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RENTENANGST

Archiv für April 16th, 2020

Prämissen unseres Todes

Erstellt von DL-Redaktion am 16. April 2020

Das Sterben erzählt vom Leben

Matthias Laurenz Gräff - "Trump. The Killing Machine".jpg

Könnten Tote erzählen – brauchten Politiker-Innen viele Anwälte.

Ein Schlagloch von Georg Diez

Corona ist eine Geschichte des Todes. Sehr direkt und auch im übertragenen Sinn. Es gibt viel Leiden und Schmerz, Angst und Einsamkeit. Viele Hel­fer*innen, Mediziner*innen, Kran­ken­haus­mi­tarbeiter*innen, die bis an den Rand ihrer Kräfte gehen. Die Bilder des Sterbens sind furchtein­flößend, sie wirken anonymisiert, industriell, es ist eine Maschine, die funktioniert oder auch nicht.

Diese Bilder wirken, direkt, sie wirken politisch, sie schaffen eine gesellschaftliche Realität. Für mich tut sich dabei, je länger diese Krise dauert, ein Widerspruch auf: Manche der Reaktionen auf das Virus haben, glaube ich, damit zu tun, dass die Frage des Todes auf eine Art und Weise geklärt werden soll – in vielen Fällen womöglich notwendigerweise – die das Leben in der Fülle seiner Facetten außer Acht lässt.

Es war der so inspirierende Denker Charles Eisenstein, der mich darauf stieß, in einem der besten Texte über die Pandemie, den ich bisher gelesen habe. Er heißt „The Coronation“, und Eisenstein beschreibt darin die zivilisatorischen Widersprüche, die in der Coronakrise aufeinandertreffen, von der Zerstörung der Umwelt, die die Immunabwehr des Menschen mittelbar und unmittelbar betrifft, bis zur Frage darüber, wie wir sterben wollen.

Eisenstein nennt das, was wir erleben, einen „Krieg gegen den Tod“. So weit würde ich nicht gehen. Aber in der geschichtlichen Perspektive hat er, glaube ich, recht: „Ich habe gesehen, wie die Fragen von Sicherheit, Gesundheit und Risikovermeidung in der Gesellschaft immer wichtiger wurden“, schreibt er. Vor allem die Kindheit, meint er, würde von diesem Sicherheitsdogma überwölbt. Die Konsequenz ist, dass Risiko, Leid, letztlich Freiheit und Tod einer Art Verdrängungsprozess ausgesetzt waren und sind.

Ich habe mich schon öfter mit dem Tod beschäftigt: Ich habe über den Tod meiner Mutter ein Buch geschrieben, das eigentlich von ihrem Leben handelte; und ich habe versucht zu erklären, warum der Suizid in der Philosophie und auch, für manche Menschen, im Leben mit einem Gefühl von Freiheit verbunden ist. Aber in den ersten Tagen und Wochen des Virus und des Lockdowns, der auch ein Lockdown des Denkens und Sagens war, war ich genauso verstört, verwirrt, verstummt wie viele andere. Ich wusste nicht, was wir erlebten. Und was ich las, dachte ich, das berührt manches, aber nicht das Eigentliche.

Was das allerdings sein kann, das Eigentliche im Kontext der Angst vor der Krankheit, das entglitt mir. Eisenstein nun zeigte mir eine mögliche Art, über diese Krise nachzudenken: Seine Grundannahme ist, dass die Gesellschaft durch den technischen Fortschritt ein Bild des menschlichen Lebens geschaffen hat, das allzu leicht auf das Biologische reduziert wird. In der gegenwärtigen Krise heißt das, dass Virologen den Ton angeben und die medizinischen Möglichkeiten entscheidend sind.

Es ist nicht das „nackte Leben“, wie es der Philosoph Giorgio Agamben genannt hat – es ist vielmehr das gerettete Leben, also die Vorstellung davon, dass Rettung an sich mit allen Konsequenzen richtig ist. Und hier fängt das Problematische in der gegenwärtigen Situation an: der Automatismus, mit dem Maßnahmen, die möglich sind, und deshalb durchgeführt werden, nun als gesellschaftliche Grundannahme und Grundlage für konkretes politisches Handeln dienen.

