Vor einem Jahr demonstrierten 1,7 Millionen Hongkonger für Demokratie. Heute kämpft die Bewegung ums Überleben: Je weniger protestieren, desto gefährlicher wird es. Früher stand Hanna* bei den Protesten in der ersten Reihe – in voller Demomontur: schwarzes T-Shirt, Gasmaske und Helm, zum Schutz vor Tränengas und Gummigeschossen. Zusammen mit Freundinnen stellte Hanna sich Polizisten in den Weg, um andere Demonstrierende zu schützen. Doch inzwischen traut sie sich überhaupt nicht mehr zu protestieren. Hanna hat Angst. So wie viele junge Hongkonger, die inzwischen lieber zu Hause bleiben.  „Je weniger wir sind, desto größer ist die Gefahr, festgenommen zu werden“, sagt Hanna. Eine Festnahme könnte dazu führen, als „Aufständische“ angeklagt zu werden und für zehn Jahre ins Gefängnis zu müssen. Ein Risiko, das Hanna nicht mehr eingehen will, jetzt, wo sich nicht mehr Hunderttausende auf die Straße wagen, sondern meist nur noch ein paar Hundert, an manchen Tagen ein paar Tausend. Sie scheut inzwischen sogar davor zurück, in der Öffentlichkeit über Politik zu reden.

Zeit Campus-online

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Wer in den Schulen was gelernt, hat sich im Leben viel versperrt! Ich unterhalte mich viel mit Studenten-Innen in der Nachbarschaft.

Schulleitung: Reformstau in Berliner Schulen

5.) Der Senat muss bei der Digitalisierung schneller handeln

Die Schulen brauchen eine bessere Ausstattung, kluge Konzepte und gezielte Fortbildung der Lehrer. Eigentlich sollte man ja in den Sommerferien nicht an Schule denken müssen, sondern die Seele baumeln lassen. Das gilt diesmal allerdings nicht für Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Sie und ihre Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie müssen viel tun, damit die Schulen Anfang August wieder öffnen können und gewappnet sind für den Fall eines erneuten Lockdowns. Vor allem müssen sie sich um die weitere Digitalisierung kümmern. Es fehlt dabei nicht nur die technische Ausstattung, es fehlt auch an sinnvollen pädagogischen Konzepten. Lehrer müssen jetzt dringend fortgebildet werden. Zwar gibt es auch einzelne Fortbildungen in den Bezirken, aber anscheinend fehlt eine große und Berlin-weite Initiative.

Berliner-Zeitung

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Wurde der politische Gegner von der Linken noch nicht erkannt ? Die angewandte Taktik  in Form einer solchen Argumentation kann nur als Stümperhaft bezeichnet werden.

Kampf gegen Wohnungsnot in Berlins

6.) Linke Bausenatorin lobt Seehofer-Gesetz

Vorkaufsrecht, Baugebote und weitere Eingriffe ins Eigentum: Katrin Lompscher sieht „sehr positive Ansätze“ beim Vorgehen des CSU-Bauminister gegen Wohnungsnot Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) will mit einem „Baulandmobilisierungsgesetz“ die Wohnungsnot bekämpfen und verschärft dabei teilweise städtebauliche Instrumente, die bisher nur vereinzelt in Ländern wie Berlin eingesetzt werden. So sieht die Novelle des Baugesetzbuches, über die der „Spiegel“ zuerst berichtete, beispielsweise Erleichterungen vor bei der Ausübung des Vorkaufsrechts in den Kommunen, wie es als erstes systematisch vom Grünen Baustadtrat Florian Schmidt in Friedrichshain-Kreuzberg angewendet wurde. Hierbei tritt eine kommunale Firma anstelle eines privaten Investors in Kaufverträge über Wohnhäuser ein.

Tagesspiegel

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„Ich habe auch schon schwarze Frauen begrapscht“

7.) Trump weist Rassismusvorwürfe zurück:

Immer wieder schlägt Donald Trump der Vorwurf entgegen, ein Rassist zu sein. Doch nun hat sich der US-Präsident mit deutlichen Worten gegen solche Verdächtigungen zur Wehr gesetzt. So beweise die Tatsache, dass er neben zahlreichen weißen auch schon schwarze Frauen begrapscht habe, dass er unmöglich rassistisch sein könne. „Ich bin die am wenigsten rassistische Person auf der ganzen Welt, das weiß jeder“, erklärte Trump auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. „Ob kaffeebraune Schönheit, Latina oder Chinesin: Ich belästige und beleidige ohne Ansehen der Hautfarbe.“

Postillon

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