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RENTENANGST

Archiv für April 14th, 2020

Zu viel Welt­untergang

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2020

Apokalypse in den Streaming­diensten und die Philosophie

File:Klimt - Die feindlichen Gewalten.jpeg

Von Stefan Hochgesand

Warum erwarten aber die Menschen überhaupt ein Ende der Welt? Und, wenn dieses ihnen auch eingeräumt wird, warum eben ein Ende mit Schrecken?“, fragt Immanuel Kant 1794 in seiner Abhandlung „Das Ende aller Dinge“ – als hätte er in der Corona-Quarantäne zu viel Weltuntergang bei Netflix gestreamt.

Denn es ist ja so: Storys rund um die Apokalypse oder das Ende der Menschheit, wie wir sie kannten, sind bei den Streamern äußerst gefragt: von der Zombie-Apokalypse in „The Walking Dead“ über den virusbeladenen Regen in „Rain“ bis zu den paranormalen Monstern aus der anderen Dimension in „Stranger Things“ oder dem postapokalyptischen Film „Bird Box“ der Golden-Globe-prämierten Regisseurin Susanne Bier.

Warum eigentlich haben es uns Geschichte von Pandemien, Giftwolken oder Schleimmonster so angetan? Ein Buch, das Antworten verspricht, ist „Im Staub dieses Planeten“ von Eugene Thacker. Der ist Philosoph und Professor für Medienstudien an der New Yorker New School, die man auch deshalb kennen kann, weil Hannah Arendt dort ab 1967 Professorin war. Thacker geht es, wenn er von Horror spricht, nicht um Hitchcock und Blutspritzerei, sondern um die fiktionale Darstellung von Gefahren, die eine Welt ohne Menschheit in Aussicht stellen.

Die Religionen stehen für Mythen und Dämonen

„Eine Kurzgeschichte über eine amorphe, quasi-empfindungsfähige Rohölmasse, die den Planeten erobert, weist sicherlich nicht die Art von logischer Strenge auf, die man in der Philosophie eines Aristoteles und Kant findet“, schreibt Eugene Thacker korrekt – sieht in diesem Horror aber doch eine Möglichkeit, über die „Welt-ohne-uns“ zu reflektieren, die ansonsten so schwer denkbar ist, auch philosophisch. Auf Amerikanisch erschien das Buch schon 2011 (und fand Fans auch unter Serienmachern).

Quelle         :       TAZ          >>>>>         weiterlesen

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Oben      —

Artist

The author died in 1918, so this work is in the public domain in its country of origin and other countries and areas where the copyright term is the author’s life plus 100 years or fewer.

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Unten      —     Die Statue auf dem Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi zeigt das Quirlen des Milchozeans.

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Das Jahr vor Corona

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2020

Verklärung der Vergangenheit vor der Zeitenwende

File:Closed playground in Eilenriede (Hannover, Germany) during COVID-19 pandemic.jpg

Quelle     :      untergrund-blättle CH.

Von   Jonathan

Wisst ihr noch wie‘s war im Jahr vor der Zeitenwende, vor Co.? Über Kriegsrhetorik, Begegnungsängste, Rückzug und Abschottung,

Fast vergesse ich, was war in dieser alten Zeit, weil die neue ja so rasend ist in ihrem Stillstand, so bitter in ihrem süffisanten Frieden, in ihrer Ruhe, die nur durch‘s Gedröhn der medialen Propagandaschlacht gestört wird und ab und an durch eine Razzia in meinem Viertel. (Sie twittern immer, es ginge um die Isolierung von Infizierten.)

Die Bilder des Vergangenen verblassen in kürzester Zeit und so nimmt es mich Wunder, wie schnell die Geschichte sich umdeuten und umschreiben lässt – als wäre sie selbst nichts weiter, als die eigenartigen Fantasiegebilde, welche die Kleinen sich ab und an zurecht spinnen, weil sie eine schiere Lust daran finden, zu imaginieren, wie‘s noch gewesen sein oder ganz anders sein könnte. Realität und Interpretation verschwimmen. Und das zurecht, sind die Traumwelten, die wir uns bauen, zwar stets verarbeitete Abbilder des in der Vergangenheit und gegenwärtig Erfahrenen, darum aber immer auch Flucht vor einer verstörenden Wirklichkeit, ihrer Unverfügbarkeit und – ja – oft auch ihrer Grausamkeit, vor der unfassbaren alltäglichen Zerstörung, auf welche der Normalbetrieb der Zivilisation beruht.

Damit dieser erhalten werden konnte, musste er transformiert werden. Die Seuche im Jahr eins – in früherer Zeitrechnung im Jahr 2020 – war der Katalysator für die Implementierung der Militarisierung der Zivilgesellschaft, der ausgedehnten Überwachung, dem massiven Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten, der vollständigen Abschottung der Grenzen gegenüber den Fliehenden, der Refeudalisierung der Arbeitsverhältnisse, der Erneuerung staatlicher Souveränität, sowie der sozialen Distanzierung als ausgesprochener Grundzustand einer zutiefst entfremdeten, auf Ausbeutung, Unterdrückung und Entwürdigung beruhenden Form des Zusammenlebens.

