesticker 22.08.18

Erstellt von DL-Redaktion am 22. August 2017

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Der/die welche Truppen schickt, sollte auch persönlich vor Ort sein.
Vielleicht könnte der Rückflug eingespart werden? Elektroschrott wird doch auch in Afrika entsorgt. Auf ein Unbrauchbar gewordenes Gerät mehr – kommt es nicht an.

Afghanistan:

1.) Trump will mehr Truppen an den Hindukusch schicken

Die USA wollen zukünftig ihr militärisches Engagement in Afghanistan verstärken. Er habe zwar anfangs den „Instinkt gehabt, die Truppen abzuziehen“, sagte Donald Trump am Montagabend bei einer Ansprache auf dem Militärstützpunkt Fort Myer in der Nähe von Washington. Seine Berater hätten ihn aber überzeugt, verstärkt gegen die radikalislamischen Taliban in Afghanistan vorzugehen. Deshalb würden die USA, um den Sturz der Regierung in Kabul zu verhindern, ihren Einsatz in dem bereits seit 16 Jahren andauernden Konflikt, verstärken.

Zeit-Online

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2.) Menschen sterben bei Erdbeben auf Urlaubsinsel Ischia

Ein Erdbeben hat die italienische Urlaubsinsel Ischia mitten in der Hochsaison erschüttert. Mindestens zwei Menschen starben, 39 Menschen wurden verletzt. Der Erdstoß der Stärke 4,0 habe die Mittelmeerinsel gestern Abend getroffen, teilte die Erdbebenwarte INGV mit.

Saarbrücker-Zeitung

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Was tun ? Nichts – Wir haben eine Regierung welche Erdogan anfüttert. Wie bein Angeln.
Haben wir nicht genügend Idioten im Land und sind auf Erdogan nicht angewiesen ?
Merkel reicht.

3.) Ratlos in Almanya: Was tun gegen Erdoğan?

Sigmar Gabriel steht in der HDI-Arena zu Hannover – Wahlkampf in der politischen Heimat, in Niedersachsen. Der deutsche Chefdiplomat setzt jetzt ein leichtes Schmunzeln auf, wie er es oft tut, wenn er zu einer Spitze ansetzt: „Offenbar bin ich noch nicht lange genug dabei, um schon alles erlebt zu haben“, sagt er ins Mikrofon. Eine Replik an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der tags zuvor duzend gegen den deutschen Außenminister polemisiert hatte. „Wie lange bist du eigentlich in der Politik? Wie alt bist du?“, schimpfte Erdŏgan. Und: „Beachte deine Grenzen.“ Gabriel hatte dem türkischen Präsidenten zuvor wegen eines Wahlboykottaufrufs „Hetze“ unterstellt.

Die Presse

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Herne, ein Ort für politische Unfähigkeit,  ist immer für eine Schlagzeilen gut.
Für die SPD werden Hubschrauber eingesetzt. Kommt Chulz von Oben ?

4.) Autos von Bundestagsabgeordneter
Michelle Müntefering in Flammen

Herne – In Herne in Nordrhein-Westfalen haben in der Nacht zwei Autos der SPD-Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering gebrannt. Das Privatauto der Politikerin sowie ein Auto der SPD standen in Flammen, wie die Polizei Bochum mitteilte. Sie geht von Brandstiftung aus. Nach den Tätern wird gesucht, auch mit einem Hubschrauber gesucht, bislang allerdings ohne Erfolg.

Die Welt

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Die neue Qualitätsbescheinigung: Made in Germany – Steht besonders für Doof-Blind

Pleite von Air Berlin

5.) Bei der Pleite von Air Berlin blamiert sich die Bundesregierung

Carsten Spohr macht zur Zeit einiges richtig. Der Lufthansa-Chef hat sein Unternehmen geschickt auf die Insolvenz von Air Berlin vorbereitet. Er hat die Interessen und Möglichkeiten der Beteiligten analysiert und nützt sie nun für sein Unternehmen aus. Wenn am Ende alles so läuft, wie Spohr sich das vorstellt, dann wird er Lufthansa vorangebracht haben wie keiner seiner Vorgänger seit Jürgen Weber. Und der rettete den Konzern vor rund 25 Jahren immerhin vor der Pleite.

Sueddeutsche-Zeitung

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Deutsche Geschichte wiederholt sich: Unsere Probleme ? –
Wir reagieren mit Waffen und Militär – Das Deutsche Wesen

Flüchtlingsretter im Mittelmeer

6.) „Das ist ein Outsourcing der Gewalt“

Das alles gab es schon früher, Abkommen etwa zwischen Italien und Libyen unter Berlusconi wie unter der Mitte-Links-Regierung Prodi. Die Politik setzt die Migrationspolitik anscheinend wieder auf Null zurück. Was sich jetzt klar zeigt, ist das komplette Versagen europäischer Migrationskontrolle. Sie funktioniert offensichtlich nur mit Hilfe diktatorischer Regime, die sich nicht an internationale Regeln oder das Völkerrecht gebunden fühlen. Und es geht anscheinend nur antidemokratisch. Das ist ein Outsourcing der Gewalt. Dies bedarf eine auf Abschottung setzende Migrationssteuerung anscheinend.

Der Tagesspiegel

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Sie scheinen viel Geld zu haben

Rückkehr zum DTB

7.) Boris Becker wird Chef der deutschen Tennis-Männer

Zwar nannte der DTB keine Details und ließ zunächst auch offen, ob der dreimalige Wimbledonsieger Becker, der am 21. Juni von einem britischen Gericht für bankrott erklärt worden ist, wieder ein offizielles Amt erhalten soll. Doch mittlerweile ist sehr wahrscheinlich, dass genau das der Fall ist: Der 49-Jährige wird „Head of Tennis“, berichtet die „Bild“. Und Hordorff sagte: „Es ist ja klar, dass es auf eine Zusammenarbeit mit Boris Becker hinausläuft. Aber es wird am Mittwoch noch weitere Überraschungen geben.“

Die Welt

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DL-Tagesticker 21.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 21. August 2017

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Ein Zerstörer wurde zerstört. Trump befindet sich nicht unter den Vermissten.

Straße von Malakka

 1.) US-Zerstörer kollidiert mit großem Öl-Tanker –
zehn Seeleute vermisst

Bei dem Zerstörer handelt es sich um die „USS John S. McCain“, die nach dem Vater und dem gleichnamigen Großvater des US-Senators John McCain benannt ist. Sie war am Montag um 05.24 Uhr Ortszeit (Sonntag 23.24 Uhr MESZ) mit dem Handelsschiff „Alnic MC“ zusammengestoßen, das unter der Flagge Liberias fährt. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Zerstörer, der mit Lenkraketen bestückt ist, im hinteren Backbordbereich beschädigt – also am linken hinteren Teil des Schiffes. Die US-Marine leitete sofort Such-und Rettungsmaßnahmen ein. Singapurs Luftwaffe entsandte mehrere Helikopter zur Unterstützung.

Die Welt

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The winner will be : Eine dumm schwätzende  Mutti

2.) TV-Talk „Anne Will“ zur Bundestagswahl
Gewinnt Aussitz-Merkel,
Schweige-Merkel oder Auto-Merkel?

Ja, Teflon-, Aussitz- und Schweige-Merkel gewinnt vermutlich die vierte Wahl in Folge und holt damit regierungstechnisch Ziehvater Helmut Kohl ein. Merkels SPD-Konkurrent Martin Schulz scheint und ist laut Umfragewerten abgeschlagen. Aber diese Prognose aussprechen? Das wäre zu viel verlangt. Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, hatte mit Anne Wills Prognose logischerweise die geringsten Probleme. Für ihn hieße das: Mutti macht, alles bleibt so, wie es ist. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann verwies da schon energischer darauf, dass „Merkel keine Zukunftsidee habe“. Problem: Die Visionen seines Kanzlerkandidaten Martin Schulz blieben ebenso im Nebel und wurden kaum angesprochen. Was würde Schulz anders, neu, besser machen? „Merkel hat keinen Plan.“ Und die SPD? Aha.

Der Tagesspiegel

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Entzogene Akkreditierungen beim G20

3.) Schwarze Liste mit falschen Infos

Knapp drei Dutzend JournalistInnen war unmittelbar vor Beginn des Hamburger G20-Gipfels Anfang Juli die Akkreditierung entzogen worden. Schon damals war die Begründung der Bundesregierung für die Aktion verblüffend. Unter den Betroffenen hätten sich „etliche Personen mit Straftaten und Verurteilungen“ befunden, verkündete seinerzeit ein Sprecher des Innenministeriums. Dabei seien auch welche gewesen, „über die es Erkenntnisse gab, dass sie Leiter von Schwarzen Blöcken auf Versammlungen gewesen sind, die sich dort vor Ort extrem gewalttätig verhalten haben“.

TAZ

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Autor Akhanli über seine Festnahme

4.) „Sie möchten mich zum Schweigen bringen“

„Das gefällt der Türkei bestimmt nicht. Sie möchten mich zum Schweigen bringen.“ Beugen will sich der 60-Jährige dem Druck nicht. „Aber ab 60 will ich auch nicht mehr schweigen“, sagte er. Akhanli, der ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft hat, war am Samstag im Spanien-Urlaub festgenommen, nach einem Tag aber wieder freigelassen worden. Er darf Spanien für die Dauer des Auslieferungsverfahrens nicht verlassen.

Spiegel-Online

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Prantls Blick

5.) Vor 25 Jahren war Charlottesville in Rostock-Lichtenhagen

Es war heiß, es war Ende August, ich hielt eine Woche lang ein Kommentar-Seminar für Journalistik-Studenten an der Universität in Eichstätt – „mit praktischen Übungen“. Die Studenten sollten lernen, wie man einen Kommentar schreibt. Wir suchten uns irgendwelche Themen, Spielthemen sozusagen. Auf einmal wurde aus dem spielerischen Üben Ernst: Ungläubig und entsetzt schauten wir auf die Fernsehbilder aus Rostock-Lichtenhagen. Es ist nun 25 Jahre her, dass dort die Sonnenblumen brannten.

Sueddeutsche-Zeitung

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Dumpfbacken lehnen sich sehr oft, sehr weit aus den Fenstern und lassen sich
anschließend auf Kosten der Anderen pflegen, da sie sich erkältet haben

Seenot-Retter

6.) Vom Hass auf Menschenretter

Was wurden öffentlichkeitswirksame Krokodilstränen vergossen, als in der Nacht zum 19. April 2015 etwa 500 Flüchtlinge im Mittelmeer ertranken. Selbst Innenminister Thomas de Maizière fand die Seenotrettung „erheblich“ verbesserungswürdig. „Wir sind es uns insgesamt selbst schuldig, dass wir hier mehr tun“, lehnte sich gar Chefin Angela Merkel aus dem Fenster. Wie mittlerweile bekannt, viel zu weit. Denn was die EU bis dato verweigert, hatten bis vor kurzem noch NGOs wie Sea-Eye übernommen: das Massensterben im Mittelmeer einzudämmen. Und obwohl Sigmar Gabriel sich von den „KZ-ähnlichen Zuständen“ (Auswärtiges Amt) in libyschen Flüchtlingslagern ein Bild machen konnte, ist der Berliner Politapparat nach wie vor einzig daran interessiert, die personifizierte Armut gefälligst dort zu belassen, wo sie hingehört – auf dass sie niemandem das Abendbrot verhagelt.

FR

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7.) IS bedankt sich bei Medien für Hilfe
bei Verbreitung von Angst und Schrecken

Es ist eine tiefe Dankbarkeit, die man aus der neuesten Videobotschaft der Terrororganisation IS heraushören kann. Darin lobt ein Sprecher angesichts der jüngsten Ereignisse in Barcelona europäische Medien für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Verbreitung von Angst und Schrecken. Besonders Onlinemedien hätten sich mit Livetickern und Fotos und Videos von Opfern in vorbildlicher Weise hervorgetan.

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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DL-Tagesticker 20.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 20. August 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Wer sich mit Erdogan in die Suhle begibt – wird schnell das Grunzen erlernen

Vermerk von Interpol

1.) Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli
in Granada festgenommen

Der 60 Jahre alte Akhanli ist deutscher Staatsbürger türkischer Abstammung. Er lebt seit 1992 in Köln. In seiner Arbeit befasst er sich insbesondere mit dem Völkermord an den Armeniern in der heutigen Türkei vor 100 Jahren und setzt sich für das Gedenken und die Aufarbeitung des von der Türkei bis heute bestrittenen Genozids sein. Akhanli ist auch Mitglieder der internationalen Schriftstellervereinigung PEN.

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Boston:

2.) Zehntausende demonstrieren gegen Rassismus

Eine Woche nach den Ausschreitungen in Charlottesville haben in Boston Zehntausende Menschen gegen Rassismus und Hass demonstriert. Ausdrückliches Lob dafür kam von US-Präsident Donald Trump. „Ich möchte den vielen Protestierenden in Boston applaudieren, die ihre Stimme gegen Fanatismus und Hass erheben“, schrieb er auf Twitter. „Unser Land wird bald als ein Geeintes zusammenkommen!“

Zeit-Online

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Hohlpfosten – jetzt schon Geschichte
Schröder denkt wie er ausschaut – bei Merkel sehen wir wie sie denkt.

Gerhard Schröder

3.) Lieber Rosneft als Flachköpper im Maschsee

Angela Merkel hat sich gerade wieder in Sachsen und Thüringen von allerhand Halb- und Dreiviertelnazis anschreien lassen müssen. Wenn ihr Mienenspiel auch meist wenig Emotionen erkennen lässt, werden wir doch annehmen dürfen, dass ihr so etwas zusetzt. Wir entlohnen sie ordentlich, aber nicht extravagant für diese und andere Strapazen wie zum Beispiel Telefongespräche mit Putin oder Trump, die kein Mensch, der bei Trost ist, freiwillig führen würde. Und zwar mit einer jährlichen Besoldung von fünf Dritteln der Gruppe B11, das läuft aktuell mit Zulagen auf 310.000 Euro hinaus. Brutto, denn auch Kanzler zahlen Einkommensteuer.

Der Tagesspiegel

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Merkel und Schulz

4.) Wahlkampf mit halber Kraft

Dass der Anschlag von Barcelona und das versuchte Attentat von Cambrils Auswirkungen auf den Wahlkampf in Deutschland haben könnte, ist abzusehen. Allerdings lief die übliche Forderungsmaschinerie am Freitag erst sehr allmählich an. Im Vordergrund stand die Bestürzung über die Ereignisse in Spanien. Die schreckliche Tat zeige einmal mehr „die ganze Menschenverachtung und geistige Leere des Terrorismus“, schrieb Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem Kondolenzbrief an den spanischen König Felipe VI. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach von „tieftraurigen Stunden“ und betonte zugleich, der Terrorismus dürfe nicht von der westlichen Art zu leben abhalten.

Sueddeutsche-Zeitung

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Auch ein geworfener Stinkstiefel würde eine ausgeschaltete Lampe nicht zum Leuchten bringen

CDU

5.) Was kommt nach Angela Merkel?

Das nährt Spekulationen und befeuert die parteiinterne Debatte. Mit Blick auf die gewonnenen Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr richtete Daniel Günther, der erst 44-jährige neue Regierungschef in Kiel, vor wenigen Tagen den Blick schon mal auf den Nachwuchs der Union im Bundestag und den Ländern. Es habe sich, „historisch untypisch“, während einer CDU-Kanzlerschaft eine neue Riege von Ministerpräsidenten aufgebaut, „die zusammen mit vielen weiteren jüngeren Leuten in Regierungsverantwortung eine Fülle von Potenzial für eine Nach-Merkel-Ära garantieren“….

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Russland

6.) Sieben Verletzte bei Messerangriff

Mit einem Messer hat ein Mann in der russischen Ölstadt Surgut in Sibirien am Samstag sieben Menschen verletzt. Der Angreifer sei erschossen worden, teilte das Staatliche Ermittlungskomitee mit. Der Mann sei durch Straßen im Zentrum der Stadt 2100 Kilometer östlich von Moskau gelaufen und habe Passanten angegriffen, hieß es in einer Mitteilung.

