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Archiv für August 28th, 2019

Lauben zu Wohnungen

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2019

Gegen die Enteignung von Kleingärten

Datei:Bonn-953, Karl-Legien-Straße.JPG

Von Nina Boschmann

taz-Redakteur Paul Wrusch vertrat vergangene Woche die These, dass Kleingärten zugunsten von Wohnungen enteignet werden sollen. Die frühere taz-Autorin Niña Boschmannn war eine von vielen LeserInnen, die in einem Brief dagegen protestierten. Hier schreibt sie nun eine Gegenthese.

Wohnen in Lauben statt Gärten enteignen. Morgens inmitten eines Vogelkonzerts aufwachen, das die Geräusche des beginnenden Berufsverkehrs übertönt. Der erste Blick geht ins Grüne. Der zweite auch. Ein paar Schritte führen – je nach Jahreszeit – nach draußen zu frischen Radieschen, Salat, Beeren, Gemüse, Äpfeln oder Kürbissen. Bienen und Schmetterlinge haben ihr Tagewerk schon auf einer kleinen Blumenwiese begonnen, ihr Surren kündigt die aufgehende Sonne an. Eine Nachbarin fragt freundlich über den Zaun, ob Zucchini benötigt werden, man habe zu viele.

Ein Blick ins Innere des Gebäudes. Wohnen auf einer Ebene. Alles ist überschaubar, ansprechend gestaltet, einfach, aber praktisch. Ebenso kind- wie altersgerecht. Nachher kommen die Enkel. Nie ist ihnen langweilig. Sie spielen mit Holz, Wasser und Steinen und mit den Kindern von nebenan. Sie sind dabei nicht in Gefahr. Die Wege der Umgebung sind für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Wo ist ein solches Paradies zu finden? In vielen der Berliner Kleingärten, überwiegend außerhalb des S-Bahn-Rings, aber noch in der Stadt gelegen. Ein bedrohtes Idyll und angesichts der Bedingungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt eine wichtige Vision für zukünftiges Leben in der Stadt.

Gärten als natürliche Feinde des Wohnungsbaus?

Die vor einer Woche an dieser Stelle veröffentlichte Polemik gegen die vermeintliche Privilegierung der spießigen Pächter der Berliner Kleingärten greift ebenso zu kurz wie die amtliche Betrachtung der Gärten als „Flächenreserve“, auf welche die Verwaltung bei Bedarf für den Bau von Infrastruktur zugreifen kann. Vielmehr gilt es zu begreifen: Die Eliminierung von Gärten findet seit Jahren statt, und es wäre im Interesse aller wohnungs- und umweltbewegten Menschen, sich dem entgegenzustellen.

Autor Paul Wrusch befürwortet, weitere 20 Prozent der Kleingärten in Berlin zum Zwecke des Wohnungsbaus zu enteignen, weil es sich um ein auslaufendes Modell handele, ineffizient im Hinblick auf die Produktion von Nahrungsmitteln, ohne Zusatznutzen angesichts existierender Parks und Grünflächen, eine Verschwendung knapper Ressourcen sozusagen. Gärten als natürliche Feinde des Wohnungsbaus? Eine solche Haltung ist bemerkenswert, geht sie doch weit über das hinaus, was die Berliner Verwaltung in ihren kühnsten Träumen wagt, den Bürgern zuzumuten.

Über Jahre wurde zwischen Verwaltung und Politik um die Erstellung eines mittelfristigen „Kleingartenentwicklungsplans“ bis 2030 gerungen. Der im Frühjahr vorgestellte Entwurf sieht vor, dass im kommenden Jahr 15 Anlagen („Kolonien“) komplett geräumt und rund 430 Gärten (von stadtweit 71.000) dem Erdboden gleichgemacht werden. Die Erfahrungen mit früheren Räumungen lassen nichts Gutes erwarten: Abgesehen vom Leid der Nutzer waren zu beobachten: jahrelange Brachen, erneute informelle Besiedelung, Mülldeponien, Verwahrlosung. Und kein erschwinglicher Wohnraum, nirgends.

Gleichzeitig werden die ohnehin restriktiven Regelungen des Bundeskleingartengesetzes von 1983 zunehmend noch restriktiver gehandhabt: Wo immer ein Kleingarten den Besitzer wechselt, wird genau ermittelt, welche Merkmale der dort existierenden Lauben das „dauerhafte Wohnen“ fördern könnten und die Pächter erhalten entsprechend strenge Auflagen: Anbauten müssen entfernt, Schornsteine versiegelt, Dachgauben und Terrassen zurückgebaut werden.