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Grafikquellen      :

Oben          —       Matthias Laurenz Gräff, „Trump. The Killing Machine“, oil on canvas, 60×80 cm, 2017———– Permission link – Website Matthias Laurenz Gräff https://www.matthiaslaurenzgraeff.com/kontakt/

  • CC BY-SA 4.0view terms
  • File:Matthias Laurenz Gräff – „Trump. The Killing Machine“.jpg
  • Created: 2017-08-30 15:33:45   

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Unten       —          Three Big Soldiers

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Der Weg Bonhoeffers

Erstellt von DL-Redaktion am 16. April 2020

»Dem Rad in die Speichen fallen«

Marl Hrdlicka 01.JPG

Dietrich Bonhoeffers Weg in den Widerstand

Wir schreiben Montag, den 17. Juni 1940. Dietrich Bonhoeffer und sein Freund Eberhard Bethge, die sich in dieser Zeit im Auftrag der Bekennenden Kirche zu einer „Visitation“, also einer Besuchsreise bei evangelischen Gemeinden, in Ostpreußen aufhalten, verbringen einen Tag in Memel, dem heutigen Klaipeda. Vormittags hatte Bonhoeffer in einer spärlich besuchten Pfarrkonferenz gesprochen; für den Abend war ein Bekenntnisgottesdienst angesetzt. Einen Teil des Nachmittags verbringen die beiden in einem Gartenlokal an der Spitze der Kurischen Nehrung. Über den Ausläufer des Haffs schauen sie hinüber nach Memel. Plötzlich werden über den Lautsprecher die Rundfunknachrichten übertragen, die von dem Sieg deutscher Truppen über Frankreich berichten: Der französische Regierungschef Marschall Pétain hat Deutschland einen Kapitulationsvorschlag unterbreitet. Ein Taumel ergreift die sommerliche Kaffeegesellschaft im Memelland. Alle springen auf, erheben die Arme zum „Hitlergruß“ und singen „Deutschland, Deutschland über alles“ sowie „Die Fahne hoch“. Nur Eberhard Bethge steht wie benommen daneben, ohne sich an dem Jubel zu beteiligen. Da reißt Dietrich Bonhoeffer den Freund am Arm: „Bist du verrückt?“, raunt er ihm zu und zwingt ihn, den Arm zu dem von ihm verachteten „Deutschen Gruß“ zu erheben. Danach fügt er hinzu: „Wir werden uns jetzt für ganz andere Dinge gefährden müssen, aber nicht für diesen Salut.“[1]

Gewiss war Dietrich Bonhoeffer bereit, Gesicht zu zeigen. Doch wer unter den Bedingungen einer Diktatur Gesicht zeigen will, muss auch bereit sein, sein Gesicht zu verbergen. „Wir sind stumme Zeugen böser Taten gewesen, wir sind mit vielen Wassern gewaschen, wir haben die Künste der Verstellung und der mehrdeutigen Rede gelernt, […] sind wir noch brauchbar?“[2] Auch dieser Selbstzweifel gehörte zu der Schuldübernahme, zu der diejenigen bereit sein mussten, die in einer solchen Situation verantwortlich handeln wollten. Mit der Rückkehr aus Amerika im Juli 1939 traf Bonhoeffer die Entscheidung, mit seiner Person, ja mit seinem Leben für ein anderes und besseres Deutschland einzutreten. Das Risiko konspirativen Handelns war ihm von Anfang an bewusst.

Dietrich Bonhoeffers Verbindung zum Widerstand ist so offenkundig, dass seine ganze Lebensgeschichte unter die Überschrift „Theologe im Widerstand“ gestellt werden kann.[3] Die Prägung in der Familie und im Grunewalder Freundeskreis machte ihn gewiss von vornherein resistent gegen den Bazillus der nationalsozialistischen Ideologie. Aber auch die Hinwendung zum christlichen Glauben, die Entscheidung für die Theologie und darüber hinaus die Begegnung mit der Bergpredigt im Jahr 1932 zeichneten seinen Weg vor. Die Verantwortung für den Frieden, die er aus der Botschaft Jesu entnahm, führte ihn in die Weite der Ökumene. Zweimal, 1935 im Pfarramt in London und 1939 angesichts der Einladung zu einem dauerhaften Aufenthalt in New York, widersetzte er sich der Versuchung, diese Weite der Ökumene zu nutzen, um den Herausforderungen und Gefährdungen im eigenen Land zu entkommen.

Die Formel „Theologe im Widerstand“ nötigt zu der Frage, was denn das Theologische an diesem Widerstand war. Dieser Frage nähern wir uns in drei Schritten: Zunächst geht es um Bonhoeffers Rolle im Widerstand; sodann ist zu klären, ob er für sein Handeln einen theologischen Konsens in seiner, der evangelischen Kirche voraussetzen konnte; schließlich wenden wir uns der Frage zu, ob wir bei Bonhoeffer von einer Theologie des Widerstands sprechen können, obwohl er unter den Bedingungen der Konspiration weder über sein Handeln noch über dessen Motive schriftlich Auskunft geben konnte.

