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RENTENANGST

Archiv für Dezember 25th, 2019

Stadtgespräch aus Athen

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Dezember 2019

Streit um minderjährige Geflüchtete – Kinderlein kommet

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Wenn sie denn noch an der Hand von Politiker – Innen laufen könnten

Kommentar von Anja Maier

Kurz vor Weihnachten zeigt die Bundesregierung nochmal, was sie draufhat: Keine Menschlichkeit für die in Griechenland leidenden geflüchteten Kinder.

In einem Wald in Brandenburg hat am Tag vor Heiligabend meine Enkeltochter einen Baum gefällt. Sie ist in ihren Kindersitz geklettert, hat sich von ihrem Vater anschnallen lassen. Und dann ging es hinaus in den rauschenden Forst: nach dem perfekten Baum suchen, ihn absägen und in ein TÜV-geprüftes Auto hieven. Den Baum daheim auspacken und sich wundern, dass das ganze Haus plötzlich nach Kiefer riecht.

Dann die Lichterketten auseinanderfummeln und den schon vor zwanzig Jahren von ihrer Mutter im Schulhort gebastelten Baumschmuck rauskramen und aufhängen. Danach noch einen Märchenfilm gucken – das ist Weihnachten in einem friedlichen Land für ein Kind, das einfach nur Kind sein darf. Am selben Tag meldet die Nachrichtenagentur KNA, dass Unions-Politiker die Forderung des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck nach Aufnahme von Flüchtlingskindern aus griechischen Lagern „strikt ablehnen“.

Habeck hatte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung angesichts der mit 40.000 Menschen heillos überfüllten Lager auf den griechischen Inseln und den schlimmen Verhältnissen dort gefordert: „Holt als Erstes die Kinder raus.“ Schnelle Hilfe sei für die viertausend Mädchen und Jungen ein „Gebot der Humanität“. Habeck betonte, Deutschland müsse handeln, auch wenn andere in der Europäischen Union nicht mitmachten. Es gehe um „viele Mädchen, viele zerbrechliche kleine Menschen“.

File:Nordküste von Lesbos.JPG

„Auch wenn es Zehntausende sind?“, lautete die bange Nachfrage des FAS-Journalisten. Es war nun an Habeck, die Pflichten der Bundesrepublik Deutschland zu erklären. 2016 nämlich hatte diese im Europäischen Rat zugesagt, mehr als 27.000 Menschen aus den Lagern in Griechenland und Italien aufzunehmen. Diese Zusagen, sagte Habeck, „sind nach meinem Kenntnisstand nicht erfüllt“. Zudem gebe es aus mehreren Bundesländern Angebote, die Kinder aufzunehmen.

Es ist mehr als problematisch, wenn deutsche (!) PolitikerInnen mal erklären sollen, warum in Lagern (!) wartende Kinder eben nicht gerettet werden sollten vor den Zumutungen und Anfechtungen eines solchen – nun ja: Lebens? Sprechen wir es doch einmal aus: Es geht um Kinder, die schon ein Darmkeim, eine nicht behandelte Wunde das Leben kosten kann, während deutsche Politiker lieber vor übereilten Entscheidungen warnen, um sich anschließend in den Weihnachtsurlaub zu begeben.

Quelle          :    TAZ         >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen          :

Oben          —           Der tote syrische Junge Aylan Kurdi. 120 Quadratmeter große Wandmalerei von Justus Becker und Oguz Sen am Frankfurter Osthafen

Urheber Fotografie: Frank C. Müller, Frankfurt am Main
Frank C. Müller, der Nutzungsrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentlicht es hiermit unter der folgenden Lizenz:
w:de:Creative Commons
Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen
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Namensnennung: Frank C. Müller

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Unten       —         Blick auf die Nordküste von Lesbos zwischen den Ortschaften Molivos und Sykaminia. Der Küstenstreifen ist voll von Schwimmwesten und Flüchtlingsbooten. Die Aufnahme stammt vom September 2015.

Author Rosa-Maria Rinkl
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Der Gerichtshof Den Haag

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Dezember 2019

Den Haag nimmt Israel und Palästina ins Visier

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Die Chefanklägerin des Internationalen Gerichtshofs, Fatou Bensouda, ist überzeugt, dass in den Palästinensergebieten Kriegsverbrechen begangen wurden.