Wohnmodelle in Kleingärten sollten gefördert werden

Parallel zu diesem Prozess machen sich reputierte Architekten weltweit (im Sommer 2018 auch auf dem Bauhaus-Campus in Berlin) Gedanken über das moderne Wohnen in Kleinsthäusern (tiny houses), transportablen Gebäuden (mobile homes) und Ausbauhäusern (incremental housing) mit dem Ziel, Flächenverbrauch, Mobilitätsbedürfnisse und soziale Gesichtspunkte sowie die Ressourcen einkommensschwacher Schichten unter einen Hut zu bringen. Allein, es fehlt an Standorten, um derartige Modelle einem Praxistest zu unterziehen.

Wer in einer solchen Gemengelage pauschal das Ende der Kleingärten zugunsten des Wohnungsbaus beschwört, folgt nicht dem Gemeinwohl, sondern spielt benachteiligte Gruppen (hier: Pächter von Kleinparzellen versus Wohnungssuchende mit niedrigem Einkommen) gegeneinander aus.

 File:Schrebergarten.jpg

Die Gegenthese lautet daher, dass Wohnmodelle in Kleingärten nicht behindert, sondern gefördert und weiterentwickelt werden sollten.

Die aktuell noch 71.000 Kleingärten in der Hauptstadt leisten mit der intensiven gärtnerischen Nutzung und ihrer niedrigen und kontrollierten Flächenversiegelung einen erheblichen Beitrag zum Schutz des innerstädtischen Klimas, zur Erhaltung von Arten- und Sortenvielfalt und zur Verbreitung von grundlegendem Wissen über ökologischen Anbau. Es würde Jahrzehnte dauern, diese Vielfalt auf „Abstandsflächen“ zwischen Neubauten wieder herzustellen, sowohl in sozialer wie in ökologischer Hinsicht.

Quelle     :         TAZ         >>>>>        weiterlesen

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Grafikquellen      :

Oben       —       Bonn, Karl-Legien-Straße, Kleingarten, Schrebergarten

Urheber Wolkenkratzer

Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“.

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Unten          —          Schrebergarten

Author Kryztoff
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Der Krieg auf den Strassen

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2019

Lackierte Kampfhunde

Auch manche Frauen zeigen lieber was sie unter ihrer Haube haben, statt im Kopf !

Porsche 356 B Carrera GTL Abarth (9307474801).jpg

Quelle      :          untergrundblättle ch.

Von Götz Eisenberg – streifzuege.org

Wenn die männliche Ehre auf dem Spiel steht, ist alles andere egal! Um eine Kränkung abzuwehren, wird notfalls sogar der eigene Untergang in Kauf genommen.

Wie gewisse Hunde keine Tiere, sondern das nach außen verlegte Aggressionspotenzial ihrer Besitzer sind, so sind gewisse Autos keine Fortbewegungsmittel, sondern lackierte Kampfhunde, die ihre Fahrer aufeinander loslassen. Es sind männliche Selbstwertprothesen, die das schwächelnde männliche Selbstgefühl aufmöbeln. Die Kraft der Motoren entscheidet über den Status: je stärker und lauter, desto männlicher. Statt die Motorengeräusche zu dämpfen, werden sie durch Soundgeneratoren mutwillig verstärkt. Solche Autos fungieren als Viagra des männlichen Stolzes.

Das Automobil erfüllt wie der Fußball in unserer Gesellschaft eine wichtige sozialpsychologische Funktion: die gestaute Wut derer loszulassen, die in einem Universum permanenter Verteidigung und Aggression leben müssen und in Unmündigkeit und Ohnmacht gefangen sind. So entwickelt sich der Straßenverkehr mehr und mehr zu einer Form des Krieges. Nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation fallen diesem Krieg weltweit jährlich 1,25 Millionen Menschen zum Opfer.

Der steigende Absatz von Geländewagen, SUVs und Pick-ups zeugt auch hierzulande davon, dass auf den Straßen Krieg herrscht. Jeder macht sich zum Kommandanten seiner eigenen rollenden Festung. Wie in jedem Krieg, gibt es auch in diesem Leute, die gut an ihm verdienen. Wenn es wahr ist, „dass man eine Nation erst dann wirklich kennt, wenn man in ihren Gefängnissen gewesen ist“, wie Nelson Mandela gesagt hat, so könnte man auch den Straßenverkehr als Gradmesser dafür nehmen, wie es um die Zivilisiertheit einer Gesellschaft bestellt ist. Wir sind Zeugen einer gigantischen Auto-Mobilmachung.

Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Name einer Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Webseite eine Creative Commons Lizenz (CC)

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Grafikquelle       :       www.grand-est-supercars.com

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Linke-Saarbrücker Stadtrat

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2019

erklärt Bündnis mit SPD und Grünen für beendet

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Werden jetzt die Lichter mit den Stiefeln ausgeworfen ?

Von Matthias Zimmermann

Wenige Stunden vorher hatte Mirco Bertucci, SPD-Fraktionsvorsitzender im Saarbrücker Stadtrat, den Wechsel via Pressemitteilung angekündigt: Seine bisherige Amtskollegin beim Koalitionspartner Linke, Claudia Kohde-Kilsch, wechselt zur SPD. Damit sind die Sozialdemokraten mit 18 Sitzen genau so stark im Rat der Landeshauptstadt vertreten wie die CDU.

Sommerfest der Linken 1.jpg

Von einem der Taschenspieler sind nur noch die Tricks übrig geblieben?

Doch die Freude darüber sollte nicht lange bei Bertucci währen. Denn schon kurze Zeit darauf gab Linken-Kreisvorsitzender Thomas Lutze das Aus des bisherigen Bündnisses aus SPD, Linke und Grünen an. Über den Internetdienst Facebook verbreitete er eine Pressemitteilung des Saarbrücker Kreisverbandes seiner Partei, worin die Linke der SPD die Schuld für den Bruch des Bündnisses gibt: „Nach zehn Jahren erfolgreicher Politik einer Koalition von SPD, Grünen und der Linken beendet die SPD ohne Not diese bewährte Zusammenarbeit“, wird darin Lutze zitiert. So habe die SPD die einstige Linke-Politikerin Kohde-Kilsch angeworben: „Wenn ein Koalitionspartner der Meinung ist, gewählte Politiker von Partnerparteien abwerben zu müssen, dann sind die Grundlagen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit nicht mehr gegeben.“

Quelle          Saarbrücker-Zeitung        >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen        :

Oben        —        Das Rathaus in Saarbrücken bei Nacht.

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Verheißung + Enttäuschung

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2019

Die Ostdeutschen und die Demokratie

File:Berlin 1989, Fall der Mauer, Chute du mur 08.jpg

von Wolfgang Engler

Die Ostdeutschen sind wieder im Gespräch, politisch wie medial. Der Quell, aus dem sich das neu erwachte öffentliche Interesse speist, ist denkbar trübe: NSU-Komplex, Pegida und dann auch noch die AfD, die im Osten auf Landes- wie auf Bundesebene einen Wahlerfolg nach dem anderen verzeichnet. Militante Aufmärsche mit unverhüllt rassistischen Parolen wie im September 2018 in Chemnitz taten ein Übriges, um die Ostler in Verruf zu bringen. Im 30. Jahr des demokratischen Aufbruchs in der DDR, so der Vorwurf, seien viele noch immer nicht im wiedervereinigten Deutschland angekommen. Geld und gute Worte hätten es offenkundig nicht vermocht, Demokratie, Rechtsstaat und zivilgesellschaftliches Engagement unverrückbar im Beitrittsgebiet zu verankern. Was ist da los? Spukt womöglich die DDR noch immer in den Köpfen allzu vieler? Nimmt derart die Diktatur späte Rache für ihr schmähliches Ende?

Man muss diese Vermutungen nicht teilen, um das fortbestehende, teils sogar sich verfestigende West-Ost-Gefälle in den Ansichten, Gewohnheiten, den politischen Haltungen zumindest sonderbar zu finden. Daniel Dettling verlieh der verbreiteten Irritation speziell westlicher Interpreten in einem Gastkommentar für die Neue Zürcher Zeitung vom 10. November 2018 wie folgt Ausdruck: „Den Menschen im deutschen Osten geht es heute so gut wie noch nie. Der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland ist geringer denn je. Wirtschaftlich gesehen stehen die Ostdeutschen immer besser da. Um 75 Prozent wuchs ihr Vermögen seit der Jahrhundertwende von 2000. Seit der deutschen Einheit vor fast dreißig Jahren ist die Lebenserwartung um sieben Jahre gestiegen. Produktivität, Löhne und Renten wuchsen in letzter Zeit schneller und die Arbeitslosigkeit geht stärker zurück als im Westen. Und dennoch dominieren in den neuen Bundesländern ein Gefühl der Ohnmacht und ein politischer Populismus, der daraus Nahrung zieht. […] Der ökonomische Aufbau hat bisher nicht zu einem Abbau an politischem Verdruss geführt.“