Dies sagen wir Wenigen, wir Kritischen, uns gegenseitig. Aber nicht laut. Und nicht öffentlich. Sondern, um uns zu erinnern. Und während wir das versuchen, merken wir selbst, dass wir die Vergangenheit verklären, dass wir sie aufgrund der erfahrenen Eruption, wegen jenem uns auferlegten kollektiven Trauma, nicht wirklich zu fassen bekommen. Selbst wenn wir dieses Wort für den verordneten gesellschaftlichen Schock verwenden, ist dies lediglich Ausdruck für unsere Suche nach Beschreibungsmöglichkeiten für Ereignisse, die wir doch nicht zu greifen können, die uns entglitten, gerade wenn wir glaubten, sie verstanden zu haben.

Ohnmacht, Angst und Schrecken, schwere Abhängigkeit, Informationsflut, Kriegsrhetorik, Berührungs- und Begegnungsängste, Rückzug, Abschottung, Kernfamilie, oder sowas, oder multiple Persönlichkeit. Solidarität als Mobilisierung der Zivilgesellschaft, des Kanonenfutters für die soziale Front zur Rettung der Wirtschaft, zur Rettung des Staates, zur Rettung der hierarchischen Ordnung. Zur Rettung all dessen, was uns als erstrebenswert angepriesen wurde, also dieses maroden, gewaltvollen Ladens westlicher Postindustriegesellschaft. Gefördertes Chaos, dienlich für die Inszenierung staatlicher Handlungsfähigkeit und den Dingen, die damit ermöglicht wurden.

Coronavirus pandemic (Illingen) 2020-03-29 11.jpg

Wie also war‘s vor Co.? Als sie mich noch nicht verlassen und mir die Schuld dafür gegeben hatte, dass sich die Welt nicht allein um sie kreist und für ihre früheren Verletzungen, mit denen ich aber nichts zu tun hatte? Vor Corona, so wird uns gesagt, war die Welt unsicher. Einsam, armselig, scheußlich, tierisch und kurz – so lernen es die Kleinen heute in der Online-Schule. Man fragt sich, wie die Menschen überhaupt in dermaßen unhygienischen Umgebungen überleben konnten. Wir sehen uns Bilder von verlausten, engen Behausungen an, von den Armen, den Elendsvierteln dieser Welt im Jahr 2019. (Nicht, dass es die heute nicht mehr gäbe, nur eben nicht mehr in Sichtweite und durch hohe Mauern und Tore getrennt.) Es konnte kein gutes, kein schönes, kein erfülltes Leben gewesen sein. Aber ja, wir sind immer Kinder unserer Zeit, können schlecht in der ihr zurück, geschweige denn nach vorn fühlen.

Wenn ich – in vertrauter Runde – sage, es wäre nicht alles schlecht vor der Pandemie gewesen, werde ich von manchen milde belächelt oder von anderen als störrischer Esel bezeichnet. Oft jedoch ernte ich abschätzige Blicke oder eine Rüge für diese Aussage, wohl wissend, dass ich in der Öffentlichkeit entweder denunziert oder direkt angegriffen, mindestens aber hart angepöbelt werden würde, durch die Mundschutze meiner Mitmenschen, die um‘s Wohl aller besorgt sind. Die panische Angst davor haben, krank zu werden, sich krampfhaft vor der Erkenntnis fürchten, dass nicht alles heil sein könnte.

Die fortwährend darum bangen müssen, sich nicht korrekt zu verhalten, sozial ausgegrenzt zu werden, um nicht an ihren social credits und also ihrer social credibility zu verlieren – sich daher den lang ersehnten Urlaub nicht leisten können, für den Besuch bei ihren Verwandten kein Bahnticket mehr erhalten oder für den Nachwuchs nicht den angestrebten Ausbildungsplatz wählen können. Sicherheit, Sauberkeit und Gesundheit haben ihren Preis. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn was ich beschreibe sind bürgerliche Probleme – ob große oder kleine. Vom Rest kriegen wir aber nichts mehr mit. Distanz ist Solidarität. Krieg ist Frieden. Eine Volksgemeinschaft gegen einen Feind. Und Liebe ist, wenn du Abstand von mir hältst.

Doch ich kann nicht anders. Es ist die alte Punker-Attitüde, die aussterben und noch in ihren Rudimenten weggesäubert werden wird. Darum sei‘s so, denn ich lebe zur falschen Zeit am falschen Ort und dazu stehe ich. Das ist eine Haltung, die kein preußischer Soldat oder Beamter je annehmen konnte. Ich steh‘ zu meiner, zu unserer, so nahen und so fernen Vergangenheit, die ich verkläre, indem ich sie beschmutze. Wie war‘s noch, als wir beisammen saßen und sangen und tranken? Als die Bier- und Weinflaschen kreisten und wanderten von Lippe zu Lippe? Denn wir teilten alles, was da war: Den Alk, die Salate und Chips, die Geschichten, die Nähe – mal rau, mal zärtlich, mal vertraut, mal ungewohnt. Unsere Viren.