Quelle        :        INFOsperber CH.

Von Andreas Zumach

Der Internationale Strafgerichtshof will mutmassliche Kriegsverbrechen in den besetzten Palästinensergebieten untersuchen.

Mit der seit über 52 Jahren währenden Straflosigkeit für mutmassliche Kriegsverbrechen in den von Israel völkerrechtswidrig besetzten palästinensischen Gebieten Westjordanland, Gazastreifen und Ost-Jerusalem dürfte es 2020 ein Ende haben. Erste Ermittlungsverfahren durch den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag zu mutmasslichen Verbrechen sowohl israelischer Militärs und Sicherheitskräfte wie auch der Hamas und anderer Akteure im Gazastreifen könnten bereits in der ersten Hälfte des nächsten Jahres beginnen. Zuvor muss die zuständige Kammer allerdings noch entscheiden, inwiefern das Gericht für die für die drei besetzten Gebiete territorial zuständig ist. Chefanklägerin Fatou Bensouda geht davon aus, dass diese territoriale Zuständigkeit auf jeden Fall gegeben ist.

«Voraussetzungen zur Eröffnung von Verfahren sind erfüllt»

Am letzten Freitag hatte die Chefanklägerin das Ergebnis ihrer im Januar 2015 auf Antrag des «Staates Palästina» eröffneten Voruntersuchung bekanntgegeben. «Alle in Artikel 53 des IStGH-Statuts verlangten Voraussetzungen zur Eröffnung von Verfahren sind erfüllt», erklärte Bensouda. In den drei Gebieten seien «Kriegsverbrechen begangen worden» und würden «weiterhin begangen». Die Eröffnung von Verfahren des Internationalen Strafgerichtshofs zu diesen Verbrechen sei «zulässig», da die lokalen oder staatlichen Gerichte vor Ort «unwillig oder nicht in der Lage» seien, Verfahren durchzuführen. Schliesslich lägen «keine wesentlichen Gründe für die Annahme vor, dass die Durchführung von Ermittlungen nicht im Interesse der Gerechtigkeit liegt».

Allerdings übergab die Chefanklägerin die «hoch umstrittene Frage», ob die drei besetzten Gebiete auch unter die territoriale Zuständigkeit des IStGH fallen, an eine dreiköpfige Vorprüfkammer des Gerichtshofes, mit der Aufforderung zu einer «schnellen Untersuchung und Entscheidung ohne unnötige Verzögerung».

Israel und USA lehnen Ermittlungen ab

Wie umstritten diese Frage ist, machten die ersten Reaktionen der Regierungen Israels und der USA auf die Erklärung Bensoudas deutlich. «Der Internationale Strafgerichtshof hat nur eine rechtliche Zuständigkeit für Petitionen, die von souveränen Staaten eingereicht wurden, aber es hat nie einen souveränen palästinensischen Staat gegeben», erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu.

US-Aussenminister Mike Pompeo sekundierte: «Wir lehnen diese und jede andere Massnahme, die sich auf unfaire Weise gegen Israel richtet, entschieden ab. Die Palästinenser verfügten «nicht über einen souveränen Staat» und könnten somit auch kein «vollständiges Mitglied» in Institutionen wie dem Internationalen Strafgerichtshof werden.

Israel und die USA sind dem 1998 in Rom gegründeten Internationalen Strafgerichtshof bis heute nicht beigetreten und lehnen jegliche Zuständigkeit des Gerichts für die Verfolgung von Verbrechen ihrer Staatsbürger ab. Hingegen wurde der «Staat Palästina» Anfang Januar 2015 auf gemeinsamen Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde in der Westbank und der im Gaza-Streifen regierenden Hamas Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs und unterwarf sich damit ausdrücklich seiner Jurisdiktion. Zuvor hatte Ende November 2012 die UNO-Generalversammlung den langjährigen «Beobachter»-Status Palästinas aufgewertet zum Status «Nichtmitglied-Beobachterstaat». Auf dieser völkerrechtlichen Basis wurde der «Staat Palästina» neben seinem Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof inzwischen auch in einer Reihe von UNO-Unterorganisationen aufgenommen und trat zahlreichen multilateralen und bilateralen Abkommen bei.