Einspruch gegen das Führerprinzip

Dietrich Bonhoeffer ist einer der bekanntesten Angehörigen des deutschen Widerstands. Diese Rolle wird meistens mit seiner persönlichen Beteiligung an der Konspiration gegen Hitler seit 1940 verbunden. Doch dem ging bereits eine Zeit voraus, in der er auf eine klare, widerständige Haltung seiner Kirche gegenüber dem Staat drängte. Schon unmittelbar nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten erkannte er, dass die Kirche nicht nur ihr Wächteramt gegenüber dem Staat wahrnehmen, sondern den Opfern staatlichen Handelns beistehen und gegebenenfalls staatlichem Unrecht direkt in den Arm fallen musste.

Unmittelbar nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler warnte Bonhoeffer vor dem drohenden Missbrauch des Führerprinzips.[4] In erschreckender Geschwindigkeit fand dieses Prinzip in einer Gleichschaltung evangelischer Kirchenverfassungen seine Entsprechung. Auch darüber hinaus kämpfte die Glaubensbewegung Deutsche Christen für eine Umgestaltung der evangelischen Kirche im Geist der „nationalen Revolution“. In Entsprechung zum geplanten staatlichen „Arierparagraphen“ verlangte sie auch für die Kirche eine Regelung, die nicht nur die Zulassung von Menschen jüdischer Herkunft zum Pfarramt verhindern, sondern darüber hinaus getaufte Juden aus der evangelischen Kirche ausschließen sollte.

Bonhoeffer war von diesem Vorhaben alarmiert. An der Wende vom März zum April 1933 trug er Überlegungen zur Forderung nach einem solchen kirchlichen „Arierparagraphen“ in einem Kreis von Pfarrern vor. Nach seiner Überzeugung konnten die Zugehörigkeit zur Kirche und der Zugang zu ihren Ämtern nur unter Glaubensgesichtspunkten beurteilt werden. Gesetzliche Vorgaben, erst recht solche, die rassistische Ausschließungsgründe geltend machten, waren für ihn mit dem christlichen Bekenntnis unvereinbar. Darin sah er einen Bekenntnisfall, einen status confessionis, vor dem die Kirche nicht ausweichen konnte.

Die Kirche vor der Judenfrage

Zugleich verschloss Bonhoeffer jedoch die Augen nicht davor, dass schon zu diesem Zeitpunkt Maßnahmen zur politischen und gesellschaftlichen Entrechtung des jüdischen Bevölkerungsteils ergriffen wurden. Für ihn war klar, dass er in einer solchen Situation seine Überlegungen nicht länger auf den kirchlichen Bereich beschränken konnte. Dem Vortrag über den „Arierparagraphen“ in der Kirche stellte er deshalb einen Abschnitt voran, der von der Verantwortung der Kirche gegenüber dem Staat handelte. Beiden Teilen zusammen gab er den Titel „Die Kirche vor der Judenfrage“.[5] Der Text verdeutlichte, dass die Verantwortung der Kirche nicht erst dann beginnt, wenn die Einführung eines „Arierparagraphen“ in der Kirche gefordert wird. Aber selbstverständlich hielt er es für eine christliche Kirche für inakzeptabel, wenn einer rassistischen Trennung zwischen „Ariern“ und Juden der Vorrang vor der in der Taufe begründeten Gemeinschaft zuerkannt wurde.

Deshalb versuchte er, ökumenische Partner darauf aufmerksam zu machen, dass für die Bekennende Kirche ein solcher Bekenntnisfall bevorstehe. Gleichzeitig bemühte er sich darum, durch die Mitarbeit am Betheler Bekenntnis noch rechtzeitig zu erreichen, dass die Bekennende Kirche sich eindeutig und in verbindlicher Form zu dieser Frage äußerte. In beiden Richtungen blieb Bonhoeffer der Erfolg versagt. Im September 1933 tagte die Synode der preußischen Landeskirche im Preußischen Herrenhaus, dem heutigen Bundesratsgebäude; diese „Braune Synode“ beschloss, den „Arierparagraphen“ auch in der Kirche einzuführen. Damit trat für Bonhoeffer, der schon zuvor gegen diesen Schritt Front gemacht hatte, die Situation des kirchlichen Schismas ein.