Manche ganz besonders intensiv, wenn sie sich von der Feuerstelle weg in die Büsche verzogen hatten. Und wir rauchten – Gott! – wie wir quarzten als gäb‘s kein Morgen, bis unsere Lungen weh taten, sodass wir mit der Angst aufwachten, der Covid hätte uns endlich doch erwischt. Wir teilten unsere Gefühle mit, auf eine direkte Weise, auch wenn das heute nur anekdotisch beschrieben werden kann. Und weil wir das taten, konnten wir uns auch in andere hinein versetzen. Wenn eine oder einer weinte, sprach jemand: „Hey Schwester, du Bruder, was ist los mit dir? Hat dich der Kummer gepackt? Was plagt dich? Komm her, wenn du willst, lass dich umarmen und trösten. Denn es geht uns allen mal mies, das Leben ist unfair und verrückt. Doch jetzt bin ich hier und für dich da, also lehn‘ dich an meine Seite! Lass uns fluchen auf die Eltern, auf die Bullen, auf die Faschos, auf die Lehrer, auf den Meister, auf die Ex. Bis wir lachen und weinen und ein neuer Tag anbricht!“. Oder jemand teilte ihre oder seine Freude und konnte gar nicht an sich halten und hüpfte und jaulte und umarmte die Bekannten – ohne sie zu fragen! Oder sprang einen Kumpel direkt an, riss ihn um, sodass beide ineinander verschlungen den Hügel herunter kullerten.

Ja, sowas taten wir vor Co. Und wir taten das, weil wir eine Herde waren. Wenn auch eine Herde aus Sturköpfen und Eigenbrötlerinnen, zugegeben. Denn nur gemeinsam konnten wir immun werden gegen die Widrigkeiten des modernen Lebens, gegen den Abfuck der Wohlstands-Idiotie, dem Gefühl der Leere, welches uns die Konsumgesellschaft vermittelte. Wir mussten uns stark machen wegen dieser andauernden Traurigkeit, von der wir befallen waren, weil Menschen – wie du und ich – an den Grenzen unserer Festung im Meer ersoffen; weil sie weggebombt und erschossen wurden von Waffen, die unsere Nachbarn bauten; weil es ihnen an allem mangelte: Nahrung, Kleidung, Bildung und Gesundheitsversorgung, aufgrund der internationalen Abhängigkeiten und Dominanzen.

Damals litten wir darunter, dass Menschen die Erde fast bedenkenlos – aber komischerweise trotzdem oft mit schlechtem Gewissen -, immer weiter zerstörten, dass sie den Klimawandel vorantrieben, das Leben in den Meeren und auf dem Land vernichteten. Und es schmerzte uns, weil wir Teil davon waren, weil wir aussteigen wollten, aber nicht wussten, wie.

Wir ballerten uns raus und gingen feiern, das heißt wir standen in einer schwitzenden Herde zu dröhnender Musik herum oder bewegten uns mehr oder weniger rhythmisch, um uns freizuschütteln oder einen Balztanz aufzuführen. Und immer hatten wir Projekte und wollten reisen und gierten nach Erlebnissen in den Jahren vor Co. Das war unsere Sucht, unsere anhaltende Suche nach einem Ausweg aus der Entfremdung, den wir durch dieses Verhalten ja nie finden konnten, sondern vielmehr erst recht verpassen mussten, mit unserem Streben nach exzessiven Erlebnissen und individueller Selbstverwirklichung. Auch das ständige Problem mit dem Geld: Wir beschäftigten uns viel mit der Frage, wie wir so viel davon kriegten, wie wir brauchten, ohne deswegen unser Leben aufzugeben. Und trotzdem war es diese Umtriebigkeit, als Zeichen unserer Zeit, die uns lebendig machte, uns zu dem machte, was wir waren, in der Zeit vor dem Ausnahmezustand. Und übrigens waren wir damals auch oft nett zu den Alten. Aber eben nicht aus Mitleid, weil sie zu Opfern stilisiert werden, sondern einfach, weil wir dachten: „Scheiße, die haben‘s faustdick hinter‘n Ohren! Die haben das Leben auf ihre Weisen ausgekostet und das verdient Respekt.“

Na klar und wir kämpften ja auch. Zum Beispiel versammelten wir uns, manchmal mit zwölf oder dreißig, manchmal sogar mit tausenden von Leuten. Zusammen liefen wir durch die Stadt und riefen unsere Parolen und zeigten unsere Banner und lauschten unseren Reden. Auf der Straße, in der Öffentlichkeit, sodass gelegentlich sogar Leute damit konfrontiert wurden, die das gar nicht wollten. Manchmal riefen die dann: „Da kommen schon wieder die Bekloppten!“ Damit wir schön dicht beieinander waren und die Cops es schwerer hatten, jemanden raus zu greifen, liefen wir Seite an Seite, manchmal sogar mit eingehakten Armen. Das nannten wir dann Demonstration.