Territoriale Zuständigkeit verbindlich klären

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Chefanklägerin Bensouda macht in ihrem über 112-seitigen Untersuchungsauftrag an die Vorprüfkammer deutlich, dass sie auf Grund dieser völkerrechtlichen Entwicklung der letzten sieben Jahre die territoriale Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs für die drei besetzen palästinensischen Gebiete ohne Einschränkung für gegeben hält. Für den Fall, dass die Prüfkammer dieser Meinung nicht folgen sollte, verweist Bensouda ersatzweise auf die Genfer Konventionen und auf seit 1947 gefasste Beschlüsse des UNO-Sicherheitsrates und der Generalversammlung sowie auf Urteile des Internationalen Gerichtshofes zum israelisch-palästinensischen Konflikt, aus denen sich die territoriale Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs ergebe.

Notwendig sei eine abschliessende, und für alle Seiten verbindliche Klärung dieser Frage, bevor der Internationale Strafgerichtshof tatsächlich Ermittlungsverfahren zu mutmasslichen Kriegsverbrechen eröffnet, betont die Chefanklägerin mehrfach. Denn daraus ergäben sich Konsequenzen mit Blick auf die Verpflichtung Israels, der Palästinenser und anderer Beteiligter zur Kooperation mit dem Gericht.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine.

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Grafikquellen       :

Oben       —         Fatou Bensouda während der Münchner Sicherheitskonferenz 2016

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Unbegleitete Fluchtkinder

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Dezember 2019

Vorsitzenden Robert Habeck, MdB
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

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Sehr geehrter Herr Vorsitzender Robert Habeck,

ich wohne in Baden-Württemberg, bin aber gebürtiger Schleswiger und habe dort und in Flensburg bis 1980 gelebt. Von 1994 bis 2010 war ich beruflicher Flüchtlingsberater und Krisenmanager in unserem hiesigen Landkreis. Zuvor war ich als evangelischer Pastoralreferent in NRW, Bayern und in Ravensburg tätig.

Ihren Vorschlag, unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht nach Europa (darunter viele Mädchen), die zur Zeit auf den griechischen Inseln vor der türkischen Küste in eine ungewisse Zukunft hinein ausharren, unverzüglich in die Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen, finde ich sehr verantwortungsvoll, christlich und human. Brandenburg zum Beispiel wäre bereit – und ist auch von seinen Vorbereitungen und Strukturen dazu in der Lage – hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Andere Bundesländer haben diesen notwendigen Schritt zu tun, ebenfalls signalisiert.

Grundsätzlich stimme ich zwar unserem Innenminister Horst Seehofer zu, wenn er auf eine EU-konforme Lösung in Sachen „Flüchtlingsaufnahme“ pocht (denn das Versagen Ungarns, Polens … und auch Österreichs 2015/16 war unsäglich – führte zum „Schießbefehl“ der AfD)), jedoch darf man dieses Ziel, das zu erreichen bis weit in die neue Dekade hineinreichen dürfte, und die momentane Notlage der jungen Leute ohne Familie an der Grenze zur EU nicht gegeneinander ausspielen.

„Weihnachten“ und „Flucht“ und „verschlossene Türen“ stehen gemeinsam seit immerhin fast 2020 Jahren in einem „Kontext des menschlichen Versagens“ – was aber nicht immer so sein und bleiben muss, vor allem wenn man sich auf die „jüdisch-christlichen Wurzeln“ beruft.

Deshalb: Bleiben Sie bitte dran an diesem Vorhaben und appellieren Sie an die Verantwortlichen in Bund und Ländern, Weihnachten 2019 einmal anders sein zu lassen, einmal „echt“ werden zu lassen, damit im Mittelmeer – zwischen Griechenland und der Türkei – der Stern der Hoffnung zumindest über den Kindern und Jugendlichen aufgehen kann.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche und stimmungsvolle WEIHNACHTEN!

