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Brüderle und Schwesterle

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 29. Januar 2013

Der Brüderle, das Schwesterle und das Geschmäckle

Start der Amflora-Ernte in Mecklenburg-Vorpommern 10.jpg

Laut Äußerungen des „Stern“ Chefredakteur  Thomas Osterkorn in der ARD Sendung „Günther Jauch“ am Sonntagabend waren die Anzüglichen Äußerungen von Rainer Brüderle kein Einzelfall.

Die Journalistin Laura Himmelreich habe den Politiker ein Jahr lang öfter begleitet und dabei die Erfahrung gemacht, dass Brüderle fast bei jeder Begegnung ähnliche Bemerkungen gemacht habe. „Sie hat ein Bild eines Mannes gezeichnet, der ein Problem im Umgang mit Frauen hat, mindestens verbal.

Osterkorn verteidigte die Veröffentlichung des Artikels genau nach der Ernennung Brüderles zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, obwohl die darin beschriebenen Vorgänge schon gut ein Jahr zurücklagen. „Das, finde ich, ist ein richtiger Anlass, so einen Artikel, das Substrat aus einer einjährigen Begleitung, dann zu veröffentlichen.“

Brüderle selbst schwieg auch am Sonntag in Düsseldorf bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe. Nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ halten allerdings 90 Prozent der Bürger eine Entschuldigung für angemessen, sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen.

Dazu zwei, wie wir finden sehr interessante Kommentare von heute.

Es wird anders

Seit ich denken kann, frage ich mich, warum die, warum nicht wir? Warum bestimmen sie über uns? Warum sollen sie mehr wert sein? Als Kind war das die Frage, warum ein Junge die Brause aus der Flasche trinken darf, ich aber nicht. Als Jugendliche die, wie sie dazu kommen, unsere Schwangerschaften regeln zu wollen? Heute, warum sie die gleiche Arbeit besser bezahlt bekommen, die Männer?

 Es ist zu spät, um jung und wütend zu sein. Ich muss mich damit abfinden, mittelalt und immer noch wütend zu sein. Aber: Es war noch nie so gut wie heute!

 Denn es ist anders. Es tut sich was. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass nach diesem Kampf die Dinge anders sein werden. Gerade so, wie es in den 70ern gewesen sein muss. Nach Jahrzehnten der kleinen Schritte geht jetzt der Umbruch weiter. In ähnlicher Größe und Tragweite.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Der Brüderle, das Schwesterle und das Geschmäckle

Schlechte Humoristen erkennt man an Witzen über Lothar Matthäus, Dieter Bohlen oder die FDP. Wer sich über sie lustig macht, braucht sich nicht groß um eine Pointe bemühen; den Namen zu nennen genügt, das allseitige Höhöhö und Hihihi ist sicher.

 Dieser Befund gilt auch für politische Kommentatoren. Keine Partei genießt außerhalb ihrer eigenen Klientel einen so schlechten Ruf wie die FDP. Selbst die Linke kann sich darauf verlassen, dass ein Teil der Kommentatoren sie wenigstens als Mahnmal dafür ernst nimmt, „das Soziale“ nicht zu vernachlässigen. Oder ihre zivilisatorische Leistung anerkennt, das ostzonale Jammertum nicht der NPD überlassen zu haben.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :     Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle startete Ende August die Amflora-Ernte in Zepkow, Mecklenburg-Vorpommern – zusammen mit dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Hambrecht.