Bundesarchiv Bild 183-R0211-316, Dietrich Bonhoeffer mit Schülern.jpg

Unter Berufung auf dessen Schrift „Theologische Existenz heute“ fragte er den in Bonn lehrenden Karl Barth nach seiner Meinung zu dieser Situation. Dieser antwortete, der Kirchenleitung und den von ihr vertretenen Kirchenmitgliedern müsse man sagen, dass sie mit der Einführung des „Arierparagraphen“ „in diesem Stück nicht mehr Kirche Christi“ seien. Obwohl es sich nach seiner Auffassung um einen Bekenntnisfall handelte, riet er zum Abwarten: „Das Schisma muss, wenn es kommt, von der andern Seite kommen.“[6] Bonhoeffer erwartete dagegen von der Bekennenden Kirche Klarheit im Blick auf den status confessionis. Zwar war es die Glaubensbewegung Deutsche Christen, die das Schisma vollzog. Aber Bonhoeffer verlangte von der Bekennenden Kirche, dass sie die Trennung, die von der anderen Seite ausging, ihrerseits ausdrücklich feststellte. Sein Aufsatz zur Bekenntnissituation aus dem Jahr 1936 gipfelt deshalb in dem Satz: „Wer sich wissentlich von der Bekennenden Kirche in Deutschland trennt, trennt sich vom Heil.“[7] Wohl kein anderer Satz Bonhoeffers hat bereits zu seinen Lebzeiten so viel Widerspruch ausgelöst wie dieser. Nachdem er schon mit dem Versuch einer klaren Äußerung zum „Arierparagraphen“ als Bekenntnisfall im Rahmen des Betheler Bekenntnisses gescheitert war, musste er erneut erkennen, dass die Bekennende Kirche zur Klärung der Frage, wann sie ein Schisma in aller Form feststellen musste, nicht bereit war.

Dass Dietrich Bonhoeffer für seine Auffassung so wenig Unterstützung fand, machte ihn der Bekennenden Kirche gegenüber zunehmend skeptisch. Das lakonische Resümee im „Entwurf für eine Arbeit“, den er im August 1944 im Tegeler Militäruntersuchungsgefängnis zu Papier brachte, heißt: „Entscheidend: Kirche in der Selbstverteidigung. Kein Wagnis für andere.“[8] So musste er den Schritt in den Widerstand auf eigenes Risiko und in der Einsamkeit der Konspiration wagen.

Seelsorger für den Widerstand

Die Zeit seit 1939 hat Bonhoeffers Bild als Symbolgestalt des deutschen Widerstands geprägt. Aber er gehörte nicht zu dessen zentralen Personen. Er assistierte Hans von Dohnanyi und Hans Oster, die ihre Position in der Militärischen Abwehr nutzten, um Pläne zur Beseitigung des Diktators zu entwickeln, und an Attentatsversuchen unmittelbar beteiligt waren. Bonhoeffer ermutigte sie als Seelsorger und deutete im Gespräch sowie gelegentlich in schriftlicher Form, was sie taten. Sein Schwager Hans von Dohnanyi wurde von dem Gestapo-Kommissar Franz Xaver Sonderegger als „das geistige Haupt des 20. Juli“ bezeichnet. Sein unmittelbarer Vorgesetzter war Generalmajor Hans Oster, der an der Schaltstelle zwischen militärischem und zivilem Widerstand „die Fäden in der Hand“ hielt; es war deshalb nicht abwegig, in Dohnanyi den konzeptionellen Kopf dieses „Zentrums“ zu sehen, „um das die Versuche, Hitler zu beseitigen, immer wieder kreisten“.[9] Dohnanyi beteiligte sich auch unmittelbar an Umsturzvorbereitungen, so insbesondere an Henning von Tresckows und Fabian von Schlabrendorffs Attentatsversuch am 13. März 1943, bei dem der in Hitlers Flugzeug geschmuggelte Sprengsatz wegen zu großer Kälte im Frachtraum des Flugzeugs nicht zur Explosion kam. In solche Aktivitäten wurde Bonhoeffer nicht einbezogen. Von ihm sagte Dohnanyi, er sei „kein Politiker gewesen, sondern ein gütiger Helfer, der von der Richtigkeit der antihitlerischen Strömung durchdrungen gewesen sei“; er machte sich den Vorwurf, Bonhoeffer in eine Situation hineingezogen zu haben, in die er von sich aus nie geraten wäre.[10] Eberhard Bethge stellte nüchtern fest, Bonhoeffers Rolle im Widerstand sei „an politischer Bedeutung […] nicht hoch einzuschätzen“, und fügte hinzu: „Er hat seinen Platz und seine fachlichen Fähigkeiten in dieser Hinsicht selber nicht über Gebühr veranschlagt. […] Im Übrigen gehörte politischer Ehrgeiz nicht zu seinen Eigenschaften.“[11] Man kann also, wie in der neueren Forschung zu Recht hervorgehoben wurde, von Bonhoeffers Rolle im Widerstand gar nicht sprechen, ohne sie zu der bestimmenden Rolle Hans von Dohnanyis in Beziehung zu setzen.[12]

Innere Revolte gegen das Gefangenenschicksal

Quelle       :         Blätter         >>>>>            weiterlesen

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Grafikquellen      :

Oben       —      Location:City Center Marl/Germany Collection: Skulpturenmuseum Glaskasten Sculpture: Portrait Dietrich Bonhoeffer (1977) Sculptor: Alfred Hrdlicka

