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Alexander Ulrichs Reise

Erstellt von IE am Freitag 26. April 2013

Wenn Merkel eine Reise macht, kann Ulrich viel kassieren

Wenn einer eine Reise macht, so kann er viel erzählen. Das wissen sicher viele von uns aus gemachten Erfahrungen oder zumindest aus vielen zugänglichen Reiseberichten. Solch einen Bericht lesen wir auch in der Ausgabe des Spiegel von dieser Woche. In diesen Artikel geht es um eine Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Bahrain.

Im Mai 2010 machten sie sich auf den Weg mit dem Ziel, die Arabische Halbinsel. Um dort Deutsche-Panzer zu verkaufen? Das wissen wir natürlich nicht so genau, denn die von der Politik avisierten Anlässe einer solchen Reise werden so genau dann auch wieder nicht erklärt. Der Reiseführerin Angela Merkel schlossen sich auch vier weitere Parlamentarier an. Die Tagesbuchführerin Katja Keul von den Grünen, Patrick Döring aus der FDP, Christian Ruck aus der CSU und last but not least Alexander Ulrich aus der LINKEN. Die SPD verzichtete.

So dürfen wir uns dann auch mit den Reisenden über folgende Erinnerungen freuen und zitieren: aus dem Spiegel „Und schon das erste Nachtquartier der morgenländischen Dienstreise, ein Luxushotel in Abu  Dhabi, raubte den deutschen Volksvertretern den Atem. ,,Was hier wie Gold aussieht notierte die grüne Abgeordnete Katja Keul in ihrem Online-Reisetagebuch, das ,,ist auch Gold!““

Den vollständigen Reisebericht findet ihr auf der Webseite von Katja Keul

>>>>> HIER <<<<<

Ein super Bericht. Leider und das ist ja im Alltag Usus erinnern wir uns immer an die schönen Erlebnisse einer solchen Reise. Die weniger angenehmen Dinge werden natürlich allzu gerne verdrängt oder geraten vollständig in Vergessenheit. Viele sprechen hier auch vom Zahn der Zeit und haben den Zahnarzt schon vergessen.

Merkwürdig dass in einen sehr genau detaillierten Bericht über den Grund der Reise fast gar nichts zu lesen ist. War der Grund der Reise vielleicht Anlass für die SPD auf eine Begleitung zu verzichten? Aber wir haben ja einen Reisebegleiter von den LINKEN ausgemacht und fragen einfach einmal nach: „Guten Tag Genosse Ulrich. Habt ihr auf dieser Reise den Deutschen Waffenexport angekurbelt? Im besonderen in Saudi-Arabien das viel beschriebene Panzergeschäft?“

Der Spiegel berichtet in seiner Druckausgabe auch über die Entgegennahme von Gastgeschenken und schreibt folgendes, wir zitieren erneut:

Spektakulär waren auch die Reiseandenken, mit denen die Saudis ihren Gästen den Abschied versüßten: Neben Dattelpäckchen fanden die Parlamentarier je eine exklusive Geschenkbox vor, akkurat drapiert auf dem Flugzeugsitz in der deutschen Regierungsmaschine. Die mit freundlichen Empfehlungen des saudischen Herrscherhauses versehenen Etuis enthielten Armbanduhren des Herstellers Gio Monaco, einer Schweizer Luxusmarke, deren Modelle laut Brancheninsidern „nicht unter 1500 Euro Ladenpreis“ gehandelt werden.

So weiß Döring sehr wohl von einen Päckchen auf seinen Sitz zu berichten welches er „ungeöffnet“ dem Bundestagspräsidenten übergeben habe. Nur die Datteln habe er noch im Flugzeug verzehrt.

Katja Keul habe die „ziemlich hässliche Uhr“ nach einigen Recherchen über die entsprechende Zuständigkeit für derlei Dinge, ordnungsgemäß gegen Quittung und Übergabeprotokoll weitergereicht.

Nicht mehr an die Uhr erinnern konnten sich dagegen Christian Ruck und Alexander Ulrich wobei wir vermuten das es da schon Verbindungen zwischen der CSU und zumindest Ulrich geben könnten? In der Spiegelausgabe lesen wir zu Ulrich folgendes:

Von einer Schweizer Uhr, welche seinerzeit auf seinem Flugzeugsitz gelegen habe, wisse er nichts, sagte der Pfälzer am 12. April am Telefon. Man bekomme ja so viel geschenkt, die Sache müsse geprüft werden. Fünf Tage später konnte sich der parlamentarische Geschäftsführer der Linken dann erinnern: Ja, bei der fraglichen Reise sei „eine Uhr als Gastgeschenk“ überreicht worden, erklärte er schriftlich. „Da ich persönlich keine Luxusgüter verwende“,  so Ulrich, könne er jedoch „nicht sagen“, ob es sich um eine „wertvolle“ Uhr handelt“. Das Stück befinde sich „im Besitz der Bundestagsverwaltung“.