FR

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Und das alles wegen Silwingen ? German Angst vor politische Schrumpf – Köpfe

Weil niemand da hinwill:

7.) TomTom löscht Saarland aus Navigationsgeräten

Saarbrücken (Archiv) – Der Hersteller von Navigationsgeräten TomTom hat heute bestätigt, schon seit Anfang des Jahres keine Karten des Saarlands mehr in seiner Software zu führen. Die Begründung des Konzerns: Da ohnehin niemand ins Saarland fahren möchte, wird der Speicherplatz der TomTom-Geräte sinnvoller genutzt. Bislang habe sich noch niemand über die fehlenden Karten beschwert

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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DL-Tagesticker 19.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 19. August 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Sage mir mit wem du gehst und ich sage dir wer du bist. Dieser Spruch müsste selbst den einfältigsten unter den Politikern geläufig sein ? Wer mit dem Teufel Geschäfte macht, muss es sich gefallen lassen als gleichgesinnter behandelt zu werden.

Merkel zu Erdogan:

 1.)  „Wir verbitten uns jede Art von Einmischung“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich eine Einmischung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in den Bundestagswahlkampf scharf verbeten. „Wir werden uns von niemandem, auch nicht von Präsident Erdogan, da hineinreden lassen, dass unsere deutschen Staatsbürger, egal welcher Abstammung sie sind, auch die türkischstämmigen deutschen Staatsbürger, ein freies Wahlrecht haben“, sagte die CDU-Vorsitzende am Freitagabend bei einem Wahlkampfauftritt im nordrhein-westfälischen Herford. „Und wir verbitten uns jede Art von Einmischung in die Meinungsbildung.“

Merkur

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Schweineblut:

2.) Trump blamiert sich mit Tweet

Nach dem Anschlag in Barcelona hat US-Präsident Donald Trump mit einer dubiosen Empfehlung zum Anti-Terror-Kampf für Empörung gesorgt. In einer Twitter-Botschaft lobte Trump die Methoden von US-General John Pershing, der vor mehr als hundert Jahren auf den Philippinen angeblich Dutzende Islamisten mit in Schweineblut getränkten Kugeln hinrichten ließ. „Danach gab es 35 Jahre lang keinen radikalislamischen Terror mehr“, schrieb Trump.

Die Welt

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Und als Moral von der Geschichte – Politiker sind nur kleine Bösewichte.
Welchen wie wir werden sehen – wird nicht allzuviel geschehen.

Flüchtlingsheim „auf Kappelt“

3.) Ex-Bürgermeister Wiemann legt
umfassendes Geständnis ab

„Ich habe mich falsch verhalten. Ich habe nicht nur einen, sondern mehrere Fehler gemacht. Dafür entschuldige ich mich.“ Carsten Wiemann (50) zeigte sich als Angeklagter vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts einsichtig: „Ich hätte mich und meine Frau da raushalten sollen.“ Damit meint der Ex-Rathauschef die Immobilienaffäre um das ehemalige Saarhölzbacher Hotel „Auf Kappelt“, das heute als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, und ihn letztlich das Amt gekostet hat. „Ich war gerne Bürgermeister“, berichtete der Diplom-Ingenieur dem Gericht unter Vorsitz von Richterin Christiane Schmitt. Nach seinem Rücktritt im vergangenen Jahr wechselte der dreifache Familienvater seinen Wohnsitz und lebt jetzt wieder in seiner früheren Heimatstadt Hamm. Nach über 25-jähriger Mitgliedschaft hat er nach eigenen Angaben im Juni der SPD den Rücken gekehrt. Wegen des laufenden Verfahrens gelinge es ihm nicht, beruflich wieder Tritt zu fassen.

Saarbrücker-Zeitung

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Ist dem Arbeitermanipulierer die Volksspende als Rente nicht hoch genug?

Wahlkampf

4.) Die SPD streitet sich wegen Gerhard Schröder

Das Engagement von Altkanzler Gerhard Schröder beim russischen Ölkonzern Rosneft wird für die SPD und ihren Kanzlerkandidaten Martin Schulz zunehmend zur Belastung im Bundestagswahlkampf. Während die Union ihre Angriffe auf den früheren Regierungschef verschärft, streiten namhafte Sozialdemokraten offen über Schröders Entschluss, im September für einen mit rund 300 000 Euro dotierten Aufsichtsratsposten bei Rosneft zu kandidieren. Das halbstaatliche Unternehmen gilt als Machtinstrument des russischen Präsidenten Wladimir Putin und steht nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim auf der Sanktionsliste der EU.

Der Tagesspiegel

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Wer sich als Krieger verpflichtet – muss, wenn er nicht vorher schon ganz verblödet ist, damit rechenen in einer Kiste zurückzukommen. Es melden sich nur Freiwillige und damit habe ich kein Mitleid. Wer sich in Gefahr begibt – kann auch darin umkommen. Die „Kleinen“ bezahlen den Preis für die „Goßen“ Feiglinge. Diese sitzen zu Hause und lachen über die Doofen.

Todesfall bei der Bundeswehr

5.) Soldaten mussten vor Kollaps Zusatzmarsch absolvieren

Bei einem Marsch im niedersächsischen Munster kollabierten am 19. Juli vier Soldaten. Einer von ihnen starb später. Wie nun bekannt wurde, sollen die Soldaten kurz zuvor noch auf einen Zusatzmarsch geschickt worden sein. Das geht aus einem Zwischenbericht des Verteidigungsministeriums hervor. Mehr als 25 Soldaten mussten demzufolge bereits vor dem Marsch „eine Strecke von insgesamt ca. sechseinhalb Kilometern, streckenweise im Laufschritt“ absolvieren. Die Übung sei nicht vorgesehen gewesen. Bei dem Marsch war ein Soldat zusammengebrochen. Er verstarb wenige Tage später. Drei seiner Kameraden waren ebenfalls kollabiert. Einer von ihnen befindet sich noch immer in kritischem Zustand. Dem Zwischenbericht zufolge klagten insgesamt elf Soldaten im Zusammenhang mit der Übung.

Sueddeutsche-Zeitung

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Politiker sollten es einmal mir mehr Anstand und Ehrlichkeit versuchen?
Das gilt für alle Parteien  !!  Manchmal reicht schon ein Blick in den Spiegel.
Wo Politik hineinsieht – guckt einen vielfach nur Pack entgegen.

Anschlag in Barcelona

6.) Wie lässt sich der Irrsinn stoppen?

Das Entsetzen über den Anschlag in Barcelona, über die vielen Toten und Verletzten, weicht erst langsam. Es kommen Emotionen, Gedanken und Fragen, an die man sich nach den Attentaten in Paris, Nizza, London, Berlin  und anderen Orten bereits gewöhnt hat. Wann hört das auf? Wie lässt sich der Irrsinn stoppen? Wer kann das verhindern? Manch einer reagiert eher mit Abwehr, weil er es nicht schon wieder ertragen kann, sich mit Toten und Verletzten sowie mit der Verwundbarkeit offener Gesellschaften zu beschäftigen.

FR

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7.) Liste scheußlicher Sätze

  • „Wir müssen reden.“
  • 
“Wie geil ist das denn?“
  • „So etwas darf sich nicht wiederholen!“

Titanic

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DL-Tagesticker 18.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 18. August 2017

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Die „Super-Illu“ ist auch als Leib- und Magenblatt der Sahra bekannt.
Also: Alle politischen Dummschätzerinnen vereinigt euch.

Vergrünung der CDU

1.) Merkels Ausstieg aus dem Automobilbau

Die „Super-Illu“ gehört zu den Publikationen, deren Ansehen nie der Auflage entsprach. 260.000 Menschen greifen jede Woche zu dem Heimatblatt aus dem Hause Burda. Viele Magazine wären glücklich, wenn sie in Ostdeutschland vergleichbare Verkaufszahlen vorweisen könnten. Dennoch läuft die Illustrierte im politischen Berlin unter ferner liefen. Wenn man sie hier wahrnimmt, dann als Kuriosität. Die Ausgabe, die heute an den Kiosk kommt, enthält ein Interview mit der Bundeskanzlerin, das man nur jedem zur Lektüre empfehlen kann, der wissen will, wie es mit der wichtigsten Industrie des Landes weitergeht. Was sie den Redakteuren mitzuteilen hatte, die sie nach ihrem Sommerurlaub aufsuchten, darf man getrost als Sensation bezeichnen. Befragt, was sie von einer „Deadline“ für Verbrennungsmotoren halte, antwortete Angela Merkel, dass sie im Prinzip dafür sei, den Verkauf normaler Autos grundsätzlich zu verbieten. Wörtlich lautet das Zitat: „Ich kann jetzt noch keine präzise Jahreszahl nennen, aber der Ansatz ist richtig.“

Spiegel-Online

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Merkel ist nicht an allen Schulz – aber als Kanzlerin hat sie die Verantwortung zu tragen.

Kolumne „German Angst“

2.) Der Eierlikör des kleinen Mannes

Der Deutsche ist nicht in allem gut. Aber zumindest in ein paar Dingen. Ordnung. DIN-Normen. Dichtkunst. Autos. Nazivergleich – oder für die, die sich nicht lumpen lassen, gleich: Holocaustvergleich. Er ist der Eierlikör des kleinen Mannes. Die Schnapspraliné der Überforderten. Das verlängerte Wochenende des tighten Spießbürgers. Der unerwartete Sonnenstrahl in einem tristen Leben.

TAZ

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So spricht ein SPD-Mann welcher einem Schmarotzer wie Schröder alle Freiheiten gibt.

Reaktionen zu Barcelona

3.) Michael Müller: „Wir lassen uns nicht die Freiheit nehmen“

Bestürzung, Beileid und Solidaritätsbekundungen: Politiker aus aller Welt reagieren auf den Terroranschlag am Donnerstag in Spanien. „In tiefer Trauer sind wir bei den Opfern des widerwärtigen Anschlags in Barcelona“, schrieb Steffen Seibert für die Bundesregierung auf Twitter. Man stehe in Solidarität und Freundschaft an der Seite der Spanier. „Erneut hat der Terror seine hässliche Fratze gezeigt“, sagte Innenminister Thomas de Maizière (CDU). „In tiefer Trauer bin ich bei den Opfern und deren Angehörigen. Unsere Solidarität gilt dem ganzen spanischen Volk.“

Der Tagesspiegel

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Würden die „Gangster 20“ eine Vernunft-politik anbieten, gäbe es solche Vorkommnisse nicht!

Terrorismus in Spanien

4.) Trumps Debattenbeitrag: ein Schweineblut-Tweet

Nach dem tödlichen Anschlag von Charlottesville hatte US-Präsident Donald Trump eine klare Verurteilung der Tat und ihrer Hintergründe vermieden. Im Zuge des Terrorangriffs von Barcelona ist dies anders. „Die Vereinigten Staaten verurteilen die Terrorattacke“, twittert er kurz nach der Tat. „Bleibt stark und hart, wir lieben Euch!“ Keine Stunde später aber entfacht er mit einem weiteren Tweet eine neue Kontroverse: „Schaut euch an, was der amerikanische General Pershing mit Terroristen getan hat, wenn sie gefangen wurden. Es gab keinen radikalen islamischen Terror für die nächsten 35 Jahre!“

Sueddeutsche-Zeitung

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Kann ein PolitikerInn beleidigt werden? – Die Politik ist eine Beleidigung für mündige  BürgerInnen welche unter den Auswirkungen dieser Dilettanten leiden

In Sachsen und Thüringen

5.) Merkel bei Wahlkampfauftritten beschimpft

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist bei Wahlkampfauftritten in Sachsen und Thüringen massiv beschimpft worden. Mit Trillerpfeifen und „Hau ab“-Rufen störten Pegida- und AfD-Anhänger ihren Auftritt in der Erzgebirgsstadt Annaberg-Buchholz. Rund 150 Demonstranten fanden sich auf dem Marktplatz ein, um der Kanzlerin einen ohrenbetäubenden Empfang zu bereiten. Auch ein Auftritt Merkels in Thüringen wurde von heftigen Beschimpfungen begleitet.

FR

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Wo bleibt die Polizei ? Muss sie die heiligen Kühe (Politiker) beschützen ? Würden diese sich nicht als Volksfeinde benehmen passierte ihnen nichts.

Islamfeindlichkeit

6.) Übergriffe auf Muslime werden immer brutaler

In den Monaten April bis Juni seien 16 Menschen bei „islamfeindlichen Straftaten“ verletzt worden, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ und beruft sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken. Im ersten Vierteljahr seien es zwei Verletzte gewesen. In fast allen Fällen waren die Täter demnach Rechtsextreme, einer wurde festgenommen. Insgesamt hätten Polizei und Verfassungsschutz im zweiten Quartal 192 islamfeindliche Straftaten auf muslimische Einrichtungen oder Muslime erfasst. Im ersten Quartal waren es 200 Fälle.

Die Welt

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Alles zum Besten erledigt, mit Bären ist alles leichter – als mit Menschen

7.) Die lange Suche nach den richtigen Pandas

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Pandabären im Berliner Zoo

Wie findet man in China ein Pärchen junger Pandas für Berlin? Seit dem Tod des legendären und mit 34 Jahren uralt gewordenen chinesischen Bären Bao Bao 2012 ist das Gehege in der deutschen Hauptstadt verwaist. Dem wollen nun drei berufene Berliner Emissäre vor Ort in China abhelfen. Zur Pandasuchgruppe gehören die beiden Direktoren und Leiter des Zoologischen Gartens, Andreas Knieriem und Ragnar Kühne, sowie der Architekt Kieran Stanley. Er soll den Pandas in Berlin ein nicht nur artgerechtes, sondern mit 6000 bis 8000 Quadratmetern auch großzügiges tierisches Gehege bauen, so wie er es bereits in Seoul tat.

Die Welt

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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Grafikquelle  :  Twitter — Steffen Seibert  https://twitter.com/regsprecher

It’s Panda-Day in Berlin

 

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DL-Tagesticker 17.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 17. August 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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US-Präsident in der Kritik  

1.) „Trumps Worte sind eine nationale Schande“

„Alle Amerikaner, die bei Vernunft sind, müssen seine hässlichen und gefährlichen Kommentare zurückweisen“, schreibt Brennan in dem Brief, den der Sender CNN auf seiner Webseite veröffentlichte. Ansonsten werde Trump der US-Gesellschaft und der Stellung des Landes in der Welt dauerhaften Schaden zufügen. „Mit seinen Worten setzt Herr Trump unsere nationale Sicherheit und unsere gemeinsame Zukunft einem großen Risiko aus.“

T-Online

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Sind dort Dauerpenner aus den Betten gefallen –
oder wurden keine Schweigegelder mehr an  die Beamten gezahlt?

In der Haft verbrannt

2.) Der Fall von Oury Jalloh ist wieder offen

Der Fall in Sachsen-Anhalt bewegt bis heute und diente auch als Vorlage für einen verstörenden ARD-„Tatort“: Vor mehr als zwölf Jahren kam der aus Sierra Leone stammende Asylbewerber Oury Jalloh in einer Zelle des Dessauer Polizeireviers zu Tode – mutmaßlich bei einem Feuer. Denn nach wie vor sind die Umstände des Todes im staatlichen Gewahrsam nicht vollständig aufgeklärt, trotz mehrerer Gutachten und Prozesse. Insbesondere der Verdacht, dass das Feuer von einem Dritten gelegt wurde, konnte nie ganz ausgeräumt werden.

Die Welt

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Politiker müssten viel härter für Betrügereien bestraft werden –
ist es doch vielfach das Einzige was sie gelernt haben

Ex-Bürgermeister auf der Anklagebank

3.) Korruptionsprozess um Flüchtlingsheim

Der Wirtschaftskrimi, den das Leben und die Kommunalpolitik in der Gemeinde Mettlach schrieben, wird ab dem morgigen Freitag die Wirtschaftsstrafkammer am Saarbrücker Landgericht beschäftigen. Auf der Anklagebank trifft sich ein Trio wieder, das im Herbst 2015 mit der Firma „Grüner Kreis Immobilien“ (GKI), die in Berlin ins Handelsregister eingetragen wurde, und dem früheren Saarhölzbacher Hotel „Auf Kappelt“ schnell Geld verdienen wollte.