Es ist hier nicht der Ort, diesen Befund im Einzelnen zu diskutieren. Zahlreiche ökonomische Daten vermitteln ein weniger optimistisches Bild des Aufholprozesses, legen nahe, dass dieser sich in jüngerer Zeit verlangsamt hat bzw. auf der Stelle tritt. Dagegen trifft zu, dass Wohnungen, Häuser, Städte modernisiert, Infrastrukturen ertüchtigt oder neu geschaffen wurden; etliche Unternehmen produzieren mit modernster Technik, behaupten sich im Wettbewerb. Nur fragt sich in diesem Fall, in wessen Hand sich all das befindet, wer effektiv darüber verfügt. Oft genug schauen die Ostdeutschen, wenn sie durch heimische Gefilde streifen, fremden Reichtum an, und das trübt die Freude über das vor dem Verfall Gerettete bzw. das neu Geschaffene. Am Eigentumsvorsprung der Westdeutschen werden die Ostler absehbar nicht rütteln können. „Aufholen, ohne einzuholen“ lautet da die knappe Auskunft; einer der Gründe dafür, dass Angleichungsprozesse unter solchem Vorbehalt durchaus mit „politischem Verdruss“ vereinbar sind.

Einen weiteren Grund benennt die Ko-Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung, Naika Foroutan, in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 1. April 2019. „In den Strukturdaten holt der Osten tatsächlich auf. Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück, die Armutsraten sinken, wenngleich es in der Vermögensbildung noch immer eklatante Unterschiede gibt. So lässt sich das folgende Phänomen beobachten: Je stärker man im Vergleich zur Mehrheitsgesellschaft aufholt, umso größer wird zu Recht die Unzufriedenheit darüber, was noch nicht aufgeholt ist. Das nennt man Emanzipation. Und dadurch fragen sich auch im Osten immer mehr Menschen, wie kann es sein, dass wir strukturell aufholen, man uns kulturell aber noch immer als nicht zugehörig betrachtet?“

Der Erste, der dieses Paradoxon emanzipatorischer Prozesse formulierte, war Alexis de Tocqueville. „Sehr oft geschieht es, dass ein Volk, das die drückendsten Gesetze ohne Klage und gleichsam, als fühlte es sie nicht, ertragen hatte, diese gewaltsam beseitigte, sobald ihre Last sich vermindert“, schrieb er in seinem Klassiker „Der alte Staat und die Revolution“ von 1856. Eine bis heute gültige Erkenntnis, geeignet, die Unzufriedenheit vieler Ostdeutscher mit dem bereits Erreichten aus eben jener emanzipatorischen Logik heraus zu verstehen, die keine Halbheiten gelten lässt und stets aufs Ganze zielt, in ihrem Fall auf die Anerkennung als Bürger erster Klasse. Ihnen Mal um Mal ihr doch recht kommodes Dasein im neuen Gemeinwesen vor Augen zu führen, an ihre Dankbarkeit zu appellieren, fruchtet ebenso wenig wie der Versuch, die Frauenemanzipation mit dem Verweis auf ihre bisherigen Erfolge abzufrühstücken. Diese Pflichtübung von Festrednern gelegentlich allfälliger Jubiläen verfehlt regelmäßig ihren Zweck und kann daher getrost entfallen.

Eine Frage der Zurechnung

Die Ostdeutschen segeln politisch in markant höherem Grad, als ihr Anteil an der bundesrepublikanischen Bevölkerung das erwarten ließe, in neurechtem Fahrwasser, und nicht wenige tummeln sich im rechtsradikalen Sumpf. Wie lässt sich das erklären? Eine lange dominante Sicht macht die DDR dafür verantwortlich und beruft sich auf die Spätfolgen der zweiten deutschen Diktatur. Anders als die Westdeutschen seien die Menschen im Osten nach 1945 binnen Kurzem von einem „totalitären Regime“ ins nächste gestolpert. Sie hätten sich an die Üblichkeiten einer weithin „geschlossenen Gesellschaft“ äußerlich wie innerlich angepasst, einen kollektiven Habitus entwickelt, der unverkennbar autoritäre Züge trug. Nach dem Aufbruch von 1989 und dem nachfolgenden Beitritt zur Bundesrepublik unversehens in die „offene Gesellschaft“ entlassen, erlebten sie diese jähe Wende vielfach als Schock und klammerten sich, um damit zurechtzukommen, an ihr mentales Erbe. Derart blockierten sie die innere Ankunft im Westen, ihre Integration in die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“. Ihre Aversion gegen Neues, Fremdes und Fremde, ihre Phobien, ihr bald latenter, bald manifester Rassismus seien Ausdruck des Fortschleppens ihres in der DDR erworbenen und seither nicht abgeworfenen Gepäcks.

