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RENTENANGST

Archiv für Mai 3rd, 2020

Transitmigration in Calais

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Mai 2020

Lieber Corona als Polizeigewalt

Von Tobias Müller

Die Pandemie erschwert die ohnehin harten Bedingungen in den Flüchtlingscamps in Calais. Infektionen gibt es zum Glück bislang kaum.

Die elenden Lebensumstände in den Flüchtlingslagern im Norden Frankreichs haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus noch einmal drastisch verschärft. Deutlich weniger Unterstützer sind vor Ort, was sich direkt auf die Versorgungslage niederschlägt.

Gut 1.500 Geflüchtete harren derzeit in mehreren äußerst provisorischen Camps im Norden Frankreichs aus; davon etwa zwei Drittel in der Hafenstadt Calais, seit jeher das Zentrum für Transitmigranten, die unterwegs nach Großbritannien sind. Vor Jahren war das Elendslager „Dschungel von Calais“ bekannt geworden, das im Jahr 2016 geräumt wurde. Doch ein Ende der Ansiedlungen war das nicht.

Die anderen Camps liegen bei Grande-Synthe, einem zwischen Stadt und Hafen gelegenen Vorort von Dunkerque. Trotz des deutlich eingeschränkten Verkehrs kämen zudem wöchentlich neue Migranten in Calais an, erklärte die Hilfsorganisation Auberge des Migrants.

Wegen der Pandemie haben einige Organisation ihre Hilfe aufgegeben: Die Refugees Community Kitchen, die in den letzten Jahren fast drei Millionen Mahlzeiten in den nordfranzösischen Hotspots verteilte, verkündete Ende März „schweren Herzens“, die Hilfe einzustellen – „aus wachsender Besorgnis um die Sicherheit unserer Freiwilligen und der Menschen, die wir bekochen.“ Auch die Organisation La vie active, die im behördlichen Auftrag warme Mahlzeiten verteilte, ist coronabedingt nicht aktiv.

Helferin: Lokale Busse transportieren keine Flüchtlinge mehr

Maya Konforti, seit Jahren aktiv bei Auberge des Migrants, ist eine der verbleibenden Freiwilligen in Calais. Sie berichtet, dass die lokalen Organisationen einspringen, um die entstandenen Engpässe abzufedern. Sie und ihre Kollegen verteilen nun jede Woche 1.000 Tüten mit Lebensmitteln. Der strukturelle Mangel ist damit freilich nicht behoben.

Eine weitere Einschränkung, sei, so Konforti, dass die lokalen Busse Geflüchtete aus Angst vor Infektionen nicht mehr transportierten. Dies schränkt wiederum die Möglichkeit stark ein, im Notfall in das am Stadtrand gelegene Krankenhaus zu gelangen.

Von einer befürchteten Infektionswelle blieben die Niederlassungen in Calais und Grande-Synthe bislang verschont. Fünf registrierte Corona-Ansteckungen gab es dort im April, die inzwischen geheilt sind. Nach Angaben der Behörden waren im April 290 Personen vorübergehend in Unterkünften untergebracht worden.

Quelle       :      TAZ        >>>>>           weiterlesen

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Grafikquelle         :

Oben     —      Tents at the jungle in October 2015

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Unten      —           Tunnelåpningen på fransk side Foto: Holger Weinandt

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Vom globalen Virenexpress

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Mai 2020

Die Arbeitslosenindustrie steht still, weil das Virus es so will

File:Playground Braunhirschengasse, COVIDed 05.jpg

Quelle     :       untergrund-blättle      CH

Von Aktive Arbeitslose

Schluss mit der Arbeitsmarktpolitik, sinnvoll tätiges Leben in Würde für alle! Das vom globalen Virenexpress auch in Österreich abgeladene COVID-19 Virus hat auch seine positiven Seiten.

Dank autoritär überstürzt verordnetem Teillockdown mit de facto Ausgangssperre im Quasi-Ausnahmszustand, greift für viele Menschen (aber leider noch nicht alle) eine Entschleunigung des Lebens um sich, die mensch sich sonst nur in Utopien vorstellen konnte

Auch die sonst tagtäglich von AMS und Arbeitslosenindustrie bedrängten Erwerbsarbeitslosen können endlich aufatmen: keine durch die Sanktionenpeitsche erzwungenen Sinnloskurse mit rund um die Uhr Überwachung, keine schlaflosen Nächte wegen unnötiger AMS-Termine, keine zermürbende Arbeitssimulationen am potemkinschen Dorf „Zweiter Arbeitsmarkt“ und kein Stress bei der Jagd nach nicht vorhandenen Jobs am Arbeitsmarkt, wo mensch sich um jeden Preis verkaufen muss. Selbst der Antrag um das Arbeitslosengeld ist für die 10.000 erwerbslos gemachten Menschen von zu Hause ohne bürokratische Schikanen und Vorsprachen möglich.