Saarbrücker-Zeitung

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Solche Drecksäcke machen die SPD unwählbar

Kommentar Schröders Jobambitionen

4.) Putins gekaufter Einfluss

Natürlich ist es ein Politikum, wenn ein deutscher Exkanzler überlegt, bei der russischen Ölgruppe Rosneft einen hochbezahlten Aufsichtsratsposten zu übernehmen. Die Versuche der SPD, die neuesten Job­überlegungen von Gerhard Schröder als reine Privatsache hinzustellen, wirken hilflos. Privatsache, im Ernst? Rosneft steht für Wladimir Putin, für jenen Autokraten also, der die Krim völkerrechtswidrig annektiert hat, die Opposition schikaniert und kritische Journalisten bekämpft. Der börsennotierte Konzern gehört mehrheitlich dem Staat, Putin hat ihn dazu genutzt, große Teile der russischen Öl- und Gaswirtschaft unter seine Kontrolle zu bringen.

TAZ

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Eine gute Wahl – Aber, warum nicht Gauck ?? Das ist hier die Frage

Ehemaliger Bundespräsident

5.) Horst Köhler zum UN-Beauftragten
für Westsahara-Konflikt ernannt

Altbundespräsident Horst Köhler ist zum UN-Sonderbeauftragten für den Westsahara-Konflikt ernannt worden. Köhler bringe mehr als 35 Jahre Erfahrung in Regierungsfragen und der Arbeit in internationalen Organisationen mit, teilte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch mit. Köhler war vor seiner Zeit als Bundespräsident (2004-2010) unter anderem Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) und gilt als Afrika-Kenner.

Der Tagesspiegel

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Früher, als ich Kind war, nannte man sie Ordnungshüter. Heute schimpft man sie Bullen. Denkt Einer darüber nach wodurch sich  die Polizei einen solchen schlechten Ruf erarbeietet hat ? Denken war noch nie eine Stärke von Politikern.

G20-Polizeieinsatz

6.) Polizisten sollen Reizgas-Vorgabe ignoriert haben

Während des G20-Gipfels in Hamburg sollte die Polizei eigentlich kein Reizgas einsetzen. Das hatte laut einem Bericht von Spiegel Online der Einsatzleiter Hartmut Dudde angeordnet. Die Nachrichtenseite beruft sich auf eine Antwort des Senats auf die Anfrage der Linken-Abgeordneten Christiane Schneider. Einheiten aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen ignorierten demnach Duddes Vorgabe. Insgesamt 67 Mal sei Reizgas ohne Rücksprache mit der Einsatzleitung verschossen worden – jeweils in Situationen mit „massivem Störkontakt“. Laut Spiegel Online liefen inzwischen acht Verfahren gegen Polizisten wegen des Einsatzes von Reizstoffen.

Zeit-Online

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7.) Flüchtlinge im Mittelmeer – wer rettet wen?

Die Organisationen Ärzte ohne Grenzen und Sea-Eye haben ihre Rettungsaktionen für Flüchtlinge im Mittelmeer vorerst eingestellt, weil Libyen eine nationale SAR-Zone („Search and Rescue“) ausgerufen hat, die weit mehr als libysche Hoheitsgewässer umfaßt. Tripolis warnt private Rettungsorganisationen davor, diesen Bereich zu befahren und hat beispielsweise die spanische Hilfsorganisation „Open Arms“ bereits mit ein paar freundlichen Warnschüssen zurechtgewiesen. Wer wo warum umherschippert, zeigt die Übersicht:

Titanic

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DL-Tagesticker 16.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 16. August 2017

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Rechtsextremismus in den USA

1.) Was war neu an der rechten Gewalt in Charlottesville?

Der Hass und die Gewalt, die von Rechtsextremen vergangenes Wochenende in Charlottesville offen ausgeübt wurden, haben in den USA und weltweit Empörung ausgelöst. Eine Frau wurde bei einem Angriff mit einem Auto auf Gegendemonstranten getötet. Auch die öffentliche Reaktion des US-Präsidenten Donald Trump, die viele als unangemessen spät und unüberlegt wahrgenommen haben, erntete heftige Kritik.

DW

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Antisemitismus

2.) Schweizer Hotel fordert Juden zum Duschen auf

Eine Aufforderung speziell an jüdische Gäste, sich vor dem Besuch des Swimmingpools in einem Schweizer Apartmenthotel zu duschen, hat für Empörung gesorgt. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum forderte daraufhin die Schließung des Hauses Paradies in Arosa. Das Zentrum, das sich gegen Rassismus und Antisemitismus engagiert, rief die jüdische Gemeinde und ihre Anhänger dazu auf, das „entsetzliche Hotel“ auf eine schwarze Liste zu setzen. Tzipi Hotovely, Staatssekretärin im israelischen Außenministerium, forderte, das Hotel-Management zur Verantwortung zu ziehen. Das Plakat sei ein „antisemitischer Akt übelster Art“.

Spiegel-Online

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Das sage ich schon seit Jahren – In der Politik sitzen die größten Dilettanten, welche ihre Finger in alle Institutionen haben – Experten = politische Hilfsarbeiter

Organisierte Kriminalität  

3.) Italienische Mafia in Deutschland wächst

Die Zahl der den Sicherheitsbehörden bekannten Mitglieder der italienischen Mafia in Deutschland  stieg von 2008 bis Juni 2017 von 136 auf 562, wie der „Spiegel“ unter Berufung auf die ihm vorliegende Antwort der Bundesregierung auf einen Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion schrieb. Das entspreche in etwa einer Vervierfachung.

T-Online

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Stern-RTL-Wahltrend:

4.) CDU/CSU wieder unter 40-Prozent-Marke –
Nichtwähler-Anteil steigt weiter an

Hamburg (ots) – Sechs Wochen vor der Bundestagswahl ist im stern-RTL-Wahltrend der Anteil jener, die nicht wählen wollen oder noch unentschlossen sind, ob sie sich beteiligen werden oder nicht, auf jetzt 26 Prozent gestiegen – zwei Punkte mehr als noch in der Vorwoche. Das ist der höchste Wert seit Ende Januar, als Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat nominiert wurde und ein Mobilisierungsschub bei fast allen Parteien eingesetzt hatte. Bei der Wahl 2013 betrug der Nichtwähler-Anteil 28,5 Prozent. Die Union aus CDU und CSU büßt einen Punkt ein auf nun 39 Prozent, während die FDP im Vergleich zur Vorwoche wieder um einen Punkt zulegt auf 8 Prozent. Damit hätten Union und FDP mit zusammen 47 Prozent wiederum keine regierungsfähige Mehrheit. Die SPD kann ihre 23 Prozent behaupten, die Linke verbessert sich auf 9 Prozent und wäre damit wieder drittstärkste Kraft. Die Grünen halten weiterhin 8 Prozent, und auch die AfD bleibt bei 8 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent.

Presseportal ots

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Kolumne Nullen und Einsen

5.) Bitcoin, Schmidtcoin!

Als ich Ende Februar kurzfristig ein Kolumnenthema brauchte, fragte ich in meinem Facebook-Freundeskreis rum. Unter den Vorschlägen: „Bitcoin – allen Unkenrufen zum Trotze – auf Allzeithoch“, mit Link zu einem entsprechenden Artikel: Bitcoin jetzt über 1.000 Dollar. Ja, genau, liebe Leser*innen, die Sie genau wie ich immer mal denken „Der Bitcoin steht bei X! Wäre ich doch bei (Bruchteil von X) mal eingestiegen! Aber jetzt ist es zu spät, die Blase wird sicherlich bald platzen und dann ist alles weg.“ Der verf***** Drecksbitcoin hat allein in den letzten fünfeinhalb Monaten seinen Wert mehr als vervierfacht.

TAZ

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Ist das die große Götterdämmerung der SPD? Wir sollten das A-Loch aus dem Saarland zu Schröder schicken. Dann wären immer zwei Große beisammen.

SPD

6.) Martin Schulz geht auf Distanz zu Gerhard Schröder

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz geht vorsichtig auf Distanz zu Altkanzler Gerhard Schröder. Grund ist dessen Nominierung für das Direktorium des russischen Ölkonzerns Rosneft. Schröder soll den hochdotierten Posten bereits Ende September antreten. Das halbstaatliche Unternehmen steht nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim auf der EU-Sanktionsliste.

Der Tagesspiegel

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Kommt die Wahküre aus der Uckermark auch?

TITANIC-Festivalbericht:

7.) Richard-Wagner-Festspiele Bayreuth 2017

Auf unserer Festival-Tour quer durch Deutschland kamen wir nach einem durchfeierten Wacken-Festival und eigentlich bereits auf dem Weg gen Mallorca in Bayreuth an. Mal schauen, was hier so geht, dachte man sich. „The Bayreuth-Festival“ las ich in meiner Lonely-Planet-App. No way! Was ein Timing. Nie gehört, aber das nehmen wir auch noch mit, das war uns sofort klar. 

Titanic

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

 

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DL-Tagesticker 15.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 15. August 2017

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Nordkorea

1.) Kim Jong-un fordert „geeignete Option“ von Trump

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un fordert von den USA ein Einlenken im Konflikt um sein Atom- und Raketenprgramm. Um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu entschärfen und einen „gefährlichen militärischen Konflikt“ zu vermeiden, müssten die USA als erste „eine geeignete Option“ unterbreiten und darauf Taten folgen lassen, wird Kim von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zitiert. Was er genau damit meinte, blieb offen. Der Schritt könnte aber als erstes Entgegenkommen betrachtet werden.

Sueddeutsche-Zeitung

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Wenn Dummheit sich mit Arroganz paart – kommt Politik heraus.

Sicheres Herkunftsland Afghanistan

2.) Krasse Fehleinschätzungen

Die Bedrohungslage für einheimische Zivilisten in einem der intensivsten und am längsten anhaltenden Kriege weltweit findet das Auswärtige Amt „niedrig“. Das gelte „im Vergleich zu Risikogruppen“ selbst in von Taliban kontrollierten Gebieten. So steht es in der neuen „Lagebeurteilung für Afghanistan nach dem Anschlag vom 31. Mai 2017“, die das Auswärtige Amt Ende Juli vornahm, um den Asyllagebericht von Ende 2016 zu ergänzen. Sie ist vertraulich, liegt aber jetzt Medien vor, darunter der taz.

TAZ

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Und wo bleibt Wagenknecht als Kümmerin  –  Ach ja sie hört nur ihren eigenen Knall. 

Detonation

3.) Vierter Knall in diesem Jahr
auf Chemieplattform im nahen Carling

Den Kritikern der ans Saarland angrenzenden Chemieplattform im französischen Carling mangelt es an Aufklärung. Das erklärt ein anonymer Sprecher der Bürgerinitiative Saubere Luft für die Warndtgemeinden. Anlass für die Annahme: Bereits zum vierten Mal sei es seit Jahresbeginn „zu einem massiven Vorfall mit mindestens einer Detonation“ gekommen. Und das sei nicht alles: Nach Augenzeugenberichten in Lothringen sei gleichzeitig „eine schwarz-braune Wolke“ Richtung Saarland gezogen.Statt zu messen und zu prüfen, sei „umgehend und ohne eingehendere Untersuchungen Entwarnung gegeben“ worden.

Saarbrücker-Zeitung

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So lässt sich eine Mitwisserschaft am besten vertuschen ? Wer hat heute noch Vertrauen in PolitikerInnen? Alles der gleiche Schmutz.

Diesel-Affäre

4.) Merkel will Auto-Krise zur Chefsache machen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich um Lösungen in der Automobil- und Diesel-Krise in Zukunft selbst kümmern. Im Gegensatz zum ersten Treffen von Politik und Autoindustrie vor zwei Wochen werde sie den nächsten Gipfel im Herbst führen, kündigte die CDU-Chefin am Montag in Berlin an. „Da werde ich dabei sein, als Bundeskanzlerin“, sagte sie in einem Gespräch mit dem Sender Phoenix und dem Deutschlandfunk.

Der Tagesspiegel

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Trump und die Rechtsextremen

5.) Amerikas Geisterstunde

Da stand er also, 48 Stunden nach Charlottesville. Zwei Tage, in denen er es vermieden hatte, die Rassisten, Neonazis und Ku-Klux-Männer namentlich zu kritisieren. „Rassismus ist böse“, las Donald Trump vom Teleprompter – eine Selbstverständlichkeit, die sie ihm aber lieber noch mal aufgeschrieben hatten. Endlich: eine Art Verurteilung, irgendwie jedenfalls. Haben wir ihm Unrecht getan? Der Präsident, lobten seine Fürsprecher erleichtert, meine das ja wirklich ernst. Too little, too late, widersprachen andere: zu wenig, zu spät.

Spiegel-Online

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Prognosen und Ergebnisse

6.) Bundestagswahl

Statistiken:

FR

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7.) „Eindeutig Teil der Gülen-Bewegung“
Erdogan lässt seine Schwiegermutter verhaften

Die Schwiegermutter des türkischen Präsidenten Recep Erdogan ist heute in Ankara verhaftet worden. Laut Regierungsangaben handelt es sich bei der 79-jährigen Cemre G. um nicht weniger als einen der führenden Köpfe der Gülen-Bewegung. Ihr droht eine lange Haftstrafe. „Man wünscht sich natürlich, dass die eigene Familie von so etwas verschont bleibt“, verkündete ein sichtlich erschütterter Erdogan vor türkischen Journalisten. „Aber leider ist meine Schwiegermutter eindeutig Teil der Gülen-Bewegung. Das … äh hat der Geheimdienst heute herausgefunden.“

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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DL-Tagesticker 14.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 14. August 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Was ist der Unterschied zwischen Trump und Merkel – Trump kündigt eine Mauer an – Merkel lässt heute schon Hilfsbedürftige im Mittelmeer absaufen. Was ist zu veruteilen? Die Tat oder das Vorhaben ?

Retter im Mittelmeer

1.) „Nicht wir handeln illegal, sondern die libysche Regierung“

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen beschuldigt die Regierung in Libyen, illegal gegen Seenotretter vorzugehen. Libyens Regierung handele illegal, wenn sie Rettungsaktionen in internationalen Gewässern mit Gewalt verhindern wolle Deutschlandchef Westerbarkey fürchtet, dass „mehr Menschen im Mittelmeer sterben, weil es weniger Schiffe vor Ort gibt“.

Die Welt

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Und die Linke? Schraubt ihm die Räder ab, und er kann seinen Sparstrumpf nicht mehr erreichen

Kritik aus SPD und von Grünen

2.) Schäuble will bei Langzeitarbeitslosen sparen

In der Bundesregierung ist offenbar ein Streit ausgebrochen, weil im Entwurf für den Bundeshaushalt 2018 Kürzungen bei den Ausgaben für die Förderung von Langzeitarbeitslosen und für die Jobcenter vorgesehen sind. „Wenn Merkel sagt, wir schaffen das, muss sie auch sagen: Wir finanzieren das. Wenn Merkel sagt: Vollbeschäftigung, muss sie den Menschen auch ein Angebot machen und nicht kneifen, wenn es zum Schwur kommt“, sagte Bundesarbeitsministerin und SPD-Politikerin Andrea Nahles der „Süddeutschen Zeitung“. Nahles hält die Arbeit in den Jobcentern für „strukturell unterfinanziert“. Sie wolle nun dafür kämpfen, dass diese „den erforderlichen finanziellen Handlungsspielraum erhalten“, sagte sie weiter.

n-tv

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In Drohnen Uschis Truppe bricht das blanke Chaos aus

Bundeswehr

3.) Kollabierte Rekruten nahmen offenbar Aufputschmittel

Bei einem Marsch mit Waffe, Splitterschutzweste, Feldanzug und Helm an einem warmen Sommertag im Juli mit Temperaturen um die 26 Grad Celsius war ein Offiziersanwärter nach drei Kilometern zusammengebrochen. Er starb zehn Tage später in einer Klinik. Bei einem zweiten Marsch am selben Tag brachen drei weitere Soldaten zusammen. Einer von ihnen befindet sich laut „FAZ“ noch immer in einem kritischen Zustand. Dem Zeitungsbericht zufolge ist der Missbrauch leistungssteigernder Mittel in der Bundeswehr bereits seit längerem als Problem bekannt. Ein Ausbilder sagte der „FAZ“, dass in seiner Einheit schon seit mehr als einem Jahr versucht werde, den Missbrauch von Aufputschmitteln durch gezielte Maßnahmen zu verhindern.

DW

 

Wer schaut sich das denn noch an ? Erst kommt der Kaspar und später die Bärbel?