Angenommen, es verhielte sich so, wie diese Betrachtung es nahelegt, dann drängt sich sogleich eine Frage auf: Warum wurde diese toxische Mitgift im Verlauf der zurückliegenden drei Jahrzehnte gesamtdeutscher Geschichte wenn schon nicht entsorgt, so doch zumindest etwas aufgezehrt? Diese Frage richtet sich an die Überzeugungskraft der neudeutschen Gesellschaft für die Ostdeutschen. Ihr dadurch auszuweichen, dass man dieses Geschichtskapitel kurzerhand überspringt, als wäre es keiner eingehenderen Untersuchung wert, und stattdessen stur auf die DDR als einzigem Grund des Übels rekurriert, ist ignorant. Gewiss, die Ostdeutschen lebten bis 1989 in einer ethnisch und kulturell sehr homogenen Gesellschaft. Deren hochbeschleunigte Verwandlung in einen Schauplatz ökonomischer Globalisierung, kultureller, religiöser Vielfalt verstörte häufig, verunsicherte, führte zu Abstoßungsreaktionen, die in den frühen 1990er Jahren eskalierten. Dass seinerzeit vor allem Jugendliche und junge Erwachsene an der Front der fremdenfeindlichen Ausfälle standen, weist in der Tat auf die DDR zurück, insbesondere auf deren letzte Dekade.

Ihre Ablehnung des Staates, der alltäglichen Enge und Gängelung des Lebens unmissverständlich zu markieren, griffen Teile der Jüngeren zu radikalen Ausdrucksmitteln. Hooligans skandierten rassistische Slogans, verwüsteten Züge, prügelten sich mit Ordnungshütern. Andere richteten ihren Frust gegen „linke“ Bands oder Umweltbewegte, staffierten sich mit NS-Symbolen aus und gerierten sich offen als „Faschos“. Die Aus- und Überfälle der frühen Umbruchjahre verweisen auf Wurzeln in der (späten) DDR. Aber je weiter man sich von dieser Zeit abstößt und auf die jüngere Gegenwart zubewegt, desto fragwürdiger wird diese Art der Zurechnung. Das Durchschnittsalter der heutigen Ostdeutschen liegt unter 50 Jahren. Die meisten absolvierten den Großteil ihres Lebens unter den gewandelten Verhältnissen, jene insbesondere, die ihre rechte, rechtsradikale Gesinnung auf die Straße tragen.

Wer deren Demokratiefeindschaft unbeirrt der DDR zuschreibt, begeht einen dreifachen Fehler: Er infantilisiert die im Osten lebenden Menschen, indem er die Erfahrungen, die sie sie seit 1989 sammelten, für irrelevant erklärt; so, als hätten die Umstände ihres Lebens nach der DDR keine mentalen Abdrücke hinterlassen. Er betrachtet des Weiteren das habituelle Erbe der DDR nicht in seiner Widersprüchlichkeit, vielmehr eindimensional als Handicap, Ballast, den es nun endlich abzuwerfen gilt. Schließlich rechtfertigt er, fast wie auf Bestellung, die Fehlentwicklungen, Ungerechtigkeiten, Kränkungen, die mit dem Umbruch einhergingen, zahllose Menschen aus der Bahn warfen, zeitweise oder auf Dauer zu Bürgern zweiter Klasse stempelten. Die notorische Ausblendung der Nachwendegeschichte bei der Ergründung der Ursachen für die „Rechtslastigkeit“ der Ostdeutschen ist interessengeleitet, ist ordinäre Ideologie.