Hoch fahren auf neuen Bahnen!

Aktive Arbeitslose Österreich regen daher an, die von der Regierung dem ganzen Land verordnete Zwangspause für viele Menschen zum Überdenken der bisherigen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zu nutzen. Statt möglichst wieder rasch zurück in das alte Hamsterrad zu springen, ergibt sich eine einmalige Gelegenheit, Alternativen zu jenem auf eskalierenden Konsum und Arbeitszwang beruhenden Industriesystem zu suchen, das uns nicht nur die Klimakrise sondern auch vermehrt auftretende und oft in der Massentierhaltung ausgebrütete Virenepidemien beschert.

Aktive Arbeitslose Österreich fordern daher:

    • Schluss mit dem destruktiven Sanktionenregime, das vom Deutschen Bundesverfassungsgericht und vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) als unvereinbar mit der Menschenwürde erklärt wurde.
    • Kurzfristig: Erhöhung der Nettoersatzrate auf 80%, Wiedereinführung der Wertsicherung der Leistungen der Arbeitslosenversicherung.
    • Umwandlung des Arbeitsmarktservice (AMS), das sich bislang mehr an Unternehmen und Parteipolitik als an den Beitrag zahlenden Versicherten orientierte, in ein Erwerbslosenservice (ELS) [Konzept], in dem Arbeit Suchende eine demokratische Mitsprache haben. Das bedeutet unter anderem:

– Freie Wahl der Betreuung beim ELS, die statt nach Geburtstagen nach Fachgebieten organisiert wird. – Freie Wahl der Kurse (Bildungsscheck) und Ressourcen, um wirklich neue Wege selbstbestimmt auszuprobieren. – Förderung echter Alternativen zum Hamsterrad, wie zum Beispiel Projekte solidarischer Ökonomie (z.B. Erwerbslosenselbsthilfeprojekte, Genoss*innenschaften)

  • Mittelfristig: Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommen [Volksbegehren] über der EU-SILC Armutsgefährdungsschwelle [Petition Existenzsicherung Corona-Grundeinkommen], finanziert unter anderem aus Tobin-Tax („Spekulationssteuer“), CO2-Steuer (insbesondere auf Flugtreibstoff, Schiffsdiesel), Vermögenssteuer, Virenverbreitungsabgabe auf Massentierhaltung, Flugtickets)

Dank technischem Fortschritt ist ein gutes Leben für alle möglich, wir müssen es auch „nur“ wirklich nachhaltig einfordern und selbst vorleben!

Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Name einer Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Webseite eine Copyleft (Public Domain) Lizenz.

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Grafikquelle        :    Absperrung der Spielgeräte im Braunhirschenpark in Rudolfsheim-Fünfhaus, Wien, während der Corona-Krise und der durch sie von der Bundesregierung verfügten Beschränkungen.

Author Herzi Pinki

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„Wenn Sie ein Handy haben,

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Mai 2020

„sind Sie doch ohnehin schon überwacht“

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Interview:

Früher brach Oxblood Ruffin in die Rechner großer Konzerne ein. Heute denkt der Hacker über die ideale App gegen das Coronavirus nach – und deren möglichen Missbrauch.

Oxblood Ruffin, mit bürgerlichem Namen Laird Brown, ist ein kanadischer Hacker, der als Mitglied des Kollektivs Cult of the Dead Cow in den Achtziger- und Neunzigerjahren Kultstatus in der Szene erreichte. Die Gruppe programmierte unter anderem die Software Back Orifice, mit der man in Firmenrechner eindringen und sie aus der Ferne steuern kann. Später setzte Ruffin sich als Hacker und Gründer der Hacktivismo-Bewegung für freie Rede im Internet ein und begleitete verschiedene internetbasierte Menschenrechtsprojekte von Kanada bis nach Tibet.

