DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Bruch mit den Stalinos

Erstellt von IE am Donnerstag 6. Dezember 2012

Linke haben immer mehr zurück denn in die Zukunft geblickt

Da hat es dann wohl derbe gekracht und vermutlich wird diese Entscheidung noch hohe Wellen in der Linken schlagen. Wie gestern bekannt wurde, wird es im Jahr 2013 zwei Luxemburg-Liebknecht Demonstrationen zum Todesgedenktag am zweiten Februar geben. Die Jugendorganisationen der Partei DIE LINKE, unter ihnen auch die solid, möchten sich undogmatisch geben und sind nicht mehr bereit, mit Stalin- und Mao-Banner in einer Gruppe zu demonstrieren.

Der Berliner Landessprecher der solid, Adrian Furtwängler, sieht keine Chance innerhalb des alten Bündnis eine Änderung herbeizuführen und will darum mit Falken, Jusos und der DGB Jugend einen Neustart versuchen. „Die traditionelle Demonstration hat inzwischen auf die Außenwelt nur noch die Wirkung, da laufen welche mit Stalin- und Mao-Bannern, DDR-Fahnen und Musik der Sowjetunion durch die Straße“, kritisiert er. Sie seien zu dem Schluss gekommen, „dass wir die Einigkeit der Linken nicht damit bezahlen wollen, dass wir unsere Ideale einer emanzipatorischen Politik aufgeben“.

Es ist scheinbar wieder einmal die Jugend welche den alten Knackern zeigen muss, wo die Reise letztendlich hingehen soll. Sie scheinen festgestellt zu haben, dass es in der LINKEN massive Probleme gibt die eigenen Reihen aufzufüllen. So sind sie nicht mehr bereit, sich mit den rückständigen Sektierern und Fanatikern der Linken Splittergruppen von MLPD; KPD; FDJ oder auch den stalinistischen Grüppchen in einen Topf stecken zu lassen.

So gibt es sie wirklich noch, die alten roten Schlampen und früh vergreisten Helfershelfer,  nun allerdings stark ergraut, welche glauben, mit Hilfe aus Schiedskommissionen und Vorständen moderne Politik auf den Friedhöfen dieser Republik zu gestalten. Die Jugend wird ihnen die richtige Antwort dazu geben und das ist gut.

So lesen wir denn heute folgendes:

Bruch mit den Stalinos

 2013 wird es parallel zwei LL-Demos geben

 Mitorganisatoren der bisherigen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration schmähen die Konkurrenz in der »jungen Welt« als »Kinder der Mörder von Karl und Rosa« und »zukünftige Sozialabbaukader«. Die Berliner Jusos reagierten mit einer Stellungnahme, in der sie sich zu Schuld und »den vielen historischen Fehlern« der Sozialdemokratie bekennen, aber auch in Anspruch nehmen, trotz oder gerade wegen ihrer Geschichte für einen antiautoritären, freiheitlichen Sozialismus zu kämpfen.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :  Gedenkstätte der Sozialisten, Berlin-Friedrichsfelde. Zielpunkt der Demonstration

3 Kommentare zu “Bruch mit den Stalinos”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    … und was ist mit den Trotzkis?

  2. Jens sagt:

    Pfui seid ihr Spalter… Da lacht das Kapital.

  3. Gilbert Kallenborn sagt:

    Da lacht -welches Kapital? Das des Oskar Lafontaine in seiner Silwinger Villa oder zuvor, noch WASG-man die noch größere Villa Oberlimberg/Wallerfangen? Oder das andere Kapital, wo die linken Mdb -ungespalten -einig allesamt am Fresstrog des Kapitals 13.500 Euro einfahren pro Monat -und „Spalter“ von was ???
    Lafontaine hat die Linkspartei in Wessi-Diktatur zuwider Ostrealos gespalten und war/ist selber einer der fleissigen Pilgergänger zum Mahnmal. Nur – die ermordeten Kommunisten, derer dort gedacht wird und die billigen verlogen Kopien von heute, allen voran Lafontaine und Wagenknecht, passen nicht zusammen.
    Bilder des Juden Lev Bronstein mögen hoch getragen werden. Gut gerahmt auch. Ermordet von Stalin.
    Es ist immer einfach, zu Ikonen zu pilgern. Die können sich ja nicht dagegen wehren, wer alles ihr Andenken missbraucht und denselben einen verdienten Arschtritt aus einer anderen Welt verpassen.
    Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht lebten und kämpften und starben nicht für Porsche-Ernies oder Silwinger Villengutsherrn mit Rotplattformgeliebter als look-alike Model.

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