File:Bundesarchiv B 145 Bild-F086696-0008, Berlin, bemalte Reste der Berliner Mauer.jpg

No CDU – No AfD !!!  Die Taube soll fliegen

Mit gelernten Duckmäusern hätte es den 89er Herbst niemals gegeben, so viel steht fest. Gerade weil der ostdeutsche Staat seinen Bürgern demokratische Grundrechte in der Praxis vorenthielt, war das Begehren nach politischer und bürgerlicher Selbstbestimmung so verbreitet wie lebendig. Die Rechtfertigungsdenker unserer Tage leugnen diese Dialektik. Uwe Johnson, dem Autor der „Jahrestage“, der die DDR 1959 verließ, war sie wohl bewusst. „Man könnte sagen“, äußerte er in einem Interview 1964, „dass die Idee einer demokratischen Regierung lebendiger ist und schärfer konturiert wird in einem Staat, der nicht demokratisch regiert wird. Der Mangel an Demokratie prägt Demokratie viel entschiedener aus; und durch die scharfen und oft sehr weitgehenden Eingriffe des Staates in das persönliche Leben seiner Bürger kristallisiert sie sich noch deutlicher heraus.“

Diese Worte im Kontext nachzulesen sei ausdrücklich empfohlen („Wo ich her bin …“ Uwe Johnson in der D.D.R., herausgegeben von Roland Berbig und Erdmut Wizisla, Berlin 1994), abermals mit der Frage verbunden, aus welchen Gründen sich viele Ostdeutsche von der Demokratie abwandten, die sie selbst herbeigesehnt und gemeinsam erkämpft hatten.

Der Preis des Beschweigens

Quelle      :          Blätter           >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen       :

Oben      —           Berlin 1989, Fall der Mauer, Chute du mur

Author Raphaël Thiémard from Belgique

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Unten      —       Berlin, bemalte Reste der Berliner Mauer Info non-talk.svg

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Flag of Germany.svg
Attribution: Bundesarchiv, B 145 Bild-F086696-0008 / Lemmerz, Wolfgang / CC-BY-SA 3.0

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Smiley für den Amazonas

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2019

Ein Smiley für den Amazonas

File:Fires in forest.jpg

Ein Schlagloch von Nora Bossong

Was kann die Weltgemeinschaft tun, wenn der Regenwald brennt? Lokal aufforsten in Hambach? Die private Empörung bei Facebook teilen?

Unter Aufgebot aller heroischen Widerstandskräfte hat der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro die angebotenen G7-Hilfsgelder gegen den Brand im Regenwald zurückgewiesen. Einmischung in innere Angelegenheiten, kolonialistische Haltung, das geht nicht im neurechten Jahrzehnt der Befreiung. Aber wie geht in diesem Jahrzehnt dann globaler Klimaschutz? Was kann die Weltgemeinschaft tun, wenn sie mitbekommt, dass an einem Ort der Welt etwas passiert, das zerstörerische Folgen für den ganzen Planeten hat ?

Global denken, lokal handeln, heißt eine Antwort von Greenpeace – was in Richtung des brasilianischen Vorschlags geht, mit den G7-Geldern lieber europäische Wälder aufzuforsten. Bäume für Hambach, und dann? Der Amazonasregenwald ist leider doch etwas größer. Nun ist es für zivilgesellschaftliches Engagement stets noch schwieriger als für Regierungen,  von Biarritz, Berlin oder Bullerbü aus den Regenwald zu löschen, und es ist fraglich, ob es reicht, in Kreuzberg einen Kasten Krombacher zu leeren, um damit das Brauerei-Regenwaldprojekt zu unterstützen oder vielleicht noch in Papageikostümen vor der brasilianischen Botschaft herumzuflattern.

Doch sind Aktivistinnen und Aktivisten auch hierzulande findig: Seit Tagen werden auf Facebook Hinweise darauf, dass im Amazonasgebiet der Regenwald brennt und dass das schrecklich ist, eifrig geteilt, gelikt oder mit wütenden Smileys versehen. Möglich, dass durch einen Facebook-Like ein südamerikanischer Busch gerettet wird, aber nicht alles, was möglich ist, ist auch wahrscheinlich. Immerhin: Man fühlt sich nicht untätig, nimmt Anteil, ist betroffen, – und schon sind wir mittendrin in der Mitmachpolitik der Gegenwart, die sich von der Idee der Deliberation emanzipiert hat. Nur aber leider nicht zugunsten all jener, die aufgrund mangelnder gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen waren, sondern lediglich durch die Verbequemlichung der bereits Involvierten.

Das waren noch G 7 Zeiten, hier wird Obama der Vorteil einer Banklänge erklärt !