Mit guten Grüßen, Stefan Weinert,

Liebe Freunde, MitstreiterInnen, Bekannte in Nah und Fern,

sehr geehrte Damen und Herren,

File:Syrian refugee of the Syrian civil war.jpg
Bitte unterschreiben Sie / unterschreibt diese Petition,

gerichtet an die Bundesregierung Deutschland, zu Händen Herrn Innenminister Horst Seehofer, MdB. Titel der Petition: „Unverzügliche Aufnahme von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingskindern und -jugendlichen nicht nur an Weihnachten“. Der Petitionstext beginnt unter dem Link :

https://www.change.org/p/innenminister-horst-seehofer-unverz%C3%BCgliche-aufnahme-von-unbegleiteten-minderj%C3%A4hrigeln-fl%C3%BCchtlingskindern-jugenliche

wie folgt:

„Wir die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser weihnachtlichen und postweihnachtlichen Petition fordern die Regierung  der Bundesrepublik Deutschland auf, die sich auf den griechischen Inseln und auf der Flucht nach Europa befindlichen unbegleiteten Kindern und Jugendliche,   unverzüglich in das Hoheitsgebiet der BRD aufzunehmen und auf die Bundesländer zu verteilen. Danke.“

Mit guten Weihnachts- und Neujahrsgrüßen im Namen der Mitpetent/innen,

Stefan Weinert,

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Grafikquellen          :
Oben      —          Street children
Source Image by User:Tomascastelazo
Author Image by User:Tomascastelazo, edited by User:Dori
Permission
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w:en:Creative Commons
attribution share alike
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Unten       —           Syrian refugee on bus in Turkey.
Source https://www.youtube.com/watch?v=RpYAoR5nzBo&feature=plcp
Author Voice of America News: Henry Ridgwell from the Turkish border by Aleppo
This work is in the public domain in the United States because it is a work prepared by an officer or employee of the United States Government as part of that person’s official duties under the terms of Title 17, Chapter 1, Section 105 of the US Code. Note: This only applies to original works of the Federal Government and not to the work of any individual U.S. state, territory, commonwealth, county, municipality, or any other subdivision. This template also does not apply to postage stamp designs published by the United States Postal Service since 1978. (See § 313.6(C)(1) of Compendium of U.S. Copyright Office Practices). It also does not apply to certain US coins; see The US Mint Terms of Use.

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Frohe Botschaft zu 2020

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Dezember 2019

Welch unerwartet frohe Botschaft zum neuen Jahr!

Pape François Parlement européen Strasbourg 25 nov 2014 09.jpg

Frage von Schulz: “ Mit wem habe ich die Ehre?“

Quelle         :   Scharf  —  Links

Ein Kommentar von Georg Korfmacher, München.

Kurz vor Jahresschluss hat der unfehlbare Vertreter des christlichen Gottes auf Erden mit einem einzigen Satz ein für alle Mal festgestellt: „Wir haben keine christliche Leitkultur, es gibt keine mehr!“. Damit stellt der unfehlbare Papst der Catholica endlich fest, was deutschen Politikern und Kulturschaffenden so schwerfällt, nämlich die Realität unserer Gesellschaft zu akzeptieren und zur Grundlage ihres Handelns zu machen.

Spätestens seit einhundert Jahren (1919) müssen wir damit leben, dass die Deutschen nicht mehr unter einer christlichen Herrschaft leben und die Kirchen sich nur noch im Rahmen der für alle geltenden Gesetze bewegen dürfen. Die Franzosen haben das schon 50 Jahre früher (1870) konsequent vollzogen. Gleichwohl lenken viele Politiker und Kulturschaffende bei uns von ihrer Verantwortung durch den impertinenten Verweis auf eine christliche Leitkultur mit einer himmlischen Errettung ab, die seit nunmehr 2000 Jahren zwar versprochen, aber bislang nicht eingelöst ist.

Nicht wunderlich also, dass mittlerweile viele andere Weltanschauungen das Denken bei uns prägen und der Glaube keine Bedingung mehr für unser Sozialwesen ist bzw. auch nicht sein darf. Glauben ist Privatsache und darf zu keinerlei Zwang oder Privileg in Sachen unserer res publca führen.