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Unten         —      Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. ADN-ZB/IML-ZPA Bonhoeffer, Dietrich Antifaschistischer Widersstandskämpfer geb. 4.2.1906 ermordet: 9.4.1945 in Flossenburg UBz.: Dietrich Bonhoeffer mit Schülern im Frühjahr 1932

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Corona und Viehfutter

Erstellt von DL-Redaktion am 16. April 2020

Bankrotterklärung der Menschlichkeit

File:Kuh-Wassertrog.jpg

Eine Kolumne von Sibylle Berg

Wenn Triage nur ein anderes Wort für Selektion ist: Die Coronakrise zeigt, wie die Verwertbarkeit von Menschen über ihr Weiterleben entscheidet.

Die Gesellschaft wird nach Corona eine andere sein, lese und höre ich, seit die Seuche in Italien ausbrach. Also, falsch, damals las und hörte ich noch nichts, keine Hilfskonvois, keine Herz-für-Italien-Aktionen, das vereinigte starke Europa war damit beschäftigt seine Grenzen zu schließen.

Als die Pandemie erst die Schweiz und etwas verzögert Deutschland erreichte, wurde aus der chinesischen Seuche, aus der italienischen Seuche, die Seuche der Alten, der Schwachen, der Boomer. Sie wissen schon, jene Bevölkerungsschicht, die man als Mensch unter 45 abwerten und diskriminieren kann, weil es hip ist und von einem politisch regen Verstand zeugt.

Als die Seuche noch ein Spaß war, man ihr mit Partys auf Wiesen begegnete, gab es warmherzige Momente. An Laternen klebten Zettel, auf dem Einkaufsdienste angeboten wurde, Websites für Nachbarschaftshilfe wurden eingerichtet, Menschen sangen und klatschten auf Balkonen, Sorgentelefone brummten bis – die Lage ernst wurde. Die ersten Firmen entließen ihre Angestellten, Deutsche saßen auf den Philippinen fest, Schweizer in St. Barth und dass zehntausend Menschen auf Lesbos im Dreck hockten, darauf konnte in diesem Fall keine Rücksicht genommen werden. Virologen reden von einer Marathonstrecke, und die Angst um das Überleben, hauptsächlich im finanziellen Sinn, machte alle Menschen gleich. Also alle, bis auf sehr Reiche, aber egal.

Wo das Volk im Hausarrest darrt, können die Eliten schmarotzen.

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Kafkas „Verwandlung“ 2020

Erstellt von DL-Redaktion am 16. April 2020

Vom Coronavirus zum Igelsyndrom

Datei:Erinaceus europaeus (Linnaeus, 1758) crop.jpg

Quelle      :       Scharf  —  Links

Von Franz Schneider, Saarbrücken

Millionen Menschen im nordafrikanischen Frühling wehren sich, Millionen Menschen auf den Straßen von Hongkong wehren sich, Millionen Menschen in Chile wehren sich, Millionen Menschen in Kolumbien wehren sich, Millionen Menschen in Ecuador wehren sich, Millionen Menschen in Haiti wehren sich, Hunderttausende im Irak wehren sich, Hunderttausende im Iran wehren sich, Hunderttausende im Libanon wehren sich, Hunderttausende in Tschechien wehren sich, Hunderttausende in Frankreich wehren sich, Millionen, weltweit, wehren sich jeden Freitag gegen die Klimakrise. Migrantenströme wehren sich. Gegenwehr weltweit, zuletzt sogar in Fußballstadien …

Und nun ?

Hüpfen Männer wie Frösche vor indischen Polizisten,

töten Soldaten Ungehorsame in südafrikanischen Townships,

schauen wir ängstlich, wenn sich eine Polizeistreife nähert.

Betrachten wir jeden Türgriff, jeden Verpackungskarton, jeden Einkaufswagen, jede Sitzbank, verängstigt, uns schweigend fragend „sind da Blobs – winzig kleine Tröpfchen dran oder drauf?“ Unsichtbare Gefahr, versehen mit kleinen Saugnäpfchen, die sich an jeden von uns heftet. An unsere Lungen.

Angst in uns.

Menschen(massen) meidend.

Jeder in sich, mit seiner Angst beschäftigt.

Hab ich etwas angefasst, was ich nicht sollte ?

Hab ich meine Hände gewaschen ?

Wann hab ich zuletzt meine Hände gewaschen ?

Wenn ich zuhause ankomme, darf ich nicht vergessen, meine Hände zu waschen!

Bin ich nicht zu nah an meinen besten Freund herangekommen ?

Hab ich vielleicht von meinem Nachbarn als er hustete, einen Blob abbekommen?

Wir sind alle dabei zu Igeln zu werden.