Oder wir machten Veranstaltungen. Jetzt abgesehen von denen mit der Musik und dem Tanz meine ich. Manchmal saß eine Person vorne. Oder drei oder fünf. Und die redeten dann und andere hörten zu. Oder aber alle redeten miteinander, ob jetzt geordnet mit ausreden lassen oder halt alle wild durcheinander, ganz unterschiedlich eben. Wie die Pinguine hockten wir da aufeinander und diskutierten. Dadurch bildeten wir uns in der Auseinandersetzung eine gemeinsame Meinung von Dingen. Und daraus formulierten wir dann gelegentlich auch Kritik und entwickelten Alternativen. Das gelang uns vor allem dann, wenn wir es schafften, uns einerseits ganz aus der bestehenden Ordnung raus zu denken und sie fundamental abzulehnen und uns andererseits trotzdem auf die Gesellschaft, die wir vorfanden und die unterschiedlichen Menschen darin, ernsthaft zu beziehen. Viel redeten wir, aber manchmal machten wir auch was. Das nannten wir dann Praxis. Oder manchmal auch: direkte Aktion.

Zugegeben, wenn ich die vergangene Zeit so beschreibe, kommt es mir selbst schon etwas merkwürdig vor, was wir damals so getan haben. Und auch wie wir das getan haben. Es war zum Beispiel definitiv super anstrengend, sich mit den Genoss*innen auseinander zu setzen, die ja alle was von Kooperation und kollektiven Prozesse redeten, dann aber oftmals mit ihren Worten und Stirnen aufeinander prallten. Nun ja: Es war auch sehr schwer, ein gemeinsames Projekt zu formulieren, für welches unterschiedliche Gruppen zu kämpfen bereit waren und die sich daran organisieren konnten.

Datei:Lustige Naturgeschichte oder Zoologia comica 62.jpg

Teil des Deutschen Wesen ?

Der libertäre Sozialismus stand auf dem Wartestand. Manchmal denke ich, hätten wir das geschafft, dann wäre es heute nicht so, dann wäre es anders gekommen, dann wäre es wärmer, menschlicher, sicherer, ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung. Aber das sind meine Träume und Sehnsüchte. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass wir eben getan haben, was wir konnten und was wir meinten, dass es das richtige sei. Was sonst hätten wir tun sollen?

Doch, ja, das sind Geschichten. Das ist Geschichte. Schicht auf Schicht lagert sich das Alte und Überlebte aufeinander ab. Wir müssen graben, um es hervor zu holen und können‘s auch dann nur deuten. Oft sogar, wenn wir‘s selbst erlebt haben. Denn von der Gegenwart sieht‘s immer anders aus. Die aber ist: sauber, ordentlich, effizient, desinfiziert, hierarchisch und zwangsberuhigt. Und wenn‘s die Zukunft wäre, so würde auch die schon einbrechen und unter uns sein. Und wenn‘s eine andere, für uns lebenswertere, Zukunft gäbe? Doch daran mag ich gar nicht denken im Alltagstrott, der nur von neuen Schrecklichkeiten und humanistischen Reflexen durchbrochen wird. Denn das hieße eben auch: Sie in unsere eigenen Hände zu nehmen. Die aber sind nicht immer sauber und rein.

Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Name einer Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Webseite eine Copyleft (Public Domain) Lizenz.

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Grafikquellen       :

Oben          —       Geschlossener Spielplatz in Eilenriede (Hannover, Deutschland) während der COVID-19-Pandemie.

Author Michał Beim

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2.) von Oben        —       Leere Straßen während den Ausgangsbeschränkungen anlässlich der COVID-19-Pandemie in lllingen, Saarland/ Deutschland (2020).

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Unten         —     Lustige Naturgeschichte oder Zoologia comica. München: Braun & Schneider aus 1877    —    Staatsbibliothek zu Berlin

Urheber Franz Bonn (Text), Adolf Oberländer (Illustration)
Genehmigung
(Weiternutzung dieser Datei)
Author died more than 70 years ago – public domain

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Corona und Influencer

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2020

Corona Niedriger hängen !

München, Oktoberfest 2018, berittene Polizei, 1.jpeg

Geht es ans saufen, besteigt die Staatsmacht auch ein Pferd.

Wer das kann und einhält was er vor Wahlen verspricht, braucht keine Versuchsanordnungen um sein Stimmvieh unter Kontrolle zu halten.

Eine Kolumne von Thomas Fischer

Alle reden über die Grenze der Belastbarkeit, obwohl es den meisten gut geht. Künstliche Aufgeregtheit verstellt den Blick hierauf – und aufs Wesentliche.