Bezeichnenderweise verbindet der Papst seine nüchterne Feststellung mit der Aufforderung an die Kurie, sich wieder mehr um die Verkündigung und alle damit zusammenhängenden Dienste zu kümmern und sich nicht „in die Vergangenheit zurückzuziehen“ und an den Selbsterhalt zu denken. Also heraus aus dem Kokon aus dicht gesponnenen Gedankensekreten zum eifersüchtigen Schutz eigener Sitten und Gebräuche, hinaus in die Welt zur Verkündigung einer frohen Botschaft und zum Dienst an Armen und Bedürftigen, inklusive unfreiwillige Flüchtlinge. Da muss so manches Kurienmitglied mit riesigem Appartement im Vatikan und eilfertiger Bedienung durch Nonnen und Diener ins Grübeln und arge Angst geraten, das „Sichere“ aufgeben zu müssen. Ein besonders makabres Beispiel ist da die seinerzeitige diebische Elster von der Lahn, die an ihrer Gier nach Prunk und Glanz fast erstickt ist, bevor sie ins schützende Nest der Kurie in Rom flüchten durfte und jetzt dort ihr nunmehr verborgenes Unwesen treibt.

Aber auch Politiker und Kulturschaffende in unserer Gesellschaft sind jetzt bar ihres Schutzschildes einer nicht mehr existierenden christlichen Leitkultur und müssen sich ihrer Verantwortung mit gesellschaftstauglichen, weltlich ausgerichteten Argumenten und Aktivitäten gerecht werden, oder abtreten. Denn keine Leitkultur hat über Jahrhunderte so viel Elend und Tod über die Welt gebracht wie eben die Christliche, während sie gleichzeitig ihre Rettungsversprechen schlicht vergisst.

Da muss unsere aufgeklärte Gesellschaft ja geradezu aufatmen und jubeln, dass ihre beharrlichen Bemühungen seit der Zeit der Aufklärung nun durch die unerwartet frohe Botschaft aus Rom bestätigt werden. Endlich frei Durchatmen, endlich autonome Verantwortung für sich und die Gesellschaft, endlich die Menschenrechte als Richtschnur für unser Leben auf der Welt. Es könnte ein Gutes Neues Jahr werden. Prosit!

Urheberrecht
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Grafikquelle       :      Papst Franziskus beim Besuch des Europaparlaments in Straßburg

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Von Eseln und Vätern

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Dezember 2019

Ein Stallbesuch bei der Bundeswehr

Fichier:Nürnberg Frauenkirche Krippe Anbetung der Könige.jpg

Von Clemens Sarholz

100 Tannen, 70 Menschen, ein Esel, zwei Ziegen und viele Schafe – ein Krippenspiel der Extraklasse. Zu Besuch bei der Bundeswehr in Bad Reichenhall.

Soldaten reiten Esel, schmusen Lämmer und bekommen von Gott ein Kind geschenkt – das Krippenspiel in der Kaserne von Bad Reichenhall zeigt eine andere Seite der Bundeswehr.

Draußen: Bad Reichenhall ist eingekesselt von Bergen. Ihre Gipfel sieht man heute nicht, Wolken haben sie umhüllt. Es ist ein kalter Freitag Mitte Dezember und es nieselt. Am Eingang der Kaserne, in der die Stallweihnacht gefeiert wird, ist ein vier Meter hohes Fresko von 1936, das Wehrmachtssoldaten zeigt. Eine Informationstafel warnt vor den Gefahren des Nationalsozialismus.

Drinnen: Hier sind die „Mulitreiber“ stationiert. Die letzte Einheit in der Bundeswehr, die noch mit Maultieren arbeitet. Ställe sind in Hufeisenform angeordnet. In ihrer Mitte ist ein Freilauf, in dem die Tiere Heu fressen, im Stroh liegen, schlafen. Es ist kurz vor sechs Uhr abends und ziemlich dunkel in der Alpenlandschaft. Es riecht nach Glühwein und Bratwurst.

Die Stallweihnacht: 1962 gab es die Stallweihnacht zum ersten Mal. Der Dienstherr wollte damals den Soldaten, die an Weihnachten Stallwache hatten – also auf die Tiere aufpassten und deshalb nicht bei ihrer Familie sein konnten – ihren Dienst mit einer Feier versüßen. Mit einer Holzkarre, die es heute noch gibt, wurde den Tieren spezielles Weihnachtsfutter kredenzt. Aus dieser kleinen Feier hat sich mittlerweile ein Krippenspiel entwickelt, zu dem jährlich fast 3.000 Menschen aus dem Umland kommen.