ZEIT ONLINE: Sie sind ein Veteran der weltweiten Hackerszene und jetzt machen Sie etwas, das man am wenigsten von Ihnen erwarten würde. Sie arbeiten an der Entwicklung von Corona-Apps, also von Überwachungstools, um die weltweite Pandemie einzudämmen.

Oxblood Ruffin: Na, wir Hacker sind gut in Fragen der Computersicherheit, oder? Man will doch, dass die Privatsphäre der einzelnen Leute gewahrt bleibt und trotzdem für die Gesellschaft etwas Nützliches herumkommt. Wie man so etwas macht, wissen wir in der Hacker- und in der Computersicherheitscommunity besser als andere Leute.

ZEIT ONLINE:  Womit genau beschäftigen Sie sich im Moment?

Ruffin: Ich war zuletzt in verschiedenen Projekten und Unternehmen aktiv. Bei einem ging es um einen Beitrag zu der Art von Corona-App, über die im Augenblick alle reden: die automatische Erfassung von Begegnungen von Menschen, die sich später vielleicht als infiziert herausstellen, sodass alle anderen Leute gewarnt werden können. Im Augenblick arbeite ich aber noch an einem Projekt, das solche Apps weiterdenkt: Welche Funktionen könnten die Leute in einer Corona-App noch nützlich finden? Wie kann man sicherstellen, dass sie auch wichtige Gruppen erreicht wie die Senioren oder die Flüchtlinge? Kann man die App so programmieren, dass sie auch auf sehr alten Handys noch gut läuft? Könnte es eine solche App attraktiver machen, wenn sie zusätzliche Funktionen während des Ausbruchs von Epidemien bekäme – etwa einen Klopapier-Finder? In Deutschland wäre das doch in den vergangenen Wochen der Hit gewesen: Die App teilt Ihnen mit, wenn im Supermarkt an der Ecke wieder das Dreilagige angeliefert wird.

ZEIT ONLINE: Sind Hacker nicht eigentlich die Leute, die ungebeten in anderer Leute Computersysteme eindringen? Ihr Kollektiv Cult of the Dead Cow wurde besonders bekannt durch das Programm Back Orifice, das seinerzeit ein unerlaubtes Eindringen in Microsoft-Windows-Computer in großen Konzernen ermöglichte.

Ruffin: Das wird so häufig missverstanden! Wir haben damals ja auch ein öffentliches Interesse bedient. Wir wollten zeigen, dass Microsoft kein gutes Sicherheitsmodell hatte. Die haben darüber tatsächlich eine Menge Geld verloren, und die haben sich nicht gerade bei uns bedankt, aber die ganze Aktion führte bald zu wesentlich sichereren Betriebssystemen von Microsoft. Und die gleiche Gruppe, die damals hinter dem Back Orifice stand, hat später eine Menge Projekte in Richtung Hacktivismus und ethischer Technikentwicklung angestoßen, Menschenrechtsgruppen in vielen Ländern mit einem besseren technischen Verständnis ausgestattet und so weiter.

ZEIT ONLINE: Und jetzt engagieren Sie sich für einen potenziellen Überwachungs-Albtraum: die sogenannte disease surveillance. Die Leute sollen ein Programm auf ihre Handys laden, das dabei hilft, den Ausbruch der Corona-Epidemie genauer zu verfolgen.

Ruffin: Der Begriff disease surveillance ist wirklich sehr unglücklich gewählt. Aber so geht das nun mal. Man dämmt eine Epidemie ein, indem man sehr genau die Träger der Krankheit, die Ansteckungssituationen und die entsprechenden Orte identifiziert. Das muss man tun und zugleich möglichst die Privatsphäre der Einzelnen wahren.

„Die Leute müssen dem Programm vertrauen“

ZEIT ONLINE: Kürzlich hat die Bundesregierung eingelenkt und der sogenannten dezentralen Lösung zugestimmt, bei der die Daten über Begegnungen zwischen den Menschen gar nicht mehr irgendwo zentral gespeichert werden. Ist das schon ausreichend, um die Privatsphäre der Leute zu schützen?