Die Verwandlung ist im Gange, auf langfristig gut in Schwebe gehaltenem Angstlevel.

Lesen Sie nach bei Franz Kafka, wie das vor sich geht mit einer Verwandlung in seiner Erzählung „Die Verwandlung“. Wie der Handelsreisende Gregor Samsa morgens aufwacht und unfreiwillig zu einem riesigen Käfer verwandelt wurde.

So bringen sich  Menschen auf den Hund !

Lesen Sie ganz intensiv, und stellen Sie sich Fragen beim Lesen. Vergleichen Sie mit der jetzigen Situation.

Bei jeder Annäherung eines „feindlichen“ Objekts rollt sich der Igel zusammen und fährt seine Stacheln aus.

Wird der Mundschutz zum Igelstachel?

Sind wir den Hohen Priestern der Wissenschaft ausgeliefert?

Nie mehr Gegenwehr in Hongkong und weltweit?

Migrantenströme medial erstickt.

Fußballstadien leer.

Gregor Samsa hielt anfangs seine Verwandlung nur für vorübergehend. Aber dann verliert er immer mehr die Fähigkeit zur Kontaktaufnahme. Sein wichtigster Zeitvertreib ist der Blick aus dem Fenster. Von Zeit zu Zeit vorbeitrippelnde Wesen im Igelkleid.

Urheberrecht
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Grafikquellen        :

Oben       —           Junger Braunbrustigel (Erinaceus europaeus), auch Westeuropäischer Igel oder Westigel genannt, ist ein Säugetier aus der Familie der Igel (Erinaceidae).

© Michael Gäbler / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

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Unten      —            Maulkorb, der Hecheln erlaubt

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Ansprache des Präsidenten

Erstellt von DL-Redaktion am 16. April 2020

Vom Publikum schon jetzt vergessen

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Ein Zuchtmeister der Nation ?

Ein Kommentar von Bettina Gaus

Viele Gemeinplätze und keinerlei Bekenntnis zur Gewaltenteilung: Frank-Walter Steinmeiers Rede zur Corona-Krise lässt sich nicht als Glanzleistung bezeichnen.

Eine Rede des Bundespräsidenten war überfällig – aber nicht diese Rede. Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Fernsehansprache ein seltsames Amtsverständnis an den Tag gelegt. Und eine Chance verpasst.

Das Staatsoberhaupt ist weder der Seelsorger noch der Erziehungsberechtigte der Nation. Hingegen hat das Amt eine, wie im schönsten Amtsdeutsch auf dessen Webseite steht, „rechts-und verfassungswahrende Kontrollfunktion“. Wann, wenn nicht jetzt, sollte der Bundespräsident zeigen, dass er das ernst nimmt?

Die massive Einschränkung der Grundrechte löst bei vielen Unbehagen aus, auch bei Leuten, die sie angesichts der Corona-Krise für unvermeidlich halten. Allerdings offenbar nicht bei Frank-Walter Steinmeier, jedenfalls hat er davon nichts erkennen lassen. Schade.

Ein Bekenntnis zur Gewaltenteilung wäre schön gewesen. Aber dem Juristen Steinmeier war der Hinweis kein Anliegen, dass Bürgerinnen und Bürger sich weiterhin gegen staatliche Maßnahmen vor Gericht wehren können. Dass die Deutschen auch in Krisenzeiten nicht zu Untertanen werden. Dass es für staatliche Eingriffe in Freiheitsrechte gesetzlicher Grundlagen bedarf. All das ist ja nicht selbstverständlich, sondern bedeutet tägliche, mühsame Arbeit im Kampf um den Fortbestand der Demokratie. Die Bevölkerung darf erwarten, dass der Bundespräsident dazu eindeutig Stellung bezieht. Das hat er nicht getan.

File:Maischberger - 2016-12-14-7439.jpg

In diesen Zusammenhang hätte übrigens ein Wort zum Wert des Föderalismus gepasst. Eine Erklärung, warum jetzt nicht einfach von oben durchregiert wird und warum es sinnvoll ist, dass die Bundesländer und sogar die Kommunen nicht alle im Gleichschritt marschieren, sondern auf unterschiedliche Gegebenheiten unterschiedlich reagieren. Auch das bedeutet ja: Demokratie.