Versuchsanordnungen

Haben Sie die Osterprobe bestanden? Oder kämpfen Sie noch? Wenn ja: Mit wem, und gegen was? Ich weiß, dass es vielen schwerfällt, lesen zu müssen, man könne oder solle die Frage der Verhältnismäßigkeit nicht auf die Maßnahmen des sich angeblich im Todeskampf aufbäumenden Staats beziehen, sondern auf einen Vergleich zwischen dem Leiden anderer und dem eigenen Jammer. Solche Ratschläge gelten als unsensibel und mitleidlos, obgleich die deutsche Meinungsgemeinde sich im Allgemeinen gern für Gleichmut und Nervenstärke lobt.

Die Osterprobe sollte, wie man hörte, die härteste Herausforderung sein, welche diejenigen, die sich „Deutschland“ nennen, seit Mai 1945 bestehen mussten. Die meisten wissen nicht genau, ob und wie die deutschen Juden in diesem Jahr das Pessachfest begangen haben und wie sich die Muslime in Deutschland auf den Beginn des Ramadan am Abend des 23. April vorbereiten. Umfassend informiert sind sie aber über den vorösterlichen Einfallsreichtum, mit dem die Landeskirche Mecklenburg-Vorpommern trotz Corona Gottesdienste ermöglicht. Früher wäre für kirchliche Obrigkeiten ein Coronavirus gewesen, was bei Gauland unter „Geschenk des Himmels“ läuft (siehe DER SPIEGEL, 12.12.2015): Anlass zu Schuldbetrachtung und Verheissung von Erlösung durch Unterwerfung unter den einen Willen, der vorerst der seiner Verkünder sein muss. Im Jahr 2020 verschwinden Viren nicht like a miracle. Hilfe wird nicht vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz erfleht, sondern vom Präsidenten des Robert Koch Instituts.

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Unten        —       Thomas Fischer auf der re:publica 2016

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Meinungen einschränken

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2020

Auf der Basis von gefühlten Wahrheiten

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Quelle          :    Scharf  —  Links

Von Franz Witsch

Der Corona-Virus lässt einen buchstäblich nicht los. Unentwegt fühle ich mich abgelenkt, an Texten zu arbeiten, die mir wichtiger sind als diese parteiübergreifende orientierungslose Debatte, die die Gehirne vernebelt.

Was mich am meisten nervt: wir wissen über das Corona-Virus zu wenig, um eindeutige Wahrheiten zu verbreiten, wie man mit diesem Virus “richtig” umgeht. Ich weiß es jedenfalls nicht. Und auch die Experten streiten sich wie die Kesselflicker. Aber Journalisten wollen uns weismachen, alles ganz genau zu wissen, was Fake ist und was nicht. Und merke: ein Satz, der in einem Ton von Propaganda verbreitet wird, aus Russland oder China kommt, ist nicht schon deshalb falsch, weil man ihn für Propaganda hält.

Anstatt sich nun einzugestehen, dass man wisse, zu wenig zu wissen, werden Wahrheiten verbreitet; z.B. die Corona-Krise sei ein gigantischer Fake, um politische Grundrechte einzuschränken; einfach mal so zur Einübung, um sie ggf. komplett abzuschaffen, wenn noch schlimmere Zeiten drohen. Dann wisse man schon mal, wie man es am besten macht .

Dass man auf der Basis von “gefühlten Wahrheiten” (vgl. T04) Grundrechte einschränken will, so in der Art, alles, was Putin sagt, sei Fake, halte ich für sehr wahrscheinlich. Die sogenannten Leitmedien ticken so: sie schreiben auf der Grundlagen ihrer gefühlten Wahrheiten: sie mögen Putin nicht, also verbreite er Unwahrheiten, um unsere Demokratie zu destabilisieren.

Dass dem möglicherweise so ist, können wir den sogenannten Leitmedien entnehmen. Zum Beispiel dem “Spiegel”, der dem selbsternannten Fake-News-Forscher Pomerantsev ein Interview gegeben hat, in dem er die Meinung vertritt, man müsse im Hinblick auf das Corona-Virus im Internet die gesamte Kommunikation regulieren, um Falschinformation und Propaganda zu bekämpfen (vgl. SPGel, ZOnline).

Es tut mir leid; aber das ist Zensur. Ich halte seine Meinung für eine Katastrophe, würde aber uneingeschränkt dafür eintreten, dass Herr Pomerantsev diese seine Meinung verbreiten darf. Das schließt allerdings nicht aus, dass er meine Meinung ggf. wegregulieren würde, um nicht zu sagen: er würde meine Web-Site auch mal abschalten (lassen), so wie das mit der Seite von Herrn Wodarg (www.wodarg.com) passiert ist, vermutlich weil er das Corona-Virus für ungefährlich und deshalb alle Vorsichtsmaßnahmen für kontraproduktiv, ja für gefährlich hält.