3 Kommentare zu “Brüderle und Schwesterle”

  1. Hermeline sagt:

    Die Sexismusdebatte in Deutschland geht in die nächste Runde. Dazu folgende Gedanken, die vielleicht zum Nachdenken anregen.
    Frauen, lernt die Sprache der Männer, vorallem im Geschäftsleben. Seid nicht untertänig mit der Körpersprache. Darüber haben viele „Gelehrte“ geschrieben. Kann man alles nachlesen.
    Wenn Frauen zum Beispiel bei Treffen in Beruf und Freizeit ständig nur über ihre privaten Wehwehchen sprechen, dann langweilt das die Männer. Wenn wildfremde Frauen beim Kennenlernen meinem Eheman sofort alle Krankheiten und privaten Probleme erzählen und ich daneben stehe, wie die Kuh, wenn es donnert, dies interessiert weder Mann und mich gleich gar nicht.
    Alles schön dosiert, dies ist meine Meinung.
    Die Zeit des Heimchen am Herd ist vorbei, obwohl dies viele Herren der Schöpfung gerne hätten. Das hat nichts mit Emanzentum zu tun,wenn man so denkt.
    Man muss auch als Frau unterscheiden können, was Anmache ist und was nur eine nette Geste oder Sympathiebezeugung und Frau kann doch selbstbewußt genug sein, Sexismusgehabe abzuwehren. Angreifbar ist man doch nur, wenn man sich in die Opferrolle begibt.
    Keiner ist in unserer Gesellschaft vor Übergriffen gefeit, ob Mann oder Frau. Aber man sollte beid der Debatte die Kirche im Dorfe lassen und einfach in Sachen Gleichstellung umdenken. Mit mehr Respekt und Achtung dem Anderen gegenüber wäre vieles zu lösen.
    Aber ist dies alles in unserer Gesellschaft so einfach zu lösen? Nein, weil man es nicht will, denn die Sucht nach Macht ist zu groß und die Moral im Keller, vorallem, wenn man glaubt mit Geld alles kaufen zu können.

  2. emschergenosse sagt:

    …menschenskinder – wie hiess sie noch? Ich meine, es sei eine Amerikanerin gewesen… – nee, es war nicht die Samantha Fox (Engländerin), die er auch an die Titten gefasst hat…

    Die Szene, die ich meine, geschah im Stehen: Harald grapscht den Busen und die spontan-reflektorische Handlung seiner Gästin: Sie griff ihm voll ins Leben!

    Das nenne ich Emanzipation!!!

  3. Gilbert Kallenborn sagt:

    Brüderle und Röslerle…Vendetta
    Was tatsächliche Emanzipation von Frauen bedeutet,mag man mit Tittengrapschen bei einer Israeli versuchen,die
    2 Jahre Armeedienst hinter sich hat (Männer müssen 3 Jahre abreissen,Frauen 2 ) ,da kommt zuerst das Knie hoch,
    der Kopfstoß auf das Nasenbein hinterher gegriffen wird -nichts,
    außer dem Handy zum Rufen der Ambulanz für den am Boden legenden Nichtmehrgeilen;
    und was die Sexismus-Deabatte betrifft, die angebliche…..
    1. Dies ist keine Sexismus-Debatte, dies ist eine Polit-Vendetta
    2. Dies ist die gezielte Vergeltung gegen Brüderle wegen seinem Angriff auf Rösler -und funktioniert bestens.
    1000 Journalisten, schreibende Zunft
    300 Rundfunkleute, sprechende Zunft…
    50 Elite-Reporter der Magazin SPIEGEL, STERN FOCUS etc. und die 500 TV-Leute grade dazu gezählt… und kein Einziger nennt das Kind beim Namen – wenn ich 1 Jahr nach einer Sexistischen Attacke mich genau zu dem Zeitpunkt „offenbahre“, wo es brodelt, Brüderle gegen Rösler; und das im EXISTENZKAMPF der versinkenden Liberalen, dann ist das outing gezielt, getimt -auf Zerstörung der Politfgur Brüderle visiert. Er war vorher manches-jetzt steht er nur noch da, als der alte geile Sack der FDP, ohne Respekt vor Frauen und derer Recht auf Freiheit von Sexismus-Anmache.
    „Sie können ein Dirndl gut ausfüllen“….lechz, geifer
    Du, Brüderle, kannst einen Sarg gut ausfüllen. Deinen poltischen Sarg. Made bei Schreinerei DES STERN.

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