SPD-Kanzlerkandidat

4.) Schulz eröffnet den TV-Wahlkampf

Zwei Sender, zwei Formate – und ein Kandidat mit zwei Gesichtern: Für Martin Schulz liegen Freud und Leid an diesem Wahlkampfsonntag eng beieinander. Morgens soll er im ZDF den entschlossenen Merkel-Herausforderer und sattelfesten SPD-Chef geben, zur Mittagszeit dann bei RTL als mitfühlender Spitzen-Sozi Bürgerfragen beantworten. Aber nur eines von beidem gelingt. Das ZDF und sein Moderator Thomas Walde haben sich für das Sommerinterview mit dem SPD-Kanzlerkandidaten eine besondere Kulisse ausgesucht: die „Factory“ an der Bernauer Straße, ein restauriertes Fabrikgebäude, in dem Hipster aus der Berliner Start-up-Szene an der digitalen Zukunft werkeln. „Tolle Location“, lobt Schulz. Aber man spürt: Besonders wohl fühlt sich der Ex-Bürgermeister von Würselen hier nicht.

Der Tagesspiegel

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Heute :  Heinrich Lübkes Widergeburt:  „Liebe Negerinnen und Neger“
Es ist schon Erstaunlich das er nicht in Badehose aus den Flieger stieg. Das sind unsere Staatstragenden Figuren von der Müllhalde

Sigmar Gabriel zu Besuch in Uganda

5.) Safari-Siggi on Tour

Als der Airbus der deutschen Luftwaffe auf dem Rollfeld des internationalen Flughafens in Entebbe landet und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel aussteigt – in Wanderschuhen und Safari-Kleidung –, guckt Ugandas Flüchtlingsminister Musa Ecweru verdutzt. Er selbst hat sich für den wichtigen Tag schick gemacht, im Nadelstreifenanzug, gesteiftem Hemd, hochglänzenden Schuhen. „Da fühle ich mich glatt falsch angezogen“, sagt Ecweru neckisch, bevor er dem deutschen Außenminister grüßend entgegeneilt. Seit der sogenannten Flüchtlingskrise in Europa hatte Uganda auf deutschen Staatsbesuch gehofft, denn, so Ugandas Flüchtlingsminister Ecweru: „Wir haben doch so viel gemeinsam.“

TAZ

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Genau so ist es – Merkel!

Flüchtlinge

6.) Zuschauen tötet

Die Politik der Härte beginnt zu wirken. Nachdem Libyen und Italien Maßnahmen gegen Nichtregierungsorganisationen angedroht haben, die im Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten, stellen die ersten ihre Hilfe ein. Die libysche Regierung der Nationalen Einheit will sogar eine noch nicht genauer definierte Sperrzone deklarieren, um gegen NGO-Rettungsboote vorzugehen.

FR

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Die Wahrheit

7.) Der ultimative Terrortest

Bitte ausschneiden und an den Kühlschrank kleben. Acht Punkte, mit denen Sie beim nächsten Massaker klären können: War es nun Terror, oder nicht? Immer wenn wieder jemand wild um sich schießt, sticht oder sprengt, steht sofort die bange Frage im Raum: Terror oder nicht? Wenn nicht: Achselzucken oder kurz mit dem Friseur kopfschüttelnd darüber sprechen. Wenn aber doch: Armes Deutschland, danke, Merkel! Dann glühen die Server bei Welt Online auf vor lauter Leserkommentaren, dann müssen umgehend Gesetze verschärft und muss AfD gewählt werden.

TAZ

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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DL-Tagesticker 13.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 13. August 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Der Bauer von der grünen Wiese nennt sich Volksvertreter. Volkaufhetzer wäre der bessere Ausdruck. Hätte er doch einen seriösen Beruf erlernt, anstatt Geld-Zähler bei der Bank.

„Hello, how are you?“

1.) Debatte um Englisch sprechende Kellner in Berlin

Kellner, die nur Englisch sprechen – das nervt in Berlin so manchen. Nun hat auch CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn (37) seinen Unmut geäußert. Ihn stört, wenn er in der immer internationaler werdenden Hauptstadt mit der deutschen Sprache bisweilen nicht mehr weiterkommt. „Mir geht es zunehmend auf den Zwirn, dass in manchen Berliner Restaurants die Bedienung nur Englisch spricht“, sagte der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Der Tagesspiegel

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Selbst ein Holz-Spahn am Kopf kann vielleicht zur Blume werden, denn Wasser gibt es wohl reichlich im Kopf?

2.) Hockklo

Aufruhr in Köln: Dort wird das Bürger_innenzentrum renoviert. Neben den Sitzklos soll es ab Ende 2018 auch ein Hockklo geben, insbesondere muslimische Gäst_innen soll das ansprechen. Eigentlich ein Grund zur Euphorie – doch von Wertschätzung kein Anzeichen. Vielmehr ärgern sich Kölner_innen über die vermeintliche Islamisierung ihrer Toiletten. Doch interessanterweise nennt man Hockklos gar nicht „muslimische Toiletten“, sondern französische. Und sie haben vor allem Vorteile. Erst mal hinsetzen, Mails beantworten und Instagram auschecken bietet sich im Hocken weniger an. Toi­letten sind trostlose Orte, vollgepackt mit Bakterien, warum sollte man da unnötig viel Zeit verbringen wollen? In Hockstellung entspannt sich der Darm zudem komplett, während er sich im Sitzen häufig verkrampft.

 

TAZ

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Folgen wir dem Glühspahn muss es heißen: Schäuble Top und Doofblind Schrott

Emnid-Minister-Ranking

3.) Schäuble top, Nahles geht so, Dobrindt flop

Nach vier Jahren Großer Koalition stellen die Deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) das beste Zeugnis im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel aus. In einer repräsentativen Umfrage des Instituts Kantar Emnid für die Zeitungen der Funke-Mediengruppe gaben 62 Prozent der Befragten an, sie seien mit Schäubles Arbeit eher zufrieden. 28 Prozent äußerten sich eher unzufrieden, zehn Prozent wollten sich nicht festlegen oder machten keine Angabe.

Spiegel-Online

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Schland Regulierungswahn aufgrund  politischer Schwäche – Merkel Werte – Demo Verbot
Gangster haben Hier Vorfahrt

4.) Stanislaw sitzt seit dem G-20-Gipfel in Untersuchungshaft

„Ich würde gerne mit ihm sprechen, aber ich kann ihn ja nicht anrufen“, sagt Stanislaws Schwester. Im Trägershirt sitzt sie vor ihrem Computer. Halblange Haare, besorgter Blick. Sie spricht Englisch mit polnischem Akzent und lacht während des Skype-Gesprächs kein einziges Mal.

Sueddeutsche-Zeitung

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Im Unterschied zu Mutti ? Reagiert unsere Obrigkeitshörige Bevölkerung bei Mutti anders ?? Erhalten  die Nordkoreaner über Umwege ihre Waffen vielleicht von uns ??

Kim Jong-un

5.) Der Gott der Nordkoreaner

Kim Jong-un hält die Weltgemeinschaft in Atem. Die US-amerikanische Armee bereitet sich nach seinen jüngsten Waffentests auf einen möglichen Einsatz in der Region Nordostasien vor. Das Verhalten des 34-Jährigen mit dem strammen Haarschnitt ist Thema auf allen Gipfeltreffen. Das entspricht ganz den Wünschen und Träumen des 34-Jährigen. Trump, Xi, Putin, Abe, Merkel, Macron – der Name Kim gehört für ihn in diese Reihe. Vielleicht hofft er, als Herr über eine Atommacht einmal mit am Tisch zu sitzen.

FR

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Nach Drohung

6.) Ärzte ohne Grenzen setzt Flüchtlingsrettung
im Mittelmeer aus

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen will vorerst keine Such- und Rettungseinsätze für Geflüchtete im Mittelmeer mehr fahren. Die zentrale Seenotrettungsleitstelle in Rom (MRCC) habe die Hilfsorganisation vor Sicherheitsrisiken in Verbindung mit Drohungen der libyschen Küstenwache gewarnt, die sich gegen die Schiffe humanitärer Organisationen in internationalen Gewässern vor der Küste des Bürgerkriegslands richteten, teilte Ärzte ohne Grenzen am Samstag mit. Die Organisation bezog sich auf Berichte, denen zufolge libysche Behörden eine eigene Such- und Rettungszone (SAR-Zone) einrichten wollen, die für NGOs Zugang in die internationalen Gewässer beschränken würde.

Der Tagesspiegel

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7.) Trump dankt Putin für gute Zusammenarbeit

US-Präsident Donald Trump hat sich beim russischen Präsidenten Wladimir Putin dafür bedankt, daß Putin viele US-Diplomaten und Mitarbeiter ausweisen ließ. Die USA könnten dadurch „viel Geld sparen“, so Trump.

Titanic

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DL-Tagesticker 12.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 12. August 2017

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US-Außenpolitik

1.) Trump nimmt jetzt auch Venezuela ins Visier

US-Präsident Donald Trump will jetzt auch gegen Venezuela notfalls mit Gewalt vorgehen. Nach einer Woche der Drohungen gegen Nordkorea verschärft er den Ton gegenüber dem blutig zerstrittenen Land im Norden Südamerikas. Im Venezuela-Konflikt gebe es mehrere Möglichkeiten. Darunter „eine militärische Option“, sagte Trump am Freitag in seinem Golfclub in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. „Er werde diese nicht ausschließen“, sagte er. Auf die Frage, ob so eine Operation von den USA angeführt werden würde, antwortete Trump, darüber rede er nicht.

Sueddeutsche-Zeitung

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An und für sich logisch – machte  sie doch selber die Erfahrung wie sehr sich
ein Wechsel in bare Münze auszahlt.
Von Ärisch Honecker zu Helmut Kohl oder vom Aschenputtel – zur Prinzessin (Volksmutti)

Grüne läuft zur CDU über

2.) Merkel wusste vorab vom Twesten-Wechsel

Die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat einem Bericht zufolge vom Fraktionswechsel der Grünen-Landtagsabgeordneten Elke Twesten zur niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion vorab gewusst. Das gehe aus einem Schreiben von Kanzleramtsstaatsminister Helge Braun an die Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Christine Lambrecht hervor, berichten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Demnach informierte der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann die Kanzlerin am Vortag des Wechsels telefonisch.

n-tv

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Eine Folge des Peter Prinzip ! (KLICK) / 12 Jahre Militär = De Maiziere und Weise !

3.) BAMF verpasst wesentliche Vorgaben der Bundesregierung

Was von Jutta Cordt erwartet wird, das machte Bundesinnenminister Thomas de Maizière zu ihrem Start schnörkellos deutlich. Die „immer noch zahlreichen anhängigen Verfahren“ müssten weiter „zügig und zugleich“ mit großer Sorgfalt entschieden werden, sagte der CDU-Politiker im Januar, kurz bevor Cordt an die Spitze des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aufstieg. „Und die Integration der Schutzbedürftigen wird in den nächsten Jahren die zentrale Aufgabe des BAMF sein.“

Die Welt

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IM Erika coming back home from A long journey

Merkel in Stasi-Gedenkstätte

4.) Die Gegenwart ist Geschichte

Auf den ersten Blick nur ein Termin für schöne Bilder: das grüne Sakko der Bundeskanzlerin vor den grauen Betonwänden des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen. Heute eine Gedenkstätte, aber noch lange kein Thema für die Vergangenheit: Zum Beispiel wohne der ehemalige Gefängnischef noch auf der anderen Straßenseite, erzählt Hubertus Knabe, der heutige Leiter der Gedenkstätte. Zellen und Vernehmungsräume sind fast unverändert erhalten. Es ist offiziell kein Wahlkampftermin für Angela Merkel (CDU) – und doch ihr erster öffentlicher Auftritt nach ihrem Urlaub. Inszeniert kurz vor dem 56. Jahrestag des Mauerbaus am Sonntag. Die ehemalige DDR-Bürgerin Merkel will das kollektive Erinnern beschwören und Nähe zu den Bundesbürgern aus dem Osten herstellen. Der Bund und das Land Berlin wollen 8,8 Millionen Euro bereitstellen, um die Gedenkstätte „denkmalgerecht“ zu sanieren.

Der Tagesspiegel

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Rechtsextreme

5.) Schiff der Identitären in Seenot?

Es wäre das denkbar ironischste Ende einer geschmacklosen Aktion. Nach Angaben der Organisation „Sea-Eye“ ist das von der rechtsextremen Aktion „Defend Europe“ – die maßgeblich von der Identitären Bewegung initiiert wurde – gecharterte Schiff „C Star“ am Freitagmorgen in Seenot geraten. Die C Star war von Defend Europe gechartert worden, um im Mittelmeer die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen zu behindern, die Flüchtlinge aus Seenot retten. Die Organisatoren aus dem Führungszirkel der rechtsextremen Identitären Bewegung unterstellen den freiwilligen Seenotrettern, massenhaft illegale Migranten nach Europa zu schmuggeln.

FR

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Kommentar Trump und Nordkorea

6.) Gefährliches Spiel

Ausgerechnet zwischen den Jahrestagen der Atombombenabwürfe vom 6. und 9. August 1945 haben Donald Trump und Kim Jong Un weltweit die Angst vor einem dritten Einsatz dieser fürchterlichen Massenvernichtungswaffen geschürt. Zumindest rhetorisch hat sich der Präsident der häufig als Führungsmacht der demokratischen Staaten bezeichneten USA damit auf das Niveau eines seit Jahren völlig isolierten stalinistischen Diktators begeben.

TAZ

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Sollen auch Auftreten / Oskar der Bläser und Sahra als Spitzentänzerin,
oder war es umgekehrt? – The show must go on

The Producers in der Neunkircher Gebläsehalle

7.) Gelungenes Broadway-Showbiz in Neunkirchen –
Rein ins Vergnügen!

Kein Witz ist zu billig, kein Klischee zu überholt, um sie nicht bei den „Producern“ vorzuführen: lispelnde schwedische Sex-Bomben (Laura Brite), ein tuntiger Hitler (Philipp Schwindling), beschränkte Bayern (Frank Müller), nymphomane Greisinnen. Zugleich wird eine kitschige Geschichte über wahre Männerfreundschaft erzählt, zwischen einem schmierigen, skrupellosen Betrüger, dem abgewirtschafteten Musical-Produzenten Bialystock (Markus Müller), der sich den zwangsneurotischen, überkorrekten Buchhalter, das Dickerchen Bloom (Nicolas Schneider) als Kompagnon zur Seite nimmt. Der irre Plan lautet, den größten Broadway-Flop aller Zeiten herauszubringen, um sich mit dem Geld der Investoren abzusetzen. Das geht gründlich schief, und das ist auch für die Zuschauer in Neunkirchen ein Vergnügen.

Saarbrücker-Zeitung

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DL-Tagesticker 11.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 11. August 2017

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Wenigstens Einer der einen klaren Kopf behält? Solange es der Herr der Trümpfe erlaubt !
Mutti soll aus den Urlaub zurück sein – Hat sich bestimmt sofort an ihren Würfeltisch gesetzt!

US-Verteidigungsminister zu Nordkorea
1.) Mattis setzt im Atomkonflikt auf Diplomatie

US-Verteidigungsminister James Mattis hat angesichts der verbalen Eskalation im Nordkorea-Konflikt vor einem Krieg gewarnt. Eine militärische Auseinandersetzung wäre „katastrophal“, sagte Mattis. Er setze auf Diplomatie. Es seien bereits „diplomatische Ergebnisse“ zu verzeichnen und diesen Weg wolle er fortsetzen. Welche Ergebnisse er meinte, ließ Mattis allerdings offen. Womöglich bezog er sich auf die einstimmige Entscheidung des Uno-Sicherheitsrats, der am Samstag die Strafmaßnahmen gegen Nordkorea verschärft hatte, um die Regierung in Pjöngjang im Streit um ihr Raketenprogramm zum Einlenken zu bewegen.

Spiegel-Online

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Es ist Frankreichs ältester Meiler und soll 2019 vom Nest genommen werden. Da kann die Linke an der Saar nur hoffen – das die Granden der Partei schneller entsorgt  sind.

Atomkraftwerke im Grand Est

2.) Wieder Probleme in Fessenheim

Die französische Atomaufsichtsbehörde ASN hat dieser Tage wieder eine Nachricht aus dem Elsass bekommen. Im grenznahen Atomkraftwerk (AKW) Fessenheim ist es vergangene Woche erneut zu einer Panne gekommen. Block 1 war im Juli planmäßig für einige Wochen heruntergefahren worden, um Brennstäbe auszutauschen und Wartungsarbeiten am Reaktor auszuführen. Dabei bemerkten die Mitarbeiter ein Kabel, das im Notfall vermutlich die Schließung einer Schleuse zum nuklearen Teil der Anlage verhindert hätte. Das Kabel wurde entfernt und somit war die Schließung der Schleuse sofort wieder möglich, teilte AKW-Betreiber EdF mit.