Wie sich die Bilder gleichen: Mundschutz gleicht Maulkorb

Wodarg könnte Recht haben. Oder auch nicht. Jedenfalls spreche ich mit FreundInnen und Bekannten so, als sei das Corona-Virus gefährlich. Einer guten Freundin, die wegen ihres Alters und ihrer Asthma-Anfälligkeit zur sogenannten Risiko-Gruppe zählt, riet ich, sich vorsichtshalber vom Dienst in einem Altersheim freistellen zu lassen. Ich denke, wer hier etwas anderes rät, spielt mit dem Leben von Menschen; eine Meinung, die weder wahr noch falsch, aber alternativlos ist.

Ich vermisse solche Sätze in den Reihen unserer Widerstandskämpfer. Die glauben wie ihre politischen Gegner ganz offensichtlich, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Franz Witsch

www.film-und-politik.de

Quellen:

SPGel: Fake-News-Forscher Pomerantsev: Die Coronakrise ist auch eine Desinformationskrise“. Spiegel Online vom 04.04.2020

https://www.spiegel.de/kultur/peter-pomerantsev-ueber-fake-news-die-corona-krise-ist-auch-eine-desinformationskrise-a-a6333a7c-f997-43dd-87ae-5b62de590f1f

ZOnline: Pandemie: Corona-Falschmeldungen erreichen ein Millionenpublikum. SZ vom 10.04.2020. Von Simon Hurtz und Hannes Munzinger

https://www.sueddeutsche.de/medien/corona-falschmeldungen-youtube-facebook-1.4873470

T04: Franz Witsch. Operieren mit “gefühlten Wahrheiten”

http://film-und-politik.de/K14.pdf (S. 28-46)

rheberrecht
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Oben     —          hypnotoad

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DIE * WOCHE

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2020

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Kolumne von Friedrich Küppersbusch

Leben in Zeiten von Corona: Zivildienst war ’ne geile Sache. Der Spargel ist systemrelevant, Bankräuber werden plötzlich höflich und selbst für die Bundesliga gibt’s Ersatz. Manches aber bleibt unverändert. Die Bauern suchen Vollprofis und finden Julia Klöckner so: Hold my Spargel!

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ausflugsziele und Radwanderwege proppenvoll.

Und was wird besser in dieser?

Corona im Winter wär schlimmer.

Am vergangenen Dienstag wurde der 15-jährige Arkan Hussein Kh. im niedersächsischen Celle von einem 29-jährigen Deutschen erstochen. Die Ermittlungen hätten „in keiner Hinsicht Anhaltspunkte für eine ausländerfeindliche oder politisch motivierte Tat“ geliefert, teilte die Polizei mit. An dieser Bewertung gibt es Kritik. Wie ist Ihre Einschätzung?

Zeit Online berichtet, drei Social-Media-Konten seien nach Angaben der Polizei dem Tatverdächtigen Daniel S. zuzuordnen. Dort sei er mit Neonazis, Rechtsradikalen, doch auch Kurden und Türken „befreundet“. Er folge Seiten zu Verschwörungstheorien, Reichsbürgertum und Antisemitismus. Im günstigsten Fall hat die Zeit besser recherchiert, als die Polizei ermittelt; im ungünstigsten auch. So schroff Polizei und Staatsanwaltschaft politische Motive abweisen, so großzügig löffeln sie schon mal Beruhigungsmittel aus: „verwirrt“ sei der Täter und „möglicherweise psychisch erkrankt“. Hüben überkorrekt, drüben vorzeitiger Dramenerguss: Das klappt nur, solange man nicht ins Auge fasst, dass man zugleich rechtsextrem und verrückt sein kann. Sollte aber möglich sein.

Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der sogenannten Heinsberg-Studie zur Ausbreitung des Coronavirus. Zudem gibt es Verbindungen zwischen dem Studienleiter und einem PR-Unternehmen. Kann denn nicht mal irgendwas einfach richtig und sauber sein?

Wer vermisst Dortmund – Schalke, wenn’s täglich Drosen – Streeck gibt? Der Showdown der Virengurus beginnt zwischen „Lockdown muss und ’ne App wäre auch gut“–Drosten und „Türklinke kann uns nix und bald sind wir alle immun“–Streeck. Letzterer bekam unverhofft ein PR-Angebot von seinem alten Kumpel Michael Mronz. Der Witwer von Guido Westerwelle gründete mit dem Bild-Überlebenden Diekmann und Philipp Jessen eine Agentur, die grundsätzlich nicht über Kunden redet. Außer Streeck. Jessen outete inzwischen auch die Sponsoren des Deals: Deutsche Glasfaser und Gries Deco Company. Wer also ganz sichergehen möchte, dass eine wissenschaftliche Studie in der Luft zerrissen, dafür aber wirklich alle Namen genannt werden, sollte sich „Storymachine“ merken.

Am Donnerstag landeten die ersten Saisonarbeitskräfte aus Rumänien für die Spargelernte im Badischen. 40.000 von ihnen dürfen trotz Pandemie einreisen. „Sehr zeitnah“ werden auch bis zu 50 Minderjährige von den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln erwartet. Ist das eine unerlaubte Parallelisierung? Und haben Sie noch Appetit auf Spargel?