File:DA-SD-03-00283 German Engineers (IFOR) in Bosnia near Gorazde as part of Operation Joint Endeavor.jpeg

Maultiere und Maulesel: Ein Hauptfeldwebel führt das Maultier Achilles durch den Regen in die Reithalle. Er erklärt die Eselsbrücke, die Soldaten hilft, sich den Unterschied zwischen Maultieren und Mauleseln zu behalten. „Bei den Maultieren ist es wie bei den Menschen“, sagt er, „der Esel ist immer der Vater“. Im Gegensatz zu den Mauleseln, die eine Eselsmutter haben. Achilles übernimmt die Rolle des Esels, der die Jungfrau Maria vor etwa 2020 Jahren nach Nazareth getragen hat.

Publikum: Auf der Tribüne finden 750 Leute Platz. Fast alle Stühle sind besetzt. Die Leute tragen Mützen und Jacken und Schals, kleine Atemwölkchen steigen in die kalte Luft. Die erste Reihe ist reserviert für Soldaten, die Eichenlaub auf ihren Schultern tragen – für hohe Dienstgrade also und für eingeladene Gäste.

Kulisse: Die Inzeller Alphornbläser beginnen die Aufführung mit einer serenadenartigen Melodie. Sie stehen inmitten der Reithalle und liefern mit ihren meterlangen Instrumenten den Alpensoundtrack. Hinter ihnen ein Schuppen, in dem ein rotgoldbraun gescheckter Ochse im Heu steht und futtert. Links daneben, in einem Feld aus Stroh, sitzen die Hirten. Auf der gesamten Längsseite hinter dem Schuppen haben die Soldaten über 100 Tannen aufgestellt, die zwischen 1,20 und 6 Meter groß sind.

Geduschte Darsteller: Das kleine Lamm Anton tapst zwischen den Schauspielern umher. Es sieht aus wie ein flauschiges, prall gefülltes Kopfkissen, mit kurzen Beinchen. Hufschmied und Stabsunteroffizier Karl Wellinger erklärt, wie sie das Tier so „schee griagd hom“. „Mia hom des Lamm a Woch lang jedn Dog gwaschn“, eine tägliche Dusche ist das Geheimnis. Und damit Anton nicht krank wird, haben sie ihn auch wieder trocken geföhnt. Stolz streicht Wellinger über Antons Fell und schmust ihn.

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Bundeswehr in Schulen Lupus in Saxonia / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Lukas wäre stolz: „Sei gegrüßt, Begnadete“, klingt eine göttliche Stimme, die sich an die Soldatin Nadine Brandl, alias Maria, richtet. „Der Herr ist mit dir.“ Sie bekommt nun vom Engel Gabriel erzählt, dass Gott ihr den kleinen Jesus schenken wird. Alles so, wie man das aus dem Lukasevangelium kennt. Auftritt: Maultier Achilles. Das Tier wackelt gemächlich über die Bühne. Sein Fell ist schwarzbraun und glänzt. Sein Bauch ist kugelrund und während er die Jungfrau auf seinem Rücken trägt, knabbert er auf seinem Führhalfter herum. Er wird von dem Soldaten Basti Goedecke, der Josef spielt, geführt.

Quelle      :           TAZ           >>>>>            weiterlesen

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Grafikquellen        :

Oben        —        Frauenkirche, Nürnberg     –  Krippe (Szene: Anbetung der Könige)

Auteur Photo: Andreas Praefcke
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J’accorde à toute personne le droit d’utiliser cette œuvre dans n’importe quel but, sans aucune condition, sauf celles requises par la loi.

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2.) von Oben     —        German Engineers belonging and supporting the Implementation Force (IFOR) in Bosnia as part of Operation JOINT ENDEAVOR.