Autoritäre Politiker wie Jair Bolsonaro mag das freuen. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Unterstützung der Rechten nicht nur von rechts kommt, sondern allzu oft eben auch von links, – etwa indem sie ihre MitstreiterInnen, wenn nicht gleich sich selbst, für einfältig bis zur Ermüdung halten oder in antiliberale Linksradikalität rutschen, weil das ja die knalligere Party ist. Womöglich retten wir zudem mit anteilnehmendem Facebook-Aktivismus nicht nur keinen Busch im Amazonasgebiet, sondern treiben das Weltklima noch weiter auf den Abgrund zu: Beim ersten Googletreffer zum Thema Internet und CO2 landet man beim SWR und erfährt, schon eine Googlesuchanfrage verbrauche „etwa 0,3 Watt-Stunden (Wh). Hochgerechnet bedeutet das bei 20 Anfragen bereits den Verbrauch einer Energiesparlampe in einer Stunde.“ Auch verschlänge das Frankfurter Rechenzentrum mehr Energie als der Flughafen der Stadt. Dann doch lieber offline mal wieder eine Avocado essen.

Quelle        :          TAZ        >>>>>           weiterlesen

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Grafikquellen       :

Oben         —           Image title: Fires in forest   –  Buschbrände

Source http://www.public-domain-image.com/public-domain-images-pictures-free-stock-photos/miscellaneous-public-domain-images-pictures/fire-flames-pictures/fires-in-forest.jpg
Author U.S. Fish and Wildlife Service
Permission
(Reusing this file)
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Unten       —           Merkel and Obama in nature of Krün (2015), An official White House Photo by Pete Souza

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DL – Tagesticker 28.08.19

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Müssen Deutsche Militär-Vandalen nach Afghanistan und Mali auch noch in Brasilien einfallen um für die Zukunft neue Absatzmärkte zu erschließen ? Das alles in Anbetracht, das unsere politische Laienspiel -schar schon berechtigte Proteste von Kindern entgegennehmen müssen, da sie gezeigt haben mit den heutigen Problemen nicht mehr fertig werden zu können ? Das Pack sollte sich schämen und wegen Unfähigkeit zurücktreten, anstatt die Mäuler aufzureißen.

Hilfe bei Bränden am Amazonas

1.) Gouverneure stellen sich gegen Bolsonaro

Die Regierungschefs der Bundesstaaten kritisieren Brasiliens Präsident Bolsonaro scharf: Weil er die Hilfe zur Bekämpfung der Waldbrände im Amazonasgebiet ablehnt, befürchten sie eine Isolation des Landes. Die Gouverneure sorgen sich um die Zukunft ihrer Landwirte. Wegen seiner umstrittenen Umweltpolitik bekommt der rechte Präsident Jair Bolsonaro nun auch in Brasilien Gegenwind zu spüren: Die Gouverneure des Amazonasgebiets fürchten internationale Wirtschaftssanktionen und einen schweren Imageschaden wegen des Streits um die verheerenden Waldbrände und das Hilfsangebot der G7-Staaten. „Wenn sich Brasilien auf internationaler Ebene isoliert, setzt es sich ernsten Handelssanktionen gegen unsere Produzenten aus“, sagte der Regierungschef des Bundesstaates Maranhão, Flávio Dino, bei einem Treffen der Gouverneure mit Bolsonaro.

ntv

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Und schon haben wir die Kacke am Dampfen. Ein Raunen zieht durch die Wälder. Lianen – Julia meldet sich aus den letzten Baumwipfeln des Urwald ! Die politische Fachfrau mit den Lobbyisten-Label von Nestle ?

Amazonas-Waldbrände :

2.) Landwirtschaftsministerin Klöckner droht Brasilien

Das EU-Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur beinhalte ein Nachhaltigkeitskapitel. Die Ministerin droht nicht tatenlos zuzusehen, wenn dieses missachtet werde. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat Brasilien im Streit über die verheerenden Waldbrände im Amazonas-Regenwald mit Konsequenzen gedroht. „Brasilien hat sich mit Abschluss des Mercosur-Abkommens zu einer nachhaltigen Waldwirtschaft bekannt“, sagte Klöckner der „Welt“. „Wenn das Land dieser Verpflichtung nicht nachkommt, werden wir nicht tatenlos zuschauen.“

FAZ

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Es scheint, als haben sich hier Zwei abgesprochen ? Der mit dem Schiebedach und eine Sie, welche offenlegt was von dem darunter noch vorhanden ist ? Ist die Welt nicht verrückt ?