Quelle      :          TAZ          >>>>>          weiterlesen

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Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

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DL – Tagesticker 14.04.2020

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Sind nicht „Wissenschaftler“ in allererster Linie Lobbyisten ihrer „Wissenschaften“, da sie von ihren „Experten-Angeboten“ letztendlich leben? Folgerichtig – auch die perfekten Influencer ihrer Geldgebenden –  Regierungen ? Ob denn diese unwissenden Politiker, Kraft ihrer er/umstrittenen Postens  auch verstehen was sie verstehen müssten um diese Posten zu Recht auszufüllen, wäre die folgende Frage?  Aber, wären sie dann nicht selber die „Wissenschaftler“ und wo bleibt zum Schluss das Wahlvolk welches alleine im Regen stehen gelassen wird?

Berliner Republik :

1.) Die Virus-Erklärer der Nation

Dass Politik und Medien den Beziehungsstatus „es ist kompliziert“ innehaben, ist kein Geheimnis. Politiker wünschen sich die Medien als Lautsprecher, Resonanzboden und Katalysatoren ihrer Botschaften. Wenn alles glatt geht, stehen sie mit guten Nachrichten noch besser da. Läuft es für eine Partei oder einen Politiker gerade nicht so gut, ist ihnen die Verstärker-Funktion der Medien oft nicht recht. In der Corona-Krise finden sich neben den Akteuren Politik und Medien noch die Wissenschaftler – in besonderer Ausprägung die Virologen. Sie sind in einem solchen Maß als Experten gefragt, dass ihre Äußerungen Politik, öffentliche Meinung, gar den Aktienkurs beeinflussen können. Der Berliner Virologe Christian Drosten und der Bonner Wissenschaftler Hendrik Streeck haben im Laufe der Corona-Krise ein Art Anchorman-Position als Virus-Erklärer erreicht. Sie bringen viel Expertise mit und können komplexe Zusammenhänge allgemeinverständlich auf den Punkt bringen.

RP-online

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Mister „Wichtig“ erhebt seinen Arsch und läuft damit in der Spur seiner Genossin aus dem Nachbarland? „The blind following the blind ?“

Dritte TV-Ansprache :

2.) Macron verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 11. Mai

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hat Frankreich seine strengen Ausgangsbeschränkungen um rund einen Monat verlängert. „Der 11. Mai wird der Beginn einer neuen Etappe sein“, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montagabend in einer TV-Ansprache an. Die Hoffnung komme zurück. „Aber nichts ist selbstverständlich.“ Denn in der ostfranzösischen Region Grand Est oder im Großraum Paris seien die Krankenhäuser überlastet. Macron machte deutlich, dass das Land auch nach dem voraussichtlichen Ende der Beschränkungen nicht sofort zur Normalität zurückkehren wird.

Volksfreund

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Sieht so das wahre Gesicht eines politischen Corona-Virus aus ? Ausgehverbot – Das mir keiner die Menschen hinter den Zaun aufnimmt! Hier hilft auch die Mutti nicht mehr weiter. Hat sie nicht eine sieben-fache Mutter und EX – Militaristin  an die Spitze der Frontex gesetzt ?

Keine Rettung im Mittelmeer:

3.) Flüchtlinge verzweifeln in Seenot

Wegen Corona haben Malta und Italien Rettungsaktionen offiziell eingestellt. Am Osterwochenende trieben hunderte Menschen auf dem Mittelmeer. Seit Karfreitag sind vier Flüchtlingsboote mit rund 250 Menschen im Mittelmeer in Seenot geraten, ohne dass Rettungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Ein Boot mit 85 Menschen ist möglicherweise gesunken. Das geht aus Berichten der Initiative Alarm Phone hervor, die seit Tagen über Satellitentelefon mit den Schiffbrüchigen in Kontakt stand. Eines der Boote hatte den Angaben zufolge bereits am Freitag um 23 Uhr einen Notruf abgesetzt. Bis Sonntagmittag war keine Rettung für die 45 Insassen gekommen. Diese verzweifelten: „Wir sind so müde, die Situation ist die Hölle“, sagte einer der Insassen per Telefon dem Alarm Phone. Ihr Boot laufe voller Wasser. „Es gibt weder Wasser noch Nahrung. Einige Menschen haben das Bewusstsein verloren. Wir werden sterben.“ Ähnlich war die Lage auf den drei anderen Booten, zu denen die Initiative am Sonntag noch Verbindung hatte. Drei der vier Boote befanden sich den Positionsdaten der Satellitentelefone zufolge in der maltesischen Rettungszone.

TAZ

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Aufgepasst ! Das ist nicht Lindner welcher sich an das Gericht wendet. Aber gerade die politischen Parteien halten ja auch die Gerichtsbarkeit in diesem Land mit ihren Influencern unter Kontrolle? Trotzdem,  eine interessante Entwickelung welche sich hier dem braunen Rost widersetzt?