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Great Seal of the United States (obverse).svg

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Unten      —         Autor   Lupus in Saxonia / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

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DL – Tagesticker 25.12.2019

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Dezember 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Religionsführer und Politiker – Innen sollten Weltweit in einen Sack gesteckt werden.  Denn sie versprechen viel, was sie selber nicht einlösen wollen oder auch gar nicht können. Nur dann stellt sich die Frage: Wo mag es novh so ein tiefes Wasser geben  – wo wir doch früher immer geübt haben: „beim Schiffer versenken“.

Christmette in Rom

1.) Papst ruft zu Selbstlosigkeit auf

Papst Franziskus hat bei der traditionellen Christmette im Petersdom die bedingungslose Liebe Gottes zu den Menschen gepriesen. Indirekt äußerte er sich auch zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Papst Franziskus hat die Menschen zu Weihnachten zu selbstloser Mitmenschlichkeit aufgerufen. „Warten auch wir nicht darauf, dass der Nächste rechtschaffen wird, um ihm Gutes zu tun, dass die Kirche vollkommen sei, um sie zu lieben, dass die anderen dafür, dass wir ihnen dienen, uns achten. Fangen wir an“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei der traditionellen Christmette am Dienstabend im Petersdom in Rom.

Spiegel-online

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Sollten diese Glitzer – Tempel, Kirchen oder Moscheen als Symbole des kommenden Weltuntergang gesehen werden?

Proteste in Hongkong

2.) Neue Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizei

Neue Proteste und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei haben den Heiligabend in Hongkong überschattet. Die Einsatzkräfte gingen mit Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcken gegen Aktivisten vor. Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungsregion verurteilte die Gewalt und Randale. Unruhestifter hätten Straßen blockiert, Geschäfte in Einkaufszentren beschädigt, Brände gelegt und Polizeibeamte angegriffen. Die soziale Ordnung und auch die Feiertagsstimmung seien „ernsthaft gestört“ worden, hieß es weiter. Die Ausschreitungen dauerten bis in die Morgenstunden an. Aktionen gab es in mehreren Stadtteilen wie unter anderem den populären Einkaufs- und Touristenzielen Tsim Sha Tsui und Mong Kok. Augenzeugen berichteten, Demonstranten seien singend durch Einkaufszentren gezogen und hätten gezielt Läden attackiert, die geschäftliche Beziehungen zur Volksrepublik unterhalten. Die Proteste weiteten sich auf die Straßen aus. Die Polizei ging mit einem Großaufgebot vor.

Sueddeutsche-Zeitung

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Will er sich jetzt als Weihnachtsmann den Porschefahrern genehm machen und trägt fortan den Sack auf den Rücken ?

Andreas Scheuer :

3.) Verkehrsminister gegen neue Koalitionsdebatte über Tempolimit

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hält nichts von einer neuen Debatte über ein Tempolimit auf Autobahnen in der großen Koalition „Wir haben weit herausragendere Aufgaben, als dieses hoch emotionale Thema wieder und immer wieder ins Schaufenster zu stellen – für das es gar keine Mehrheiten gibt“, sagte der CSU-Politiker. Es gebe ein funktionierendes System der Richtgeschwindigkeit. Rund ein Drittel der Autobahnen habe schon Tempo-Beschränkungen. Die meisten Unfälle passierten auf Landstraßen.

FAZ

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Vielleicht gehören BEIDE als Erstes in den Sack welcher unter 1.) beschrieben wurde. Manche Lehrlinge wären besser im Neuland geblieben, denn dann brauchten „WIR“ heute nicht mehr „SCHAFFEN“ was Verantwortliche verpennten?

Umfrage

4.) Welchem Staatschef trauen die Deutschen mehr als Merkel?

In der EU und in der Nato sorgt er mächtig für Zoff, und daheim gehen Millionen Menschen derzeit gegen seine Rentenpläne auf die Straße. Doch die Deutschen halten ihn mehrheitlich für vertrauenswürdig – mehr sogar als die Bundeskanzlerin! Die Rede ist von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron. In einer Umfrage des Instituts Kantar gaben 57 Prozent der Befragten an, ihr Vertrauen in ihn sei „eher groß“, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Bei Merkel lag der Wert nur bei 53 Prozent.

