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RENTENANGST

Altersarmut verhindern!

Erstellt von Gast-Autor am Mittwoch 28. November 2012

Wo er recht hat, hat er Recht, der Schlecht

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Im Übrigen scheint mir dieser Genosse der einzige in dieser Partei zu sein, der arbeitet. Alle anderen erschöpfen sich im abschöpfen von Diäten – auch wenn sie die Erhöhung spenden, sonst käme die Gierigkeit zu sehr auf das Tapet – Sitzungsgelder, Verteilen von Pfründen und Jobs an Seilschafts-Mitglieder, Gründen von Kungelvereinen wie die neue Runde im Thüringer Wald (Elgersburger Runde) und produzierten vorgegebenen Wahlergebnissen wie an der Saar und in RP.

Schlecht hingegen bearbeitet gutgläubig das theoretische Programm, für was die anderen behaupten angetreten zu sein. Sein Wort in Gottes Ohr! Aber den lassen die anderen ja links liegen!
UP.

Michael Schlecht, MdB – Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE und Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand – 26. November 2012

Anfang September hat Sigmar Gabriel auf einer ver.di- Funktionärskonferenz noch mit großer Entschiedenheit die Absenkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent bis zum Jahr 2030 verteidigt. Er kam damit jedoch schlecht bei den Kolleginnen und Kollegen an, auch wurden ihm Lösungen der Partei DIE LINKE vorgehalten, die auf eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent zielen.

Es droht ein massiver Anstieg der Altersarmut. Seit Schröder und Riester geht es nur um die Sicherung der Profite. Unternehmer sollen nie mehr als elf Prozent Beitrag bezahlen müssen, deshalb der Höchstbeitragssatz von 22 Prozent.

Will man die gekürzten und gefesselten Renten durch Privatvorsorge ausgleichen, müssen sechs Prozent aufgebracht werden. Die Gesamtbelastung für Beschäftigte wächst damit auf bis zu 17 Prozent. Diese muss man alleine tragen. Viele haben dafür kein Geld.

17 Prozent plus 11 Prozent Arbeitgeberbeitrag macht 28 Prozent. Dieser Beitrag wird bis 2030 notwendig. Jedoch sehr ungleich verteilt. Die Parität wurde aufgebrochen. Dies will DIE LINKE ändern!

Bei paritätischer Finanzierung sparen die Beschäftigten! Sie zahlen dann 14 Prozent und weitere 14 Prozent müssen die Unternehmer zahlen. Die Beschäftigten zahlen also drei Prozent-Punkte weniger, die Unternehmer drei Prozent-Punkte mehr.

Selbst bei sehr niedrigen Steigerungsraten der Produktivität können die Unternehmer die höhere Beitragsbelastung zahlen. Manche sogar aus der Portokasse.

Und DIE LINKE will die Rentenformel reparieren! Wir wollen alle Kürzungsfaktoren wieder rückgängig machen. Damit die Renten wie die Löhne steigen.

Mehr Informationen erhalten Sie auch unter www.michael-schlecht-mdb.de

Auch weg von der Versteuerung der Diccount-Renten. Und wir meinen: Zurück zur Parität! Endlich Einführung nicht Schweizer Nachbarschaftsverhältnisse, sondern Einführung des Schweizer Rentenmodells, über welches hier schon oft berichtet wurde: 19-20 % für alle durch Aufhebung der Pflichtversicherungsgrenze – egal wieviel sie verdienen und Einführung einer einheitlichen Altersrente für JEDE/N ab 62 in Höhe von 1300 – 1500 Euro, die man davon locker bezahlen könnte.

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Grafikquelle    :     Am 15.04.2010 besuchte der Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion DIE LINKE Michael Schlecht Soest. Die Landtagskandidaten der LINKEN im Kreis Soest Elisabeth Umezulike, Michael Bruns und Manfred Weretecki forderten anlässlich der Veranstaltung zur Wirtschaftspolitik die Überführung der Privatbanken in öffentliche Hand und die Einführung der Millionärssteuer.

Ein Kommentar zu “Altersarmut verhindern!”

  1. Bremer sagt:

    Dr uruguayische Staatspräsident Jose Mujica(Ex-Tupamaros, Frente Amplio) spendet 90% seines monatlichen Gehaltes von 12.500.- US-$ an NGOs. Das Gehalt ist weniger als ein deutscher MdB, aber er hat nur ein Amt und schreit nicht immer „Gerechtigkeit geht anders“.
    .
    http://www.pepetalcuales.com.uy/articulos/

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