FDP-Abgeordneter klagt gegen Senat

4.) Verfassungsgericht soll Berliner Corona-Verordnung prüfen

FDP-Innenpolitiker Marcel Luthe hat eine Organklage gegen den Regierungschef und eine Senatorin eingereicht – aus mehreren Gründen. Die Verordnung des Senats zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ist jetzt auch ein Fall für den Berliner Verfassungsgerichtshof. Bislang hatten Verwaltungsgerichte und selbst das Bundesverfassungsgericht alle Klagen abgelehnt und das Vorgehen der Behörden wegen der Gefahr für Leib und Leben gestützt. Nun hat der Berliner FDP-Abgeordnete Marcel Luthe eine Organklage gegen den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (beide SPD) eingereicht. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus beantragt in seiner Klage, dass die Verfassungsrichter feststellen, er werde durch die Senatsverordnung in der Ausübung seines freien Mandats und in seinen Rechten als Abgeordneter eingeschränkt. Zugleich sieht Luthe die Verordnung als verfassungswidrig an, weil es keine Gesetzesermächtigung dafür gebe.

Tagesspiegel

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Es wurde von niemanden erklärt weshalb ein US Präsident mehr im Kopf haben sollte als seine Deutsch, politischen Partner-Innen. Er stammt zwar Augenscheinlich nicht von Affen, die sind zu clever, dafür aber von hessischen Einwanderern ab, – welche einst aus Schland flüchteten, um in der Folge die US – Ureinwohner auszurotten ? Wir sehen also, der Apfel fiel nicht soo weit vom Stamm, bevor der Prozess zur Fäulnis einsetzte.

Warnung an autonome Gouverneure

5.) Trump beansprucht „allumfassende Macht“

In der Corona-Krise fühlen sich viele US-Bundesstaaten von der Regierung allein gelassen. Deshalb beginnen sie, ihre Maßnahmen am Weißen Haus vorbeizuplanen. Das bringt Präsident Trump in Rage: Bei einer Pressekonferenz setzt er die Verfassung praktisch außer Kraft.  US-Präsident Donald Trump hat im Streit um die Corona-Einschränkungen die alleinige Entscheidungshoheit für sich reklamiert. Er habe bei der Frage, wann das öffentliche Leben in den USA wieder hochgefahren werde, die „allumfassende Macht“, sagte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Trump reagierte damit auf die Pläne mehrerer Bundesstaaten, die sich bei der Aufhebung der Corona-Beschränkungen lediglich untereinander abstimmen wollen.

ntv

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Vielleicht hatte der „Ober – leerer“ zu viele nicht aufgespannte  Schirme im Regen hinter sich stehen lassen? Wie viele dieser Schein – „Präsidenten“ werden von den politischen Parteien benötigt um ihren Kumpeln die Macht zu erhalten?

Deutschlands Lehrer-Chef:

6.) „Ein Viertel aller Schüler abgehängt“

Wegen der Schulschließungen in den vergangenen Wochen sind nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbands Millionen Schüler abgehängt worden. Präsident Heinz-Peter Meidinger sieht bei rund drei Millionen Mädchen und Jungen einen Bildungsrückstand, der besonders Schüler aus schwierigen sozialen Verhältnissen und ärmeren Familien treffe. Er fürchte, „dass bis zu ein Viertel aller Schüler in den vergangenen Wochen von jenen, die andere Voraussetzungen hatten, abgehängt wurde“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Zeitung „Welt“.

Focus

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Bedienungsanleitung nur für einen „EX-Hauer?“ in Fäkalschrift !

7.) Wie ficken während der Corona-Krise

Während in New York die Gesundheitsbehörde einen Leitfaden herausgegeben hat, wie die Bewohner des kleinen Ostküstenstaates auch in Zeiten der Pandemie noch pimpern können, gibt es dazu ausgerechnet für Sexland Deutschland noch keine klaren Anordnungen. Um keine Unsicherheiten rund ums Thema Liebesspiel aufkommen zu lassen, haben wir den Amtsleiter des Gesundheitsamts Duderstadt Dr. Rainer Krause-Günther zum Interview gebeten.

TITANIC: Guten Tag, Herr Krause-Günther! Schön, dass Sie in solch umtriebigen Zeiten den Moment gefunden haben, sich mit uns Cam2Cam zu unterhalten, damit wir den Deutschen ein wenig Eindeutigkeit in Sachen Zweisamkeit verschaffen können. Plant Ihre Behörde konkrete Schritte, um das Sexleben der Bürger und Bürgerinnen sicherer zu gestalten? 

Krause-Günther: Also etwas unternehmen bei dem Thema können wir als Behörde natürlich nicht direkt. Was in den eigenen vier Wänden und da auch noch im Schlafzimmer passiert, da können wir natürlich nicht ein- und schon gar nicht durchgreifen. Da müssten wir dann direkt daneben stehen, wenn die Leute da irgendwie, wie sag ich das, interagieren, also das geht ja nicht. Grundsätzlich sollten wir alle einen Gang runterschalten.
TITANIC: Haben Sie dennoch Tipps und Tricks, wie das in der Praxis dann aussehen könnte? 
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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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