Ruffin: Es wird immer möglich sein, aus bestimmten Daten auch wieder auf einzelne Personen zu schließen. Die Probleme sind besonders groß, wenn viele erhobene Daten auf einen zentralen Computerserver geladen werden, wo sie unter Umständen sogar noch mit anderen Datensätzen abgeglichen werden können. Insofern ist die dezentrale Lösung schon mal besser, aber lückenlose Systeme gibt es nicht. Doch ehrlich gesagt: Wenn Sie ein Handy haben, sind Sie doch ohnehin schon überwacht, mitsamt Ihren Bewegungsdaten und Begegnungen mit anderen Handybesitzern. Handys sind Überwachungsmaschinen. Die Polizei oder die National Security Agency (NSA) kann zum Handybetreiber gehen und wird diese Informationen bekommen, sofern sie sich aus der Politik und von den Gerichten die entsprechenden Genehmigungen besorgen. Ich sehe nicht ganz, wie eine solche Corona-App da noch einen Unterschied macht.

ZEIT ONLINE: In einigen weniger freiheitlich verfassten Staaten läuft das ja schon so. Die programmieren gar nicht erst eine App, sondern versuchen die Ausbreitung des Virus und die Ansammlung von Menschenmengen über diese Metadaten zu ermitteln.

Ruffin: Und eine berechtigte Sorge ist, dass das auch in freiheitlichen Gesellschaften gesellschaftsfähiger wird, das stimmt. In einer Krise wächst die Zustimmung zu den Politikern. Das sehen Sie in Deutschland ja gerade bei Angela Merkel und nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sahen Sie es in den USA bei den Zustimmungswerten von George W. Bush. Die Leute stimmen dann auch allen möglichen, angeblich notwendigen Veränderungen zu. Und die Politiker haben oft Sicherheitsbehörden im Nacken, die schon lange von einem Ausbau des Überwachungsstaats geträumt haben. In der Krise wittern sie ihre Chance, solche Vorstellungen umzusetzen.

Schafherde mit Schäfer.jpg

Traue nie einer Regierung – auch wenn du zur Wahl gegangen bist – Die Lämmer bleiben zu ruhig.

ZEIT ONLINE: Aber bei der Entwicklung dieser Corona-Apps sehen Sie diese Gefahr nicht?

Ruffin: Diese Apps werden im Augenblick ja sehr stark im öffentlichen Raum entwickelt, von akademischen Instituten, gemeinnützigen Organisationen und privaten Unternehmen. Das gefällt mir ganz gut. Es funktioniert besser als eine rein staatliche Entwicklung, schon weil es weniger bürokratisch und letztlich auch offener zugeht.

ZEIT ONLINE: Wieso würde man privaten Unternehmen da vertrauen? Private Entwickler haben in den vergangenen Jahren doch das Internet in eine gigantische Überwachungsmaschine verwandelt, die Googles, Facebooks und Twitters dieser Welt haben eine Art Überwachungskapitalismus geschaffen.

Quelle       :        Zeit-online           >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen       :

Unten           —          “Music is what feelings sound like.” ================ Lame title I know =) I love listening to music, don’t you? Do you a ipod or a itouch? Or a cd that you listen too? man! I have over a thousand songs on my itouch. I can’t get enough of music. So yesterday my family and I went to Ross to buy some clothes. I don’t want to spend my labor day laboring on school. Anyways, that’s pretty much it… Well guys I have a busy week because of school and posting new pics is going to be difficult but I’ll still comment on your photos.. have a good week guys… =======LAST NOTE======== So I would you to add, check out, or comment on <a href=“https://www.flickr.com/people/johnbarbs/„> John Barbs</a> photos. His a local photographer on Guam just like me and Adrian. Man! He takes amazing shots of Guam and he has an awesone collection of HDR, long exposure, and landscapes.

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Unten      —        Eingezäunte Schafherde mit Schäfer auf der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel.

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Mainstream und Corona

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Mai 2020

Corona-Leugner: Pandemie oder Panikmache?

Theater District, New York, NY, USA - panoramio (10).jpg

Quelle       :    Scharf  —   Links

Von Hannes Sies

Alle einig gegen Corona: Regierung, Medien und die Menschen auf der Straße. Doch das Misstrauen im Netz brodelt, wenn der Mainstream sich in Harmonie mit den Herrschenden suhlt. Schon haben wir das Wort „Corona-Leugner“  gehört, es meint wohl alle, die den Verdacht einer Panikmache hegen. Corona wäre demnach nur eine neue Art Grippe und die Demokratie in akuter Gefahr durch angebliche Maßnahmen zur Eindämmung der erfundenen Seuche.