Quelle       :          TAZ          >>>>>        weiterlesen

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Grafikquellen     :

Oben       —      Kölner Karnevals Orden, Närrisches Parlament, SPD, Köln, 1987 – DETAIL

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DL – Tagesticker 16.04.2020

Erstellt von DL-Redaktion am 16. April 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ja, Kinder können so reagieren! Einen Hausarrest samt Maulkorb haben wir uns auch früher widersetzt. Das ein 20 jähriger heute schon wie ein Erwachsener reagiert, vermögen  sich auch nur Politiker-Innen erhoffen, welche für eine möglichst frühe Wahlbeteiligung sprechen. Bei der heutigen Qualität von Lehrern und Experten ? Benennen wir es doch einfach mit: „den aufziehenden Corona-wahn welcher auf unverständlich, irre Anordnungen der Regierung folgt.“

Kölner Hauptbahnhof

1.) Mann (20) aus ICE geschmissen, da wird er zur Gefahr für alle

Eklat am Hauptbahnhof in Köln am frühen Mittwochmorgen: Gegen 7 Uhr riefen Mitarbeiter der Deutschen Bahn aus einem ICE im Hauptbahnhof die Bundespolizei um Hilfe. Ein Reisender wollte nicht akzeptieren, dass er ohne gültige Fahrkarte nicht mit dem Zug fahren durfte. Er wurde gegenüber dem Zugpersonal aggressiv und griff schließlich auch die Bundespolizisten an. Der 20-Jährige war den Zugbegleitern zuvor bei der Fahrkartenkontrolle bereits aufgefallen, da er kein Ticket besaß. Als er am Kölner Hauptbahnhof von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde, wartete er am Bahnsteig auf einen günstigen Moment und versuchte, erneut in den ICE einzusteigen. Als die Mitarbeiter der Deutschen Bahn ihn davon abhielten, schubste er sie zur Seite.

Express

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„Tag für Tag, Schritt um Schritt vergeht die Zeit, wir laufen mit“. So oder ein wenig verändert lautet ein bekannter Satz und genau so wird dieses Land seit mehr als 16 Jahren regiert. Ohne großen Wiederspruch von einer Gro-Ko, welche sich in jeder Phase als Gummiwand erweist, – an der sich eine unfähige Opposition die Köpfe einrennt. Nur so lässt sich ein ganzes Volk unter Hausarrest setzen. welches dumpf Zustimmung nickt und wie ein sturer Esel seine eintrainierte Gleichgültigkeit per IA, IA, IA hervorstößt.

Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Krise:

2.) Tag für Tag, Schritt um Schritt

Angela Merkel ist seit mehr als 14 Jahren Bundeskanzlerin, sie muss keine Rücksicht mehr auf ihre Chancen für eine Wiederwahl nehmen, und sie ist ganz grundsätzlich mit einem gewissen charakterlichen Stoizismus ausgestattet. Deshalb dürfte es Merkel nicht besonders beeindruckt haben, am Mittwochmorgen Schlagzeilen zu lesen, die von einem „Tag der Entscheidung“ sprachen.

Sueddeutsche-Zeitung

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Der Kampf, in den Club der größten politisch Unfähigen aufgenommen zu werden, hat lange begonnen. Warten wir auf den Herbst – dann kommt noch der Merz. Dummheit in der Politik lässt sich innerhalb der Parteien am besten erleben. Da sieht man die echten Familien-Clans und eine jede Mutter lobt selbst ihre ranzigste Butter! – Mein Gott Walter – wo er geht und steht, da knallt er.

Reaktionen auf leichte Öffnung

3.) Für Ärger sorgen nur Laschet und Söder

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans lobte die Beschlüsse von Bund und Ländern ausdrücklich. „Die Maßnahmen sind ausgewogen und verantwortungsbewusst“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Dass die Länderchefs bei den Schulen ganz besondere Vorsicht walten lassen, ist absolut richtig.“ Hier seien Abstandsregeln am schwierigsten zu gewährleisten. Kritik gab es allerdings für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet, der für eine weitergehende Lockerung plädiert hatte. „Dass ausgerechnet eine innerparteiliche Rivalität im Vorfeld für unnötiges Vorpreschen gesorgt hat, wäre in dieser ernsten Lage verzichtbar gewesen“, sagte Walter-Borjans mit Blick auf die unterschiedlichen Positionen von CDU-Mann Laschet und dem bayerischen Ministerpräsident Markus Söder von der CSU. „Das hat zu unnötiger Verunsicherung von Eltern und Schülern geführt.“

ntv

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Wer hat  – sie – jemals anders aus der Wäsche sehen können als im übliche Blick einer Dogge. ? So passt selbst der aller-letzte Milli-Meter in dieser Agenda!

Corona-Regeln werden zur Geduldsprobe:

4.) Merkel und die Länder-Chefs kaufen nochmal Zeit

Es gibt sie, die winzige Lockerung der Fesseln. Mehr aber nicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben sich mit ihrer heutigen Entscheidung noch einmal Zeit gekauft im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Doch die Ungeduld wächst. Damit es da gar keine Missverständnisse gibt: Satte neun Minuten sprach Angela Merkel heute nur über Regeln, Auflagen, Verbote, Grenzen und nötige Kontaktverbote. Neun Minuten! Dann schließlich erwähnte die Kanzlerin nach ihrem Schaltgespräch mit den Ministerpräsidenten erstmals eine winzige Lockerung: Kleinere und mittelgroße Geschäfte dürfen nach dem 20. April wieder öffnen. Wenn sie ein Hygienekonzept vorweisen können. Und für einige Schulen kann es ab 4. Mai wieder losgehen. Für die Abschlussklassen. Und auch die Friseure in Deutschland können auf Anfang Mai hoffen. Das war‘s.