Saarbrücker-Zeitung

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Dortmund

3.) Polizei findet Mann ohne Gedächtnis
erste Hinweise auf Identität

Bundesweite Ermittlungen blieben erfolglos, weshalb die Polizei nun öffentlich nach Bekannten oder Angehörigen des Mannes sucht. „Die Hinweise verdichten sich auf eine mögliche Identität des Mannes“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend. Nach dem öffentlichen Aufruf der Beamten seien bereits zahlreiche Hinweise eingegangen. Es gebe sogar eine Adresse, wo der Mann gewohnt haben könnte. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht. „Wir wollen sicher sein und ihn dann zunächst selbst informieren“, sagte der Sprecher.

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Vorsicht!  Verdunklungsgefahr – geballte Unfähigkeit der Behörden unter sich !

Entführung von Trinh Xuan Thanh

4.) Der Kommunist im Bundesamt

Nun schaltet sich die Bundesanwaltschaft in den Fall Trinh Xuan Thanh ein: Am Donnerstagnachmittag gab die Behörde in Karlsruhe bekannt, die Ermittlungen wegen Entführung des vietnamesischen Expolitikers und seiner Begleiterin übernommen zu haben. Beide seien vor 18 Tagen „auf offener Straße“ in Berlin in einen Transporter gezerrt, in die vietnamesische Botschaft gefahren und später nach Vietnam gebracht worden, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Ermittelt werde daher wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und Freiheitsberaubung.

TAZ

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Nullen unter sich ! Drohnen-Uschi – gegen wanderndes Heer – Gesinde ?

Streit um Nato-Verteidigungsausgaben

5.) Von der Leyen greift SPD scharf an

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die SPD in der Debatte um das von der Nato vorgegebene Zwei-Prozent-Ziel für Militärausgaben kritisiert. „Die SPD ist widersprüchlich und macht den Leuten etwas vor“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „In europäische Verteidigung wollen die Sozialdemokraten investieren, in Nato nicht, dabei geht es doch um ein und dieselbe Bundeswehr.“ Für sie sei dies eine Frage der Aufrichtigkeit, sagte die Verteidigungsministerin. Unter 29 Staaten seien schrittweise Erhöhungen bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts vereinbart, dies trage „zur Sicherheit Europas“ bei.

Hannoversche-Allgemeine

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Schrieben wir im letzten Aufruf von Gesinde – schreiben wir nun über Gesindel

Streit vor Gericht

6.) Bundestag hat jahrelang Scheinselbständige beschäftigt

Die meisten hätten längst aufgegeben, Daniel Moucha, 45, hat durchgehalten. Neun Jahre ist er als mobiler Öffentlichkeitsarbeiter für den Bundestag durch Deutschland gefahren, hat den Bürgern auf Messen und Wanderausstellungen erklärt, wie das Parlament funktioniert und was die Abgeordneten für sie tun. Ungefähr ebenso lang lag er mit seinem ehemaligen Auftraggeber, der Verwaltung des Bundestags, im Rechtsstreit. Nun hat Moucha in vorläufig letzter Instanz vor dem Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg gewonnen. „Ich wusste, dass ich im Recht bin. Es war nur nicht klar, ob ich es bekommen würde“, sagt er.

Sueddeutsche-Zeitung

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7.) Hosdurchsuchung erfolgreich

Zwei Festnahmen im Fipronil-Skandal

Titanic

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DL-Tagesticker 10.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 10. August 2017

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Wo sonst, kann politische Untätig – und Unfähig  – keit besser vertuscht werden als im Urlaub ?

Umfrage zur Bundestagswahl

1.) Merkel rutscht in der Wählergunst ab

Gut sechs Wochen vor der Bundestagswahl wünschen sich 49 Prozent der Bürger, dass die nächste Bundesregierung erneut von CDU und CSU angeführt wird. Dies sind zwei Prozentpunkte mehr als noch im Mai, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des ARD-Deutschlandtrends ergab. 38 Prozent wollen dagegen eine SPD-geführte Regierung (ebenfalls plus 2 Punkte). In der Sonntagsfrage bleibt die Union demnach mit 39 Prozent stärkste Kraft – ein unveränderter Wert zur letzten Befragung Anfang Juli. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 24 Prozent. Die Linken und Grünen erreichen unverändert 9 beziehungsweise 8 Prozent. Die FDP kommt laut Deutschlandtrend auf 8 Prozent (-1) und die AfD ebenfalls auf 8 Prozent (-1).

RP-Online

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Kanada

2.) Armee errichtet Zelte für Flüchtlinge aus den USA

Die kanadische Armee hat an der Grenze zu den USA zahlreiche beheizbare Zelte für Flüchtlinge aufgestellt. Sie bieten zunächst Platz für 500 Menschen, wie das Militär mitteilte. Es handele sich um eine „Notmaßnahme“. Die Armee errichtete die Zelte in Saint-Bernard-de-Lacolle in der Provinz Québec. Knapp hundert Soldaten sollen dort aushelfen.

Spiegel-Online

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Wissen denn verschiedene Leute immer noch nicht mit diesem Gewerkschafter

einen toten Gaul gesatteltt zu haben ?

Gezahlte Kinderzulagen gestiegen

3.) Riester Sparer erhalten weniger Zuschüsse

Die staatlichen Zuschüsse für die Riesterrente werden offenbar immer weniger ausgeschöpft. Versicherte hätten im Jahr 2013 im Schnitt noch 122,95 Euro Grundzulage erhalten, berichtete die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, die wegen steuerlicher Fristen erst jetzt vorlägen. Im Jahr zuvor habe die Grundzulage im Durchschnitt noch 124,05 Euro betragen. Ursache sei, dass viele Beschäftigte nicht genug sparten, um die volle Zulage von 154 Euro zu erhalten, so das Blatt. Die ausgezahlten Kinderzulagen seien dagegen im Schnitt von 328,13 auf 333,01 Euro angestiegen.

n-tv

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Vorwurf der Urkundenfälschung

4.) SPD-Politiker soll Diplom gefälscht haben

„Aus gesundheitlichen Gründen“, sagt der Mann, der 2012 von den Liberalen zur SPD wechselte, habe er das Amt jetzt niedergelegt. Offenbar gibt es seit wenigen Tagen einen weiteren Grund für Spengler-Staubs sofortigen Rückzug aus seinen politischen Ämtern. Sein bisheriger Arbeitgeber, die Saarland Heilstätten GmbH (SHG), größter Klinikträger im Land, hat sich in einer Blitzaktion von ihm getrennt. Dem Vernehmen nach unterschrieb der 50-Jährige, der als Lehrkraft an der Altenpflegeschule am Lehrinstitut für Gesundheitsberufe der SHG angestellt war und an der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen weitere Karriere machen sollte, einen Aufhebungsvertrag. Zuletzt wirkte Spengler-Staub an der Berufsakademie, deren Mehrheitsgesellschafter die SHG ist, als persönlicher Referent des Rektors, zudem als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragter im Studiengang Pflege.

Saarbrücker-Zeitung

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Stehen Oskars Kanonenboote Niexinger und der ernste Klaus
auch unter den Verdacht fremd zu wählen

Studie

5.) Auch Gewerkschafter wählen die AfD

Unsicherheit und Zukunftsängste spielen rechtspopulistischen Parteien in die Hände. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Politikforscher von policy matters und der Universität Paderborn haben dazu fast 4900 Deutsche zu ihrem Hintergrund, ihrer politischen Haltung, ihren Werten befragt – und zu ihrer möglichen Neigung, für die AfD zu stimmen.

Sueddeutsche-Zeitung

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Die „Hand Gottes“ ist natürlich immer für Überraschungen gut

Diego Maradona und Nicolás Maduro

6.) Fragwürdige Kumpels

Klar, Diego Armando Maradona, 56, ist ein Kämpfer. In der Vergangenheit kämpfte er gegen überflüssige Pfunde am Bäuchlein, gegen aufdringliche Journalisten, auf die er auch schon mal schoss. Zuletzt kämpfte er manchmal mit seiner 26-jährigen Freundin Rocio Oliva, worüber sich die Boulevardpresse freute. Nun will Maradona in Venezuela kämpfen, „als Soldat gegen den Imperialismus“. Gegen „die Rechten“ und für Nicolás Maduro, den Staatspräsidenten, der das Land im Würgegriff hält.

TAZ

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7.) VW ruft Pannen-Ministerpräsident Stephan Weil zurück

Regierungskrise in Niedersachsen! Zunächst verliert Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit dem Fraktionsaustritt der Grünen-Abgeordneten Elke Twesten die Mehrheit im Landtag – und dann machen auch noch Vorwürfe die Runde, dass der Volkswagen-Konzern Einfluss auf Weils Regierungserklärung zur Dieselaffäre im Oktober 2015 genommen hat.

Die Welt

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DL-Tagesticker 09.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2017

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Die Linke kommt dank Wagenbrett auf 8 %

1.) Schwarz-Gelb verliert Mehrheit
– SPD legt wieder leicht zu

Die SPD gewinnt im sternRTL-Wahltrend nach vier Wochen der Stagnation wieder einen Prozentpunkt hinzu und kommt nun auf 23 Prozent. Die Union aus CDU und CSU behauptet ihre 40 Prozent, während die FDP im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt einbüßt auf 7 Prozent. Damit wäre, wenn schon jetzt der Bundestag neu gewählt würde und nicht erst am 24. September, eine schwarz-gelbe Regierungskoalition nicht möglich. Denn Union und FDP bekämen zusammen 47 Prozent – genau so viel wie die übrigen Parteien.

Stern-Online

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Und Mutti – ist immer noch im Urlaub!

Flüchtlinge in Libyen:

2.) Folter, Vergewaltigung und Zwangsarbeit

Viele afrikanische Flüchtlinge in Libyen sind nach einer Studie des Hilfswerks Oxfam Gewalt ausgesetzt. Die Hilfsorganisation berief sich in ihrem Bericht auf Aussagen von 158 Geflüchteten auf Sizilien. Daraus ergebe sich „ein dramatisches Bild der Lage“. Demnach gehören Folter, Vergewaltigung und Zwangsarbeit zum Alltag der Flüchtlinge. Von 31 befragten Frauen gaben demnach alle bis auf eine an, Opfer sexueller Gewalt geworden zu sein. 74 Prozent aller befragten Flüchtlinge sagten, sie hätten Folter oder Mord an anderen Geflüchteten beobachtet, und 84 Prozent wurden nach eigener Aussage selbst Opfer körperlicher Gewalt oder Folter. Zudem gaben 80 Prozent an, ihnen sei in Libyen regelmäßig Nahrung und Wasser verweigert worden.

Zeit-Online

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Und alle guten Freunde kommen – denn Politiker können nicht Fehlen!

Ex-Bürgermeisterin Pforzheims angeklagt

3.) Hochriskante Spekulationen

Wenn sich FDP-Politiker verspekulieren, ist das nicht immer gleich ein Fall für den Staatsanwalt. Anders liegt der Fall bei der früheren Oberbürgermeisterin von Pforzheim, Christel Augenstein. Sie steht zusammen mit ihrer Stadtkämmerin Susanne Weishaar als Angeklagte vor der großen Wirtschaftsstrafkammer in Mannheim. Außerdem stehen Weishaars Stellvertreter sowie zwei Banker vor Gericht. Am Dienstag war der Auftakt in dem Untreueprozess. Die FDP-Politikerin soll von 2004 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Amt 2008 dafür verantwortlich gezeichnet haben, dass die Stadt Pforzheim durch Spekulationen mit Derivaten Millionen-Verluste erlitt. Die Rede ist von 57 Millionen Euro. Das sei allenfalls einer wirtschaftlichen Fehleinschätzung zuzurechnen, findet ihr Anwalt, der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, der für die Verteidigung seiner Parteifreundin extra den Wahlkampf unterbrochen hat. Die Angeklagten hätten aber keinesfalls etwas Strafbares getan.

TAZ

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Polizei Einsätze kann Diktatur sein – ähnlich wie beim Merkel Gipfel in Hamburg?

Venezuela –  „Harte Diktatur?“

4.) Militär riegelt Parlament in Caracas ab

In Venezuela scheint das demokratisch gewählte Parlament endgültig entmachtet. Militäreinheiten riegelten am Dienstag das Gebäude ab und verweigerten Abgeordneten der Zugang. Anschließend kam die von Staatschef Nicolás Maduro initiierte neue Verfassungsgebende Versammlung in dem Saal zu einer Sitzung zusammen, in dem bisher das von der Opposition dominierte Parlament tagte.

Der Tagesspiegel

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Regierungskrise in Niedersachsen

5.) Machtspiele und scheinheilige Empörung

Soll man das glauben? „Ich habe die letzten Tage in entspannter Atmosphäre verbracht“, behauptet Elke Twesten, bevor sie an diesem Dienstag erstmals im Kreis der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion Platz nimmt. „Es war die richtige Entscheidung.“ Eine Entscheidung, die das Land in eine Regierungskrise gestürzt hat. Mit ihrem Wechsel von den Grünen zu den Christdemokraten hat Twesten die rot-grüne Koalition von Stephan Weil um die Ein-Stimmen-Mehrheit gebracht. Der Landtag wird sich auflösen, im Oktober wird neu gewählt, drei Monate früher als geplant.

Spiegel-Online

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Achtung, Achtung – gleich kommt Wagebrett und hilft tragen

Russland

6.) Ein russischer Ex-Minister und zwei Koffer voll Geld

Im November war der damalige Wirtschaftsminister Uljukajew in der Moskauer Konzernzentrale von Rosneft festgenommen worden – laut Anklage bei der Annahme von Bestechungsgeldern. Im November war der damalige Wirtschaftsminister Uljukajew in der Moskauer Konzernzentrale von Rosneft festgenommen worden – laut Anklage bei der Annahme von Bestechungsgeldern. Um die Geschichte ranken sich Zweifel, ob Uljukajew sich bereichnern wollte oder in eine Falle getappt war. Der Fall ist nur eine Episode im Ringen um die Privatisierung des Ölkonzerns Bashneft (Baschneft) – Kritiker wittern eine Machtdemonstration des Industriellen Igor Setschin.

Sueddeutsche-Zeitung

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7.) Die Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten
im Überblick

Die Abgeordneten des Bundestages haben in der vergangenen Legislaturperiode mindestens 22 Millionen Euro an Nebeneinkünften eingenommen, das ergaben Berechnungen von Abgeordnetenwatch.de. Unter den 20 Bestverdienenden waren 17 Mitglieder der Union. TITANIC stellt die drei Topverdiener des Bundestages vor:

Titanic

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DL-Tagesticker 08.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 8. August 2017

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Streit um Einwanderungspolitik

1.) Chicago klagt gegen Trump-Regierung

Im Streit um die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump hat die Stadt Chicago Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Das teilte Bürgermeister Rahm Emanuel am Montag mit. Er will sich damit gegen die angedrohte Kürzung von Bundesmitteln wehren, wenn eine sogenannte Sanctuary City im Kampf gegen illegale Einwanderung nicht wie gewünscht mit den Bundesbehörden kooperiert.

Spiegel-Online

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Niedersachsen:

2.) Niedersächsische Opposition wusste früh
von Absprachen mit VW

Die Oppositionsparteien im niedersächsischen Landtag wussten schon im September 2016, dass die Landesregierung dem Autokonzern VW nach Bekanntwerden des Dieselskandals Regierungserklärungen zur Prüfung vorlegte. Das geht aus dem vertraulichen Protokoll einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses hervor, aus dem Süddeutsche Zeitung, WDR und NDR sowie die dpa zitieren.Oppositionspolitiker aus CDU und FDP in Niedersachsen hatten Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und seine rot-grüne Koalition heftig für die Absprachen mit VW kritisiert.  Allerdings erst, nachdem am Sonntag die Rücksprache im Fall einer konkreten Regierungserklärung bekannt geworden war.