Dummerweise ist wohl, soweit man jetzt wissen kann, beides richtig: Es ist eine Seuche, von der große und noch unbekannte Gefahren für die Gesundheit ausgehen. Aber natürlich liegen auch die Panikmache-Kritiker richtig mit ihrem Misstrauen gegen die Herrschenden. Die werden wie immer alles tun um ihre Macht aus- und Demokratie abzubauen, gelebte Politik wie etwa Demonstrationen verbieten, Überwachung per Corona-App forcieren und dabei die Angst der Menschen schamlos ausbeuten. Dagegen Widerstand zu leisten ist absolut vernünftig.

Das heißt aber nicht automatisch, dass das Coronavirus nur ein Fake, harmlos oder gar eine zum Zweck der Demokratiezerstörung gezielt freigesetzte Biowaffe ist. Wie gefährlich es ist, ist jedoch heute noch schwer abschätzbar, besonders hierzulande bei relativ geringen Infizierten- und Todeszahlen. Wir sind 80 Millionen Menschen, werden in Schnitt 80, also sterben ca. eine Million pro Jahr, macht ca. 2-3000 pro Tag. Ein paar Hundert Tote täglich mehr bringt auch eine sommerliche Extrem-Hitze oder die jährliche Grippewelle -also alles Panikmache mit Corona?

Nicht unbedingt. Gegen Grippe haben wir Impfstoff und Medikamente, die Krankheit ist gut erforscht. Corona noch nicht -und es mehren sich Anzeichen, dass Corona -anders als Grippe- das Nervensystem angreift, dass die Viren sich den Riechnerv entlang ins Hirn vorarbeiten und dort z.B. die Atmung lähmen. Vorher können sie dabei Geruchs- und Geschmackssinn lahmlegen, wohl bei manchen schwer- oder irreversibel. Ob das heilbar ist, ob sogar weitere Spätfolgen drohen, muss sich erst zeigen im Lauf der nächsten Monate und Jahre.

Bis dahin ist es absolut vernünftig, jede weitere Ansteckung jedes einzelnen weiteren Menschen zu verhindern. Der Statistiker- und Experten-Affentanz um Testquote, Todesrate und den Ansteckungsfaktor R ist wenig hilfreich und für die Spätfolgen-Frage absolut irrelevant. Wenn R laut RKI im März mal unter 1 sank war das übrigens keine Garantie für ein quasi „natürliches Ende“ der Pandemie, denn der Faktor wird landesweit gemessen, Corona ist aber bislang nur regional verbreitet -und soll es auch bleiben (leider fielen auch kluge linke Köpfe wie Herrmann Ploppa auf diesen Trugschluss herein).

Machteliten missbrauchen Corona

Die reaktionären Machteliten missbrauchen die Corona-Krise für ihre egoistischen Ziele, davon können wir ausgehen, das müssen wir aufdecken und anprangern. Lassen wir uns dabei aber nicht verwirren und auf falsche Fährten locken. Ist der 5G-Netzausbau gesundheitsschädlich, überflüssig und wird -wie Corona- dem Überwachungsstaat in die Hände spielen? Ja. Muss die 5G-Elektrosmog-Erhöhung aber etwas mit Corona zu tun haben? Nein, eher nicht.

Die als vermeintliche Corona-Trigger zerstörten 5G-Masten desavouieren Kritiker eher als Verschwörungs-Spinner, was von tatsächlichen Verschwörungen der Machteliten ablenkt. Eher sind Feinstaub und Stickoxide Corona-Förderer (höhere Todeszahlen in Smogzonen wie Wuhan, Madrid, Lombardei), was leicht einsehbar ist: Autoabgase schädigen die Atemwege, Corona kommt leichter an den Riechnerv, ins Gehirn -Exitus. Also wären statt 5G eher die Doppelverpester SUV zu kritisieren.

Linke gegen Schwarzrot und Grüngelb

Und die Linke sollte energischer ihre Linie auch in der Coronakrise deutlich machen. Wir Linke haben seit Jahrzehnten gegen Privatisierung und Abbau des Gesundheitswesens gekämpft -gegen alle anderen, auch gegen Grüne und SPD. Nur darum steht unser Land heute in der Coronakrise besser da als andere, die sich den Neoliberalismus total unterwarfen. Oder von Merkel, IZB und IWF dazu gezwungen wurden, wie Spanien und Italien. Mainstreammedien verschweigen das und hofieren ohne kritische Nachfragen sogar die Marktextremisten der FDP.