Focus

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Sollte dieses der Tip einer einfältigen Uckermarker  Mutti sein ? Ratten kommen immer dann, wenn sie angelockt werden! Was bedeutet – das Mülltonnen nicht geleert werden, obwohl die Gelder für die Entleerung kassiert werden ! So einfach entlässt Staatspresse die dafür  Verantwortliche Politik ? 

Mülltonnen werden seltener geleert:

5.) Ratten kommen nur, wenn Bürger nicht richtig trennen

„Zieht der Müll Ratten und anderes Ungeziefer an?“ – ist eine Frage, die die Redaktion mehrfach erreichte. In Karlsruhe traf der Corona-Virus auch die Müllabfuhr: Im März mussten Touren ausfallen, im April fand man zu einem neuen Rhythmus. Viele Mülltonnen bleiben derzeit länger in den Straßen und Hinterhöfen stehen. Ein Umstand, der viele ka-news.de-Leser beschäftigt. Über die Auswirkungen des ausgedünnten Müllservices hat ka-news.de mit dem Amt für Abfallwirtschaft gesprochen. In der Regel würden sich Ratten dann vermehren, wenn Speisereste über die Toilette entsorgt werden oder in Wohngegenden unhygienische Verhältnisse herrschen, so das Amt für Abfallwirtschaft (AfA). Besonders beliebt bei den Nagetieren: Reste von Take-Away-Imbissen, die achtlos in Büschen oder auf der Straße entsorgt werden.

Ka

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Müsste die Frage nach einen Kunstwerk in Bayern nicht ganz anders Formuliert werden? Tritt  Söder jetzt als Virus oder Heiliger Geist in der Bevölkerung auf ? Wobei das Virus als auch der Geist – unsichtbaren Kleinstpartikel bleiben.

Entdeckte Kunstwerke und Corona:

6.) Sanierung der Rosenheimer Heilig-Geist-Kirche verzögert sich

Von außen sieht man es ihr nicht an, fast unscheinbar wirkt sie: Die Kirche Heilig Geist in Rosenheim ist das älteste Gebäude der Stadt. Im Februar 2019 wurde die Sanierung für zwei Millionen Euro beantragt. Seitdem erlebt Pfarrer Andreas Zach eine Instandsetzung mit vielen Überraschungen und Wendungen. Wer schon einmal selbst saniert hat, kennt das Phänomen: Man fängt an einer Stelle an und plötzlich steht das ganze Haus auf dem Prüfstand. Auch Pfarrer Andreas M. Zach von der Pfarrei St. Nikolaus, zu der die Heilig-Geist-Kirche gehört, erlebt das gerade. „Sein“ Haus hat aber eben nicht 50 oder 100 Jahre auf dem Buckel, sondern geht zurück auf das Jahr 1449. Zwar wurde an der Kirche immer wieder etwas verändert, aber nun ist von Grund auf eine Sanierung nötig.

OVB-online

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7.) Titanic Premiumdenker der Gegenwart

Name: Laschet

Vorname: Armin

Spitznamen: Lasche, Luscho, Letscho, Arschmin, Mister Gute Laune

Hauptwerke: „Der Fahrplan in die Normalität – erste Station: Aachen Hauptbahnhof“, „Meine schönsten genervten Blicke (Fotosammelband, 1000 Seiten)“, „Nein, Herr Kleber, jetzt hören Sie MIR mal zu, verdammt noch eins… – Laschets kleiner Interview-Knigge“

Wurde beeinflusst von: Tatort-Gastauftritten, Annegret Kramp-Karrenbauers Fettnäpfchen

Hat Einfluss auf: Beschränkungen, Depressionen und Mangel in Nordrhein-Westfalen (schon vor Corona)

Verfeindete Denker: Markus Söder, Friedrich Merz, Dunja Hayali

Befreundete Denker: Jens Spahn, Joe Laschet, John Locke-Down

Bester Satz: „Jetzt macht euch mal locker, Leute! IHR SOLLT EUCH LOCKER MACHEN, habe ich gesagt!“

Leser, die Armin Laschet mögen, mögen auch: Bundeskanzler aus NRW, stundenlange Staus, Hundebisse, Tritte in den Hintern, Fahrstuhlfahrten mit Jens Spahn

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

Oben     —    DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0.

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