 

Seit wann genau – also ob vor oder nach der Spiegel-Anfrage -, verriet Ulrich nicht.

Wobei wir den Verbleib der Uhr sogar noch für ein Ablenkungsmanöver halten. Vergleichen wir doch einmal das Niveau der Webseiten der Katja Keul mit der von Alexander Ulrich >>HIER<<.

Auffallend, keine Zeile über seine Reisen, welche ja auch Teil seiner parlamentarischen Arbeit sind. Dafür wird er gewählt! Seit 2005 in den Bundestag.

Katja Keul: Sehr offen, Leserfreundlich, berichtet sehr ausführlich über ihre parlamentarischen Reisen. Ein Bild welches für Demokratie Verständnis spricht?

Überhaupt ansonsten nur schimpfend über die Regierung, welche aus dem Linken Spektrum als Faschisten, Rassisten oder Kriegstreiber bezeichnet werden. Die Frage ist doch was veranlasst solch einen Menschen die Kanzlerin auf eine solche Reise zu begleiten? Um genau als Unterstützer die Sache anzukurbeln welche die Linke verabscheut: Waffengeschäfte? Warum hat er darüber nichts zu berichten? Verschlossenheit macht immer verdächtig!

Das auch ist ein gutes Beispiel  für die janusköpfige Politik in der Linken. Alles abgreifend wo es irgendetwas zu raffen gibt? Nach Möglichkeit zwei oder auch drei Mandate in einer Hand. Sozialismus pur? Im übriegen eine typische „Unterschichten“ Manier, morgen könnte ja schon alles vor bei sein und der Magen leer bleiben. Gut Bürgerliche nennen das „Neureich“. Alles mitnehmen, eben Politiker welche wir wählen, oder auch nicht!

Fotoquelle: Verlinkung mit der Webseite von Katja Keul, MdB Die Grünen

7 Kommentare zu “Alexander Ulrichs Reise”

  1. Pälzer sagt:

    Dem Gewerkschaftler Ulrich traue ich das mögliche Fehlverhalten zu. Dass jemand eine teure Luxusuhr mit ebenfalls kostbarem Armband von einem 10-Euro-Produkt nicht hat unterscheiden können, ist doch absurd. Falls aber doch, wäre er auch politisch unfähig.

  2. Opa Fielmann sagt:

    Die Gier, die fünfte Macht…

  3. klara sagt:

    Ulrich ist ein linker Egomane der nur Macht und Gier kennt. Wenn man diesen zäsarenwahnhaften, narzistischen Demokratieverachter zusqammen mit seinen armseligen Speichelleckern aus RP beobachtet, dann weiß man, dass es für diese Person nur seine eigenen Interessen gibt, keine Satzung, keinen Beschlüsse über die er sich nicht hinwegsetzen könnte. Geschehen auf dem letzten LPT im Zusammenhang BTW und die Landesschiedskommission entscheidet sinnigerweise erst nach der Wahl oder gar nicht. Da ist dies nur eine Kleinigkeit.

  4. 50667 sagt:

    Wofür stehen Gewerkschaftler an der Spitze in den Linken Saarland und RLP? Für „Parteisäuberung“ mit ihren willfährigen Parteireinigern namens Ferner und Fieg?

  5. Schöneberger sagt:

    Die PDS. hätte besser die Hose vollgemacht als die pfälzische Gurkentruppe finanziell zu unterstützen – [denn das war] zum Fenster hinaus geschmissenes Geld.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/parteispende-linke-muss-strafe-zahlen-a-657090.html

    2011 scheitert die RLP-Linke an der Fünf-Prozent-Hürde
    Das Ergebnis: 3%, das nur als desaströs bezeichnet werden kann. Ich halte es für verdient (u.a. dämliche Wahlplakate).

  6. Ichbins sagt:

    nach dem Höneß auch der Rummenigge – der hat aber lediglich Uhren eingeführt http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rummenigge-soll-uhren-nicht-verzollt-haben-teure-geschenke-aus-katar-1.1660830 – die Dame und Herren Politiker werden ja nur legales Uhrwerk eingeführt und wieder abgeführt haben? Oder schaut man bei denen nicht diplomatisch ins Gepäck, so dass diese alles mit bringen könnten oder bleibt das im Niebel?

  7. Pälzer sagt:

    Einfach nur lächerlich:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=617727388257235&set=a.468654773164498.118761.100000599376971&type=1&theater

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