Zettel „Wollt ihr die totale Hygiene?“.jpg

Krisengewinnler tummeln sich in Presse und TV, lassen sich als Retter oder unschuldige Opfer Bauchpinseln. Schluss damit! Die Unverschämtheit des Grapschens nach Steuergeld bei Dax-Konzernen anzuprangern ist ein guter Anfang: Wer sich durch Steuervermeidung etwa in Richtung Karibik, Luxemburg oder Delaware vor seiner Verantwortung drückte, soll jetzt gefälligst erst auf die dort versteckte Beute zurückgreifen, bevor er bei der Staatskasse bettelt. Aus Steuergeld Dividenden an Aktionäre ausschütten geht gar nicht. Danke Linksfraktion im Bundestag. Und Pfui dafür an Schwarzrot und Grüngelb!

Urheberrecht
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Grafikquellen      :       —

Oben          —           Theater District, New York, NY, USA

This image, which was originally posted to Panoramio, was automatically reviewed on by Panoramio upload bot, who confirmed that it was available on Panoramio under the above license on that date.

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2.) von Oben       —       Satirische spanische Darstellung Ende September 1918: der Soldado de Nápoles liest in der Zeitung vom gutartigen Charakter der Krankheit und gleichzeitig, dass der Platz auf den Friedhöfen ausgeht

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Unten         —            Flyer

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Coronavirus in Deutschland

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Mai 2020

Leben retten ja, aber …

Remscheid Lennep - Gänsemarkt30 01 ies.jpg

Von Tobias Schulze

Wie viel wert ist ein Menschenleben? Kommt drauf an. Die Abwägung ist nicht nur in der Gesundheitspolitik üblich.

Wie wichtig ist uns ein Menschenleben? Und ist uns jedes Leben gleich viel wert? Zwei Männer aus dem Südwesten haben in dieser Woche diese Fragen aufgeworfen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte dem Tagesspiegel in einem sehr klugen Interview zur Debatte über die Coronaschutzmaßnahmen: „Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig.“

Der grüne Kommunalpolitiker Boris Palmer sagte in einem sehr kühlen Interview auf Sat.1: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären – aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.“ Ein Satz, der allein schon wegen seiner Empathielosigkeit schmerzt. Einerseits verwundert es also nicht, dass sich gerade gegen Palmer eine breite Allianz der Entrüsteten bildete: Der CSU-Chef nennt die Debatte „gefährlich“.

Grünen-Vorstände aller Ebenen distanzierten sich binnen Stunden von ihrem Tübinger Parteifreund. Und schon vor Palmer, aber nach Schäuble kommentierte Margarete Stokowsi in ihrer Spiegel-Kolumne: „Unangenehm ist, wie explizit davon ausgegangen wird, dass ein paar Leute jetzt wohl geopfert werden müssen.“ Ja, das ist unangenehm. Unangenehm ist allerdings auch, dass in der Kritik ein sehr selektiver Moralismus mitschwingt.

Dass neben dem Coronavirus auch die Coronarestriktionen Menschen töten – in einer Menge, die sich nicht beziffern lässt –, blendet sie aus. Vor allem aber: Dass Politik und Gesellschaft vor Entscheidungen verschiedene Güter miteinander abwägen und der Schutz von Menschenleben nicht automatisch alle andere aussticht, ist kein Phänomen der Coronakrise. Es ist Normalität – und manchmal unvermeidbar.

Die Pflicht zur Organspende würde auch Menschen retten

„Abwägungen sind Teil jeder Gesundheitspolitik“, schrieb Anna Holzscheiter, Politikprofessorin mit Schwerpunkt auf Internationale Gesundheitspolitik, schon Anfang April in einem Essay. Der plötzlichen Entrüstung über diesen Fakt hafte etwas „Scheinheiliges“ an. Ein Beispiel: Auch eine Pflicht zur Organspende würde ohne Frage Menschenleben retten. Eine solche Pflicht steht aber nicht zur Debatte. Der Bundestag konnte sich im Januar noch nicht mal zur weniger weit gehenden Widerspruchslösung durchringen.

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Das Recht auf Selbstbestimmung stand über dem Schutz von Leben. Wir könnten Menschenleben retten, wenn wir den motorisierten Verkehr abschaffen. Machen wir aber nicht, weil es sowohl Reisefreiheit als auch Wirtschaft ruinieren würde. Wir könnten Menschenleben retten, indem wir Alkohol verbieten. Machen wir aber nicht, weil Alkohol so schön lustig macht. Wir könnten Menschenleben retten, wenn wir auch während Grippewellen Mundschutz tragen und die Hände waschen.