Zeit-Online

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FDP-Chef Lindners Annährung an Putin

3.) Die Krim liegt im Baltikum

Die Kanzlerin lässt den FDP-Chef auflaufen. Über eine Sprecherin ließ Angela Merkel am Montag ausrichten, was sie von Christian Lindners neuester Äußerungen zur Russland-Politik hält: nicht viel. „Russland hat mit der Annexion Völkerrecht gebrochen“, sagte die Regierungssprecherin. Die Haltung der Bundesregierung und der gesamten EU sei „völlig eindeutig und unverändert“. Aus seinem Urlaub auf Mallorca hatte sich Lindner am Samstag zum Thema geäußert. Im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sprach er von sich aus die deutsch-russischen Beziehungen an. Er stehe auf Seiten der osteuropäischen Nato-Staaten, sagte der FDP-Chef, halte es aber auch für nötig, „in das Verhältnis zu Russland wieder Bewegung zu bekommen“. Das gehe am ehesten über den Ukraine-Konflikt. „Um ein Tabu auszusprechen: Ich befürchte, dass man die Krim zunächst als dauerhaftes Provisorium ansehen muss.“

TAZ

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Bundestagswahl

4.) Willkommen im problemfreien Merkelland

Woran erinnert bloß dieses Foto? Angela Merkel schräg von hinten, den Kopf leicht schräg in die Hand gestützt, dazu ein bübisches Lächeln – das ist doch … genau: So ungefähr in dieser Pose, nur von vorn, ist Helmut Kohl auch schon mal in den Wahlkampf gezogen. „Politik ohne Bart“ stand damals auf dem Plakat, der Gegner hieß Rudolf Scharping, und Kohls spöttisches Augenzwinkern ist dem SPD-Mann gar nicht gut bekommen. Man sollte nicht ausschließen, dass die Macher des Flyers das Motiv bewusst zitieren, mit dem die CDU diesmal ihre Spitzenkandidatin präsentiert. Das Heftchen im Din-A5-Format ist nämlich auch sonst eine raffinierte Frechheit.

Der Tagesspiegel

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Drohnen-Uschi im Interview

Von der Leyen:

5.) «Das schwerste Amt, das ich je inne hatte»

Sex-Skandale, Rechtsextremismus in der Truppe, Todesfälle im Auslandseinsatz in Mali: Ursula von der Leyen hatte in den vergangenen Monaten mehr öffentliche Aufmerksamkeit, als ihr lieb sein kann. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur zieht sie eine Bilanz ihrer Zeit als Verteidigungsministerin – und erklärt, wieso es das schwerste Amt ist, das sie bislang hatte. «Jeden Tag kann etwas passieren, was die Amtszeit beendet», sagt sie.

Augsburger-Allgemeine

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Niedersachsen

6.) Krise schadet auch Kanzlerkandidat Schulz

Das Insa-Institut ermittelte im Auftrag der „Bild”-Zeitung, dass die Hälfte der Bürger (50,7 Prozent) der Auffassung sind, die Krise in Hannover schade auch Schulz. Nur 22 Prozent verneinten dies. In der Umfrage vertrat zudem die Hälfte der Befragten (51,2 Prozent) die Auffassung, SPD-Ministerpräsident Stephan Weil solle sofort zurücktreten. In Niedersachsen gehen an diesem Dienstag die Vorbereitungen für die Auflösung des Landtags weiter. Dies ist die Voraussetzung für die Neuwahl, die am 15. Oktober erfolgen soll. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktion am Montagabend bereits gemeinsam mit der FDP beschlossen.

Berliner-Zeitung

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Weil:

7.) „Mein Gewissen ist rein wie der White-Silver-Metallic
Lack des neuen VW Tiguan Allspace“

Seit bekannt wurde, dass Volkswagen Passagen einer Rede des niedersächsischen Ministerpräsidenten aus dem Jahr 2015 im Sinne des Unternehmens abänderte, steht Stephan Weil (SPD) in der Kritik. Nun wehrt sich Weil mit deutlichen Worten. „Mein Gewissen ist rein und makellos wie der edle White-Silver-Metallic-Lack des neuen VW Tiguan Allspace, der schon ab 267,77 € im Monat bequem finanziert werden kann“, so der niedersächsische Landesvater. „Meine Rede wurde lediglich zur Überprüfung faktischer und rechtlicher Bedenken an Volkswagen weitergeleitet. Ich wollte nur, dass sie den Text inhaltlich auf einer Linie halten – ähnlich wie der Spurhalteassistent ‚Lane Assist‘ im neuen VW Arteon, der beim Verlassen der Fahrspur durch einen korrigierenden Lenkeingriff gegensteuert.“

Postillon

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DL-Tagesticker 07.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 7. August 2017

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Politiker – Die größten Gangster gehen als Unschuldige nach Hause

Verkehr

1.) Schwere Vorwürfe gegen Weil

Hat sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eine Regierungserklärung zur Abgasaffäre vom Vorstand des Volkswagenkonzerns redigieren und umschreiben lassen? Wurde die Rede, die der SPD-Politiker am 13. Oktober 2015 zur VW-Krise im Landtag gehalten hatte, von den Autobossen regelrecht zensiert und entschärft? Wie die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf VW-Mitarbeiter berichtete, soll Weil seine Regierungserklärung vier Tage vorher dem VW-Vorstand zur Prüfung vorgelegt haben. Redenschreiber des Konzerns hätten sie „frisiert“ und kritische Passagen zum VW-Skandal geändert.

NWZ-Online

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Von einen, der auszog seinen Ruf restlos zu ruinieren – Eine Rente ist nicht genug!

Neuer Job für Ex-Bundespräsident Wulff

2.) Die Sache mit dem Modelabel

Vielleicht ist das ein besonderer Coup in eigener Sache. Also nicht politisch oder finanziell, nein schlichtweg modisch. Christian Wulff, um den es hier geht, ist nicht bekannt für aufregenden Haute-Couture-Firlefanz. Man kennt den Ex-Bundespräsidenten und früheren CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen vor allem im Anzug. Davon hat er ganz offensichtlich mehrere, in Grau, Blau, Schwarz. Dazu jede Menge Krawatten, in Dunkelblau und Weinrot, rot-weiß gestreift, hellblau-schwarz gestreift. Für den Konzertsaal bindet er sich gern mal eine Fliege um. Wenn er locker rüberkommen will, zieht er einen hellblauen Pullover übers hellblaue Hemd.

TAZ

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Wer nicht arbeitet – soll wenigstens gut Feiern.
Westerwelle benannte es einmal als „Römische Dekadenz“

  Urlaub unterbrochen

3.) Merkel farbenfroh bei den Salzburger Festspielen

Salzburg. Kulturgenuss kurz vor der heißen Wahlkampfphase: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Samstagabend eine Aufführung von „Lady Macbeth von Mzensk“ bei den Salzburger Festspielen besucht.

Saarbrücker-Zeitung

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Der Dr. shit –  übt noch

FDP-Chef und die Krim

4.) Lindner auf populistischen Abwegen

Das hätte auch von der Linkspartei kommen können. Christian Lindner, Chef und Hoffnungsträger der wieder zum Leben erwachten FDP, schlägt vor, die Annexion der Krim durch die Russen als „dauerhaftes Provisorium“ zu akzeptieren. Der Konflikt um die ukrainische Halbinsel müsse „eingekapselt“ werden, um Präsident Putin einen Gesichtsverlust zu ersparen und anderswo Fortschritte zu erzielen. Beim Geschäftemachen beispielsweise.

Der Tagesspiegel

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Weil-Rede

5.) Diese Passagen wurden auf Wunsch von VW geändert

Hat der VW-Konzern Einfluss genommen auf eine Regierungserklärung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD)? Die Landesregierung will in der Debatte offenbar Transparenz schaffen: Die Staatskanzlei hat am Sonntag einen Vergleich des Redeentwurfs mit der von Weil im Oktober 2015 vor dem Landtag gehaltenen Rede veröffentlicht.

Spiegel-Online

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Mutti müsste  doch von ihren Ausflug  vom Urlaub wieder vor Ort sein.
Könnte doch den Flüchtlingen Schwimmunterricht geben – Jeden Tag eine gute Tat

Extremwetterlage im Süden

6.) Vier Tote bei schweren Unwettern in Italien
Österreich kämpft mit Gerölllawine

Bei schweren Unwettern infolge der großen Hitze sind im Norden Italiens mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Eines der Opfer kam aus Belgien, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 41-Jährige wurde demnach in der Region Friaul von einem umgestürzten Baum in seinem Zelt erschlagen. Bei einem Festival in Marziai in den Dolomiten wurde ein Mann durch ebenfalls durch einen entwurzelten Baum erschlagen. In derselben Region wurde ein Spaziergänger durch einen Blitz getötet, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Focus-Online

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Der Schwarze Block von der CDU sucht Prügelknaben

7.) Viel mehr Polizisten braucht das Land

Die Polizeigewerkschaft GdP klagt über Personalmangel: Etwa 44 000 Beamte scheiden bis 2021 aus dem Dienst aus. Bereits jetzt fehle es vorne und hinten (im Ensatzwagen); längst tue man sich schwer, die monatliche Beschwerde über zu wenig Stellen und Mittel pünktlich an die Pressestellen zu bringen. Auch mangele es inzwischen massiv an „Rechenpower“, um Statistiken über Gewalt gegen die Polizei zuverlässig zu dramatisieren.

Titanic

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DL-Tagesticker 06.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 6. August 2017

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Ein SPD Barde wehrt sich, nachdem er sich mutmaßlich zuvor mit einer großen Dividenden Zahlung gesättigt hatte?

1.) VW-Lobbyisten sollen Rede
von Weil umgeschrieben haben

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat nicht nur Ärger, weil er wegen einer Überläuferin im Landtag seine Mehrheit verloren hat, jetzt gerät er auch wegen einer alten Regierungserklärung unter Druck. Darin geht es um Passagen, die angeblich dem VW-Konzern vorab vorgelegt worden sein sollen. Die betreffende Regierungserklärung hatte Weil am 13. Oktober 2015 im Landtag in Hannover abgegeben. Damals nahm der Diesel-Skandal seinen Anfang. Die US-Umweltbehörde hatte ein Verfahren eingeleitet, weil VW in den USA mit einer illegalen Abschaltvorrichtung die dortigen Abgasnormen umgangen hatte. Und auch Staatsanwaltschaften in Deutschland waren bereits aktiv geworden und hatten Geschäftsräume von VW durchsucht.

Sueddeutsche

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Die Exen sind immer die Hexen – Sie passen nicht in eine fanatisierte Parteienlandschaft.
Alle Parteien gleichen mehr den Gesellschaften in den Mafien !

Ex-Grüne Twesten

2.) „Es gab keine Ablösesummen“

Die niedersächsische Abgeordnete Elke Twesten hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe sich mit Lockangeboten zum Wechsel von den Grünen zur CDU bewegen lassen. „Vonseiten der CDU gab es keine Versprechungen oder – wenn man jetzt einen Blick in die soziale Netzwelt legt – sogar Ablösesummen, von denen da groteskerweise die Rede ist“, sagte Twesten dem Deutschlandfunk.

Spiegel-Online

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War er auch Raucher ?

3.) Kretschmann macht sich für den Diesel stark

Berlin. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann warnt vor schwerwiegenden Folgen für den Klimaschutz, sollte die Zahl der Diesel-Autos binnen kurzer Zeit deutlich sinken. Bei einem signifikanten Rückgang des Dieselanteils wären die Klimaziele so nicht mehr zu halten.

Saarbrücker-Zeitung

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Abgasskandal 

4.) Erste Staathaftungsklage auf Schadensersatz gegen Bundesrepublik Deutschland eingereicht

Lahr (ots) – Die im Abgasskandal führende Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bundesweit die erste Staatshaftungsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen des VW Abgasskandals eingereicht. Die Klage wurde beim Landgericht Freiburg anhängig gemacht. Sie richtet sich gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesverkehrsministerium, dieses vertreten durch den Bundesminister Dobrindt.

Ots/ Presseportal

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Wie gut das unsere Volks – Mutti in anderen Gewässern untergetaucht ist. Dort wo niemand seine Rute auswirft.

Wladimir Putin im Urlaub

5.) Was für ein toller Hecht!

Wie kaum ein anderes Staatsoberhaupt liebt der 64-jährige Putin die medienwirksame Inszenierung seines Körpers und seiner Männlichkeit. Unvergessen sind seine Fotos als Reiter mit freiem Oberkörper, sein Auftritt als Biker in Lederkluft oder als Taucher, der antike Tongefäße aus den Tiefen des Gewässers fischt. Auch als knallharter Eishockey-Spieler und als Judoka setzt sich der etwa 1,72 Meter große Kremlchef und Träger eines Schwarzen Judo-Gürtels gern in Szene.

Der Tagesspiegel

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Ist Merkel heimlich aus den Urlaub zurück und will die Gesellschaft enteiern ?
Eine Panik unter den Volkstretern ?

6.) Jetzt auch noch Salmonellen
Weitere Eier-Rückrufe gestartet

Der Discounter Aldi hat vor kurzem angekündigt, alle Eier aus den Supermärkten zu nehmen. Das Unternehmen will offenbar kein Risiko eingehen, nachdem in verschiedenen Bundesländern mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden aufgetaucht waren. Dies führte dazu, dass bundesweit Millionen Eier zurückgerufen beziehungsweise vernichtet wurden. Nun wurde ein weiterer Rückruf für Eier gestartet. Diesmal nicht wegen einem Biozid, sondern wegen Salmonellen.

Heilpraktisnet

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Waren wohl auf den Weg zum Ballermann und Gedanklich schon angekommen ?

A3 bei Wiesbaden

7.) Bonner Eltern vergessen Kinder im Stau

Auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen musste die Familie mit ihrem Wagen am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn 3 bei Limburg wegen eines liegengebliebenen Autos an einer Baustelle kurz halten, wie die Autobahnpolizei in Wiesbaden mitteilte. Den Stopp nutzten die beiden 13 und 14 Jahre alten Jungs, um einem dringenden Bedürfnis nachzugehen und verschwanden im Gebüsch. Das bemerkten die Eltern allerdings nicht und fuhren los, als sich der Stau auflöste.

Focus-Online

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DL-Tagesticker 05.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 5. August 2017

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Eklat in Niedersachsen

1.) Frau Twesten kippt die Regierung

An diesem Freitag endet in Niedersachsen die parlamentarische Sommerpause – und wie sie endet. „Es ist ein Schock“, sagt ein Landesgrüner, „die Nachricht schlug ein wie eine Bombe“, heißt es aus der SPD. Die überraschende Entscheidung einer einzelnen Abgeordneten hat am Freitag die Landesregierung zu Fall gebracht. Die Grüne Elke Twesten will zur CDU wechseln – und beendet damit die rot-grüne Koalition von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vorzeitig. Denn die Landesregierung, die bislang eher geräuschlos vor sich hin regierte, hat im Parlament plötzlich keine Mehrheit mehr. Sobald Twesten, 54, formal übergetreten ist, kippt die rot-grüne Ein-Stimmen-Mehrheit im Landtag.

Spiegel-Online

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Das ist ein Problem von unkritischen Bürgern. Sie sehen nicht das sich in Politik und Wirtschaft zu viele Verbrecher tummeln. Der Bürger ist zufrieden wenn er 14 Tage auf Mallorca Sangria saufen und im Sand liegen kann. Das hatten wir schon einmal. Geschichte wiederholt sich in schöner Regelmäßigkeit.Weg mit den Parteien. Jeder Abgeordnete ist für seine Stimme alleine voll verantwortlich.

Abgasaffäre

2.) Audi-Chef Stadler soll Manipulationen verschwiegen haben

In der Abgasaffäre bei Volkswagen gibt es einem Medienbericht zufolge konkrete Vorwürfe gegen den Vorstandschef der Ingolstädter Tochter Audi, Rupert Stadler. Stadler soll persönlich angeordnet haben, dass den US-Umweltbehörden EPA und CARB bei einer Besprechung im November 2015 Manipulationen im Umgang mit einem Abgasreiniger verschwiegen worden seien, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagsausgabe). Der Abgasreiniger Adblue, ein Gemisch aus Harnstoff und Wasser, ist demnach nötig, um den Ausstoß von gesundheitsschädlichen Stickoxiden zu senken.