Naturparadies in Gefahr

3.) Trump will Regenwälder Alaskas zur Abholzung freigeben

Am Amazonas und in Sibirien brennen die Wälder – nun könnten auch in Alaska wertvolle Naturräume verschwinden. Donald Trump will laut einem Medienbericht einen gewaltigen Teil der Regenwälder für Holzfirmen öffnen. Es geht um eines der größten Stücke intakten gemäßigten Regenwaldes, die noch auf der Erde zu finden ist. Nach Angaben der „Washington Post“ hat US-Präsident Donald Trump seinen Landwirtschaftsminister Sonny Perdue angewiesen, 9,5 Millionen Hektar im Tongass National Forest vom Abholzungsverbot auszunehmen. Dies berichtet die Zeitung unter Berufung auf ein Gespräch des Präsidenten mit Alaskas Gouverneur Mike Dunleavy an Bord der Air Force One.

Spiegel-online

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Die Lederhosen von Google waren wohl zu eng geschnitten ?

Gerichtstermin abgesagt:

4.) Wirt des „Bräustüberl Tegernsee“ zwingt Google in die Knie

Bis zu 90 Minuten Wartezeit im Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee nennt Google. Der Wirt wehrt sich gegen diese Angaben. Kurz vor einem Gerichtstermin macht Google einen Rückzieher. Der Rechtsstreit zwischen dem Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee und Google um Internetangaben zu Wartezeiten ist zunächst beigelegt. Der geplante Termin zur mündlichen Verhandlung am Mittwoch vor dem Landgericht München I sei abgesagt, teilte Wirt Peter Hubert am Dienstagabend mit. Google habe den Unterlassungsanspruch anerkannt, um Aufhebung des Termins gebeten – und sei damit einem Rechtsstreit aus dem Weg gegangen. „Das Bräustüberl hat gewonnen!“, teilte die Traditionsgaststätte mit.

Stern-online

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Vielleicht eröffnen Karrenbauer und ihre Vorgängerin van der Leyen ja eine Verlei-station. Knarren und Stiefel zum Tagespreis !

 Lieferengpässe

5.) Bei der Bundeswehr stockt nun selbst der Nachschub mit Stiefeln

Deutschlands Soldaten sind derzeit nur bedingt abmarschbereit. Grund sind nach einem Medienbericht Lieferprobleme bei neuem Schuhwerk. Die FDP empören die Zustände. Das sei so, als müssten Feuerwehrleute „Brände in Pantoffeln löschen“.  Flieger fliegen nicht, Panzer fahren nicht, und Gewehre schießen nicht. Der Ausrüstungsstand der Bundeswehr ist beklagenswert. Das Prädikat „bedingt abwehrbereit“ trifft es ganz gut. Und nun gibt es auch noch Probleme beim Nachschub mit den einfachsten oder besser, den grundsätzlichsten, Dingen für Soldaten: beim Schuhwerk.

Welt

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Ist es nicht immer wieder interessant zu beobachten, wozu Sozialdemokraten nicht alles bereit sind?  Natürlich im Namen und zum Wohl des Volkes, welches in der Demokratie die Macht hat ? Aber nur wenn die Politiker auf ihre Gewaltausübung verzichten würden? Hat es so etwas in der Geschichte schon einmal gegeben ?

Regierungskrise in Italien

6.) Tag der Entscheidung

In Italien haben die Sozialdemokraten und die Fünf-Sterne-Bewegung nur noch wenige Stunden Zeit, sich auf eine Koalition zu einigen. Lega-Chef Salvini hofft auf Neuwahlen.  Bis zum Nachmittag haben die Fünf-Sterne-Bewegung und der Partito Democratico noch Zeit, eine gemeinsame Basis zu finden. Dann möchte Staatspräsident Mattarella entscheiden, wie es weitergeht in Italien. Nach dem Abschluss der Regierungskonsultationen heute Abend wolle das Staatsoberhaupt spätestens morgen Vormittag entweder Neuwahlen ansetzen oder den Auftrag zur Bildung einer Regierung erteilen, heißt es.

Tageschau

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7.) Worauf sich die G7 in Biarritz geeinigt haben

Amazonas-Brände
Auf Initiative von Macron und Merkel haben die G7 beschlossen, dass statt des tropischen Regenwaldes künftig E-Roller brennen sollen (sowie alle, die nochmal diesen Amazonas/Amazon-Witz machen).

SPD-Vorsitz
Obwohl Macron sich lange vehement für den iranischen Außenminister eingesetzt hat, stimmten die Staats- und Regierungschefs am Ende für das Duo Friedrich Merz/Helene Fischer.

Klimakrise

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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