Quelle     :        TAZ         >>>>>        weiterlesen

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Grafikquellen      :

Oben      —      Gänsemarkt 30 in Remscheid-Lennep

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Unten         —    Werbeschild eines Bestattungsunternehmens

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DL – Tagesticker 03.05.2020

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Mai 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Das Leben Deutscher Polit-Katzen scheint ein Leben lang vorzuhalten! Einmal Kanzler  =  immer die Klappe auf, um nicht Abzukanzeln.  Gleichwohl braucht eine Doggy-Dame manchmal wirkliche Nasenstüber, auf das sie ( WIR ) die Bodenhaftung nicht verliert. Das diese dann  von einen Hartz 4 Admiral kommen, welcher ansonsten wenig brauchbares geliefert hat, sehen wir von den Flaschen Bier als Selbstversorger einmal ab, –  wollen wir heute  außer acht lassen.  Prost – auf das der Rausch des Größenwahnsinn noch lange vorhalten werde !!

Coronavirus in Deutschland

1.) Schröder warnt vor zweitem „Lockdown“

Ob der Schutz von Leben über allem steht, ist für den Altkanzler eine philosophische Debatte. Er fordert stattdessen ein Ende der Russland-Sanktionen. Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat vor schädlichen Kosten-Nutzen-Debatten und zu schnellen Lockerungen in der Corona-Krise gewarnt. „Die Nationalsozialisten haben Millionen von Menschen als lebensunwert bezeichnet und ermordet. Wir sind aus historischer Erfahrung und aus guten Gründen beim Lebensschutz und Abwägen von Einschränkungen vorsichtig“, sagte Schröder dem Tagesspiegel. „Das sollte auch so bleiben“.

Tagesspiegel

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Das wir es bei Beiden Antipoden mit eigentlich verrückten „Politikern“ zu schaffen haben wissen wir seit langen. Das der CDU die Pilze, welche aus der Erde wachsen, nicht mehr als Bindung zum Kapital reichen ist keine neue Erfahrung. Im Schatten vom Pulverdampf eines  Atompilzes lässt sich das persönliche Kapital wohl schneller vergrößern  als mit Diesel manipulierten Automobilen ? 

Streit in der Großen Koalition

2.) Union kritisiert SPD-Vorstoß zu US-Atomwaffen

Die SPD-Spitze will die Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland künftig ausschließen. Die Union reagiert verärgert über den Vorstoß.  Die Union verschärft ihre Kritik am Vorstoß der SPD-Spitze für eine Beendigung der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland. „Die Naivität von Teilen der SPD-Führung ist gefährlich für die Sicherheit Deutschlands“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Henning Otte, der Deutschen Presse-Agentur.

ZDF

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Die persönliche Meinungsfreiheit darf weder mit Waffen verteidigt, noch erreicht werden ! Nur – wer vom Staat Demos eingrenzt und eine allgemeine Maskenpflicht vorschreibt – darf sich dann nicht noch Dummdreist über die Auswüchse beschweren? Dummheit lockt immer gerade die Dummheit an. Staatstreter sehen die Bewaffneten anmarschieren und können Diese trotzt vorher angesagter Überzahl nicht an ihren weiteren Vorgehen stoppen? Mahlzeit! Bei dieser Übermacht des eigenen Aufgebot ?Kaffeepause! Manchmal sollten die Machthaber ja auch ihren Kopf einschalten – vielleicht haben sie unter den Vermummten ihre eigenen Leute vermutet ?

Attacke auf „heute show“-Reporter –

3.) „Sie sind mit Totschlägern auf das Team los“

Die Attacke auf ein Team der „heute show“ nahe des Alexanderplatz am 1. Mai. Am Tag danach werden immer mehr Details bekannt. So sollen die Angreifer mit äußerster Brutalität vorgegangen sein. In einem Statement auf der Website zitiert das ZDF Harald Ortmann, Geschäftsführer von TV United, der Produktionsfirma, die den Kameramann und den Tonassistenten für die Dreharbeiten stellte. Er zeigte sich laut ZDF schockiert über den Angriff: „Sie sind mit Totschlägern auf das Team los. Unserem Tonassistenten wurde ins Gesicht getreten – mit einer Brutalität, mit der man in Kauf genommen hat, dass es ein Mensch nicht überlebt“, wird er zitiert.

BZ

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Auch „WIR“ lernen folglich mit jedem Tag. Regierungen arbeiten nicht alle gleichbeschränkt. Nur vielleicht sehen „WIR“ die Unterschiede bet uns nicht ?

Waffengesetz:

4.) Kanada verbietet Sturmgewehre

Kurz nach dem schlimmsten Amoklauf in der Geschichte Kanadas verschärft das Land seine Waffengesetze und untersagt Sturmgewehre. 1500 Modelle von Schnellfeuerwaffen seien ab sofort verboten, teilte Premierminister Justin Trudeau mit. „Diese Waffen sind nur für einen einzigen Zweck entworfen worden: um die größte Anzahl von Menschen in der kürzesten Zeit umzubringen“, sagte Trudeau. „Es gibt keinen Nutzen und keinen Ort für solche Waffen in Kanada.“Die Anordnung des kanadischen Kabinetts verbietet nicht den Besitz der Sturmgewehre und ihrer Varianten. Für derzeitige Besitzer gibt es nach Angaben von Trudeau eine zweijährige Straffreiheitsphase. Es werde ein Programm für die Entschädigung von Besitzern geben, für das ein Gesetz im Parlament verabschiedet werden müsse.

Sueddeutsche-Zeitung

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Gedenktage sind verschenkte Tage an denen man sich gütlich Weiden kann? Verdeckt es nicht auch  immer die Gegenwart, welche bedingt durch die Schrecklichere Vergangenheit einen  großen Teppich über die eigene  Zukunft rollt ? Erteilt sich eine unfähige, heutige Politik,  nicht selbst eine weißgewaschene  Absolution ?  

 „Cap Arcona“

5.) Beim Untergang kommt es zu furchtbaren Szenen

Am 3. Mai 1945 besetzten britische Truppen kampflos Hamburg. Doch am selben Tag kam es in der Lübecker Bucht zur Katastrophe: Tausende Häftlinge des KZs Neuengamme starben beim Untergang des Dampfers „Cap Arcona“.  Tod und Befreiung lagen selten so nahe beieinander wie am 3. Mai 1945 in der Lübecker Bucht. „Wir waren besinnungslos vor Freude“, das berichtete der polnische KZ-Häftling Tadeusz Kwapinski über seine Gefühle beim Anblick der ersten englischen Panzer am 3. Mai 1945 in Neustadt/Holstein. Die Briten brachten ihm die Freiheit. Aber zugleich Tausenden seiner Leidensgenossen versehentlich den Tod.

Welt

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Wer ist jetzt die/der Erste welcher nun aufschreiend ruft: Das könnte in unseren „Werte-Staat“ nicht passieren? Haben wir nicht heute schon über Berlin geschrieben ? Früher hieß es immer: „Wehret den Anfängen !“ Wer in der Einen einst Adolf  hieß – wird heute als „Corona“ Regierung  bekannt ?

Journalisten in der Corona-Krise:

6.) Verdammt, verprügelt, verhaftet

Viele Länder nutzen den Notstand als Vehikel, um die Pressefreiheit weiter einzuschränken. Sechs Journalisten aus aller Welt berichten. Für ihre Corona-Berichterstattung zahlen Journalisten in vielen Teilen der Welt einen hohen Preis. Vermeintliche „Panikmache“ ist oft der Vorwand, den Regierungen aktiv nutzen, um kritischen Journalismus zu unterdrücken. Manchmal läuft es aber auch subtiler ab. Dies sind die Erfahrungen und Gedanken von Journalisten aus Osteuropa, Asien, Afrika und Mittelamerika.

Sueddeutsche-Zeitung

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Studie:

7.) Hühner aus Freilandhaltung geben deutlich mehr Milch

Die Natur macht den Unterschied: Wissenschaftler des Bruno-Dürigen-Instituts haben in einer großen Vergleichsstudie herausgefunden, dass freilaufende Hühner deutlich mehr Milch geben als ihre Artgenossen in einfacher Boden- oder Käfighaltung („Kleingruppenhaltung“). Demnach gibt ein durchschnittliches Huhn aus Freilandhaltung täglich rund 250 Milliliter Milch, ein Huhn aus Bodenhaltung etwa 200 Milliliter. Eine Henne aus dem Käfig kommt dagegen auf maximal 160.

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

Oben     —    DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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