Die Welt

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Es wird nicht viel passieren. Die Politik und Presse braucht Alkohol! Zur Betäubung der Wähler

Bier-Kartell

3.) Ermittler sehen Verdacht erhärtet
Auch Gaffel und Früh beschuldigt

Die deutschen Bierbrauer müssen sich strecken. Seit Jahren kämpfen sie gegen sinkende Absatzzahlen. Im ersten Halbjahr ging der Ausstoß nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,1 Prozent auf 46,8 Millionen Hektoliter zurück. Das einstige Lieblingsgetränk der Deutschen schwächelt auch beim Export in die EU (minus 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und nach Übersee (minus 7,3 Prozent). Zu den Problemen am Markt droht der Branche ein neues Kapitel in einer äußerst delikaten Geschichte: dem größten Bierkartell der deutschen Historie.

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War die Panik mit welcher die Raucher aufgeschreckt wurden, vielleicht nur reine Taktik um von dem viel gefährlicheren Diesel abzulenken? Nachtigall ik hör dir Trapsen. Nichts ist unmöglich – bei den Idioten welche uns Politik verkaufen wollen !

Hamburg/Heidelberg/Saarbrücken

4.) Weniger Deutsche sterben durch Passivrauchen

Dass Rauchen Krebs verursachen kann, weiß mittlerweile jedes Kind. Doch auch wer nicht selbst am Glimmstängel zieht, atmet in der Gesellschaft eines Rauchers etliche Schadstoffe ein. Viele Raucher in Deutschland sind sich dieser Gesundheitsrisiken offenbar bewusst. Denn immer weniger Menschen sterben hierzulande wegen Passivrauchens an Lungenkrebs, wie Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie belegt haben. Sie ist im „International Journal of Public Health“ veröffentlicht.

Saarbrücker-Zeitung

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Wer kennt nicht die Melodie dieses Liedes  aus der Jugend : „Zehn Idioten mit den Kontrabass,standen an der Straße und erzählten sich was, da kam die Potik,
ja was ist denn das ….“ – Text leicht verändert.

Zahlen zum Dieselskandal

5.) Das ist der Gipfel

Der Dieselgipfel in Berlin zwischen Bund, Ländern und Autobossen hat vor allem Letzteren viel gebracht. VW, Daimler und BMW kommen mit Peanuts davon, die Luft in den Städten bleibt dreckig. Die wichtigsten Zahlen zum Dieselskandal:

TAZ

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Dummheit weiß nichts — Frechheit sagt nichts

Nach Gerichtsentscheid

6. )Die Kanzlerin muss aussagen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Informationen zu ihrem Umgang mit der Böhmermann-Affäre zu Unrecht geheim gehalten. Auf einen Eilantrag des Tagesspiegels hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg entschieden, das Kanzleramt müsse Angaben dazu machen, ob Merkel das „Schmähgedicht“ über den türkischen Staatspräsidenten Erdogan selbst gesehen hat, bevor sie es öffentlich als „bewusst verletzend“ kritisierte (Az.: 6 S 9.17). Nach dem rechtskräftigen Beschluss muss auch darüber informiert werden, welche weiteren Dokumente die Kanzlerin eingeholt hat, bevor sie ihr Statement abgab.

Der Tagesspiegel

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Nein, Heute nicht Sahra – Heute nur die GALA

Prodigy

7.) Die Todesursache ist geklärt

Vor rund drei Wochen verstarb der als Prodigy bekannte US-Rapper Albert Johnson im Alter von nur 42 Jahren. Nun ist die Todesursache geklärt. Wie das US-Promi-Portal „TMZ“ berichtet, soll der Rapper erstickt sein. Das geht aus den offiziellen Untersuchungsakten hervor.

GALA

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DL-Tagesticker 04.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 4. August 2017

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1.) Wolkenkratzer in Dubai wieder in Flammen

In einem der höchsten Wolkenkratzer der Golfmetropole Dubai ist nach Medienberichten nun schon zum zweiten Mal binnen weniger Jahre ein Großbrand ausgebrochen. Das Hochhaus mit dem symbolträchtigen Namen „Torch Tower“ – zu deutsch: „Fackel-Turm“ – fing in der Nacht zum Freitag Feuer, wie unter anderem die Nachrichtenseite „Gulf News“ berichtete. Die Stadt Dubai teilte Stunden später über ihren Twitterkanal mit, dass der Brand gelöscht sei. Jetzt werde das Gebäude „abgekühlt“. Es seien keine Verletzten gemeldet worden.

DW

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Im Gegensatz zu Schland ? Über Diesel- Kartell- Skandale wird nicht einmal im Bundestag abnachgedacht. Opposition ?. — Und die Schland Mutti sitzt, und sitzt – immer noch im Urlaub. Das Land brennt und die Brandstifter helfen nicht einmal beim löschen

2.) Abgeordnete halten Temer im Amt

Trotz Korruptionsvorwürfen bleibt der brasilianische Präsident Michel Temer vorerst im Amt. Er überstand am Mittwoch (Ortszeit) eine entscheidende Abstimmung im Abgeordnetenhaus. Entschieden wurde über einen Antrag des Obersten Gerichtshofs, eine entsprechende Anklage zuzulassen. Doch die dafür notwendige Mehrheit von zwei Drittel der Abgeordneten (342 Stimmen) kam nicht zustande.

Hannoversche-Allgemeine

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Flüchtlingspolitik

3.) Das Vorwahldilemma der Grünen

So weit sind sie nun schon, die Grünen: Einer der Bekannteren unter ihnen, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, muss in Berlin öffentlich bekunden, dass er nicht vorhat, sein Parteibuch abzugeben. An diesem Donnerstag sitzt er neben der CDU-Politikerin Julia Klöckner und stellt sein neues Buch vor. „Wir können nicht allen helfen“, steht auf dem Buchdeckel. Palmer hat darin seine Erfahrungen bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Baden-Württemberg zusammengetragen, und wenn man die 255 Seiten zusammenfasst, dann kommt eine Mischung aus „Wir müssen uns anstrengen“ und „Unsere Kräfte sind endlich“ heraus. Auf jeden Fall passen Palmers Thesen nur sehr schwer in die Programmatik seiner Partei. Nicht wenige Grünen-Freunde nutzten auch den Tag der Buchvorstellung wieder, um dem Tübinger mit sehr klaren Worten nahezulegen, sein Parteibuch am besten sofort abzugeben.

Der Tagesspiegel

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Das fällt ihm ein, nachem er wieder bei den ARGEN Hartz IV Empfänger drangsaliert.
Auf solche Posten gehören Kluge und keine Weise Leute, welche ihre beste Lebenszeit für 12 Jahre in einer Kaserne verdödelt haben

Flüchtlinge Ex-Bamf-Chef 

4.) Weise sieht gravierende Mängel im Ausländerregister

600 Ausländerbehörden pflegen bundesweit Daten in das zentrale Ausländerregister ein. Doch offenbar fehlt dabei häufiger die Sorgfalt: Der Beauftragte für das Flüchtlingsmanagement der Bundesregierung, Frank-Jürgen Weise, hat auf große Lücken im Zentralregister aufmerksam gemacht. Mängel bei den dort registrierten Daten könnten bei Asylverfahren und Abschiebungen „zu teils gravierenden Fehlentscheidungen“ führen, warnte Weise in einer Analyse, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegt.

Spiegel-Online

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Konsumverhalten im Westen

5.) „Sie sitzen in ihren kleinen Panzern und zerstören Natur“

Über Alternativen wird viel geredet zurzeit. Es geht um neue Politikansätze und andere Arten des Zusammenlebens. Weil das bestehende Wirtschaftssystem auf seinen Untergang zusteuere, fordert der Politologe Markus Wissen grundlegende Reformen. Er lehrt und forscht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin zu sozial-ökologischen Transformationsprozessen und hat mit Ulrich Brand das Buch „Imperiale Lebensweise“ (Oekom, 14,95 Euro) veröffentlicht. Sie stützen ihr Argument auf jenen Gegenstand, der gerade die Schlagzeilen bestimmt: das Auto. Das Interview gibt der 51-jährige von Dänemark aus, wo er gerade Urlaub macht. Angereist ist er mit dem Auto – geliehen von den Schwiegereltern.

Sueddeutsche-Zeitung

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Als wenn sich Politiker um das Volk kümmern. Die Spinner machen alle so weiter wie bisher

Nebeneinkünfte

6.) Bürger sollten genau hinschauen

Natürlich kann nicht jeder Abgeordnete alles wissen. Aber er muss sich in sein eigenes Fachgebiet einarbeiten und zugleich jenseits davon bei einschneidenden Entwicklungen auf dem Laufenden sein. Bei wichtigen Fragen darf er sich nicht auf die Meinung von Fraktionskollegen verlassen oder einfach nur auf Vorgaben aus der Fraktionsspitze hören. Um seiner Aufgabe, das Volk zu vertreten, nachzukommen, muss er sich einarbeiten und entscheiden. Das ist alles andere als einfach in einer hochkomplexen Welt.

FR

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7.) Nach Softwareupdate: Kohlekraftwerk plötzlich sauber

Wer hätte gedacht, dass Emissionsreduktion so einfach sein kann? Nach einem Softwareupdate produziert das Braunkohlekraftwerk Niederaußem so gut wie keine schädlichen Abgase mehr. Die Betreiber haben sich bei ihrem Coup nach eigenen Angaben von den technischen Errungenschaften der Autoindustrie inspirieren lassen.

Der Postillon

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DL-Tagesticker 03.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 3. August 2017

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Wer kommt nicht in die Jahre?

„Heftiger Fieberschub“

1.) Von der Leyen sagt TV-Auftritt kurzfristig ab

„Lebensgefährliche Mission: Bundeswehreinsatz in Mali“: Das war eines der drei Themen von Talkshow-Moderatorin Dunja Hayali am Mittwochabend. Ins Studio waren dazu drei Gäste eingeladen: Dietmar Bartsch, Fraktionschef der Linken; Soldat Daniel Lücking; und auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Doch die CDU-Politikerin musste kurzfristig absagen.

Spiegel-Online

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Wie gut das Merkel in Urlaub ist – so behielt die größte Lobbyistin die Finger sauber

Kommentar Diesel-Gipfel

2.) Ein trauriger Witz

Es ist der Witz des Tages: Treffen sich ein paar Umweltfreaks vor dem Verkehrsministerium – schon flüchtet die Autolobby! Deutlicher kann man die desolate Lage der Autorepublik gar nicht beschreiben. Die Manager und die mit ihnen verbandelten Politiker müssen Asyl im Innenministerium suchen, um über die Dieselkrise zu reden. Das ist aber auch die einzige erhellende Neuigkeit. Die angekündigte Nachrüstung von Dieselautos ist nichts als teure Kosmetik. Wegweisenderes konnte der Gipfel nicht bringen. Denn die Konzerne haben ein Problem. Sie sind too big to fail – zu groß, um zu stürzen. Zu mächtig. Zu unangreifbar. Jeder weiß das.

TAZ

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Anklageschrift über 1300 Seiten

3.) Finanz-Manager als Bande angeklagt

Richter, Verteidiger und Angeklagte im millionenschweren Finanzskandal um die insolvente Firma Alphapool, deren Geschäftssitz zuletzt von Saarbrücken nach Leipzig verlegt wurde, haben jede Menge Lesestoff von der Staatsanwaltschaft erhalten. Staatsanwältin Viktoria Hänel hat nach Informationen unserer Zeitung in dem Fall um Kapitalanlagebetrug im großen Stil und ein geplatztes Schneeballsystem eine erste Anklageschrift vorgelegt. Der Umfang des Werkes ist rekordverdächtig; 1359 Seiten ist die Anklage stark und füllt drei dicke Aktenordner. Dazu kommen, wie mehrere Verteidiger bestätigten, Ermittlungsakten in rund 270 Ordnern. Der Prozess soll vor der Wirtschaftsstrafkammer am Saarbrücker Landgericht stattfinden.

Saarbrücker-Zeitung

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Heißt es doch nicht von Ungefähr: Wer nicht Arbeitet soll wenigstens gut Essen
So auch in Schlands größter Fäkalien Grube dem Bundestag, dort wo die
größten Hohlkörper immer an der Oberfläche treiben

Abgeordnetenwatch.de

4.) Abgeordnete verdienen Millionen nebenbei

Bundestagsabgeordnete haben in der zu Ende gehenden Legislaturperiode Nebeneinkünfte von mindestens 26,5 Millionen Euro erhalten. Das berichtete die Organisation abgeordnetenwatch.de, die die Selbstauskünfte der Volksvertreter ausgewertet hat, am Mittwoch. Danach verfügten 178 von 655 Parlamentariern, die in dieser Wahlperiode ein Bundestagsmandat innehatten, über mindestens einen meldepflichtigen Zusatzverdienst.

Hannoversche-Allgemeine

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Ist der Chef vom Deutschen Geheimdienst auch immer in Urlaub wenn er einmal gebraucht wird ?

Geheimdienstskandal

5.) Politthriller in Berlin

Die beiden Männer standen am frühen Montagmorgen auf den Fluren der Behörde an der Berliner Bundesallee und warteten. Doch der Flüchtling, über dessen Asylantrag hier am 24. Juli verhandelt werden sollte, erschien nicht. Anwalt Victor Pfaff, der zusammen mit einem Dolmetscher im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) erschienen war, hatte das seltsame Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Er kannte seinen Mandanten, den vietnamesischen Politiker Trinh Xuan Thanh, als pünktlich, gut organisiert und gewissenhaft. Zu einer Anhörung über den eigenen Asylantrag nicht zu erscheinen, „wäre absolut untypisch für ihn gewesen“, sagt Pfaff der Sueddeutscen Zeitung.

Sueddeutsche-Zeitung

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Geheimnis aus der Linken gelüftet: Sie haben dort ihre eigenen Erfahrungen empfohlen.

Parallel-Parlament Betrugsvorwürfe:

6.) Verfassungsversammlung startet in Venezuela

Begleitet von Betrugsvorwürfen und internationaler Kritik startet heute die Verfassungsgebende Versammlung in Venezuela. Die 545 Mitglieder sollen die aus dem Jahr 1999 stammende Verfassung reformieren und werden in der Nationalversammlung tagen.

Augsburger-Allgemeine

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7.) CDU und FDP erhalten so viele Spenden aus der Wirtschaft, weil sie so gute Politik für die Bürger machen

Ein Blick auf die veröffentlichungspflichtigen Großspenden ab 50.000 Euro zeigt, dass CDU und FDP in diesem und im letzten Jahr mit Abstand am meisten Geld aus der deutschen Wirtschaft und von wohlhabenden Privatpersonen erhalten haben. Experten vermuten, dass dies daran liegt, dass diese beiden Parteien die beste Politik für die einfachen Leute machen. „Profitorientierte Unternehmen, Lobbyverbände der Industrie und reiche Firmenerben spenden selbstverständlich nur an jene Parteien, die das Wohl des kleinen Mannes im Auge haben“, so Politikwissenschaftler Detlev Bräuninger. „Schließlich fühlen sich börsennotierte Konzerne und Milliardäre zuallererst der Allgemeinheit verpflichtet und erwarten keinerlei Gegenleistung für ihre Investitionen.“

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

 

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DL-Tagesticker 02.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 2. August 2017

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrap

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Und was kostet der Unterhalt der Parteien welche doch laut Auftrag für politische Bildung sorgen sollen? Wie groß ist der Aufwand für den politischen Popanz um ihre Schranzen?

Deutschlands Sozialausgaben:

1.) Mehr als 900 Milliarden in 2016

Diese Ausgaben steigen damit gegenüber 2015 um 3,7 Prozent. Sie machten 29,3 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP/2015: 29,2) aus, hieß es. Die Ausgaben für Sozialleistungen könnten laut „Handelsblatt” bis Ende kommender Legislaturperiode die Billionengrenze überschreiten und dann bei 1,1 Billionen Euro liegen.

FNP

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Parteispenden in Deutschland

2.) Schwarz-Gelb kassiert ab

Vor der Bundestagswahl machen die CDU und die FDP kräftig Kasse. Großspender zeigen sich bei ihrer Unterstützung für die beiden Parteien so freigiebig wie schon lange nicht mehr. Das geht aus einer Sonderveröffentlichung der Bundestagsverwaltung hervor. Danach erhielt die CDU zwischen Januar und Ende Juli Großspenden in Höhe von insgesamt mehr als 1,9 Millionen Euro. Die FDP kam im selben Zeitraum auf knapp 1,6 Millionen Euro. Weit abgeschlagen dahinter rangieren die SPD und die Grünen mit je 100.000 Euro. Damit erhielten die derzeit nicht im Bundestag vertretenen Freien Demokraten achtmal so viele Großspenden wie die beiden Parteien zusammen. Die CSU und die Linkspartei gingen bislang leer aus.