Bild

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Mir haben diese Hilfsarbeiter der Politik immer schon Leid getan und ich habe nie verstanden, wer sich einen Staat für solch eine entwürdigende Arbeit zur Verfügung stellt?  In dieser Welt haben die Angestellten in Uniform mehr Angst, als die Bittsteller vor ihnen. Jetzt erst wird mir bewusst wie hoch angesehen damals eine Angestellte als Mitarbeiterin bei der Stasi war. Ich hatte es zuvor nie wahrhaben wollen wie hoch so ein Luder – Girl im weiteren Leben, noch aufsteigen kann.

Flughafen Düsseldorf:

5.) Frau sorgt mit schockierendem Scherz für Entsetzen im Terminal

Dieser Scherz kam überhaupt nicht gut an: Am Freitag verkündete eine Passagierin mehrfach vor der Luftsicherheitskontrolle, sie habe Sprengstoff in ihrem Handgepäck. Lustig fanden die Security-Mitarbeiter das natürlich nicht und schritten sofort ein. Flughafen Düsseldorf: Security muss Handgepäck durchsuchen und findet keinen Sprengstoff  So sperrten sie die Kontrollspur, zogen die 49-Jährige aus der Schlange und alarmierten dazu die Bundespolizei. Anschließend wurde das Gepäckstück der Deutschen in der Röntgenanlage untersucht. Das Ergebnis: In der Tasche gab es keine Spur von einer Bombe.

Express

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Ist es nicht ein gutes Zeichen wenn der Räuber zeigt, auch nur Mensch zu sein. Damit erhebt er sich viele Stufen über die Politiker. Man stelle sich vor, diese würden zu Weihnachten auf den Straßen Geschenke an ihre Wähler verteilen. Soviel Wachpersonal könnte dieses Schland gar nicht zu derer Verfügung stellen.

Erst Überfall, dann gute Tat?

6.) Bankräuber verteilt Beute als Weihnachtsgeschenk

Er nahm es den Reichen und verteilte es an die Armen: In den USA hat sich ein Bankräuber als weihnachtlicher Robin Hood versucht. David Wayne Oliver warf seine Beute direkt nach dem Überfall in die Luft und rief Passanten „fröhliche Weihnachten“ zu. Der 65-Jährige hat nach Polizeiangaben in der Academy Bank in Colorado Springs unter Androhung von Waffengewalt die Herausgabe von Geld verlangt. Der Sender KKTV berichtete unter Berufung auf den Augenzeugen Dion Pascale, Oliver sei aus der Bank rausgekommen und habe das Geld in der Umgebung verstreut.

ntv

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7.) Was 2019 sonst noch war (2)

März

Fäkalhumor

Karnevalisten haben den viel kritisierten Witz von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer über Toiletten für das dritte Geschlecht verteidigt: „Ob männlich, weiblich oder intergeschlechtlich – uns Jecken ist es herzlich egal, in welchen Hauseingang wir unsere Notdurft verrichten oder uns übergeben“.

Chancen und Risiken einer Fusion von Commerzbank und Deutscher Bank

Die Konzernführer der Deutschen Bank und der Commerzbank verhandeln über eine Fusion. Bundesfinanzminister Olaf Scholz begrüßt die Verhandlungen der beiden angeschlagenen Banken, weil er nach wie vor an das Prinzip „Minus und Minus ergibt Plus“ glaubt. Nach diesem Motto führten er und Andrea Nahles schließlich auch die SPD. Gemessen an der Bilanzsumme würde eine Zusammenlegung der beiden Unternehmen die drittgrößte Bank Europas entstehen lassen, die dann von jenen Genies geführt werden würde, die eben schon Commerzbank und Deutsche Bank in den Ruin getrieben haben. Manche sehen hierin eine gewaltige Idiotie, andere hingegen eine wunderbare Herausforderung für den Steuerzahler, der damit bei der nächsten Finanzkrise seine Retterqualitäten abermals unter Beweis stellen könnte. Aus Arbeitnehmersicht böte die Fusion jedoch durchaus Vorteile, müssten Schätzungen zufolge doch zwischen 10.000 und 50.000 Stellen gestrichen werden. Ein großes Glück für die Angestellten: Für eine Bank arbeiten will ja nun wirklich niemand.

April

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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