TAZ

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Ich habe nachgesehen : Meine Eier sind nicht vergiftet

Belastete Eier

3.) Fipronil auch in deutschen Legehennenbetrieben?

„Den Legehennenhaltern ist absolut kein Vorwurf zu machen. Hier war an anderer Stelle kriminelle Energie im Spiel“, sagte der Vorsitzende des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen Friedrich-Otto Ripke der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Ripke ist auch Präsident der Deutschen Geflügelwirtschaft.

Saarbrücker-Zeitung

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Sie wird nicht ! – Die Bürger werden vergast – und Merkel ist immer noch im Urlaub.
Auf dem Foto hat sie ein Mikrofon in der Hand – sprich die größte Deutsche Wirtschafts-Lobbyistin mit dem Auto und fragt nach wo  Bremse-
oder  Gas – Pedal sitzen?
Hat sie keine Erfahrungen mit Mikrofonen? – da spritzt kein Wasser raus – auch nicht
wenn die Hand das Gerät umfasst. Das ist noch „Made in Germany“

Diesel-Gipfel

4.) Zeit zum Umsteuern – auch für die Kanzlerin

Im Grunde reden wir, krass gesagt, bei der Diesel-Affäre über fünfmal Betrug. Warum? Also, erstens: Betrug am Fahrer, der in gutem Glauben sein Geld ausgegeben hat. Dann Betrug an den Menschen in den Städten, die an ihrer Gesundheit Schaden nehmen könnten. Drittens: am Kunden allgemein. Deswegen muss beim Diesel-Gipfel nach Lage der Dinge noch einiges geschehen, auf dass genügend Substanzielles herauskommt. Was auch, viertens, für die Elektromobilität gilt, von der immer so viel geredet wird, die aber bei Weitem nicht genügend vorankommt. Fünftens: Die Energiewende muss ihren Namen auch erst noch verdienen. Damit sie kein Betrug am Wähler wird.

Der Tagesspiegel

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Unwetter in Baden-Württemberg

5.) Baum stürzt auf Jugendzeltlager – ein Toter

Im baden-württembergischen Rickenbach ist mindestens ein Jugendlicher durch einen umstürzenden Baum getötet worden. Zudem wurden vier weitere Jugendliche verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Das bestätigte das Polizeipräsidium in Freiburg SPIEGEL ONLINE.

Spiegel-Online

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Eine SPD – Frau spricht aus dem Sommerloch – um sich anschließend wie Schröder und Steinbrück meistbietend zu verkaufen?

6.) Dreyer will Sofortprogramm von Autoindustrie

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erwartet zum Dieselgipfel von der Autoindustrie ein Sofortprogramm für geringere Diesel-Emissionen. «Wir werden die Automobilbrache in die Pflicht nehmen, denn die Verbraucher dürfen nicht auf den Schäden sitzenbleiben», erklärte die amtierende Bundesratspräsidentin vor dem Treffen zwischen Politik und Autoindustrie an diesem Mittwoch in Berlin. «Viele Menschen haben sich einen Diesel gekauft, in der sicheren Annahme, dass sie ein umweltfreundliches und sparsames Auto fahren.» Die Autofahrer dürften «jetzt nicht die Zeche für die Tricksereien von Autoherstellern zahlen».

Die Welt

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7.) Bis zu 50 km/h schnell: E-Rollatoren immer beliebter

Rollatoren sind langsam und können nur mit Mühe geschoben werden – diese Vorurteile könnten schon bald der Vergangenheit angehören, denn die Elektromobilität hat inzwischen auch die bei Senioren beliebten Gehhilfen erreicht. Mit einem modernen E-Rollator, wie er immer häufiger auf deutschen Straßen anzutreffen ist, lassen sich mühelos Geschwindigkeiten von 25 Kilometern pro Stunde erreichen, bergab sogar bis zu 50.

Der Postillon

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DL-Tagesticker 01.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am 1. August 2017

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Im Schland auch nichts Neues – Doof-blind ist immer noch im Amt und Merkel im Urlaub

1.) Der Kopf von Scaramucci war ein
Willkommensgeschenk für Kelly

„Es gibt kein Chaos im Weißen Haus“, hatte US-Präsident Donald Trump am frühen Montagnachmittag noch getwittert. Wenige Stunden später schlug dann erneut eine jener Bomben aus der Trump-Regierung  in Washington ein, an die man sich in den vergangenen Wochen schon fast gewöhnt hat: Nur zehn Tage nach seiner Inthronisierung muss der neue Kommunikationschef Anthony Scaramucci schon wieder seinen Hut nehmen.

Die Welt

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Die Gewinner sind : Frau Dr. Merkel und Herr Dr. Lindler ! Wobei ich glaubte, Beide hätten ihre Fans auf Mallorca. Merkel soll aber in Südtirol Urlaub machen. In Hintertupfingen meine ich in der BILD gelesen zu haben !

Großspenden:

2.) Wohlhabende Geldgeber favorisieren CDU und FDP

CDU und FDP haben in diesem Jahr die meisten Spenden über 50.000 Euro erhalten. Das geht aus den Sofortveröffentlichungen der Bundestagsverwaltung hervor. Die CDU bekam bislang 1,9 Millionen Euro, die FDP 1,5 Millionen Euro – obgleich die Liberalen seit 2013 gar nicht mehr im Bundestag vertreten sind. Die FDP erhielt achtmal so viel Geld aus Großspenden wie SPD und Grüne zusammen. Diese beiden Parteien verbuchten jeweils nur eine einzige Einzahlung von jeweils 100.000 Euro. CSU und Linke gingen bei den Großspenden bislang leer aus.

Die Zeit-Online

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Da ist ein ähnliches Projekt vor kurzen erst die Wupper, die Saar hinunter geschwommen und schmählich abgesoffen. Trotz alle dem gibt es Geld für einen neuen Versuch ? Sonderbar was fern der Küsten so alles getrieben wird? Schwimmt der Meeresfisch nicht auch mehr dort – wo er die entsprechenden Voraussetzungen findet?

Fischzucht im Saarland

3.) HTW-Absolventen gelingt ein großer Fang

Ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen, das ist das Ziel von Carolin Ackermann, Daniel Lang, Christian Steinbach und Kai Wagner. Die ersten Schritte dahin haben die vier Absolventen der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) bereits gemacht. Zum Abschluss ihres Masterstudiums haben sie ein Projekt mit dem Namen Ocean Cube (Ozean-Würfel) entwickelt, das auch Experten überzeugt. In den nächsten beiden Jahren werden die Betriebswirtin und die drei Ingenieure an der Entwicklung einer serienreifen Klein-Anlage für Aquakultur arbeiten. Unterstützung erhalten sie dabei von „Fitt“, dem HTW-Gründerzentrum (siehe Infokasten), sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und dem Europäischen Sozialfonds, die das Projekt in das Exist-Programm aufgenommen haben. 800 000 Euro Fördergelder stehen dafür zur Verfügung.

Saarbrücker-Zeitung

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Pressefoto : In den Mund geschoben :

„Ob der stramme Bartträger auch hält, was sein Äußeres verspricht ?“

Nach Hubschrauber-Unglück in Mali

4.) Von der Leyen kritisiert Spekulationen über Absturz

Bei dem Absturz eines Bundeswehrhubschraubers in Mali sind nach Angaben von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sehr erfahrene Soldaten ums Leben gekommen. Es handle es sich um „zwei Kameraden, die hochgeschätzt waren, professionell, erfahren. Die Soldaten haben zu ihnen aufgeschaut“, sagte sie am Sonntag im Camp Castor in Gao. „Dieser Verlust wiegt schwer.“ Seit Jahren ist kein Soldat der Bundeswehr mehr im Einsatz gestorben – am Mittwoch waren zwei Deutsche mit einem Kampfhubschrauber vom Typ Tiger abgestürzt und ums Leben gekommen. Die Ursache ist noch unklar, Ermittlungen deuten auf technische Probleme hin. Mittlerweile wurden beide Flugschreiber entdeckt. Weil sie stark beschädigt sind, sollen die Geräte nach Deutschland gebracht werden, um zu versuchen, sie noch auszulesen.

Der Tagesspiegel

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Normal : Mutmaßliche Gangster wollen unter sich bleiben

Einladung zum „Dieselgipfel“

5.) Ökos müssen leider draußen bleiben

Es ist eine illustre Runde, die am Mittwoch zum „Dieselgipfel“ im Bundesverkehrsministerium zusammenkommt. Um über Konsequenzen aus dem Skandal zu reden, dass auch moderne Dieselfahrzeuge meist ein Vielfaches der EU-Grenzwerte für gesundheitsschädliches Stickoxid ausstoßen, wurden neben vier BundesministerInnen und neun MinisterpräsidentInnen die Chefs der Autokonzerne VW, Daimler, BMW, Opel und Ford eingeladen, daneben ihre Dachverbände VDA und VDIK sowie Arbeitgeberverband, IG Metall und Deutscher Städtetag.

TAZ

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Unter der Sichel des Kommunismus kann es keine Freiheit geben. Das zeigt die Geschichte

Zensur in China

6.) Von wegen Freiheit

Unternehmen fühlen sich nicht dem Schutz von Werten verpflichtet, sondern allenfalls dem Aktionärswohl – in der Regel jedoch eher den kurzfristigen Interessen der eigenen Manager. Das ist hinreichend bekannt. Dennoch enttäuscht das Verhalten von Apple, Microsoft oder Yahoo, die sich zu ausführenden Organen der chinesischen Zensur machen. Die Firmen reden sich damit heraus, wie überall die örtlichen Gesetze zu befolgen. In Wirklichkeit unterstützen sie ein Regime, das die Meinungskontrolle im Netz perfektioniert hat. Als der Journalist Shi Tao den Text einer Anweisung der Zensurbehörde per E-Mail an ein Medium in den USA weiterleitete, wurde er prompt festgenommen: Die Hongkonger Tochter von Yahoo, bei der er ein Mailkonto besaß, hatte bei den Behörden gepetzt.

FR

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Ein Gastbeitrag von Alexander Dobrindt (BMW)

7.) „Die Auto-Industrie muß künftig besser manipulieren!“ 

Liebe Autofreunde!

Es sind schwierige Zeiten für uns. Auf der Autobahn stehen wir überall im Stau, weil die Bauarbeiter und Menschen mit zweistelligem PS-Wert trödeln und niemand etwas dagegen unternimmt. Apropos linke Spur: In den Städten sind wir nicht mehr sicher, weil linke Chaoten ständig unsere schönen Boliden anzünden. Zu allem Überfluß drohen jetzt auch noch Fahrverbote für Dieselkarren, weil sie angeblich gesundheitsgefährdend sind, wie einige fahrradversiffte Oberschlaumeier behaupten.

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DL-Tagesticker 31.07.17

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Juli 2017

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Zu viele Sesselfurzer bei den Behörden? Sie beschäftigen sich lieber mit Dingen, welche eine schnelle Beförderung  nach sich ziehen. Welch ein Menscch, ohne Ausbildung zur Gewaltanwendung weiss, wo er sich eine solche Waffe beschaffen kann? Bewusste politische Fehlsteuerungen? Und Merkel – ist im Urlaub.

Bluttat in Konstanz  

1.) Nur der Helm rettete den Polizisten

Mit einem Sturmgewehr, wie es US-Streitkräfte benutzen, hat ein vorbestrafter Mann in einer Diskothek in Konstanz um sich geschossen – ein Türsteher starb. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei starb außerdem der 34 Jahre alte Angreifer. Drei Menschen wurden schwer, sieben leicht verletzt.

T-Online

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Achtung Fake News – Uschi sprach als letzte mit den Soldaten. Er soll erstickt sein!
Am Gestank seiner eigenen Schweißfüße

Untersuchung:

2.) Soldat stirbt nach Fußmarsch

Nach dem Tod eines Offiziersanwärters, der bei einem Fußmarsch im niedersächsischen Munster bewusstlos zusammengebrochen war, sucht die Bundeswehr nach den Ursachen. Der Mann war zehn Tage nach seinem Kollaps am Sonnabend in einer Klinik gestorben. Wie die Bundeswehr weiter mitteilte, war der Mann am 19. Juli, einem warmen Sommertag, bei einem Marsch vormittags nach drei Kilometern unvermutet zusammengebrochen.

Die Welt

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Das könnte aus dem Berliner Haus der LINKEN stammen – Die erfinden auch immer etwas wonach niemand gefragt und was auch keiner brauchen kann. Um Lebenswichtiges müssen sich dann die Ehrenamtlichen kümmern.

Metzger entwickelt Fleisch-Getränk

3.) Fleisch aus der Flasche

Peter Klassen ist Fleischer aus Leidenschaft. Bis vor Kurzem war der 55-Jährige Obermeister der Fleischer-Innung Trier. Aber er macht sich auch Gedanken über die Zukunft seiner Fleischerei in Temmels (Landkreis Trier-Saarburg). Die führt er gemeinsam mit seinem Sohn Philipp. Der Seniorchef hat sich immer wieder gefragt, wie er das Unternehmen aufstellen kann, damit es auch seinen Sohn noch ernährt.

Saarbrücker-Zeitung

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Gift-Gas Gipfel warum – In der Gas Produktion waren Deutsche doch immer Weltmeister
also nicht nur  Gipfel sondern mit weiten Abstand Spitze

Deutsche Autoindustrie

4.) „Der Diesel-Gipfel kann nur ein erster Schritt sein“

Da muss man etwas trennen. Ich weise seit Beginn meiner Amtszeit als Umweltministerin darauf hin, dass wir endlich damit beginnen müssen, die Verkehrswende zu organisieren. Und darauf, dass Deutschland sich dabei besonders beeilen muss, um auch in Zukunft führend in der Automobilindustrie zu bleiben. Ich will mich nicht herausreden: Aber fragen Sie das doch bitte mal den Verkehrsminister. Was den Diesel angeht, so reden wir über ein Spezialproblem.

Der Tagesspiegel

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Verfahren gegen Polizisten

5.) Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Umgang mit
G20-Demonstranten

Der Umgang der Polizei mit einer Gruppe junger Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat gegen mehrere Polizisten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das sagte ein Polizeisprecher der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Dem Bericht zufolge war ein Bus mit 44 teils minderjährigen Demonstranten Anfang Juli auf dem Weg nach Hamburg. Unter den Mitreisenden waren demnach unter anderem Mitglieder der Sozialistischen Jugend (Falken), der Grünen Jugend NRW, der Alevitischen Jugend NRW und der DGB Gewerkschaften. Sie wollten am Samstag friedlich gegen den umstrittenen Gipfel demonstrieren.

Der Spiegel-Online

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Prantls Blick

6.) „Es läuft nicht und läuft nicht und läuft nicht“

Jeden Sonntag beschäftigt sich Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion und Ressortleiter Innenpolitik der SZ, mit politischen Themen, die in der kommenden Woche – und manchmal auch darüber hinaus – relevant sind. Hier können Sie „Prantls Blick“ als wöchentlichen Newsletter bestellen – mit seinen persönlichen Leseempfehlungen. Ganz oben in meinem Bücherregal steht ein großformatiger, 550 Seiten dicker Prachtband, ein Auto-Schinken, den mir vor Jahren der Oberbürgermeister der Autostadt Wolfsburg geschenkt hat. Er heißt „Die Wolfsburg-Saga“; der Historiker Christoph Stölzl hat das Buch im Jahr 2008 konzipiert und herausgegeben. Aus aktuellem Anlass, am kommenden Mittwoch ist ja in Berlin der sogenannte Auto-Gipfel, habe ich darin geblättert.

Sueddeutsche-Zeitung

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7.) Assad-Sohn rechnet rum in Rio

Hafez al-Assad, 15jähriger Sohn des syrischen Diktators Baschar al-Assad, hat für sein Land an der Mathe-Olympiade in Rio de Janeiro teilgenommen. Dabei hat er jedoch als Schlechtester seines Teams abgeschnitten. TITANIC kennt die Aufgaben, die ihn den Sieg gekostet haben:

Titanic

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

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DL-Tagesticker 30.07.17

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Juli 2017

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrap